Donnerstag, 31. März 2016

[Rezension] Klaus Schuker - Engelsspiel


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 420
ISBN: 978-3-944788-21-0
Erscheinungstermin: 9
. März 2016
Preis:
14,95 EUR
Format:
Taschenbuch
Verlag: Fabulus Verlag


Klappentext gem. Fabulus: 
Was bringt die bildhübsche Janina nur auf diese perfide Idee?
Sie sieht toll aus, steht mit ihren siebzehn Jahren kurz vor dem Abitur, die Männerwelt lässt sich von ihr um den Finger wickeln, bald ist sie volljährig – und dann das? Eine Viertelstunde verändert alles, auch im Leben von Daniel Schönwind. Die Verkettung der widrigen Umstände führt ihn gnadenlos in den Abgrund. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich seine Partnerin von ihm trennt und sein heißgeliebtes Töchterchen Ramona mitnimmt. Als auch der Suff keinen Trost mehr spendet, findet er heraus, welch dreckiges Spiel mit ihm getrieben wurde. Jetzt hält ihn nur noch das Ansinnen auf Rache aufrecht, und so nehmen die Ereignisse ihren Lauf …


Rezension:
Der 38-jährige Daniel Schönwind führt ein ruhiges und beschauliches Leben mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Karin Ruppmann und ihrer gemeinsamen 8-jährigen Tochter Ramona. Karin wünscht sich schon lange, dass Daniel ihr endlich einen Antrag macht, doch er ist mit der Situation, wie sie derzeit ist, zufrieden und will daran nichts ändern. Er arbeitet erfolgreich als Baubiologe und Karin ist Lehrerin. Ihnen geht es gut, sie haben ein schönes Haus und führen ein fast perfektes Familienleben.

Janina Heitmann ist 17 Jahre alt und steckt mitten in den Abivorbereitungen. Sie sieht nicht nur gut aus, sie hat auch Köpfchen, welches sie geschickt einzusetzen weiß, denn sie weiß um ihre Wirkung auf Männer und bekommt so eigentlich immer, was sie will. Ihre Eltern sehen in ihr, ihrem einzigen Kind, die perfekte Tochter, doch dies ist eine Illusion, die sie für sie spielt, denn Janina weiß, wie sie bekommt, was ihr ihrer Meinung nach zusteht. Auf Grund ihrer Art hat Janina tatsächlich nur eine Freundin, Kim. Dieser vertraut sie fast alles an, doch ein Geheimnis wahrt sie seit Monaten vor ihr, denn Janina hat eine Beziehung zu einem deutlich älteren Mann, doch wer es ist, das hat sie nicht einmal ihrer besten Freundin offenbart.

Eine Feier in Daniels Firma soll das Leben von ihm und Janina für immer verändern und das, obwohl sie sich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kennen. Auf der Heimfahrt von der Party nimmt Daniel die junge Frau in seinem Auto mit. Da sie spät dran ist, will sie per Anhalter fahren und Daniel erbarmt sich ihrer. Tatsächlich geschieht das Unerwartete und sie haben tatsächlich noch ein heftiges Techtelmechtel in Daniels Wagen, doch seine Welt gerät völlig aus den Fugen, als am nächsten Morgen Kriminalhauptkommissarin Beatrice Weber und deren Kollege Georg Plattner bei Daniel zu Hause auftauchen und ihn vorläufig wegen des Verdachts der Vergewaltigung zum Nachteil von Janina Heitmann festnehmen. Für Daniel und auch Karin bricht eine Welt zusammen - doch dies ist erst der Anfang ...


Rufmord oder Tatsache? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Faszinierend empfand ich ganz besonders den Aufbau des Buches, denn es beginnt wenige Stunden vor der Tat und berichtet aus verschiedenen Perspektiven, wie es den Figuren nach der Tat ergeht. Weiter hat mir sehr gefallen, dass die Story sehr realistisch erarbeitet wurde, sodass hier in der Auflösung der Story ein sehr großer Teil meiner Faszination lag. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich sagen muss, dass ich weder die Figur des Daniel, noch die der Janina besonders mochte - es sind beide, wenn man hinter die Fassade schaut, einfach keine Sympathieträger. Gerne würde ich sagen, ich konnte mich in diese oder jene Figur einfühlen, doch das war mir nicht möglich - lest das Buch, dann wisst ihr warum. Den Schreibstil kann ich nur als spannend bis mitreißend beschreiben, ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch mit einer überaus perfiden und sehr verzwickten Story aufwartet und trotz einer Disharmonie mit den Figuren meinerseits zusätzlich einen solch reizvollen Schreibstil aufwies, dass ich abschließend nur sagen kann, das mir das Buch wirklich tolle Lesestunden bereitet hat.

Bewertung
Der Autor:
Jahrgang 1959, arbeitete zunächst als Polizeibeamter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Krimis veröffentlichte er Kurzgeschichten, Erzählungen und Filmbesprechungen. 2003 rief er die »Schulpatenschaften mit Autoren« ins Leben, die u. a. von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. 2009 brachte er eine Schreibwerkstatt zum Thema »Berufsfindung und Identität« mit EU-Fördergeldern auf den Weg. Klaus Schuker hat bis heute über 2000 Lesungen und Schreibwerkstätten absolviert. (übernommen von Fabulus)


Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


http://fabulus-verlag.de/de/
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Mittwoch, 30. März 2016

[Hörbuch-Rezension] Martina André - Templer 01: Das Geheimnis des Templers



Leseprobe




Eckdaten:
MP3 CD: 2 Seiten
Verlag: RADIOROPA Hörbuch; Auflage: 1. (29. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3836807092
ISBN-13: 978-3836807098
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1 x 14,2 cm

Inhalt gem. Aufbau:
Gero von Breydenbach soll Templer werden – so will es sein Vater. Doch Gero hat sich unsterblich in Elisabeth verliebt, das Mädchen, das sein Vater von seinem Kreuzzug ins Heilige Land mitgebracht hat. Eine Zeit lang können die beiden ihre verbotene Liebe geheim halten. Bis sie schließlich fliehen und bei Geros Tante Unterschlupf finden. Dort offenbart Elisabeth die Umstände ihrer Befreiung und berichtet von einer geheimnisvollen Tasche, die Geros Vater für Jacques de Molay, den Großmeister der Templer, unter Einsatz seines Lebens verteidigt hat. Elisabeth und Gero wollen ihre Liebe vor Gott bezeugen und bereiten ihre Hochzeit vor. Ihr Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer.

