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Dienstag, 24. April 2012

[Rezension] Michelle Rowen - Verliebt, verlobt, verbissen (Band 5)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 382
ISBN: 978-3-442-37628-5
Erscheinungstermin: 15. November 2010 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet



Klappentext:
Überzählige Zähne, übersinnliche Kräfte, Lichtempfindlichkeit und Jäger, die ihr das Leben schwer machen – Sarah Dearlys Vampirleben ist kein Honigschlecken. Zu allem Überfluss wird sie von Vampirjäger Gideon erpresst und muss sich ausgerechnet jetzt vom unwiderstehlichen Vampir-Meister Thierry trennen, wo ihre Beziehung doch endlich so gut lief. Werden sie noch in diesem ewigen Leben zueinander finden können … biss, dass der Tod sie scheidet?


Rezension:
1,5 Wochen sind seit dem letzten Band vergangen. Die 28-jährige Vampirin Sarah Dearly musste sich zum Schein von ihrem Freund Thierry de Bennicoeur trennen, da Gideon Chase damit gedroht hat, ihrer Familie und ihren Freunden etwas anzutun, wenn sie weiterhin mit Thierry zusammen bleibt. Gideon, einst der mächtigste Vampirjäger und deren Anführer wurde beim Kampf mit einem Dämonen schwer verletzt - seitdem brennt das Höllenfeuer in ihm, das ihn jeden Tag ein bisschen mehr in die Hölle hinabzieht, verbunden mit entsetzlichen Schmerzen. Sein einziger Ausweg: Die Wandlung zum Vampir, einst Feind, jetzt die einzige Möglichkeit. Beim nächsten Vollmond soll Sarah diese "Zeugung" vornehmen, da sie bereits das Blut von zwei Meistervampiren in sich hat und ihm damit ungeheure Kraft schenken wird.

Derweil versuchen Sarahs Freunde George und Amy alles mögliche, um Sarah auf andere Gedanken zu bringen, da diese immer noch unter der Trennung von Thierry leidet. Doch auch in dem einzigen Vampirclub, der zur Zeit noch geöffnet hat, mag sie sich nicht recht entspannen. Immer wieder kommt ihr das Debakel mit Gideon Chase in den Sinn, der sie mit seiner Drohung, ihren Freunden und ihrer Familie etwas anzutun, fest in der Hand hat und da ist natürlich auch noch der Fluch, mit dem eine Hexe sie belegt hat. Sobald sie ihre goldene Kette nicht trägt, wird sie mehr und mehr zu einem Nachtmahr, der sowohl Menschen, wie auch Vampire angreift. Auch der "Ring" - die oberste Organisation der Vampire ist beunruhigt, denn Sarah stellt eine sehr große Gefahr dar. Doch ihr zur Seite stehen ihr ihre Freunde und der "rote Teufel", ein Vampir-Held, der eingreift, wenn Vampire in Not sind.

Sarah ist hin und her gerissen, einerseits sucht sie noch immer ein Gegenmittel gegen den Fluch, denn die Hexe, die ihn ausgesprochen hat, wurde ermordet und kann ihn demnach nicht zurücknehmen, andererseits hat Gideon Chase sie voll in der Hand und über diese Tatsache kann sie mit niemanden sprechen. Eines Tages macht Gideon Sarah ein Angebot, dass sie kaum ablehnen kann. Er hat, bevor er die Hexe umbrachte, deren Zauberbuch an sich genommen und in diesem steht auch der Gegenfluch. Er würde Sarah das Buch überlassen, wenn sie ihm den "roten Teufel" ausliefert. Eigentlich eine perfekte Lösung - der "rote Teufel" ist ihr ja an sich reichlich egal, aber sie könnte wieder ihr normales Vampirleben aufnehmen und vielleicht doch noch mit Thierry glücklich werden, denn die Zeit drängt. Thierrys Ehefrau nämlich, die wunderschöne Vampirin Veronique hat ihr gesagt, dass die Kette, die ihr vermeintlich Schutz bietet, nur vorübergehend wird. Der Nachtmahr in ihr wird stärker und stärker werden und irgendwann die ganze Kontrolle über Sarahs Körper und ihr Denken übernehmen. Sarahs Entscheidung ist schon fast gefallen, da findet sie heraus, wer der "rote Teufel" wirklich ist. Wird sie ihn trotzdem ans Messer liefern?


