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Donnerstag, 3. November 2016

[Rezension] Marcus Sedgwick - Weiße Krähe


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 280
ISBN: 978-3-423-24884-6
Erscheinungstermin: 1. Februar 2012
Format:
Taschenbuch
Verlag: dtv


Klappentext: gem. dtv:
Als die siebzehnjährige Rebecca in den kleinen Küstenort Winterfold kommt, weiß sie nicht, was sich hier mehr als ein Jahrhundert zuvor abgespielt hat. Sie weiß nichts über die furchtbaren Experimente des damaligen Dorfpfarrers gemeinsam mit einem Fremden, die mehreren Menschen das Leben kosteten und allein der Beantwortung einer Frage dienten: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was erwartet uns im Jenseits? Erst durch ihre neue Freundin Ferelith erfährt Rebecca von der gespenstischen Vergangenheit des Ortes. Nur was hat die rätselhafte bleiche Ferelith heute noch damit zu tun? Will auch sie insgeheim das Rätsel des Todes lösen? Rebecca zweifelt. Ist Ferelith eine Gefahr für sie? Oder nur eine gute, wenn auch geheimnisvolle Freundin?



Rezension: 
Winterfold, ein kleines Dorf mitten im Nirgendwo. Das Örtchen ist weitestgehend unbekannt und es wird nicht mehr lange dauern, bis es nicht mehr existiert, denn das Dorf ist sehr nahe der Küste gelegen und jedes Jahr erobert sich das Meer diesen Teil des Landes zurück. In  diesem Ort gibt es definitiv nichts, was anziehend auf junge Menschen wirkt und dennoch ist die 17-jährige Rebecca genau dort gelandet. Wirklich Anschluss findet sie auch nicht - irgendwie läuft es nicht gut für Rebecca, seit sie dort angekommen ist.

Das einzig interessante an Winterfold ist Ferelith, ein Mädchen in ihrem Alter, das nicht unbedingt den besten Ruf hat, aber interessant ist. Ferelith ist eine Außenseiterin, hat die Schule geschmissen und sorgt durchaus für Unruhe im beschaulichen Winterfold - aber Rebecca ist fasziniert. Sehr schnell freunden sich die beiden unterschiedlichen jungen Frauen an und Rebecca freut sich immer, wenn sie Zeit mit Ferelith verbringen kann, denn ihre Gesellschaft ist das beste Mittel gegen die Ödnis in Winterfold.

Als Ferelith jedoch anfängt, Mutproben mit in die Freundschaft zu integrieren, stößt sie dabei öfter an die Grenzen bei Rebecca, denn manche dieser Mutproben sind äußerst makaber und konfrontieren Rebecca mit ihren Ängsten. So langsam schleicht sich bei ihr das Gefühl ein, dass Ferelith es genießt, sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Rebecca beginnt sich zu fragen, ob ihr die Freundschaft mit Ferelith gut tut und will sich eigentlich von ihr zurückziehen. Doch unter einem Vorwand lockt Ferelith sie im Rahmen einer Mitprobe in das alte Herrenhaus Winterfolds - welches eine grausige Vergangenheit hat ...


Verhängnisvolle Freundschaft! Der Plot des Buches wurde sehr anschaulich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Geschehnisse und Orte gefallen. Die waren so erarbeitet, dass ich sie mir jederzeit bildhaft vor Augen führen konnte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, auch wenn ich gestehen muss, dass ich weder Rebecca, noch Ferelith mochte. Irgendwie sprang der Funke hier bei keiner einzigen Figur über, was ich sehr schade fand. Ich empfand Rebecca als etwas fad ausgearbeitet, wohingegen Ferelith schon fast übertrieben war. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, doch leider konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen.


Bewertung

Der Autor:
Marcus Sedgwick, geboren 1968, lebt in Sussex, England, und war Buchhändler und Verlagslektor, bevor er sich aufs Schreiben verlegte. Seit 1994 verfasst er in der Hauptsache Jugendromane. Seine Bücher sind im Mutterland des Schauerromans Bestseller. (übernommen von dtv)



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.



Mittwoch, 24. August 2016

[Rezension] Libba Bray - Der geheime Zirkel: Kartiks Schicksal (Band 3)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 864
ISBN:  978-3423713276
Erscheinungstermin:
1. November 2008 
Format: Taschenbuch
Verlag:
dtv


Klappentext gem. Amazon:
Obwohl Gemma die Magie an sich gebunden hat, gelingt es ihr nicht mehr, das Tor aus Licht erscheinen zu lassen, welches ins Magische Reich führt. Nur dort könnte sie die Magie in sich wieder zum Leben erwecken. Die bräuchten sie und ihre Freundinnen gerade nötiger denn je. Ann soll ihren Dienst als Gouvernante antreten und Felicity den Langweiler Horace heiraten. Als sich die Mädchen schon fast in ihr Schicksal gefügt haben, legen Bauarbeiter einen merkwürdigen Stein am niedergebrannten Ostflügel der Schule frei. Darauf ist der Umriss des Mondauges zu sehen. Und wirklich: Der Stein ist ein Zugang zum Magischen Reich, wo die Magie in Gemma endlich wieder aufflammt - stärker denn je. Aber das sorgt für neue Schwierigkeiten. Denn nun wollen alle die Magie - um jeden Preis ...


Rezension:
Gemma ist es gelungen, die Magie an sich zu binden, doch sie schafft es nicht mehr, das Tor aus Licht erscheinen zu lassen und somit ist ihr und ihren Freundinnen der Weg ins magische Reich versperrt. Doch dieser Zugang ist essentiell, denn nur da kann Gemma die Magie wieder in sich zum Leben erwecken und gerade jetzt können Gemma, Felicity und Ann die Magie dringend gebrauchen, denn im realen Leben der Mädchen sieht es alles andere als rosig aus.

