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Donnerstag, 13. Dezember 2012

[Rezension] Markus Zusak - Wilde Hunde


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 367
ISBN: 978-3-570-13612-6
Erscheinungstermin: 15. September 2008 (1. Auflage)
Format: Hardcover

Verlag: cbj


Klappentext:
Ruben und Cameron Wolfe leben am Rande. Am Rande Sydneys, am Rande des Wohlstands. In einer Welt der Buchmacher und dubiosen Boxmatches, der Armut und der Arbeitslosigkeit. Als die Brüder das Angebot bekommen, mit illegalen Kämpfen ein paar Dollar zu verdienen, ergreifen sie es. Und sie kämpfen. Für ihre Identität, ihren Stolz und füreinander. Doch dann verliebt sich Cameron – in Octavia, die Freundin von Ruben, das erste Mädchen, das ihn glücklich macht. Und plötzlich sind die Brüder nicht nur im Ring Konkurrenten, sondern auch in der Liebe.


Rezension:
Ruben und Cameron Wolfe leben zusammen mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder Steven sowie der Schwester Sarah in eher bescheidenen Verhältnissen in New York. Der Vater, ein Klempner, ist bereits seit einigen Monaten ohne Arbeit, ist jedoch zu stolz, um Hilfe von staatlicher Seite anzunehmen. Derweil verdient die Mutter durch Putzen den Familienunterhalt. Ruben und der ein Jahr jüngere Cameron gehen noch zur Schule, derweil verdienen Steven und Sarah bereits ihr eigenes Geld, von dem sie allerdings, bis auf ein Kostgeld, nichts Zuhause abgeben dürfen.

Ruben und Cameron sind sich sehr ähnlich, jedoch ist Ruben eher derjenige, der ausspricht, was unter anderem beide Brüder denken. Als in der Schule schlecht über Sarah gesprochen wird, verliert Ruben die Beherrschung und schlägt zu. Ruben lässt nicht locker, bis sein Gegner am Boden liegt. Durch diese Schlägerei macht er auf sich aufmerksam, sodass er wenige Tage später von Perry Cole angesprochen wird, der u. a. illegale Boxwettkämpfe veranstaltet. Er verpflichtet sowohl Ruben, wie auch Cameron, bei einer Truppe anzuheuern.

Ruben, der mittlerweile Fighting Ruben Wolfe genannt wird, ist sehr erfolgreich und gewinnt alles eine Kämpfe. Derweil schlägt sich Underdog Cameron Wolfe nicht ganz so gut und verliert eher, als das er gewinnt, aber beide haben ihr Auskommen. Doch dann kommt der Tag, an dem sie gegeneinander antreten müssen ...


Ich gebe jedem Autoren gerne eine 2. Chance - aber auch diesmal wurde ich enttäuscht! Den Plot des Buches kann ich nur als durchwachsen bezeichnen. Während sich der erste Teil noch ganz gut lesen ließ und auch durchaus interessant erarbeitet wurde, wurde dieser Eindruck im zweiten Teil durch eine ausgesprochen schwache und vorhersehbare Story zunichte gemachte. Auch die Protagonisten wurden derart tiefgründig und detailliert dargestellt, dass es schon regelrecht langweilig wurde, überhaupt noch von ihnen zu lesen. Der Schreibstil war durchaus im ersten Teil noch lesbar, wenn auch nicht übermäßig fesselnd, jedoch im zweiten Teil habe ich mich nur noch durchgequält. Ich gebe wirklich gerne jedem Autoren eine 2. Chance. Nachdem ich im letzten Jahr an der Bücherdiebin fast gescheitert bin, habe ich es auf einen neuen Versuch ankommen lassen und wieder wurde ich aufs Ärgste enttäuscht. Als Fazit kann ich nur ziehen: Markus Zusak ist einfach nichts für mich und zukünftig mache ich einen großen Boden um Bücher dieses Autoren.