Ein würdiger Abschluss dieser Reihe! Mit diesem letzten Band enden die Abenteuer und Sarah Dearly und ihre Freunde. Den Plot fand ich diesmal eher vorhersehbar gestaltet, immerhin steht ja fest, dass die Autorin mit dem Band die Reihe zum Abschluss bringt und es war nicht wirklich schwer, das Ende zu erahnen. Der Schreibstil ist nach wie vor voller Sarkasmus und Witz, wobei hier nach wie vor Sarah Dearly einen hohen Anteil trägt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Protagonistin erwachsen geworden ist, wenn man davon sprechen kann, dass sie nach wie vor schusselig ist und jedes sich bietende Fettnäpfchen mitnimmt. Jedoch muss ich gestehen, dass dieses Buch mich  nicht vollkommen mitreißen konnte, zu klar war der Handlungspfad gelegt und auch das Ende erinnerte mich sich an eine Hau-Ruck-Aktion, mit der alles zum Abschluss gebracht wurde.

Bewertung


Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Mehr über die Bücher der Sarah-Dearly-Reihe erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch bekam zum Frauentag ich von meiner Mutter geschenkt - Danke nochmal.

 

Mittwoch, 14. März 2012

[Rezension] Michelle Rowen - Ein Sarg für zwei (Band 4)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 415
ISBN: 978-3-442-37379-6
Erscheinungstermin: 1. November 2009 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet



Klappentext:
Kein Wunder, dass die gerade erst zur Vampirin gewordene Sarah Dearly gerne ihr normales Leben zurückhätte-- denn wer will schon beim Vorstellungsgespräch für einen neuen Job gepfählt werden? Oder mal eben dazu verflucht werden, den Rest seiner Tage von einer Sonnenallergie geplagt zu sein? Und wenn sich zu allem Übel auch noch der Vampir, den Sarah liebt, nicht aus den Fesseln einer seit Jahrhunderten währenden Ehe befreien kann-- ja, macht es dann noch Spaß, unsterblich zu sein-...?


Rezension:
Seit 10 Wochen ist die 28-jährige Sarah Dearly nun ein Vampir. In dieser Zeit ist viel passiert: Sie ist mit der Liebe ihres Lebens, dem Meistervampir Thierry de Bennicoeur liiert, hat ihren Job auf Grund von Blutdurst gegenüber ihrer Chefin verloren und ihre Wohnung wurde ausgebombt. Noch dazu hat sich Thierry entschlossen, den Vampir-Club zu verkaufen, wodurch sie auch ihren Nebenjob als Thekenkraft verliert. Keine guten Voraussetzungen für die Zukunft also und schon gar nicht zum geliebten Shoppen, denn Sarah ist total pleite.

Da kommt das Vorstellungsgespräch mit Josh, dem menschlichen Freund von Sarahs Vampir-Kollegin Heather gerade recht. Sarah weiß nur, der Job soll gut bezahlt werden und mit Mode zu tun haben - also perfekt für sie. Doch noch während des Gespräches wird klar, diesen Traumjob gibt es nicht, gegen Bezahlung soll Sarah Josh zeugen, sprich in einen Vampir verwandeln. Sarah lehnt dies konsequent ab und will nur zurück in den Club. Doch Heather und Josh geben nicht so schnell auf, notfalls bedienen sie sich Sarahs Blut nach ihrem Tod, um Josh selbst zu zeugen. Es gelingt den Beiden, Sarah zu pfählen, doch dann ereilt sie die Rettung in letzter Sekunde. Ein Mann, "Der rote Teufel" rettet sie und tötet Heather und Josh. Ihr Retter bringt sie zurück zum Club und legt sie dort ab, damit Thierry und George, Barkeeper im Club und Sarahs bester schwuler Vampir-Freund, ihr helfen können.

