Dienstag, 7. Februar 2017

[Rezension] Tim Miller - Familienmassaker


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 160
ISBN: ohne ISBN
Erscheinungstermin: 8. Juni 2015
Format: Broschiert

Verlag: Festa


Klappentext: gem. Festa:
Im Jahre 2010 wurde eine der grausigsten Entdeckungen in der Geschichte von Texas gemacht. Auf dem Gelände einer verlassenen Farm bei San Antonio fand man zahlreiche Körperteile und menschliche Überreste. Nur wenig wurde darüber publik gemacht. Bis heute.
Eddie Mason ist ein freundlicher, kleiner Mann. Und mit viel Liebe lehrt er seinen Kindern Brandi und Jeffrey die abscheuliche Kunst des Tötens ...



Rezension: 
Die 27-jährige Carla Gonzales arbeitet als Kellnerin in einem Striplokal. Es handelt sich hierbei nicht um ihren Traumjob, aber das Geld und vor allem das Trinkgeld ist gut und sie muss sich nicht ausziehen, um es zu verdienen. Auch ihr Chef ist ihr gegenüber nicht aufdringlich, nachdem sie ihm einmal die Meinung gesagt hat. Gewöhnlich wird sie von einem Security-Mann zu ihrem Auto begleitet, doch an dem Abend ist so viel los, das sie sich allein auf den Weg macht. Noch auf dem Parkplatz wird sie von einem Mann mit einer Guy-Fawkes-Maske verschleppt.

Detective Julie Castillo wird mit den Ermittlungen rund um das Verschwinden der jungen Frau beauftragt, denn ihr Chef hat sie, nachdem Carlas Auto am nächsten Tag noch auf dem Parkplatz stand, die Polizei kontaktiert. Dies ist Julies erster Fall, sodass sie leider Hilfe in Form von Ben Sylar bekommt, einem Kollegen, den sie so gar nicht leiden mag. Tatsächlich weisen die ersten Indizien darauf hin, dass Carla einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist.

In der Tat ist Carla unfreiwilliger "Gast" von Eddie Mason und seinen Kindern Brandi und Jeffrey. Die junge Frau muss grausamste Folter über sich ergehen lassen, bevor sie endlich sterben darf. Eddie ist stolz auf sein Werk und verfolgt die Berichterstattung im Fernsehen gebannt, immerhin ist es seine Tat, die die Ermittler vor ein Rätsel stellt. In einem Bericht wird er auf die ermittelnde Beamtin Julie Castillo aufmerksam und beschließt, ihr als nächstes seine Aufmerksamkeit zu schenken. Während seiner Observation Julies macht er eine interessante Entdeckung und beschließt, das Spiel um eine Spielfigur zu erweitern ...


Es bleibt in der Familie! Der Plot wurde abwechslungsreich und sehr anschaulich erarbeitet. Tatsächlich wurde mit genauesten Beschreibungen des Tathergangs nicht gespart, aber ganz ehrlich, ich habe es bei einem Buch mit einer Altersangabe ab 18 Jahren auch nicht anders erwartet. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders interessant empfand ich die Figur des Eddie erarbeitet, denn "Die Maske" schafft es über Jahre hinweg, ein augenscheinlich normales Leben mit einer Familie zu führen, ohne dass jemand Verdacht bezüglich seines Hobbys äußert. Den Schreibstil empfand ich als packend erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.


Bewertung


Der Autor:
TIM MILLER ist ein amerikanischer Autor. Tim studierte Religion und Psychologie. Schon als Teenager begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, um sich und seine Freunde zu unterhalten.
Seit Family Night (2013) hat Tim mehrere eBook-Bestseller im Selbstverlag veröffentlicht. Tim liebt es, den Gore-Faktor auf Schleudergang zu schalten, damit sich dem Leser der Magen umdreht. (übernommen von Festa)

Zur Homepage des Autors kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich beim Verlag






bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat. 



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