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Dienstag, 2. August 2016

[Rezension] Jutta Wilke - Holundermond



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3815753057
Erscheinungstermin: Januar 2011
Format:
Hardcover
Verlag: Coppenrath
 

Klappentext gem. Amazon:
Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen.


Rezension:
Die 12-jährige Nele Wagner freut sich, wie jeder Schüler, unbändig auf die Sommerferien. Doch anstelle die freie Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen, ereilt Nele eine schlechte Nachricht nach der anderen. So muss sie erfahren, dass ihre Eltern, Jan und Lilli, sich trennen werden und noch dazu muss ihr Vater, ein bekannter Historiker, dringend zu einem Auftrag nach Mauerbach abreisen. Vermehrt kam es in letzter Zeit zu Diebstählen wertvoller Kirchenreliquien, bei deren Aufklärung Jan helfen soll.

Nele ist so richtig sauer auf ihre Eltern, sodass sie sich entschließt, mit ihrem Vater zu reisen, allerdings ohne das Wissen eines ihrer Elternteile. Sie versteckt sich kurzerhand auf dem Rücksitz des väterlichen Autos und es gelingt ihr lange Zeit unentdeckt zu bleiben. Erst kurz vor Wien (Mauerbach liegt in der Nähe von Wien) bemerkt ihr Vater seinen blinden Passagier und so beschließen sie, dass Nele ein paar Tage bei ihrem Vater bleiben darf, obwohl dieser anfänglich alles andere als begeistert von der Situation ist. Auch wenn das jetzt nicht die verquere Situation ihrer Eltern auflöst, so hat sich doch Nele etwas Zeit erkauft, bis sie sich mit diesen ernsten Themen auseinandersetzen muss.

Vor Ort angekommen, wird Nele sofort herzlich von der Pensionsinhaberin Viviane empfangen und zu ihrer großen Freude ist es dort auch einen Jungen in ihrem Alter, mit dem sie sich sofort gut versteht: Flavio. Dieser lebt mit seinem Vater vor Ort, der das Eiscafé im naheliegenden Kloster betreibt. Im Rahmen der Arbeit ihres Vaters lernt sie auch dessen Kollegen Dr. Stephan Holzer kennen, ein Mann, der ihr auf den ersten Blick mehr als unsympathisch ist. Zusammen mit Flavio erkundet Nele die Abtei und erlebt so manches Abenteuer, immer auf der Hut vor den Erwachsenen, denen es so gar nicht recht ist, dass sich die Kinder dort aufhalten. Als jedoch Jan eines Tages verschwindet sind Neles und Flavios Spürsinn gefragt, um Licht hinter dessen Verschwinden zu bringen, denn womöglich hängt dieses mit den Diebstählen zusammen. Ist Jan dem Dieb zu nahe gekommen?


Abenteuer in Mauerbach! Der Plot wurde kindgerecht und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten gefallen. Ich hatte hier immer das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Nele ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat und nicht bereit ist, die Dinge als gegeben hinzunehmen, die ihr als solche präsentiert werden. Flavio ist von beiden eher der gemäßigte Part, was jedoch nicht bedeutet, dass er nicht bereit wäre, Risiken einzugehen, wenn er der Meinung ist, dass diese es wert wären. Den Schreibstil kann ich nur als bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Jutta Wilke bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)


Dir Autorin: 
Jutta Wilke wurde 1963 in Hanau geboren, wo sie auch heute noch lebt und arbeitet. Sie arbeitete jahrelang als Rechtsanwältin, gab diesen Beruf jedoch auf, um sich nur noch dem Schreiben von Büchern zu widmen.
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

[Rezension] Teri Terry - Mind Games


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 464
ISBN: 978-3-649-66712-4
Erscheinungstermin: 1. Juni 2015
Format:
Hardcover
Verlag: Coppenrath


Klappentext: gem. Coppenrath
Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern … Der neue Jugendbuch-Bestseller von "Gelöscht"-Autorin Teri Terry.