Bewertung




Der Autor:
Markus Zusak, 1975 geboren, lebt und arbeitet in Sydney, spielt Fußball und schreibt Romane, die international für Furore sorgen. Für „Der Joker“ wurde er dutzendfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2007. Sein Roman „Die Bücherdiebin“ stürmte die internationalen Bestsellerlisten über Nacht und wurde 2009 ebenfalls mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Zusaks Bücher wurden bis jetzt in über zwanzig Sprachen übersetzt.  (von Randomhouse übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:

Bei diesem Buch handelt es sich mal wieder um eine meiner berühmt-berüchtigten Spontan-Ausleihen aus der Bücherei.

Montag, 24. Oktober 2011

[Rezension] Markus Zusak - Die Bücherdiebin


Vorab ein paar Eckdaten:Seitenanzahl: 588
ISBN: 978-3-442-37395-6
Erscheinungstermin: 1. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Verlag: blanvalet

Klappentext:
Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.


Rezension:
Januar 1939 in Deutschland zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Dieser währt noch nicht lange und um die Kinder in Sicherheit zu wiegen, wurden sie damals in kleinere Städte oder aufs Land in Pflege gegeben. So auch Liesel Meminger, 9 Jahre alt, die sich mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder auf den Weg nach Molching bei München gemacht hat. Wirklich weg will sie nicht von ihrer Mutter, doch sie ist bereit, sich zu fügen. Doch auf der Reise geschieht das Undenkbare: Ihr kleiner Bruder wird krank und stirbt noch auf der Zugfahrt - und ihr begegnet sie dem Tod zum erstem Mal.

Noch nicht am Ziel angekommen, müssen die Mutter und Liesel den kleinen Jungen begraben lassen. Bei dem Begräbnis fällt einem der beiden Totengräber ein Buch in den Schnee und Liesel nimmt es an sich. Es ist das "Handbuch für Totengräber" und es ist ihr erster Bücherdiebstahl.

In Molching angekommen, fällt es Liesel nicht leicht die Tatsache zu akzeptieren, dass sie dort jetzt leben wird. Doch schnell findet sie Vertrauen zu ihrem Pflegevater Hans Hubermann, der ein ruhiger, ausgeglichener Mann ist. Rosa Hubermann hingegen ist eher laut und aufbrausend, doch von einer herzlichen Art. Es dauert nicht lange und die beiden haben Liesel fest in ihr Herz geschlossen und diese nennt sie auch Mama und Papa.

In der Nachbarschaft der Hubermanns wohnt Familie Steiner. Bereits kurz nach ihrer Ankunft freundet sich Liesel mit Rudi Steiner an und auch er wird sein Herz im Laufe der Jahre an sie verlieren. Liesel führt ein glückliches, wenn auch nicht sorgenfreies Leben in Molching, doch nach und nach kann sie dem Drang nicht wieder stehen, hier und da ein besonderes Buch zu einer besonderen Gelegenheit zu stehlen ...


Überall konnte ich lesen und vernehmen, wie toll dieses Buch sein soll und was soll ich sagen, es hat mir nicht gefallen! Mit nicht einem Charakter des Buches konnte ich mich anfreunden, den Schreibstil empfand ich als recht langatmig und die Unterbrechungen desselben ausgesprochen nervtötend. Auch die Geschichte an sich konnte mich weder fesseln noch begeistern, sie schleppte sich einfach nur so dahin. Von weiteren Büchern dieses Autoren werde ich vorerst Abstand nehmen! Jedoch will ich nicht die schlechteste Note vergeben, denn immerhin geht es in diesem Buch um die Liebe zu Büchern, wenn ich mir auch eine deutlich andere Ausführung gewünscht hätte.

Bewertung: Note 4


Der Autor:
Markus Zusak, 1975 geboren, lebt und arbeitet in Sydney, spielt Fußball und schreibt Romane, die international für Furore sorgen. Für Der „Joker“ wurde er dutzendfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2007. „Die Bücherdiebin“, sein neuestes Werk, stürmte die internationalen Bestsellerlisten über Nacht. Zusaks Bücher wurden bis jetzt in über 20 Sprachen übersetzt.
Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Wie oben schon beschrieben, hatte ich bis dato nur gutes über dieses Buch gehört und von daher stand es natürlich auf meiner Wunschliste, zumal das Thema und der Klappentext auch vielversprechend klangen. Von daher habe ich es natürlich umgehend gekauft, als ich es in einer Buchhandlung entdeckte - ein Fehler, aber Fehler passieren halt.