Felicity soll den langweiligen Horace heiraten und ist von diesen Zukunftsaussichten alles andere als angetan. Doch welche Wahl hat eine junge Frau schon, Ende des 19. Jahrhunderts, wenn es der Wille ihrer Familie ist? Auch Ann muss sich dem Willen ihrer Familie beugen. Das unscheinbare Mädchen, das nur dank einem Stipendium auf der Spence-Akademie ist, muss kurzfristig ihre Arbeit als Gouvernante bei ihren Verwandten antreten. Dort erwartet sie ein tristes Leben, mit unerzogenen Kindern, die jedoch in der Rangordnung weit über ihr stehen. Dabei hat sie eine wundervolle Stimme und könnte mit dieser eine erfolgreiche Schauspielerin werden, doch auch ihr bleibt keine Wahl.

Gemma steht extrem unter Druck, denn auch wenn sie die Magie gebannt hat, anwenden kann sie sie nicht und sie sieht sich innerhalb kurzer Zeit auch noch ihrer Freundinnen und Verbündeten beraubt. Auch ihr Verhältnis zu Kartik, der ihr Wächter ist, ist in letzter Zeit sehr getrübt und als er sich auch noch von ihr abwendet, droht die junge Frau an der verzagten Situation zu zerbrechen. Doch dann wird durch Zufall bei Bauarbeiten ein weiterer Zugang zum magischen Reich freigelegt ...


Der 3. Band der Geheime-Zirkel-Trilogie! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich erarbeitet, aber irgendwie konnte mich die Konstellation der einzelnen Ereignisse nicht so recht fesseln. Lediglich mit der Figur der Ann habe ich mitgelitten, denn ihr spielte das Schicksal wie so oft einen bösen Streich, doch die übrigen Stränge der Geschichte konnten mich nicht begeistern. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Auch in diesem Band konnte mich wieder die Figur der Ann begeistern, denn diese junge Frau ist wirklich vom Schicksal hart geprüft worden. Ihr habe ich von Herzen ein Happy End gewünscht, auch wenn sie nicht immer nur nette Charakterzüge an den Tag legte. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat, auch wenn es  mich nicht berauscht zurückließ.


Bewertung


Von Libba Bray bisher gelesen und rezensiert: (Das Laufbanner ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Die Autorin:  

Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Mit ihrer Trilogie ›Der geheime Zirkel‹ schaffte sie es auf Anhieb auf die Bestsellerliste der New York-Times und landete einen internationalen Erfolg. Für ihr Buch ›Ohne. Ende. Leben.‹ wurde sie mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. Heute lebt die in Texas aufgewachsene Autorin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York. (übernommen von dtv)




Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir geliehen.

[Rezension] Libba Bray - Der geheime Zirkel: Circes Rückkehr (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 656
ISBN:  978-3423712729
Erscheinungstermin:
1. Dezember 2007 
Format: Taschenbuch
Verlag:
dtv


Klappentext gem. dtv:
Herrliche Weihnachtszeit! Gemma freut sich auf den Urlaub von der Spence-Akademie für junge Damen, freut sich auf die Zeit mit ihren Freundinnen Felicity und Ann, auf aufregende Bälle im noch aufregenderen London. Und tatsächlich scheint sich der attraktive, junge Lord Denby für sie zu interessieren. Doch trotz all der Ablenkungen der großen Stadt gerät Gemma immer wieder in den Strudel ihrer Visionen. Unheilvoller Visionen. Außerdem ist der mysteriöse Kartik wieder aufgetaucht - mit einer Warnung: Die Magie, die sie durch die Zerstörung der Runen freigesetzt hatte, wird nun zu einer Bedrohung für das Magische Reich. Gemma soll in die verzauberte Welt zurückkehren, um den geheimen Tempel zu finden und die Magie dort zu binden. Aber auch andere Kräfte sind an dem Magischen Reich interessiert ...


Rezension:
Noch immer ist Gemma auf der Spence-Akadamie für junge Damen, um ihre Erziehung zu vervollkommnen. Mittlerweile hat sie sich gut im Internat eingelebt und dennoch können sie und ihre Freundinnen es kaum erwarten, dass endlich die Weihnachtsferien beginnen, denn Felicity, Ann und Gemma werden diese in London verbringen. Gemma wird bei ihrem Bruder zu Gast sein, während Ann der Gast von Felicity und ihrer Familie ist. Die Mädchen sind extrem aufgeregt, denn sie werden erstmalig Bälle besuchen können und die jungen Männer der Gesellschaft werden ihnen ihre Aufwartung machen. Gerade Ann ist ganz aus dem Häuschen, denn sie, die aus sehr einfachen Verhältnissen stammt, kann in London ganz aus sich herausgehen, denn niemand weiß, wer sie wirklich ist.

Auch wollen sie in London versuchen, erneut ins magische Reich zu gelangen, was ihnen seit Pippas Tod nicht mehr geglückt ist. Sie wollen so gerne erneut dorthin, denn Pippa wartet dort auf sie und die Mädchen sehnen sich nach ihrer Freundin. Tatsächlich gelingt es ihnen, wieder in das magische Reich einzutreten und Pippa wiederzusehen, doch in Gemma bleibt ein Zweifel zurück - müssen Seelen nicht weitergehen oder sie werden böse? Aber es ist Pippa, ihre Pippa - niemals könnte sie böse werden! Es ist nicht nur schön für die Mädchen, ihre Freundin wieder bei sich zu haben, sondern diese kann ihnen auch helfen, ihre Mission zu erfüllen. Von Kartik, einem Mitglied der Rakschana und Gemmas Beschützer, wissen sie, dass sie den Tempel finden müssen und die Magie in dieser Welt bannen, die durch die unbedarfte Anwendung der Mädchen entfacht wurde.

Gemma weiß, dass ihnen ihre Mission unbedingt gelingen muss, denn ansonsten bekommt Circe, jene Magierin, die vor 20 Jahren versuchte, die Magie an sich zu binden, nach und nach ihre Macht zurück und somit die Möglichkeit, ihre gescheiterten Pläne erneut zu verfolgen, was ein Ende der Welt, wie sie sie bisher kannten, möglich machen würde. Doch neben dieser Aufgabe müssen die Mädchen auch noch irgendwie auf dem gesellschaftlichen Parkett bestehen - was gar nicht so einfach ist, denn Intrigen lauern sowohl in der magischen, wie auch in der realen Welt ...