Rezension:
Luna ist anders, als die meisten Teenager in ihrem Alter, denn Luna ist eine Verweigerin. Beinahe das ganze Leben spielt sich digital ab, was mit Hilfe eines Implantats der Firma PareCo auch kein Problem darstellt. Selbst Schulunterricht wird so erteilt, ebenso private Verabredungen und generell die Freizeitgestaltung. Luna lebt freiwillig offline, seitdem ihre Mutter vor Jahren bei einem Onlinespiel starb. Nur wenige teilen das Schicksal Lunas, bei den meisten ist es sogar medizinisch begründet, warum sie offline leben und lernen müssen. 

Sie ist die einzige ihrer Familie, die kein Implantat hat. Zuhause begegnet sie meist nur ihrer Stiefmutter und ihrem kleinen Bruder offline, ihren Vater dagegen sieht sie so gut wie nie außerhalb seiner Online-Welt. Wenn sie mit ihm sprechen will, muss sie online gehen, was sie jedoch auf die altmodische Art und Weise macht - ohne Implantat.

Wie jeder Schüler muss auch Luna an Einstufungstests teilnehmen und obwohl sie diesen Test offline ablegt, schafft sie es, eine Stelle bei PareCo zu ergattern. Ihr ist klar, dass es für sie eine einmalige Chance ist, denn PareCo ist das Unternehmen in Sachen Implantate und digitaler Welten schlechthin. Allerdings bedeutet das auch, dass sie von ihrer Familie Abschied nehmen muss, denn die Ausbildung findet nicht in ihrem Heimatort statt. Voller Erwartungen macht sie sich auf den Weg und lernt vor Ort den Hacker Gecko kennen. Die beiden verbindet vom ersten Moment an etwas miteinander, doch was es ist, wird Luna erst sehr viel später klar. Auch was sich wirklich hinter PareCo verbirgt, offenbart sich ihr fast zu spät ...


Der Ursprung der digitalen Welten! Der Plot wurden abwechslungsreich erarbeitet. Allerdings muss ich gestehen, dass mir die Idee des Plots anfänglich sehr gut gefallen hat, dieser sich jedoch in eine Richtung entwickelte, die mir so gar nicht behagte und tatsächlich  muss ich sagen, dass mir gerade der Plot am Ende doch ziemlich stark aufgestoßen ist, sodass dieser bei mir einen faden Beigeschmack zum gesamten Buch hinterlassen hat. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Fasziniert war ich von der Figur des Gecko, der so ganz anders ist, als es auf den ersten Blick erscheint und der dennoch seinem Schicksal nicht entgehen kann. Den Schreibstil fand ich fesselnd zu lesen, jedoch war ich schlussendlich von dem Plot so enttäuscht, dass mir das Buch im Fazit nur mittelmäßig gefallen hat.

Bewertung

Die Autorin:
Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge haben Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen.
 (von Coppenrath übernommen)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


Montag, 27. Mai 2013

[Rezension] Patricia Schröder - Meeresflüstern (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 428
ISBN: 978-3-649-60319-1
Erscheinungstermin: Januar 2012
Format: Hardcover

Verlag: Coppenrath


Klappentext gem. Coppenrath:
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.


Rezension:
Die 17-jährige Elodie Saller war eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sie besucht die 11. Klasse und wohnt in Lübeck doch vor sechs Wochen änderte sich ihr Leben radikal. Ihr Vater, mit dem sie ein sehr inniges Verhältnis hatte, starb bei einem Unfall und sie ist nicht in der Lage, dieses tragische Ereignis zu verarbeiten. Sie zieht sich immer mehr zurück, sodass ihr gesamtes Umfeld in Sorge ist. Ihre Mutter Rafaela, die sich keinen anderen Rat weiß, beschließt, Elodie für 6 Monate zu deren Großtante Grace nach Guernsey zu schicken. Anschließend soll sie entscheiden, ob sie die 11. Klasse wiederholen will oder eine Ausbildung beginnen möchte, wichtig ist nur, dass Elodie Platz und Raum braucht, um die Erlebnisse zu verarbeiten und das geht einfach nicht in ihrer gewohnten Umgebung.

