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Dienstag, 3. September 2013

[Rezension] Peter Freund - Laura und das Labyrinth des Lichts (Band 6)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 464
ISBN: 978-3-431-03720-3
Erscheinungstermin: 13. November 2007
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Amazon:
In einer Nacht der Wintersonnenwende, bei totaler Mondfinsternis, wurde auf dem Planeten Aventerra ein gefährlicher Zaubertrank gebraut, der dem Schwarzen Fürsten Borboron endlich den Sieg über die Menschen und die Krieger des Lichts bringen soll.Nach einem Sturz mit dem Mountainbike ist Laura Leander in ein tiefes Koma gefallen. Die Ärzte sind ratlos, denn ihren Untersuchungen zufolge ist das Mädchen völlig gesund. Nur Lauras Bruder Lukas ahnt, dass das Leben seiner Schwester am seidenen Faden hängt, weil sie zum Spielball eines ehrgeizigen Schwarzmagiers geworden ist. Und bevor er sich versieht, wird er hineingezogen in einen nahezu aussichtslosen Kampf ...

Rezension:
Das Leben bei Familie Leander ist wieder so, wie es sein sollte. Vater Marius arbeitet im Internat Ravenstein als Lehrer, Mutter Anna, die nach langen Jahren der Gefangenschaft durch Laura befreit werden konnte, setzt ihr Studium fort und die 14-jährige Laura besucht zusammen mit ihrem 13-jährigen Bruder Lukas nach wie vor das Internat Ravenstein. Doch Laura hat sich verändert. Denn um ihre Mutter aus der Gefangenschaft von Aventerra zu befreien, musste sie all ihre besonderen Fähigkeiten aufgeben, inklusive ihrer Erinnerungen an ihre Abenteuer. Seitdem fand auch in Laura ein innere Wandlung statt.

Statt aufgeschlossenem neuen gegenüber zu sein und ihre Freizeit mit ihren Freunden und ihren Hobbys zu verbringen, zieht sie sich immer mehr zurück und lernt für die Schule. Ihre Freundschaften und Hobbys vernachlässigt sie vollkommen. Ihre Familie und ihre beste Freundin Kaja hingegen bringen vollstes Verständnis für sie auf - was es Laura nicht leichter macht, da sie einfach nicht versteht, warum sie alle wie ein rohes Ei behandeln.

Dann jedoch stürzen auf einer Radtour Lukas und Laura. Während Lukas schnell wieder das Bewusstsein wiedererlangt, fällt Laura in ein Koma. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt, die Dunklen sind dafür verantwortlich und haben Laura in einen Todesschlaf versetzt, aus dem sie nie wieder erwachen wird. Laura jedoch, auch wenn sie im Koma liegt, gelingt es, eine Traumreise anzustellen und während dieser Traumreise kann sie sich an alles erinnern, was sie zuvor während solcher Reisen erlebt hat. Zwar sind ihr die Zusammenhänge zu ihrer jetzigen Situation noch nicht klar, aber sie weiß, sie muss nach Aventerra um das Gegenmittel zu finden und den Fluch zu brechen, denn andernfalls wird sie sterben. Lukas hingegen, von Schuldgefühlen wegen des Unfalls geplagt, geht einen Pakt mit den Dunklen ein ...


Der 6. Band der Laura-Leander-Reihe! Dieser Band beginnt etwa 2 Monate nach dem Ende des 5. Bandes "Laura und der Ring der Feuerschlange". Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei sich die Handlungen in diesem Band zum größten Teil auf Aventerra und auf Lauras Traumreisen abspielen. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei Laura in diesem Band wieder eine deutliche Reifung durchmacht. Auf der Erde ist sie einfach nur ein normaler Teenager, ohne besondere Kräfte, doch auf ihren Traumreisen muss sie erkennen, dass noch mehr in ihr steckt, als es vorher den Anschein hatte und erst wenn sie das akzeptiert, wird es ihr gelingen, wieder sie selbst zu sein. Auch Lukas spielt in diesem Band eine tragende Rolle. Auf Grund seiner Schuldgefühle lässt er sich mit den Dunklen ein, egal, welche Konsequenzen es für ihn hat, für Laura würde er einfach alles tun. Auch er ist, auf Grund seines hohen IQs und seiner Erfahrungen der letzten Jahre deutlich seinen Altergenossen voraus, doch darf man nicht vergessen, auch er ist nur ein 13-jähriger Junge. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen fesselnd zu lesen und ich freue mich schon jetzt auf den 7. Band der Reihe "Laura und der Kuss des schwarzen Dämons" den ich ebenfalls vorliegen habe.
Bewertung

