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Mittwoch, 16. März 2016

[Rezension] Mechthild Lanfermann - Emma Vonderwehr 04: Berliner Blut



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442749158
ISBN-13: 978-3442749157
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3 x 18,8 cm

Inhalt gem. btb:
Eine afrikanische Künstlerin, die junge Claire Elbar, wird tot aufgefunden. Die Radioreporterin Emma Vonderwehr ist zunächst wenig begeistert, dass sie über den Fall berichten soll. Denn Edgar Blume, Berlins jüngster Hauptkommissar, leitet die Ermittlungen und mit ihm hatte sie eine kurze aber intensive Liebesaffäre. Emma findet heraus, dass sich Claire Elbar für eine Mine in Togo interessiert hat, in der Coltan geschürft wird - ein wertvolles Erz, das sich in jedem Handy befindet. Emma spürt den Kontaktmann der Künstlerin auf. Als der vor ihren Augen ermordet wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun...

Zum Buch:
Während Emma Vonderwehr gerade im Kino sitzt und versucht nachzuvollziehen, was ihre Kollegen an dem Film fanden, sind ihre Kollegen im Übertragungswagen und wollen über die Eröffnung einer afrikanischen Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie berichten.
Dort wird die Leiche der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar neben ihrer geschaffenen Skulptur aufgefunden.
Emma, die in der Nähe ist und die für die Polizeireporte in ihrem Berliner Radiosender verantwortlich ist, macht sich sofort auf den Weg, um noch so viel Informationen wie möglich herauszuholen. Aber sie kommt schon zu spät, die Eröffnung ist abgeblasen, die Polizei ermittelt bereits vor Ort und Emma hat keine Chance, an den Ort des Geschehens zu gelangen.
Das aber ist noch lange kein Grund für sie, unverrichteter Dinge abzuziehen. Sie bleibt und beobachtet und "stolpert" so über einen dunkelhäutigen Mann, der sich im Gebüsch aufhält und sie anspricht. Er fragt nach Claire, nicht wissend, dass sie ermordet wurde. Als ihm Emma diese Tatsache mitteilt, ist er erschrocken und fragt nach einem Jungen namens Chance. Aber Emma kann ihm nicht helfen und als die Polizei auf die beiden aufmerksam wird, flüchtet der Mann.

Emma nimmt Kontakt zum Ermittler für den Mordfall auf, es ist Edgar Blume, mit dem sie vor einiger Zeit eine Beziehung hatte. Die beiden können nicht miteinander, aber scheinbar auch nicht ohne, denn sie sind sich noch nicht gleichgültig.
Von ihm erfährt sie, dass er den Ehemann der Künstlerin als verdächtig hält, denn dieser war nicht zur Veranstaltung seiner Frau gekommen und scheinbar gibt es laut Nachbarn Differenzen zwischen beiden.

Emma recherchiert, dass sich die Ermordete sehr für den Abbau von Coltan in einer Mine interessiert hat, deren Abbau sich unter menschenunwürdigen Zuständen abspielt. Liegt darin die Ursache, dass sie ermordet wurde? Was hat es mit dem Jungen Chance für eine Bewandtnis und warum wurde dessen Bruder vor ihren Augen ermordet?
Emma lässt das keine Ruhe und ermittelt mehr und intensiver, als es für ihre Arbeit nötig ist. Dabei bringt sie sich selbst in große Gefahr...

Das ist nun bereits der 4. Teil mit der Radioreporterin Emma Vonderwehr. Obwohl dieser Band auch für sich separat gelesen werden kann, macht es zumindest mir mehr Freude, die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an mitzuverfolgen. Man hat sich mit ihren Ecken und Kanten bereits angefreundet und weiß sie besser einzuschätzen.

In diesem Band wird eine Künstlerin in der Berliner Nationalgalerie ermordet, deren Ursprünge in Afrika liegen.
Die Autorin spannt ihre Geschichte von Deutschland über Holland bis nach Afrika. Der Abbau von Coltan, einem kostbaren Erz, das so gut wie in jedem Handy zu finden ist und das mehr wert ist als Gold oder Edelsteine, ist der Mittelpunkt der Handlung. Die Handlung führt immer wieder darauf zurück.
Der Leser erfährt über die Zustände des Abbaus von Coltan wie auch über die politischen Zustände in Ruanda und im Kongo. Völkermord ist genau so ein Thema wie die Verschleierung der Missstände beim Abbau von Coltan.

