Sonntag, 31. Mai 2015

[Neuzugänge] der 22. KW 2015

Wie ihr  nur unschwer erkennen könnt, werden wir immer bescheidener.
Unsere Neuzugänge der letzten Woche sind sehr übersichtlich und wir sind stolz darauf, heißt es doch für uns, wir können unseren SuB ein wenig abbauen.
Aber das wird trotz allem noch ein schwerer Kampf.

Aber seht selbst, was wir diese Woche wieder ins Haus gelassen haben.

Kerrys Neuzugänge:



Kleeblatts Neuzugänge:

Berg, Ellen - Alles Tofu, oder was?




Kennt ihr bereits eines unser neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?
Wir wünschen euch eine schöne Woche.

Kerry und Kleeblatt

Samstag, 30. Mai 2015

[Rezension] Brigitte Kanitz - Fahr zur Hölle, Schatz!


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734100054
ISBN-13: 978-3734100055
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 18,5 cm

Inhalt gem. Blanvalet:
Geh zum Teufel, denkt sich Svea, als ihr schusseliger Nachbar ihre Wohnung überflutet und sie gezwungen ist, wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Zu allem Überfluss wird Svea auch noch von ihrem Freund verlassen – weil sie ihm zu langweilig ist. Hätte der mal geahnt, was für aufregende Zeiten Svea bevorstehen! Denn zu Hause erwarten sie Papa Klaas, der eine Geliebte hat, Mama Rieke mit reichlich Prosecco und Oma Lina auf Männerfang. Als Svea über ein altes Buch stolpert, naht Rettung. Denn plötzlich wird alles wahr, was sie sich wünscht – und das Chaos nimmt seinen Lauf ...

Zum Buch:
Endlich hat Svea es geschafft, sich von ihrer etwas chaotischen Familie zu befreien und in eine eigene Wohnung zu ziehen. Über einem Antiquariat wohnt sie nun und über ihr der Besitzer derselben. Dieser ist ihr jedoch sehr unheimlich, irgendetwas scheint er auszustrahlen, das ihr die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.
Ihr Freund Martin hat sie schon mehr oder weniger vor der Renovierung der Wohnung verlassen, weil sie ihm zu langweilig war. Nun sieht sie ihn aber trotzdem jeden Tag auf Arbeit, was ihr sehr schwer fällt, denn sie hängt noch immer an ihm. Er jedoch hält die Beziehung auf einer unpersönlichen Ebene.
Ihr ruhiges Leben ist schlagartig vorbei, als ihr Obermieter nicht nur seine eigene, sondern auch ihre Wohnung flutet und sie sich genötigt sieht, vorübergehend wieder bei ihrer Familie einzuziehen.
Das heißt, zurück zu ihrer Mutter, die in letzter Zeit ein wenig zu oft in die Flasche guckt, ihrem Vater, der scheinbar eine jüngere Freundin hat, ihrer Oma, die wieder um die Häuser zieht und ihren beiden verrückten Zwillingsbrüdern, die es faustdick hinter den Ohren haben.
Und dann findet sie ein Buch, das Wünsche erfüllt...

Ach ja, wie schön wäre es, selbst ein solches Buch zu finden, denn Wünsche hat man immer. Ein wenig an der Figur was ändern, den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen, was kann man sich schöneres vorstellen.
Nur leider gehen so manche Wünsche auch in die Hose, denn wenn man wen dahin wünscht, wo der Pfeffer wächst, der muss man auch damit rechnen, dass dieser jemand genau dort landet, nicht nur einen Kontinent weiter, sondern so richtig weit weg.

Brigitte Kanitz hat es wieder geschafft, mich in ihr Buch hineinzuziehen und von der hiesigen Welt kurz abzumelden. 
Svea, die von einem Tag auf den anderen wieder bei ihrer Familie einziehen muss und dort auf chaotische Zustände trifft, ist die sympathische Protagonistin des Buches.
Als sie durch Zufall im Antiquariat das Buch der Wünsche findet und Alexander, der Antiquariat, es sieht, fällt dieser eben mal kurz in Ohnmacht. Und schon ist der Leser neugierig, was es mit dem Buch auf sich hat und welche Geschichte es verbirgt.
Interessiert und mit einem Grinsen im Gesicht habe ich Svea dabei begleitet, wie sie den ein oder anderen Wunsch ausspricht oder auch mal ablehnt.
Logisch, dass Mutter, Oma und Zwillinge ebenfalls Wünsche äußern, die so nicht ganz realisierbar sind. Vor allem die Wünsche der Zwillinge sind so "bescheiden", da kann man einfach nur den Kopf schütteln. 
Obwohl sie sich nichts lieber wünscht, als dass Martin wieder zurück zu ihr findet, wünscht sie sich, dass sich Alexander, den sie so gar nicht mag, sich in sie verliebt.
Auf die Art und Weise sind natürlich Missverständnisse und Komplikationen vorbestimmt.

