Dieses Wochenende stand wirklich voll unter dem Stern von Büchern.
Nach der samstäglichen Lesung ging es am Sonntag mit der 1. BuchBerlin weiter.
Sie fand im Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) statt. Bei Kleeblatt kamen da doch gleich Erinnerungen hoch, denn vor ca. 45 Jahren hatte sie dort mal auf der Bühne gestanden und als Gruppenratsvorsitzende irgendwas vortragen müssen.
Gott, ist das lange her. Aber genug aus der Vergangenheit, wir stürzten uns ins Getümmel.
Nachdem wir unseren Obolus in Höhe von 2,50€ gezahlt und dafür einen Bücherstempel auf den Handrücken bekommen haben, konnten wir in den Saal. Es war augenscheinlich schon sehr übersichtlich.
Blick nach rechts
Blick nach links
Blick von der Bühne
Wir schlenderten die Reihen lang und mussten feststellen, dass wir von einigen Verlagen wirklich noch nie etwas gehört hatten. Es waren alles Kleinverlage, wovon einige nur Regionalliteratur vertrieben.
Genre waren alle vertreten, soweit wir sehen konnten, also für jeden Geschmack war etwas dabei.
Erstaunlicherweise waren auch eine ganze Reihe Kinderbuchverlage dabei, die wirklich tolle Bücher im Angebot hatten.
Im Vorfeld hatten wir uns schon informiert, welche Verlage da waren und da wir ein paar kannten und auch Kontakt mit ihnen haben, wollten wir dort speziell vorbeigehen.
Als erstes kam uns da die Autorin Cornelia Franke unter die Augen.
Cornelia Franke mit ihren Büchern
Gleich daneben der Büchertisch des Monika Fuchs-Verlages, dessen Autorin Petra Hartmann auch vor Ort war.
v.l. Petra Hartmann, Monika Fuchs
Weiter ging es zum Verlag el Gato
Tisch des Verlages el Gato
Deren Autorin Claudi Feldhaus trafen wir dann auch noch
Claudi Feldhaus
Gleich im Anschluss war der Stand vom Glückschuh-Verlag mit ihrer Autorin Dorothea Flechsig, die die wunderbaren Bücher mit Patronella Glückschuh und der Fledermaus Sandor geschrieben hat.
Dorothea Flechsig
Es gab auch eine Lesung aus einem der Petronella Glückschuh-Bücher und da das zeitlich passte, haben wir uns mit hingesetzt und der Schauspielerin Kornelia Boje gelauscht, wie sie den Kindern daraus vorgelesen hatte.
Kornelia Boje liest aus "Petronella Glückschuh"
Einen Kontakt, eine Agentur, gab es noch, den wir gern aufsuchen wollten. Beim ersten Rundgang war der Stand verwaist, also gingen wir noch einmal vorbei. Kleeblatt bekommt von ihnen reichlich Bücher zum rezensieren und so wollten wir uns einmal persönlich vorstellen.
Leider war die Dame, die dann dort saß, nicht wirklich kommunikativ, denn es interessierte sie nicht sonderlich, dass da jemand vor ihrem Tisch stand, ihr Handy und die Nachrichten, die sie verschickte, waren sicherlich interessanter als wir.
Das war uns zu blöd und wir haben den Rückzug angetreten. Aufdrängeln liegt uns nicht und wenn die Dame beschäftigt ist, wollen wir natürlich nicht stören.
Im Großen und Ganzen eine nette kleine Messe, um auch einmal unbekannte kleinere Verlage kennenzulernen. Das Ganze ist ausbaufähig. Die Tische der Verlage waren klein und übersichtlich, wie auch die Anzahl der Verlage allgemein.
Als störend empfanden wir die ständige Beschallung der Lesungen, die auf der Bühne stattfanden.
Auch die Lesung, die wir besucht hatten, sie fand eine Etage weiter oben statt, war von der Geräuschkulisse her nicht optimal angelegt. Hinter uns konnten Kinder spielen und basteln, was von der Lautstärke her eben für eine stattfindende Lesung nicht gut ist.
Gefallen hat uns, dass man Kontakt mit Verlagen und Autoren hatte. Man konnte Fragen stellen und sich Bücher ansehen, die man sonst in den üblichen Buchhandlungen nicht zu sehen bekommt.
Wir haben wieder ein paar Facebook-Kontakte persönlich kennenlernen können, was wir immer sehr schön finden.
Wir denken, dass wir im kommenden Jahr wieder dabei sein werden.