Donnerstag, 28. Juli 2016

[Rezension] Ursula Poznanski - Die Verschworenen (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 464
ISBN: 978-3-7855-7547-5
Erscheinungstermin: 16. Oktober 2013
Format:
Hardcover
Verlag: Loewe


Klappentext gem. Loewe:
In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.

Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen.


Rezension:
Ria und ihren Freunden ist die Flucht gelungen, die Flucht vor ihrer eigenen Ermordung, doch wohin sollen die einst so behüteten jungen Menschen? Bei den Schwarzdornen konnten sie nicht bleiben, denn sie gehören nicht dazu und dennoch, weit weggegangen sind sie nicht. Sie haben sich unter die Erde zurückgezogen und führen ein Leben im Verborgenen. Das ist nicht schön, sichert aber derzeit das Überleben der kleinen Gruppe. Doch das Leben dort unten ist trostlos, ja der einzige Trost bieten Ria die Ausflüge mit Sandor an die Oberfläche, denn der junge Mann ist einer der wenigen Außenbewohner, der weiß, dass Ria und ihre Freunde noch nicht fortgezogen sind.

Sicherlich wäre Ria nicht sonderlich erfreut, für immer solch ein verborgenes Leben zu führen, doch für den Moment ist sie fast glücklich, denn mit jeder neuen Begegnung empfindet sie mehr für Sandor und es scheint, dass ihre Gefühle erwidert werden. Lediglich Aurelios Wunsch, zurück in die Sphären zu gehen, spaltet die kleine Gemeinschaft, denn wo mehrere Meinungen herrschen, ist es kaum möglich, an einem Strang zu ziehen.

Während dieser schwierigen Situation macht Ria jedoch weiterhin Fortschritte. Sie findet immer wieder vereinzelt Fragmente von Jordans Chronik, mit deren Hilfe sie sich erhofft, endlich Licht in das Dunkel zu bringen, warum die Menschen in den Sphären und die Außenbewohner anscheinend einander mit so viel Furcht begegnen. Einst waren sie ein gemeinsames Volk, doch davon ist in der derzeitigen Situation kaum etwas zu merken. Lediglich ihre Treffen mit Sandor geben ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch dann wird Sandor zum neuen Oberhaupt der Schwarzdornen und Ria wird vor eine alles entscheidende Wahl gestellt ...


Der 2. Band der Eleria-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band geht es zu einem großen Teil um Konflikte und die Interaktion der Figuren in solchen Konfliktsituationen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss ja gestehen, mein Favorit in diesem Band ist eindeutig Sandor, denn ehrlich, wenn einem schon förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dann möchte Frau doch bitte so einen Mann an ihrer Seite habe. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung
 
Von Ursula Poznanski bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sicher, wenn der Adblocker für diese Seite deaktiviert wurde)





Die Autorin:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und begann nach einem abwechslungsreichen Schul- und Studienleben als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag, für den sie immer noch tätig ist. Sie selbst sagt von sich, sie hätte sich schon immer gerne Geschichten ausgedacht, aber nie zu Papier gebracht. Wenn sie schrieb, dann nur Kurzgeschichten. Im Jahr 2000 nahm sie - leider erfolglos - an einem Drehbuchwettbewerb des ORF teil. Dadurch entdeckte sie, dass sie doch zu "längeren" Texten fähig war und fing Feuer. Sie sammelte Romanideen und schaffte es, mit "Buchstabendschungel" im Jahr 2003 ihr erstes Kinderbuch zu veröffentlichen. Es folgten Erstlesebücher, Kinderkrimis und ein Teenager-Liebesroman. Für ihre Werke wurde sie u.a. mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet und für den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert. Bei Loewe legt sie im Frühjahr 2010 mit „Erebos” einen packenden Jugend-Thriller vor, der sich mit den Manipulationsmöglichkeiten virtueller Welten auseinandersetzt und gekonnt die reale mit der Welt des Online-Computerspiels verwebt. Ihr zweiter Thriller "Saeculum" für Jugendliche erschien im November 2011. Im Februar 2012 erschien ihr erster Thriller für erwachsene Leser mit dem Titel "Fünf" bei Rowohlt. Ursula Poznanski lebt mir ihrer Familie in Wien. (übernommen von Lovelybooks)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.  


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


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