Elodie ist nicht wirklich begeistert, ein halbes Jahr bei ihrer Großtante zu verbringen, was jedoch nichts mit ihrer Großtante zu tun hat, denn diese hat sie unheimlich gern, sondern eher mit der Tatsache, dass Guernsey eine Insel ist und sie ein gestörtes Verhältnis zu Wasser hat, ja schlimmer noch, sie noch nicht einmal richtig schwimmen kann, weil Wasser ihr ausgesprochen suspekt ist. Das sie zu der Insel auch noch hinfliegen muss, macht die Sache nicht wirklich einfacher und dennoch, sie weiß, dass sie einfach fort muss aus Lübeck, um ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen und stimmt dem Vorschlag ihrer Mutter zu. Sie hat Glück und lernt gleich auf dem Flughafen Javen Spinx kennen, der das gleiche Reiseziel hat wie sie, ihr sympathisch ist (auch wenn er ihr Vater sein könnte) und ihr während der Reise eine große Unterstützung ist. Später findet sie auch noch heraus, dass ihre Mutter in ihrer Jugend ein Verhältnis mit Javen hatte.

Wider erwartend fühlt sich Elodie sehr wohl auf der Insel, auch wenn ihr Wasser nach wie vor nicht geheuer ist. Sie wird herzlich von ihrer Großtante aufgenommen und findet auch schnell in der gleichaltrigen Ruby Welliam eine Freundin. Ruby ist so was wie der gute Geist der Insel, die allen nur gutes tun will und mit ihrem Freund Ashton, der an Tourette leidet, seit drei Jahren glücklich liiert ist. Seit sie jedoch auf der Insel ist, verfolgen sie Träume von einem jungen Mann und dem Meer, die sie nicht ganz einordnen kann. Als Cecily Windoo, die "Seherin" der Insel auch noch eine dunkle Prophezeiung über sie ausspricht, ist sie noch verunsichert. Doch sie lernt Gordian kennen, der sie auf ganz eigene Weise verzaubert. Irgendwas jedoch scheint mit dem jungen Mann nicht zu stimmen, den zwar jeder aus der Clique von Ruby kennt, über den jedoch niemand etwas weiß. Dann taucht an ihrem zweiten Tag auf der Insel eine Leiche auf - Lauren, ein Mitglied der Clique. Weilt der Mörder unter den jungen Leuten und was genau hat es mit ihren sehr ungewöhnlichen Todesumständen auf sich?


Ein gelungener Auftakt! Der Plot empfand ich als sehr bildreich und abwechslungsreich erarbeitet, wobei ich an dieser Stelle stehen muss, dass auch mir Wasser ausgesprochen suspekt ist und ich mir das Meer und dessen Bewohner teilweise zu klar vorstellen konnte. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei ich jedoch die ständigen Geheimnisse um Gordian nicht immer als angenehm, sondern eher frustrierend empfand. Auch kam mir Gordian etwas zu glatt rüber, wohingegen ich Elodie als sehr warmherzige, wenn auch etwas unsichere Person empfand, die jedoch sofort mein Herz erobert hat. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, wobei ich, die ja auch dem Meer nicht zugetan ist, ihn teilweise als etwas zu realistisch empfand. Als Fazit kann ich sagen, dass mir das Buch, bis auf einige kleinere Schwachstellen, wirklich gefallen und ich mich bereits jetzt freue zu erfahren, wie es mit Elodie und Gordian weitergeht und ich kann mit Stolz behaupten, Band 2 Meeresrauschen, befindet sich bereits in meinem Besitz.