Wie durch ein Wunder drang der Pfahl nicht tief genug in Sarahs Torso ein, um ihr Herz zu zerstören - eine Rettung in letzter Sekunde gelingt. Als Sarah Thierry und George erzählt, wer sie gerettet hat, sind die Meinungen zwiegespalten. Thierry hält den Mann für einen Betrüger, George hingegen meint, dass der lange vermisste Vampir-Held wieder da ist.

Doch Sarah hat ganz andere Sorgen - immer noch pleite, steht ein Klassentreffen an -  ihr 10-jähriges. An dem will sie unbedingt teilnehmen, sozusagen als letzter Auftritt in der Menschenwelt, danach will sie sich aus ihrem alten Leben zurückziehen. Doch woher das Geld für ein schönes neues Kleid nehmen? Thierry zückt umgehend seine Geldklammer, um seiner Freundin aus der Klemme zu helfen und so sehr Sarah auch möchte, sie kann sein Geld nicht annehmen, sie will selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen, schließlich ist Frau ja emanzipiert. Zum Glück gibt es ja noch Amy, Sarahs beste Freundin, mittlerweile selbst seit einigen Wochen ein Vampir und mit dem Ekel Barry verheiratet. Nach einigem Suchen wird Sarah in Amys Kleiderschrank fündig und kann somit frisch gestylt zum Klassentreffen fahren.

Thierry, der sie begleitet, wird bei dieser Gelegenheit gleich noch Sarahs Familie vorgestellt. Anstatt in kleiner Runde, sprich nur ihre Eltern, darf Thierry jedoch gleich einen Teil der Sippschaft kennen lernen. Ihre Mutter ist nicht begeistert von ihm, zumal er ja offiziell 8 Jahre älter ist als ihre Tochter und anscheinend auch nicht vorhat, diese zu heiraten. Bei dieser Gelegenheit lässt Sarah gegenüber ihren Eltern die Bombe platzen, dass sie jetzt ein Vampir ist - zum Unglauben ihrer Eltern, die immer noch viel zu schockiert sind, dass Sarah mit einem 8 Jahre älteren Mann liiert ist.

Endlich beim Klassentreffen angekommen, erlebt Sarah die nächste Überraschung. Ihre Freunde, die sie erwartet hat, sind nicht gekommen, ja die wenigsten auf dem Treffen kennt sie bzw. hatte früher mit ihnen zu tun. Sie ist enttäuscht und zieht sich zurück. Hier wird sie jedoch von einer jungen Frau angesprochen, die genau weiß, was sie ist. Es handelt sich um Stacy McGraw, eine ehemalige Mitschülerin von Sarah und sie hat noch eine alte Rechnung mit Sarah zu begleichen. Stacy, mittlerweile eine ausgebildete Hexe, verflucht Sarah, sodass sie für sich und ihre Lieben zur allergrößten Gefahr wird ...


YES, Sarah Dearly is back!!! Nach der Enttäuschung von Band 3 "Ein Happy End mit Biss" habe ich es gewagt, mich an Band 4 zu versuchen und wurde nicht enttäuscht. Der Plot ist unvorhersehbar und detailreich gestaltet und auch der Schreibstil kommt wieder, dank Sarah Dearly, locker, witzig und sarkastisch daher. Die Protagonistin wirkt mittlerweile reifer als in den ersten Bänden der Reihe und dennoch finde ich es immer wieder faszinierend zu lesen, wie sie es schafft, jedes sich bietende Fettnäpfchen mitzunehmen. Es ist nunmehr nur noch eine Frage der Zeit, bis ich mich mit Band 5 "Verliebt, verlobt, verbissen" auseinandersetzen werde, der seit einigen Tagen auf meinem SuB liegt.