Wie alles begann: die spannende Geschichte des Templers Gero von Breydenbach.

Zum Hörbuch:
Gero von Breydenbach ist der zweite Sohn von Richard von Breydenbach. Für ihn wurde vorgesehen, dass er im richtigen Alter zu den Templern geht, wie sein Vater es vor ihm auch getan hat.
Dieser kam nun von einem Kreuzzug heim und brachte ein kleines Mädchen mit, Elisabeth, welches sie an Kindesstatt annehmen. Gero und Elisabeth wachsen wie Geschwister auf, aber es wird mehr daraus. Aus Zuneigung wird Liebe, eine heimliche Liebe, denn beide wissen, dass ihr Vater niemals die Zustimmung für sie beide geben würde. Ein Zusammensein mit Elisabeth würde für Gero aber auch bedeuten, dass er nicht zu den Templern gehen kann.
Aber die Liebe ist stärker, als Elisabeth schwanger wird, hauen sie beide ab und finden Unterkunft bei einer Tante von Gero, die ihn, da sie ohne Kinder ist, als Erben einsetzen würde.
Als Elisabeth etwas schreckliches zustößt, fällt Gero in ein tiefes Loch, woraufhin er sich bereit erklärt, sich nun doch bei den Templern einschreiben zu lassen...

Gero, der ursprünglich begeistert von der Idee war, Templer zu werden, hat jetzt nur noch die Hoffnung, schnell seiner Elisabeth folgen zu können. Er ist lebensmüde, nimmt seine Ausbildung bei den Templern trotzdem sehr ernst. Er findet Freunde und muss auch zusehen, wie einige von ihnen im Kampf sterben.

In der "Taverne der Engel" lernt er Warda kennen, eine Hure, die sich in Gero verliebt. Er rettet ihr mehrmals das Leben und die beiden begegnen sich immer wieder.

Auch unter den Templern gibt es Machtspielchen und Verräter. 
Gero ist durch Warda an Informationen gelangt, die es ihm nicht leicht machen, diese für sich zu behalten. Aber um sich und andere zu schützen, schweigt er, was den Tod mehrerer hundert Templer nach sich zieht.

Dieser inzwischen 3. Teil um die Templer wurde von der Autorin Martina André zeitlich vor die beiden bereits erschienenen Bände "Das Rätsel der Templer" und "Die Rückkehr der Templer" angesetzt.
Es erzählt die Vorgeschichte von Gero von Breydenbach, sein Leben vor den Templern und seine Anfänge dort.
Wie nicht anders von der Autorin zu erwarten, hat sie auch hier wieder hervorragend das Leben und die Sitten der Templer recherchiert.
Das Leben der Templer wird durch sie lebendig. Sie zeigt dem Leser, wie diese gelebt haben, wie sie ausgebildet wurden und nach welchen Grundsätzen sie lebten. So wird Geschichte lebendig und macht auch Spaß. Auf unterhaltsame Art erfährt man als Leser Fakten und Hintergründe, an die man so ohne weiteres nicht gekommen wäre. 
Ich persönlich liebe es, auf diese Art einen Teil der Geschichte kennenzulernen, mit dem man sich erst dann auseinandersetzt, wenn man ein passendes Buch dazu in der Hand hat. Beim Googeln und "Nachprüfen" einzelner Fakten aus dem Buch ist erkennbar, wie genau und gewissenhaft die Autorin recherchiert hat. Man merkt, wie detailliert sie Ereignisse wiedergegeben hat und dass die Geschichte durch die nachweisbaren Fakten absolut glaubhaft dargestellt ist, obwohl man weiß, dass einiges frei erfunden wurde.

Für mich war dieser Band der erste der Templerreihe, so dass ich chronologisch die anderen drei im Anschluss lesen / hören kann.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert, das vom Schauspieler Jürgen Holdorf eingelesen wurde.
Eine angenehme Stimme, die hervorragend des Buch liest und auch in der Lage ist, den Hörer bei der Stange zu halten. 

Mich hat die Autorin mit ihrer Geschichte um Gero und seine Templerfreunde "angefixt" und ich freue mich schon auf ein baldiges Wiederhören.
Für mich war dieses Hörbuch ein Genuss und ich kann es besten Gewissens weiterempfehlen. 

Reiheninfo:
Templer 01: Das Geheimnis des Templers
Templer 02: Das Rätsel der Templer
Templer 03: Die Rückkehr der Templer
Templer 04: Das Schicksal der Templer

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text von Aufbau)
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit „Die Gegenpäpstin“ sowie den Romanen „Das Rätsel der Templer“ und „Die Rückkehr der Templer“ drei Bestseller vorgelegt. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist

mehr über die Autorin erfahrt ihr HIER 

Die Bibliographie von Martina André und Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite


Von Martina André wurden gelesen / gehört und rezensiert:
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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin

und dem Hörbuchverlag
bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 29. März 2016

[Rezension] Petra Hammesfahr - Fremdes Leben



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 496
ISBN: 978-3-453-35893-5 
Erscheinungstermin: 8. März 2016
Format: Hardcover
Verlag: Diana


Klappentext: gem. Diana
"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …

Rezension:

Der 10. September 2014 soll das Leben der Frau, die vor knapp zwei Jahren einen fast tödlichen Unfall schwer verletzt überlebte, für immer verändern, denn das ist der Tag, an dem bei ihrer Betreuung als Komapatientin in einer privaten Pflegeeinrichtung so einiges schief geht. Um ihr Leben zu retten, wird sie ins Krankenhaus gebracht und dort geschieht nach fast zwei Jahren das Wunder: sie erwacht. Doch die vergangenen zwei Jahre haben Spuren bei ihr hinterlassen. So weiß sie lediglich noch, dass sie Cilly heißt und Mitte 30 ist und mit Achim Castrup verheiratet - und, dass ihr jemand nach dem Leben trachtete, denn sofort beim Erwachen hat sie die Worte "Mach sie tot! Mach sie tot!" im Ohr.