Mechthild Lanfermann wartet wieder mit einer taffen und sehr engagierten Radioreporterin auf. Einmal an einer Sache festgebissen, kann sie nicht anders, sie muss die Rätsel lösen. Da kann es schon mal vorkommen, dass sie sich selbst in Gefahr bringt. Aber sie gibt nicht auf, bis sie ein gegebenes Versprechen einlösen kann und bis, wie in diesem Fall, der Mörder gefunden wird.

Das Buch ist von Beginn an auf Spannung gebaut. Diese steigert sich stetig und als Leser ist man gefangen in diesem Netz von Lügen, Macht- und Geldgier.
Es ist ein Buch, das den Leser ein wenig Einblick in eine Welt gestattet, die man so nicht kennt und wahrnimmt. 
Ein Buch zum mitfiebern, aber auch zum nachdenken, welches ich gern weiterempfehle.   


Reiheninfo:
Emma Vonderwehr 01: Wer im Trüben fischt
Emma Vonderwehr 02: Wer ohne Liebe ist
Emma Vonderwehr 03: Wer ruhig schlafen kann
Emma Vonderwehr 04: Berliner Blut    

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen von btb)
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin




Von Mechthild Lanfermann wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Mechthild Lanfermann stellt ihr Buch "Berliner Blut" vor

Es ist zwei Tage vor der Leipziger Messe.
Nicht nur, dass wir uns in Gedanken schon dort befinden und uns auf die vielen Autoren und Lesungen freuen, nein, wir haben uns die Zeit genommen, noch schnell eine Lesung in Berlin zu besuchen.
Mechthild Lanfermann stellte ihr Buch "Berliner Blut", den 4. Teil der Emma Vonderwehr-Reihe, vor.
Da Kleeblatt nicht nur im Besitz des Buches war, sondern die Reihe auch von Beginn an gelesen hat, wurde dieser Termin zum Pflichttermin ernannt.
Gelesen wurde wieder in der Buchhandlung "Totsicher"

     

Kerry hatte es wieder geschafft, uns Plätze in der ersten Reihe zu organisieren, so dass wir fototechnisch wieder die beste Sicht auf die Autorin haben konnten.

Nachdem Mechthild Lanfermann kurz erklärt hatte, dass es sich bei der Protagonistin des Buches um eine Radioreporterin handelt und dass es bereits der 4. Teil war, ging die Lesung auch schon los.

 
Mechthild Lanfermann, lesend

Sie hat sich zum Lesen die Ausschnitte ausgesucht, in der die wichtigsten Protagonisten vorgestellt wurden.
Natürlich nicht, ohne vorher die Leiche der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar gefunden zu haben. Diese wurde tot bei ihrer geschaffenen Skulptur in der Berliner Nationalgalerie aufgefunden.

Sie stellte uns Emma Vonderwehr, die Radiojournalistin vor, die hauptsächlich für die Polizeiberichte zuständig ist, vor.
Weiter lernten wir Edgar Blume, den leitenden Ermittler der Polizei, kennen, wie auch seinen Kollegen Hans Erkenschwick. Auch einen dunkelhäutigen, vorerst unbekannten Mann stellte sie vor, der sich nach einem Jungen namens Chance erkundigte.

Tja und dann war auch schon Schluss und es konnten Fragen gestellt werden.
Wir erfuhren, dass es eine afrikanische Ausstellung tatsächlich in der Art vor Jahren hier in Berlin gab und dass sich Mechthild Lanfermann dort schon innerlich Notizen machte, um diese irgendwann mal in eins ihrer Bücher anbringen zu können.

Sie hat neugierig auf das Buch gemacht, nicht nur auf den Mordfall, sondern auch auf die Problematik der Minenausbeutung in Afrika, im Kongo und Luanda. Speziell geht es  hier um die Gewinnung von Coltan, einem Rohstoff, den man in den Handys wiederfindet, der teurer ist als Gold oder Diamanten.

Zum Abschluss gab es natürlich wieder einen Fototermin mit Fräulein Maunz, die mit von der Partie war und einer Veredelung des Buches durch die Autorin.