Bewertung

 
Die Autorin:
Patricia Schröder, 1960 geboren, lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer Handvoll Tieren auf Eiderstedt, wo sie als freie Autorin arbeitet. Sie begann mit Rundfunkessays, später kamen Texte für Anthologien dazu. Inzwischen sind von ihr zahlreiche Kinder- und Jugendromane veröffentlicht und in andere Sprachen übersetzt worden. (übernommen vom Coppenrath)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Bei diesem Buch handelt es sich mal wieder um eine meiner berühmt-berüchtigten Spontan-Ausleihen aus der örtlichen Bücherei.

Freitag, 17. Mai 2013

[Rezension] Antja Szillat - Die Tiefen deines Herzens



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3649611139
ISBN-13: 978-3649611134
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 3,4 cm

Inhalt gem. Coppenrath-Verlag:
Marc und ich. Ich und Marc. Wie im Rausch. So stark, so mächtig, so dunkel. Alles andere um mich herum verblasst. Berlin. Meine Eltern. Und auch Felix, mein lieber, wunderbarer Felix, der zu Hause auf mich wartet … Während der Sommerferien am Meer begegnet die siebzehnjährige Leni Marc, einem Boxer aus England, der eine unbändige Anziehungskraft auf sie ausübt. Lenis Gefühle für Marc stellen selbst ihre gerade begonnene Liebebeziehung zu ihrem Kindheitsfreund Felix in den Schatten. Als ihre Eltern ihr den Umgang mit Marc verbieten wollen, flieht sie kurzerhand mit ihm nach London. Doch sie muss bald einsehen, dass sie damit einen großen Fehler begangen hat …

Zum Buch:

1000x berührt, 1000x ist nichts passiert. Genauso ging es Leni und Felix, die als Nachbarskinder aufwuchsen und die besten Freunde waren. Sie wussten über den jeweils anderen genau so gut bescheid, wie über sich selbst. Auf einmal ist alles anders. Leni ist 17 und fühlt zum ersten Mal, wie herrlich doch die Schmetterlinge im Bauch tanzen, wenn Felix in der Nähe ist. 
Einen Tag, bevor Leni zu ihrer Tante in den Urlaub fahren muss, küssen sie sich zum ersten Mal und gestehen sich ihre Liebe.
Schlecht gelaunt macht sich Leni am nächsten Tag auf den Weg zu ihrer Tante Clara, die sie so gut wie nicht kennt, weil sich ihre Eltern mit ihr nicht verstanden. Clara, die viele Jahre in England lebte, ist zurück nach Deutschland gekommen und hat hier mit ihrem Freund eine Pension aufgemacht. Leni hat sie zu sich eingeladen, um bei ihr Urlaub zu machen und sie kennenzulernen.
Jede Minute denkt sie an Felix und ihre Liebe.
Dann lernt sie Marc kennen, den Neffen von Jamie und alles wird anders ...

So einfach sich das anhört, Leni liebt Felix und trifft im Urlaub auf Marc, woraufhin Felix Geschichte ist ... so vielschichtig ist die Skala der Gefühle, die Leni durchläuft.

Der Leser erfährt die Geschichte des Kennenlernens von Leni und Felix und freut sich mit ihr, als sie sich endlich das erste Mal küssen.
Auch wenn sie sich kurz nach dem Kuss für 3 Wochen trennen müssen, geht Leni in dem Gefühl der Liebe auf. Sie lebt in Tagträumen und denkt an Felix, wann und wo immer es möglich ist.
Marc ist jemand, der sehr gut aussieht und fantastisch singen kann, denkt Leni, aber er reicht nie an ihren Felix heran.
Schier unglaublich scheint es, dass Marc es gelingen könnte, das Herz von Leni zu erobern. Aber es passiert, sehr langsam kommen die beiden sich näher, Leni kann selbst nicht glauben, was mit ihr passiert. Sie liebt doch Felix, wie kann ihr da auch noch Marc gefallen?
Eine Liebe, die nicht nur gut ist für Leni. Sie geht auch durch die Hölle.