Von Peter Freund bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Peter Freund war viele Jahre in der Film- und Fernsehbranche tätig, zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos in Berlin, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Als Autor, Dramaturg und Produzent ist er für zahlreiche Fernsehproduktionen verantwortlich. Peter Freund ist verheiratet, lebt und arbeitet in Berlin. Viele seiner Figuren erfand er für seine inzwischen erwachsenen Kinder, die nicht genug bekommen konnten von seinen fantastischen Einfällen.Mit "Laura und das Geheimnis von Aventerra", "Laura und das Siegel der Sieben Monde", "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx" sowie "Laura und der Fluch der Drachenkönige" schuf er sich weltweit eine große Fan-Gemeinde. Seine Bücher erscheinen in 17 Ländern. "Mit Laura und der Ring der Feuerschlange" erreichte der Autor sogar Platz 2 der Bestsellerliste Kinder- und Jugendbuch. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.

Dienstag, 27. August 2013

[Rezension] Peter Freund - Laura und der Ring der Feuerschlange (Band 5)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 447
ISBN: 978-3-431-03694-7
Erscheinungstermin: 6. November 2006
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Lübbe:
Seit einem mysteriösen Autounfall vor vielen Jahren hält Laura ihre Mutter für tot – bis der Drache Gurgulius in ihr die Hoffnung weckt, dass Anna Leander noch leben könnte.
Um sich Gewissheit zu verschaffen, riskiert das Mädchen mit den magischen Fähigkeiten eine Traumreise in die eigene Vergangenheit. Alles deutet darauf hin, dass Anna in das düstere Reich der Schatten verbannt wurde. Doch dort kann man nur mit Hilfe des sagenumwobenen Rings der Feuerschlange eindringen. Als Laura diesen endlich entdeckt und in das Schattenreich aufbricht, ahnt sie nicht, dass das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sie wartet ...


Rezension:
Die 13-jährige Laura Leander hat es geschafft und ihren Vater Marius aus der Gefangenschaft des Schwarzen Fürsten Borboron befreit. Erst vor wenigen Wochen sind sie und ihr Vater auf die Erde zurück gekehrt und die Freude ist natürlich riesengroß. Auch ihr 12-jähriger Bruder Lukas ist mehr als nur froh, seinen Vater nach dessen monatelanger Gefangenschaft wieder in die Arme schließen zu können. Von seinen Kollegen im Internat Ravenstein, dem Internatsdirektor Professor Aurelius Morgenstern, dem Sportlehrer Percy Valiant und Miss Mary Morgain wird er ebenfalls herzlich aufgenommen und auch sein alter Posten als Geschichtslehrer ist noch vakant, dafür hatte Professor Morgenstern all die Monate gesorgt. Weniger begeistert von Marius Rückkehr sind natürlich die Bösen unter den Lehrern, allen voran Dr. Quintus Schwarz, der gemeine Physiklehrer des Internats und Rebekka Taxus, die intrigante Mathelehrerin.

Es ist auch fast so etwas wie Familienalltag im Hause Leander eingezogen. Seitdem Marius wieder da ist, bemüht sich Sayelle Leander-Rüchlin, die Stiefmutter von Laura und Lukas, ausgesprochen führsorglich um ihre Stiefkinder. Laura und Lukas jedoch trauen Sayelle nach wie vor nicht über den Weg, zu viele Verdachtsmomente hat es gegeben, aus denen fast eindeutig belegt werden kann, dass sie auf der Seite der Dunklen steht.

Als wäre das nicht schon alles stressig genug, macht Laura an einem Spukhaus, nicht weit vom Internat entfernt, die Bekanntschaft mit einer riesigen schwarzen Katze, die ihr alles andere als wohl gesonnen scheint. Sind die Dunklen nach wie vor hinter ihr her und bedrohen sie nunmehr auf neue Weise auf der Erde? Doch nicht nur das beschäftigt Laura. Immer wieder wird sie von Erinnerungen heimgesucht, die mit dem tödlichen Unfall ihrer Mutter Anna vor acht Jahren zusammenhängen. Es stellt sich die Frage: War es ein Unfall und ist Anna überhaupt gestorben? Laura begibt sich auf eine Traumreise, um endgültig das Geheimnis um ihre Mutter zu offenbaren und macht dabei eine erschreckende Entdeckung ...


