Samstag, 2. Juli 2016

[Rezension] Annette Behr / Claas Janssen - Lass die Katze aus dem Sack



Leseprobe 



Eckdaten:
Broschiert: 64 Seiten
Verlag: Steffen Verlag; Auflage: 1 (23. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957990203
ISBN-13: 978-3957990204
Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1 x 19 cm

Inhalt gem. Steffen Verlag:
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
Wer kennt sie nicht, Alltagssprüche wie »Bei Nacht sind alle Katzen grau« oder »Ich kaufe doch nicht die Katze im Sack«. Aber wie kamen sie zu Stande? Letzterer geht beispielsweise auf das Markttreiben vor dreihundert Jahren zurück, als Betrüger statt des teuren Kaninchens einfach eine Katze in den Sack steckten, um gutes Geschäft zu machen. Also ließen sich erfahrene Käufer schon bald den Sack öffnen und so war dann oftmals »die Katze aus dem Sack« und damit ein nächstes Sprichwort geboren! Zu den interessanten wie vergnüglichen von Annette Behr zusammengetragenen Geschichten schuf Claas Janssen Farbillustrationen voller Charme und Witz.

Zum Buch:
Katzen - Geschöpfe auf 4 samtenen Pfoten. Man liebt sie oder nicht.
Katzen sind für vieles gut, sie beruhigen, sie trösten und man fühlt sich nicht allein, wenn man für ein Fellknäuel die Verantwortung übernommen hat.
Aber nicht jeder hat ein Herz für Katzen. Einige können mit ihnen nichts anfangen, sind allergisch oder dichten ihnen auch schon mal etwas schlechtes oder böses an.

Viele Sprichwörter oder auch Redewendungen haben ihren Ursprung bei den Katzen.
Wer kennt nicht "Die Katze lässt das Mausen nicht", "Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch" oder "Lass die Katze aus dem Sack"?
Katzenwäsche, Katzentisch - alles Begriffe aus dem Reich der Katzen.

Die Sprichwörter und Redewendungen kannte ich alle und hier konzentriert in einem Buch verarbeitet, war ich doch erstaunt, wie viele es von ihnen gibt. Sie sind fest verankert im täglichen Sprachgebrauch und doch macht man sich keine Gedanken, wo sie denn wohl herkommen. Einige der Redewendungen sind selbst erklärend, andere werden hier in diesem 64 Seiten starken Buch erklärt.

Dass die Redewendung "Einen Kater haben" seinen wahrscheinlichen Ursprung schon Ende des 18. Jh. hat, finde ich mehr als interessant. Aus dem 16. Jh. kommt da zum Beispiel die Redewendung "Wie die Katze um den heißen Brei schleichen".
Alte Sprichwörter, die noch heute im Sprachgebrauch sind.
Katzen sind für vieles gut, sie sind nachts grau, haben 7 bzw. 9 Leben, beißen sich in den Schwanz und landen immer auf den Pfoten.

Katzen gelten als Glücks- oder auch als Unglücksbringer. Abergläubisch ist man bestrebt, keiner Katze zu begegnen, die einem von links begegnet, bringt es doch Unglück. Kommt sie allerdings von rechts, hat man Glück.

In dem Buch gibt es nicht nur die direkten Gründe der Redewendungen, die Autoren holen da auch gern mal etwas aus und erzählen ein klein wenig Geschichte, wie zum Beispiel über die Verehrung der Katzen im alten Ägypten.

Die Geschichten sind mit wunderschönen Grafiken versehen, die es einfach nur Spaß macht, anzusehen. Diese sind passend zu dem gerade gelesenen und ließen mich nicht nur einmal schmunzeln.

Es ist ein kleines bezauberndes Buch, gespickt mit Informationen und Hintergründen und fantastischen Karikaturen.
Leider hat es nur 64 Seiten, die man auch viel zu schnell durchgelesen hat. Ich hätte noch mehr lesen mögen.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle, man muss dafür kein Katzennarr sein.  

Bewertung:
Zu den Autorinnen: 
(Text übernommen vom Steffen-Verlag)

Annette Behr:
Annette Behr ist Zeitschriftenredakteurin mit pädagogischer und tiermedizinischer Ausbildung. Als freie Journalistin schreibt sie neben medizinischen Themen gerne über Kinder, Katzen, Natur und Umwelt. Annette Behr lebt in Berlin.

Von Annette Behr wurden gelesen und rezensiert:
 

Claas Janssen:
Claas Janssen, geboren 1963, aufgewachsen in Oldenburg, studierte in Hamburg an der FH Armgartstraße. Anschließend war er ArtDirektor bei den Agenturen Springer & Jacoby in Hamburg und Saatchi & Saatchi in Frankfurt am Main. Seit 1999 lebt und arbeitet er als selbstständiger Illustrator für Verlage und Werbeagenturen in Frankfurt.

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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