Bewertung

Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Mehr über die Bücher der Sarah-Dearly-Reihe erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch entdeckte ich in einer Grabbel-Kiste und habe es sofort erstanden.


Mittwoch, 29. Februar 2012

[Rezension] Michelle Rowen - Ein Happy End mit Biss (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 414
ISBN: 978-3-442-37118-1
Erscheinungstermin: 14. April 2009 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet


Klappentext:
Könnte bitte mal jemand einer netten jungen Vampirfrau die Männer erklären! Wieso bloß will Michael Quinn unbedingt zu den Lebenden zurückkehren? Vermutlich weiß er einfach noch nicht, wie viel Spaß ein Frühstück zu zweit im Sarg machen kann.


Rezension:
Michael Quinn, ehemaliger Vampirjäger und zwischenzeitlich selbst unfreiwillig zum Vampir geworden, hat sich zusammen mit dem Werwolf Matthew Barkley auf den Weg nach Arizona gemacht, um Matthew zurück zu seinem Rudel zu bringen. Doch Michael hat die Rückführung Matthews nur als Vorwand genutzt, denn eigentlich ist er auf der Suche nach einem Artefakt, genannt "Das Auge", dass seinem Besitzer einen Wunsch erfüllen soll. Denn Michael hasst das Leben als "Monster" und würde alles tun, um wieder ein Mensch zu werden.

Doch es stellt sich als gar nicht so einfach heraus, Matthew bei seinem Rudel abzusetzen, denn bei einem solchen Versuch mussten sie feststellen, dass sein Rudel eher gewillt ist, ihn zu töten, denn ihn wieder aufzunehmen. Matthew beschließt daraufhin kurzerhand, weiter mit Michael zu reisen und irgendwo ein neues Rudel zu eröffnen.

Das passt so gar nicht in Michaels Plan, denn Matthew galt ja nur als Vorwand um nach Arizona zu fahren, doch ehe er es sich versieht, wird ihm das Problem Matthew aus der Hand genommen. Janie Parker hat ebenfalls den Auftrag das Artefakt zu finden und ist hierbei auf Michels Hilfe angewiesen. Die Beiden kennen sich noch von früher und dennoch ist das Verhältnis alles andere als herzlich. Kurzerhand lässt Janie Matthew als Geisel nehmen, sodass Michael notgedrungen eine Partnerschaft mit ihr eingehen muss. Doch auch Janie ist alles andere als freiwillig auf die Suche nach dem Artefakt gegangen ...


Wer hier erwartet, ein 3. Buch um Sarah Dearly zu lesen, liegt falsch. Dieses Buch handelt einzig und allein von dem Vampir Michael, einem ehemaligen Vampirjäger. Der Plot wurde gut und fantasiereich angelegt, jedoch fehlte mir in diesem Band eindeutig Sarah Dearly mit ihrer vorlauten und sarkastischen Art, sodass ich die Schreibweise teilweise als recht fad empfand. Allerdings habe ich den 4. Band "Ein Sarg für Zwei" bereits auf meinem SuB liegen, sodass ich gewillt bin, dem Rest der Reihe noch eine Chance zu geben.

Bewertung


Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Mehr über die Bücher der Sarah-Dearly-Reihe erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch entdeckte ich in einer Grabbel-Kiste und habe es sofort erstanden.


Montag, 3. Oktober 2011

[Rezension] Michelle Rowen - Ein bisschen verliebt (Sarah Dearly Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:Seitenanzahl: 377
ISBN: 978-3-442-37117-4
Erscheinungstermin: 1. März 2009 (3. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet


Klappentext:
Untote junge Frauen haben es auch nicht leichter! Sarah Dearly kann sich einfach nicht entscheiden zwischen dem sexy Obervampir Thierry de Bennicoeur und dem heißen Michael Quinn – nicht einmal als Sarah erkennt, dass der süße Michael ein Vampirjäger ist.


