Dienstag, 10. Mai 2016

[Rezension] Chris Carter - Hunter 01: Der Kruzifix-Killer


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 480
ISBN: 9783548281094
Erscheinungstermin:
10. Juni 2009  
Format: Taschenbuch
Verlag: Ullstein


Klappentext gem. Ullstein: 
Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam.
Und er ist teuflisch intelligent.

Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.


Rezension:
Detective Robert Hunter ist bereits ein altgedienter Ermittler des Morddezernates in Los Angeles. Vor nicht allzu langer Zeit verlor er seinen Partner durch einen tragischen Unfall und arbeitet seitdem allein. Er will es nicht anders haben, denn er weiß, auf einen neuen Partner müsste er sich voll und ganz einlassen und ihr Beruf ist prädestiniert dafür, nicht gemeinsam den Ruhestand zu erleben. Sein Vorgesetzter sieht das allerdings anders und teilt ihm Carlos Garcia zu.

Die beiden haben kaum Gelegenheit, einander zu begrüßen, als sie auch schon zu einem Tatort gerufen werden. Tatsächlich wurde eine junge Frau bestialisch ermordet. Die Leiche weist zwei ineinander verschlungene Kreuze auf - und fest steht, der Kruzifix-Killer hat wieder zugeschlagen. Garcia fällt es nicht leicht, sich diesem Tatort zu widmen, doch Hunter ist in seinem "Element", jagt er diesen Killer doch nicht zum ersten Mal.

Ehrlich gesagt steht Robert unter Schock, denn vor zwei Jahren hat er diesen Killer bereits gejagt und mit Hilfe seines damaligen Partners gestellt. Es gab niemals einen Zweifel für ihn, dass er seinerzeit den Richtigen verhaftet hat und als dieser kurz darauf hingerichtet wurde, schien der Kruzifix-Killer der Vergangenheit anzugehören. Doch nun scheint er zurück zu sein - oder war er gar nie weg?


Der 1. Band der Robert-Hunter-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die mit unter recht düster erscheinende Atmosphäre gefallen, denn im realen Leben möchte ich mich in solchen Situationen nie und nimmer vorfinden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Fasziniert war ich von der Figur des Robert Hunter, der wirklich das ist, was man einen harten Hund nennt und der es auch konsequent ablehnt, eine enge Beziehung zu einer Frau einzugehen, denn er hat sich, gerade nach dem Verlust seines Partners, eine harte Schale zulegt, um zukünftig vor zwischenmenschlichen Verletzungen sicher zu sein. Den Schreibstil empfand ich spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieser Reihenauftakt fesselnde Lesestunden bereitet hat und ich mich auf die weiteren Teile der Reihe sehr freue.

Bewertung

Der Autor:
Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre lang als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Seine Thriller um Profiler Robert Hunter sind allesamt Bestseller. (übernommen von Ullstein)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

1 Kommentar:

Sabine Büchersüchtig hat gesagt…

Hallo Kerry!

Ich liebe diese Reihe! Viel Vergnügen mit den Folgebänden. :)

Büchersüchtige Grüße von
Sabine