Mit Hilfe ihrer Ärztin Doktor Lina Scheuer macht sie in der kurzen Zeit auf der Intensivstation enorme Fortschritte und doch scheint ihr Gehirn eventuell doch eine Schädigung aufzuweisen, denn entgegen ihrer eigenen Aussage ist sie nicht Cilly Castrup, sondern die 48-jährige Claudia Beermann. Sie kann es nicht glauben, hat sie doch wenige Erinnerungen an ihr Leben als Cilly, doch an ein Leben als Claudia Beermann kann sie sich gleich gar nicht erinnern. Ansonsten scheint ihr Gedächtnis jedoch intakt, denn sie kann sich an geschichtliche Gegebenheiten erinnern, auch an solche, die sie nicht selbst erlebt hat, doch ihre persönlichen Erinnerungen bleiben im Dunkeln.

Tatsächlich muss sich Claudia allerdings damit auseinandersetzen, dass sie tatsächlich verheiratet ist, jedoch ihre Ehe wohl nur noch auf dem Papier bestand, denn in all der Zeit hat ihr Mann sie nicht besucht. Auch hat sie einen erwachsenen Sohn, von dem sie nichts weiß. Erst nach und nach kommen zumindest kleine Erinnerungsstücke zurück, doch ein klares Bild ergeben sie nicht. Sie erinnert sich daran, Zeugin eines Mordes an einer Frau gewesen zu sein, doch in welchem Zusammenhang diese Frau zu ihr steht, ist ihr nicht ganz klar - und hat sie tatsächlich diesen Tatort verlassen und das kleine Kind des Opfers in einer brennenden Wohnung zurückgelassen? Nur langsam kommen die Erinnerungen zurück, doch noch immer schwebt sie in großer Gefahr, denn was, wenn ihr Unfall, gar kein "Unfall" gewesen ist und derjenige es erneut versuchen wird? Wer hätte einen Grund, ihr nach dem Leben zu trachten und vor allem: warum?


"Mach sie tot! Mach sie tot!" (S. 7) Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, es dauert etwas, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte, denn die Erinnerungen der Protagonistin offenbaren sich erst nach und nach, sodass es dem Leser ebenfalls erst analog der Protagonistin möglich ist, sich ein genaues Bild der Geschichte zu machen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier ziemlich schnell feststeht, dass Protagonistin Claudia, zumindest in der Vergangenheit, alles andere als eine Sympathieträgerin war und immer wieder stellt sich anhand ihrer Erinnerungen die Frage: ist sie Opfer oder Täterin? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch rätselhaft-einnehmende Lesestunden bereitet hat.

Bewertung
Die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben". (übernommen von Randomhouse)



Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich beim



bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 28. März 2016

[Rezension] Kathrin Lange - Herz 03: Herz zu Asche



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Arena (1. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401600338
ISBN-13: 978-3401600338
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 4,5 x 21,6 cm

Inhalt gem. Amazon:
Juli kann es kaum fassen: Charlie ist am Leben! Endlich braucht David sich nicht länger zu quälen. Endlich kann Juli mit ihm glücklich werden. Doch Charlie setzt alles daran, David zurückzuerobern. Und auch der Geist von Madeleine Bower treibt Juli mehr und mehr in die Verzweiflung. David sieht nur eine Möglichkeit, seine Freundin zu schützen: Er muss sie verlassen. Aber Julis Visionen werden immer düsterer und so beschließt sie, dem Fluch für immer ein Ende zu setzen - auch wenn sie dafür opfern muss, was sie am meisten liebt …

Zum Buch:
Unglaublich, aber Charlie lebt! Ihr erklärtes Ziel ist es, sich wieder an David heranzumachen. Dass er damals Schluss mit ihr gemacht hat, spielt für sie keine Rolle, schließlich will sie sich ändern und dann könnte alles sein wie früher.
Obwohl David Juli versichert, dass sich an ihrer Beziehung nichts ändert und er Charlie nicht mehr will, ist sie eifersüchtig auf Charlie, weiß diese doch nur zu genau, sich in Szene zu setzen und mit David zu flirten. Wie lange kann er ihr da standhalten?
David hat nach wie vor seine Flashbacks, bis er sich zu erinnern glaubt, was genau damals passiert sein könnte. 
Juli hat vermehrt halluzinogene Aussetzer und schwere Albträume, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Alles ist so real, die Erscheinungen der Madeleine, die sie scheinbar immer öfter aufsucht. Was davon ist Vergangenheit, was steht ihr noch bevor?
Da fasst David eine folgenschwere Entscheidung, die für Juli alles ändert, oder doch nicht?...

Die Autorin Kathrin Lange nimmt den Leser wieder mit auf die Insel Martha’s Vineyard. Nachdem sie Band 2 mit einem fiesen Cliffhanger verlassen hat, reiht sie Band 3 übergangslos an den Vorgänger an. Man ist noch immer am Ort des Geschehens und wird als Leser sofort in die Handlung hineinkatapultiert.
Man hat auch keine Chance, zur Besinnung zu kommen, denn die Handlung nimmt Tempo auf und wie schon bei den Vorbänden ist es dem Leser nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Charlie, die monatelang für tot gehalten wurde, ist urplötzlich und ohne Vorankündigung wieder da und versucht, dort anzuknüpfen, bevor sie verschwunden war. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass David sich von ihr getrennt hatte und ignoriert Juli.
Diese muss hilflos mit ansehen, wie sich David scheinbar von ihr entfernt. Sie will ihn nicht verlieren und versucht, für ihn da zu sein, bis sie mit ihrer Freundin die Insel aus familiären Gründen verlassen muss. Aus der Ferne scheint ihr David endgültig zu entgleiten und wie es aussieht, hat Charlie gewonnen.

Unglaublich, aber die Autorin Kathrin Lange schafft es mit dem letzten Band der Trilogie noch einmal richtig für Spannung zu sorgen.
Auch dieser Teil ist wieder leicht mystisch angehaucht und kann mit Überraschungen aufwarten.
Sie schließt die Reihe glaubwürdig und nachvollziehbar ab. Die Fragen, die man sich im Laufe der Trilogie gestellt hat, werden beantwortet und runden die Reihe ab.