Der Leser erfährt hier eine turbulente Geschichte, die es in sich hat.
Ich habe Svea und ihre wirklich chaotische und verrückte Familie sehr gern kennengelernt.
Einiges im Buch war überzogen, aber das hat den Spaß beim Lesen nicht gemindert. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Das Buch ist sehr gut dafür geeignet, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Man vergisst seinen eigenen Kram und will nur noch wissen, wie Svea aus all dem Chaos wieder rauskommt. Na ja, ein klein wenig Schadenfreude konnte ich auch nicht wirklich außen vorlassen, denn es gibt schon Momente, wo man sich am Unglück oder Pech von anderen erfreuen kann.

So, wo ist nun mein Buch der Wünsche?


Bewertung:



Zur Autorin:

(Text von Blanvalet)
Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Brigitte Kanitz sowie beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Von Brigitte Kanitz wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 28. Mai 2015

[TTT] - Top Ten Thursday #210

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria, mit.
 
 
http://buecher-bloggeria.blogspot.de/

 
Diese Woche lautet das Thema:
"10 Bücher
aus dem Heyne Verlag"   
 
Tja, heute heißt es wohl wieder: wer die Wahl hat, hat die Qual ...
 
 
So, das war es auch schon wieder. Bei genauerer Betrachtung musste ich jedoch feststellen, dass ich verflixt viele "ältere" Heyne-Bücher habe. Ich habe mich mal bemüht, eher "jüngere" hier aufzulisten, in der Hoffnung, dass der ein oder andere vielleicht doch eines kennt oder gar eines mit mir gemeinsam hat.
   
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 27. Mai 2015

[Rezension] Erin Hunter - Survivor Dogs 04: Die finstere Gefährtin



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 301 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (3. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811926
ISBN-13: 978-3407811929
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Originaltitel: Survivors. The Broken Path
Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 3,2 x 21,3 cm

Inhalt gem. Beltz:
Um Nahrung zu finden, zieht das Wildhunderudel in ein neues Territorium – doch schon bald stellen die Hunde fest, dass es dort nicht sicher ist und sie auch hier Hunger leiden werden.
Als die Hunde auf ein anderes Rudel treffen, das von dem brutalen Terror angeführt wird, kann sich die junge Leck zum ersten Mal beweisen. Trotz ihrer Loyalität kommen Lucky Zweifel, ob er der Scharfhündin wirklich vertrauen kann …

Zum Buch:
Lucky, der vormals ein Einzelgänger war, ist in dem Wildhunderudel integriert. Er mag sich nicht mehr an die Zeit erinnern, als er es vorgezogen hatte, allein durch die Gegend zu streifen. Er fühlt sich wohl dort und erkennt den Vorteil des Rudels.
Das Verhältnis zu Alpha, dem Rudelführer, hat sich seit der Aufnahme der Scharfhündin Leck noch zusehends verschärft. Alpha zeigt deutlich, was er von Lucky und Leck hält und macht Lucky für jeden Fehler von Leck verantwortlich.
Lucky, der seinerzeit Leck gerettet und sie in das Rudel eingeführt hat, hält seine schützenden Pfoten über Leck. Aber auch er sieht mit Bangen zu, wie sie immer größer wird und auch, wie sie sich arttypisch zu einem Scharfhund entwickelt. Es stellt sich ihm die Frage, ob Leck dem Rudel loyal gegenübersteht oder ob sie eines Tages die Gelegenheit nutzen wird und sich gegen sie alle wendet...

