Donnerstag, 20. November 2014

[TTT] - Top Ten Thursday #183

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria mit.

http://buecher-bloggeria.blogspot.de/


Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, deren Cover zur Jahreszeit Herbst/Winter passen"

Herbst/Winter? Himmel, mir wird jetzt schon nicht mehr wirklich war und dann so ein Thema - ich habe das Gefühl, ich werde den Rest des Tages bibbern.


 
Puh, das war gar nicht so einfach. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so wenige (E-)Books habe, die zum Thema passen. Mal schauen, ob ich mit jemandem ein Buch gemeinsam habe.
 
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 19. November 2014

[Rezension] Uwe Brackmann - Löwenjagd




Leseprobe


Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 283 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 107 Seiten
Verlag: Klarant UG (haftungsbeschränkt) (22. September 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00FDND6P0

Inhalt gem. Klarant:
Seinen Lebensunterhalt erwirtschaftet der gerissene Meisterdieb, genannt „Der Löwe“, mit Überfällen und Einbrüchen in Norddeutschland. Mit Intelligenz und Scharfsinn organisiert er seine Taten, Polizei und Medien jagen den Löwen, vorerst mit wenig Erfolg, aber dann unterläuft ihm ein Fehler. Er gerät weiter in Bedrängnis, weil seine Tochter, eine angehende Juristin,  Verdacht äußert.  Kann der geniale Dieb seinen Kopf aus der Schlinge ziehen?

Zum Buch:
Löwenjagd ist ein Roman, in dem vom Löwen selbst, einem Meisterdieb, drei große Einbrüche erzählt werden.
Er ist äußerst umsichtig und möchte alles im verborgenen machen. Es soll niemand zu Schaden kommen, das ist ihm wichtig.
Von langer Hand plant er seine Einbrüche, Informationen bekommt er zum großen Teil sogar aus dem Internet.
Einbrüche tätigen ist seine Arbeit, er braucht das Geld, denn seine Tochter steht kurz vor dem Juraexamen. Diese weiß natürlich nichts vom Doppelleben ihres Vaters, denkt sie doch, dass er freier Mitarbeiter eines Braunschweiger Architektenbüros ist. Nach dem Tod seiner Frau hatte er nicht nur dieselbige verloren, sondern auch noch seinen Job.
So sieht er sich jetzt gezwungen, das Geld durch Einbrüche zu verdienen.

Bei seinen Coups hat er auch eine kleine Assistentin, Charlett, ein Rhesusäffchen.

Während seiner drei Coups erzählt er minutiös, was er gerade macht und welche Werkzeuge er gebraucht.
Für den einen mag das interessant sein, für mich war es zu genau. Ich habe nicht vor, in nächster Zeit einen Einbruch irgendwo zu starten, so dass ich nicht wissen muss, welches Werkzeug genau ich dazu brauche.
Es war mir zu detailliert, so dass ich mich nicht voll auf das Buch konzentrieren konnte, da meine Gedanken sich an vielen Stellen selbständig machten, was ich sehr schade finde.

Die Gestaltung des Covers spricht mich überhaupt nicht an. Es ruft nicht nach mir und macht mich auch nicht neugierig auf das Buch, was für mich auch mit Zweck eines Covers ist. Dieses hier ist düster und der Mann wirkt auf mich böse. Im Laden auf dem Tisch hätte es bei mir keine Chance.

Der Schreibstil des Autors war locker und flüssig und ließ sich gut lesen.
Aus den genannten Gründen muss ich leider 3 Pfötchen abziehen, da mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Klarant)
Uwe Brackmann gilt unter Krimifreunden als Geheimtipp. Der Autor lebt in der Nähe von Wolfenbüttel. Außer Kriminalromanen gehören auch Komödien und Belletristik zu seinen bevorzugten Genres. 


