Montag, 6. Juni 2016

[Rezension] Shane Hegarty - Darkmouth: Die andere Seite (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-7891-3726-6
Erscheinungstermin:
19. Oktober 2015  
Format: Hardcover
Verlag: Oetinger


Klappentext gem. Oetinger:
Gefahr für den Legendenjäger: Finn allein unter Monstern!

Der zwölfjährige Finn setzt alles daran, seinen Vater von der Verseuchten Seite zurückzuholen. Zusammen mit Emmie und einem Gutachter des Rats der Zwölf schafft er es, in einer verborgenen Höhle ein Tor zu öffnen, durch das sie auf die Verseuchte Seite gelangen. Dort lauern Hunderte von Legenden, die sie am liebsten auf der Stelle verspeisen würden. Zunächst gelingt es den dreien, sich gegen die fiesen Kreaturen zur Wehr zu setzen. Doch dann wird Emmie entführt, und der Gutachter verschwindet spurlos. Plötzlich ist Finn ganz auf sich allein gestellt ..

Rezension:
Finn hat es in letzter Minute geschafft, die Verseuchte Seite zu verlassen und wieder in seine Welt zu gelangen, doch nur er hat es geschafft. Sein Vater, Hugo, ist auf der Verseuchten Seite zurückgeblieben und Finn ist zum Verzweifeln zu Mute. Er muss einfach einen Weg finden, um ein Portal zu Verseuchten Seite zu finden und seinen Vater zu retten. Ihm hilfreich zur Seite steht seine Freundin Emmie und auch ein Gutachter, den der Rat geschickt hat, wobei sich dieser als wenig hilfreich erweist.

Tatsächlich und eher zufällig finden sie in einer Höhle am Stand ein verstecktes Portal zur Verseuchten Seite und Finn weiß, dass die Zeit drängt, denn nicht nur, dass sein Vater in Gefahr ist, auch seiner Familie droht Veränderung. Dadurch, dass sein Vater nicht mehr seinen Pflichten nachgehen kann, kommen immer mehr Anwärter auf dessen Stelle in die Stadt und schlimmer noch, seine Familie wird das Haus verlieren. Emmie und Finn machen sich gemeinsam daran, das Portal zu erkunden und werden zufällig hindurchgezogen. Allerdings haben sie auch noch den Gutachter im Gepäck. Wirklich begeistert sind die Kinder nicht, diesen Paragraphenreiter bei sich zu haben, aber ändern können sie es auf die Schnelle auch nicht.

Doch kaum sind sie auf der Verseuchten Seite angekommen, werden sie von der ersten Legende angegriffen und ihrer gibt es unzählige an der Zahl, immerhin ist es ihre Welt. Kurz darauf wird auch noch Emmie entführt und der Gutachter verschwindet - also ist Finn auf sich allein gestellt. Aber er gibt nicht auf, denn vereinzelt schafft er es, Kontakt mit seinem Vater aufzunehmen und er weiß, wenn er ihn erst gefunden hat, dann werden sie es schaffen, die anderen zu finden und in ihre Welt zurückzukehren. Es ist jedoch nicht immer alles so, wie es scheint ...


Der 2. Band der Darkmouth-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Beschreibung der Verseuchten Seite und deren Bewohner gefallen, die waren schon ganz schön gruselig. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Im Besonderen möchte ich hier Finn erwähnen, der seit dem Vorgängerband eine erstaunliche Reifung an den Tag gelegt hat und mit unter älter wirkt, als er in Wahrheit ist. Den Schreibstil kann ich nur als spannend und bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich bereits jetzt auf den Nachfolgeband freue.

Bewertung

Von Shane Hegarty bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)

 
Der Autor:
Shane Hegarty wurde 1974 in Irland geboren. Er ist Vater von vier Kindern, arbeitete schon fürs Radio und Fernsehen und war nach eigener Aussage für kurze Zeit »der schlechteste Stand-up-Komiker der irischen Comedyszene«. Zuletzt war er als Journalist bei der Irish Times tätig, konzentriert sich nun aber voll aufs Schreiben. »Darkmouth – Der Legendenjäger« ist sein Debütroman. (übernommen von Oetinger)


Zur Homepage des Buches kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

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