Mechthild Lanfermann, signierend

 
Mechthild Lanfermann  mit Fräulein Maunz

Auch erfuhren wir, dass es vorerst keinen weiteren Band mit Emma Vonderwehr geben wird, die Autorin schreibt momentan etwas anderes. Kleeblatt hofft zumindest, dass es irgendwann weitergehen wird.

Hier noch zur Erinnerung die Bücher aus der Reihe um die Protagonistin Emma Vonderwehr.
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Uns hat der Abend wieder sehr gut gefallen, wir wurden gut unterhalten und wurden neugierig auf das Buch gemacht.

Kleeblatt und Kerry

Samstag, 27. Juni 2015

[Rezension] Mechthild Lanfermann - Emma Vonderwehr 03: Wer ruhig schlafen kann


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: btb Verlag (9. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442747244
ISBN-13: 978-3442747245
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,8 x 18,7 cm

Inhalt gem. btb:
Berlin im Hochsommer: Radioreporterin Emma Vonderwehr springt als Gerichtsreporterin ein und wieder meldet sich ihr kriminalistischer Instinkt. Auf dem Alexanderplatz ist das Straßenmädchen Hilke tot aufgefunden worden. War es wirklich der alte Paule, der zwar notorisch zu viel trinkt, aber eigentlich ganz friedlich scheint? Als Emma nach der Verhandlung mit der Freundin der Toten spricht, bemerkt sie, dass diese vor etwas Angst hat. Emma beginnt in der Berliner Straßenszene zu recherchieren und wird mit Gewalt und Drogen konfrontiert. Hilke soll sich prostituiert haben, doch Emma zweifelt an der Geschichte. Sie hat einen schrecklichen Verdacht …

Zum Buch:
Emma Vonderwehr ist Radioreporterin und als diese momentan als Urlaubsvertretung bei Gerichtsverhandlungen unterwegs.
Hilke, eine Obdachlose vom Alexanderplatz, wurde tot aufgefunden, der Mörder Paul, ebenfalls ein Obdachloser, recht schnell gefunden, zumal er geständig war. Bei der Verhandlung wird Emma auf Maren aufmerksam, ein Mädchen, das den Angeklagten kannte und die Verhandlung besuchte. Als sie kurz mit ihr ins Gespräch kam, meinte diese, Paul wäre zu dem Mord gar nicht fähig gewesen, auch weil er ständig betrunken war. Sein Geständnis hatte er zwischenzeitlich widerrufen.
Emmas Spürsinn ist geweckt, sie recherchiert auf eigene Faust und versucht zu ermitteln, wer für den Mord verantwortlich ist. Dabei stößt sie auf die Tatsache, dass Edgar Blume, ihr Ex-Freund, der verantwortliche Ermittler seinerzeit für diesen Fall war. Sie spricht ihn darauf an, aber für ihn ist der Fall abgeschlossen...

Emma Vonderwehr ist eine taffe Radioreporterin, der es nicht reicht, einfach nur über die Verhandlungen zu berichten, sondern sie sieht genau hin und hört genau zu. So wird sie auf Maren aufmerksam, die die Tote und auch Paul kannte und die die Meinung vertritt, dass mit der Überführung von Paul als Mörder irgendwas nicht stimmt. Auch hatte Hilke wohl in letzter Zeit vor ihrem Tod von viel Geld gesprochen. Und es ist nicht zu übersehen, dass sie selbst Angst hat, wovor oder vor wem, gibt sie nicht preis.
Aber sie bringt Emma auf eine Spur, die sie emsig verfolgen wird.

Parallel zu Emmas Recherchen macht sich Edgar Blume Gedanken über den Fall, für den er zwar die Verantwortung trug, die er selbst aber nur grob begleitet hat. Obwohl er Emma erzählt hat, dass er mit seiner Frau einen Neuanfang plant und mit ihr gemeinsam Urlaub in Italien machen will, lassen ihn die damaligen Ermittlungen nicht in Ruhe und trotz Urlaub beginnt er im nachhinein ebenfalls Unklarheiten zu erkennen und ihnen nachzugehen.

