Samstag, 23. Januar 2016

[Rezension] Viola Eigenbrodt / Christiane Hoff - Der Hamsterfuchs und andere Kuriositäten



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 136 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (16. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3735771408
ISBN-13: 978-3735771407
Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 0,7 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
Der Hamsterfuchs und seine kuriosen Freunde treiben ihr (Un)wesen in einer Märchenwelt, einem Zustand zwischen der realen Menschenwelt und der Fantastik. Oft haben sie nur allzu menschliche Züge wie der Hamsterfuchs, manchmal auch Nöte, die den Zweibeinern sehr bekannt vorkommen, wie Walter, der UK-Wellensittich, gelegentlich existieren sie auch in einem Universum, das komplett abgeschlossen ist von irdischen Vorstellungen wie der RetterRitterKater. Einer dagegen erlebt sogar ein regelrechtes Roadmovie, Ratte Pedro, der begnadete Bluesmusiker mit Pech in der Liebe. Aber wie bei allen echten Märchen finden die Protagonisten zum Schluss immer ihr Glück, auch wenn es stets schräg ist. Den Autoren ist eine gewisse Nähe zum englischen Humor, die Fülle einer schier uferlosen Fantasie anzumerken und der riesengroße Spaß, den sie zweifelsohne beim Erfinden ihrer Märchen hatten.

Zum Buch:
Rotkäppchen und Schneewittchen waren gestern. Heute liest man die Märchen und Geschichten von Viola Eigenbrodt und Christiane Hoff.
Märchen, in denen Tiere die Protagonisten sind.
Es werden keine gewöhnlichen Geschichten erzählt, sondern sehr fantasielastige. Schon allein der Titel lässt verlauten, dass es unter anderen auch um einen Hamsterfuchs geht.
Wer bis jetzt keinen Elektrolurch kannte, sollte sich die Geschichte von Lothar, dem Elektrolurch durchlesen.

Viele eigenwillige, aber liebenswerte Gesellen trifft man im Buch. So finden sich ein Papagei im Frack, ein maiglöckchenweintrunkener Marienkäfer oder auch Walter, der UKW-Wellensittich ein, um den Leser zu erfreuen.
Eine Bienenkönigin hat den Wunsch, ihr Land nach langen Regenzeiten nicht mehr überschwemmt sehen zu müssen, so dass sie ihre Ratgeber anwies, eine Lösung zu finden. Innerhalb eines Tages natürlich...
Pedro, die Wanderratte geht von zu Hause fort, wo ihn eh niemand bemerkt oder auch vermisst hat und will in das Land, von wo seine Familie einst mit dem Schiff her kam. Bis zur Reise jedoch muss er sich ein wenig Geld verdienen und lernt dabei die Liebe zur Musik kennen...
Eine weitere Geschichte erzählt von einem Kater als Retter, der der Mäuse- und Rattenplage Herr werden soll, nachdem es nach dem Weggang des gestiefelten Katers keine Katzen mehr gab...

Mit dem Buch hält man 11 skurrile Geschichten in den Händen. Geschichten, die von Tieren mit sehr menschliche Zügen handeln.
Es sind Märchen, aber nicht solche, die man seinen Kindern abends am Bett vorliest, diese hier sind eher etwas für Erwachsene.
Die Fantasie der beiden Autorinnen kennt hier keine Grenzen. Da werden neue Tierarten erfunden oder auch physikalische Gesetze außer Kraft gesetzt. 

Das Buch wird bereichert durch Illustrationen von Peter Verwunderlich.

Das Buch hat 136 Seiten, ist also schnell durchgelesen und man fühlt sich gut unterhalten. 
Zugegebenerweise tat ich mich anfänglich etwas schwer mit dem Lesen, zu verwunderlich war die Art der Geschichten, zu ungewohnt.  

Ein Buch, das sich gut lesen lässt und auch die eigene Fantasie und das Kopfkino in Bewegung setzt.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von ihrer HP)
Als freie Journalistin war ich lange Jahre für Kulturseiten verschiedener deutscher Tageszeitungen und Magazine tätig (RNZ, MM, SZ u.a.) und betrieb bei einem deutschen Kulturportal (www.kunstportal-bw.de) sogar meine eigene Redaktion. Fünf Jahre in Südtirol lebend schrieb ich auch dort Künstlerporträts und Reportagen. Und ich begann, erste Geschichten, Märchen für Freunde und Biografien zu verfassen. Als erste Publikationen kamen dort meine frechen Facebook-Dialoge „Chat-Set“ und die Biografie „Option auf Leben“ auf den Markt.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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