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim  
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Sylvia Reiter - rockthekitchen (Kreative Rezepte für mich & für euch)








Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Edition Styria in Verlagsgruppe Styria (27. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3990110691
ISBN-13: 978-3990110690
Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 1,7 x 27,1 cm

Inhalt gem. Styria:
Um ihre unkonventionellen Rezepte und spannenden Kochexperimente zu protokollieren, rief Sylvia Reiter 2010 ihren Foodblog Rock the kitchen! ins Leben. Mit Leidenschaft und viel Spaß kreiert die Kochenthusiastin immer neue Gerichte und probiert bisher unbekannte Rezepte aus. Die Autorin geht immer wieder auf kulinarische Entdeckungsreisen, um Geschmäcker und Aromen zu testen. In ihrem ersten Kochbuch demonstriert sie eindrucksvoll die Vielfalt ihres Kochkönnens – tolle Rezepte, denen man nicht widerstehen kann. Und im Mittelpunkt steht dabei immer der Spaß in der Küche, denn, so die Botschaft an ihre Fangemeinde: Ich blogge, damit Ihr kocht!

Zum Buch:
Rockthekitchen ist ein Buch, das eine deutsche Bloggerin geschrieben hat.
Die Rezepte hören sich nicht nur gut an, sie schmecken auch.

Das Buch ist unterteilt in folgende Rubriken:
- Breakfast
- Lunch
- Teatime
- Dinner
- Everytime

Die ausgewählten Rezepte sind ausführlich beschrieben und lassen sich gut nacharbeiten.
Es gibt Rezepte mit Zutaten, die ich selbst nicht unbedingt zusammengetan hätte, die aber letztendlich harmonieren und auch noch schmecken.
So kann man beispielsweise zum Frühstück Schoko-Blaubeer-Pancakes wie auch Kartoffel-Tortilla oder auch Rezepte für selbst gebackene Brote finden.
Zum Lunch werden verschiedene Suppen angeboten oder Rezepte wie die mit den klangvollen Namen Burrata, Straccetti oder auch Sushi in verschiedenen Varianten. Oder wie wäre es mit einem Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen? Das Wasser läuft einem schon beim Durchlesen im Mund zusammen.
Zur Teatime werden Macarons, Cantuccini, Kekse und Pops angeboten, aber auch der Kalte Hund und Brownies fehlen nicht.
Rosenkohl-Hackfleisch-Tarte, Asia-Bolognes oder auch Falafel kann man hingegen zum Dinner verzehren. Interessant sind da auch die Mangold-Lachs-Buletten.
Wer ein Rezept für Kürbiskerneis sucht, wird unter der Rubrik Everytime genauso fündig wie bei der Suche nach Marzipan-Mohn-Eis, Tonkabohnen-Vanille-Sirup oder Himbeersalz.

Schon allein die Titel verraten Fantasie und Fingerspitzengefühl für das Zusammenspiel der verschiedensten Zutaten.

Die Rezepte sind größtenteils bebildert mit Fotos, die Appetit machen.

Ich habe einiges ausprobiert. Ein wenig hat mich bei den Rezepten geärgert, dass unter der Rubrik Zubereitung das Würzen von Salz und Pfeffer immer erst zum Schluss stand statt an der Stelle, wo ich eigentlich hätte würzen wollen und müssen. So ist meine Spinatquiche sehr nüchtern ausgefallen, weil im Spinatteil so gar nichts drin war an Gewürzen, denn nach Beschreibung sollte ich zum Schluss würzen, da wars aber zu spät, um noch etwas würzen zu können.
Nun, das ist mir zweimal passiert und dann habe ich für mich entschieden, nicht bis zum Ende zu warten, damit ich Geschmack ins Essen bekomme. 

Hier noch ein kleiner Blick auf meine Gerichte, aber bedenkt bitte, ich bin kein Fotograf :-)

 Kartoffel-Senf-Gratin (Rezept Seite 143)
Spinatquiche (Rezept Seite 60)
Meine getrockneten Tomaten habe ich falsch herum raufgelegt, so dass sie ein klein wenig dunkel waren :-) 
Spinatquiche angeschnitten (Rezept Seite 60) 









Bewertung:


