Mittwoch, 16. März 2016

[Lesung] Mechthild Lanfermann stellt ihr Buch "Berliner Blut" vor

Es ist zwei Tage vor der Leipziger Messe.
Nicht nur, dass wir uns in Gedanken schon dort befinden und uns auf die vielen Autoren und Lesungen freuen, nein, wir haben uns die Zeit genommen, noch schnell eine Lesung in Berlin zu besuchen.
Mechthild Lanfermann stellte ihr Buch "Berliner Blut", den 4. Teil der Emma Vonderwehr-Reihe, vor.
Da Kleeblatt nicht nur im Besitz des Buches war, sondern die Reihe auch von Beginn an gelesen hat, wurde dieser Termin zum Pflichttermin ernannt.
Gelesen wurde wieder in der Buchhandlung "Totsicher"

     

Kerry hatte es wieder geschafft, uns Plätze in der ersten Reihe zu organisieren, so dass wir fototechnisch wieder die beste Sicht auf die Autorin haben konnten.

Nachdem Mechthild Lanfermann kurz erklärt hatte, dass es sich bei der Protagonistin des Buches um eine Radioreporterin handelt und dass es bereits der 4. Teil war, ging die Lesung auch schon los.

 
Mechthild Lanfermann, lesend

Sie hat sich zum Lesen die Ausschnitte ausgesucht, in der die wichtigsten Protagonisten vorgestellt wurden.
Natürlich nicht, ohne vorher die Leiche der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar gefunden zu haben. Diese wurde tot bei ihrer geschaffenen Skulptur in der Berliner Nationalgalerie aufgefunden.

Sie stellte uns Emma Vonderwehr, die Radiojournalistin vor, die hauptsächlich für die Polizeiberichte zuständig ist, vor.
Weiter lernten wir Edgar Blume, den leitenden Ermittler der Polizei, kennen, wie auch seinen Kollegen Hans Erkenschwick. Auch einen dunkelhäutigen, vorerst unbekannten Mann stellte sie vor, der sich nach einem Jungen namens Chance erkundigte.

Tja und dann war auch schon Schluss und es konnten Fragen gestellt werden.
Wir erfuhren, dass es eine afrikanische Ausstellung tatsächlich in der Art vor Jahren hier in Berlin gab und dass sich Mechthild Lanfermann dort schon innerlich Notizen machte, um diese irgendwann mal in eins ihrer Bücher anbringen zu können.

Sie hat neugierig auf das Buch gemacht, nicht nur auf den Mordfall, sondern auch auf die Problematik der Minenausbeutung in Afrika, im Kongo und Luanda. Speziell geht es  hier um die Gewinnung von Coltan, einem Rohstoff, den man in den Handys wiederfindet, der teurer ist als Gold oder Diamanten.

Zum Abschluss gab es natürlich wieder einen Fototermin mit Fräulein Maunz, die mit von der Partie war und einer Veredelung des Buches durch die Autorin.

Mechthild Lanfermann, signierend

 
Mechthild Lanfermann  mit Fräulein Maunz

Auch erfuhren wir, dass es vorerst keinen weiteren Band mit Emma Vonderwehr geben wird, die Autorin schreibt momentan etwas anderes. Kleeblatt hofft zumindest, dass es irgendwann weitergehen wird.

Hier noch zur Erinnerung die Bücher aus der Reihe um die Protagonistin Emma Vonderwehr.
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Uns hat der Abend wieder sehr gut gefallen, wir wurden gut unterhalten und wurden neugierig auf das Buch gemacht.

Kleeblatt und Kerry

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