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Samstag, 22. April 2017

[Verlagsvorstellung] vom Eden Books Verlag


Der Tag des Buches naht und es finden einige Veranstaltungen rund ums Buch statt.
Eine davon war, dass der Verlag Eden Books einen Tag der offenen Tür angekündigt hat.
Der Verlag war mir (Kleeblatt) bekannt, die Zeit hatte ich, also habe ich mich angemeldet und fand mich auch überpünktlich vor Ort ein.

  
Eden Verlag in Berlin


Da ich die erste der Besucher vor Ort war, hatte ich Gelegenheit, mich in aller Ruhe umzusehen.




aktuelle Vorschauen des Verlages

Als sich so langsam der Raum gefüllt hatte, ging es auch schon los.
Die Verlagsleiterin Jennifer Kroll und ihre Stellvertreterin und Lektorin Svenja Monert begrüßten uns und stellten ihren Verlag vor.

v.l.: Svenja Monert, Jennifer Kroll

Die einzelnen Verlage der Edel Germany GmbH

So erfuhren wir, dass der Eden Books Verlag erst 2012 gegründet wurde und Teil der Verlagsgruppe Edel Germany GmbH ist, die in Hamburg ansässig ist.
Ursprünglich kam der Edel Verlag aus der Musikbranche, und verlegt auch heute noch beispielsweise Jazzplatten.

Schmunzeln konnte man bei den vielen Vorschlägen von Titeln und Covern, die zur Findung des endgültigen Ergebnisses vonnöten sind. Unglaublich auch, unter welchen Aspekten diese vonstatten gehen. Da geht es nicht nur um rechtliche Dinge, wie etwa, ob es den Titel schon gibt. Fotos, Schriften, Wörter, Gestaltung, all das spielt eine Rolle. Hat der Verlag eine Wahl getroffen, kann es noch immer passieren, dass der Buchhandel sagt, mit dem Cover können wir das Buch nicht verkaufen. So durfte für ein Cover sogar mal auf Facebook abgestimmt werden.
Das war schon recht interessant, das alles mal zu hören.

Auch war zu erfahren, dass der Verlag ein Hauptaugenmerk auf Bücher legt, die Erfahrungsberichten gleichkommen. Persönliche Geschichten werden dabei erzählt, wie das von mir kürzlich gelesene von Mina Teichert "Neben der Spur, aber auf dem Weg".

Nach diesem offiziellen Teil standen die Mitarbeiter noch für diverse Fragen zur Verfügung. Diese Möglichkeit wurde nicht nur von mir genutzt, überall sah man Grüppchen intensiv im Gespräch.

Dabei erfuhr ich unter anderem, dass der doch recht kleine Verlag so 28 bis 30 Bücher im Jahr verlegt.
Viele der Bücher standen im großen Regal und bei der Durchsicht musste ich erkennen, dass ich davon doch schon einige gelesen habe.

Das war eine sehr interessante und vor allem informative Veranstaltung, an der ich sehr gern teilgenommen habe. 
Es gab auch ein Present vom Verlag.

Eden Books-Beutel mit Prospekt und Karten und für mich das

Hörbuch

Mein Dank geht an den Eden Books Verlag für die Einladung, die ich sehr gern angenommen habe. Wir wurden mit Getränken, Brezeln und Minimuffins versorgt und das alles in einer sehr netten und entspannten Atmosphäre.
Ich komme sehr gern wieder. 

Monika (Kleeblatt)

Samstag, 24. Mai 2014

Ein Besuch bei Ullsteins - Ein Verlag stellt sich vor

Freitag Nachmittag.
Jeder freut sich darauf, dass das Wochenende naht, wir freuen uns auf eine Begegnung mit dem Ullstein Verlag
Dieser hatte zum ersten Mal eingeladen und wir konnten wie üblich nicht nein sagen.

Gut zu erreichen war es ebenfalls, da sich das Verlagshaus in der Friedrichstraße befindet.
Seit 2004 residiert der Verlag dort in dem sanierten Haus, welches völlig heruntergekommen und fast verfallen für sie saniert wurde.
Im Jahr 2004 wurde der Verlag vom Medienunternehmen Bonnier übernommen, der seinen Hauptsitz in Stockholm hat. Dieser wollte auch, dass der Ullstein Verlag seinen Standort wieder dort hat, wo auch seine Wurzeln sind, in Berlin.
Obwohl die eigentlichen Wurzeln in Tempelhof, im Ullsteinhaus, liegen, haben sie sich für den Standort in der Friedrichstraße entschieden.


 


Im Foyer werden wir sogleich von den neuesten Büchern begrüßt und natürlich dem Logo von Ullstein.


Frau Martin, die uns im Foyer abholte, führte uns über den Hof ins angrenzende Gebäude. 

Sehr gut zu erkennen die Verschmelzung von Altem und Neuem, worauf der Architekt bei der Sanierung großen Wert legte. Die beiden oberen Stockwerke wurden neu aufgesetzt.


Während eines Vortrages mittels Beamer erfuhren wir die Geschichte des Ullstein Verlages, der 1877 von Leopold Ullstein gegründet wurde. Er und seine 4 Brüder, die sich hervorragend in ihrem Tun ergänzten, betrieben den Verlag bis 1934. Sie wurden, da sie Juden waren, von den Nazis enteignet und der Verlag wurde "arisiert".

Die 5 Brüder Ullstein

Interessant war auch die Geschichte zum Bild, der rechts sitzende Bruder wurde später hinzugefügt, während im Bereich des weißen Fleckes zwischen den Brüdern eine Person wegretuschiert wurde.

Sehr detailliert gingen Frau Martin vom Vertrieb und Frau Kress vom Lektorat auf die Entstehung eines Buches ein, beginnend vom Manuskript des Autoren bis hin zum Verkauf.
  
 
Hier ein Beispiel der Findung des richtigen Covers. Für dieses Buch links nur zwei Beispiele von vielen, die vorgeschlagen wurden. Das ging auch soweit, dass selbst der Titel geändert wurde. Rechts die endgültige Fassung.

Nach vielen interessanten Informationen rund um das Entstehen eines Buches und dem Ullstein Verlag und ganz vielen Fragen, die gestellt und beantwortet wurden, durften wir uns noch ein wenig im Haus selbst umsehen.

 
Sehr auffällig, Bücher wohin man sieht

Autoren im gesamten Treppenhaus verewigt

 
Der Musiksaal, in dem Lesungen und Veranstaltungen stattfinden. Die Decke liebevoll restauriert, wirklich beeindruckend

Alte Kasse im Flur

Die Aussicht aus dem Zimmer der Verlegerin, tolles Panorama


Bücher im Zimmer der Verlegerin


 
Ein Blick in den Hof und über die Dächer von Berlin

Frau Martin, die uns geführt hatte und unsere vielen Fragen unermüdlich beantwortete

Mit diesen Büchern durften wir nach dem Verlagsbesuch nach Hause gehen. 

Das war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Schon lange wollten wir uns mal einen Verlag ansehen und wissen, wie er tickt bzw. funktioniert. Die uns gebotene Gelegenheit haben wir genutzt und es nicht bereut.

Vielen lieben Dank, dass wir dabei sein durften. Unser Dank geht speziell an Frau Martin und Frau Kress für die tolle Vorstellung des Verlages und die Beantwortung aller Fragen und an den Verlag, der dies überhaupt möglich gemacht hat und auch für die Zugabe der Bücher.

Beim nächsten Mal sind wir gern wieder dabei.