Der 2. Band der Geheime-Zirkel-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Mädchen hier sowohl mit Schwierigkeiten in der realen Welt, wie auch in der magischen zu kämpfen haben. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. In diesem Band hat mir besonders die Figur der Ann gefallen, denn diese kann einem schon ganz schön leidtun. Sie wird dank ihrer Freundin in eine Welt eingeführt, die sie bis dato nicht kannte und durch Intrigen darin so bloßgestellt, dass ich richtig mit ihr mitgelitten habe. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Libba Bray bisher gelesen und rezensiert: (Das Laufbanner ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Die Autorin:
Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Mit ihrer Trilogie ›Der geheime Zirkel‹ schaffte sie es auf Anhieb auf die Bestsellerliste der New York-Times und landete einen internationalen Erfolg. Für ihr Buch ›Ohne. Ende. Leben.‹ wurde sie mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. Heute lebt die in Texas aufgewachsene Autorin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York. (übernommen von dtv)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir geliehen.

[Rezension] Libba Bray - Der geheime Zirkel: Gemmas Visionen (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 480
ISBN:  978-3-423-71228-6
Erscheinungstermin:
1. Mai 2007 
Format: Taschenbuch
Verlag:
dtv


Klappentext gem. dtv:
England,1895: Die 16-jährige Gemma wird auf einem Internat für höhere Töchter, der ›Spence-Akademie‹, zur heiratsfähigen jungen Dame erzogen. Hier sollen ihr die Aufsässigkeit und sonstiges unziemliches Betragen ausgetrieben werden. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen gründet Gemma, den strengen Regeln der Akademie zum Trotz, einen geheimen Zirkel. Das neu entstandene Kleeblatt Felicity, Pippa, Gemma und Ann trifft sich heimlich nachts, um dem Schulalltag zu entkommen, verbotenen Alkohol zu probieren und über Übersinnliches zu spekulieren. Dann entdeckt Gemma das Tagebuch eines Mädchens, das 20 Jahre zuvor auch Schülerin von Spence war. Die Lektüre elektrisiert sie: Die Verfasserin hatte Visionen von einem herrlichen Reich, das sie durch eine Art Portal betreten konnte. Hin- und hergerissen dazwischen, ihre Macht zu ergründen und sie zu verdrängen, weiht Gemma ihre Freundinnen ein. Die sind natürlich Feuer und Flamme. Bei einer »spiritistischen« Sitzung passiert es dann: Gemma sieht die Lichttür und tritt mit ihren Freundinnen in das fantastische Reich über. Überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit geben sich die Mädchen allerlei magischen Spielereien hin, denn dort lassen sich die kühnsten Träume realisieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ...


Rezension:
Die 16-jährige Gemma lebte bisher ein behütetes Leben mit ihren Eltern im fernen Indien. Vor kurzem jedoch ist ihre Mutter verstorben, an einer Krankheit, wie es offiziell heißt - Mord, wie Gemma weiß, denn sie war dabei, als ihre Mutter ermordet wurde. Ihr Vater ist "krank", sodass er sich nicht um seine Tochter, die langsam aber sicher eine junge Dame wird, kümmern kann. Tatsächlich ist ihr Vater einem Drogenrausch verfallen und die Droge ist stärker, als seine Verantwortung gegenüber seiner Tochter. Gemmas Bruder sieht sich in der Verantwortung gegenüber seiner Schwester und lässt sie nach England kommen, wo sie auf die Spence-Akademie für junge Damen gehen soll.

Dieses neue Leben ist anfänglich nicht einfach für Gemma. Von der Kleidung bis hin zum Verhalten, alles ist fremdbestimmt - eine neue Welt für dieses bisher relativ freie Mädchen. Doch sie hat Glück im Unglück und findet schnell Anschluss in der Spence. Felicity, Pippa und Ann werden ihre neuen Freundinnen, wobei die ersteren ebenfalls, wie Gemma, aus gutem Hause kommen, während Ann nur dank eines Stipendiums die Schule besuchen kann. Die übrigen Schüler lassen Ann oft spüren, dass sie nicht aus der gleichen gesellschaftlichen Schicht stammt, wie sie selbst.

Auf der Spence-Akademie gibt es ein großes Geheimnis - einer der Flügel ist verschlossen. Es gelingt den Mädchen herauszufinden, dass vor über 20 Jahren dort ein furchtbares Feuer gewütet hat, in dem zwei Schülerinnen seinerzeit umkamen. Seitdem ist dieser Flügel verschlossen. Es gibt auch keine Jahrgangsfotos, auf denen die beiden Todesopfer mit abgebildet sind. Gemma jedoch findet ein Buch mit Aufzeichnungen, die darauf schließen lassen, dass etwa zur Zeit des Feuers, die Verfasserin mit Magie experimentiert hat und in der Lage war, in eine andere Welt zu reisen. Natürlich sind die vier Mädchen wie elektrifiziert, sodass sie selbst einen eigenen Zirkel gründen und des Nachts nicht nur dem strengen Internatsleben entkommen, sondern auch mit den in ihnen wohnenden Kräften experimentieren und tatsächlich gelingt es Gemma, in diese andere Welt zu reisen ...


Der 1. Band der Geheime-Zirkel-Trilogie! Der Plot wurde bildhaft und abwechlsungreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich hierbei nicht um einen typischen historischen Jugendroman handelt, sondern es sich eher um ein Jugendbuch mit mystischen Eigenschaften, was ich sehr angenehm fand, denn der historische Part war hier wirklich nur im Hintergrund zu vernehmen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Natürlich besticht in diesem Band vor allem Protagonistin Gemma, die sich plötzlich in einem fremden Land, in einer ihr völlig unbekannten Umgebung wiederfindet und sich hier, alleingelassen von ihrer Familie, ein eigenes Leben aufbauen muss. Den Schreibstil empfand ich als sehr bildhaft erarbeitet, ich konnte mir die Szenen jederzeit vor Augen führen.


Bewertung


Von Libba Bray bisher gelesen und rezensiert: (Das Laufbanner ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



Die Autorin:
Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Mit ihrer Trilogie ›Der geheime Zirkel‹ schaffte sie es auf Anhieb auf die Bestsellerliste der New York-Times und landete einen internationalen Erfolg. Für ihr Buch ›Ohne. Ende. Leben.‹ wurde sie mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. Heute lebt die in Texas aufgewachsene Autorin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York. (übernommen von dtv)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir mal günstig gekauft.