Dieser Roman ist als Jugendbuch für 13 - 16 Jahre deklariert. Ich bin weit weg von diesem Alter und habe trotzdem ein Buch für mich entdeckt, das mich angesprochen hat.
Zu Beginn des Buches hat man das Gefühl, man weiß, wohin es den Leser führen wird. Lange sieht es auch so aus, aber langsam windet sich die Autorin mit ihren Protagonisten aus den vorgestellten Gleisen und fährt anders, überraschend anders. Sie bringt die Protagonisten Leni und Marc an ihre Grenzen, psychisch wie auch körperlich. Diese unglaubliche und nicht vorhersehbare Wendung der Ereignisse haben mich begierig weiterlesen lassen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wohin mich das Ende bringen wird. Ehrlich gesagt, habe ich auf solch ein Ende gehofft, es sah aber nicht lange gut dafür aus.

Das Buch ist sprachlich auf die Altersklasse angepasst. Es liest sich sehr gut und die Geschichte macht nicht den Eindruck, als wäre sie konstruiert worden, sondern als würde Antje Szillat eine wahre Begebenheit wiedergeben. 
Die Geschichte, die ruhig begann, wurde gegen Ende mit Tempo gesteuert. Die Ereignisse überschlagen sich und bringen neue Wendungen. Entscheidungen sind gefordert und diese, ohne groß Zeit zum überlegen zu haben. Leni muss handeln. Die Frage stellte sich mir, wie wäre man selbst mit der Situation umgegangen?

Ein fantastisches Buch für Jugendliche, wunderbar geschrieben und auch noch im weiter fortgeschrittenen Alter lesenswert.
Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, denn es hat sich bereits zu meinem Monatshighlight herauskristalisiert.

Bewertung:



Zur Autorin:

(Text übernommen vom Coppenrath -Verlag)
Antje Szillat brachte bereits mit acht Jahren ihre ersten Geschichten zu Papier, schlug dann aber zunächst andere berfliche Wege ein, bevor sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes beschloss, ihren Kindheitstreum wahr werden zu lassen und Schriftstellerin zu werden. Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und schlüpft dabei gern in die unterschiedlichsten Rollen. Antje Szillat lebt und arbeitet mit ihrem Mann und ihren vier Kindern vor den Toren Hannovers. Zu ihrer lustigen "kleinen" Großfamilie gehören Pferde, Hunde, Kaninchen, Goldfische und natürlich viele, viele Bücher.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 23. April 2013

[Rezension] Kimberly Derting - Ruf der verlorenen Seelen (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 347
ISBN: 978-3-649-60149-4
Erscheinungstermin: Januar 2012
Format: Hardcover

Verlag: Coppenrath

Klappentext: gem. Coppenrath:
Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben.


Rezension:
Fast 3 Monate sind vergangen, seitdem Violet Marie Ambrose und Jay Heaton um ihr Leben kämpfen mussten (Band 1: Das Echo der Toten). Seit diesem verhängnisvollen Schulball sind die beiden jedoch auch ein Paar und so glücklich, wie nie zuvor in ihrem Leben. Der normale Alltag hat wieder Einzug in Buckley, Washington gehalten. Violet kann zwar nach wie vor das Echo der Toten hören und sehen, jedoch weitere menschliche Leichen hat sie keine mehr gefunden. Die einzige Nachwirkung, die Violet zurückbehalten hat, sind Alpträume, doch auch diese sind in letzter Zeit weniger geworden.

Während eines Ausfluges nach Seattle mit ihren Freundinnen, vernimmt Violet jedoch wieder ein Echo - ein menschliches Echo von einem Toten, der vor der Zeit gestorben ist. Sie kann das Echo in einem Container am Hafen orten, doch näher kommt sie nicht heran. Da sie sich keinen anderen Rat weiß, kehrt sie in der darauffolgenden Nacht zurück, doch noch immer lässt sie das Echo nicht zur Ruhe kommen. Sie beschließt, anonym die Polizei zu verständigen, dann in der Tat die Leiche eines kleinen entführten Jungen finden. Was jedoch Violet zu keinem Zeitpunkt ahnt, sie ist nicht unbeobachtet geblieben und zieht so das Interesse von Sara Priest vom FBI auf sich. Diese sucht sie kurze Zeit später auf, doch Violet ist nicht bereit, ihr Geheimnis zu offenbaren. Auch der merkwürdige Rafe, den Sara dabei hat, trägt nicht gerade dazu bei, ihr Vertrauen in das FBI zu erhöhen.

Derweil gibt es in Buckley eine kleine Sensation. Gleich zwei neue Schüler wechseln mitten im Schuljahr auf die Highschool. Mike und Megan Russo sind Geschwister und kürzlich mit ihrem Vater in die Gegen gezogen. Ihre Mutter verließ die Familie bereits vor einigen Jahren, sodass es am Vater ist, seine Kinder großzuziehen. Megan hat derweil die Haushaltspflichten übernommen und ist an sich bereits ein eher in sich gekehrtes Mädchen. Mike wird sofort in die Clique aufgenommen, bei Megan wie gesagt, ist es schwerer. Sie ist so unscheinbar und ruhig, dass sie eher übersehen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Megan sich ausgerechnet in Jay verliebt hat, der einzige Junge an der neuen Schule, der nett zu ihr gewesen ist. Bei einem gemeinsamen Wochenendausflug in die Hütte der Familie Russo droht die Situation zu eskalieren ...


Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet, kann jedoch nicht ganz an die fesselnde und abwechslungsreiche Story des ersten Bandes anschließen. Es hat mir hier leider etwas zu lange gedauert, bis Violet wieder aus der heilen Teenager-Welt ausbricht. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei mir hier ganz besonders die Figur der Megan mit all ihren verborgenen Abgründen gefallen hat - solche Figuren hätte ich gerne öfter in Jugendbüchern. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Leider ist bis dato nicht bekannt, ob weitere Bände ins Deutsche übersetzt werden, zu wünschen wäre es auf jeden Fall.


Bewertung
   
Von Kimberly Derting bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin:
Mit ein paar wenigen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose ist Kimberly Derting gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer alleinerziehenden Mutter in der Nähe von Seattle geboren und aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entdeckte sie die Liebe zur Literatur und begann, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Während der Schulzeit belegte Kimberly Derting Kurse in Journalistik, um ihre Schreibkünste zu verbessern. Heute lebt sie mit Mann und Kindern in Pacific Northwest. (Text von Lovelybooks)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.
Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:

Nachdem mich der erste Band begeistern konnte, habe ich natürlich sofort zugegriffen, als Band 2 ganz unschuldig in der Bücherei auf mich wartete.

Samstag, 22. Dezember 2012

[Rezension] Kimberly Derting - Bodyfinder: Das Echo der Toten (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 345
ISBN: 978-3-815-79873-9
Erscheinungstermin: 1. September 2010
Format: Hardcover

Verlag: Coppenrath

Klappentext:
Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird.

Rezension:
Violet Marie Ambrose ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sie geht in die 11. Klasse und ihren besten Freund, Jay Heaton, kennt sie bereits seit 11 Jahren. Zusammen gehen die Beiden durch Dick und Dünn. Als sie in der 5. Klasse waren, haben sie einmal probiert, wie es als Paar wäre - sind jedoch über einen überaus unangenehmen Kuss nie hinausgekommen. Doch in einem unterscheidet sich Violet von allen anderen: Sie hat von ihrer Grandma Louise die Gabe geerbt, das Echo der Toten zu hören bzw. zu sehen, jedoch nur derjenigen Toten, die eines unnatürlichen Todes gestorben sind.

Im Alter von 8 Jahren fand sie bei einem Waldspaziergang mit ihrem Vater die Leiche von Emilee Marquez. In den darauf folgenden Jahren hat sie viel Zeit investiert, um tote Tiere zu bestatten und ihnen so ihren Frieden zu geben. Der Mörder von Emilee wurde nie gefasst. Sie hält ihre Gabe geheim, lediglich ihre Eltern, ihr Onkel Stephen, der gleichzeitig der örtliche Polizeichef ist, dessen Frau Kathryn und Jay wissen davon. Das Leben eines Teenagers ist so schon schwer genug, da muss sie sich nicht auch noch als Freak outen.

Während eines gemeinsamen Ausfluges zum See mit Jay, für den sie mehr empfindet als nur noch bloße Freundschaft, findet sie im Wasser, verborgen im Schilf, eine weitere Leiche. Es handelt sich um eine vermisste Schülerin aus der Gegend. Die Suche nach dem Mörder läuft auf Hochtouren und Violet weiß, dass sie in der Lage ist, den Mörder zu fassen. Ihre Eltern und Jay lassen sie von nun an nicht mehr aus den Augen, andernfalls wäre sie in der Lage durch die Stadt zu laufen und nach dem Echo des Mörders Ausschau zu halten, denn ihre Opfer hinterlassen ihr Echo am Täter. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, spitzt sich die Situation zu. Durch einen unglücklichen Zufall kommt Violet dem Mörder näher als ihr lieb ist und gerät dadurch auch in sein Visier ...


Ein fesselnder Auftakt! Der Plot wurde sehr spannend und fantasievoll erarbeitet. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass sich das Buch nicht nur um die Gabe von Violet dreht, sondern auch um die alltäglichen Teenagersorgen, wie ihre erwachten Gefühle für ihren besten Freund. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei mir das Zusammenspiel zwischen Violet und Jay am besten gefallen hat - was für ein tolles Gespann. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm und spannend zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Auf den 2. Band der Reihe "Ruf der verlorenen Seelen" freue ich mich bereits jetzt.


Bewertung



Die Autorin:
Mit ein paar wenigen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose ist Kimberly Derting gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer alleinerziehenden Mutter in der Nähe von Seattle geboren und aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entdeckte sie die Liebe zur Literatur und begann, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Während der Schulzeit belegte Kimberly Derting Kurse in Journalistik, um ihre Schreibkünste zu verbessern. Heute lebt sie mit Mann und Kindern in Pacific Northwest. (Text von Lovelybooks)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.
Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:

Bereits vor einiger Zeit bin ich, dank begeisterter Rezensionen, auf dieses Buch aufmerksam geworden und als ich es die Tage in der Bücherei entdecke, musste ich es sofort entleihen.

Freitag, 20. April 2012

[Rezension] Jutta Wilke - Wie ein Flügelschlag




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 282 Seiten
Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 364960566X

ISBN-13: 978-3649605669
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,2 x 3 cm

Buchcovertext:
Ein Stipendium an einem der renommiertesten Sportinternate! Für die sechzehnjährige Jana geht damit ein großer Traum in Erfüllung. Bis sie eines Tages ihre Freundin Melanie leblos im Schwimmbecken findet und sich alles in einen Albtraum verwandelt. Jana will nicht glauben, dass Mel an plötzlichem Herzversagen gestorben ist. Aber egal, an wen sie sich wendet, überall stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Schließlich versucht sie, auf eigene Faust herauszufinden, was hinter den Machenschaften im Internat steckt, und kommt zusammen mit Mels Bruder Mika der schrecklichen Wahrheit auf die Spur ...

Zum Buch:
Jana, ein 16-jähriges Mädchen darf aufgrund eines Stipendiums an einer der besten Sportinternate lernen. Seit sie 5 Jahre alt war und schwimmen gelernt hat, weiß sie, dass sie Flügel hat, sie kann fliegen, sich von allem befreien.
In der Schule jedoch hat sie einen schweren Stand, sie wird von ihren Mitschülern nicht aktzeptiert, weil sie eben nur durch das Stipendium dort sein kann und nicht wie viele andere, hauptsächlich durch das Geld ihrer Eltern. Sie hat nur eine Freundin, die auch ihre stärkste Konkurrentin ist - Melanie.
Mel lebt in einer völlig anderen Welt wie Jana. Ihr Vater ist Arzt und selbst ein ehemaliger Leistungssportler, der nun seine Tochter massiv antreibt, immer mehr und bessere Leistungen zu bringen.
Dann wird Melanie eines morgens tot im Schwimmbecken des Internats gefunden, Todesursache: Herzversagen. Das aber kann und will Jana nicht glauben und gemeinsam mit Mels Bruder Mika versuchen sie, die Wahrheit über Mels Tod in Erfahrung zu bringen.
Wird Ihnen das gelingen?

Jutta Wilke hat hier einen fantastischen Jugendroman vorgelegt, der nicht nur  Jugendliche anspricht.
Er handelt von Freundschaft, Liebe, Mobbing, Doping, Neid und Hass. 
Die Charaktere der Protagonisten, insbesondere von Jana sind hervorragend ausgearbeitet. 
Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Sicht von Jana erzählt. Sie beginnt eigentlich mit der Mitte des Buches, dem Tod von Melanie. Im Nachhinein wird die Vorgeschichte der letzten 3 Wochen erzählt, von den Veränderungen in Melanies Verhalten und den Gedanken und Gefühlen, die Jana während dieser Zeit hatte.
Die Autorin zeigt auch die negativen Aspekte auf, die der Leistungssport mit sich bringt - Konkurrenzdenken, Missgunst, Doping und die Zwänge, immer die besten sein zu müssen. Man sieht aber auch, wie notwendig für die Psyche der Sportler ein intaktes familiäres Umfeld ist. Das hatten beide Mädchen nicht. Jana war mit einer Mutter geschlagen, die es am liebsten gehabt hätte, wenn sie wieder nach Hause kommen würde und Melanie kämpfte gegen ihren dominanten Vater, der Schwäche nicht akzeptieren konnte. Beide haben auf ihre Art versucht, auszubrechen.
Die Welle des Hasses, die Jana entgegen gebracht wird, nachdem Melanie tot aufgefunden wurde, hätte viele zum Aufgeben gebracht, aber Jana ist die geborene Kämpferin, auch diese Situationen meistert sie mit zusammengebissenen Zähnen. Sie hat es nicht soweit gebracht, um jetzt aufzugeben.
Im Gegenteil, sie mobilisiert den Bruder von Mel und gemeinsam stoßen sie auf Ungeheuerliches.

Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und war sprachlich an die Alterszielgruppe von 12 - 16 Jahren angepasst.
Es war von Beginn an spannend und ließ den Leser mit teilhaben an den Recherchen von Jana und Mika, die absolut nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt wurden.
Obwohl ich mir schon so ein Ende gedacht habe, hat es mich doch überrascht.
Das ist definitiv ein Buch, bei dem man sich schwer tut, es aus der Hand zu legen, wenn man angefangen hat zu lesen.

Die Gestaltung des Covers finde ich wunderschön und absolut passend zum Buch. Ebenso die Schmetterlinge in den Ecken des jeweils neuen Kapitels sind gelungen und lockern so die ernste Atmosphäre, die sich beim Lesen einschleicht, etwas auf.

Absolut empfehlenswert, auch für ältere Leser wie mich.

Bewertung:



Zur Autorin:
Jutta Wilke wurde 1963 in Hanau geboren, wo sie auch heute noch lebt und arbeitet. Sie arbeitete jahrelang als Rechtsanwältin, gab diesen Beruf jedoch auf, um sich nur noch dem Schreiben von Büchern zu widmen.






An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt