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Sonntag, 12. Juni 2011

[Rezension] Patrick Taylor - Neues vom irischen Landarzt

Klappentext:
Der junge Barry Laverty hat es geschafft: Endlich wird er fester Partner in der Praxis von Dr. O'Reilly. Doch der exzentrische Alte hält nichts von der Schulmedizin, er hat seine ganz eigenen Methoden. Und auch die anderen Bewohner von Ballybucklebo machen Barry das Leben manchmal schwer. In dem abgeschiedenen Dorf in Nordirland laufen die Dinge eben etwas anders. Aber als einer von Barrys Patienten völlig unerwartet stirbt, wird es ernst: Die Witwe glaubt, Barry hätte seinen Tod verhindern können, und will einen Prozess anstrengen. Dabei war der verstorbene Major überall als Simulant bekannt ...

Rezension:
Barry hat sich mit Dr. O'Reilly arangiert und dieser bietet ihm für 1 Jahr eine Assistentenstelle an mit der Option, anschließend als Teilhaber der Praxis mit ihm zusammenzuarbeiten.
Alles ändert sich urplötzlich, als ein Patient von Barry stirbt. Der Major Fotheringham und seine Frau sind die geborenen Hypochonder. Bei jedem kleinen Schnupfen riefen sie auch nachts die Ärzte zu sich. So passierte es Barry, dass er ein einziges Mal die Untersuchung nicht korrekt durchgeführt hatte, worauf der Major Hirnblutungen bekam und im Krankenhaus operiert werden musste. Scheinbar war alles in Ordnung, doch nun ist der Major tot. Seine Frau vertritt die Meinung, dass das hätte verhindert werden können, wenn Barry beizeiten die richtige Diagnose gestellt hätte. Es soll eine Untersuchung geben und es wird eine Obduktion angeordnet.
Die Dorfbewohner sind nun auf den neuen Doktor nicht gut zu sprechen, sie sprechen ihm die Urteilskraft ab, sie richtig behandeln zu können. Am liebsten würde Barry die Flinte ins Korn werfen, aber da hat er die Rechnung ohne Dr. O'Reilly gemacht. Der steht 100 %ig hinter seinen Kollegen und zeigt es ihm und der Gemeinde.
Barry ist nun hin- und hergerissen. Seine Freundin Patricia hat die Möglichkeit, wenn sie eine Prüfung besteht, ein Stipendium für ein 3-jähriges Studium in London zu bekommen. Ihm kommen Bedenken, wie er sich verhalten soll, sollte sie die Prüfung bestehen. Hier in Ballybucklebo bleiben oder sich neu zu orientieren und mit Patricia nach London gehen und alles hinter sich zu lassen.

Auch in diesem Buch über die beiden Landärzte Dr. O'Reilly und Barry Laverty lebt man sich als Leser in die Dorfgemeinde mit ein. Mit all ihren schrulligen und liebenswerten Personen und Macken helfen sie einander und sorgen sich. Die beiden Ärzte machen es sich wieder zu eigen, das, was an sie herangetragen wurde, in Positivem umzusetzen und nebenbei dabei auch noch Leute glücklich zu machen.
Dieser Teil schließt übergangslos an den Vorgängerband an und man sollte schon Teil 1 gelesen haben, bevor man sich entschließt, auch diesen zu lesen.

Bewertung: Note 1
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Samstag, 11. Juni 2011

[Rezension] Patrick Taylor - Der irische Landarzt

Klappentext:
Wo in aller Welt liegt Ballybucklebo? Nur mit Mühe findet der frisch gebackene Arzt Barry Leverty den Weg in das kleine abgeschiedene Dorf im Norden Irlands - und ist zunächst nicht gerade verzaubert von der rauhen Landluft. Voller Elan tritt er dennoch seine erste Assistenzstelle an. Doch wird ihm der schrullige und altmodische Landarzt Dr. Fingal Flahertie O'Reilly eine Chance geben? Und vermag Barry das Vertrauen der argwöhnischen Dorfbewohner gewinnen?
Ballybucklebo ist nicht Belfast, die Uhren ticken anders. Doch warten inmitten der smaragdgrünen Berge und beschaulichen Täler ungeahnte Lektionen auf Barry - über das Leben und die Liebe ...

Rezension:
Barry, ein frisch gebackener Arzt hat sich auf die Anzeige einer freien Stelle bei einem Landarzt in Ballybucklebo beworben. Dieser Dr. O'Reilly erscheint auf den ersten Blick als ein alter mürrischer Mann mit ein paar Macken. Barry ist schon beim ersten Zusammentreffen mit ihm geschockt, hat er doch gerade erlebt, wie er in hohem Bogen einen Patienten aus der Praxis geworfen hat und diesen auch noch beschimpfte. Er will es trotz seiner Vorbehalte bei ihm versuchen.
Sie werden sich schnell einig und Barry fängt gleich am kommenden Tag bei ihm an.
Barry sind viele Sachen fremd... er kann nicht immer die Behandlungsmethoden von Dr. O'Reilly befürworten, große Probleme hat er sogar, wenn er den Doktor beim Lügen erwischt. Warum tut er das und warum versucht er Patienten zu minipulieren und auch mit in das Dorfgeschehen einzugreifen?
Bei seiner Arbeit mit dem Doktor lernt er viele Patienten und Dorfbewohner kennen und beginnt langsam, den Doktor zu verstehen und ihm bei seiner "Dorfmission" zu helfen. So rauhbeinig der Doktor auch erscheint, hat er doch das Herz am rechten Fleck und Barry kann viel von ihm lernen.
An einem freien Tag will er sich in Belfast mit seinem Studienfreund treffen und macht auf der Bahnfahrt die Bekanntschaft mit Patricia. Diese, obwohl körperlich gehandicapt, hat hohe Ziele, sie studiert Hoch- und Tiefbau und will allen zeigen, dass es auch einer Frau möglich ist, sich solch hohe Ziele zu stecken und diese auch zu erreichen.
Barry ist von ihr fasziniert, aber hat diese Beziehung eine Zukunft?

Patrick Taylor, selbst ehemaliger Landarzt hat mit diesem Buch einige seiner Erlebnisse als Arzt zu Papier gebracht. Liebevoll lässt er uns die unterschiedlichsten Typen aus dem Dorf kennenlernen. Der brummbärige Arzt Dr. O'Reilly, der von Kinky, seiner Haushälterin, versorgt wird, Maggie, die gern Sonny heiraten würde, wenn denn sein Haus ein Dach hätte und viele andere. Man hofft und bangt mit den Leuten, egal, ob es nun um gesundheitliche Dinge geht oder um private.
Ein ausgesprochen liebenswertes Buch um eine Dorfgemeinschaft.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt