Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Nur der Tod ist umsonst (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 452
ISBN: 978-3-596-19722-4
Erscheinungstermin: 26. September 2013
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Drei abgründige Fälle hat der junge Sherlock Holmes bereits geknackt. Doch diesmal steht er vor einem unlösbar scheinenden Rätsel: Sein Mentor Amyus Crowe ist spurlos verschwunden. Auf der Suche nach seinem Lehrer findet Sherlock dessen Haus vollkommen verwaist vor. Es ist, als habe dort niemals eine Menschenseele gewohnt. Sherlock findet jedoch einen versteckten Hinweis und begibt sich auf die Suche. Er stößt auf Entführung, Leichenraub und einen Mann, der glaubt, Meister über den Tod zu sein. Der junge Detektiv kennt die Spielarten des Bösen – doch kann er teuflischen Größenwahn besiegen?


Rezension:
Endlich ist es dem jungen Sherlock Holmes gelungen, die Haushälterin seines Onkels, Ms Eglantine, in ihre Schranken und von Holmes Manor zu verweisen. Diesen Schritt scheute sein Onkel lange Zeit, denn Ms Eglantine wusste Dinge über die Familie Holmes, die, wenn sie an die Öffentlichkeit geraten, durchaus dem guten Ruf der Familie schaden können. Auch Sherlock wusste bisher nichts davon, doch er trägt die Erkenntnisse mit Fassung. Nun ist Familie Holmes endlich befreit von Ms Eglantine und als Sherlock diese freudige Nachricht seinem Lehrer Amyus Crowe überbringen will, findet er dessen Haus verlassen vor. Von ihm und seiner Tochter fehlt jede Spur.

Es scheint gar so, als hätte in dem Haus niemand in der letzten Zeit gelebt. Matty, der Sherlock begleitet hat, ist ebenfalls ratlos, was passiert sein könnte. Auch wenn Sherlock nicht weiß, was passiert ist, so weiß er jedoch, dass Crowe niemals ohne einen Abschied gegangen wäre. Es muss also etwas passiert sein! Tatsächlich finden Sherlock und Matty in dem augenscheinlich verlassenen Haus Hinweise, die ihnen eine klare Richtung vorgeben: Edinburgh.

Sherlock und Matty machen sich zusammen mit Rufus Stone auf den Weg, um nach den Crowes zu suchen, denn allen ist klar, dass sie in ernste Schwierigkeiten stecken, wenn ein Mann wie Amyus Crowe sich gezwungen sieht, unterzutauchen. Die Spur der beiden aufzunehmen ist gar nicht so einfach, denn noch immer ist nicht klar, warum sie sich verstecken müssen und wer überhaupt hinter ihnen her ist. Schnell steht für Sherlock jedoch fest, dass nicht nur er auf der Suche nach Crowe ist - seine Verfolger sind ihm ebenfalls dicht auf den Fersen. Nun ist es an Sherlock und seinen Freunden, schneller zu sein, als die anderen, um die Crowes in Sicherheit zu wissen ...


Der 4. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie gerade die gesellschaftlichen Schichten im Schottland der damaligen Zeit dargestellt wurden, denn Sherlock kommt auch mit Gesetzlosen in Schottland in Kontakt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Wieder hat mich die Figur des Sherlock entzückt, denn dieser analytisch denkende junge Mann ist gewillt, sich selbst in Gefahr zu bringen, um Menschen, die ihm nahe stehen, in Sicherheit zu wissen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


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