Juli hat mit Miley eine Freundin, auf die sie zählen kann und die zu jeder Zeit für sie da ist. So eine Freundin wünscht man sich. 
Auch Walt, der Freund ihres Vaters und Arzt, spielt in dem Buch eine entscheidende Rolle und ist immer mit vor Ort, wenn er gebraucht wird.
David steht mehr oder weniger allein da und macht die Dinge mit sich selbst aus. Sein Vater ist ihm keine Hilfe, im Gegenteil.

Ich habe die Protagonisten David und Juli sehr gern auf ihren Wegen begleitet. Auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, hatte ich Spaß am Lesen und konnte mich in die Jugendlichen hineinversetzen. Wenn ich doch das ein oder andere Mal den ein oder anderen gern geschüttelt hätte, damit er / sie zur Besinnung kommt, habe ich ihre Entscheidungen mitgetragen. Durch die geschehenen Ereignisse sind sie über sich selbst hinausgewachsen und erwachsen geworden. Die unbedarften Jugendlichen gibt es nicht mehr, es sind erstarkte Persönlichkeiten geworden, mit denen man rechnen muss.
Sie haben Entscheidungen getroffen, für sich selbst und in bestem Glauben für andere, die nicht immer leicht waren, aber sie haben etwas getan und nicht alles nur auf sich zukommen lassen.

Mit wehmütigem Herzen muss ich die Protagonisten nun ziehen lassen. Ich hatte viele schöne und unterhaltsame Stunden mit der Trilogie und empfehle sie sehr gern weiter.


Reiheninfo:
Herz 01: Herz aus Glas
Herz 02: Herz in Scherben
Herz 03: Herz in Asche

Bewertung:



Zur Autorin:

(Text von Blanvalet)
Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen. Seit 2005 schreibt sie sehr erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche.









Von Kathrin Lange wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 27. März 2016

Charlies 11. Geburtstag

Hallo ihr Leser dieses Blogs,

heute ist Ostersonntag, doch mein Personal hat mir gesagt, dass heute noch ein viel wichtigerer Tag ist, denn heute ist mein 11. Geburtstag. Sie sagte was von wegen einer Schnapszahl (was auch immer das sein soll), aber ehrlich, ob Schnaps oder nicht ist mir egal, denn heute bin ich hier auf dem Blog die Nummer 1, wobei ich in meiner Familie (zusammen mit meinen zwei Brüdern) eh immer die Nummer 1 bin ^^ Das Personal weiß halt, wo ihr Platz ist.

Aber heute ist nicht nur mein 11. Geburtstag, dass Personal hat gesagt, dass noch eine andere Tatsache diesen Tag zu etwas ganz besonderem macht, denn genau vor 11 Jahren, als ich geboren wurde, war auch ein Ostersonntag und seitdem bisher nie wieder.

Ach ja, damit ihr vor Augen habt, wer ich bin (bei 5 Gottheiten kann man sicherlich ab und an den Überblick verlieren ^^)


Mein Personal (die Kerry übrigens) behauptet doch steif und fest, ich wäre, trotz  meines Seniorenalters, noch immer das frechste Katerchen auf der Welt (was ich aber stark bezweifle, denn sssooo frech bin ich gar nicht) und dass ich so gut wie kein anderer Snackies einfordern könnte und diese auch bekäme (da könnte durchaus was dran sein).

Aber jetzt weiter im Plan - Geburtstag bedeutet Geschenke und ihr braucht gar nicht glauben, nur weil heute dieses "Ostern" ist, dass ich auf meine Geschenke verzichte, nur weil wir auch was zu Ostern bekommen - nee, nee, ich will auch Geburtstagsgeschenke!!!

meine Schenkis

Ja, ich muss sagen, mein Personal und die Ersatz-Dosine haben sich nicht lumpen lassen. Von der Ersatz-Dosine (nennen wir sie mal Kleeblatt) bekomme ich superleckere Vitaminpaste, die ich sowas von gerne nasche, ich glaube einfach nicht, dass die  gesund sein soll, dafür ist sie viel zu lecker! Von meinem Personal bekomme ich Dreamies (ich liebe Dreamies und zwar alle Sorten, aber die mit Käse bekomme ich nicht, da das Personal steif und feste behauptet, ich würde sie nicht vertragen - ich versuche zwar immer, sie vom Gegenteil zu überzeugen, aber sie bleibt da echt hart) und lecker gefriergetrocknetes Fleisch bzw. Fisch - die sind auch so mega-lecker, aber irgendwie verschwinden die immer - ich behaupte ja, die lösen sich immer in Luft auf, aber das Personal meint, ich hätte sie gefuttert - ich kann mich da aber nicht dran erinnern. Da Katerchen ja niemals genügend Snacks haben kann, hat sie mal solche Catnip-Snacks zum Probieren gekauft und ehrlich, ich hab schon probiert und sie wurden für extrem lecker befunden, die darf es also öfter geben.

So, ich werde mal zusehen, dass der heutigen Tag so ein richtiger Charlie-Tag wird, mit anderen Worten mit ganz super-vielen Snacks und noch viel mehr Kuscheleinheiten, denn ich muss ja meinen Kampf-Kuschler-Status erhalten. Das Personal hat auch gesagt, dass sie heute nicht aus dem Haus geht und ich somit den ganzen Tag mit ihr habe - das ist schön, solche Tage liebe ich ja, da kann ich dann wieder intensiv auf des Personals Schulter schlafen (da schlafe ich am allerliebsten, aber sie murmelt immer was von einem steifen Nacken - aber ehrlich, für meinen Schönheitsschlaf muss sie halt Opfer bringen).

Ach ja, könnt ihr dem Personal nicht mal sagen, die soll aufhören, immer mit ihrem Handy hinter mir und meinen Brüdern her zu sein? Echt mal, nicht mal gemütlich in einer Kiste (ich liebe ja Kartons und wir haben hier immer einen leeren Karton nur für mich stehen ^^) kann man ein bisschen Schlummern, ohne "abgelichtet" zu werden. 

beim Schönheitsschlaf in meiner Kiste gestört (und das war erst am Vorabend - böses Personal!)