Das ist nun schon der 3. Fall mit Emma Vonderwehr, einer Frau, die mir ausgesprochen sympathisch ist. Die Autorin entführt den Leser auf den Berliner Alexanderplatz, in das Milieu der Arbeits- und Obdachlosen. Sie zeichnet ein recht gut recherchiertes Bild vom Leben auf der Straße. Realitätsnah übermittelt sie ein Bild, das man als Unbeteiligter zwar am Rande sieht, über das man sich größtenteils keine Gedanken macht. Die Zustände, wie die Obdachlosen leben, machen betroffen und regen zum Nachdenken an.
Ebenso übermittelt sie aber auch, dass es Hilfe für diese Menschen gibt, die Streetworker, die sich ihrer annehmen, ihnen Essen geben und auf deren Hilfe die Betroffenen zählen können.
Ich bin selbst schon sehr oft über den Alexanderplatz gelaufen, aber beim nächsten Gang werde ich ihn wohl aus einer anderen Perspektive betrachten.

Die Ermittlungen sowohl von Emma wie auch von Edgar laufen parallel und bringen unglaubliches zutage. Auch wenn man als Leser bald einen Verdacht hat und sich dieser auch letztendlich bestätigt, wird das Buch zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Man wird stetig vorwärts getrieben, ist neugierig, wie sich alles auflösen wird und wie es zusammenhängt.

Dieser Krimi könnte auch als Einzelband gelesen werden, denn er ist in sich abgeschlossen. Wer jedoch auch gern auf das Insiderwissen der Beziehung zwischen Emma Vonderwehr und Edgar Blume zurückgreifen möchte, sollte die Reihe von Beginn an lesen, es lohnt sich.
Für mich ist es Krimi, an dem man nicht vorbeikommt, wenn man selbst Berliner ist. Mir wurde ein Stück Berlin gezeigt, das ich so noch nie bewusst in mich aufgenommen habe.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle und nicht nur Berlinern.


Reiheninfo:
Emma Vonderwehr 01: Wer im Trüben fischt
Emma Vonderwehr 02: Wer ohne Liebe ist
Emma Vonderwehr 03: Wer ruhig schlafen kann
Emma Vonderwehr 04: Berliner Blut (Aug. 2015)    

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen von btb)
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin




Von Mechthild Lanfermann wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Mechthild Lanfermann liest aus "Wer ruhig schlafen kann"

Donnerstag Abend war das Katzenpersonal getrennt on Tour, wie es so schön heißt, denn auch wenn wir gewöhnlich im Doppelpack bei Lesungen auftauchen, manchmal gibt es dann doch Tage, an denen zwei Lesungen sind, die wir besuchen wollen - und in solch einem Fall ist es überaus praktisch, dass das lesende Katzenpersonal aus zwei Personen besteht. Ich (Kerry) bin ja der Krimi- und Thriller-Literatur sehr zugetan, sodass ich gleich nach Feierabend freudig Richtung KPM aufgebrochen bin, denn für mich stand an diesem Abend eine Lesung aus

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Wer-ruhig-schlafen-kann-Kriminalroman/Mechthild-Lanfermann/e442730.rhd

mit der Autorin, Mechthild Lanfermann, auf dem Plan. Da rechtzeitiges Erscheinen die besten Plätze sichert, war ich (natürlich) ausreichend vorher vor Ort (und habe mir erst einmal eine Eintrittskarte gekauft und natürlich gleich einen Platz in der ersten Reihe reservieren lassen). Da ich noch etwas Zeit hatte, machte sie noch die Heimsuchung bei einer lieben Freundin und musste mich am Ende ganz schön sputen, um pünktlich zur Lesung wieder vor Ort zu sein, aber natürlich habe ich es geschafft, denn diese Lesung hätte ich nicht verpassen wollen. An dieser Stelle muss ich mich für die Bilder im Voraus entschuldigen - ich habe sicher einige Talente, Fotografieren gehört jedoch nicht dazu ^^

mein Wegweiser zur Lesung

Ehrlich erstaunt war ich über den verdächtig hohen Männeranteil im Publikum. Wer öfter Lesungen besucht weiß, dass Männer bei solchen eher rar gesäht sind, aber bei der Lesung zu diesem Buch war der Männeranteil so hoch, das habe ich noch nicht erlebt. 

der "Tatort" noch unbesetzt

die Dekoration fand ich sehr schön gemacht

die unverputzte Decke fand ich auch sehr beeindruckend

es gab auch einen Büchertisch 
(hier sind Bücher mehrer Autoren "aufgetischt", 
die im Rahmen der Crime Time in der KPM lesen)
 
