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Dienstag, 12. März 2013

[Rezension] Sara Gran - Claire deWitt 02: Das Ende der Welt




Leseprobe


Eckdaten:
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: Droemer (1. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426226375
ISBN-13: 978-3426226377
Originaltitel: Claire deWitt and the Bohemian Highway
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm

Inhalt gem. Droemer-Verlag:
San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Zum Buch:
Claire deWitt ermittelt wieder. Zwischen all ihren Aufträgen betrifft sie ein Fall ganz persönlich.
Ihr Ex-Freund Paul wurde ermordet und ausgeraubt. Sie steht der Witwe Lydia hilfreich zur Seite und versucht nebenbei, diesen und andere Fälle zu lösen.

Claire, die eine absolute Einzelgängerin ist, sieht sich nicht in der Lage, eine feste Beziehung einzugehen.
So wurde seinerzeit, als sie Paul kennen- und lieben lernte, nichts aus ihnen zwecks einer festeren Beziehung. Claire lief vor ernsteren Beziehungen immer weg. 
Paul wendete sich Lydia zu und heiratete sie, die beiden blieben bis heute mit Claire freundschaftlich verbunden. So verwundert es auch nicht, dass Lydia Claire um Hilfe ersucht, als ihr Mann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wurde.

Auf der Suche nach dem Mörder / der Mörderin gehen Claires Gedanken zu ihren Anfängen als Detektivin zurück. Während sie auf der Suche nach Puals Mörder ist, erfährt der Leser von einer Recherche, die die junge Claire mit ihren Freundinnen Tracy und Kelly durchführten. Es war ein Mädchen verschwunden und da bekannt war, dass die drei sowas wie Detektivinnen sind oder werden wollen, bat sie ein Mädchen, doch herauszufinden, wo Chloe, ihre Freundin abgeblieben ist.
Schon damals war ihnen kein Club zu wild, kein Alkohol zu stark und keine Niederlage schlimm genug. Auch wenn letztendlich nur Tracy und Claire ermittelten, führten ihre Bemühungen zum Ziel und sie retteten mehr oder weniger Chloe das Leben.


Auch bei der aktuellen Suche nach einem Mörder geht Claire deWitt an ihre Grenzen. Sie schont sich nicht, im Gegenteil, sie mutet ihrem Körper mehr zu, als gut für ihn ist. Sie trinkt und pumpt sich mit Drogen voll, klaut Medikamente und zieht sich rein, was irgendwie geht. 
Das macht sie mir leider nicht sympathisch, im Gegenteil.
Mit der Person Claire kann ich leider absolut nicht warm werden.
Ihre Art der Ermittlungen mittels Traumdeutungen und ihre unkonventionelle Herangehensweise an die Ermittlungen lassen mich manches Mal den Kopf schütteln, weil ich es einfach nicht nachvollziehen kann. 
Claire wirkt stellenweise lebensmüde, die Gier und Sucht nach Drogen bestimmt teilweise ihre Handlungen. Mir ist schon fast unheimlich, dass es ihr aufgrund der Fülle der Drogen überhaupt noch gelingt, klare Gedanken zu fassen und vor allem, den Fall Paul aufzuklären.

In diesem Krimi gibt es einige Bezugspunkte zum ersten Band. Personen werden benannt oder spielen eine Rolle, die schon Protagonisten von Teil 1 waren, so dass es empfehlenswert ist, erst das Buch "Die Stadt der Toten" zu lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen.
Der Drogenmissbrauch, der mich schon im Vorgängerband störte, ist inzwischen angestiegen und bedeutet auch für Claire ein Problem, das sie leider selbst nicht als solches erkennt. Bedauerlich finde ich, dass es auch niemanden gibt, der ihr ernsthaft ins Gewissen redet, abgesehen von ein paar halben Andeutungen.

Ein wenig enttäuscht habe ich dieses Buch beendet. Nachhaltig hat sich bei mir der Alkohol- und Drogenkonsum festgesetzt, leider mehr, als die kriminalistische Leistung, die sie vollbracht hatte, indem sie den Fall Paul löste und auch im Rückblick auf ihre jugendlichen Ermittlungen.
Schade, ich hatte mir etwas mehr von dem Buch versprochen, so kann ich jedoch nur 3 Pfötchen vergeben.

Bewertung:  





Zur Autorin:
(Text übernommen vom Droemer-Verlag)
Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die aber allesamt mit Büchern zu tun hatten. Nach ausgedehnten Weltreisen lebt sie nun in Kalifornien.

 






An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Von Sara Gran wurden von uns gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Sara Gran - Claire deWitt 01: Die Stadt der Toten




Leseprobe


Eckdaten:
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: Droemer (2. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342622609X
ISBN-13: 978-3426226094
Originaltitel: Claire deWitt and The City of the Dead
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3 cm

Inhalt gem. Droemer-Verlag:
Hurrikan Katrina hat New Orleans verwüstet. Claire DeWitt soll in diesem Chaos den verschollenen Bezirksanwalt Vic Willing finden. Ist der Anwalt in der Naturkatastrophe umgekommen oder hat er sich einfach davongestohlen? Ein Fall für die beste Ermittlerin der Welt! Ihr Beruf ist ihre Berufung und ihre Ermittlungsmethoden sind so einzigartig wie genial. Mit Hilfe ihres französischen Detektivhandbuchs, ihrer Qigong-Münzen und ihrer drogendurchsetzten Träume wird Claire der Spur des Anwalts folgen …

Zum Buch:
Claire deWitt, eine etwas andere Heldin. Die beste Privatdetektivin der Welt, sagt man über sie und denkt sie von sich.
Nachdem seinerzeit der Hurrikan Katrina in New Orleans wütete, kamen viele Menschen ums Leben und viele wurden vermisst.
Als Leon Salvatore lange nichts von seinem Onkel, dem Staatsanwalt Vic Willing, hört, beschließt er, Claire deWitt den Auftrag zu erteilen, nach ihm zu suchen.
Als Anhaltspunkt erfährt sie, dass man ihn noch nach dem Hurrikan gesehen haben soll. Was ist mit ihm passiert und wie passen die Jugendlichen Andray und Terrell in das Bild? ...