Charlie

Samstag, 26. März 2016

[Neuzugänge] der 12. KW 2016

*Hüstel* wie drücken wir es vorsichtig aus? Öhm, nennen wir das Kind einfach beim Namen: neue Woche = neue Bücher? Oh ja und diese Woche selbst für unsere Verhältnisse ganz, ganz viele und wisst ihr was, ein jedes war und ist willkommen ;-)
 
Hier nun unsere Neuzugänge der letzten Woche.
(Die Laufbanner sind erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)

Kerrys Neuzugänge:


Kleeblatts Neuzugänge:
- Bush, Nancy - Detective Rafferty 03: Niemand kannst du trauen 
- Matisek, Marie - Sonnensegeln
- Hunter, Erin - Warrior Cats V / 01: Der Ursprung der Clans: Der Sonnenpfad 
- Hunter, Erin - Warrior Cats V / 02: Der Ursprung der Clans: Donnerschlag 
- Hunter, Erin - Warrior Cats V / 03: Der Ursprung der Clans: Der erste Kampf 
- Drosten, Julia - Die Löwin von Mogador 
- Herwig, Ulrike - Oskar an Bord 
- Gruber, Andreas - northern gotic 
- Martin, Rebecca - Das goldene Haus 
- Lott, Silvia - Die Lilie von Bela Vista 


Kennt ihr bereits eines unserer neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen? 

Kerry und Kleeblatt

Freitag, 25. März 2016

[Hörbuch-Rezension] Ule Hansen - Neuntöter



Leseprobe




Eckdaten:
MP3 CD
Verlag: Random House Audio; Auflage: Gekürzte Lesung (29. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837133419
ISBN-13: 978-3837133417
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 1,2 x 14,7 cm

Inhalt gem. Amazon:
Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Zum Buch:
Von einem kleinen Jungen, der gern klettert, werden am Potsdamer Platz in Berlin in einem als Haus getarntem Raumgerüst 3 Leichen gefunden. Auf perverse Art und Weise wurden diese in Panzertape gewickelt und in großer Höhe am Gerüst befestigt.
Die Polizei bildet eine Sondergruppe zur Ermittlung des / der Mörder, denn schnell ist klar, dass das niemals eine Einzelperson bewerkstelligt haben kann.
Dieser Sondergruppe gehört auch Emma Carow an, eine Fallanalystin, die die Mörder analysieren soll, damit sie ihnen auf die Spur kommen.
Emma ist Einzelgängerin und lebt zurückgezogen. Vor Jahren wurde sie Opfer einer Vergewaltigung, deren Spuren und Erinnerungen sie noch immer prägen und verfolgen. Zudem ist der Täter wieder auf freiem Fuß, hat ein Buch darüber geschrieben und scheint Emma noch immer zu verfolgen.
Emma ist traumatisiert und nur durch intensive Arbeit schafft sie es aus ihrem tiefen Loch. 
Bald tauchen weitere Leichen auf und es ist eindeutig, dass es eine Serie ist. Emma hat eine Theorie, aber dazu gehören noch mehr Tote, aber wo soll man suchen und wie weit ist die Realität zur Theorie? ...

Es beginnt eine rasante Jagd und Suche nach Toten und Mördern und das mitten in Berlin.
Emma, die Analysistin in diesem Fall, wird nicht von jedem ernst genommen, so dass nicht auf jeden Vorschlag von ihr gleich Taten folgen.
Emma ist in ihrem Kollegenkreis nicht unbedingt die beliebteste Kollegin, da sie auch dort als Einzelgänger gilt. Gemeinsam mit dem neuen Kollegen Felix Schreiner hofft sie darauf, die Urlaubsvertretung für ihre schwangere Chefin machen zu können, was die beiden in ihrer Konkurrenz zueinander auch schon mal dazu bringt, dass sie den anderen während des aktuellen Falles unfair behandeln bzw. auflaufen lassen.

Das Autorenduo Ule Hansen, bestehend aus Astrid Ule und Eric T. Hansen, hat sich in Berlin gut umgesehen und lässt den Leser an den skurrilsten Orten mit dem Ermittlerteam auf die Suche gehen. Die Schauplätze, egal ob die Leichenfundorte oder andere benannte Orte, wie die Wohngegend von Emma Carow, sind authentisch und detailgetreu im Buch nachempfunden. 
Interessant fand ich die Verknüpfung von aktuellem Fall zur Vergangenheit von Emma, unter der sie auch nach so vielen Jahren noch immer leidet. Sie lebt Tag- oder Wunschträume, was sie alles gern mit ihrem damaligen Peiniger tun würde, was in meinen Augen völlig nachvollziehbar ist.

Der Kriminalfall ist bizarr und ungewöhnlich, genauso ist aber auch die Auflösung desselben. Als Leser machte ich mir wie gewöhnlich so meine Gedanken, wer oder was hinter den Morden stecken könnte. Ich lag gründlich daneben, denn die Auflösung ist so komplex, dass ich nie dahinter gekommen wäre. Man braucht aber auch ein Weilchen, um in etwa zu ahnen, wohin es sich entwickeln wird.
Emma Carow ist durch ihre Erlebnisse in der Vergangenheit eine verschlossene Person, die ich nicht unbedingt als sympathisch bezeichnen würde. Sie hat ihre Ecken und Kanten, davon nicht wenig, steht aber zu dem, was sie macht und vertritt ihre Meinung bis ins Letzte. Sie geht ihren Weg, den ich bewundere, als Freundin möchte ich sie jedoch nicht haben.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt, welches von Friederike Kempter eingesprochen wurde. Diese hat sehr gut gesprochen und doch fand ich die Besetzung als nicht gelungen. In dem Buch gibt es ein paar sehr heftige Stellen und es wurden auch deftige Worte gesagt oder eher gebrüllt. Diese aus dem Mund einer Frau zu hören, passen meiner Meinung nach nicht. Es kommt nicht so hart rüber, wie es sicher angedacht ist.
Das Buch an sich ist schon recht hart und obwohl die Hauptprotagonistin eine Frau ist, hätte ich persönlich mir an dieser Stelle einen Mann gewünscht. Aber das ist meine eigene Meinung.