Noch immer ist das Rudel unterwegs, um eine sichere Heimat zu finden. Seit dem "großen Knurrer" hat sich die Welt der Hunde nicht zum besten gewendet. Das Wasser ist verseucht, der Regen bringt schädliche Stoffe mit auf die Erde, die den Hunden den Pelz verbrennen. 
Sie treffen auf ein weiteres wildes Rudel, dessen Name des Rudelführers Terror schon Programm ist. Aber auch das Rudel der Scharfhunde ist dem Rudel auf der Spur, denn sie wollen Leck zurückhaben. Ein Übel ist so schlimm wie das andere.
Aber auch Menschen, denen früher einige von ihnen als Leinenhunde gedient und die sie vergöttert haben, sind ihnen feindlich gesinnt.

Die Hunde verstehen die Welt nicht mehr. Sie wissen nicht, wo sie hinsollen, sie verstehen nicht, warum ihnen die Menschen feindlich gesinnt sind.
Innerhalb von Luckys Rudel gärt es ebenfalls. Nicht jeder ist mit der Art und Weise von Alpha einverstanden. Immer öfter merkt man, dass er feige und falsch ist. Ein Machtwechsel steht bevor, aber bevor es soweit ist, geschieht es furchtbares.

Wieder einmal hat es Erin Hunter geschafft, mich als Katzenfreundin in die Welt der Hunde hineinzuziehen.
Mein absoluter Favorit ist nach wie vor Lucky, der sich von einem Einzelgänger zu einem vollwertigen Rudelmitglied gemausert hat.
Er zeigt Verantwortung und hilft, wo es geht. Leck, die kleine Scharfhündin, hat er unter seine Fittiche genommen und wacht über ihr Wohl. Aber auch seine Zweifel, ob er das richtige getan hat, als er sie mit ins Rudel brachte, lassen nicht nach. Er sieht, wie sie erwachsen und richtig stark, sogar stur wird, was ihm auch Angst macht. Was wird sein, wenn sie ihre Kraft gegen sie alle richtet?
Lucky ist voller Zweifel und doch hofft er, dass sich alles zum Guten wenden wird.
Ein starker Charakter und durchaus liebenswert, der auch zum Wohle des Rudels zurückstecken kann.

Es bahnt sich immer mehr an, dass irgendwas passieren wird. Man kann auf die Folgebände gespannt sein. 
Was wird mit Alpha, wie lange kann er sich in seiner Position noch halten? Auch gibt es Anzeichen, die sich in Richtung Voraussagung, dass ein großer Sturm kommen wird, richten. Wird das Rudel irgendwann zur Ruhe kommen und finden sie ein eigenes Gebiet, wo sie leben und jagen können?

Ich für meinen Teil bin auf den nächsten Band gespannt, denn die Konflikte verstärken sich und machen mich neugierig auf mehr.
Ich liebe diese Reihe und empfehle auch diesen Teil sehr gern weiter.



Bewertung:



Reiheninfo:
Survivor Dogs 01: Die verlassene Stadt
Survivor Dogs 02: Ein verborgener Feind
Survivor Dogs 03: Gefährliche Freunde

Survivor Dogs 04: Die finstere Gefährtin

Zu den Autorinnen:
(Text übernommen vom Beltz Verlag)
(Foto zeigt Victoria Holmes)
Hinter dem Namen Erin Hunter verbergen sich gleich mehrere Autorinnen, die gemeinsam die beiden erfolgreichsten Tierfantasy-Serien der Gegenwart schreiben: WARRIOR CATS und SEEKERS. Während Victoria Holmes meistens die Ideen hat und das gesamte Geschehen im Auge behält, bringen Cherith Baldry, Kate Cary und Tui T. Sutherland die Abenteuer der Katzen-Clans und die Reise der wilden Bären zu Papier.





Von Erin Hunter wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 25. Mai 2015

[Rezension] Erin Hunter - Warrior Cats IV - Zeichen der Sterne 05: Der verschollene Krieger


Leseprobe




Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (2. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811888
ISBN-13: 978-3407811882
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre
Originaltitel: Warriors, Omen of the Stars, The forgotten Warrior
Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 3,8 x 21,3 cm

Inhalt gem. Beltz:
Häherfeder ist von seiner Reise aus den Bergen zurückgekehrt und setzt nun alles daran, die vierte Katze der Prophezeiung zu finden.
Die Zeit drängt, denn es haben sich immer mehr Clan-Katzen dem finsteren Krieger Tigerstern angeschlossen. Efeusees Tarnung als treue Anhängerin droht aufzufliegen. Als ein mysteriöser Einzelläufer im Wald auftaucht und Zwietracht zwischen den Clans sät, müssen die Katzen entscheiden, zu wem sie halten ...

