Posts mit dem Label Jule Brand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jule Brand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 27. August 2011

[Rezension] Jule Brand - Ein Single kommt selten allein








Klappentext:
Turbulent geht es zu in der Wohngemeinschaft von Matilda, Caroline und Franziska - und meist sind die Männer schuld daran. Matilda möchte ihren Freund Cornelius loswerden, um sich den Modefotografen Felix zu angeln. Doch als sich Cornelius mit Franziska tröstet, ist sie nicht gerade begeistert, zumal sich der smarte Felix als ziemlich untreuer Geselle entpuppt.
Die zurückhaltende Caroline hat sich derweil hoffnungslos in ihren Psychologieprofessor verknallt, und das, obwohl ihr der nette Robert täglich eine rote Rose bringt:...
Wie sich die drei Unwiderstehlichen mit Witz, Phantasie und Charme das Leben nach ihren Wünschen zurecktbiegen, erzählt dieser kesse, spannende Roman einer neuen deutschen Autorin.

Zum Buch:
Franziska, Caroline und Matilda stehen kurz davor, ein Studium zu beginnen. Sie wollen eine Wohnung mieten und diese gemeinsam bewohnen. Die Wohnung ist schnell gefunden, nur der Zustand derselben lässt sehr zu wünschen übrig. Also heißt es erst mal, diese zu renovieren. Hilfe holen sie sich zuerst bei Cornelius, dem Freund von Matilda. Für diese Arbeiten ist er ihr noch gut genug, denn sie hat ihn bereits auf die Abschussliste gesetzt.
Weitere Hilfe bekommen sie durch Robert. Der wohnt zusammen mit Felix, einem Fotografen, eine Etage unter ihnen. Robert hat sich spontan in die hübsche Caroline verguckt und bietet darauf seine Hilfe bei der Renovierung an. Caroline will aber nichts von Robert wissen, denn sie hat sich in ihren Psychologielehrer verguckt und setzt nun alles daran, bei ihm ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.
Nachdem Matilda einen Blick auf Felix, dem Fotografen, geworfen hat, ist sie verliebt und versucht nun ihrerseits, alles dranzusetzen, dass aus ihnen beiden etwas wird. Felix, der gerade ein Model sucht für eine Werbekampagne nutzt ihre Verliebtheit aus und macht mit ihr Bilder, die er verkauft.
Cornelius, der von Matilda abserviert wurde, und Franziska kommen sich ebenfalls näher.
Die Wünsche der einzelnen sind klar, aber wird es jedem gelingen, den zu bekommen, den er möchte?

Meine Meinung:
Kerstin Gier, hier wieder unter dem Pseudonym Jule Brand, hat ein herrliches Buch geschrieben. Amüsant zu lesen. Es macht Spaß, mitzuverfolgen, wie es Franziska, Caroline und Matilda gelingt, ihre Wohnung auf Vordermann zu bringen und wie sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit dem "starken" Geschlecht wegstecken oder auch verarbeiten.
Mich begeistern ja immer wieder die Situationen, wenn Frauen sich an Männern rächen. Wie fies Frauen doch werden können, kann man hier nachlesen und man sitzt als Leser da und denkt sich "Hast du gut gemacht".
Ein Buch, das man schnell mal nebenbei lesen kann, ohne nachdenken zu müssen.

Bewertung: Note 2

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 15. August 2011

[Rezension] Jule Brand - Küsse niemals deinen Boss







Klappentext:
Als die neunzehnjährige Laura ihren Boss heiratet, wird sie über Nacht nicht nur zum Klatschobjekt Nummer eins, sondern auch Mutter zweier Töchter. Und eine davon ist genauso alt wie sie ...

