Mittwoch, 2. Dezember 2015

[Rezension] Platti Lorenz - Tyrrin Hexenkater 01: Dieses Hutmenschenkomplott



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1043 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 135 Seiten
Verlag: neobooks Self-Publishing (14. November 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0169CAL8I

Inhalt gem. Amazon:
Tyrrin ist ein Kater und dazu ein Sonderling. Kaum hat er das Licht der Welt erblickt, dauert es nicht lang, bis er zu viel für seine eigene Familie wird. Tyrrin fällt auf, lernt lieber von Menschen als von seinesgleichen und findet seinen Platz rasch an der Seite der Menschenfrau „Old Lady“. Doch dann passiert es, dass sich auf einmal so ein „Hutmensch!“ in sein Leben schleicht und Old Lady verschwindet.

Zum Buch:
Er ist einer von vielen, als er geboren wird. Tyrrin wird er genannt und kommt im Haus der Old Lady zur Welt. 
Bald jedoch kristallisiert sich heraus, dass er anders ist als seine Geschwister. 
Old Lady erzählt ihnen jeden Abend Geschichten und sie lieben es, ihr zuzuhören. Aber Tyrrin gelingt es, was ihn von den anderen hervorhebt. Er kann sich mit der Old Lady verständigen, ja, er kann sich mit ihr unterhalten.
Ein kleiner neugieriger Kater, der sprechen kann.

Als die Zeit naht, wo die kleinen Katzen ein neues Zuhause bekommen, muss auch Tyrrin seinen Geburtsort verlassen.
Die Old Lady übergibt ihm den stotternden Studenten Karel, der sich von nun an um ihn kümmern soll. Dieser ist so gar nicht begeistert von der Idee, nun für jemand anderen verantwortlich zu sein, aber die beiden arrangieren sich, obwohl sich Tyrrin dort nie wirklich zuhause fühlt. Er hat Sehnsucht nach der Old Lady und nutzt tatsächlich die Gelegenheit, zu entkommen.
Das entpuppt sich jedoch als eine Entscheidung, die ihm fast das Leben kosten würde..

Kater Mikesch von Josef Lada war gestern, heute heißt der sprechende Kater Tyrrin und ist der Feder von Platti Lorenz entsprungen.
Ein kleines neugieriges Katerchen, das sich von den anderen abhebt, lernt die Welt kennen. Er macht Erfahrungen mit Menschen, die es gut mit ihm meinen, aber auch mit welchen, die Ungeheuerliches mit ihm vorhaben. Aber kann man das ganze als kleines Katerchen schon erkennen? So bleibt ihm nichts anderes übrige, als aus Erfahrung klug zu werden.

Das Buch ist nicht wie gewohnt in Kapiteln unterteilt, sondern in Lektionen. Lektionen, die ein kleines Katerchen erleben muss, wenn auch manches Mal auf schmerzliche Art und Weise.

Man muss ihn mögen, den kleinen naseweisen und sprechenden Kater. Er ist neugierig, will alles wissen und ausprobieren, das macht ihn so unglaublich liebenswert und sympathisch. Interessant sind auch die Denkweisen von Tyrrin, wobei ich mich das ein oder andere fragte, was hätten meine Katzen in der Situation gedacht oder getan.

Untermalt werden die Lektionen durch Zeichnungen der Illustratorin Mie Dettmann. Liebevoll hat sie Tyrrin Leben eingehaucht und auf die Art zum Leben erweckt.
Ich habe die Geschichte um Tyrrin auf einem Kindle gelesen, einem älteren Modell. Ich weiß nicht, wie es auf einem neueren Modell aussieht, aber auf meinem Teil konnte ich einen Großteil der Zeichnungen nicht wirklich wahrnehmen, da die Grautöne dort ineinander verliefen. Dafür waren die Zeichnungen leider nicht wahrnehmbar, was ich sehr bedauert habe.

Ich hatte viel Freude mit Tyrrin, habe ihn auf all seinen Abenteuern begleitet, habe mit ihm gelebt und gelitten und natürlich gehofft, dass er alle Widrigkeiten überwinden möge. Durch die geringe Anzahl der Seiten kann man dieses Büchlein schnell mal nebenbei lesen, sich entspannt zurücklehnen und die Erlebnisse mit Tyrrin auf sich einwirken lassen.


Bewertung:




Zur Autorin:

(übernommen von ihrer HP)
Dass "Platti" nicht mein richtiger Name ist, könnt ihr euch vielleicht schon denken. In meinem Ausweis und diversen Dokumenten steht daher ganz offiziell und einfach "Katrin". Jedoch habe ich mir schon zu Schulzeiten abgewöhnt, darauf zu reagieren ...

Nein, mit jugendlicher Rebellion hatte das nicht wirklich was zu tun. ^.^' 
Es liegt viel eher daran, dass mein Vorname in der Schule und meinem Bekanntenkreis weit öfter als nur ein, zwei oder drei mal aufgetreten ist - und trotzdem bis zum heutigen Tage andauernd falsch geschrieben wird. >.<


Dem kindlichen Einfallsreichtum meiner präpubertären Mitschüler und meinem Mädchennamen habe ich daher die Benennung "Platti" zu verdanken. Ausgesprochen wird's im Übrigen zügig und frei nach mecklenburgisch norddeutscher Manier. Also, wenn ihr es richtig macht, klingt es in etwa nach "Pladdi". ^.^

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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