Dienstag, 28. März 2017

[Messe] Leipziger Buchmesse 2017 - Tag 4

Sonntag - Tag 4 der Leipziger Buchmesse 2017. Ich war hundemüde, denn nach nur 2 h Schlaf in der Nacht (danke auch liebe Zeitumstellung) klingelte erbarmungslos der Wecker. Irgendwie schaffte ich es dennoch pünktlich los und durfte zu meiner unbändigen Freude feststellen, dass es in der Nacht gefroren hatte. Also musste ich erst das Auto "enteisen" und dann machte ich mich auf den Weg. Generell war auf der Strecke das Wetter eher trüb.

tristes Wetter auf dem Weg

Die Fahrt habe ich final dank einem großen Kaffee gut überstanden und war sogar kurz vor der Öffnung der heiligen Hallen vor Ort, denn gleich um 10 Uhr wollte ich die erste Lesung besuchen.

Andreas Eschbach hat aus dem 1. Band seiner Jugendbuch-Trilogie "Aquamarin" vorgelesen und dem Publikum auch einen Ausblick auf den Nachfolgeband gegönnt. Die Story klang sehr interessant, sodass ich beschlossen habe, diese Reihe ins Auge zu fassen, sobald mein SuB etwas schmaler geworden ist.


Andreas Eschbach lesend

Natürlich war ich auch mit Büchern bewaffnet, sowohl Kleeblatt, als auch eine Freundin hatten mich mit ihren Werken zwecks Signatur bedacht. Sagen wir es mal so: Der Autor hat einen Hang dazu, dicke Bücher zu schreiben ^^

Andreas Eschbach signierend

Natürlich wollte der kleine Herr Miez auch noch unbedingt auf ein gemeinsames Foto

Andres Eschbach und Herr Miez

Kerrys signierter Liebling
Der Sonntag war von den Terminen her deutlich entspannter, sodass ich etwas Luft hatte, um meine nächste Veranstaltung zu besuchen. Allerdings war es nicht so, dass ich einen Sitzplatz  abbekommen hätte - das Thema war wohl einfach zu faszinierend, denn mein nächster Termin war ein Gespräch über "Sex und Horror in der Literatur" mit Frank Festa. Ein sehr faszinierendes Thema, von dem ich mich nicht ausnehme, denn auch ich lese sehr gerne Bücher aus dem Festa-Verlag. Das Publikum erfuhr jedoch auch, wo der Verleger die Grenze bei von ihm verlegten Büchern zieht.

Frank Festa im Gespräch

Herr Miez war hier richtig mutig und wollte auf ein Bild mit dem Verleger - umgeben von der von ihm verlegten Literatur.


der tapfere Herr Miez und Frank Festa

Im Anschluss stand für mich ein weiterer Termin auf dem Plan. Veit Etzold stellte sein neues Buch "Dark Web" vor und machte über die Möglichkeiten, jedoch auch Gefahren desselben aufmerksam. Ein sehr aktuelles Thema, wie wir aus den Medien der letzten Tage entnehmen konnten.


Veit Etzold im Gespräch


Veit Etzold unter Beobachtung seiner Angetrauten ^^

Auf dem Weg zum nächsten Termin traf ich dann endlich auf bekannte Blogger-Gesichter


Petra Samani mit Tochter und Herrn Miez

Nun hieß es aber, mich zu sputen, denn ich hatte eine private Verabredung mit einer Autorin, die ich unbedingt wahrnehmen wollte.


Chris Lind mit Herrn Miez

Es war wieder ein schönes und entspanntes Treffen - ich glaube, ihr könnt euch denken, wie das läuft, wenn Katzenpersonal auf Katzenpersonal trifft ^^ Natürlich hatte ich auch Bücher (von Kleeblatt) im Gepäck, die fleißig signiert wurden.

Die liebe Chris hatte auch Schenkis im Gepäck


tolle Schenkis von Chris Lind

Leider war das Treffen viel zu kurz und ich machte mich wieder auf den Weg, in der Hoffnung, zumindest noch den Rest eines Vortrages zu hören, der auf meinem Plan stand.

Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Lesung vorbei und hörte das Wort "Kuschelflosse", was mich sofort innehalten lies, denn Kuschelflosse kenne ich ^^

Tatsächlich stellte die Autorin der Reihe ihren neuesten Band vor.


Nina Müller lesend

Da die Autorin ihre Bücher selbst illustriert, konnte sich das Publikum von ihrem Talent selbst überzeugen.


die wichtigsten Figuren aus Kuschelflosse

und nochmal in Farbe

Dann musste ich mich aber wirklich losreißen, um noch etwas vom geplanten Vortrag mitzubekommen.


interessantes Gespräch zum Thema "Schreiben: Das Armutsrisiko"

Anschließend wollte ich mir einen weiteren Vortrag anhören, der zum Glück an gleicher Stelle stattfand, sodass ich endlich einen Sitzplatz ergattern konnte ^^


sehr informatives Gespräch zum Thema "Lektorat und Self-Publishing"

Jetzt war es aber endlich an der Zeit, den Heimweg anzutreten. Meine Erschöpfung, auch im Hinblick auf den wenigen Schlaf der letzten Nächte, war nicht mehr zu verbergen und wenn ich heil Zuhause ankommen wollte, musste ich definitiv bei Tageslicht nach Hause fahren. Es ist erstaunlich, wie viel einfacher längere Fahrten sind, wenn man nicht allein im Auto ist.

Irgendwie haben es Herr Miez und ich es heil nach Hause geschafft, nur um fast auf direktem Wege im Bett zu verschwinden und dort nicht so schnell wieder hervorzukommen.



Herr  Miez war auch froh, wieder Zuhause zu sein und es in nächster Zeit etwas ruhiger angehen zu lassen

Abschließend bleibt mir nur zu sagen - schön war es, aber auch sehr anstrengend. Ich war etwas erstaunt, dass ich in diesem Jahr vielen Leuten nicht begegnet bin, mit denen ich eigentlich gerechnet habe. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre war ich davon ausgegangen, dass man sich zwangsläufig über den Weg läuft - was leider nicht der Fall war. Ich glaube, im nächsten  Jahr werde ich mich um konkrete Termine bemühen.

Kleeblatt, die dieses Jahr krankheitsbedingt durch Abwesenheit glänzte, ist dann bei der Leipziger Buchmesse 2018 hoffentlich wieder dabei, denn zu zweit macht es auch einfach mehr Spaß (auch, wenn man sich auf der Messe erfolgreich den ganzen Tag aus dem Weg gehen kann)

Kerry

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