Dienstag, 31. Mai 2016

[Rezension] Markus Heitz - Lyssa: Ein Geheimniskrämer Fall



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 209
ISBN: 978-3-426-44063-6
Erscheinungstermin: 1. April 2016
Format:
E-Book
Verlag: Knaur

Klappentext: gem. Droemer-Knaur
in Fall für den sogenannten "Geheimnis-Krämer" - ein Thriller von Besteller-Autor Markus Heitz! Es fallen Schüsse im Gerichtssaal von Leipzig. Der Richter selbst hält die Waffe in den Händen und erschießt mehrere Verbrecher, teils auf der Anklagebank, teils im Zuschauerraum. Was zuerst wie ein Rachefeldzug des todkranken Richters Rotmann aussieht, entwickelt sich zu einer wohldurchdachten Mordserie. Täter und Orte sind stets verschieden. Nur eine verstörende Gemeinsamkeit, ein kurzer Satz, findet sich immer am Tatort wieder:  »Gott mit uns«. Tycho Krämer, Millionär und Ermittler aus Spaß am Geheimnis, versucht herauszufinden, ob jemand im Hintergrund die Fäden zieht, um vermeintlich böse Menschen umzubringen. Seine Recherchen führen ihn von Leipzig nach Berlin und Hamburg bis nach Wien und Monte Carlo. Wo liegt die Verbindung und wieso sterben die Mörder kurz nach ihrer Tat? Aber auch Krämer hat Geheimnisse, die er keinesfalls gelüftet wissen möchte... Exklusiv als eBook!


Rezension:
Tycho Krämer ist freier Journalist, nachdem er vor zwei Jahren im Lotto gewonnen hatte. Seit dieser Zeit schreibt er nur noch über Themen, die ihn wirklich reizen und interessieren und hat dank seiner finanziellen Mittel natürlich ganz andere Möglichkeiten als die Kollegen, die in einem (freien) Angestelltenverhältnis sind. Derzeit liegt sein Interesse bei einer Verhandlung von bekannten Unterweltgrößen Leipzigs, welche von Richter Rothmann geführt wird. Der Prozess läuft wie jeder andere - doch am Ende erschießt ausgerechnet Richter Rothmann den Angeklagten mitten in seinem Gerichtssaal. Der Richter selbst wird von den anwesenden Beamten erschossen - ein Motiv kann nicht ermittelt werden.

Kramer aber hat "Blut geleckt". Was brachte den ehren- und verdienstvollen Richter dazu, Selbstjustiz zu üben? Zwar hat er keinen Einblick in die Ermittlungsakten, doch zum Glück ist er mit Elisabeth liiert, die ihres Zeichens Oberkommissarin ist und ihrem Freund so doch den ein oder anderen Tipp geben kann. So glücklich Tycho und Elisabeth auch miteinander sind, Elisabeths Vater ist absolut gegen die Beziehung und dem Kriminalrat ist fast jedes Mittel recht, denn Mann an der Seite seiner Tochter zu diskreditieren.

Derweil wird in Berlin der Abgeordnete Enrico Johann von der Osten von einer unbekannten Frau auf offener Straße getötet. Auch sie sagt die Worte "Gott mit uns", wie bereits Rothmann in Leipzig, doch die Attentäterin kann gestellt werden. Tycho ahnt, dass viel mehr hinter der Geschichte steckt und beginnt, eigene Recherchen anzustellen, denn auch die Frau kann der Polizei kein Motiv nennen. Noch während der Befragung durch die Beamten stirbt sie auf dem Polizeipräsidium. Bei der Obduktion kommt heraus, dass sie Krebs im Endstation hatte - noch eine Gemeinsamkeit mit Rothmann, denn auch dieser hatte nur noch kurze Zeit zu leben. Tycho ahnt, dass viel mehr hinter den Attentaten steckt, als die Polizei annimmt, denn der Zufall von zwei unabhängigen Tätern, die beide dem Tode geweiht waren, mag er nicht so recht glauben und tatsächlich findet er alsbald eine Spur - doch die Mordserie ist noch lange nicht beendet ...


