Donnerstag, 7. Januar 2016

[Rezension] N.H. Kleinbaum - Der Club der toten Dichter



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978-3-404-11566-2
Erscheinungstermin: 26. Juni 1990
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe

Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...


Rezension:
Das Welton Internat in Vermont ist ein reines Jungeninternat, welches für die strenge Erziehung seiner Schützlinge bekannt ist. Neben dem Unterricht wird von den Jungen erwartet, sich exzessiv an außerschulischen Aktivitäten, die ihnen vorgeschrieben werden, zu beteiligen. Zeit für die Entfaltung einer eigenen Persönlichkeit bleibt ihnen nicht, doch sie wissen, wenn sie diese harte Schule überstehen, steht ihnen die Welt der weiterführenden Universitäten förmlich offen.

Todd Anderson ist einer dieser Schüler, der das Welton Internat auf Wunsch seines Vaters besucht. Er kennt es nicht anders, musste er sich doch bisher immer den Wünschen seines Vaters fügen, doch es soll sich alles ändern. Zu Beginn des neuen Schuljahres tritt ein neuer Englischlehrer seinen Dienst im Internat an: John Keating. Dieser ist selbst Absolvent des Internats, doch er ist anders, als die übrigen Lehrer, denn er versteht es zu leben.

Keating verlangt von seinen Schülern etwas, dass bisher noch niemand von ihnen erwartet: sie sollen sich entfalten. Mit Hilfe von Gedichten eröffnet er ihnen eine Welt, die sie dazu bringt, eigene Träume zu entwickeln und sich diesen zaghaft zu nähern. Die Jungen sind hellauf begeistert von ihrem neuen Lehrer und forschen nach und stoßen auf erstaunliches: zu Zeiten Keatings gab es einen "Club der toten Dichter" in Welton. Darauf angesprochen offenbart ihnen der Lehrer, was es damit auf sich hatte und die Jungen beschließen, den Club wieder aufleben zu lassen. Was jedoch mit den ersten Schritten in ein eigenständig bestimmtes Leben beginnt, endet tragisch ...


Oh Captain, mein Captain! Der Plot des Buches wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich den Film nicht gesehen habe, dies aber nach der Lektüre des Buches unbedingt nachholen möchte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Gerade die Figur des John Keating hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn er wirkte auf mich wie ein Sonnenstrahl in einer kalten und grauen Welt und mit seiner weltoffenen Art gelang es ihm, den Jungen Möglichkeiten zu offerieren, wie ihr Leben sein könnte. Den Schreibstil empfand ich als emotional und fesselnd erarbeitet, sodass ich mich von dem Buch gar nicht trennen mochte.

Bewertung
 
Die Autorin:
Nancy H. Kleinbaum (* 1948) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie als Autorin des Romans zum Film „Der Club der toten Dichter“, den sie 1989 auf der Grundlage des Drehbuchs von Tom Schulman schrieb. (übernommen von Wikipedia)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

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