Zum Buch:
Nachdem Häherfeder erfahren hat, dass es eine vierte Katze geben muss, die in der Prophezeiung erwähnt wurde, ist er auf der Suche. Welche Katze, welcher Kater könnte es sein?
Taubenflug hat dagegen ganz andere Sorgen. Ihre Fähigkeiten, Dinge zu hören, sind weg. Immer wieder versucht sie, zu lauschen oder ihre Fähigkeit zurückzuerlangen, doch ohne Erfolg. Wie sollen sie in die große Schlacht, die sich anbahnt, ziehen, ohne ihre Hilfe?
Efeusee, ihre Schwester, geht weiterhin Nacht für Nacht in den finsteren Wald, um dort das Kämpfen zu lernen. Sie versucht zu spionieren, aber es wird ihr nicht leicht gemacht, ist sie etwa schon enttarnt worden?
Niemand weiß mehr, wer Freund, wer Feind ist. Die Rekrutierung im dunklen Wald geht weiter. Wer findet sich noch dort ein? Wem kann man trauen?
Und dann tauchen auch wieder alte Bekannte auf? Freund oder Feind und was führen sie im Schilde?

Das Wissen auf den großen Kampf, der immer näher rückt, packt auch den Leser zusehends.
Wiederholt hat mich die Autorengemeinschaft Erin Hunter in ihren Bann gezogen, hinein in den Wald und an dem Leben der Katzen teilhaben lassen.
Man muss kein Katzenliebhaber sein, um die Geschichten um die Warrior Cats lesen zu wollen.
In ihnen fehlt es an nichts. Es gibt Spannungen, Liebe, Intrigen und auch Geheimnisvolles. Weise Voraussagungen und der Glauben an die Gerechtigkeit führen die Katzen an.

Ein alter Bekannter, der zwei junge Schüler gerettet hat, erscheint wieder auf der Bildfläche. Nicht alle trauen ihm, einige begegnen ihm mit Misstrauen. Sollte er sich so geändert haben? 
Taubenpfote und Efeusee belauschen ihn zufällig und wissen nunmehr, was sie von ihm zu halten haben.

Die Spannung, die in dem letzten Band ein wenig abgeflacht war, hat in diesem Band wieder voll angezogen. Die Zeit des großen Kampfes, der sicherlich im kommenden Band stattfinden wird, rückt näher, selbst als Leser ist sie schon fast greifbar. Alles deutet darauf hin.
Efeusee wird hart geschult im Wald der Finsternis und es nicht klar, wer alles noch dort kämpft. Wieviel Katzen aus dem eigenen Clan sind noch dort und wer aus den anderen Clans? Das Misstrauen geht um, niemand traut niemandem mehr.

Innerhalb des Clans gibt es ein paar persönliche Konflikte, die die ganze Geschichte ein wenig abrunden, so dass sich nicht alles auf den kommenden Kampf konzentriert.

Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, im Gegenteil. Sie reißt den Leser mit. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, habe ich es wehmütig getan, denn ich hätte sehr gern gleich weitergelesen. 
Ist man soweit, will man sofort wissen, wie es weitergeht, will lesen, wer Freund und wer Feind ist, was aus den Clans wird und wie stark letztendlich der Wald der Finsternis ist.

Wieder ein Buch der Warrior Cats, das ich sehr gern weiterempfehle und das nicht nur an Katzenliebhaber. 


Bewertung:




Reiheninfo der Warrior Cats - Staffel IV:
Zeichen der Sterne 01: Der vierte Schüler
Zeichen der Sterne 02: Fernes Echo
Zeichen der Sterne 03: Stimmen der Nacht
Zeichen der Sterne 04: Spur des Mondes
Zeichen der Sterne 05: Der verschollene Krieger 
Zeichen der Sterne 06: Die letzte Hoffnung 

Zu den Autorinnen:
(Text übernommen vom Beltz Verlag)
(Foto zeigt Victoria Holmes)
Hinter dem Namen Erin Hunter verbergen sich gleich mehrere Autorinnen, die gemeinsam die beiden erfolgreichsten Tierfantasy-Serien der Gegenwart schreiben: WARRIOR CATS und SEEKERS. Während Victoria Holmes meistens die Ideen hat und das gesamte Geschehen im Auge behält, bringen Cherith Baldry, Kate Cary und Tui T. Sutherland die Abenteuer der Katzen-Clans und die Reise der wilden Bären zu Papier.