Rezension:
Knapp 2 Monate ist Sarah Dearly jetzt ein Vampir und ihr Leben steht auf dem Kopf. Sie hat zwar nach wie vor keinen Job (Ein Anfang mit Biss), aber dafür den Obervampir Thierry de Bennicoeur an ihrer Seite und Michael Quinn, der ehemalige Jäger, nunmehr selbst Vampir hat Toronto verlassen. Auch Thierrys Ehefrau reist wieder nach Paris ab - sprich: Alles könnte so schön sein.

Doch nach ihrem gemeinsamen Mexico-Urlaub benimmt sich Thierry Sarah gegenüber sehr distanziert. Er hat viel mit dem Aufbau seines neuen Vampir-Nachtclubs zu tun, der alte Club "Midnight Eclipse" wurde bei einem Kampf mit einer Gruppe Jägern in seine Einzelteile zerlegt. Doch liegt Thierrys Zurückhaltung nur an der vielen Arbeit oder verbirgt er etwas vor Sarah.

Kurz nach der Eröffnung des neuen Clubs taucht Nicolai, ein weiter Obervampir, auf, um die "Schlächterin der Schlächter" Sarah (die Geschichte des Kampfes gegen die Jäger wurde anscheinend deutlich übertrieben weitererzählt) für seine Organisation zu rekrutieren. Kaum erblickt Thierry Nicolai, wird dieser noch distanzierter Sarah gegenüber. Sarah kann die Wogen glätten, denkt jedoch nicht ernsthaft über das Angebot von Nicolai nach, sondern arrangiert viel lieber ein Date mit ihrem Thierry. Dieser hat ihr zwischenzeitlich 2 Leibwächter zur Seite gestellt, die sicher gehen sollen, dass der "Schlächterin der Schlächter" nichts passiert.

In der Nacht vor ihrem Date mit Thierry kommt Sarah erst spät nach Hause. Doch auch dort ist keine Ruhe. Barkley ihr Hund/Werwolf will unbedingt noch einmal raus - zum Glück, denn kaum ist Sarah mit Barkley vor dem Haus, fliegt ihre Wohnung in die Luft. Nun ist Sarah nicht nur arbeitslos, sondern auch gleich obdachlos - sie hat alles verloren, was sie besaß und anstatt Thierry ihr anbietet zu ihm zu ziehen, quartiert er sie kurzerhand bei George, einem schwulen Vampir-Kellner seines Clubs ein.

Auf ihr Date will Sarah allerdings auf keinen Fall verzichten. Bewaffnet mit Thierrys Kreditkarte geht sie erst einmal tagsüber shoppen und will sich abends mit ihm treffen. Doch das Date entwickelt sich anders als erwartet, Thierry verliert die Kontrolle über sich und bringt Sarah fast um ...

Fein, dachte ich.
Ein hübsches kleines Wort mit vier Buchstaben und einem F am Anfang.
Da fällt mir auch noch ein anderes ein ...


Amüsant geht es weiter um Sarah Dearly und ihre Freunde. Nach wie vor ist Sarah vorlaut, sarkastisch und einfach sympathisch. Allerdings nimmt sie auch immer noch jedes sich ihr bietende Fettnäpfchen mit. Auf jeden Fall ist nach diesem amüsanten Band der nächste auf absehbare Zeit fällig. Der Schreibstil ist nach wie vor locker-witzig und ganz wunderbar in einem Rutsch zu lesen.

Bewertung: Note 1

Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Mehr über die Bücher der Sarah-Dearly-Reihe erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch ist bei einer klitzekleinen Buch-Bestellung einfach so mit in den Warenkorb gehopst.

