Dienstag, 17. Mai 2016

[Rezension] Simon Beckett - Voyeur



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3499249174
Erscheinungstermin: 1. April 2010
Format: Taschenbuch
Verlag: Rowohlt

Klappentext gem. Rowohlt:
Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit von Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos.
Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun.


Rezension:
Donald Ramsey ist ein älterer Herr, dem eine Kunstgalerie in London gehört. Hier verbringt er als Leiter derselben seine Tage und umgibt sich mit dem, was er am liebsten mag - Kunst. Es ist keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Passion, denn Leidenschaft empfindet er an sich nicht. Lediglich seiner Privatsammlung von erotischer Kunst kann er annähernd Leidenschaft entgegen bringen. An sich ist Ramsey mit seinem Leben jedoch nicht unzufrieden. Als er jünger war, hat er die Sache mit der körperlichen Liebe mal ausprobiert, doch auch das konnte keine Leidenschaft in ihm wecken.

Als jedoch Anna als seine neue Assistentin in der Galerie anfängt, verändert sich Ramseys Einstellung. Zwar empfindet er keine glühende Leidenschaft für sie, doch er ist fasziniert von der jungen Frau und hat sie gern in seiner Nähe. Doch Anna ist kein Single, eine Tatsache, die Donald jetzt nicht weiter stört - was ihn jedoch stört ist, dass Anna zusammen mit ihrem Marty aus London weggehen will. Das jedoch kann Donald nicht zulassen, denn Anna fasziniert ihn und er will sie bei sich behalten und nicht nur das, denn er hat große Pläne mit der jungen Frau.

Donald will die junge Frau verführen. Jedoch kommt dieser körperliche Akt für ihn selbst nicht in Frage, doch er hat den richtigen Mann zur Hand. Zeppo, seines Zeichens Model, scheint perfekt für die Verführung der jungen Frau. Zuerst jedoch muss ein kleines Hindernis aus dem Weg geräumt werden - Marty ...

 

Voyeuristische Leidenschaft! Der Plot wurde detailliert und authentisch erarbeitet, allerdings muss ich sagen, dass er mich wenig angesprochen hat. Es hat sich mir nicht erschlossen, warum ein alter Mann unbedingt eine bestimmte Frau durch einen anderen verführt sehen will. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mich als einziges die Figur der Anna angesprochen hat. Allerdings ist diese recht naiv und zu vertrauenswürdig, was ihr Umfeld angeht. Den Schreibstil empfand ich teilweise als sehr fad, gefühlt bewegte sich die Story kaum von der Stelle. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch bisher das ist, was mir von dem Autor am wenigsten gefallen hat.

Bewertung

Von Simon Beckett bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)

 
Der Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe» und «Verwesung» waren allesamt Bestseller. Auch «Der Hof» erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield. (übernommen von Rowohlt)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.






Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir vor einiger Zeit gekauft.

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