Mit einer leichten Verspätung ging es dann los. Moderiert wurde die Lesung von Thomas Kastura und er entlockte der Autorin so einige Details aus ihrem Leben. So erfuhren wird, dass Mechthild Lanfermann seit knapp 15 Jahren in Berlin lebt, zweifachen Nachwuchs hat und ihr Angetrauter grundsätzlich verpflichtet ist, bei ihren Lesungen anwesend zu sein. Auch erfuhren wir, dass Mechthild einige Gemeinsamkeiten mit ihrer Protagonistin Emma Vonderwehr hat. Beide sind Radioreporter und in Emmas neuem Abenteuer macht diese für einen Kollegen die Urlaubsvertretung und ist vorübergehend als Polizeireporterin tätig und stößt dabei auf Ungereimtheiten, denen sie unbedingt nachgehen muss.

Thomas Kastura und Mechthild Lanfermann im Gespräch

Die Story den Buches wird auf zwei Ebenen erzählt, etwa die Hälfte spielt im Obdachlosenmilieu und die andere Hälfte in der Oberschicht, also Welten, die aufeinander prallen und wo es Opfer gibt.

Dann begann der lesende Teil, in dem die Autorin uns mit ihrer Figur Emma bekannt gemacht hat, welche urlaubsvertretungsbedingt über eine Gerichtsverhandlung berichtet und dort eine junge Obdachlose kennenlernt, die irgendwie mit dem geständigen Angeklagten in Verbindung zu stehen scheint. Emma ist fasziniert und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, denn irgendwas ist an dieser jungen Frau, das ihre Instinkte weckt. Ferner begegneten wir in diesem Abschnitt auch Edgar Blume, mit dem Emma bereits mehrfach zu tun hatte und auch diesmal geht diese Begegung nicht ganz harmlos auseinander.

Mechthild Lanfermann lesend

Doch auch mit der anderen Seite der Gesellschaft machte uns die Autorin in diesem ersten Leseabschnitt bekannt, doch an dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten ^^

Während einer kurzen Pause habe ich natürlich gleich die Gunst der Stunde genutzt und Kleeblatts Exemplar des Buches veredeln lassen.

Mechthild Lanfermann signierend

Im zweiten Lesungsteil entführte uns die Autorin in die Welt der Obdachlosigkeit bei Jugendlichen in Berlin - erschreckend, wenn ich ehrlich bin, denn in den vorgetragenen Textpassagen wurde nichts beschönigt, es wurde die harte und kalte Realität obdachloser Jugendlicher aufgezeigt. Um diesen Szenen realistisch darstellen zu können, hat Mechthild Lanfermann lange recherchiert und sich mit der Thematik der Obdachlosigkeit in Berlin und Deutschland befasst und auch mit ehemaligen Obdachlosen gesprochen.

Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, uns mit den anwesenden Autoren auszutauschen, eine Möglichkeit, die sehr gerne in Anspruch genommen wurde.

Bei diesem Band handelt es sich übrigens um den 3. Band der Emma Vonderwehr / Edgar Blume-Reihe. Der 4. Band "Berliner Blut" erscheint übrigens in einem guten Monat ^^

An dieser Stelle möchte ich noch mal Danke sagen, Danke an Mechthild Lanfermann und Thomas Kastura für diesen spannenden und mit unter sehr lehrreichen Abend. Jetzt hoffe ich, dass ich bald mit meinem aktuellen Büchern auf Stand bin, sodass auch ich mich dieser Buchreihe endlich widmen kann.

Abschließend noch einige Bilder der KPM

 
falls ihr euch gefragt habt, was "KPM" bedeutet 
(wir Berliner nutzen eigentlich nur die Abkürzung)


 
Nebengebäude der KPM, in dem die Lesung stattfand



 
Hauptgebäude der KPM




Heute Mittag stellt euch Kleeblatt noch ihre Rezension des Buches vor - wir freuen uns, wenn ihr dann nochmal vorbeischaut.