Samstag, 6. August 2011

[Rezension] Michelle Rowen - Ein Anfang mit Biss (Sarah Dearly Band 1)


Klappentext:
Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein – und das ist erst der Anfang …


Rezension:
Die Vorstandsassistentin Sarah Dearly hat es nicht leicht. Ihre Freundin hat ihr ein Blind-Date vermittelt - doch was für ein Reinfall. Erst beißt ihr der Typ namens Gordon in den Hals und dann versucht er doch allen ernstes, sie zu begraben. Auf der Flucht vor diesem Irren bricht ihr auch noch der Absatz ihrer teuren Schuhe ab - sprich - der Abend endet einfach katastrophal. Doch Hilfe scheint in Gestalt eines jungen, blonden Mannes aufzutauchen. Dieser nimmt sich zusammen mit seinen Freunden Gordon vor - doch anstatt ihn nur unschädlich zu machen, töten sie ihn mit der Behauptung, er wäre ein Vampir. Vampire - sowas gibt es doch nicht! Doch damit nicht genug, anstatt endlich in Sicherheit zu sein, haben es die Männer jetzt auf sie abgesehen, da auch sie angeblich ein Vampir wäre - sie wurde ja von Gordon gebissen.

Hals über Kopf ergreift Sarah erneut die Flucht und endet auf einer Brücke. Doch die Männer verfolgen sie, Hilfe scheint nicht in Sicht zu sein. Dann entdeckt sie auf dieser Brücke einen jungen Mann, doch er steht auf der falschen Seite des Geländers! Nichts desto trotz geht sie zu ihm, doch auch ihre Verfolger lassen sich davon nicht aufhalten. Im Endeffekt gelingt ihr die Flucht, sie stürzt zusammen mit dem unbekannten jungen Mann von der Brücke in den Fluss. Wie durch ein Wunder überleben die Beiden. Da sie nicht weiß, wo sie ist, folgt sie dem jungen Mann nach Hause.

In seinem Haus stellt sich dieser als Thierry de Bennicoeur vor, außerdem sei er ein Vampir und über 600 Jahre alt! Okay, genug ist genug, anscheinend ist Sarah nur von Verrückten umgeben. Da behauptet doch dieser Thierry allen ernstes, sie wäre ebenfalls ein Vampir und auch wieder nicht vollständig, weil sie das Blut ihres Schöpfers nicht getrunken hat. Naja, zu spät, dieser ist ja nun nicht mehr auf dieser Erde. Thierry bietet ihr sein Blut und seine Hilfe an, damit sie sich in ihrer neuen Welt zurecht findet, doch dafür muss sie ihm einen Gefallen tun: Sie soll ihm bei seinem Selbstmord helfen. Sie willigt ein, noch immer in dem Glauben, dass es sich bei dem ganzen Abend um einen schlechten Traum handelt.

Doch bereits am nächsten Tag muss sie feststellen, dass das mit dem Vampirsein gar nicht so abwegig ist, denn auf Grund eines kleinen blutigen Vorfalles verliert sie ihren Job. Plötzlich scheint ihr ganzes Leben auseinander zu brechen, doch die Turbolenzen fangen gerade erst an ...



Was für ein überaus amüsanter Vampirroman. Sarah Dearly mit ihrer vorlauten, sarkastischen Art, die einfach kein Fettnäpfchen auslassen kann, ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen. Auf die Folgebände bin ich schon jetzt sehr gespannt und ich bin überzeugt, dass es sich auch dabei um eine erquickende Lektüre handelt. Der Schreibstil ist locker-witzig und ganz wunderbar in einem Rutsch zu lesen.

Bewertung: Note 1

Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Wie schon oft an dieser Stelle erwähnt: Ich liebe Grabbeltische. Auf einem derselben fand ich dieses tolle Buch - wie gesagt, ich liebe Grabbeltische!!!