Von Erin Hunter wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 24. Mai 2015

[Neuzugänge] der 21. KW 2015

Wieder eine Woche, an der ich (Kleeblatt) Alleinunterhalter mache.
Kerry hat keinen Neuzugang zu verzeichnen, so dass ihr wieder mit meinen Büchern vorlieb nehmen müsst.

Und das sind sie nun, die neuen Bücher der letzten Woche:

Kleeblatts Neuzugänge:
- Donnelly, Jennifer - Rose 03: Die Wildrose 
- Riebe, Brigitte - Auge des Mondes 
- Thorn, Ines - Die Verbrechen von Frankfurt 05: Satanskind 





Kennt ihr bereits eines der Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?
Ich wünsche euch ein schönes Pfingstfest und ein tolle Woche, die ja glücklicherweise nicht so lang ist.

Kleeblatt

Freitag, 22. Mai 2015

[Rezension] Pebby Art - Auf und weg!


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 76 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1493558994
ISBN-13: 978-1493558995
Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 0,5 x 22,9 cm

Inhalt gem. Amazon:
Emmas Papa hat die Familie verlassen. Und Auf und weg! sind dann auch Emma und ihr lebendig gewordenes Stoffpferd Floh. Im Räuberwald sind die beiden gelandet und das Abenteuer beginnt. Doch während Floh hier nach Emmas Papa sucht und zusätzlich noch gerne einen Schatz finden würde, sucht Emma aus einem ganz anderen Grund den Schutz des Waldes auf. Sie versteckt sich dort, denn sie ist sicher, dass auch ihre Mama sie verlassen wird. Da haut sie lieber selbst ab.
Unheimlich wird es, als sie merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich im Räuberwald herumtreiben …

Zum Buch:
Emmas Eltern haben sich getrennt.
Nicht unüblich, gibt sich Emma die Schuld, dass ihr Papa gegangen ist. Jetzt sieht es so aus, als würde ihre Mutter sie auch nicht mehr haben wollen, deshalb soll sie zur Oma gehen.
Ihre einzige Stütze ist Floh, ihr plüschiges Spielzeugpferd, das plötzlich reden kann und lieber Heinz heißen würde.
Gemeinsam machen sich beide auf den Weg, um Papa zu suchen und erleben Abenteuer...

Ein schweres Thema, die Trennung der Eltern. 
Wie bringt man es den Kindern bei und wie erleben sie diese Situation, die für sie völlig neu und schlecht beherrschbar ist?

Die Autorin Pebby Art hat sich dieses Themas angenommen und für Kinder eine altersgemäße Geschichte geschrieben. Gleichzeit dazu hat sie das Buch mit eigenen Illustrationen aufgepeppt.

Emma, die die Tatsache hinnehmen muss, dass ihr Papa jetzt woanders wohnt, kommt schwer mit der Situation klar. Ihre Freundin merkt nicht, dass sie etwas bedrückt und so hat sie niemanden, mit dem sie darüber reden kann. Die Eltern kommen dafür nicht in Frage, denn die haben das Dilemma ja verursacht. Nur leider haben sie vergessen, darüber auch mit Emma zu reden, damit diese es verstehen kann.
Sie hat nur Floh, ihr Pferdchen, das durch ihre Tränen zum Leben erweckt wurde. Es hilft ihr in der schweren Zeit und spricht mit ihr. Von ihm fühlt sich Emma verstanden.
Sie landet mit ihm im Wald und erlebt dort so einiges, wird von ihrem eigentlichen Kummer ein wenig abgelenkt.

Das Buch ist sicherlich in erster Linie an die Zielgruppe gerichtet, die es auch betrifft, Trennungskinder. 
Die Autorin macht es dem Leser leicht, an dem Gefühlsleben und den Gedanken von Emma teilzunehmen, sie aus der Sicht eines Kindes zu erleben.
Es zeigt deutlich, dass nicht alle Entscheidungen über die Köpfe der Kinder gemacht werden sollten. Zumindest sollte man die Gelegenheit nutzen und es ihnen erklären, sonst suchen sie sich ihre eigenen Erklärungen, die mit der Realität so gar nichts zu tun haben.
Sehr einfühlsam geht die Autorin das Thema an und regt nicht nur die Kinder zum nachdenken und überdenken an.

