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Mittwoch, 28. Januar 2015

[Rezension] Daniel Dersch - Gottes letzter Plan


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2196 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 485 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: 
B00R14EKD6


Klappentext gem. Amazon:
Robert Smith ist ein Mann, der von schlechten Angewohnheiten und guten Vorsätzen zusammengehalten wird. Er ist ein Gescheiterter, der von vergangenen Erfolgen zehrt und von einer tiefen Todessehnsucht getrieben wird. Seine Karriere als Schriftsteller geht völlig den Bach runter, die Liebe seines Lebens hat ihn verlassen und als wäre das nicht schon genug, driftet er in die Alkoholsucht ab.

Sein gesamtes Leben ändert sich jedoch schlagartig, als er die Möglichkeit bekommt, in die Zukunft zu blicken. Der Mantel des Unbekannten lüftet sich zwar nur für ein paar Tage, doch das reicht aus, um Roberts Leben wieder auf die richtige Spur zu bringen.

Robert ahnt jedoch nicht, welche Schrecken die Zukunft für ihn bereithält.
Und bald erfährt er von einer fürchterlichen Katastrophe, die nur er allein verhindern kann.
Einer Katastrophe, welche die ganze Welt ins Verderben zu stürzen droht.

Kann Robert das Unheil abwenden? Und was noch wichtiger ist: Wird er dieses Abenteuer überleben?


Rezension:
Robert "Bob" Smith hatte einst alles im Leben, was er sich wünschen konnte. Er war ein erfolgreicher Autor und mit der Liebe seines Lebens liiert. Doch von einem Tag zum anderen ging nichts mehr: Bob hatte eine Schreibblockade, es ging partout nichts mehr. Diese versuchte er mit Alkohol zu überwinden, doch dadurch wurde es nur noch schlimmer und am Ende so schlimm, dass Samantha, die Liebe seines Lebens, es nicht mehr aushielt und ihn nach zehn gemeinsamen Jahren verließ. Nun sitzt Bob in einem heruntergekommenen Appartement, arbeitslos, erfolglos, allein und nur dem Alkohol als Weggefährten.

Am 31.13.2012 soll sich jedoch alles ändern. Durch Zufall surft Bob im Internet und stößt auf einen Artikel über den Glückspilz "Robert Smith". Auf dem abgebildeten Foto ist eindeutig er abgebildet - wie kann das sein? Erstaunt muss er in dem Artikel lesen, dass er wohl innerhalb weniger Tage zwei Jackpots geknackt und Unmengen Geld gewonnen hat. Wie kann das sein, er spielte doch gar nicht? Doch dann sieht er, dass dieser Artikel ein zukünftiges Datum trägt - ein vorgezogener Aprilscherz auf seine Kosten? Bob lässt es darauf ankommen ...

Derweil wird der Nachtwächter Steven Oswald in einem Einkaufszentrum radioaktiv verstrahlt. Die Ärzte rätseln, wie es zu diesem Phänomen kommen konnte, denn die Menge der Rückstände in Steven weiß auf einen Reaktorunfall eines Atomkraftwerkes hin - und solch einen Unfall hat es in New York City definitiv nicht gegeben! Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt, auch wenn sich Bob und Steven nicht kennen, sind ihre Schicksale eng miteinander verflochten und das, was ihnen jetzt widerfährt ist erst der Anfang, der Anfang vom Ende?


Der Anfang vom Ende? Der Plot wurde ausgesprochen realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie der Autor es geschafft hat, die verschiedenen Ausgangssituationen der jeweiligen Figuren so gut miteinander zu verknüpfen, dass am Ende die gesamte Geschichte ein stimmiges Bild ergab, bei dem keine Fragen offen blieben. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gelungen empfand ich die Figur des Protagonisten Bob, denn an ihm lässt sich wunderbar die Wandlung einen eher schwachen und mutlosen Individuums, das dem Alkohol verfallen ist, zum selbstbestimmten Menschen beobachten, der nicht gewillt ist, das vorherbestimmte Schicksal kampflos anzunehmen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch faszinierende und teils erschreckend realistische Lesestunden bereitet hat.



Bewertung

Von Daniel Dersch bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
Daniel Dersch wurde 1986 in München geboren. Seitdem er schreiben kann, schreibt er Geschichten. Die meisten seiner Arbeiten zeichnen sich dabei durch einen sehr temporeichen Plot, eine nicht alltägliche Prämisse und einen leichten Hang zum Übernatürlichen aus. So auch sein Horror-Bestseller "Fleisch und Blut", der inzwischen auch ins Englische übersetzt wurde. (übernommen vom Amazon)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei


Daniel Dersch

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.


Dienstag, 25. November 2014

[Rezension] Daniel Dersch - Imperium der Angst


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 616
ISBN: 978-1-477-82531-0
Erscheinungstermin: 8. Juli 2014
Format:
E-Book 
Verlag: Amazon Publishing

Klappentext gem. Amazon:
Die Kleinstadt Rockwell steht unmittelbar vor einer schrecklichen Katastrophe. Das leibhaftige Böse hat sich in der beschaulichen Ortschaft im Herzen von Maine eingenistet und gewinnt zusehends an Kraft. Dunkle Vorzeichen verdichten sich, ohne dass jemand etwas gegen das drohende Unheil unternimmt. Letzten Endes nehmen zwei kleine Jungen, Andy und Charlie, als Einzige den Kampf gegen das Böse auf. Dabei ahnen sie nicht, welche schrecklichen Opfer sie bringen müssen, um an ihr Ziel zu gelangen. Denn die ganze Welt scheint sich gegen sie verschworen zu haben und der Tod ist ihr ständiger Begleiter auf einer nervenaufreibenden Reise in das dunkle Herz der Finsternis.


