Samstag, 2. Januar 2016

[Rezension] Peter Harbison - Guide to the National Monuments of Ireland








Eckdaten:
Taschenbuch: 306 Seiten
Verlag: Gill and Macmillan Ltd (August 1970)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0717102750
ISBN-13: 978-0717102754

Zum Buch:
Der "Guide to the National Monuments of Ireland" ist für mich der Reiseführer für Irland schlechthin.
Seit ich ihn vor Jahren in einem Antiquariat erstanden habe, ist er mir ein treuer Reisebegleiter bei all meinen Besuchen in Irland gewesen.
In ihm finde ich alle Informationen, die mir wichtig sind, auch wenn sie zugegebenerweise bei einigen Details nicht mehr aktuell sind.

Das Buch ist unterteilt in die einzelnen Countys Irlands. Innerhalb dieser Countys reihen sich die Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge.
Zu jedem Monument finden sich Informationen, wo sie auf den hinten beiliegenden Karten mit Koordinaten zu finden sind.
Informationen über Öffnungszeiten, so vorhanden, finden sich ebenso wie Informationen, wo man sich einen Schlüssel organisieren kann, wenn man ein Bauwerk besichtigen will.
So findet man schon mal folgende Information:

Seite 50 - Clare/Cork
TUAMGRANEY. ChurchAccess: Direct. If closed, key with Mrs. Graham in second house on left up street. Not signposted
Das Buch ist 1970 das erste Mal verlegt worden, meine Ausgabe ist von 1972. Viele Angaben stimmen nicht mehr, das ist mir natürlich bewusst. Zumindest was Öffnungszeiten angeht und auch die Tatsache, dass zur damaligen Zeit viele Sehenswürdigkeiten nicht ausgeschildert waren.
Als ich das erste Mal in den 90-er Jahren in Irland war, war es auch noch so, dass viele Sehenswürdigkeiten nur durch Zufall gefunden wurden, wenn man nicht gerade so ein Buch mit dabei hat. 
Der Poulnabrone Dolmen, eines der meist fotografierten Dolmen Irlands lag abseits von einer Straße und wird auch noch in dem Buch als nicht beschildert ausgegeben. Gerade an ihm lässt sich besonders gut erkennen, dass die Touristikbranche in Irland einiges getan hat, um den Touristen das Land "benutzerfreundlich" zu präsentieren.

Dieser Reiseführer zeigte mir jedoch schon damals geschichtliche Zeugen, die ich ohne ihn nie gesehen hätte. Ein kleiner Abriss zur Geschichte der jeweiligen Sehenswürdigkeit machte das Bild rund. So es dem Autor gelungen ist, geschichtliches zu recherchieren, lässt er den Benutzer des Buches daran teilhaben. So kann man lesen, wann die Kirchen gebaut wurden, welcher Konfession die Kirchen oder Abteien angehörten, geschichtliches über Burgen und deren Bewohner. Ogham Stones finden genauso ihren Platz wie die diversen Dolmen oder Steinkreise.
Ich bin fasziniert von dem Buch, wie auch alle anderen, denen ich es bei ihren Irlandreisen geborgt hatte.

Auch wenn viele Informationen nicht mehr aktuell sind, so sind es jedoch die Standplätze und die Geschichte dürfte sich im nachhinein auch nicht mehr geändert haben.
Wer ein Irlandreisender ist und wer sich nicht auf bloßes Glück verlassen möchte, dem möchte ich dieses Buch ans Herz legen. Es gibt es noch und es gibt auch neuere Ausgaben davon.
Einige Sehenswürdigkeiten findet man leider nicht mehr, die in dem Buch noch Zugang hatten, aber das liegt sicher daran, dass einige einfach verschwinden, wie mir ein Ire mal erzählt hatte, aus dem ein oder anderen Grund, ich konnte diese nicht nachvollziehen.
Aber es gibt noch vieles, das auch im Buch Bestand hat und das will ich mir auch noch ansehen, natürlich mit meinem irischen Guide.


Bewertung:



Zum Autor:

siehe unter Wikipedia: HIER

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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