Der 5. Band der Laura-Leander-Reihe! Das Buch beginnt wenige Wochen nach dem Ende des 4. Bandes "Laura und der Fluch der Drachenkönige". Der Plot wurde wieder ausgesprochen abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei sich die Handlung in diesem Band zu einem großen Teil in der Vergangenheit und Traumwelt verlagert. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei in diesem Band das Hauptaugenmerk wieder auf Laura liegt bzw. auf die zwei Generationen Frauen vor ihr. Es offenbart sich die Herkunft ihrer Familie und warum ausgerechnet Laura zum Kreis der Wächter gehört und welch großer Preis zu zahlen war. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie der Leser deutlich Lauras weitere Reife mitverfolgen kann, denn, auch wenn sie beileibe nach wie vor ein Teenager ist, ist sie doch auf Grund ihrer bisherigen Abenteuer reifer, als andere Mädchen dieses Alters und dennoch, um das Geheimnis um ihre Mutter zu lüften, muss sie erneut über sich hinauswachsen. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen fesselnd zu lesen und ich freue mich schon jetzt auf den 6. Band der Reihe "Laura und das Labyrinth des Lichts", den ich im Übrigen gerade lese.
Bewertung

Von Peter Freund bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Peter Freund war viele Jahre in der Film- und Fernsehbranche tätig, zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos in Berlin, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Als Autor, Dramaturg und Produzent ist er für zahlreiche Fernsehproduktionen verantwortlich. Peter Freund ist verheiratet, lebt und arbeitet in Berlin. Viele seiner Figuren erfand er für seine inzwischen erwachsenen Kinder, die nicht genug bekommen konnten von seinen fantastischen Einfällen.Mit "Laura und das Geheimnis von Aventerra", "Laura und das Siegel der Sieben Monde", "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx" sowie "Laura und der Fluch der Drachenkönige" schuf er sich weltweit eine große Fan-Gemeinde. Seine Bücher erscheinen in 17 Ländern. "Mit Laura und der Ring der Feuerschlange" erreichte der Autor sogar Platz 2 der Bestsellerliste Kinder- und Jugendbuch. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.

Dienstag, 20. August 2013

[Rezension] Peter Freund - Laura und der Fluch der Drachenkönige (Band 4)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 479 
ISBN: 978-3-431-03634-3
Erscheinungstermin: 2005
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Amazon:
Lauras fantastische Reise geht weiter: Im Kampf gegen den Schwarzen Fürsten Borboron, der ihren Vater gefangen hält, muss sie sich auf die Suche nach dem sagenhaften Sterneneisen machen. Nur damit kann das zerbrochene Schwert Hellenglanz, eine unersetzliche Waffe zur Verteidigung des Guten, wieder zusammengeschmiedet werden. Doch das seltene Metall ist im Besitz der Drachenkönige von Aventerra. Seit langer Zeit schützen sie den kostbaren Schatz durch einen bösen Fluch. Laura ist rettungslos verloren bis sie sich auf eine alte Geschichte und ihre besonderen Gaben besinnt. So schafft sie es endlich, ihren Vater zu befreien. Die beiden glauben sich bereits in Sicherheit, als plötzlich der doppelköpfige Drache Gurgulius auftaucht, der das Mädchen mit abgrundtiefem Hass verfolgt ... 

Rezension:
Laura ist nach Aventerra zurückgekehrt und muss sich dort einer neuen Aufgabe stellen. Sie muss das Wissen erlangen, wie das magische Schwert Hellenglanz wieder zusammen gesetzt werden kann, doch die Schergen Borborons sind ihr nach wie vor auf den Fersen. Begleitet wird Laura von dem kleinen Swuupie Schmatzfraß und ihrem treuen Pferd. Ihr Ziel ist es, Hellenglanz wieder zusammenzusetzen und mit diesem und der Hilfe ihrer Verbündeten ihren Vater aus der Gefangenschaft des Schwarzen Fürsten zu befreien. Unterwegs trifft sie auf den jungen Magier Venik, dem sie das Leben rettet und der ebenfalls noch eine Rechnung mit Borboron offen hat, sodass er sich entschließt, Laura auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten. Doch auch Syrin, Lauras alte Feindin, setzt alles daran, um Laura an der Erfüllung ihrer Aufgabe zu hindern.