Rezension:
Rockwell im Bundesstaat Maine in den USA ist eine Kleinstadt, wie es viele gibt. Die Zeiten sind hart, der Sommer hat eine Hitzewelle gebracht, sodass die gesamten Ernten verloren gingen. In dieser Kleinstadt lebt der 12-jährige Andrew "Andy" Morgan zusammen mit seinem 7-jährigen Bruder Charles "Charlie" bei seinem Onkel Walt(her) Brown. Vor einem Jahr starben ihre Eltern bei einem tragischen Autounfall und Walt hat sie als nächster Angehöriger aufgenommen. Doch glücklich sind die Jungen nicht bei ihrem Onkel, denn dieser ist nicht nur alleinstehend mit nunmehr zwei Kindern, er ist auch extrem jähzornig, sodass es sich Andy zur Aufgabe gemacht hat, seinen kleinen Bruder vor ihm zu beschützen. Nicht immer ist es leicht für den Jungen, doch Aufgeben kommt nicht in Frage und er weiß, sobald er alt genug ist, wird er Rockwell verlassen, so wie seine Mutter, Walts Schwester, es vor so langer Zeit getan hat und er wird Charlie mitnehmen und ein neues Leben beginnen, aber bis dahin ist es seine Pflicht, auf seinen kleinen Bruder zu achten.

Andy liebt seinen Bruder über alles und um ihn eine Freude zu machen, hat er sich bereit erklärt, den vollkommen verwilderten Garten seines Nachbarn Art Jenkins für 30 $ in Ordnung zu bringen und tatsächlich, trotz der Hitze, schafft er es und zieht damit, wie so oft, den Zorn seines Onkels auf sich, denn dessen Garten hätte es laut seiner Meinung ebenfalls nötig. Wirklich frei fühlen sich die beiden Brüder erst, wenn Walt auf der Arbeit ist. Was kaum zu glauben ist, er ist Polizist und nimmt es den Jungs mehr als übel, dass er nicht mehr seine heiß und innig geliebten Nachtschichten schieben kann, weil er sie jetzt am Hals hat.

Charles Decker jedoch, der Sheriff von Rockwell und Chef von Walt, hat derweil ganz andere Sorgen. Eine junge Frau ist spurlos verschwunden. An sich nicht weiter bedrohlich, allerdings handelt es sich hierbei nachweislich um die vierte (!) junge Frau innerhalb eines Jahres, die übrigen tauchten nie wieder auf. Gibt es in Rockwell einen Serienkiller? Von der letzten Vermissten wurde nur ihr Wagen aufgefunden, von ihr selbst gibt es keine Spur. Das Rätsel um die Frauen beschäftigt ihn sehr, er will es lösen, bevor er in einem Jahr in den Ruhestand geht. Doch mit der Ruhe in Rockwell ist es vorbei, als Kardinal Francesco nach Rockwell kommt. Zwar reißt er inkognito, doch er hat eine Aufgabe im Gepäck. Es wird die Ankunft der Bestie erwartet, genau in diesem Ort, ihre Ankunft steht unmittelbar bevor und wenn er sie nicht beseitigt, könnte das Schicksal der Menschheit besiegelt sein. Eines Nachts scheint ein Komet auf die Erde niederzukommen. Andy und Charlie entdecken dieses Geschehen durch Zufall und folgen der Spur. Im Wald entdecken sie dann ein niedliches kleines Wesen, das anscheinend ihrer Hilfe bedarf. Da dieses Wesen ernsthaft in Gefahr zu sein scheint, immerhin ist irgendwer in dem Wald hinter ihm her, beschließen sie, es zu beschützen und auf es acht zu geben ...


"Es wird ein wahres Imperium der Angst errichten und jeden töten, der sich ihm in den Weg stellt." Der Plot wurde ausgesprochen spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Was auch immer ich mir als Leser dachte, was als nächstes passieren würde, es kam anders, es war mir einfach unmöglich, den Plot vorherzusagen und ganz ehrlich, ich konnte es kaum erwarten, dass sich die Geschichte auflöste. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders sind mir hier natürlich Andy und sein kleiner Bruder Charlie ans Herz gewachsen. Diese beiden (noch recht) kleinen Jungen, die bereits so viel Leid erleben mussten und dennoch ehrlich in ihrer geschwisterlichen Liebe füreinander und bereit sind, für den anderen alles zu tun und alles zu geben, ja, man darf durchaus behaupten, ich habe mich ein bisschen in die beiden Jungen verliebt und in die Art, wie sie miteinander umgehen. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und es einfach am Stück (616 Seiten!!!) lesen musste.


Bewertung

Von Daniel Dersch bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
Daniel Dersch wurde 1986 in München geboren. Seitdem er schreiben kann, schreibt er Geschichten. Die meisten seiner Arbeiten zeichnen sich dabei durch einen sehr temporeichen Plot, eine nicht alltägliche Prämisse und einen leichten Hang zum Übernatürlichen aus. So auch sein Horror-Bestseller "Fleisch und Blut", der inzwischen auch ins Englische übersetzt wurde. (übernommen vom Amazon)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei

Daniel Dersch

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat. Auf weitere Bücher dieses Autoren bin ich schon mehr als gespannt.