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Mittwoch, 5. April 2017

[Rezension] Gabriella Engelmann - Strandfliederblüten



Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426520710
ISBN-13: 978-3426520710
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 19 cm

Inhalt gem. Knaur:
In ihrem neuen Urlaubs-Roman entführt Gabriella Engelmann ihre Leserinnen und Leser erneut an die Nordsee-Küste. Vor der atmosphärischen Kulisse einer Hallig, geprägt von Wellen, Sonne und Wind, lässt die Spiegel-Bestseller-Autorin ihre aus Hamburg stammende Heldin Juliane nicht nur ihr eigenes Leben neu definieren, sondern auch ein Familien-Geheimnis aufdecken und Wege finden, achtsam mit sich selbst und anderen umzugehen.

Denn in Julianes Leben überstürzen sich gerade die Ereignisse. Neben einer großen Enttäuschung in Sachen Liebe und dem Verlust ihres Jobs erhält sie überraschend die Nachricht, dass ihre Großmutter Ada, mit der sie nie Kontakt hatte, ihr ein Haus samt zugehörigem Leuchtturm auf der Hallig Fliederoog hinterlassen hat. Einmal dort angekommen, ist Juliane wie verzaubert – von Adas liebevoll eingerichtetem Zuhause, das das ihre werden könnte, von den besonderen Menschen auf der Hallig, von der unvergleichlichen Natur der Nordsee-Küste und von den Ausblicken und Einsichten, die man nur auf einem Leuchtturm erleben kann und von denen Juliane schon als Kind träumte.
Vor allem aber ist sie fasziniert von ihrer Großmutter selbst, die in Briefen, Büchern und in den Erinnerungen ihrer Freunde und Bekannten lebendig wird. Und die für eine Art zu leben stand, die Juliane zunächst ein wenig fremd ist, sie dann aber immer mehr begeistert und dazu animiert, ein achtsames Leben im Einklang mit sich und der Natur zu führen.

Zum Buch:
Das Leben selbst sucht sich für bestimmte Ereignisse die eigenartigsten Zeiten aus. Fast zeitgleich erfährt Juliane, dass ihr Freund Oliver verheiratet ist, dass sie ihren Job verlieren wird und dass sie als Erbin von Ada Schobüll eingesetzt wurde. 
Ada Schobüll war ihre Großmutter väterlicherseits, von der sie nicht einmal wusste, dass diese noch gelebt hatte, nachdem ihr Vater vor Jahren verstorben war. Als sie ihre Mutter Hanne daraufhin befragen will, blockte diese ab, es war kein herankommen, keinerlei Informationen von dieser Seite zu erfahren.
Geerbt hat sie den Nachlass ihrer Großmutter, der aus einem Bauernhof und einem Leuchtturm samt Wärterhäuschen besteht. Das alles zu finden an der Nordseeküste auf der Hallig Fliederoog. Hm, was genau macht man nun mit einem Leuchtturm?
Als sie ihrem Halbbruder Felix davon erzählt, ist dieser sofort Feuer und Flamme. Klar dass sie sich dort, bevor Juliane die Erbschaft annimmt oder ablehnt, erst einmal umschauen wollen.
Auf Fliederoog angekommen, werden sie von Jasper, einem langjährigen Freund von Ada, abgeholt. Sie fühlen sich willkommen.
Nach einem ersten Eindruck fahren sie wieder nach Hamburg. Juliane ist noch ein wenig unschlüssig und zieht dann doch für eine gewisse Zeit nach Fliederoog, um zu entscheiden, was sie mit dem Anwesen und dem Erbe machen soll...

Welch ein Schock, wenn man nach vielen Jahren erfährt, dass man eigentlich Großeltern, von diesen aber keine Kenntnis hatte. So erging es Juliane, als sie vom Ableben Ada Schobülls erfuhr, die ihre Großmutter war und die sie zur Alleinerbin einsetzte. Ihre Mutter hatte nach dem Tod ihres Vaters nicht nur den Kontakt zu den Eltern ihres Mannes abgebrochen, sie hat auch deren Existenz verleugnet. Obwohl sich Juliane stets auf ihre Mutter verlassen konnte und sie ihr immer mit Rat und Tat zur Seite stand, verschlechtert sich das Verhältnis der beiden daraufhin enorm. Juliane kann nicht verstehen, warum die Mutter nie etwas erzählte, so dass es ihre Beziehung stark beeinträchtigt.

Als Juliane nach Fliederoog zog, gab es nicht nur freundliche Gesichter, die sie dort antraf. Einige Mitmenschen passte es so gar nicht, dass sie dort aufkreuzte, aber war das ihr Verschulden oder warum standen diese ihr so ablehnend gegenüber.
Juliane, die den Menschen offen entgegentritt, findet Freunde und Nachbarn, mit denen sie sich gut versteht.
Aber es gibt auch Dinge, die sie nicht versteht, vor allem, welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Ringen, die sie immer mal wieder zu sehen bekommt und von denen sie inzwischen auch welche besitzt? Fragen dazu werden nur ausweichend oder gar nicht beantwortet.

Auch in diesem Roman vermittelt die Autorin Gabriella Engelmann deutlich ihre Liebe zu den Nordseeinseln, obwohl Fliederoog keine Insel, sondern eine Hallig ist.
Gabriella Engelmann versteht es wie keine andere, den Leser mit auf die Insel zu nehmen. Man hat das Gefühl, alles mit eigenen Augen zu sehen, den Leuchtturm zu erklimmen, in der Lore mitzufahren. Die Empfindungen der Protagonistin sind hautnah spürbar, als wäre man sie selbst. Die unglaubliche Schönheit der Insel sieht man mit den Augen der Autorin und sie kann einen nur faszinieren. In Gedanken habe ich schon meine Koffer gepackt, weil ich genau das sehen will, was die Autorin mir bildlich vorgestellt hat.

Mit der Protagonistin Juliane hat die Autorin eine Frau geschaffen, die man gern als Freundin hätte. Anfangs skeptisch, macht sie sich mit der Lage vertraut, bevor sie zu einem abschließenden Entschluss kommt.
Als Leser ist man förmlich dabei, wie sie anhand von Briefen, Zettelchen, Bildern, Gesprächen und vielem anderen ihre Großmutter Ada kennenlernt. Eine Frau, die sie sehr gern gekannt hätte und der Wunsch wird immer größer, je mehr sie über diese in Erfahrung bringt.

Auch mit den Gegebenheiten einer Hallig muss sie sich vertraut machen, ein ihr völlig fremdes und ungewohntes Terrain, aber ist das was, was man immer haben möchte?
Gabriella Engelmann hat die Eigenheiten und Besonderheiten einer Hallig sehr gut recherchiert, so dass sich dem Leser der Verdacht aufdrängt, sie würde auf einer leben.

Das Cover des Buches ist ein absoluter Augencatcher. Man muss das Buch einfach in die Hand nehmen und sich ansehen und das nicht nur wegen dem traumhaften Bild. Die Haptik des Einbandes tut sein übriges, ich weiß nicht, wie oft ich mit den Fingern darüber gestrichen habe, denn es zieht mich immer magisch an.

Das Buch ist wieder ein absolutes Lesehighlight gewesen, aber man kann mit einem Buch der Autorin auch nicht viel falsch machen.
Ich fühlte mich rundum wohl auf Fliederoog, habe Juliane mit all ihren Sorgen und Nöten begleitet und mit ihr auf der Hallig gelebt.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.


Bewertung:





Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








Die Bibliographie von Gabriella Engelmann und Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim





bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Folgende Bücher von Gabriella Engelmann wurden bereits von uns gelesen und rezensiert:
              


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 29. Juni 2016

[Rezension] Gabriella Engelmann - Wildrosensommer



Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Knaur (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426518457
ISBN-13: 978-3426518458
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,5 x 19,1 cm

Inhalt gem. Knaur:
Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Molly und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …

Zum Buch:
Aurelia, eine alleinerziehende Mutter von 2 Mädchen, liebt diese über alles und auch Blumen, was sie auch bei ihrer Arbeit als Floristin ausleben kann.
Seit 2 Jahren ist ihr Lebensgefährte Nic von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Keine Nachricht seitdem, kein Hinweis auf seinen Verbleib. Aurelia tut sich schwer, loszulassen. Sie kann nicht glauben, dass er sie und die Mädchen, die er ebenfalls über alles liebte, einfach so im Stich gelassen haben sollte. Auch wenn er stark unter Depressionen litt, das traute sie ihm nicht zu. Zu ihrem Alltag gehört ein abendliches Gespräch mit Nic, indem sie ihm von ihrem Tag und den Kindern erzählt.
Eines Tages findet sie in einem Buch die Abbildung eines Bootes, der Luna. Neben dieser stehen Hinweise, die darauf hindeuten, dass Nic sich das Boot ansehen und sich dort mit jemandem treffen wollte. Aber mit wem?
Das lässt Aurelia keine Ruhe und sie beschließt, die Luna in Hamburg zu suchen. Wie der Zufall es will, steht das alte Boot, das seit dem Tod des Eigners vernachlässigt wurde, zum Verkauf.
Aurelia packt die Gelegenheit beim Schopf, sie kauft das Boot, lässt es renovieren und zieht gemeinsam mit ihren Kindern von München nach Hamburg.
Eine enorme Entscheidung, aber sie gibt die Hoffnung nicht auf, dort auch auf Spuren von Nic zu treffen ...

Aurelia wagt gemeinsam mit ihren Töchtern Louisa, Molly und der Katze Momo einen Neuanfang. Weg von allem alten, weg von allen Freunden. Auch weg von ihrer Chefin und Freundin Coco, was ihr am schwersten fällt.
Sie sehen ihre Zukunft auf dem Hausboot namens Luna in Hamburgs Vorstadt.
Das neue Zuhause ist schnell eingerichtet, sie haben viel mehr Platz als vorher.
Schnell findet sie auch eine Arbeit, wieder als Floristin.
Aurelia bemerkt, dass sie die Gabe hat, bei einigen Menschen deren Aura zu sehen. Nicht immer ist dies eine gute Aura. 
Sie beschäftigt sich bereits schon ein Weilchen mit der Herstellung von Cremes und homöopathischen Tropfen und baut sich damit ein zweites Standbein auf.

Aber die Geschichte des Hausboots und Nics rätselhaftes Verschwinden lassen ihr keine Ruhe, sie muss die Wahrheit wissen.

Ich weiß nicht, wie Gabriella Engelmann es immer wieder schafft, dass ihre Romane ans Herz gehen.
Mit diesem Roman hat sie sich mal nicht auf eine Insel begeben, aber das Thema Wasser lässt sie scheinbar doch nicht ruhen. Das Hausboot Luna liegt auf der Elbe in der Nähe von Hamburg in der Vier- und Marschlande.
Ihre Landschaftsbeschreibungen machen Lust darauf, sich diese Gegend auch einmal ansehen zu wollen. Ihre Liebe zu Hamburg und deren Umgebung ist wieder deutlich spürbar.

Mit Aurelia hat sie eine sympathische Protagonistin geschaffen, die man mögen muss. Sie ist eine Frau, die die Sachen anpackt und die, hat sie sich einmal in einen Gedanken verbissen, diesen auch nicht mehr loslässt und ihn zielstrebig verfolgt.
Seit Nic von einem Tag auf den anderen verschwand, war sie allein für ihre Kinder verantwortlich und hat es angepackt. Sie hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt und erst einmal abgewartet. Sie hat die Hoffnung nie aufgegeben, dass Nic eines Tages einfach wieder vor ihrer Tür stehen würde. Sie war sich nur nicht sicher, ob sie in einem solchen Fall Nic überhaupt noch haben wollte.
Zwei Jahre sind eine lange Zeit, aber sie hält an ihm fest, sie hat noch nicht mit ihm abgeschlossen. Sie hofft noch immer, so dass ihr die Möglichkeit einer neuen Partnerschaft mit einem anderen Mann nie in den Sinn kam.

Aurelia macht eine Wandlung durch, wird selbstbewusster und baut sich etwas auf.
Sie hält ihre alte Freundin fest, findet aber auch neue Freunde, mit denen sie gern Zeit verbringt. Aurelia ist ein Mensch, den man selbst gern zur Freundin hätte.

Starke Frauen sind Gabriella Engelmanns Stärke. Sie schafft Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann und die glaubwürdig sind. Frauen wie du und ich, die fest im Leben stehen.
Die Autorin hat sich ebenfalls mit dem Thema Homöopathie und Esoterik beschäftigt und bringt das sehr gut ins Buch ein. Auch wenn ich weder von dem einen noch von dem anderen eine Ahnung habe, erscheinen mir die Szenen dazu im Buch glaubhaft. Zum Thema Aura habe ich parallel dazu nach Infos geguckt, weil es mich faszinierte und beschäftigte.

Es ist ein wunderbarer Sommerroman, den man aber auch hervorragend zu jeder anderen Jahreszeit genießen kann.
Hervorheben möchte ich noch das wunderschöne Cover, mit dem das Buch ausgestattet ist. Nicht nur die Haptik und die etwas erhabene Titelschrift sind bemerkenswert, sonder auch das Motiv mit den Wildrosen - passend zum Roman.
Mich hat die Autorin wieder ein paar Stunden sehr gut unterhalten, so dass ich eine Kauf- und Leseempfehlung ausspreche. 
Gabriella Engelmann geht eben immer.


Bewertung:





Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








Die Bibliographie von Gabriella Engelmann und Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim





bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Folgende Bücher von Gabriella Engelmann wurden bereits von uns gelesen und rezensiert


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Donnerstag, 25. Februar 2016

[Rezension] Gabriella Engelmann - Küss den Wolf



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Arena (1. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401067257
ISBN-13: 978-3401067254
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,5 x 20,6 cm

Inhalt gem. Arena:
Pippa ist verliebt! In Leo, den attraktivsten, charmantesten Gartenbaustudenten, den die Welt je gesehen hat. Glücklich wie noch nie, macht sie sich auf den Weg zu ihrer Oma, doch in deren idyllischem Waldhäuschen passiert gerade eine unerklärliche Katastrophe nach der anderen. Irgendetwas geht dort ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu. Und Pippa fragt sich, was der mysteriöse Marc damit zu tun hat.

Zum Buch:
Pippa, Schülerin, ist in den gutaussehenden Gartenbaustudenten Leo verliebt. Auch er scheint sie zu mögen, denn er sucht ihre Gegenwart und hat die positive Eigenschaft, mit ihrer geliebten Großmutter gut auszukommen.
Als das Haus bzw. die Wohnung, in der die Großmutter lebt, immer weiter verfällt, bietet er sich an, für Abhilfe zu sorgen. Er organisiert Handwerker und anderes, aber trotzdem, irgendetwas ist immer.
Auch bei anderen Rentnern passieren die eigenartigsten Dinge, was die Wohnungen angehen.

Pippa ist happy wegen ihrer Beziehung zu Joe. 
Sie arbeitet an ihrer Schule bei der Schülerzeitung mit und ist leicht genervt, dass Marc immer etwas an ihren Artikeln zu kritisieren hat. Marc ist einer, der mit das Sagen in der Redaktion hat, also sitzt er immer am längeren Hebel, na das kann ja noch lustig werden, denkt sich Pippa.

Rotkäppchen, ein Märchen der Brüder Grimm, wer kennt es nicht?

Gabriella Engelmann hat es in die heutige Zeit adaptiert und eine Geschichte geschrieben, die sich an den Klassiker anlehnt.

Zu den Sorgen um ihre Oma, die im Krankenhaus liegt, kommen auch noch die Reibereien in der Redaktion der Schülerzeitung. Nur gut, dass Pippa sich da auf Joe verlassen kann, denn er hat immer ein offenes Ohr für sie und hilft, wo Not am Mann ist, so auch in der Wohnung ihrer Großmutter.

Das Buch ist aus der Sicht von Pippa geschrieben, ihre Gedanken und Gefühle sind allgegenwärtig.
Parallel dazu gibt es immer Einblicke in die Gedanken des "Wolfes". Er will seinem Vater beweisen, dass mit ihm zu rechnen ist. Aber ob das aufgeht?

Wunderbare Protagonisten machen das Buch, was es ist, ein modernes Märchen. Pippa erscheint allerdings etwas naiv, was ich mal ihrem Verliebtsein zugute halten will.
Die beiden Protagonisten Marc und Joe sind ein wenig undurchsichtig, bis sich die Aura um die beiden setzt.
Mir war schon sehr zeitig klar, wer der Wolf ist, das fand ich schade, es tat jedoch meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Eine Protagonistin habe ich allerdings sehr ins Herz geschlossen, Holla, die Waldfee. Als ich den Namen das erst mal las, habe ich mich fast verschluckt, so genial fand ich die Namensgebung der Fee.

