Donnerstag, 9. Februar 2017

[Rezension] Mark Haddon - Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-570-40321-1
Erscheinungstermin:
25. Januar 2015
Format:
Hardcover
Verlag: cbj


Klappentext gem. cbj: 
Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben …


Rezension:
Der 15-jährige Christopher Boone ist etwas anders, als die übrigen Jungen in seinem Alter, denn Christopher hat das Asperger-Syndrom, mag das komplizierte Wälzen von Rechenaufgaben im Kopf, kann jedoch Körperkontakt nicht ausstehen. Christopher ist nicht unglücklich mit seinem Leben, für ihn ist die Welt in Ordnung, wenn sein Essen auf dem Teller getrennt ist, er sich  mit seinen Primzahlen beschäftigen kann und wenn alles seinen geordneten Gang geht.

Er lebt bei seinem Vater in der Kleinstadt Swindon, nachdem er vor kurzem seine Mutter verloren hat und besucht eine Sonderschule. Dort wird er vor allem von seiner Lehrerin Siobhan gefördert, die ihn auffordert, ein Buch zu schreiben, wie er es selbst lesen wollen würde. Christopher nimmt sich dieser Aufgabe an und berichtet aus seinem Leben.

Mit seinem eher beschaulichen Leben ist es jedoch vorbei, als der Hund einer Nachbarin mit einer Heugabel ermordet aufgefunden wird. Zunächst steht auch Christopher unter Verdacht, doch Christopher hätte dem Tier nie was getan, denn er mag Hunde. So macht er sich daran, herauszufinden, wer wirklich für den Tod des Tieres verantwortlich ist. Wie gut, dass Christopher ein Verehrer von Sherlock Holmes ist, sodass er hier, gegenüber den ermittelnden Beamten, doch wohl über einen deutlichen Vorteil verfügt. Im Laufe seiner Ermittlungen macht er so manche ungeahnte Entdeckung ...


Christophers ganz eigene Welt! Der Plot wurde abwechslungsreich und anschaulich erarbeitet, konnte mich jetzt jedoch nicht in dem Maß fesseln, wie ich es erwartet hatte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Gerade die Figur des Christopher hat mich von Beginn an fasziniert, denn ein "normales" Leben, wie es ein jeder lebt, ist für ihn ausgesprochen kompliziert, sodass er es vorzieht, in seiner eigenen, sicheren kleinen Welt zu leben. Den Schreibstil empfand ich als anregend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch angenehme Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Dwe Autor:
Mark Haddon wurde 1962 in Northampton geboren, studierte am Merton College, Oxford, Literatur und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Oxford. Für das Kinderprogramm der BBC hat Mark Haddon Drehbücher geschrieben, die ihm zweimal den begehrten BAFTA-Preis eintrugen. Mit dem Roman "Supergute Tage" landete er auf Anhieb einen Weltbestseller und wurde in England mit dem renommierten Whitbread-Award ausgezeichnet. Auch sein zweiter Roman "Der wunde Punkt" (2007) erschien im Blessing Verlag und war ein großer internationaler Erfolg. (übernommen von Ranndomhouse)


Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch bekam ich geschenkt.

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