Zum Autor:
(übernommen von Edition Styria)
Sylvia Reiter, geboren 1978 in Oberbayern. Auf Ihrem Blog rock-the-kitchen.de vereint die Diätassistentin ihre Interessen Kochen und Fotografie zu einem digitalen Ganzen.Reiselust, Musik und schöne Dinge abgerundet von einem guten Essen bringen ihr Entspannung und Inspiration für Neues. Sylvia Reiter lebt und arbeitet in der Nähe von Nürnberg.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 18. November 2014

[Rezension] Sabine Bürger - Hexenkinder: Unter Piraten (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 392
ISBN: 978-9-963-52561-4
Erscheinungstermin: November 2014
Format:
E-Book
Verlag: Bookshouse

Klappentext gem. Bookshouse:
Mithilfe der Zauberamulette seiner Familie hat der 13-jährige Florian Falco den Sprung in die Vergangenheit geschafft. Und nicht nur das. Seine fünf besten Freunde begleiten ihn.
Während Florian Falco und seine heimliche Jugendliebe Anastasia im mittelalterlichen Warnemünde landen, fallen Hans Peter und Bernhard auf der Ostsee in die Gewalt dänischer Piraten.
Charlotte und Mohamed Janek begeben sich auf eine abenteuerliche Suche nach ihnen. Doch wer ist Freund und wer Feind, in einer von Grausamkeit und Aberglauben geprägten Zeit?
Konfrontiert mit den verbrecherischen Branntweinbrüdern, dem barbarischen Narbenpete, den mörderischen, von Habgier und Rücksichtslosigkeit geprägten Freibeutern, stützen sie sich auf ihre Freundschaft und Kämpfen gemeinsam um ihr Überleben.
Werden die sechs Freunde jemals in ihre eigene Zeit zurückfinden?


Rezension:
Florian Falco, kurz Eff Eff genannt, ist der mittlerweile 13-jährige Bruder von Samantha (Band 1). Er geht in die 7. Klasse und ist ein überaus freundlicher Junge, freundlich - "nicht nett, da nett ist die kleine Schwester von Scheiße ist". Er ist ein beliebter Junge und hat einen großen Freundeskreis. Doch eine Sache gibt es, die Florian Falco mächtig wurmt - es gibt irgendein Geheimnis zwischen Samantha und ihrer Mutter und das er partout nicht dahinter kommt, zerrt doch etwas an ihm. Doch Samantha erbarmt sich seiner und erzählt ihm von ihrer Reise in die Vergangenheit. Sie berichtet ihm auch, dass ihre Mutter das Portal in die Vergangenheit beseitigt und wohl die Remember mes versteckt hat, sodass eine erneute Reise die Vergangenheit unmöglich ist, doch Samantha hat nicht mit Eff Eff gerechnet.

Zusammen mit seinen Freunden Mohamed Janek (Motze), Bernhard (Klößchen), Hans Peter (Huscher), Charlotte und Anastasia, einer neuen Mitschülerin und heimlichem Schwarm Eff Effs, macht er sich auf die Suche nach den Remember mes und tatsächlich gelingt es ihnen, die drei Amulette zu finden. Auch finden sie heraus, wie sie es zu sechst doch in die Vergangenheit schaffen könnten und sie schmieden einen Plan: Ihren Eltern werden sie eine Geschichte auftischen und sich dann für ein paar Tage in die Vergangenheit begeben, um selbst zu erleben, wie es damals war.

Wider erwartend geht der Plan der sechs auf und sie landen um 1522 in Warnemünde, doch sie werden getrennt. Wieder zueinander zu finden, ist gar nicht so einfach, denn Klößchen und Huscher zum Beispiel landen im Meer und werden schlussendlich von Piraten gefangen genommen. Auch Eff Eff, Anastasia, Charlotte und Motze müssen einige Abenteuer bestehen, bevor sie zueinander finden, doch wird es ihnen gelingen, ihren Verfolgern zu entkommen und schlussendlich zurück in die Gegenwart zu gelangen?


Der 2. Band der Hexenkinder-Reihe! Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und realistisch erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der damaligen Zeit gefallen, denn es fühlte sich für mich als Leser so an, als wäre ich direkt mit dem jeweils Handelnden vor Ort. Die Figuren wurden wieder facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei mein heimlicher Held hier eindeutig Klößchen war, denn der Junge, der am Anfang des Buches als sehr gutmütig und naiv daherkommt, wächst in diesem Band über sich hinaus und vermochte es mehr als einmal, mich in Erstaunen zu versetzen. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen und ganz ehrlich, dieser Band hat mir sogar besser gefallen als der 1. Band.

