Donnerstag, 25. Februar 2016

[Rezension] Janet Evanovich - Stephanie Plum 17: Küsse sich, wer kann



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442481597
ISBN-13: 978-3442481590
Originaltitel: Smokin' Seventeen (Plum 17)
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,9 x 19 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Ein kaltblütiger Killer, heißblütige Kerle und auf der Fahndungsliste ein Tanzbär und ein greiser Vampir.
Nachdem das Kautionsbüro von einer Rakete getroffen wurde, müssen Stephanie Plum und Kollegen aus einem Wohnwagen heraus ermitteln. Der steht auf einem leeren Baugrundstück. Na ja, fast leer, denn plötzlich ragt ein Arm aus dem Morast. Weitere Leichen folgen, und aus einem Mord wird eine ganze Serie. Genau das Richtige für Steph – wenn sie nur Zeit hätte: Sie muss schon einen Pseudo-Vampir stellen, einen Fluch abwehren, und ihre Mutter versucht, sie mit dem Ex-Footballstar der Schule zu verkuppeln, der immerhin etwas vom Kochen versteht. Doch dann tauchen bei den Toten persönliche Grußbotschaften an Stephanie auf, und da kann selbst einer erfahrenen Kopfgeldjägerin der Appetit vergehen ...

Zum Buch:
Stephanie Plum geht in die 17. Runde.
Nachdem das Kautionsbüro abgebrannt ist, befindet sich das Büro vorübergehend in Mooners Wohnmobil, bis der Neubau fertig gestellt ist. Auf der Baustelle wird eine Leiche gefunden, später eine zweite. Die Leichen haben einen Zettel, mit Widmung für Stephanie. Nach einem weitern Leichenfund haben sie eine Videoaufnahme und Stephanie ist sich nach dem Ansehen sicher, dass sie die Person, den Mörder, kennt. Aber sie kommt einfach nicht darauf, wer es sein könnte.
Derweil geht es in ihrem Privatleben recht turbulent zu. 
Noch immer weiß sie nicht, wen sie als Mann bevorzugen würde, Morelli oder Ranger. Beide haben so das gewisse Etwas, das Stephanie anmacht und das sie auch will. Da wird sie von Morellis verrückter Großmutter Bella mit dem "bösen Blick" gestraft und mit dem Vordo-Fluch verhext. Nun geht es aber rund in ihrem Liebenleben, Morelli und Ranger sind nicht mehr sicher vor ihr.
Da sie aber ernsthaft niemanden von den beiden als künftigen Mann in Betracht zieht, nimmt Stephanies Mum die Sache in die Hand und lädt glatt Dave ein, einen Junggesellen, der wieder in die Stadt gekommen ist.
Er kann sehr gut kochen und versucht damit, Stephanie für sich zu gewinnen, aber er hat die Rechnung ohne selbige gemacht. Das geht soweit, dass Stephanie sich gestalkt fühlt.

Als Kautionsjägerin trifft sie wieder auf die skurrilsten Typen. Ein 70-jähriger, der sich als Vampir fühlt und Lula beißt und ein Tanzbär, der von einem Russen als Zahlung da gelassen wurde.
Die Konflikte sind vorprogrammiert und bringen allerhand Schwung in die Story...

Nun hat man mit diesem Buch bereist 17 x Stephanie Plum inhaliert und der Autorin scheinen die Ideen nicht auszugehen.
Wer die anderen Teile gelesen hat, vorzugsweise in der vorgegebenen Reihenfolge, weiß in etwa, was einen erwartet. Die Bücher sind alle nach dem gleichen Muster gestrickt, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Nach wie vor erfreue ich mich an der chaotischen Protagonistin, ihrer Freundin Lula und all den anderen Protagonisten, ganz vorne weg Morelli und Ranger. Während sie im allgemeinen Morelli treu bleibt und sich stark gegen Ranger verhält, lässt sie in dieser Story alle Vorbehalte fallen, natürlich nur wegen dem Fluch.
Ihre Mutter, die bei Stress immer zu bügeln anfängt ist genauso wieder mit dabei wie ihre Großmutter Mazur, die es hasst, wenn bei Aufbahrungen die Särge geschlossen sind. Schließlich will man ja was sehen, wenn man schon hingeht. Da ist es doch völlig egal, ob die Leiche schon verwest oder nicht.

Die Protagonisten sind nach wie vor im großen und ganzen dieselben wie schon in den Vorgängerbänden.
Das Auffinden von NVG-lern (nicht vor Gericht erschienene) ist immer wieder ein Schmunzeln wert. Nicht nur, dass diese meist vor Stephanie weglaufen, sie machen es auch äußerst clever und lassen Stephanie und Lula dumm aussehen.

Auch der 17. Band ist ein Buch, das man nicht ganz ernst nehmen darf, denn Schmunzeln kann man sich einfach nicht verkneifen.
Ich persönlich liebe diese Reihe und freue mich schon auf Teil Nr. 18.
Wie immer, ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.


Reiheninfo:
St. Plum 01: Einmal ist keinmal
St. Plum 02: Zweimal ist einmal zuviel
St. Plum 03: Eins, zwei, drei und du bist frei
St. Plum 04: Aller guten Dinge sind vier
St. Plum 05: Vier Morde und ein Hochzeitsfall
St. Plum 06: Tödliche Versuchung
St. Plum 07: Mitten ins Herz
St. Plum 08: Heiße Beute
St. Plum 09: Reine Glückssache
St. Plum 10: Kusswechsel
St. Plum 11: Die Chaos Queen
St. Plum 12: Kalt erwischt
St. Plum 13: Ein echter Schatz
St. Plum 14: Kuss mit lustig
St. Plum 15: Kuss mit Soße
St. Plum 16: Der Beste zum Kuss
St. Plum 17: Küsse sich, wer kann
St. Plum 18: Kuss Hawaii
St. Plum 19: Küssen und Küssen lassen
St. Plum 20: Küss dich glücklich
St. Plum 21: Zusammen küsst man weniger allein
St. Plum 22: Ziemlich beste Küsse 


Bewertung:



Zur Autorin:

(Text übernommen von Goldmann)
Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

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