Kerry

Samstag, 18. Januar 2014

[Rezension] Mechthild Lanfermann - Emma Vonderwehr 02: Wer ohne Liebe ist



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: btb Verlag; Auflage: 1. Auflage (8. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344274377X
ISBN-13: 978-3442743773
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,6 cm

Inhalt gem. btb:
Ein toter Lehrer, eine verbotene Liebe, eine Ermittlerin zwischen den Fronten.
In Berlin Zehlendorf wird ein Mann ermordet in seiner Wohnung gefunden. Seltsame Codes im Internet bringen die Radioreporterin Emma Vonderwehr auf eine brisante Spur: Der allseits beliebte Grundschullehrer verkehrte in rechten Kreisen. In seinem brandenburgischen Heimatort findet Emma heraus, dass der Schlüssel zu dem Mord in der DDR-Vergangenheit des Opfers liegt. Weitere Menschen sterben und auch Emma steht auf der Liste der Täter. Die junge Journalistin muss sich entscheiden: Macht sie ihre Entdeckungen öffentlich um Schlimmeres zu verhindern oder verhält sie sich loyal zu ihrem Partner Kommissar Edgar Blume, der auf den Fall angesetzt ist?

Zum Buch:
Als der Lehrer Lukas Brinkmann ermordet wird, erhält Emma den Auftrag zur Berichterstattung des Falles. Schnell ist ersichtlich, dass der Lehrer im rechtsradikalen Milieu anzusetzen ist.
Auch ihr Freund und Polizist Edgar Blume ist auf den Fall angesetzt und ermittelt. Ein Austausch der beiden mit hilfreichen Informationen findet nur sporadisch statt, denn Edgar Blume sieht den Fall aus einer anderen Sicht als Emma, darf ihr jedoch dazu nichts sagen.
Emma findet heraus, dass der Lehrer ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Brandenburg stammt und dass es vor kurzem schon mal einen Toten aus genau dem Dorf in Berlin gab. Gibt es da einen Zusammenhang und wenn ja, welche Rolle spielen die vielen Rechtsradikalen, die das Dorf fest in ihrem Griff haben? ...

Das war der zweite Teil mit der Radioreporterin Emma Vonderwehr und dem Polizisten Edgar Blume.
Die Autorin Mechthild Lanfermann macht es sich mit ihren Themen nicht leicht. Hat sie sich im ersten Teil unter anderem dem Thema Juden zugewendet, so hat sie sich mit diesem Krimi ein weiteres brisantes Thema ausgesucht - die rechte Szene in Deutschland. 
Der Roman beginnt mit einem Ereignis aus dem Jahre 1987 im Osten Berlins. Nach einem Konzert in der Zionskirche tauchten Skinheads auf und grölten Naziparolen. Justiz und Polizei hatten bis dato rechtsextreme Tätigkeiten in der DDR abgestritten. 
Einer der Beteiligten kam wegen Denunziation unschuldig in den Knast und schwor Rache an dem, der ihn da hineingebracht hatte.

Ein Dorf in Brandenburg scheint hier der Sitz von Rechtsextremisten zu sein. Es ist kurz vor der Landtagswahl und die Rechten wollen in den Landtag einziehen. Edgar Blume und sein Team wollen das verhindern, Drogen sind mit im Spiel, es fehlt noch die Verbindung, alles miteinander zu verknüpfen, um die rechte Partei verbieten zu können.
Für Blume drängt die Zeit, in 14 Tagen ist die Wahl, aber sie sind ihrem Ziel noch keinen Schritt näher.
Emma recherchiert auf die ihr eigene Art und Weise und kommt Edgar Blume mehr als einmal in die Quere, was ihm natürlich nicht passt. Er bittet sie, vieles von ihrem Recherchiertem noch nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, um seine Arbeit nicht zu gefährden.
Sie ist mit der Situation nicht zufrieden und sucht weiterhin nach Antworten.
Mit Rocco Schmitz, einem der Rechtsextremisten, schafft sie sich einen ernst zu nehmenden Feind, der unter anderem auch gegen sie aufwiegelt. Obwohl sie Angst hat, gibt sie nicht auf.

Ein ausgesprochen dicht atmosphärisch aufgeladener Krimi mit dem Thema Rechtsextremismus in Deutschland legt Mechthild Lanfermann hier vor.
Es ist erschreckend, wie genau sie dieses Buch recherchiert hat, es macht Angst, weil man weiß, dass vieles die Realität in Deutschland ist.
Der Aufmarsch der Nazis und wie verschreckt man das als Otto Normalverbraucher in den Medien immer wieder erleben muss. 
Hier ein ganzes Dorf unter der Knute der Neonazis, die Kirche wird als Treffpunkt genutzt, um das Jungvolk an sich binden zu können. Großkotziges Getue mit dem Gefühl der Macht lässt die andersdenkenden Dorfbewohner kapitulieren. 
Beim Lesen spürt man die Angst förmlich.