Bewertung

Von Sabine Bürger bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
1946 an der Ostsee, im hanseatischen Rostock geboren, blieb mein Wunsch Gedichte und Geschichten aufzuschreiben, vorerst auf kindliche Versuche beschränkt.
Mein Schulabschluss an einer POS in Rostock, meine Ausbildung zur Laborantin am Justus von Liebig Institut und meine Heirat folgten.
Als Berufstätige und Mutter dreier Kinder war ich vollends ausgelastet. Mein großer Traum vom Schreiben rückte in den Hintergrund.
Erst viele Jahre später brachte mich meine Liebe zu den Büchern, die bis heute meine ständigen Begleiter sind, dazu, an meine Kinder – und Jugendjahre anzuknüpfen, Eigenes aufzuschreiben.
Seit 2010 schreibe ich für eine Agentur Krimis und Kurzgeschichten. Im Dezember ist mein Kinder – und Jugendbuch erschienen, dem hoffentlich viele folgen werden.
Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit einem Verlag, der meinen Vorstellungen und Wünschen total entspricht. (übernommen vom Bookshouse)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei




bedanken, die mir dieses Buch zum Lesevergnügen zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 17. November 2014

[Messe] Unser Bericht zur 1. BuchBerlin-Messe

Dieses Wochenende stand wirklich voll unter dem Stern von Büchern.
Nach der samstäglichen Lesung ging es am Sonntag mit der 1. BuchBerlin weiter.



Sie fand im Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) statt. Bei Kleeblatt kamen da doch gleich Erinnerungen hoch, denn vor ca. 45 Jahren hatte sie dort mal auf der Bühne gestanden und als Gruppenratsvorsitzende irgendwas vortragen müssen.
Gott, ist das lange her. Aber genug aus der Vergangenheit, wir stürzten uns ins Getümmel.
Nachdem wir unseren Obolus in Höhe von 2,50€ gezahlt und dafür einen Bücherstempel auf den Handrücken bekommen haben, konnten wir in den Saal. Es war augenscheinlich schon sehr übersichtlich.

Blick nach rechts

Blick nach links

Blick von der Bühne

Wir schlenderten die Reihen lang und mussten feststellen, dass wir von einigen Verlagen wirklich noch nie etwas gehört hatten. Es waren alles Kleinverlage, wovon einige nur Regionalliteratur vertrieben.
Genre waren alle vertreten, soweit wir sehen konnten, also für jeden Geschmack war etwas dabei.
Erstaunlicherweise waren auch eine ganze Reihe Kinderbuchverlage dabei, die wirklich tolle Bücher im Angebot hatten.

Im Vorfeld hatten wir uns schon informiert, welche Verlage da waren und da wir ein paar kannten und auch Kontakt mit ihnen haben, wollten wir dort speziell vorbeigehen.
Als erstes kam uns da die Autorin Cornelia Franke unter die Augen.

Cornelia Franke mit ihren Büchern

Gleich daneben der Büchertisch des Monika Fuchs-Verlages, dessen Autorin Petra Hartmann auch vor Ort war.

 
v.l. Petra Hartmann, Monika Fuchs

Weiter ging es zum Verlag el Gato

Tisch des Verlages el Gato

Deren Autorin Claudi Feldhaus trafen wir dann auch noch

Claudi Feldhaus

Gleich im Anschluss war der Stand vom Glückschuh-Verlag mit ihrer Autorin Dorothea Flechsig, die die wunderbaren Bücher mit Patronella Glückschuh und der Fledermaus Sandor geschrieben hat.

Dorothea Flechsig

Es gab auch eine Lesung aus einem der Petronella Glückschuh-Bücher und da das zeitlich passte, haben wir uns mit hingesetzt und der Schauspielerin Kornelia Boje gelauscht, wie sie den Kindern daraus vorgelesen hatte.