Samstag, 23. Juli 2016

{Rezension] Hannah O'Brien - Grace O'Malley 01: Irisches Verhängnis



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423215844
ISBN-13: 978-3423215848
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,2 x 19 cm

Inhalt gem. dtv:
Nach einem längeren Auslandsaufenthalt kehrt die ehrgeizige Polizistin Grace O´Malley nach Irland zurück und übernimmt dort die Leitung des Morddezernats in Galway. Ihr erster Fall, der Mord an der jungen Studentin Annie, hat es in sich: Gleich drei prominente Männer geraten in den Fokus ihrer Ermittlungen. Und alle drei scheinen etwas zu verbergen. Als kurze Zeit später zwei von ihnen ebenfalls tot sind, gerät Grace zunehmend unter Druck. Die Ereignisse überstürzen sich, als auch noch ihre Tochter spurlos verschwindet ...

Zum Buch:
Grace O'Malley ist gebürtige Irin und kommt nun nach langer Abwesenheit in Dänemark zurück nach Irland. Dort nimmt sie bei Garda eine leitende Stelle ein, die sie, sehr zum Unwillen eines Kollegen, durch ihren einflussreichen Onkel Jim O'Malley bekommen hat.
Es dauert auch nicht lange, da wird sie mit dem ersten Mordfall konfrontiert. Eine junge Studentin für Meeresbiologie wird im Wagen einer Geisterbahn tot aufgefunden. In den Fall involviert sind auch Grace Onkel Jim O'Malley wie auch weitere einflussreiche Personen, bei denen die Studentin putzen ging.
Verwunderlich ist nur, dass das Konto der Toten einen Betrag vorwies, der mit alleinigem Putzen definitiv nicht zu erreichen wäre.
Welcher Zusammenhang besteht da und was ist mit den weiteren zwei Toten, für die sie ebenfalls geputzt hatte?
Als wäre das noch nicht genug, gibt es für Grace auch noch private Probleme. Kann sie das alles bewältigen? ...

Grace ist zurück in Irland und übernimmt eine leitende Stelle bei Garda, der irischen Polizei. Sie ist ein Einzelgänger. Ihre einzige Tochter, die sie in jungen Jahren unehelich zur Welt brachte, lebt in der Familie ihres Bruders und seiner Frau. Die sind ihrer Tochter mehr Familie als sie für ihre Tochter Mutter sein konnte. Trotz allem liebt sie ihre Tochter, die schon im pupertären Alter ist, und macht sich Gedanken und Sorgen um sie.

Als sie ihren ersten Mordfall auf den Tisch bekommt, hat sie gleich alle Hände voll zu tun. Viele Dinge sind unstimmig. Eine Studentin, die als Putzhilfe bei einflussreichen Leuten arbeitet, um ihre Eltern und ihre behinderte Schwester zu unterstützen, hat jede Menge Geld auf dem Konto.
Wie kam sie auf ihre Arbeitgeber, wer hat sie vermittelt? Dann sterben zwei weitere Personen, für die sie geputzt hatte. An Zufall glaubt keiner.

Eine große Hilfe sind ihr bei den Ermittlungen ihr Kollege Rory Coyne und der Privatdetektiv Peter Burke, den sie schon aus ihrer Jugend kannte. Rory ist ein gutmütiger Mensch, hat einen Haufen Kinder und das sogenannte "zweite Gesicht". Die letztere Eigenschaft wurde meiner Meinung nach ein wenig vernachlässigt, da hätte man mehr mit machen können, ohne unglaubwürdig zu wirken.
Im Hintergrund ist da natürlich noch der Kollege, der bei der Besetzung von Graces Posten ins Hintertreffen geriet. Er will nichts mehr, als dass Grace bei der Aufklärung des Falls versagt.

Dieser Band ist der Auftakt einer geplanten Reihe um die irische Ermittlerin Grace O'Malley. Meine ersten Gedanken zum gewählten Namen von Grace gingen auch gleich auf die berühmt / berüchtigte Piratin und Clanchefin aus dem 16. Jh. gleichen Namens. Warum die Autorin diesen Namen für ihre Protagonistin gewählt hatte, erschließt sich mir nicht. Die beiden Frauen hätten nicht unterschiedlicher sein können.

Die Protagonistin Grace ist eine taffe Frau, die für Gerechtigkeit steht und diese auch durchsetzen will. Ihr Verhältnis oder besser gesagt, ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die sie ihrem Bruder überlassen hat, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Sie macht sich zwar Sorgen, aber die Prioritäten haben sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf das berufliche konzentriert als auf das private. 

Der Roman ist ein Krimi mit gleichbleibender Spannung.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Schönheiten von Irland dem Leser nahezubringen. Ebenso erhält der Leser einen kleinen Einblick in die Geschichte Irlands und deren Traditionen.

Das Buch lässt sich gut lesen. Die Liebe der Autorin zum Land ist durchaus erkennbar. Die Recherchen sind gut, lassen sich nachvollziehen und sind glaubhaft.
Ein kleiner Tripp nach Irland mit Mord, Macht und Gier, Missgunst, Vetternwirtschaft u.v.a.m  

Reiheninfo:
Grace O'Malley 01: Irisches Verhängnis
Grace O'Malley 02: Irisches Roulette


Bewertung:

Zur Autorin:
(übernommen von dtv)
Hannah O'Brien ist Journalistin und Autorin und war lange Zeit in Großbritannien und Irland zu Hause. Heute lebt sie in Köln und an der Mosel, ist aber regelmäßig auf der grünen Insel zu Gast. ›Irisches Verhängnis‹ ist der erste Band einer Krimi-Reihe mit der Ermittlerin Grace O'Malley.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 21. Juli 2016

[Rezension] James Patterson / Emily Raymond - Heart. Beat. Love.



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3-423-76107-9
Erscheinungstermin: 1. April 2015
Format:
Hardcover
Verlag: dtv

Klappentext gem. dtv:
Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools - und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen . . .

Rezension:
Axi ist ein BM - ein braves Mädchen. Sie ist gut in der Schule, macht ihren Eltern keine Sorgen und ihr Lebensweg scheint vorherbestimmt. Dann kommt jedoch der Tag, an dem sie aussteigt, aussteigt aus dem Leben eines braven Mädchens. Kurz vor dem Schulabschluss schnappt sie sich ihren besten Freund Robinson und macht sich mit ihm auf und davon. Sie will etwas erleben, hat sogar einen groben Plan, was sie zusammen mit Robinson sehen will, jetzt, gleich, sofort! So ganz hat Axi das brave Mädchen noch nicht abgeschüttelt, sodass sie geplant hat, die Robinson diese Reise via Greyhoundbus anzutreten - doch nicht mit Robinson! Sie klauen eine Harley und es geht los!

Zusammen touren sie durch die USA, borgen neben der Harley noch andere Transportmittel, sie genießen ihr Leben, haben Spaß, sind Teenager. Sie kommen an bekannte und noch unbekannte Orte und alles ist für sie ein Abenteuer, denn sie erleben dies zum ersten Mal zusammen. Doch sind sie wirklich nur Freunde oder ist da nicht mehr? Warum bricht Axi so plötzlich aus ihrem wohlbehüteten Leben aus?

Doch eine jede Reise muss unweigerlich irgendwann enden - so auch die von Axi und Robinson. Sie endet genau da, wo ihre Freundschaft einst begann - im Krankenhaus, denn vor Jahren waren beide schwer erkrankt und lernten sich unter den widrigsten Umständen kennen und wurden Freunde. Seitdem sind sie unzertrennlich - doch wie lange noch?


Wenn das Schicksal zuschlägt ...! Der Plot wurde abwechslungsreich und sehr anschaulich erarbeitet. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Axi und diese offenbart erst nach und nach, wie sie von einem BM zu einer Ausreißerin wurde, die sich in ein unbekanntes Abenteuer stürzt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Anfangs empfand ich sie recht fad, denn im ersten Teil des Buches stand eindeutig der Roadtrip im Vordergrund, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, so mehr drängt sich die Ahnung auf, dass das alles nur Fassade ist und dass die Figuren tiefer gehende Gefühle haben, die sich erst mit der Zeit offenbaren. Wenn es soweit ist, sind die Figuren fast erschreckend realistisch, ja tatsächlich so, als würde man sie kennen oder als wären es Teenager aus der Nachbarschaft. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch melancholisch-schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von James Patterson bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)


Der Autor:
James Patterson, geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Auch die Romane seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den „Women´s Murder Club“ erreichen regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y. (übernommen vom randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Dienstag, 5. Juli 2016

[Rezension] Yvonne Woon - Dead Beautiful: Unendliche Sehnsucht (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 420
ISBN: 978-3-423-41894-2
Erscheinungstermin: 1. Mai 2013
Format:
E-Book
Verlag: dtv


Klappentext: gem. dtv
An ihrer neuen Schule wird Renée mit Argwohn betrachtet - außer von Noah, der sich ernsthaft für sie zu interessieren scheint. Mit ihm kommt sie einer Organisation von Untoten auf die Spur, die das Geheimnis der Unsterblichkeit lüften will und der dabei jedes Mittel recht ist. Ist diese Organisation auch für den Tod von Renées Eltern verantwortlich? Auf der Suche nach einer Antwort bringt sich Renée in größte Gefahr ...

Rezension:
Renées Welt ist erneut aus den Fugen geraten. Die Ereignisse im Gottfried haben sich überschlagen und es steht fest, dass sie und Dante sich eine Seele teilen. Im Augenblick seines Todes, ging seine Seele auf sie über und 16 Jahre später trafen sie aufeinander. Die Folgen waren verehrend, denn beide fühlten sich zueinander hingezogen, konnten sich aber diese intensive Anziehungskraft nicht erklären. Bei ihrem ersten Kuss offenbarte sich, was zwischen ihnen beiden ist - nur eine Seele. Renée starb, doch Dante schaffte es, ihr ihre gemeinsame Seele zurückzugeben, sodass ihr Leben gerettet werden konnte. Doch wie viel ist von ihr noch am Leben, wie viel von ihr untot, so wie Dante es ist? 

Auf Grund einiger Todesfälle wurde das Gottfried für normale Schüler geschlossen und wird wieder zu einer reinen Schule für Untote. Die Gefahr, dass es erneut zu unschuldigen Opfern kommt, ist andernfalls zu hoch. Renée wird derweil von ihrem Großvater, der noch immer ihr Vormund ist, auf die St. Clément in Montreal geschickt. Hier muss die junge Frau, die mehr den je zwischen den verschiedenen Welten steckt, einen völligen Neuanfang wagen. Doch wie soll sie das schaffen ohne Dante, der doch der einzige ist, der sie versteht? Tatsächlich hat sie in ihrer neuen Schule keinen leichten Stand. Zwar brilliert sie in ihrer Wächter-Ausbildung, doch ihre Mitschüler sind ihr gegenüber mehr als skeptisch, denn ihnen sind Gerüchte über Renée zu Ohren gekommen und über das, was im Gottfried gestehen ist.

Lediglich Noah, ein Schüler und Spross einer alten Wächter-Familie, ist Renée gegenüber offen und versucht, ihr den Start an der neuen Schule zu erleichtern. So gern Renée auf dieses freundschaftliche Angebot auch eingehen würde, so ist seine eifersüchtige Freundin jedoch ein Grund, diese Bekanntschaft nicht zu vertiefen. Sie hat einfach schon genügend Probleme. Doch sie ist nicht allein in Montreal. Auch Dante ist dort - obwohl für ihn die Gefahr größer ist denn je, denn Montreal ist eine Wächter-Stadt. Im Unterricht schnappt Renée zufällig auf, dass es einst eine Gemeinschaft von Frauen gegeben haben soll, die das Geheimnis der Unsterblichkeit erforscht hat - und denen wohl gelungen ist, was bisher als unmöglich galt. Die Spuren dieser Frauen münden in Montreal und Renée weiß, was zu tun ist - sie will den Spuren der Schwesternschaft folgen und deren Geheimnis ergründen, denn nur so kann sie Dantes Leben retten ...