Der Schreibstil von Gabriella Engelmann ist locker, so dass sich dieses Jugendbuch gut und schnell lesen lässt.
Es ist unterhaltsam mit einer Prise Humor und einer Spur Krimi und zu keiner Zeit langweilig.
Gabriella Engelmann ist eine Autorin, die man getrost immer zur Hand nehmen kann, egal, ob als Kinder- oder Jugendbuch oder als Unterhaltungsroman für Erwachsene.
Gabriella Engelmann ist immer eine gute Idee.
Auch dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter.

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








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Von Gabriella Engelmann wurden gelesen und rezensiert:
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Montag, 6. Juli 2015

[Rezension] Gabriella Engelmann - Sturmgeflüster








Eckdaten:
Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Arena (5. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401601113
ISBN-13: 978-3401601113
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 2,8 x 20,6 cm

Inhalt gem. Arena:
Für Tinka sollte es der coolste Sommer ever werden. Doch wenn einen die beste Freundin versetzt, sind Ferien auf Sylt einfach nur noch langweilig. Bis Tinka Kitesurfer Sven kennenlernt, der sie in seine Clique aufnimmt und mit seinem durchdringenden Blick ihr Herz sofort zum Kentern bringt. Bald aber merkt Tinka, dass er und die anderen ihr etwas verschweigen. Es ist fast zu spät, als Tinka begreift, dass sie selbst die dunkle Vergangenheit wieder heraufbeschworen hat.

Zum Buch:
Tinka soll in den Sommerferien zu ihren Großeltern nach Sylt. Ganze 6 Wochen und das, weil ihre Eltern wieder zueinander finden wollen und Urlaub ohne sie machen. Selbst ihre Freundin fällt aus, sie zu begleiten. Obwohl sie ihre Großeltern liebt, sieht sie einer langweiligen Zeit auf der Insel entgegen.
Das ändert sich jedoch, als sie am Strand Bekanntschaft mit einer Clique von Kitesurfern macht, die sie gern mit in ihre Runde aufnehmen. Tja, und dann ist da auch noch der smart aussehende Sven, auf den sie voll abfährt, der aber irgendwie von einer seltsamen Aura umgeben ist...

Was für ein schöner Roman. Sommer, Sonne, Liebe und ... 
Nicht alles ist so, wie es aussieht. 
Tinka soll 6 Wochen bei ihren Großeltern auf Sylt verbringen. Ihr graut davor, aber nachdem sie die Clique von Kitesurfern kennenlernte und mit ihnen Freundschaft schloss, fängt sie an, ihre Zeit dort auf der Insel zu genießen.
Ihre Großeltern lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab und umsorgen sie gern.
Als sie Sven, einen der Surfer, das erste mal sieht, ist sie hin und weg. So sieht ein Traummann aus, aber irgendwie umgibt ihn eine tiefe Traurigkeit. Er fühlt sich schuldig am Tod seiner Freundin, die bei einem Surfwettbewerb mit ihm zusammenkrachte und tödlich verunglückte.
Komisch findet sie jedoch, wie die Leute auf sie reagieren, wenn sie sie zum ersten mal sehen. 
Irgendetwas geht auf der Insel vor sich, sie sieht Dinge, die sonst niemand wahrnimmt. Dann geschehen Dinge, die sie persönlich in Gefahr bringen, aber wem ist sie zu nahe getreten?
Tinka versucht herauszufinden, was dort vor sich geht. Das geht soweit, dass sie niemanden mehr traut, wem kann sie glauben und wem nicht?

Die Liebe zur Insel Sylt kann die Autorin Gabriella Engelmann nicht verbergen. Sie entführt den Leser auf genau diese Insel und lässt ihn dort zauberhafte Tage gemeinsam mit Tinka verbringen. Gekonnt fängt sie das Sylter Feeling ein und versetzt den Leser an den Strand und lässt ihn eine Brise Meeresluft schnuppern. 

Liebenswerte Protagonisten vervollständigen das Buch, ganz vorn Tinka. Sie habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Sie ist sympathisch, offen und neugierig und versucht, ihr unbekannten Dingen auf den Grund zu gehen, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt.

Dieser Jugendroman ist ein fantastisches Sommerbuch, das man am Strand lesen kann. Sommer, Sonne, Liebe, ein Schuss Mystik und kriminelle Elemente lassen das Buch zu keiner Zeit langweilig werden. Ganz im Gegenteil, einmal eingetaucht, ist es schwer, es auch nur kurzzeitig aus der Hand zu legen. Glücklicherweise hat es nur 200 Seiten, so dass man gar nicht erst dazu aufgefordert wird. Ich zumindest habe es im Ganzen "weggeatmet".

Tinka habe ich sehr gern auf die Insel Sylt begleitet, habe einen Hauch Sehnsucht verspürt und ansonsten mit ihr das Leben genossen. Ich war gern bei allem dabei, habe mit ihr gehofft, gelebt und geliebt.

Das Cover muss ich in diesem Fall auch mit ansprechen, denn es spricht mich sehr an, es ruft förmlich, nimm mich mit. Es verspricht Sommergefühleund Inselflair.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle und das nicht nur zur Sommerzeit. 

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








Die Bibliographie von Gabriella Engelmann und Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Gabriella Engelmann und dem Verlag
 bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Mittwoch, 15. April 2015

[Rezension] Gabriella Engelmann - Freundinnen 02: Apfelblütenzauber



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426515776
ISBN-13: 978-3426515778
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 3,2 x 19 cm

Inhalt gem. Knaur:
Ein Meer von rosa-weißen Blüten, pittoreske Fachwerkhäuser und romantische Flusslandschaften – nach sechs Jahren in Hamburg hat Leonie fast vergessen, wie schön das Alte Land ist. Da ihre Mitbewohnerinnen eigene Wege gehen und sie ihren Job verloren hat, muss sie sich neu orientieren und hofft, in der alten Heimat zur Ruhe zu kommen. Doch die will sich einfach nicht einstellen, da ihre Eltern Hilfe brauchen und ein Mann in ihr Leben tritt. Ein Glück, dass sie sich auf ihre beiden Freundinnen Nina und Stella verlassen kann!

Zum Buch:
Die Begleitumstände im Leben ändern sich. Die drei Freundinnen Nina, Stella und Leonie sind noch immer sehr gut miteinander befreundet und wohnen in der Villa, in die sie vor 6 Jahren alle eingezogen waren.
Aber die ersten Veränderungen stehen an.
Die Villa soll verkauft werden, denn Stella wird mit ihrer Familie nach Husum ziehen.
Leonies Eltern, die im Alten Land einen Hofladen betreiben und Feriengäste in ihrer Pension betreuen, bitten diese um Hilfe. Leonies Mutter möchte sich nun endlich selbst verwirklichen und die Kulturreise machen, die sie schon seit Jahren machen wollte. Es passte zeitlich nie und ihre Wünsche wurden immer hintenan gestellt. Aber nun ist es Zeit für sie, Nägel mit Köpfen zu machen. Das heißt für Leonie, dass sie daheim ihren Vater unterstützen muss, denn Hofladen und Gästebetreuung scheinen ihn zu überfordern.
Nicht gerade vor Begeisterung sprühend macht sie sich auf den Weg ins Alte Land ...

"Apfelblütenzauber" ist die Fortsetzung des vor Jahren erschienenen Romans "Eine Villa zum Verlieben". Man kann es auch als Einzelband lesen, Spaß macht es jedoch, wenn man erst den Vorgänger liest, um die Protagonisten kennenzulernen.
Wieder sind die Protagonisten die drei Freundinnen Nina, Stella und Leonie, wobei es in diesem Buch hauptsächlich um Leonie geht.