Der Thriller ist rasant, mit immer neuen Erkenntnisse und Verwirrungen kommt man als Leser bzw. Hörer nicht zum ausruhen, man steht förmlich immer unter Hochspannung.
Ein gelungener Auftakt der angedachten Trilogie und empfehlenswert.

Bewertung


Die Autoren:
Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller. (übernommen von Randomhouse)



Von Eric T. Hansen wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag



bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 24. März 2016

[Rezension] Margot S. Baumann - John 01: Band des Schweigens



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (8. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1523644222
ISBN-13: 978-1523644223
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,4 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
John Achilles Fortune, der gut aussehende Londoner Anwalt, erhält seinen ersten eigenen Fall. Er wird beauftragt, mögliche Nachkommen der betuchten Eleanor Cavendish zu finden. Was zuerst nach reiner Routine aussieht, entwickelt sich bald zu einem mysteriösen Spiel. Denn die alte Lady umgab ein Geheimnis. Wieso unterhielt sie ein leeres Grab auf einem Londoner Friedhof? Und wer sind die beiden Mädchen auf dem Foto, das er in einem Versteck findet? Die Spur führt ins wildromantische Cornwall, wo er die attraktive Alice Ponsomby Pane trifft. Ist sie womöglich eine legitime Nachfahrin seiner verstorbenen Klientin? Oder hat sie es nur auf deren Vermögen abgesehen? Und wieso fühlt er auf einmal so ein seltsames Kribbeln in ihrer Gegenwart? Er wird sich doch nicht etwa in eine potenzielle Erbin verliebt haben! John ist hin- und hergerissen zwischen Sympathie und Professionalität. Wird er den Dschungel aus Lügen, Intrigen und vertuschten Familiengeheimnissen, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückführen, durchdringen können?

Zum Buch:
John A. (Achilles) Fortune ist Anwalt. Seine Kanzlei versucht die Erben Verstorbener ausfindig zu machen, bevor das Geld an den Staat fällt.
Nun hat er seinen ersten selbständigen Fall und gedenkt, ihn erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Die verstorbene Eleanor Cavendish war gut betucht und starb, ohne je ein Testament gemacht zu haben.
Bei der Suche nach Hinweisen findet John ein altes Foto, auf dem 2 Mädchen abgebildet sind. Eine ist definitiv die verstorbene Eleanor, aber wer ist das andere Mädchen, eine Freundin oder gar Schwester? Weitere Hinweise finden sich nicht.
John macht sich auf die Suche, die ihn nach Cornwall führt...

In Cornwall trifft er auf die gut aussehende Kellnerin Alice Ponsomby Pane, die dort in einem Fischrestaurant jobbt, und ist sofort fasziniert von ihr. Alice hat jedoch einen Freund, Gordon. Sie weiß tief im Inneren, dass diese Beziehung keine Zukunft hat, denn es fehlt ihr etwas, was sie nicht wirklich benennen kann. Doch den Schritt, sich von ihm zu trennen, konnte sie bislang noch nicht gehen. Da macht ihr Gordon einen Heiratsantrag.
Alice ist wieder bei ihrer Mutter eingezogen und träumt ihren Traum vom Kunststudium, den sie jedoch nicht finanzieren kann.

Die Anziehung zwischen John und Alice besteht von beiden Seiten und sie nähern sich an. Bald muss John erkennen, dass die Möglichkeit besteht, dass Alice die gesuchte Erbin von Eleanor sein könnte. Er versucht von ihr Informationen zu bekommen, ohne sich zu erkennen zu geben, aus welchem Grund er bestimmte Fragen stellt. Er ist hin- und hergerissen und versucht sich sein Schweigen ihr gegenüber für sich selbst schönzureden.

Von der Autorin Margot S. Baumann kenne ich bereits einige Bücher, so dass ich besonders auf ihr neuestes Werk neugierig war, da es sich hier um einen Mehrteiler handelt. Zumindest ist das so geplant.
Mit dem vorliegenden Buch hält man Teil 1 in den Händen und lernt den Protagonisten John A. Fortune, einen jungen Anwalt, kennen.
Die Protagonisten dieses Bandes John und Alice sind zwei ausgesprochen sympathische Figuren, die man einfach mögen muss.
Durch die Schreibweise des Romans in der 3. Person, sowohl aus der Sicht von John wie auch von Alice gelingt es der Autorin mühelos, den Leser an den Gedanken der Protagonisten teilhaben zu lassen. So ist man dabei, wenn sie sich Gedanken über ihre Beziehung machen, ihre Sorgen und Nöte.

John, als Protagonist der Reihe, ist ein Mann, den man gern als Freund hätte. Strebsam und ehrgeizig versucht er einen Erben zu finden. Sein Chef sitzt ihm zeitlich im Nacken, so dass er sich sputen muss, mit seinen Erkundigungen Ergebnisse vorzeigen zu können. Aber er ist auch der Typ, der sich festbeißen kann an einer Aufgabe und nicht locker lässt.
Er ist von Hause aus ein wenig schüchtern, zumindest was das weibliche Geschlecht angeht, denn noch immer geht er, fast 30 Jahre alt, als Single durchs Leben.

Was die Autorin schon immer gut in ihren Büchern beschreiben konnte, ist die Wiedergabe der Örtlichkeiten. Gekonnt und detailtreu beschrieben, hat der Leser das Gefühl, vor Ort zu sein und es mit eigenen Augen zu sehen.

Mit diesem Buch hat man nicht nur eine Liebesgeschichte in der Hand, sondern auch eine Geschichte, in der detektivische Fähigkeiten gefragt sind.
Der Plot der Geschichte ist gut durchdacht und wurde hervorragend umgesetzt.
Es macht Spaß, die Protagonisten zu begleiten und schon während des Lesens hat man das Gefühl, man kennt das Ende bzw. vermutet, wie es ausgehen wird.