Das Buch ist mit einfachen Worten geschrieben, kindgerecht für die Alterklasse der Schulanfänger. Es ist mit großer Schrift gedruckt, so dass es sich nicht nur zum Vorlesen bestens eignet, sondern auch zum selbst lesen.
Kinder lesen eine Abenteuergeschichte und nehmen gleichzeitig wichtige Informationen auf.

Ein ausgesprochen gelungenes Buch, das sich nicht nur an Trennungskinder richtet, sondern das es einfach Wert ist, von allen gelesen zu werden.
Ich empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Amazon):
Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran. 
Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott. 
Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen. 
Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund). 
Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin 




bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 20. Mai 2015

[Lucky] Ich bin 3

Hallo ihr Lieben,

also heute habe ich das Wort hier.

Wer ich bin?
Ich bin Lucky und das einzige Mädchen unter den 4-beinigen und fusseligen Mitbewohnern des lesenden Katzenpersonals.
Und ich bin jetzt schon 3 Jahre alt und solange bin ich auch bei meinem Frauchen und bei meinem Tommy, den ich ganz doll lieb habe.

Lucky

Es ist so schön hier, man wird verwöhnt nach Strich und Faden und ich kann mir immer Streicheleinheiten holen, wenn ich will. Aber ich bin eine Diva und will natürlich nicht, wenn mein Frauchen es will. So geht das nicht, ich musste ihr von Anfang an zeigen, wer hier das sagen hat. Selbst Tommy musste ich das sagen, aber den hatte ich eh nach ein paar Tagen um die kleine Kralle gewickelt und das kann ich noch immer gut.

Ich mit meinem Tommy, den ich voll im Griff habe

Geburtstag feiern macht Spaß, da gibt es auch ganz viele Geschenke. Wollt ihr mal gucken, was es so gibt?. Ich habe gestern schon mal geguckt, ob mein Frauchen auch das richtige gekauft hat. Hat sie natürlich. Dreamies gehen immer, die passen auch zwischendurch gut in meinen kleinen Magen.

Immer muss Tommy alles beriechen

Also den Kratzbaum habt ihr ja schon bei Tommys Geburtstag gesehen, den müssen wir uns teilen, demnach ist er auch mein Geburtstagsgeschenk. Ich war schon mutig und bin ein wenig herumgeklettert, so ganz unten, aber Tommy war noch gar nicht darauf.


Auch unser Ersatzpersonal hat sich nicht lumpen lassen und mir was zum Geburtstag besorgt. Guckt mal, sind die Näpfe nicht allerliebst? Sehen aus wie Tommy und ich :-)

Kerry weiß, was Katzen mögen

Da hat man doch gern Geburtstag, oder? Ich liebe es, weil man da immer lecker Sachen bekommt und auch sonst so. 

Hier zeige ich euch noch ein paar Bilder vom letzten Jahr und ja, ich weiß, dass ich nicht auf den Tisch darf :-)






War schön, dass ihr da gewesen seid.
Bis zum nächsten Jahr
Eure Lucky

Montag, 18. Mai 2015

Jamies 10. Geburtstag

Es ist soweit, heute werde ich, der Jüngste aus Kerrys Bunde, 10 Jahre alt. Ach ja, ich bin´s, der Kampf-Kuschel-Kater Jamie ^^

ich bin eher der "gemütliche" Kater-Typ

Das Personal sagt, dass heute ein ganz besonderer Geburtstag ist, irgendwas von wegen Zweistelligkeit oder einem Jahrzehnt. Aber ehrlich, mir ist das eigentlich ziemlich egal, für mich ist nur wichtig, dass ich meine Kuscheleinheiten bekomme, Futterchen natürlich (ganz wichtig) und die Snacks natürlich nicht zu kurz kommen, aber da passt das Personal schon auf. Mein Personal sagt immer, ich bin ein ganz ein lieber Kater mit einem wunderschönen Lakritznäschen. Ich glaube, die hat mich ganz doll lieb und weil ich sie auch ziemlich gut leiden kann, darf sie jeden Abend unter meiner Bettdecke mit schlafen und in meinem Bett - zum Glück ist das Bett groß genug für uns alle ^^