Als Leonies Mutter sie anruft und ihr mitteilt, dass sie eine Reise antreten wird und sie bittet, doch derweil bei ihrem Vater auszuhelfen, ist sie nicht begeistert und versucht den Gedanken zu verdrängen, wieder ins Alte Land zu ziehen. Sie als Großstädterin kann und will sich nicht mit dem Gedanken an die Enge und Ruhe im Ländlichen anfreunden.
Und doch passiert es, dass sie, dort wieder ansässig, merkt, wie schön es doch dort eigentlich ist.
Trotzdem sie nun weitab vom Schuss ist, besteht weiterhin die Beziehung zu ihren Freundinnen, die ihr weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen, sich auch nicht zu fein sind, einfach mal im Alten Land vorbeizukommen und bei ihr nach dem Rechten zu sehen.
Zwischenzeitlich hat Leonie auch noch ihren Job verloren, so dass es momentan so aussieht, als läge ihre Zukunft tatsächlich im Alten Land, bei ihren Eltern.
Aber es gibt auch noch angenehme Aspekte, die sich ihr bieten, männliche zum Beispiel.

Leonie hat einen langen und manchmal holprigen Weg vor sich, bis sie ihr Ziel erreicht, aber sie hat das große Glück, nicht allein zu sein.

Nachdem ich dieses zauberhafte Buch beendet habe, überkam mich der Reisedrang. Das Alte Land muss man lieben, wenn man es so wiedergeben kann wie die Autorin Gabriella Engelmann. Ich wünschte mir mehr als einmal, ich könnte mich sofort auf die Socken machen und selbst hinfahren, um alles mit eigenen Augen zu sehen.
Aufgrund der Beschreibungen vom Alten Land fühlte ich mich in die Landschaft hineinversetzt, roch die Blüten und sah vor meinem inneren Auge die Blütenpracht. Sieht so aus, als sollte ich tatsächlich mal die Sache in Angriff nehmen.

Die Autorin Gabriella Engelmann kann anfassen bzw. schreiben, was sie will. Ich will es lesen, weil mich ihre Bücher ansprechen. Mit ihrem mitreißenden, lockeren Schreibstil nimmt sie den Leser mit in ihre Geschichten, lädt sie dort ab und entlässt sie erst, wenn man das Buch vollendet hat. Keine Chance, dort wieder herauszukommen, will man auch gar nicht.

Die sympathischen Protagonistinnen haben es mir wieder angetan. Leonie habe ich besonders in mein Herz geschlossen und ich hoffte sehr, dass sie ihr Glück finden möge.
Mit diesem Buch heißt es nun Abschied nehmen von drei Freundinnen, die ich sehr gern begleitet habe. Ich habe mit ihnen gelacht, geliebt, gelitten und geweint, konnte mich aber ebenso mit ihnen freuen über all das, was ihnen so im Laufe der Jahre geschehen ist.

Auch möchte ich nicht versäumen, noch kurz auf das Cover einzugehen. Ich finde es einfach zauberhaft, von der Gestaltung wie auch vom Motiv. Als Pluspunkt kommt noch die Haptik des Umschlages hinzu, der mit Rillen geprägt ist. Es fässt sich einfach toll an.

Wieder ein Buch von Gabriella Engelmann, das man unbedingt gelesen haben sollte. Ich empfehle es sehr gern weiter. Wer es nicht liest - selber schuld.  

Reiheninfo:
Freundinnen 01: Eine Villa zum Verlieben 
Freundinnen 02: Apfelblütenzauber


Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








Die Bibliographie von Gabriella Engelmann und Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim





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[Rezension] Gabriella Engelmann - Freundinnen 01: Eine Villa zum Verlieben


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517108
ISBN-13: 978-3426517109
Originaltitel: Eine Villa zum Verlieben
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,7 x 19 cm

Inhalt gem. Knaur:
Stella, Leonie und Nina haben kaum Gemeinsamkeiten – bis auf ihre Leidenschaft für eine alte Stadtvilla im Herzen Hamburgs, in die der Zufall sie zusammenführt. Jede von ihnen hat ihren eigenen Traum: Stella will Karriere machen, Leonie wünscht sich eine Familie, und Nina möchte nach einer großen Enttäuschung endlich wieder glücklich sein. Doch das Leben geht manchmal andere Wege als erwartet. Wie gut, wenn man in solchen Momenten Freundinnen hat ...