Derweil ist Lukas, Lauras jüngerer Bruder, im Internat Burg Ravenstein zurück geblieben. Er macht sich Sorgen um Laura und ihre Mission, darf sich das aber vor den anderen Schülern nicht anmerken lassen, da diese davon ausgehen, dass Laura krank ist und sich Zuhause erholt. Dass sie erst in drei Monaten wieder die Möglichkeit hat, auf die Erde zurück zu kehren, wissen lediglich einige Lehrer, Lukas und Lauras beste Freundin Kaja Löwenstein.

Derweil nutzen die Bösen auf Burg Ravenstein Rebekka Taxus, Dr. Quintus Schwarz und Albin Ellerking das Verschwinden Lauras aus, um Professor Morgenstern in ernste Schwierigkeiten zu bringen. Können Mary Morgain, Percy Valiant und Lukas verhindern, dass das Internat geschlossen wird und Laura und ihre Verbündeten jede Zuflucht auf der Erde verlieren?


Der 4. Band der Laura-Leander-Reihe! Das Buch beginnt unmittelbar nach dem Ende des 3. Bandes "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx". Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei hier beim Buchdruck wieder wundervoll hervorgehoben wurde, wo der jeweilige Part gerade spielt, denn die Handlungen auf der Erde sind mit schwarz gedruckt, die auf Aventerra in rot. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei dieses Mal das Hauptaugenmerk nicht unbedingt nur auf Laura liegt, sondern auch Lukas eine entscheidende Rolle spielt und in ihm schlummert wohl noch einiges, was erwachen wird. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen angenehm zu lesen und ich freue mich schon jetzt auf den 5. Band der Reihe "Laura und der Ring der Feuerschlange", den ich als nächstes lesen werde.

Bewertung

Von Peter Freund bereits gelesen und rezensiert:




Der Autor:
Peter Freund war viele Jahre in der Film- und Fernsehbranche tätig, zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos in Berlin, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Als Autor, Dramaturg und Produzent ist er für zahlreiche Fernsehproduktionen verantwortlich. Peter Freund ist verheiratet, lebt und arbeitet in Berlin. Viele seiner Figuren erfand er für seine inzwischen erwachsenen Kinder, die nicht genug bekommen konnten von seinen fantastischen Einfällen.Mit "Laura und das Geheimnis von Aventerra", "Laura und das Siegel der Sieben Monde", "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx" sowie "Laura und der Fluch der Drachenkönige" schuf er sich weltweit eine große Fan-Gemeinde. Seine Bücher erscheinen in 17 Ländern. "Mit Laura und der Ring der Feuerschlange" erreichte der Autor sogar Platz 2 der Bestsellerliste Kinder- und Jugendbuch. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.

Donnerstag, 6. Juni 2013

[Rezension] Garth Nix - Mächtiger Samstag (Band 6)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 269
ISBN: 978-3-431-03776-0
Erscheinungstermin: 14. April 2009
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Amazon:
Arthur Penhaligon hat bereits fünf magische Schlüssel erlangt. Nun ist der Schlüssel der mächtigen Lady Samstag an der Reihe. Sie ist die älteste Bewohnerin und größte Zauberin des Hauses, und sie befehligt unzählige Magier. Ehe Arthur sich╔s versieht, muss er an allen Fronten kämpfen: Das Nichts droht, das Haus aufzulösen. Arthurs Mutter ist verschwunden. Seine Heimatstadt wird angegriffen. Seine Verbündeten sind unzuverlässig. Er kann nicht einmal in das anscheinend uneinnehmbare Oberhaus gelangen - und selbst wenn: Den sechsten Schlüssel zu erobern ist vielleicht nicht genug, um die zaubernden Horden von Lady Samstag und ihr Streben nach der absoluten Macht aufzuhalten.


Rezension:
Lady Samstag hat ihr Ziel fast erreicht - es fehlt nicht mehr viel und sie hat endlich Zugang zu den Unvergleichlichen Gärten, dem Domizil von Lord Sonntag. Immerhin ist sie die älteste Bewohnerin des Hauses und von daher steht ihr der Platz an oberster Stelle zu. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat sie die übrigen Teile des Hauses nach und nach durch das Nichts zerstören lassen.

Der 12-jährige Arthur jedoch hat ihr den Kampf angesagt, denn er weiß, er muss auch das 6. Vermächtnis befreien und den 6. Schlüssel der Architektin von Lady Samstag fordern, um das Haus und somit auch seine Welt zu retten. Bisher konnte er die ersten 5 Vermächtnisse befreien und auch die ersten 5 Schlüssel erringen, doch mit jedem neuen Gegner wird der Kampf härter. Arthur jedoch muss sich diesem Stellen, wenn er will, dass seine Familie auf der Erde in Sicherheit ist und er muss seine Mutter finden, die entführt wurde, nur von wem, das weiß er noch nicht.