Nach einigen Verwicklungen und Missverständnissen kommt das Ende immer näher und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass noch was kommen müsste, aber das Buch hatte meiner Meinung nach nicht mehr genügend Seiten, um ein Ende zu finden, das ich mir gedacht hätte.
Es kommt wie es kommen soll, das Ende hat einen so fiesen Cliffhanger, dass man augenblicklich den zweiten Teil zur Hand nehmen möchte und wissen will, wie es weitergeht.
Ich kann nur hoffen, dass er nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Das ist ein erster Teil, der definitiv neugierig macht auf alles, was nach ihm kommt.
Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle. 


Reiheninfo:
Band 01: Band des Schweigens
Band 02: Asche im Wind

Bewertung:


Zur Autorin:
Die Autorin über sich selbst: 
Meine Laufbahn als Dichterin begann in der zweiten Klasse, als ich der Lehrerin erzählte, meine Eltern hätten mich Fahrenden abgekauft. Als Kind immer auf der Grenze zwischen Realität und Phantasie balancierend, schuf ich mir bereits früh eine eigene Welt, in der meine selbstverfassten Geschichten einen wichtigen Platz einnahmen.
 Mit meinen Gedichten möchte ich dem Leser eine andere Sichtweise auf Alltägliches vermitteln. Dabei versuche ich ihm gleichzeitig eine Emotion zu entlocken. Sei es ein Seufzen, ein Schmunzeln oder eine Zeitreise zu einer fernen Erinnerung. Ich sehe mich als Erzählerin, die mit Worten Bilder im Kopf entstehen lassen möchte, die den Leser für einen kurzen Augenblick in eine andere Welt entführen und ihn zugleich unterhalten.
In den letzten Jahren habe ich mich von der Lyrik entfernt und mehr der Prosa zugewandt. Diese Gattung lässt mir mehr Raum, um meine Geschichten zu erzählen. Und das Tolle am Romane schreiben ist, dass ich meinen Protagonisten befehlen kann: spring! Interessant wird es aber erst dann, wenn sie mich fragen: warum?
Heute schreibe ich Romane über Liebe, Verrat, Geheimnisse und Sehnsuchtsorte. Für meine Werke erhielt ich nationale und internationale Preise. Ich mag raue Küsten, schroffe Felswände, Musik, Hunde, das Leben im Allgemeinen, meine Familie und träume von einem Cottage am Meer.


Von Margot S. Baumann wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin bedanken, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt  hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 23. März 2016

[Rezension] Cassandra Clare - City of Fallen Angels (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 704
ISBN: 978-3-401-06559-5
Erscheinungstermin:10. September 2012
Format:
Hardcover
Verlag: Arena


Klappentext gem. Arena:
Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?
In dem nervenzerreißenden vierten Band der Chroniken der Unterwelt nimmt uns Cassandra Clare wieder mit in die Welt der Schattenjäger, die im Herzen von New York mit Liebe, Verrat und Rache kämpfen.



Rezension:
Das Leben von Simon Lewis hat sich in letzter Zeit sehr verändert. Es ist kaum noch was übrig von Clarys bestem Freund, denn Simon ist ein Vampir, noch dazu einer, der auch bei Tageslicht durch die Welt wandeln kann. Doch dieses neue Leben bringt nicht nur Vorteile mit sich, oder doch? Seit seiner Verwandlung hat er einen Schlag bei den Frauen und somit ein kleines Problem, denn er kann sich partout nicht entscheiden - Maia oder Isabelle?

Clary hat hingegen wenig Zeit ihrem Freund beizustehen, denn sie ist mittlerweile mit der Schule fertig und voll mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin beschäftigt, die ihre ganze Aufmerksamkeit fordert. Doch nicht nur ihre Ausbildung - endlich kann sie mit Jace zusammen sein, denn mittlerweile sind alle Missverständnisse, die jemals zwischen ihnen waren, ausgeräumt. Die Zukunft der Beiden sieht mehr als rosig aus.

Simon hingegen tut sich schwer mit seinem neuen Leben, denn dieses muss er vor seiner Familie verheimlichen, denn ehrlich, wer glaubt denn bitteschön an Vampire? Die Bekanntschaft mit der alten Vampirin Camille könnte für ihn einiges ändern. Es gibt jedoch auch positive Veränderungen in Simons Leben. Der Erfolg seiner Band ist zum Greifen nahe, denn mit dem neuen Leadsänger Kyle könnte ihnen endlich der große Durchbruch gelingen. Doch ist wirklich alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint?


Der 4. Band der Chroniken der Unterwelt! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet, allerdings muss ich gestehen, dass ich anfangs leichte Probleme damit hatte, dass der Plot sich hauptsächlich mit Simon auseinandersetzte und Clary und Jace nicht mehr im Focus der allgemeinen Aufmerksamkeit standen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich Simon, der neuerdings als Womanizer unterwegs ist, so mag, denn eigentlich entspricht es ja weniger seinem Naturell, zweigleisig zu fahren. Den Schreibstil kann ich nur als bildgewaltig und spannend beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von Cassandra Clare bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)



Die Autorin:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die zweite Reihe Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu internationalen Erfolgen, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts. (übernommen vom Arena)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Dienstag, 22. März 2016

[Rezension] Michel Cymes - Hippokrates in der Hölle: Die Verbrechen der KZ-Ärzte



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 208
ISBN: 978-3-806-23285-1
Erscheinungstermin: 7. März 2016
Format:
Taschenbuch
Verlag: Theiss


Klappentext gem. Theiss:
Nur zum Nutzen und nicht zum Schaden des Kranken soll jeder Arzt handeln, heißt es im Eid des Hippokrates. Doch der NS-Staat kannte eine Medizin ohne Menschlichkeit. Mord, Folter, Zwangssterilisationen, Menschenversuche - das Grauen, das Ärzte über ihre Opfer brachten, ist unvorstellbar.

Wie konnte es dazu kommen? Das fragt der Medizinjournalist Michel Cymes, der selbst Arzt ist und der seine beiden Großväter in Auschwitz verlor. Er folgt den Lebenswegen von bekannten und weniger bekannten NS-Ärzten wie Aribert Heim, Herta Oberheuser oder Josef Mengele.