Claire deWitt ist eine Einzelgängerin. Als sie mit der Suche nach dem Staatsanwalt Vic Willing beauftragt wird, führt sie ihr Weg nach New Orleans, einer Stadt, die vom Hurrikan Katrina zerstört wurde. Aber New Orleans ist auch eine Stadt, in der sie eine Zeit lang gelebt und gearbeitet hatte. 
Die Vergangenheit holt sie ein. Sie erinnert sich an Ratschläge von Constance, bei der sie als Privatdetektivin gearbeitet und von der sie vieles gelernt hatte, bis diese eines Tages ermordet wurde.
Aber nicht nur die Erinnerungen an Constance helfen ihr bei der Suche nach dem Staatsanwalt. Ihr ständiger Begleiter ist das Buch "Détection", der Ratgeber für Detektive, das der französische Detektiv Jacques Silette geschrieben hat. Weiterhin vertraut Claire ihren Träumen und den I-Ging-Münzen, die sie letztendlich den Fall lösen lassen.

Claire deWitt ist jetzt nicht die Person, zu der ich persönlich ein Vertrauensverhältnis aufbauen möchte. Sie ist schon in ihrer Art einzigartig.  Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass sie den Fall lösen kann, auch als sie von ihrem Autraggeber gefeuert wird, lässt sie nicht locker. 
Neben ihren Ermittlungen zur vermissten Person erfährt der Leser auch, wie sie Privatdetektivin geworden ist, deren Ursprung in ihrer Kinder-/Jugendzeit liegt, als sie mit ihren Freundinnen Tracy und Kelly durch die Entdeckung des Buches "Détection" auf den Spuren der Detektive wandelt.
Das alles endet, als Tracy von einem Tag auf den anderen spurlos verschwindet.
Dieses Trauma haben sie und Kelly nie überwunden, Kelly sucht noch heute nach Tracy und geht jeder Spur nach, Claire ist aus der Stadt verschwunden und ihrer eigenen Wege gegangen.

Mit Claire deWitt hat die Autorin Sara Gran eine Protagonistin geschaffen, die ein wenig anders ist als die gewohnten Privatdetektive. 
Was mich an der Person Claire permanent gestört hatte, war ihr hoher Konsum an Drogen und Alkohol.
In dem Roman wird zwar kontinuierlich auf die Lösung des Falls hingearbeitet, aber die Autorin lenkt des öfteren von den direkten Ermittlungen ab, in dem sie Einblendungen aus Claires Vergangenheit erzählt.
Das Ende überrascht insofern, dass man mit dieser Entwicklung nicht gerechnet hatte, ich zumindest nicht.

Das Buch wird aus der Sicht von Claire erzählt, so dass es dem Leser leicht fällt, die Person Claire kennenzulernen.
Anfangs hatte ich eine Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, aber nachdem ich mich eingelesen hatte, ließ es sich gut lesen.
Mit Claire deWitt lernt man eine Privatdetektivin kennen, die ein wenig aus der Norm fällt und die neugierig auf mehr macht.  

Bewertung:  






Zur Autorin:
(Text übernommen vom Droemer-Verlag)
Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die aber allesamt mit Büchern zu tun hatten. Nach ausgede

 







An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Von Sara Gran wurden von uns gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Sara Gran liest aus "Das Ende der Welt"

Montag Abend und es heißt: Lesungszeit.
Eingeladen hatte der Droemer-Verlag und wir sind der Einladung natürlich sehr gern gefolgt.

 

Sara Gran, die sich gerade auf Lesereise mit ihrem neuen Roman "Das Ende der Welt" in Deutschland befindet, hatte heute Station in Berlin gemacht, im Ballsaal von "Max und Moritz", einem Restaurant.

v.l.: Thomas Wörtche, Sara Gran, Nicolette Krebitz

Durch den Abend führte Thomas Wörtche. 
Er befragte die Autorin zuerst zum 1. Teil um die Privatdetektivin Claire deWitt "Die Stadt der Toten" und im Anschluss stellte er Fragen zum neuen Buch.
Leider müssen wir gestehen, dass das Interview an uns vorbeiging, da nur englisch gesprochen wurde und keinerlei Übersetzung erfolgte, was wir sehr bedauerten.
Außer ein paar Brocken blieb leider nichts hängen, zumal die Autorin auch sehr schnell gesprochen hatte.

Nach einer größeren Fragerunde las die Autorin aus ihrem Buch vor, im Anschluss wurde auch durch die Schauspielerin Nicolette Krebitz auf deutsch gelesen.


Nach der Lesung konnte, wer wollte, sich mit Büchern eindecken und diese auch durch die Autorin signieren lassen.
Kleeblatt hat natürlich die Gunst der Stunde genutzt und sich beide Bücher signieren lassen.


Schade, dass der Abend so gut wie nur in englischer Sprache stattgefunden hatte, so dass wir ein wenig enttäuscht nach Hause fuhren.

Ach ja, wollt ihr noch wissen, wer uns noch vor die Kamera gelaufen ist? 
Zoe Beck, die uns auf die Veranstaltung erst aufmerksam gemacht hatte.


Die Rezensionen zu den beiden Büchern "Die Stadt der Toten" und "Das Ende der Welt" gehen heute auch noch online.

Wir wünschen euch einen schönen Tag
Kerry und Kleeblatt