Der 2. Band der Dead-Beautiful-Reihe! Der Plot wurde spannend und teilweise mystisch erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich Protagonistin Renée hier förmlich auf eine Schatzsuche begeben muss, denn die Schwestern haben vor sehr, sehr langer Zeit Hinweise hinterlassen, die zum Geheimnis der Unsterblichkeit führen. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Beeindruckt hat mich hier die Figur des Noah, von dem ich zu Beginn nicht wusste, was ich von ihm halten soll - ist er Freund, ist er Feind? Nach und nach offenbart sich, was für ein Mensch Noah wirklich ist und ich muss sagen - ja, ich mochte ihn sehr. Den Schreibstil kann ich nur als packend beschreiben, sodass sich abschließend sagen kann, dass mir das Buch sehr angenehme Lesestunden bereitet hat. Leider wird, wie es aussieht, Band 3 der Trilogie nicht ins Deutsche übersetzt. Nun ist zu überlegen, ob ich es im Original lesen soll oder nicht, denn eigentlich würde ich schon gerne wissen, wie es ausgeht.


Bewertung

 Von Yvonne Woon bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



Die Autorin:
Yvonne Woon, geboren 1984, wuchs in Worcester, Massachusetts, und in Frankreich auf. Nachdem sie 2006 an der Columbia University ihren Abschluss in Englisch und Creative Writing erlangt hatte, arbeitete sie als Assistentin in einer Literaturagentur und absolvierte ein Aufbaustudium. ›Dead Beautiful - Deine Seele in mir‹ ist ihr erster Roman. (von dtv übernommen)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir gekauft.


[Rezension] Yvonne Woon - Dead Beautiful: Deine Seele in mir (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3-423-40942-1
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2011
Format:
Hardcover
Verlag: dtv

Klappentext: gem. dtv
Nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern wird Renée von ihrem Großvater auf das Gottfried-Institut, eine elitäre Privatschule mitten in den Wäldern von Maine, geschickt. Ihr neuer Stundenplan beinhaltet Fächer wie Gartenbau und Bestattungskunde und mit der Zeit stößt Renée auf weitere unerklärliche Todesfälle. Was hat das alles zu bedeuten?
Bei der Suche nach der Wahrheit kann ihr nur einer behilflich sein: Dante – ihr wunderschöner, doch seltsam unnahbarer Mitschüler, zu dem sie sich wie magisch hingezogen fühlt. Doch auch der scheint ein tödliches Geheimnis zu haben …



Rezension:
Bisher verlief das Leben von Renée äußerst harmonisch und glücklich. Sie hat ein intaktes Elternhaus und auch ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern, ist gut in der Schule, hat einen stabilen Freundeskreis und der tollste Junge der Schule hat sie beachtet. An ihrem 16. Geburtstag macht sie mit ihrer besten Freundin einen Ausflug zum Strand, doch dies wird das letzte unbeschwerte Ereignis ihrer Jugend sein. Auf dem Rückweg verspürt sie den Drang, den Weg durch den Wald zu nehmen, obwohl dieser länger und ihr nicht wirklich geheuer ist. Ihr Instinkt scheint sich aber zu bestätigen, als sie das Auto ihrer Eltern findet - und diese suchen geht. Doch anstelle ihrer Eltern, findet sie nur deren Leichen, welche äußerst grotesk anzumuten sind. 

Da Renée noch minderjährig ist, wird sie unter die Vormundschaft ihres Großvaters mütterlicherseits gestellt. Sie selbst hat kaum noch Erinnerungen an den alten Mann, denn vor zehn Jahren kam es zwischen ihm und ihren Eltern zu einem folgenschweren Streit und seit diesem Zeitpunkt gab es keinerlei Kontakt mehr zu ihm. Schnell steht fest, dass ihr Großvater nicht vorhat, sich an elternstatt um die junge Frau zu kümmern - sie wird in ein Internat geschickt. In den Wäldern von Maine liegt das Gottfried-Institut und diese Schule ist so völlig anders, als ihre bisherigen. Zwar gibt es auch die klassischen Unterrichtsfächer, doch auch Fächer wie Gartenbau und Bestattungskunde stehen auf dem Stundenplan.

Trotz allem schließt sie schnell Freundschaften und integriert sich sehr gut in die neue Schule. Tatsächlich scheint es beinahe so, als wäre es ihr bestimmt, diese Schule zu besuchen, denn auch in den außergewöhnlichen Fächern wie Gartenbau brilliert die junge Frau. Auch Freundschaften schließt sie dort schnell, doch gibt es dort einen Jungen, der sie fasziniert und diese Anziehungskraft besteht definitiv auf Gegenseitigkeit. Dante heißt der Junge, ist in Renées Alter und auch er ist fasziniert von ihr, doch noch hat sich ihr nicht alles offenbart, was im Gottfried geschieht - denn an der Schule sind sowohl normale Jugendliche, wie auch untote und Dante ist einer von ihnen ...


Der 1. Band der Dead-Beautiful-Reihe! Der Plot wurde fantastisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich erst nach und nach offenbarte, um was für eine Art Schule es sich bei dem Gottfried wirklich handelte und auch Renées Geschichte offenbart sich erst im Laufe des Buches, denn auch hier liegt mehr verborgen, als es der Protagonistin selbst bewusst ist. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich bin ein großer Fan der Figur des Dante, denn dieser unterscheidet sich von den anderen Schülern der Schule und das, obwohl er nicht der einzige Untote an der Schule ist. Doch in diesem jungen Mann scheint eine sehr melancholische Seele zu schlummern, die wie alle anderen auf der Suche ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieser Reihenauftakt angenehme Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Yvonne Woon bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Die Autorin:
Yvonne Woon, geboren 1984, wuchs in Worcester, Massachusetts, und in Frankreich auf. Nachdem sie 2006 an der Columbia University ihren Abschluss in Englisch und Creative Writing erlangt hatte, arbeitete sie als Assistentin in einer Literaturagentur und absolvierte ein Aufbaustudium. ›Dead Beautiful - Deine Seele in mir‹ ist ihr erster Roman. (von dtv übernommen)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch bekam ich geschenkt.

Dienstag, 14. Juni 2016

[Hörbuch-Rezension] Rita Falk - Franz Eberhofer 01: Winterkartoffelknödel



Leseprobe




Eckdaten:
MP3 CD
Verlag: Der Audio Verlag (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862313603
ISBN-13: 978-3862313600
Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 0,7 x 14,7 cm

Inhalt gem. dtv:
Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifengänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...

Zum Hörbuch:
Dass die Uhren auf dem Dorf anders ticken als in der Stadt, muss Franz Eberhofer sehr bald feststellen. Ehemals bei der Münchner Polizei angestellt, wurde er nun in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt.
Da ist er nun wieder bei seinem in einer Endlosschleife die Beatles hörenden und Gras rauchenden Vater, einer tauben Oma und einem bekloppten Hund angekommen. Noch tiefer geht es nicht.
Er rechnet nun auch mit absoluter Ruhe, zumindest was die Straftaten betrifft, denn was soll schon in so einem Kaff passieren.
Aber weit gefehlt, die Leute sterben auf die seltsamsten Arten. Zu allem Übel betreffen sie auch noch ein und die selbe Familie. Wenn da mal was nicht oberfaul ist...

Als es vermehrt Tote innerhalb einer Familie gibt, beginnt Franz Eberhofer zu ermitteln. Seine unkonventionalen Ideen und Ermittlungen finden nicht jedermans Zuspruch, schon gar nicht die seiner Vorgesetzten. Franz als schon immer ein wenig impulsiv einschätzend, gehen diese davon aus, dass er auch in diesem Fall über das Ziel hinaus schießt, so dass von Unterstützung ihrerseits keine Rede sein kann.
So muss sich Franz allein durchwurschteln und verbeißt sich in den Fall bzw. die Fälle, die er unbedingt lösen will.

Dann kommt ihm auch noch die Liebe in die Quere und macht nicht gerade alles einfacher.

Schon vom Titel her ahnt man, dass man es mit diesem Buch mitnichten mit einem ernst zu nehmenden Krimi oder Thriller zu tun. Ein Regional-Krimi, nun gut. Bayern, naja, versuche ich halt mal Bayern.
Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch angehört und ich muss sagen, das war genau das richtige für mich.
An Stellen, wo ich mich beim Lesen mit dem bayrischen Dialekt schwer tue, da passt es beim Hören einfach nur so. 
Der Schauspieler Christian Tramitz haucht den Protagonisten Leben ein, ohne auf meine empfindlichen Berliner Ohren bayrisch aufdringlich zu wirken.
Es machte einfach nur Spaß, ihm zuzuhören.

Mit viel Witz und Humor, mit der die Autorin die Protagonisten ins Rennen geschickt hat, nimmt der Leser teil an der Suche nach einem Mörder, denn gemäß Franz Eberhofer sind die Toten von jemanden ins Jenseits befördert worden.
Rita Falk hat den Protagonisten Eigenarten und Macken verpasst, die mich nicht nur einmal zum Grinsen brachten. 

Aber steter Tropfen höhlt den Stein und so wird auch Franz erfolgreich die Morde aufklären.
Ein wunderbarer Bayernkrimi mit stellenweiser Mundart, hervorragend wiedergegeben von Christian Tramitz.
Ein absolutes Hörerlebnis.


Reiheninfo:
Franz Eberhofer 01: Winterkartoffelknödel
Franz Eberhofer 02: Dampfnudelblues
Franz Eberhofer 03: Schweinskopf al dente
Franz Eberhofer 04: Grießnockerlaffäre
Franz Eberhofer 05: Sauerkrautkoma
Franz Eberhofer 06: Zwetschgendatschikomplott
Franz Eberhofer 07: Leberkäsjunkie
Franz Eberhofer 08: Weißwurstconnection (Febr. 2017)

Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen von dtv)
Rita Falk, Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt noch immer in ihrer bayrischen Heimat und ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Sie hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (›Winterkartoffelknödel‹, ›Dampfnudelblues‹, ›Schweinskopf al dente‹, ›Grießnockerlaffäre‹ und ›Sauerkrautkrautkoma‹) sowie den Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ in die Herzen ihrer Leser geschrieben.

Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat, wo sie bei der Oma aufwuchs. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie ist Mutter von drei Kindern, lebt in München und hat in weiser Voraussicht damals einen Polizeibeamten geheiratet.
Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart, aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt.
Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend - sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von »dahoam«.
Mit ›Hannes‹ und dem ›Funkenflieger‹ zeigt sie sich von einer neuen, überraschenden Seite, indem sie wahrhaftige, universelle Geschichten erzählt, die niemanden ungerührt lassen.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 28. April 2016

[Rezension] Matt Haig - Ich und die Menschen


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3-423-21604-3
Erscheinungstermin: 21. August 2015
Format:
Taschenbuch
Verlag: dtv


Klappentext: gem. dtv
In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?


Rezension:
Andrew Martin ist ein begnadeter Professor für Mathematik in Cambridge und fachlich hoch geachtet, auch wenn menschlich einiges zu wünschen übrig lässt, denn so begnadet er auf seinem Fachgebiet ist, das Zwischenmenschliche liegt ihm nicht. Dass er augenscheinlich völlig den Verstand verloren hat, zeigt sich in der Tatsache, dass er nackt durch die Gegend und auch eine Autobahn entlang wandert. Schlussendlich wird er aufgegriffen und landet in der Psychiatrie.

Tatsache jedoch ist, dass Professor Andrew Martin tot ist - er starb nur wenige Stunden, bevor er nackt durch die Gegend wanderte. Sein Körper übernommen hat ein Vonnadorianer, der die Publikation einer Entdeckung Martins verhindern soll, denn mit dieser Entdeckung wäre es den Menschen möglich, durch das All zu reisen und das will nun wirklich keine intelligente Rasse im Weltall.

Dank seiner Fähigkeit, Leute zu beeinflussen, wird er recht schnell aus der Psychiatrie entlassen und darf wieder nach Hause. Nun steht er vor der ihm völlig unbekannten Aufgabe, ein Leben als Mensch zu führen. Jedoch hatte Professor Martin zu allem Überfluss auch noch eine Ehefrau namens Isabell und einen Sohn namens Gulliver. Gerade das Verhältnis zu letztem ist mehr als angespannt und überhaupt, wie agieren Menschen nur untereinander? Mit Logik hat dieses Miteinander nicht viel zu tun, dass muss "Andrew" schnell feststellen und doch muss er bleiben und sicherstellen, dass Martins Entdeckungen nicht publik werden - zur Not muss er über Leichen gehen. Doch irgendwas haben die Menschen und gerade diejenigen, die seine "Familie" sind, die ihn zögern lassen ...