Die Grünkreuz-Mordserie! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitete. Faszinierend empfand ich, wie sich der Plot nach und nach auflöste und wie so manches "Opfer der Mordserie" er nach seinem Tod sein wahres Gesicht preisgab und immer wieder stand für mich die Frage im Raum: handelt es sich hier um Gerechtigkeit oder Selbstjustiz? Auf jeden Fall kann ich nur sagen, aus meiner Sicht war ich nicht unbedingt immer auf Seiten der Strafverfolgungsbehörden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich mir auch nach Lektüre des Buches nicht sicher bin, was ich von der Figur des Tycho halten soll. Einerseits ist er gewitzter Journalist, der es durchaus (nicht nur mit Hilfe seines Geldes) schafft, sich wertvolle Informationen zu eigen zu machen, doch wer er selbst ist, darüber schweigt sich der Protagonist in großen Bereichen aus, sodass ich nicht behaupten kann, ich hätte Tycho in diesem Buch gut kennengelernt. Den Schreibstil empfand ich fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet und mich hier gerade die Thematik des Romans in seinen Bann geschlagen hat.


Bewertung


Von Markus Heitz bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)
 


Der Autor:
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg. (Text von Droemer-Knaur übernommen).

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

[Rezension] Markus Heitz - Reflexion


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 189
ISBN: 978-3-426-44064-3
Erscheinungstermin: 1. April 2016
Format:
E-Book
Verlag: Knaur

Klappentext: gem. Droemer-Knaur
Ein beklemmend-rasanter Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz »Abfangen des Pakets muss gelingen, sonst keine Bezahlung. Wird das Paket zugestellt, haben SIE ein Problem!« Eine SMS, reflektiert in der Scheibe im ICE. Als Charles Mischke im Zug von Köln nach Frankfurt die Kurznachricht einer geheimnisvollen Frau mitliest, wird er selbst zur Zielscheibe eines skrupellosen Auftragskillers. Was zu Beginn noch wie ein schlechter Scherz wirkt, wird schnell brutale Realität. Selbst Charles' Freundin Annika gerät ins Visier der Killer - und er handelt gegen jegliche Vernunft. Mit Charles' Entscheidung, das Rätsel der SMS zu lösen, eskaliert die Situation vollends...Exklusiv als eBook!


Rezension:
Der 31-jährige Charles Egon Mischke ist nach einer Dienstreise mit dem ICE in Richtung Heimat unterwegs. Der Angestellter einer Firma, die alte historische Häuser zu High-Class-Wohnungen umbaut, freut sich sehr darauf, wieder bei seiner Freundin sein, denn er hat seine Annika schon vermisst. Aber ehrlich, so eine Bahnfahrt ist jetzt nicht unbedingt aufregend und so schaut man, in dem Fall Charles, sich schon mal seine Mitfahrer an. Eine Frau erregt seine Aufmerksamkeit denn zumindest ihre Rückenansicht ist nicht zu verachten.

Etwas merkwürdig ist jedoch, dass die Frau eine SMS schreibt, die Charles unerlaubterweise mitliest und anschließend das Handy auseinandernimmt und entsorgt. Als sie kurz darauf auch noch den ICE verlässt, ist seine Neugierde natürlich geweckt, denn er will schon gerne ergründen, warum die Frau ein gutes Handy entsorgt und was es mit diesem merkwürdigen Paket auf sich hatte, von welchem in der SMS die Rede war. Zum Unglück des jungen Mannes handelt es sich bei der ominösen SMS um einen augenscheinlichen Mordauftrag. Keine Frage, damit wird Charles umgehend zur Polizei gehen, sobald er Zuhause angekommen ist, doch dann wird er von einem Mann angesprochen. Dieser outet sich offen als der Empfänger SMS, der noch weitere Informationen benötigt. In seiner Not, gibt Charles sich selbst als Zielperson aus.

Charles geht davon aus, dass sich alles klären wird, zumal er noch umsteigen muss und den Killer so abhängen kann - doch damit täuscht er sich, denn nach dem Umstieg verschwindet nicht nur das Foto, dass er vom Killer gemacht hat, nein, auch der Killer selbst ist mit an Bord. Es gelingt Charles, diesen zu überwältigen und in Notwehr zu töten - doch schnell steht fest, dass er nicht allein gearbeitet hat, sondern über eine Art Netzwerk. Fest steht für ihn: er hat 24 Stunden Zeit das ursprüngliche Opfer zu suchen und zu retten, ansonsten ist es des Todes und das kann Charles nicht zulassen. Was er jedoch noch nicht ahnt - der Preis, denn er für diese "gute Tat" zahlen muss, ist verdammt hoch, eigentlich viel zu hoch ...


Mörderische SMS! Der Plot wurde rasant und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie dieser einfache Mann es tatsächlich (eher zufällig) schafft hinter ein Mordkomplott zu kommen und alles daran setzt, dieses zu verhindern, auch wenn er nicht weiß, wer das Opfer ist und ob derjenige nicht vielleicht sogar den Tod "verdient" hat. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Imponiert hat mir die Figur des Charles, denn in diesem normalen Mann steckt mehr, als es auf den ersten Blick erscheint. Doch auch die Auftraggeberin des Killers empfand ich faszinierend erarbeitet und ehrlich, ich habe bis zum Ende nicht gewusst, was hinter dieser Figur steckt. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Markus Heitz bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)
 


Der Autor:
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg. (Text von Droemer-Knaur übernommen).

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 30. Mai 2016

[Rezension] Caroline Dunford - Das Hotel in den Highlands



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (22. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499272318
ISBN-13: 978-3499272318
Originaltitel: Highland Inheritance
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,5 x 19,3 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Stadtmensch Lucy fällt aus allen Wolken - ein Onkel hat ihr sein Hotel in den Highlands vererbt. Für ihren Freund Jake ist klar: Lucy kann kein Hotel leiten, sie sollte verkaufen. Doch Lucy sieht das anders. Verzaubert von der atemberaubenden Landschaft beschließt sie, das Hotel wieder auf Vordermann zu bringen.
Dabei hat sie nicht mit maroden Dächern, ausbleibenden Gästen und der störrischen, alten Empfangsdame Janet McGruther gerechnet, die Lucy das Leben in Momaer erschweren. Auch nicht mit Landbesitzer Sutherland, der das ganze Dorf gegen sie aufhetzt. Das erste Mal in ihrem Leben muss Lucy für etwas kämpfen, und ihr wird klar, dass Glück einem manchmal dort begegnet, wo man es nie erwartet hätte …

Zum Buch:
Unverhofft kommt Lucy zu einer Erbschaft. Ein Onkel, den sie persönlich nie kennengelernt hat, vererbte ihr ein Hotel in den Highlands. Keine kleine Frühstückspension, sondern ein Hotel mit 22 Zimmern.
An der Erbschaft hängt aber die Verpflichtung, das Hotel ein halbes Jahr betreiben zu müssen.
Schon der Notar legt ihr nah, das Hotel zu verkaufen, er hätte da auch schon jemanden an der Hand. Plötzlich schaltet Lucy auf stur und will das Hotel unbedingt und nimmt die Erbschaft an.
Sie muss dazu ihren Freund Jake verlassen, der aber eh vorhatte, geschäftlich nach London zu wechseln. Ihre Wohnung hat er weitervermietet und Lucy darf auch noch die Abwicklung allein bewerkstelligen, denn eine Hilfe ist ihr Jake nicht.
Dann endlich kommt Tag Null und sie steht zum ersten Mal vor ihrem Hotel und ist fast entsetzt über die Größe und dem Zustand des Hauses. Noch schlimmer allerdings ist die "Dame" des Hauses, die Haushälterin, die seit 25 Jahren bereits dort arbeitet und so ihre eigenen Vorstellungen vom Hotel hat. Lucy stößt bereits beim Kennenlernen auf offene Ablehnung.
Als sie bemerkt, dass es auch keine Gäste gibt, krempelt sie die Ärmel hoch und packt die Sache an...

Eine Erbschaft kann ein Segen sein, aber wie in Lucys Fall auch eine echte Herausforderung. 
Nach der anfänglichen Niedergeschlagenheit über den Zustand des Hauses, richtet sie sich erst einmal selbst dort häuslich ein. Dann versucht sie, das Unmögliche wahr zu machen, aus dem abgewrackten Haus wieder ein Hotel zu machen.
Man macht es ihr nicht leicht, stößt sie doch zudem fast überall auf Ablehnung, die sie sich nicht erklären kann. Aber sie gibt nicht auf.
Der Landbesitzer Sutherland hat es jedoch auf das Hotel abgesehen bzw. auf Grund und Boden. Er will dort bauen und das Hotel steht ihm dabei im Weg, also muss es weg und das um jeden Preis. Aber Lucy hat sich festgebissen, obwohl sie mit ihren Ideen und Umsetzungen fast allein auf weiter Flur steht. Aber sie gibt nicht auf.

Lucy ist eine Kämpferin. Nun gerade, sagt sie sich, entgegen allen Vorhersagungen. Während die Beziehung zu ihrem Freund Jake nur noch aus lapidaren Mails besteht, hat sie sich diesem Projekt Hotel verschrieben.
Aus der eher ruhigen Lucy, die ihrem Freund immer zur Seite stand und seinetwegen auf einiges verzichtete, wird Lucy die Unbeugsame. Sie hat ihr Ziel klar vor Augen und geht nicht davon ab.
Lucy ist eine Person, die man bewundern kann, wird sie doch eine Frau, die sich durchzusetzen weiß.

Ich habe die Protagonistin Lucy sehr gern in ihr Hotel begleitet, war an ihrer Seite beim Aufbau und auch bei den Rückschlägen. Sie ließ sich nie unterkriegen, wofür man sie bewundern musste.

Das Buch ist unterhaltsam und brachte mir ein paar schöne Stunden, in denen ich nicht nachdenken musste, in denen ich die Seele baumeln lassen konnte. Ab und an brauche ich auch mal Bücher, bei denen ich nicht mitdenken muss, sondern auf die man sich einfach so einlassen kann. Das ist so ein Buch. Ein Buch für zwischendurch, ein Sommerlesebuch oder einfach nur ein Buch zum wohl fühlen.

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Caroline Dunford arbeitete als Psychotherapeutin und Journalistin, bevor sie ihre Liebe zum Romanschreiben entdeckte. Zurzeit ist sie Writer in Residence am Siege Perilous Theater in Edinburgh. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einem Cottage an der schottischen Küste.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Andreas Winkelmann - Die Zucht



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (18. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499258544
ISBN-13: 978-3499258541
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,8 x 18,8 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Nur fünf Minuten hat Helga Schwabe ihren Sohn aus den Augen gelassen. Einen unaufmerksamen Moment lang. Und in diesem Moment ist er verschwunden.
Als fielen Hauptkommissar Henry Conroy die Ermittlungen in diesem Fall mutmaßlicher Kindesentführung nicht schon schwer genug, muss er sich auch noch mit einer neuen Kollegin herumschlagen. Vorlaut, frech, selbstbewusst – das ist Manuela Sperling. Aber sie hat einen guten Riecher. Und bald stoßen die beiden auf eine Spur, die zu einem einsamen, verfallenen Gehöft im Niemandsland an der Grenze zu Tschechien führt, auf dem illegal Hunde gezüchtet werden ...

Zum Buch:
Manchmal sind 5 Minuten einfach zu viel, in denen man sein Kind aus den Augen lässt. In diesen 5 Minuten verschwand der 6-jährige Oleg Schwabe spurlos.
Der mürrische Hauptkommissar Henry Conroy bekommt diesen Fall auf den Tisch. Als dann auch noch die Tierschützerin Rieke Schneider spurlos verschwindet, hat er sich nicht nur mit den beiden Fällen zu befassen, sondern hat zudem auch noch die nervige Manuela Sperling an der Backe, die ihm als Kollegin zugeteilt wurde.
Sie gehört zu den Menschen, die sagen, was sie denken und das laut und offen. Ihre Art geht Conroy auf die Nerven, aber er muss zugeben, dass ihre Ansätze und Ideen oft ins Schwarze treffen.
Manuela Sperling sieht zwischen dem Verschwinden des Jungen und der Tierschützerin nämlich einen Zusammenhang, auch wenn das anfangs mehr als abwegig ist. Und dann sind da noch die Hunde, die immer wieder auftauchen...

Das ist jetzt der 2. Thriller, den ich von Andreas Winkelmann gelesen habe. "Killgame" hatte mir schon gut gefallen, aber das wird durch diesen Thriller definitiv getoppt.
Der Autor arbeitet mit mehreren Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. 
Zum einen geht es um den Fall der Entführung von Oleg, dann dem Verschwinden der Tierschützerin Rieke, die von ihren Freunden Lea und Ralf gesucht wird und dem Kennenlernen des Täters.

Hunde spielen in diesem Thriller ebenfalls eine entscheidende Rolle. Es handelt sich um die russische Hunderasse Samojeden, die hier recht blutrünstig dargestellt werden. Eigentlich sehen diese Hunde fluffig und lieb aus, was ich mir erst einmal ergoogeln musste.

