Donnerstag, 21. Juli 2016

[Rezension] Tanya Stewner - Alea Aquarius: Die Farben des Meeres (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3-7891-4748-7
Erscheinungstermin:
25. Januar 2016  
Format: Hardcover
Verlag: Oetinger

Klappentext gem. Oetinger:
Endlich weiß Alea, warum sie sich immer so fremd gefühlt hat: Sie ist ein Meermädchen. Doch was ist vor elf Jahren mit ihrer leiblichen Mutter geschehen, und warum wirkt die Unterwasserwelt wie ausgestorben? Alea kann doch unmöglich der einzige Meermensch auf der Welt sein ... Mit der Alpha Cru macht sie sich auf zum geheimnisumwobenen Loch Ness. Nicht nur Alea hofft, dort Antworten zu finden. Auch Lennox fragt sich, ob er ein Meermensch ist. Fühlen sich die beiden deshalb auf magische Weise zueinander angezogen?

Rezension:
Die Alpha Cru, bestehend aus Alea Aquarius, Tess Taurus, Benjamin Libra, Samuel Draco und Lennox Skorpio sind wieder auf Tour - diesmal mit dem Ziel: Schottland, genauer gesagt Loch Ness. Alea weiß jetzt, dass sie ein Meermädchen ist, doch warum wurde sie damals als Baby ihrer Pflegemutter übergeben? Was ist mit ihren leiblichen Eltern geschehen und ist sie womöglich ganz allein auf der Welt?

Hinzu kommt noch, dass Alea sich zu Lennox stark hingezogen fühlt und auch er scheint mehr zu sein, als ein "normaler" Junge. Tatsächlich ist auch er ein Meermensch, wie sie bald herausfinden, doch er ist auch anders als Alea. Gibt bzw. gab es womöglich mehrere Arten Meermenschen und wenn ja, was ist mit ihnen allen geschehen? Ben hingegen macht sich Sorgen, dass Alea und Lennox Geschwister sein könnten, immerhin sind beide Meermenschen mit ähnlichen Fähigkeiten.

Bei einem Tauchgang entdecken Alea und ihre Freunde eine verlassene Meermenschsiedlung und sie erfahren, was mit den einstigen Bewohnern geschehen ist. Sie alle erlagen einer Krankheit. Ist es auch den Familien von Alea und Lennox so ergangen? Wurde Alea womöglich deshalb von ihrer Mutter in Pflege gegeben? Fest steht, sie müssen, aller Widrigkeiten zum Trotz unbedingt nach Schottland, denn nur dort besteht überhaupt die Möglichkeit, Antworten auf all ihre Fragen zu bekommen ...


Der 2. Band der Alea-Aquarius-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die bildhaften Darstellungen der Geschichte gefallen, denn ich hatte immer das Gefühl, ich bräuchte nur die Augen zu schließen und würde mich direkt mit Alea und ihren Freunden in ein Unterwasserabenteuer wagen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonders die Figur der Alea hat sich in eine starke Persönlichkeit verwandelt, denn endlich hat sie zumindest eine Ahnung, wer sie wirklich ist und das sie nicht anders ist, als andere Menschen, sondern wirklich einer anderen Art angehört. Den Schreibstil kann ich nur als berauschend und teilweise emotional beschreiben (ja, ich musste tatsächlich weinen), sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch wunderschöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von Tanya Stewner bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufbanner sind erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



Die Autorin:
Tanya Stewner, geboren 1974 in Wuppertal, träumte bereits mit 10 Jahren davon, Schriftstellerin zu werden. Der Traum wurde wahr: Die Autorin der Bestseller über »Liliane Susewind« hat eine riesige Fangemeinde, und ihre Leser warten sehnsüchtig auf jedes neue Buch von ihr. (übernommen von Oetinger)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

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