Donnerstag, 30. Mai 2013

[Rezension] Christian Sidjani - Vom Vater an den Sohn


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 156 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 11 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: 
B00C8SCSHA


Klappentext gem. Amazon:
Marcel bekommt von seinem Vater einen Füllfederhalter zur Einschulung. Ein altes Erbstück, das alles Wissen der Generationen in sich birgt. Um welchen Preis wird Marcel der Beste in der Schule? Und was tut sein Vater im abgeschlossenen Büro, wenn er sich den Füllfederhalter leiht?

"Vom Vater an den Sohn" ist auch Bestandteil der Sammlung "Mondlos", die ebenfalls für den Kindle erhältlich ist.


Rezension:
Zur Einschulung bekommt der kleine Marcel von seinen Eltern eine Füllfederhalter geschenkt - ein Familienerbstück, das seit Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird und tatsächlich, von Beginn an ist Marcel in der Schule ein Überflieger. Alles, was er mit seinem Füller schreibt, gelinkt, über Jahre hinweg schreibt er nur hervorragende Noten und auch später an der Universität kann er nur Erfolge verbuchen.

Eigentlich läuft alles perfekt für ihn, wenn da nicht die Sorgen um seinen Vater wären, der mit den Jahren immer weiter und immer schneller abbaut und da ist natürlich das Familienerbstück: der Füllfederhalter. Auch als Student übernimmt, wie bereits seit Marcels Kindertagen, sein Vater das Nachfüllen der Tinte und darin liegt anscheinend das Geheimnis dieses Füllers. Als Marcel jedoch durch Zufall hinter die "Magie" des Füllers kommt, ändert sich seine Welt schlagartig.


Eine schöne Kurzgeschichte um ein Familiengeheimnis. Der Plot wurde detailliert erarbeitet, wobei hier aus verschiedenen Lebenslagen Marcels immer wieder kleine Szenen zu einer schönen Kurzgeschichte zusammengefasst wurden, sodass der Leser seinen Lebensverlauf sozusagen nachverfolgen kann. Der Protagonist wurde ausgesprochen sympathisch erarbeitet - ich mochte ihn wirklich von Anfang an. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, doch leider, leider war die Kurzgeschichte wirklich sehr kurz und somit ganz schnell vorbei.

Bewertung: 


Der Autor:
Seit er vor 25 Jahren zu schreiben begann, beschäftigt ihn das Unheimliche. Was in den Menschen ist, zum Spiegel verzerrt, Spukgestalten und Doppelgänger, Wahnsinn und Tod. Schon in seinem ersten Romanversuch "Das Ende der Nacht" stellte er sich zudem Fragen, wie wir leben. Aus diesem Interesse an Gesellschaft studierte er Soziologie an der Universität Hamburg.

Er lebt heute mit seiner Frau in Hamburg, im Stadtteil Barmbek, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist, aus dem es für ihn also kein Entkommen gibt. Das Unheimliche, die Stadt Hamburg und Betrachtungen über Individuum und Gesellschaft bilden die zentralen Aspekte seiner Arbeit, während in jeder seiner Figuren ein Teil von sich selbst lebt. (übernommen von amazon)

Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
 
Seit ich ein Kindle habe, schaue ich fast täglich nach den gratis-ebooks und dieses hier sprach mich unheimlich an, sodass ich es mir mit einem Klick gezogen habe ^^

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