Ihr wisst ja sicherlich, was mit das Schönste an Geburtstagen ist, oder? Richtig, die Schenkis.

meine Schenkis

Von meinem Ersatz-Personal bekomme ich diese leckere Malt-Soft-Paste - ich hab diese Pasten unheimlich gern, denn ehrlich, die sind einfach zu lecker und das Personal meint, dass diese Malt-Paste für mich am besten geeignet ist zum "Naschen", denn irgendwie werde ich die Haare aus meiner Fellpflege nicht immer so leicht los, wie sie es sich wünscht. Von meinem Personal bekomme ich dieses "Feliway". Nun ja, was soll ich sagen. Ich weiß ja, dass der Angel etwas Angst vor mir hat (der hat einfach noch nicht gelernt, dass ich wirklich ein ganz lieber bin) und wenn er dann etwas "keksig" zu  mir wird, werde ich auch "keksig", denn obwohl ich ein sehr friedliebender Kater bin, lasse ich mir nichts gefallen!!! Nun ja, das Ganze endet dann ab und an in einer Keilerei und wenn Charlie da auch noch mitmischt, wird es dem Personal deutlich zu viel, weil sie Angst hat, dass wir uns mal wirklich was tun. Von daher gibt es jetzt diesses Feliway, damit wir alle etwas entspannter werden, wobei hier anzumerken ist, dass der Angel und ich uns schon deutlich besser verstehen, aber das Personal sagt - da geht noch mehr.

Eigentlich sollte ich noch ein Geschenk von meinem Personal bekommen, doch sie meinte, darauf muss ich noch warten, weil die Post streikt - das finde ich total doof. Aber mein Personal hat mir schon mal ein Bild davon gezeigt und ich muss sagen, ich bin schon sehr gespannt.

eine neue Spielangel für mich

So, ich werde mal zusehen, was mir das Personal heute zum Frühstück kredenzen wird - ich hoffe doch, es wird was standesgemäßes sein, aber das wird schon ^^ und dann werde ich sie zur Arbeit jagen, einer muss ja das Geld verdienen, damit die Futter-/Snack-/Spielzeugversorgung hier weiterhin gesichert wird, denn wie sagt das Personal immer: Sie ist hier nur das Personal und hat dafür zu sorgen, dass es ihren Gottheiten gut geht. 

Aber eines sage ich euch, wenn sie heute nach Hause kommt, will ich unbedingt noch geknuddelt werden und das nicht nur ein Bisschen, sondern so richtig lange und ausgiebig mit Kraulen & Co.


Jamie

Sonntag, 17. Mai 2015

[Neuzugänge] der 20. KW 2015

Auch diese Woche darf ich (Kleeblatt) wieder eine Soloeinlage bringen. Kerrys SuB blieb wieder stabil, wogegen meiner etwas anstieg. Durch den Muttertag kam doch das ein oder andere Buch unverhofft in meinen Besitz.
Meine Kinder wissen eben, womit sie Mutter eine Freude machen können :-)

Und das sind sie nun, die neuen Bücher der letzten Woche:

Kleeblatts Neuzugänge:
- Vettori, Simona - Mein Café del Sur 
- May, Frida - Elfie Ruhland 03: Mord ahoi 
- Roberts, Nora - O'Dwyer 03: Wege der Liebe 
- Neville, Stuart - Belfast 02: Blutige Fehde 
- Schacht, Andrea - Die Gefährtin des Vaganten 




Kennt ihr bereits eines der neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und ein tolle Woche, die ja glücklicherweise nicht so lang ist.

Kleeblatt

Freitag, 15. Mai 2015

[Rezension] Brigitte Jacobi - Schwiegermutter all'arrabbiata








Eckdaten:
Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Marion von Schröder (8. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354771205X
ISBN-13: 978-3547712056
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,5 x 20,6 cm

Inhalt gem. Ullstein:
Ein Hilferuf per SMS erreicht Henrike an einem ohnehin schrecklichen Tag. Ihre berühmten Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Der Pachtvertrag ihrer Lübecker Manufaktur wird nicht verlängert. Und nun auch noch diese Nachricht von ihrem Freund Dario: »Bin entführt worden. Bitte komm!« Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt.