Zum Buch:
Die drei Frauen, die sich bei einer Wohnungsbesichtigung, besser gesagt, der Besichtigung einer Hamburger Villa, kennenlernen, könnten unterschiedlicher nicht sein.
Nina arbeitet als Floristin in einem Blumengeschäft, Leonie ist in einem Reisebüro angestellt und hasst diesen Job und Stella ist Innenarchitektin und ein ganz klein wenig zickig.
Sie alle drei bewerben sich mit vielen anderen um eine Wohnung in besagter Villa und erhalten auch später vom Vermieter den Zuschlag.
Während Nina und Leonie sogleich einen Draht zueinander finden, tun sie sich mit Stella ein wenig schwer. Aber alles ist nur eine Frage der Zeit, bis die drei beste Freundinnen sind und durch dick und dünn gehen ...

Jede dieser drei Frauen lebt ihr eigenes Leben, hat bereits Höhen und Tiefen hinter sich. Sie sind alle vom Alter her knapp unter 40 und haben auch beruflich schon einiges hinter sich.
Stella, die ein wenig extravagant daherkommt, hat einen super Job, für den sie gern ein paar Stunden ranhängt, ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann, der seine Frau nicht aufgeben will und muss leider erkennen, dass sie nicht Superwoman ist, denn sie landet mit Burn-out in einer Klinik.

Nina, die ihren Job im Blumenladen liebt, hat Existenzängste, denn es ist absehbar, dass ihre Chefin den Laden schließen wird, um ihn in einer anderen Stadt wegen Umzug neu zu eröffnen. Aber Nina als Hamburgerin denkt nicht daran, ihre Stadt zu verlassen und muss sich schleunigst einen neuen Job suchen, denn sonst kann sie auch die Miete nicht mehr aufbringen.

Leonie kommt ursprünglich aus dem Alten Land und ist froh, dem entkommen zu sein. Mehr als Besuche bei ihren Eltern sind nicht drin, obwohl sie sich mit ihnen sehr gut versteht. Sie ist froh, dass diese sich noch selbst behelfen können und sie keinen Handlungsbedarf in der Richtung hat. Aber sie arbeitet in einem Reisebüro und wird von der Chefin gemobt. 

Die drei Frauen verbindet eine Freundschaft, die alles umschließt. Sie sind nicht nur füreinander da, wenn Hilfe nötig ist oder eine Schulter zum Ausweinen gebraucht wird, sondern stehen auch mit Rat und Tat den anderen zur Seite.
Da ist es egal, ob es um Privates geht, um das jeweilige Liebesleben oder das fehlende und natürlich auch beruflich. Sie lernen, sich aufeinander zu verlassen.
Die drei muss man einfach mögen und man wünscht sich selbst mit in diese Freundesrunde hinein.

Das war wieder ein Buch der Autorin, das man anfängt und erst beiseite legt, wenn man es ausgelesen hat. Man liest es durch, weil man nicht abwarten kann, wie es weitergeht und wissen will, ob alle ihr Glück finden.
Die drei Frauen erleben Höhen und Tiefen, aber sie sind nicht allein, sie haben die anderen, an die sie sich anlehnen und auf die sie sich verlassen können.

Ein tolles Buch mit ausgesprochen sympathischen Protagonistinnen, die man einfach gern haben muss.

Meine Ausgabe des Buches ist noch die ältere Ausgabe, wo sich auf dem Cover Efeuranken befinden und die Katze der Villa ihren Platz gefunden hat. Ranken und Katze sind samt- oder besser velourartig aufgebracht und machen das Cover edel. Die Miez habe ich mehr als einmal gestreichelt, weil es einfach dazu einlädt. Obwohl mir auch das neue Cover gefällt, würde ich meinem jedoch immer den Vorzug geben.
Die Katze findet sich zudem immer unten an der Ecke sitzend, wenn ein neues Kapitel anfängt.

Egal, welche Ausgabe man in Händen hält, es ist ein Buch, mit dem man angenehme Lesestunden verbringen und die Geschichte einfach nur auf sich einwirken lassen kann.
Ich empfehle es sehr gern weiter und das nicht nur, weil Gabriella Engelmann eine meiner Lieblingsautorinnen ist.

Reiheninfo:
Freundinnen 01: Eine Villa zum Verlieben 
Freundinnen 02: Apfelblütenzauber 


Bewertung:




Zur Autorin:
(Text übernommen vom Knaur - Verlag)
Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.








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