Mit diesem Roman wird aber nicht nur nach einem Mörder gesucht, es zeigt einen Teil der deutschen Geschichte, der wieder nachweisbar gut recherchiert wurde. Neben Mord, Drogen und Nazis hat der Leser auch  Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten Emma und Edgar, die es sich beide nicht einfach machen.
Die Fäden des Ereignisse hat die Autorin geschickt geflochten. Selbst als der Mörder gefasst wurde, sinkt das Spannungslevel nicht ab, denn es ist noch immer eine Rechnung offen, die gezahlt werden muss. 
Dass letztendlich alles stimmig ist, lässt den Leser mit einem guten Gefühl das Buch schließen. 

Auch wenn man dieses Buch für sich allein lesen kann, würde ich empfehlen, den Vorgänger zu lesen. Die Autorin bringt zwar einige Rückblicke auf den Vorband, um die Zusammenhänge verstehen zu können, aber das erklärt meiner Meinung nach nicht genug die Beziehung zwischen Emma und Edgar, die langsam zustande kam. 

Teil 1 hatte mir schon gefallen, aber der hier gefiel mir besser, ich fand ihn spannender und atmosphärisch dichter und empfehle ihn sehr gern weiter.  

Reiheninfo:
Emma Vonderwehr 01: Wer im Trüben fischt
Emma Vonderwehr 02: Wer ohne Liebe ist
Emma Vonderwehr 03: Wer ruhig schlafen kann    

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen von btb)
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin




Von Mechthild Lanfermann wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Mechthild Lanfermann liest aus ihrem Krimi "Wer ohne Liebe ist"

Freitag Abend. Was machen wir bloß?
Diese Frage stellt sich dem Lesenden Katzenpersonal nicht, denn wir wissen ganz genau, was wir tun werden.
Wir gehen in die Buchhandlung "Miss Marple" und hören uns an, wie Mechthild Lanfermann aus ihrem neuen Krimi vorlesen wird.

Es ist bereits der zweite Teil mit der Journalistin Emma Vonderwehr und dem Polizisten Edgar Blume.

          

Nachdem die Autorin kurz anmoderiert wurde, begann die Lesung.
Obwohl selbst Mechthild Lanfermann feststellte, dass heutzutage die Prologe in den Büchern schon fast ein MUSS sind, las sie genau diesen zuerst vor.

 

Andere Ausschnitte aus dem Buch folgten, so dass man, wenn man das Buch noch nicht kennt, einen guten Einblick in die Geschichte erhielt.

Im Anschluss durften Fragen gestellt werden. So erfuhren wir beispielsweise, dass Mechthild Lanfermann nur noch 1 Woche im Monat arbeiten geht. Sie ist in der glücklichen Lage, 3 von 4 Wochen im Monat sich ihren Büchern widmen zu können. Was wir als Leser natürlich nur begrüßen können.

Wie immer und anders kennt man uns ja schließlich auch nicht, wurden unsere Bücher signiert.


Wir hatten wieder einen schönen Abend und auch noch eine weitere sympathische Autorin persönlich kennenlernen dürfen.

Die Rezension zum vorgestellten Buch wird heute ebenfalls noch online gehen.

[Rezension] Mechthild Lanfermann - Emma Vonderwehr 01: Wer im Trüben fischt



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: btb Verlag (9. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442743761
ISBN-13: 978-3442743766
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3 cm

Inhalt gem. btb:
Tote Vögel singen nicht ...
Die Journalistin Emma hat nach einem Skandal ihre Heimatstadt Bremen verlassen. Gerade versucht sie Fuß bei einem Berliner Radiosender zu fassen, da wird der amerikanische Professor Tom Rosenberg ermordet. Emma berichtet als erste von dem Vorfall in der Universität. Sie findet heraus, dass der jüdische Wissenschaftler deutsche Wurzeln hatte und sich durch seine Publikationen in einigen Zirkeln nicht gerade beliebt gemacht hatte. Bei ihren Recherchen kommt Emma schließlich nicht nur dem ermittelnden Kommissar Edgar Blume in die Quere. Sie deckt eine unglaubliche Geschichte um Neid, Liebe und Verrat auf, die in die Bauhaus-Szene der Vorkriegsjahre reicht und in die selbst honorige Berliner Kreise verstrickt sind. Und merkt fast zu spät, dass der Täter es längst auf sie abgesehen hat …

Zum Buch:
Nach einem Vorkommnis in Bremen hat Emma Vonderwehr versucht, in Berlin einen Neuanfang zu machen. Sie ist Rundfunkjournalistin und nur, was über den Sender geht, wird bezahlt. Demzufolge ist sie bemüht, immer an vorderster Front mitzumischen.
Als Tom Rosenberg, ein amerikanischer Jude, der gerade überraschend eine Gastprofessur abgelehnt hat, ermordet wird, sieht sie ihre Chance. Sie hört sich nicht nur an, was an Stellungnahmen von der Polizei verlautet wird, sie geht weiter und recherchiert selbst. Dabei kommt sie dem ermittelnden Kommissar Edgar Blume immer öfter in die Quere.
Sie erfährt, dass Tom Rosenberg deutsche Vorfahren hatte und er selbst Recherchen über seine Großeltern unternommen hatte. Ihm wurde gedroht, wovon er sich jedoch nicht abhalten ließ.
Emma dringt immer tiefer in eine Vergangenheit deutscher Geschichte ein, in die Zeit des NS-Regimes und steht bald in der Schusslinie des Mörders...

Emma Vonderwehr stürzt sich voller Eifer in die Aufgabe, zu recherchieren, wie Tom Rosenberg ums Leben gekommen ist.
Waren seine antisemitistischen Werke, die er publiziert hatte, der Auslöser oder gar seine Recherchen über seine Großeltern, die 1934 Deutschland verlassen mussten?
Durch ihre unerschütterliche Art gelingt es ihr, Informationen zu erhalten, die selbst der Polizei entgangen sind. Es entsteht eine Kooperation zwischen Emma und dem ermittelnden Beamten Edgar Blume, bei der sie sich auch näher kommen.

Die Autorin Mechthild Lanfermann weiß, worüber sie schreibt. Sie selbst kommt aus dem Metier des Rundfunks und Journalismus.
Authentisch zeigt sie dem Leser die Arbeit eines Reporters, die Unruhe und Betriebsamkeit in den Räumen ist förmlich zu spüren. Wer könnte das besser beschreiben, als jemand, der dort selbst gearbeitet hat?

Das Buch beginnt mit einem Kapitel, das sich dem Leser erst nach und nach entschließt. Ebenso erfährt man nicht sofort, warum die Protagonistin Bremen verlassen hat, so dass man bereits zu Beginn auf Neugier gepolt wird.
Interessant finde ich den Abzweig in einen dunklen Teil der deutschen Geschichte. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 begann die Ausrottung der Juden in Deutschland auf schändlichste Art und Weise.
Wie übel ihnen von Staates wegen mitgespielt wurde, zeigt die Autorin sehr genau auf.
Auch wenn der Antisemitismus Thema im Buch ist, ist er nicht vorherrschend.

Die Autorin hat die Ereignisse in der deutschen Geschichte sehr gut recherchiert, was sich nachvollziehen lässt.
Das Alltag einer Rundfunkreporterin ist genau so detailliert dargestellt wie die Örtlichkeiten in Berlin.

Spannung wurde bereits mit Beginn des Buches aufgebaut und auch durchgehen gehalten. Viele mögliche Täter wurden benannt und trotzdem ist die Auflösung des Mordfalls überraschend.
Spannung bis zum Ende ist garantiert.
Ein Debütroman, der auf die beiden Protagonisten Emma und Edgar neugierig gemacht hat und von dem man sich gern Fortsetzungen wünscht.


Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen von btb)
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin




Reiheninfo:
Emma Vonderwehr 01: Wer im Trüben fischt
Emma Vonderwehr 02: Wer ohne Liebe ist
Emma Vonderwehr 03: Wer ruhig schlafen kann (Juni 2014)

Von Mechthild Lanfermann wurden gelesen und rezensiert:




Danke, dass ihr vorbei geschaut habt