Das Ermittlerteam Conroy - Sperling passt auf den ersten Blick nicht zusammen, er mürrisch und sein eigenes Päckchen tragend, sie vorlaut, frech und sie lässt sich von ihren männlichen Kollegen nicht unterbuttern. Aber sie ergänzen sich und bilden letztendlich eine Einheit, auf die man zählen kann. Beide wissen, wie der andere tickt und was man von ihm / ihr zu halten hat.
Sie gehen effizient zu Werke, das auch noch unter Zeitdruck, denn die Hoffnung, Oleg lebend wiederzufinden, sinkt von Stunde zu Stunde.
Die Ermittlungen laufen auf volle Power, bis sie für Conroy privat werden.

Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser in Schach zu halten. Die Fährte legte er mit dem Verschwinden des Jungen und von da an hat er den Leser in seinen Bann gezogen. 
Mich zumindest hatte er an der Nadel, ich kam nicht mehr los. Ich wollte wissen, was es mit den Hunden auf sich hatte und wie die einzelnen Stränge eine Einheit werden sollten. Damit hat er sich wirklich Zeit gelassen, Zeit der Spannung und Hoffnung für alle Beteiligten und auch für mich. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und das, obwohl es auch ein paar wirklich unappetitliche Szenen zu lesen gab. 
Wenn ich ein Buch lese, lasse ich den Inhalt wie einen Film an mir vorbeiziehen und bei den gewissen Stellen fiel es mir echt nicht leicht, sie mal eben so locker wegzustecken.

Es war ein mitreißender Thriller, der den Leser nicht ruhen lässt, bis das Buch die letzte Seite erreicht hat. Der Spannungsbogen fand seinen Ursprung in der Entführung des Jungen und stieg stetig an, bis zur aufklärenden Auflösung.
Andreas Winkelmann - für mich ein Name, den ich mir merken werde.

Ein Thriller, den ich sehr gern weiterempfehle. 

Bewertung:



Zum Autor
(übernommen von Rowohlt)
Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen. Bei Wunderlich erschienen bisher seine sehr erfolgreichen Thriller «Wassermanns Zorn» und «Deathbook».

Von Andreas Winkelmann wurden gelesen und rezensiert:
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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 29. Mai 2016

[Verlagsvorschau] Teil 02: Heyne, Randomhouse Audio, Aufbau, Rütten & Loening, dtv


Jetzt, wo die verschiedenen Verlage ihre Verlagsvorschauen für den Herbst 2016 veröffentlichen, ist es an der Zeit sich zu entscheiden, was man als kommende Lektüre ins Auge fassen möchte.
Ich (Kleebatt) habe mich mal umgeschaut und wollte kundtun, worauf ich mich schon besonders freue. Heute der Teil 2 meiner ausgesuchten Bücher

Für Buchinhalte bitte auf das zugehörige Bild klicken!



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Meine Favoriten:
      

      


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Ist für euch auch das ein oder andere Buch interessant?
Lasst es mich wissen.

Monika, das Kleeblatt

[Neuzugänge] der 21. KW 2016

Wir lieben sie - die neuen Bücher und so konnten wir auch in der letzten Woche nicht umhin, einigen von ihnen ein neues Zuhause zu geben - wir sind da ja nicht so ^^
 
Hier nun unsere Neuzugänge der letzten Woche.
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Kerrys Neuzugänge:


Kleeblatts Neuzugänge:
Behr, Annette / Janssen, Claas - Lass die Katze aus dem Sack 
Snow, Rose - Unter uns nur Wolken (hier ist noch keine Verlinkung möglich)
MacMillan, Gilly - Toter Himmel 

  


Kennt ihr bereits eines unserer neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen? 

Kerry und Kleeblatt

Samstag, 28. Mai 2016

[Verlagsvorschau] Teil 01: Bassermann, Blanvalet, btb, Diana und Goldmann


Jetzt, wo die verschiedenen Verlage ihre Verlagsvorschauen für den Herbst 2016 veröffentlichen, ist es an der Zeit sich zu entscheiden, was man als kommende Lektüre ins Auge fassen möchte.
Ich (Kleebatt) habe mich mal umgeschaut und wollte kundtun, worauf ich mich schon besonders freue.

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