Zum Buch:
Laura, deren Mutter gestorben war, als sie noch ganz klein war, wird von ihrer Tante Ella adoptiert und erzogen.
Laura und ihr Cousin Klaus-Martin werden von ihnen nach dem Willen der Tante Ella erzogen. Sie tragen die Sachen, die die Tante ausgesucht hat, die Frisuren und leben nach den Spruchweisheiten,die die Tante bei passender und unpassender Gelgeneheit anbringt. Freizeit wird ebenfalls ala Tante gestaltet - Singen im Kirchenchor, Folkloretanz, Violinenunterricht.
Wen wundert es da, dass die beiden Aussenseiter sind und nicht wirklich Freunde haben. Sie werden von den versnobten und besser betuchten Mitschülern gehänselt und links liegengelassen.
Laura und Klaus-Martin verstehen sich beide blendend und stehen sich bei, ja sie träumen von einer gemeinsanen Wohnung mit Dachterrasse.
Klaus-Martin, der gerne studieren möchte und Schriftsteller werden will, wird von der Tante gezwungen, eine Lehre als Bankangestellter zu beginnen. Laura, die nichts lieber als Medizin studieren will, bekommt eine Lehrstelle in einer Werbefirma zugeteilt.
Dort lernt sie dann ihren Chef kennen, Georg Blender, der der einzige in der Firma ist, der nett zu ihr ist.
Dieser ist 25 Jahre älter als Laura, geschieden, ziemlich mies auf Frauen zu sprechen, ein Fremdgänger wie er im Buche steht und Vater von 2 Töchtern. Obendrein noch unzufrieden mit sich und der Welt.
Als er bei einem Preisausschreiben eine Reise für zwei nach Las Vegas gewinnt, nimmt er Laura, seine Auszubildende mit. Diese muss nicht lange überlegen, denn mit ihrer Tante ist sie nie über die Grenzen Deutschlands herausgekommen und so belügt sie alle und täuscht eine Fahrt nach Trier vor, um mit ihrem Chef nach Las Vegas fliegen zu können.
Dort trifft Georg auf einen älteren Texaner, der ihm den Floh ins Ohr setzt, dass es ihm privat und beruflich besser ging, seit er eine bedeutend jüngere Frau geheiratet hat. Das dringt ganz tief ins Georgs Hirn ein und er braucht nicht lange, um Laura einen Heiratsantrag zu machen, den sie prompt annimmt.
Als sie dann von Georg hört, dass er zwei Kinder hat, hat sie damit kein Problem, denn sie mag Kinder. Das alles ändert sich jedoch, als sie den beiden Kindern das erste Mal gegenübersteht. 
Die jüngste Tochter ist ständiger Gast bei einem Psychologen und die ältere ist nicht nur gleichaltrig mit Laura, sie gehörte auch noch der Clique an, die Laura immer in der Schule das Leben schwer gemacht haben und sie hänselten....

Meine Meinung:
Kerstin Gier, hier als Jule Brand, hat mit diesem Roman ein Buch geschaffen, das man schnell mal zwischendurch lesen kann. Man muss nicht groß mitdenken, sondern kann sich einfach mal fallen lassen beim Lesen. Es macht auf alle Fälle Spaß, zu erfahren, ob Laura es schafft, sich ihre Suppe wieder auszulöffeln, die sie sich eingebrockt hatte. 

Bewertung: Note 2


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 7. Juli 2011

[Rezension] Jule Brand - Herzattacken



Klappentext:
Sissi, fünfzehn und unsterblich verliebt in Konstantin, ihren Nachhilfelehrer aus der Zwölften, hat ein echtes Problem. Sie hat ES noch nie getan und weiß aus sicherer Quelle, dass Konstantin nie etwas mit einer Jungfrau anfangen würde. Die Konkurrenz schläft leider auch nicht - wegen der lückenlos aufgeklärten Jennifer wurde Gerüchten zufolge sogar schon ein Lehrer auf eine Hallig geschickt -, und so bleibt Sissi nicht anderes übrig, asl den lästigen "Makel" mit System loszuwerden. Ein ebenso komischer wie ärgerlicher Hindernislauf beginnt...

Rezension:
Sissi ist 15 und geht in die 9. Klasse. Leider ist sie gerade in Mathe keine Leuchte, so dass ihre Mutter und ihre Lehrerin es für gut befinden, dass sie Nachhilfestunden in Mathe bekommt. Es passt ihr so gar nicht in den Kram, bis sie ihren Nachhilfelehrer das erste Mal sieht. Urplötzlich ist sie verliebt. Glücklicherweise geht sie mit dem Bruder ihres Schwarms in eine Klasse und so versucht sie, Informationen über ihn herauszubekommen. Sie erfährt, dass ihr Schwarm Konstantin sich geschworen hat, nie wieder was mit einer Jungfrau anzufangen, die sind ja so verklemmt und spröde.
Also sagt sich Sissi, das kleine Hindernis kann man doch sicher schnell beseitigen und geht das Problem an. Zeit hat sie 1 Woche, denn dann ist die nächste Nachhilfestunde.
Es gibt nichts, was sie auslässt, um ihr Ziel zu erreichen. Angefangen von der Überlegung, mit wem sie es das erste Mal es machen soll bis hin zur Befragung ihrer Eltern, wie genau es denn ablaufen soll. Selbst ihr bester Freund Jens wird mit eingespannt.

Ein wirklich witzig geschriebenes Buch, das für Kurzweil sorgt. Sissi wird von Jule Brand, einem Pseudonym von Kerstin Gier, so lebendig beschrieben, dass es Spaß macht mitzuerleben, wie sie alles in Bewegung setzt, um ihre Jungfernschaft zu beenden. Da geht es absolut nicht um Liebe, sondern einfach um eine "lästige" Kleinigkeit, die sie mal so eben loswerden will. Welche Gedankengänge sie dabei nimmt und wie sie ihre Eltern mit ihren flotten Sprüchen schockt, haben mir durch das ganze Buch hindurch ein Grinsen ins Gesicht geschrieben.
Das ist ein Roman, den man schnell mal nebenbei lesen kann, ohne mitdenken zu müssen, sondern um einfach mal gut abschalten zu können.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt