Dienstag, 24. Mai 2016

[Rezension] Celia Rees - Sovay



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 448
ISBN: 978-3-8270-5334-3
Erscheinungstermin: 9. Januar 2009
Format:
Hardcover
Verlag: Bloomsbury


Klappentext: gem. Amazon
England zum Ende des 18. Jahrhunderts. In Frankreich wütet die Revolution – und lässt England ebenfalls erbeben. Als ihr geliebter Vater in diesen unruhigen Zeiten verschwindet, findet die behütete Kindheit der jungen Sovay ein jähes Ende. Nun ist es an ihr, zu kämpfen!


Rezension:
Sovay ist eine junge Frau aus der englischen Oberschicht, die zum Ende des 18. Jahrhunderts lebt. Ihre Mutter ist bereits verstorben, doch sie hat noch ihren Vater und einen Bruder, denen sie sehr zugetan ist. Sie lebt fernab des glamourösen Londons auf dem Land. Durch den Verlust der Mutter wuchs sie eher unorthodox auf, sprich frei von gesellschaftlichen Zwängen. Sowohl ihr Vater, als auch ihr Bruder sind der revolutionären Idee Frankreichs verfallen und stehen auch dazu, dass eine solche Revolution in England überfällig ist.

Derzeit ist es allerdings so, dass ihr Bruder nach Frankreich gereist ist, um die Revolution zu unterstützen und ihr Vater ist seinem Sohn gefolgt, da ihm sehr wohl bewusst ist, in welche Gefahr sich sein Sohn befindet. Tatsächlich ist Sovay derzeit die Herrin über das familiäre Gut. Sovay jedoch hat so gar keine Zeit, um Trübsal zu blasen, denn es gibt da einen jungen Mann, dem sie sehr zugetan ist. Er ist im Besitz eines Liebespfands, von dem er geschworen hat, es mit seinem Leben zu verteidigen. Sovay beschließt, es darauf ankommen zu lassen und verkleidet sich als Bandit und "überfällt" ihren Liebsten. Die Enttäuschung ist groß, als er ohne zu Zögern das Liebespfand hergibt.

Sie hat jedoch keine Zeit, in Liebeskummer zu vergehen, denn obwohl ihr Vater und Bruder nicht vor Ort sind, ist sie in Gefahr, denn Revolutionäre sind der Regierung ein Dorn im Auge. Sovay selbst beschließt nach London zu gehen und ihr möglichstes zu tun, ihren Vater und Bruder ausfindig zu machen und sie zu unterstützen. Doch ihre Feinde sind ihr dicht auf den Fersen ...


Gesellschaftlicher Wandel! Der Plot wurde authentisch erarbeitet, jedoch hatte ich mir an Hand des Klappentextes deutlich mehr Spannung erwartet. Leider kam es wiederholt zu Längen, sodass die Lektüre des Buches etwas zäh war. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, jedoch konnte mich keine wirklich von sich überzeugen, was jedoch vielleicht auch einfach an den gesellschaftlichen Normen der damaligen Zeit liegen mag. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch ist das Buch in meinen Augen leider nur Mittelmaß.


Bewertung

Die Autorin:
Celia Rees lebt mit ihrer Familie in Leamington, England. Ihr Vater war Hausmeister in der Junior School, ihre Mutter passte auf Celia und ihren älteren Bruder Roy auf. Celia studierte Geschichte sowie Politik an der Warwick University. Danach unterrichtete sie 10 Jahre lang Englisch in der Oberschule von Coverty.
Durch die Aufsätze ihrer Studenten kam sie dazu selbst Bücher zu schreiben. Ihr bisher erfolgsreichstes Buch war "Witch Child", das in 15 Ländern erschienen ist. Ihr erstes Buch war der Jugend-Thriller "Every Step you take" im Jahre 1993.

Rees lebt nun mit ihrem Ehemann Terry und ihrer Tochter Catrin in Leamington Spa, England. Sie schrieb das „Klassenspiel“, weil ihre Tochter ihr das Thema empfohlen hatte. Diese war der Meinung Mobbing sei ein aktuelles Problem.
Auch Hexenkind schrieb sie nicht aus ihrer Phantasie, denn diese Geschichte stand in einem Tagebuch eines Mädchens Namens Mary, sodass Rees nur ein paar Sätze umänderte und welche dazu fügte.
 (von AS-Schulprojekt übernommen)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch war ein Spontan-Kauf.


 

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