Mit Hilfe von Pfeiferkind Susi Türkisblau und den Erhobenen Ratten macht er sich auf den Weg in Lady Samstags Reich und sucht nach dem Vermächtnis, das dieses Mal wirklich ausgesprochen gut versteckt wurde. Doch ihm gelingt das unmöglich und er kann das Vermächtnis befreien. Lady Samstag jedoch wird er nicht so schnell mächtig, denn diese bereitet sich darauf vor, das Reich Lord Sonntags zu stürmen, um endlich den Platz einzunehmen, dessen sie sich schon immer für berechtigt hielt. Arthur bleibt nichts anderes übrig, als Lady Samstag zu folgen, denn diese hat den Schlüssel bei sich und ohne diese, das weiß Arthur, kann er in einem Kampf gegen Lord Sonntag, den mächtigsten Treuhänder, niemals bestehen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse ...


Arthurs 6. Abenteuer! Der Plot wurde ausgesprochen abwechslungsreich erarbeitet, mir hier ganz besonders gut gefallen hat, dass Arthur in einem großen Teil des Buches wirklich auf sich allein gestellt war und ihm dieses Mal niemand zu Hilfe eilte. Hier konnte man als Leser wieder sehr gut feststellen, wie sehr sich Arthur während seiner Abenteuer verändert hat - ob zum Positiven oder Negativen, bleibt jedem selbst überlassen. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei mir hier dieses Mal ganz besonders gut die Figur des Protagonisten Arthur gefallen hat, denn dieser hat sich nunmehr deutlich verändert und dennoch versucht er, soviel Menschlichkeit in sich zu bewahren, wie nur irgend möglich. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell gelesen hatte und ich mich den übrigen Bänden der Reihe widmen konnte. Die Rezension zum 7. und letzten Band der Reihe "Goldener Sonntag" kommt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Tja, da stand ich nun und hatte Band 1 - 5 und 7 der Reihe, aber Band 6 war zu einem vernünftigen Preis im Hardcover einfach nicht zu bekommen. Dann wurde die Reihe jedoch in einem Forum, in dem ich mich rumtreibe, als Wanderbuch angeboten und da ich die einzige war, die sich gemeldet hatte, wurder mir auch nur Band 6 zugeschickt, sodass ich endlich die Reihe komplett zum Lesen vorliegen hatte.

[Rezension] Garth Nix - Listiger Freitag (Band 5)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 300
ISBN: 978-3-431-03768-5
Erscheinungstermin: 29. November 2008
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Arthur Penhaligon war eigentlich dem Tod geweiht. Doch man ließ ihn nicht sterben, sondern erlegte ihm eine schier unlösbare Aufgabe auf: Er muss sieben Schlüssel besorgen ... von sieben Erzfeinden.
Arthur Penhaligon, Held wider Willen, hat Großes geleistet: Vier Feinde sind besiegt  –  der schwarze Montag, der grimmige Dienstag, der kalte Mittwoch und der raue Donnerstag  – , und alle mussten sie ihre Schlüssel an Arhtur abgeben. Dennoch wird die Woche für Arthur von Tag zu Tag schlimmer. Seine Freunde sind in Gefangenschaft geraten, und eine neue Armee aus Nichtlingen bedroht die Welt.
Überdies muss Arthur sich für den Kampf gegen die listige Lady Freitag wappnen  – eine Gegnerin, die mit ihrem Spiegel die Erinnerungen, Gefühle und Seelen ihrer Opfer zu stehlen vermag ...


Rezension:
Nachdem Arthur schlussendlich gelungen ist, das 4. Vermächtnis zu befreien und den 4. Schlüssel der Architektin zu erhalten, weiß er, dass er nicht so ohne weiteres mehr nach Hause kann. Mittlerweile ist er förmlich von Magie infiziert worden, sodass er, wenn er wieder auf der Erde leben würde, großes Unheil über die Menschheit bringen könnte. Auch ist er sich mittlerweile bewusst, welche Verantwortung innerhalb des Hauses auf ihm liegt, sodass er weiß, dass er die übrigen 3 Vermächtnisse befreien muss sowie die letzten 3 Schlüssel erringen muss, um eventuell wieder ein normales Leben führen zu können.