Zum Buch:
Auch das noch. Es reicht nicht, dass Dario auch nach 4 Jahren Beziehung immer noch allein nach Hause ins ferne Italien fährt, nun bekommt Henrike, seine Freundin, auch noch einen Hilferuf per SMS von ihm. Er wäre entführt worden und sie möchte doch bitte kommen.
Kurzer Hand schnappt sie sich ihren Vater, der so gar nicht davon erbaut ist, mit ihr nach Italien zu fahren und sie das auch deutlich wissen lässt, und macht sich mit ihm auf den Weg.
Dort angekommen, muss sie feststellen, dass ihre künftige Schwiegermutter weder davon weiß, dass er entführt wurde und von einer Freundin gleich gar nicht. Das kann ja heiter werden, was soll sie nur tun.
Nur Darios älterer Bruder Massimo scheint Kenntnis von ihr zu haben, ist aber auch nicht gut auf sie zu sprechen. Für ihn ist sie der Grund, warum Dario nicht wieder nach Italien kommt und ihm auf ihrem Landgut zur Hand geht. 
Auch wenn er böse auf sie ist, sie kann sich ihm nicht entziehen, zu sehr ähnelt er Dario und wegen dem ist sie ja eigentlich nach Kalabrien gekommen.
Wo steckt er nur und welche Anziehungskraft strahlt Massimo auf sie aus? ...

Ein herrlich humorvoller Roman der Autorin Brigitte Jacobi. Die Zusammenführung der chaotischen Henrike und ihrem Vater, dem Hygienefanatiker, mit einer italienischen temperamentvollen Mamma Lucia und ihrer Familie ist einfach nur gelungen.
Schon allein die Anreise von Henrike und ihrem Vater setzte mir ein Grinsen ins Gesicht.
Hoimar, Henrikes Vater, hat einen gewaltigen Tick, was die Hygiene angeht. Kontakt zu anderen Menschen ist ihm unangenehm und für die Reise kauft er Unmengen von Reinigungsmitteln, die selbstverständlich mitmüssen. Da sie die Fahrt mit dem Auto machen, da beide sich weigern, ins Flugzeug zu steigen, wechseln sie sich mit dem Fahren ab. Nur Hoimar gedenkt auf der Hinreise, zwischendurch ein paar kleine Zwischenstopps einzulegen, um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen. Henrike flippt fast aus, als sie das mitbekommt, denn sie befürchtet, sie würde zu spät zu Dario kommen.
Während Hoimar in Italien einschlägt wie eine Bombe, so, dass sich zwei Frauen der Familie um ihn bemühen, bekommt Henrike keinen Fuß auf den Boden.
So sieht sie sich genötigt, allein auf die Suche nach Dario zu gehen, wenn sie schon keinerlei Unterstützung bekommt.

Dass Italienerinnen Temperament besitzen, dürfte die Autorin wissen, denn sie lebt ebenfalls in Italien. Mamma Lucia, die Mutter von Dario hat Temperament und das zeigt sie bei jeder Gelegenheit. Es ist schwer für Henrike, dem etwas entgegenzusetzen.
Henrike ist verwirrt, liebt sie doch Dario und vermisst ihn. Wie kann es dann sein, dass sie für seinen Bruder Massimo ebenfalls Gefühle entwickelt. Eine verfahrene Kiste.

Brigitte Jacobi nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Fahrt nach Kalabrien. Nach einem chaotischen Beginn der Reise, Unterbrechungen auf der Hinfahrt und dem Aufeinanderprallen von zwei Welten lässt sie den Leser teilhaben an der Auseinandersetzung mit Mamma Lucia und ihrer Familie.

Ein wenig gestört hat mich Henrikes Tick, dem Gefühl, hüpfen zu müssen. Das erschien mir ein wenig weit hergeholt, zumal sie in den unmöglichsten Situationen dieses Gefühl übermannte. Das konnte ich so gar nicht nachvollziehen. 

Aber alles in allem hat man mit dem Buch ein temperament- und humorvolles Buch in der Hand, das zumindest ich grinsend gelesen habe. Ich fühlte mich gut unterhalten und habe mich köstlich amüsiert. 
Mit dem Ende wurde ich ein wenig überrascht, denn damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet.


Bewertung:



Zur Autorin:

(Text von Blanvalet)
Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Von Brigitte Kanitz / Janson / Jacobi wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt