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Montag, 10. Februar 2014

[Rezension] Kevin Emerson - Atlantis 01: Die Erben von Atlantis



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453315286
ISBN-13: 978-3453315280
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Lost Code - The Atlanteans Book 1
Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 4 cm

Inhalt gem. Heyne:
In einer feindlichen Welt musst du dich auf deine verborgensten Kräfte verlassen
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Die Sonne stellt eine tödliche Gefahr dar, und die Menschen haben ihre Städte unter die Erde oder unter riesige Kuppeln verlegt. Owen kennt keine andere Welt und hält sich für einen völlig normalen Jugendlichen – bis er im Feriencamp beim Tauchen die Kontrolle verliert und feststellt, dass er ohne Sauerstoff mehr als zehn Minuten unter Wasser atmen kann. Er scheint über uralte, angeborene Fähigkeiten zu verfügen, die nicht nur ihm, sondern der gesamten Menschheit das Überleben auf dem zunehmend unwirtlichen Planeten ermöglichen könnten. Wenn Owen nur einen Weg findet, diese Kräfte zu begreifen und zu kontrollieren …

Zum Buch:
Owen gewinnt bei einer Auslosung einen Platz in einem 30-tägigen Feriencamp. Er wollte dort nicht hin, aber sein Vater hat für ihn das Anmeldeformular ausgefüllt, damit der Junge auch mal was anderes sieht als seine Höhle, in der er lebt und seinen kranken Vater.
Es ist die Zeit nach einer Klimakatastrophe, die Erdoberfläche ist verbrannt und verdorrt und ein Leben an der Oberfläche ist aufgrund der starken Sonnenstrahlung nicht mehr möglich. Die Menschen, die die Katastrophe überlebten, leben nunmehr unter der Erde in Höhlen oder unter Kuppeln.
Das Feriencamp befindet sich unter einer solchen Kuppel.
Owen ist ein Einzelgänger und merkt beizeiten, dass es ihm schwerfällt, Kontakte zu knüpfen, da er aus einer anderen Schicht kommt als die Mehrzahl der anderen Teilnehmer.

Bei einer Schwimmübung versucht er, eine Betreuerin, Lilly Ishani, die ein klein wenig älter als er ist, zu beeindrucken und kommt bei der Gelegenheit in Bedrängnis, denn er geht unter und bleibt 10 min unter Wasser. Sie rettet ihn und von da ab geschieht eigenartiges mit ihm. Er hat Schnitte im Gesicht, die sich später als Kiemen entpuppen und er hat immer öfter das Bedürfnis, diese unter Wasser zu kühlen.
Lilly, die sofort gemerkt hat, was mit ihm ist, erzählt ihm, dass es noch mehr wie sie gibt und das diese Merkmale mit den Kiemen erst geschehen sind, seit sie in dem Camp sind.
Was ist da los, welchen Zweck soll das alles erfüllen und aus welchem Grund interessiert sich der Leiter des Camps, Paul, so intensiv für ihn und versucht ihn, ins Vertrauen zu ziehen?
Dann gibt es da noch diese Stimme, die ihn immer ruft und lockt, wenn er unter Wasser ist ...

Der Roman wird aus der Sicht Owens geschrieben. Der Leser erlebt mit, wie er versucht, sich in die Gemeinschaft einzubringen und damit jämmerlich versagt. Er ist für die anderen Jungs uninteressant und bleibt ein Einzelgänger. Freundschaften schließt er keine.
Erst als er die körperlichen Veränderungen an sich wahrnimmt, ändert sich auch sein Bewusstsein seiner Umgebung gegenüber. Er hat sich in Lilly verliebt und hofft, dass es auf Gegenseitigkeit beruht.

Der Autor hat eine Welt geschaffen, die nachdenklich macht. Nach einer Klimakatastrophe ist ein Überleben auf der Erdoberfläche nicht mehr möglich, so dass die Menschen sich unterhalb der Erde oder unter Kuppeln zurückgezogen haben. Die Kuppeln wurden alle an historischen Denkmälern erbaut, wie z.B. den Pyramiden oder Stonehenge.
Sind die Teilnehmer des Camps, die sich in Individuen mit Kiemen verwandeln, die Erben von Atlantis?

Dieses Buch ist der 1. Teil mit dem Thema Atlantis, weitere sollen folgen. Der Protagonist Owen ist ein Sympathieträger, man fühlt sich als Leser mit ihm verbunden und begleitet ihn gern. Man erlebt, wie aus ihm ein veranwortungsbewusster und selbstbewusster junger Mann wird, der genau weiß, was er will. Er steht für andere ein lässt sie nicht im Stich.
Sie stehen erst am Anfang, man darf auf den Folgeband gespannt sein.

Der Autor Kevin Emerson macht es dem Leser leicht, dem Buch zu folgen. Verständlich und beängstigend realitätsnah beschreibt er die Kuppeln und das Leben darin, so dass der Leser kein Problem hat, die Kuppeln vor seinem geistigen Auge entstehen zu lassen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Obwohl es anfangs ein wenig an Länge aufzuweisen hat, kam ich mit dem Buch gut voran und war dann nur noch neugierig, wie alles ausgehen wird. 
Ebenso hat er es geschafft, mich auf den nächsten Band neugierig zu machen, denn dass es weitergeht, ist gewiss. 


Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen von Heyne)
Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Durch seine Schüler kam er auf die Idee, sich Bücher für Jugendliche auszudenken. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band - und unterrichtet, was ihm noch immer sehr viel Spaß macht. Kevin Emerson lebt in Seattle.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag


http://www.randomhouse.de/heyne/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 24. Dezember 2013

[Rezension] Kevin Emerson - Die Erben von Atlantis (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 430
ISBN: 978-3-453-31528-0
Erscheinungstermin:
9. Dezember 2013
Preis: 12
,99 EUR (D), 13,40 EUR (A), 18,90 CHF
Format:
Broschiert
Verlag: Heyne


Klappentext gem. Heyne:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Die Sonne stellt eine tödliche Gefahr dar, und die Menschen haben ihre Städte unter die Erde oder unter riesige Kuppeln verlegt. Owen kennt keine andere Welt und hält sich für einen völlig normalen Jugendlichen – bis er im Feriencamp beim Tauchen die Kontrolle verliert und feststellt, dass er ohne Sauerstoff mehr als zehn Minuten unter Wasser atmen kann. Er scheint über uralte, angeborene Fähigkeiten zu verfügen, die nicht nur ihm, sondern der gesamten Menschheit das Überleben auf dem zunehmend unwirtlichen Planeten ermöglichen könnten. Wenn Owen nur einen Weg findet, diese Kräfte zu begreifen und zu kontrollieren …


Rezension:
Camp Eden heißt der Ort, an dem der 15-jährige Owen Parker die nächsten 30 Tage verbringen wird. Es handelt sich hierbei um eine Art Ferienlager, aber nur das Lotterieglück entscheidet, wer dabei sein darf. Eigentlich wollte Owen gar nicht in das Camp, denn das heißt, dass er seinen kranken Vater zurücklassen muss, aber dieser hat darauf bestanden, dass er sich bewirbt und so die Möglichkeit hat, 30 Tage Kind sein zu dürfen, in der Sonne zu spielen und normalen jugendlichen Aktivitäten nachzugehen. Denn Owen lebt normalerweise unter der Erde, war noch nie an der Sonne und kennt Spielen und Leben an der frischen Luft nicht.

Wirklich begeistert ist Owen immer noch nicht, zumal er sich eine Hütte mit anderen Jungs teilen muss und er in der Hackordnung ziemlich weit unten steht. Leech, der Anführer ihrer Hütte, macht Owen gleich am ersten Tag klar, wo sein Platz ist und Owen weiß, wirkliche Freunde werden sie wohl nie werden. Im Camp gibt es auch Betreuer, doch diese sind nur wenig älter als ihre Schützlinge, sodass diese eher als Vorbilder wahrgenommen werden. Eine dieser Betreuerinnen ist Lilly Ishani und diese will Owen bei der Schwimmprüfung beeindrucken. Das jedoch geht völlig schief, Owen ertrinkt fast und kann in letzter Minute von Lilly gerettet werden. Nach diesem Vorfall gehen jedoch seltsame Veränderungen in Owen vor - er hat Wunden am Hals und das Bedürfnis nach Wasser auf den Wunden. Schnell muss er feststellen, dass ihm Kiemen gewachsen sind und er in regelmäßigen Abständen förmlich unter Wasser muss, um das Leben an Land zu meistern. Was ihn jedoch am meisten überrascht: Er ist nicht alleine. Die Betreuer Lilly, Evan, Marco und Aliah sind genau wie er.

Irgendwas ist jedoch merkwürdig in Camp Eden. Der Leiter Paul interessiert sich laut Owens Meinung etwas zu sehr für ihn und anscheinend ist er nicht der einzige, der erkrankt ist. Ein kleines Mädchen namens Colleen bricht plötzlich zusammen. Solche Vorfälle soll es bereits öfter gegeben haben, nur wurden diese laut Lillys Meinung bisher immer vertuscht. Was ihm jedoch besonders merkwürdig vorkommt: Immer wenn er im See tauchen geht, erscheint ihm eine nebulöse Gestalt und ruft ihn zu sich. Was steckt hinter diesen ganzen Vorfällen und was wird wirklich in Camp Eden gespielt?


Der 1. Band der Atlantis-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich mit mystischen Elementen erarbeitet, wobei mir hier besonders gut die Vorstellung einer Welt nach einer Klimakatastrophe gefallen hat, denn die Menschen leben entweder unter der Erde oder in Kuppeln. Diejenigen aber, die nicht das Glück hatten unter zu kommen, müssen ihr Leben als Nomaden fristen und sind den täglichen Gefahren des mittlerweile menschenfeindlichen Klimas gnadenlos ausgeliefert. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erstellt, wobei mir hier ganz besonders Protagonist Owen ans Herz gewachsen ist, der bis zu seinem Besuch im Camp und seiner damit einhergehenden körperlichen Verwandlung nicht wirklich vom Glück bedacht war, war er doch vormals immer eher kränklich und schon immer eher ein Einzelgänger. Die ändert sich jedoch schlagartig, als er mit den Veränderungen, die sein Körper vornimmt, zu leben lernt, denn nach und nach verändern sich auch seine charakterlichen Züge, vom einst sehr unsicheren Jungen zu einem selbstbewussten jungen Mann. Gerne hätte ich noch mehr über die Nebencharaktere, die Camp Eden am Laufen halten, erfahren, setze hier meine Hoffnungen aber auf den Nachfolgeband. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen und bildhaft zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch sehr schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich auf weitere Teile der Reihe bereits jetzt freue.

Bewertung

Der Autor: 
Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Durch seine Schüler kam er auf die Idee, sich Bücher für Jugendliche auszudenken. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band - und unterrichtet, was ihm noch immer sehr viel Spaß macht. Kevin Emerson lebt in Seattle. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.randomhouse.de/heyne/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.