Kornelia Boje liest aus "Petronella Glückschuh"

Einen Kontakt, eine Agentur, gab es noch, den wir gern aufsuchen wollten. Beim ersten Rundgang war der Stand verwaist, also gingen wir noch einmal vorbei. Kleeblatt bekommt von ihnen reichlich Bücher zum rezensieren und so wollten wir uns einmal persönlich vorstellen.
Leider war die Dame, die dann dort saß, nicht wirklich kommunikativ, denn es interessierte sie nicht sonderlich, dass da jemand vor ihrem Tisch stand, ihr Handy und die Nachrichten, die sie verschickte, waren sicherlich interessanter als wir.
Das war uns zu blöd und wir haben den Rückzug angetreten. Aufdrängeln liegt uns nicht und wenn die Dame beschäftigt ist, wollen wir natürlich nicht stören.

Im Großen und Ganzen eine nette kleine Messe, um auch einmal unbekannte kleinere Verlage kennenzulernen. Das Ganze ist ausbaufähig. Die Tische der Verlage waren klein und übersichtlich, wie auch die Anzahl der Verlage allgemein.
Als störend empfanden wir die ständige Beschallung der Lesungen, die auf der Bühne stattfanden.
Auch die Lesung, die wir besucht hatten, sie fand eine Etage weiter oben statt, war von der Geräuschkulisse her nicht optimal angelegt. Hinter uns konnten Kinder spielen und basteln, was von der Lautstärke her eben für eine stattfindende Lesung nicht gut ist.

Gefallen hat uns, dass man Kontakt mit Verlagen und Autoren hatte. Man konnte Fragen stellen und sich Bücher ansehen, die man sonst in den üblichen Buchhandlungen nicht zu sehen bekommt.
Wir haben wieder ein paar Facebook-Kontakte persönlich kennenlernen können, was wir immer sehr schön finden.

Wir denken, dass wir im kommenden Jahr wieder dabei sein werden. 

[Lesung] Veit Etzold liest aus "Todeswächter"


Samstagabend - das Wochenende ist sozusagen im vollen Gange und was macht das Katzenpersonal? Richtig, es geht zu einer Lesung, denn niemand anders als Veit Etzold wollte aus seinem aktuellen Buch "Todeswächter" lesen. Klar, das konnten wir uns nun auf gar keinen Fall entgehen lassen.


Die Location war diesmal in der Tanz Suite angesiedelt und das nicht ohne Grund, denn wie das Publikum später erfuhr, nahmem Veit Etzold und seine Ehefrau Saskia dort Tanzstunden für ihre Hochzeitsfeier, wobei Veit ganz klar zugegeben hat, dass nur er die Stunden nötig hatte ^^

Saskia Etzold und Veit Etzold



Dass Veit Etzold mit seinen Büchern so erfolgreich ist, ist ganz gut, denn er hat uns, kurz bevor die Lesung begann, mit einer Gesangseinlage beglückt und sagen wir es mal so rum, er sollte lieber nicht umsatteln ^^

 Büchertisch

Dann ging es auch schon los und Veit Etzold las die erste Passage seines Buches, in dem er das Publikum mit seiner Ermittlerin Clara Vidalis bekannt machte (nicht jeder der Anwesenden hat die Vorgängerbände gelesen).


Anschließend erzählte Veit etwas aus dem Nähkästchen über die Hochzeiten mit seiner Frau, deren Kennenlernen in der Rechtsmedizin und *hüstel* der Tatsache, dass aus den Beiden fast kein Paar geworden wäre, weil Saskia zwei Jahre lang dachte, Veit wäre, auf Grund seiner immer ausgewählten und stimmigen Kleidung, homosexuell ^^ Jaja, so kann es laufen. 

auch in der Presse war diese Hochzeit ein Thema


Dann wurde wieder gelesen. Das Publikum erlebte Clara Vidalis in ihrem Alltag und lernte einen kleinen Jungen kennen, der in dem Buch eine tragende Rolle spielt.