Diese merkwürdige Menschheit und ihre komischen Gewohnheiten! Der Plot wurde humorvoll und authentisch erarbeitet, allerdings schweifte mir der "neue" Andrew dann doch etwas zu sehr in mathematische Begebenheiten ab, sodass ich hier immer fast den Faden verloren habe. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mir hier die Figur des Gulliver sehr ans Herz gewachsen ist, denn bei ihm merkt man, wie sehr er schon zuvor Probleme mit seinem Vater hatte. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, muss aber gestehen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Ich hatte hier andere Vorstellungen anhand des Klappentextes, die Umsetzung war einfach nicht meines.


Bewertung

Der Autor:
Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. (von dtv übernommen)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Freitag, 15. April 2016

[Hörbuch-Rezension] Elke Heidenreich - Nero 02: Nero Corleone kehrt zurück


Leseprobe



Eckdaten:
Audio CD
Verlag: der Hörverlag; Auflage: ungekürzte Lesung (22. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783867176743
ISBN-13: 978-3867176743
ASIN: 3867176744
Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 1,2 x 12,7 cm

Inhalt gem. Amazon:
Isoldes Sehnsucht nach ihrem Kater Nero lässt sie nicht mehr zur Ruhe kommen. Damals mussten Robert und sie ohne Nero aus Italien wieder nach Hause reisen. Jetzt kehrt Isolde allein in das kleine italienische Dorf zurück, um ein neues Leben zu beginnen. Sie hat Nero nicht vergessen. Ob er wohl noch lebt? Trost und Ablenkung beschert Isolde dort die gerade zugelaufene Elsa. Doch kaum macht sich eine neue Katze in Isoldes Leben breit, taucht auch die alte Liebe wieder auf!

Zum Hörbuch:
Isolde, Robert und auch Kater Nero Corleone haben mich vor einiger Zeit schon einmal bezaubert.
Nero blieb seinerzeit, verliebt in eine Katzendame, in Italien zurück, als seine menschlichen Weggefährten wieder zurück nach Deutschland fuhren.

Viel Zeit ist seitdem vergangen. Isolde und Robert haben sich getrennt und jeweils eine neue Liebe gefunden.
Eines haben sie jedoch nie getan, Nero Corleone vergessen.
Isoldes Mann heißt jetzt Justus und auch er hat schon viel von dem legendären Kater Nero Corleone gehört.

Isolde zieht zurück nach Italien, noch nicht wissend, ob es für immer sein wird, aber zumindest für jetzt erst einmal. Sie zieht in das Ferienhaus, das sie früher immer genommen hatten und trifft auf alte Freunde. 
Viele von ihnen können sich noch immer an Nero erinnern und denken auch, dass sie ihn immer mal wieder gesehen hätten. Isolde hofft so sehr, dass sie ihn wiedersehen wird, glaubt aber nach so vielen Jahren nicht wirklich daran.

Sie verlebt dort eine schöne Zeit und findet auch wieder die Liebe zu einer Katze, die sich in ihr Herz geschlichen hat. Ersetzen kann diese jedoch Nero nicht, aber er ist immer und überall allgegenwärtig.
Mit Justus hält sie telefonisch Kontakt, da er noch in Köln bleiben musste. Seine jeweils erst Frage ist immer die, ob noch Liebe da ist, die ein wenig nervt.

Doch dann passiert das Unglaubliche, Nero steht eines Tages vor ihr und tut so, als wären die vielen Jahre nicht gewesen.

Auch dieses Buch mit Nero Corleone ist absolut bezaubernd.
Schon der Titel suggeriert dem Leser, wie die Geschichte ausgehen wird, aber wann und wie, das macht das Buch aus.
Es ist eine langsame Annäherung bis zu dem Punkt, an dem Nero vor Isolde stehen wird.
Wird die Geschichte bis dahin aus der Sicht von Isolde geschrieben, erfährt der Leser nun auch die Gedanken von Nero Corleone.

Ich habe die Geschichte der Rückkehr von Nero Corleone als Hörbuch erlebt und war begeistert. Die Autorin selbst hat ihr Buch eingesprochen und wer kann ein Buch besser wiedergeben, als der Autor selbst. So sollte es zumindest sein.

Nun bin ich ja gespannt, ob es ein weiteres Katzenbuch der Autorin geben wird, denn die Rede war von Specchio, dessen eigene Geschichte erzählt werden sollte.

Nero Corleone jedenfalls ist immer eine Empfehlung wert, egal, ob als Buch oder als Hörbuch.

Reiheninfo:
Nero 01: Nero Corleone
Nero 02: Nero Corleone kehrt zurück: Es ist immer genug Liebe da


Bewertung:



Zur Autorin:
(Text aus Wikipedia)
Elke Heidenreich wuchs in Essen als Tochter eines Kfz-Mechanikers und Tankstelleninhabers auf, verließ 1958 ihr Elternhaus und bestand 1963 in Bonn das Abitur. Sie studierte von 1963 bis 1969 in München, Hamburg und Berlin Germanistik, Publizistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft. 1965 heiratete sie Gert Heidenreich, trennte sich später von ihm und heiratete 1972 Bernd Schroeder, von dem sie seit 1995 ebenfalls getrennt lebt. Sowohl mit Gert Heidenreich als auch mit Bernd Schroeder arbeitet sie bis heute zusammen. Der Hamburger Pianist und Komponist Marc-Aurel Floros ist seit 2006 ihr Lebensgefährte.[1] Von 1970 an ist Heidenreich als freie Autorin und Literaturkritikerin für Presse, Funk und Fernsehen tätig. Seit 2008 ist sie die Herausgeberin der „Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann“, in der Romane und Sachbücher mit musikalischen Themen erscheinen. Sie begann ihren Berufsweg in den Medien als freie Mitarbeiterin beim Hörfunksender SWF3. Heute lebt Elke Heidenreich in Köln und in der Eifel.

Von Elke Heidenreich wurden gelesen und rezensiert:
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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt