Dienstag, 19. Juli 2016

[Rezension] Ritta Jacobsson - Todeswald (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-596-81167-0
Erscheinungstermin: 21. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Verlag: Fischer


Klappentext gem. Fischer-Verlage:
Der erste Fall für Svea Andersson: An einem kalten Novemberabend verschwindet Sveas Freundin Mikaela spurlos. Nach einigen Tagen wird die Leiche des Mädchens im Wald gefunden. Ermordet! In Svea keimt der Verdacht, dass sie den Mörder kennt. Und der Täter weiß um Sveas Vermutungen ...

Rezension:
Aphrodite Svea Andersson geht in die achte Klasse und ist eigentlich eine ganz normale Schülerin. Sie kommt aus einem intakten Elternhaus und ist das einzige Kind der Familie. Ihr Vater ist Vertreter und ihre Mutter eine Künstlerin. Auf Grund der Exzentrik ihrer Mutter wurde sie mit ihrem ersten Vornamen "gesegnet", doch wird sie von allen nur Svea genannt. Svea hat einen ausgesprochen regen Geist und für sie steht fest, dass sie später Polizistin werden will. Komplettiert wird ihre Familie durch ihre Hündin Wuff. 

Svea ist etwas eigen und hält mit ihrer Meinung auch nicht hinter den Berg, weswegen sie in ihrer klasse nicht unbedingt zu den Beliebten gehört, doch sie hat eine beste Freundin, mit der sie in der Schule durch dick und dünn geht. Privat sehen sich die beiden nicht, da ihre Interessengebiete sehr weit auseinander liegen. Svea verbringt ihrer Freizeit meistens mit Sport und in Begleitung von Wuff. Bei einem abendlichen Spaziergang findet sie im Wald einen verletzten Hund und erkennt sofort, es ist Glöckchen, der Hund von Linus, in den sie heimlich verliebt ist. Mit Sveas Hilfe gelingt es, Glöckchen in Sicherheit zu bringen und sie tierärztlich versorgen zu lassen, sodass sie zwar nicht von jetzt auf gleich die alte ist, doch dank Svea und Wuff hat Glöckchen überlebt und wird wieder genesen, wofür ihr Linus sehr dankbar ist.

Für Svea steht fest, dass Glöckchen absichtlich verletzt liegen gelassen wurde, doch noch ehe sie ihren Verdacht auch nur äußern kann, überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mitschülerin Mikaela ist nach einer heimlichen Party verschwunden. Trotz diverser Suchaktionen fehlt von dem jungen Mädchen jede Spur. Anfänglich ist die Sorge um Mikaela nicht übermäßig groß, denn sie lief bereits mehrmals von Zuhause weg, doch je mehr Zeit vergeht, desto sicherer ist man sich, dass ihr etwas passiert sein muss und tatsächlich wird im Wald, in demselben Wald, in dem Svea auch Glöckchen gefunden hat, die Leiche Mikaelas aufgefunden und es steht fest: sie wurde ermordet! Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, denn niemand hatte Grund, die Schülerin umzubringen, nur Svea hat einen Verdacht - kann es sein, dass die Verletzungen Glöckchens und die Ermordung Mikaelas im Zusammenhang stehen könnten? Da ihr niemand zuhören will, befasst sich Svea selbst mit den Ermittlungen und begibt sich dabei in große Gefahr ...


Der 1. Band der Svea-Andersson-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass man als Leser zwar die Geschehnisse um Mikaela mitverfolgen kann, hier aber im Verborgenen bleibt, mit wem sie zusammen ist, als sie ermordet wird. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir die Figur der Svea gefallen, denn diese ist anders als ihre Mitschüler und scheut sich auch nicht, dies auch auszuleben, obwohl sie weiß, dass eine Anpassung in der Klassengemeinschaft für den sozialen Status besser wäre. Doch sie hat ihren eigenen Kopf und der ist verdammt clever. Den Schreibstil empfand ich als spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieser Auftaktband angenehme Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Ritta Jacobsson bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)

 
Die Autorin:
Ritta Jacobsson ist das Pseudonym von Helena Nurmi. Sie wurde 1950 in Tampere, Finnland, geboren und ist dort auch aufgewachsen. Sie ist eine schwedisch-finnische Autorin, schreibt vor allem für junge Erwachsene und lebt heute in Stockholm. (übernommen von Fischer)

Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch habe ich mir geliehen.

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