Cymes berichtet von Motiven und Taten, von Geltungssucht und Habgier, von Skrupellosigkeit und Lügen. Sein Buch, das in Frankreich zum Bestseller wurde, ist mehr als eine persönliche Abrechnung, es enthüllt, wie Ärzte alle Moral über Bord werfen konnten. Und es löste einen Skandal aus. Aufgrund seiner Hinweise wurden im Juli 2015 Leichenteile aus den Experimenten des Rasseforschers Hirt an der Universität Straßburg gefunden.


Rezension:
Michel Cymes verlor seine zwei Großväter in Auschwitz. Er selbst ist ein bekannter Arzt in Frankreich, doch jahrelang trieb ihn die Frage um: wie konnten Ärzte in den Konzentrationslagern Menschenversuche machen? Widersprach dies nicht ihren eigenen Grundsätzen, denn sie alle haben den Eid des Hippokrates abgelegt? Tatsächlich ist  es so, dass Ende 1946 das Verfahren gegen rund 20 angeklagte Ärzte begann, die während der Kriegszeiten Menschenversuche in KZ-Lagern machten. Tatsächlich sind heute die wenigstens von ihnen bekannt, im Gegensatz zur damaligen NS-Prominenz, die im Rahmen des Nürnberger Prozesses verurteilt wurden.

Mit seinem Buch rückt Michel Cymes diese "Ärzte" anhand von Portraits wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit, denn auch wenn dieses Verfahren knapp 70 Jahre her ist, sollte das Leid, welches diese Menschen verursachten, nicht in Vergessenheit geraten. Sigmund Rascher zum Beispiel führte Experimente mit Hypoxie und Hypothermie in Dachau durch, Wilhelm Beiglböck führte Meerwasserversuche an Gefangenen in Dachau durch und Aribert Heim lebte in Kriegszeiten seine sadistische Ader in Mauthausen aus, wo er ohne Betäubung Gefangenen lebenswichtige Organe entnahm, nur um zu sehen, wie lange diese noch lebten. Auch August Hirt findet Erwähnung, der dutzende Menschen mit seinen Versuchen, ein Gegenmittel gegen Senfgas zu entwickeln, grauenvoll zu Tode brachte. Doch nicht nur durch diese Versuche brachte er Unschuldige zu Tode. Auch "half" er, die Straßburger Skelettsammlung zu erweitern, gerade wenn ihm im Lager Auschwitz "besonders schöne Exemplare" begegneten, auch wenn diese zu diesem Zeitpunkt noch am Leben waren.

Natürlich "darf" in den vorgestellten Portraits Josef Mengele nicht fehlen, denn dieser ist auch heute noch durch seine menschenverachtenden Versuche im Lager Auschwitz an Zwillingen und Kleinwüchsigen bekannt. Auch Carl Clauberg, der für seine Zwangssterilisationen bekannt wurde und Erwin Ding-Schuler, der seine Fleckfieberexperimente im KZ Buchwald durchführte, finden Erwähnung, ebenso als einzige Frau Herta Oberheuser, die im KZ Ravensbrück Versuche mit Sulfonamiden an Menschen durchführte.

Abschließend bleibt zu sagen - es handelt sich hierbei um Portraits der jeweiligen "Ärzte", die versuchen zu ergründen, wie es kam, dass diese Ärzte, die den Eid des Hippokrates geschworen haben, diesen wissentlich und mehrfach auf grausamste Art und Weise gebrochen haben. Eine Erklärung zu finden, war hier sicherlich nicht möglich, denn solche Verhaltensweisen lassen sich nur schwerlich erklären und was ich noch viel schlimmer fand, waren die Informationen, die man so "nebenbei" erfuhr, zum Beispiel, dass sicherlich viel Leid hätte erspart werden können, wenn es Heinrich Himmler nicht gegeben hätte, der eine Affinität zur Medizin besaß und sich als Beschützer der Wissenschaft gesehen hat und so jedwede Experimente an Menschen genehmigte. Oder auch das Wissen, dass eine schwangere Jüdin nur eine Chance hatte, in einem Konzentrationslager zu überleben (wenn sie nicht gleich, auf Grund einer fortgeschrittenen Schwangerschaft selektiert wurde) - sie musste das Kind austragen, wurde zur Geburt von anderen Frauen versteckt, die umgehend nach der Geburt das Kind töteten, denn nur wenn es sich um eine "Totgeburt" handelte, hatte die Mutter eine Chance, zu überleben. Überlebte das Kind die Geburt, wurde es zusammen mit seiner Mutter selektiert.


"Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, den Geboten der Ehre und Redlichkeit treu zu sein. (1. Satz des Eides des Hippokrates / S. 16)! Große Worte, die gerade zu Zeiten des NS-Regimes ohne Ende gebrochen wurden, denn war es nicht so, dass diese Ärzte nicht in erster Linie Soldaten (die Befehle befolgen mussten) und dann erst Ärzte waren? Nein - das ist ein Fazit, dass jeder normal denkende Mensch zieht, gerade wenn er in diesem Buch erfährt, wie viele dieser "Ärzte" unter ohnehin schon menschenunwürdigen Zuständen die grausamsten Experimente durchführten, die Tausende zu Tode brachten. Der Schreibstil ist sehr sachlich und nüchtern gehalten, was mich ehrlich gesagt sehr verwundert hat, denn ich konnte bei der Lektüre des Buches nicht so ruhig bleiben und gerade im Hinblick auf die eigene familiäre Tragödie des Autors muss ich diesen umso mehr bewundern. Dieses Buch bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung, denn mögen die Ereignisse auch schon über 70 Jahre her sein, so sollten sie nie in Vergessenheit geraten und man sich immer der Opfer erinnern, die durch diese sinnlosen Experimente ihr Leben verloren haben.



Bewertung

Der Autor:
Michel Cymes ist Arzt in einem Pariser Krankenhaus. Seit über einem Jahrzehnt moderiert er eine der beliebtesten Gesundheitssendungen im französischen Fernsehen. In seinem Buch »Hippokrates in der Hölle« wurde erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass die beiden Großväter von Cymes in Auschwitz ums Leben kamen.  (übernommen von Theiss)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Verlag



bedanken, der mir dieses wundervolle Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.