Dann wieder ein kurzer Break, diesmal mit dem Thema Exorzismus und Veits Erfahrungen aus dritter Hand damit. Derweil ist sogar ein katholischer Priester zur Lesung erschienen, der bei diesen Erlebnissen auch seine Finger im Spiel hatte. 

Nun, es war schon über eine Stunde vergangen, wurde es Zeit für eine kleine Pause, die Kerry unbedingt dazu nutzen musste, eine Wasserleichenfrage an die Expertin, immerhin ist Saskia Etzold eine bekannte Rechtsmedizinerin, zu stellen und sich aufklären zu lassen, dass nicht immer alles so ist, wie in der Literatur beschrieben, zumindest nicht ganz so ;-)

Weiter ging es mit es mit einem lesenden Part rund um Clara Vidalis und die Rechtsmedizin, wobei hier Veit natürlich aus erster Hand berichten konnte, immerhin ist seine Frau Rechtsmedizinerin und ihr Kennenlernen fand an einem Obduktionstisch statt.


Veit Etzold lesend


Ferner wurde in einer kleinen Unterbrechung die Frage geklärt, wie Veit Etzold seine Thriller erarbeitet - chaotisch auf den ersten Blick, aber doch mit System.

Veits Thriller-System auf einen Blick

Fachliteratur

Abschließend gab es noch einen Lesungsteil, in dem man den Todeswächter bei der Arbeit erleben durfte. 


Der Hammer kam jedoch zum Schluss - Saskia berichtet dem überaus amüsierten Publikum, dass ihr gefürchteter Ehemann (ihre Mutter wurde von ihren Freundinnen vor diesem Mann gewarnt und dass sie gut auf ihre Tochter aufpassen solle) durchaus Probleme hat, Blut zu sehen bzw. sein Blut zu sehen, was in einem überaus aufregenden und nervenaufreibendem Tag in der Notaufnahme endete. 

Abschließend können wir nur sagen, es war ein wundervoller Abend, voller Spannung und Gelächter (ja das geht) und ganz ehrlich, wir werden nie wieder unbeschwert an die Kombination "Männer, Handtaschen und Schuhe" denken können. Besonders gut hat uns gefallen, wie wundervoll Saskia und Veit miteinander harmonieren, denn immer wieder schaffte es Saskia, die ernste Thriller-Stimmung, die dank ihrem Mann herrschte, aufzulockern und das trotz der Thematik (Rechtsmedizin, Obduktionen, Mord, usw), einfach nur genial. Solltet ihr die Beiden noch nicht live erlebt haben, habt ihr was verpasst. Eine Lesung mit Beiden ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.

Kerry und Kleeblatt

PS: Dank Kleeblatt hat Kerry nun auch ein signiertes Exemplar von Clara Vidalis 3. Fall *freufreu*

Sonntag, 16. November 2014

[Neuzugänge] der 46. KW 2014

In der vergangenen Woche hatte Kleeblatt wieder Neuzugänge, die jenseits von Gut und Böse sind. Aber alles so schöne Bücher, die konnte sie nicht draußen im Dunkeln stehen lassen, sondern musste ihnen ein Zuhause geben.
Kerry war dagegen recht bescheiden in der Woche.

Diese Woche kamen diese Bücher zu uns:

Kerrys Neuzugänge:



Kleeblatts Neuzugänge:
- Hennig, Annette - Das Geheimnis der Uhr 
- Salchow, Nancy - Kirschblütentage 
- Arnold, Kajsa - Jaden 04: Kissing the real love 
- Arnold, Kajsa - Night Soul 01: Channing 
- Arnold, Kajsa - The Million Man 
- Arnold, Kajsa - Kieran: Der Duft von Leidenschaft 
- Gogolin, Wolfgang A. - Geist der Venus 
- Snow, Rose - Racheengel küsst man nicht 
- van Genechten, Guido - Ben der Schneemann ... können wir nicht teilen? 
- Kerkeling, Hape - Der Junge muss an die frische Luft 

Welches von unseren Neuzugängen hättet ihr auch gern oder besitzt ihr vielleicht schon und könnt uns sagen, was uns da erwartet?

Wir wünschen euch einen schönen Sonntag und eine tolle Woche

Kleeblatt und Kerry