Noch während er sich mit Dame Primus (der Verschmelzung der bisher befreiten 4 Vermächtnisse) berät, erhält er von Lady Freitag eine Abdankungsurkunde. Diese jedoch entpuppt sich als Falle, denn kaum das Arthur das Schreiben berührt, findet er sich an einen unwirklichen Ort wieder. Doch nicht nur die feindselige Umgebung ist es, mit der er kämpfen muss, auch der Pfeifer ist nach wie vor hinter den übrigen Vermächtnissen und Schlüsseln hinterher, um die Herrschaft im Haus zu erhalten. Womit Arthur jedoch nicht rechnet - Hilfe kommt dieses mal von ganz unerwarteter Stelle ...

Derweil ist es Blatt auf der Erde gelungen, Arthurs Doppelgänger unschädlich zu machen. Als sie jedoch nach dem Kampf wieder zu sich kommt, liegt sie im Krankenhaus und muss mit ansehen, wie alle übrigen Patienten schlafwandelnd entführt werden. Blatt, die ihre Tante unter den anderen erkennt, schließt sich der Truppe an und landet so in Lady Freitags Reich. Hier muss sie Hilfsarbeiten ausführen und versucht derweil alles, um einen Weg zu finden, sich und die anderen wieder nach Hause zu bringen, doch sie weiß: Ohne die Hilfe von Arthur und der Schüssel sind ihre Chancen aussichtslos - doch wo Arthur steckt, dass weiß zu diesem Zeitpunkt niemand.


Arthurs 5. Abenteuer! Der Plot wurde wieder fantastisch erarbeitet, wobei in diesem Buch mehrere Handlungstränge parallel verlaufen, sodass man förmlich mit jedem Kapitel einem anderen Teil der Geschichte folgt. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei mir hier wieder ganz besonders gut Blatt gefallen hat, die wider aller Umstände nicht aufgibt, für sich und die gefangen Menschen zu kämpfen und nicht verzagt, auch wenn gerade einmal keine Hilfe zur Stelle ist. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell gelesen hatte und ich mich den übrigen Bänden der Reihe widmen konnte. Die Rezension zum 6. Band der Reihe "Mächtiger Samstag" kommt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Da mich Wühltische von jeher magisch angezogen haben, gerade wenn darauf Bücher liegen, ist ja kein Geheimnis. Auf einem dieser Wühltische entdeckte ich fast genau ein Jahr nach den ersten vier Bänden, die Teile 5 und 7, die ich natürlich unbedingt kaufen musste ^^

Dienstag, 4. Juni 2013

[Rezension] Garth Nix - Rauer Donnerstag (Band 4)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 350
ISBN: 978-3-431-03741-8
Erscheinungstermin: 11. März 2008
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Drei Schlüssel hat Arthur aus den magischen Reichen erobert. Doch als er in seine eigene Welt zurückkehren will, stellt er fest, dass jemand seinen Platz eingenommen hat und ihm auf magische Weise den Weg versperrt – ein Doppelgänger! Dann wird Arthur auch noch in die Glorreiche Armee zwangsrekrutiert. Und das ausgerechnet unter dem Befehl seines Erzfeindes: in den Reihen des grausigen Sir Donnerstag ...

Rezension:
Nachdem Arthur auch das 3. Vermächtnis befreien konnte und den 3. Schlüssel der Architektin errungen hat, will er nur eines - nach Hause. Doch der Weg dorthin ist ihm versperrt, ein Nichtling-Doppelgänger aus dem Haus hat in der Menschenwelt seinen Platz eingenommen. Arthur ist verzweifelt, doch seine Freundin Blatt erklärt sich bereit, die Macht des Doppelgängers zu brechen, sodass Arthur wieder nach Hause kann. Während Blatt sich auf den Weg in die Menschenwelt und auf die Spur des Doppelgängers begibt, muss Arthur derweil im Haus verbleiben.

Doch anstelle dort einige anliegende Aufgaben zu erfüllen, wird er von der Armee einberufen, die niemand anders befehligt als Sir Donnerstag. Arthur hat keine Wahl - er muss dem Einberufungsbefehl folgen. Vor Ort jedoch gelingt es ihm, mit Hilfe eines Soldaten inkognito seine Ausbildung zu beginnen, die immerhin 100 Jahre dauern soll. Schnell schließt er Freundschaft mit einem kleine Pfeiferkind, doch noch ehe ihm die Flucht vom Feld gelingen soll, wird er "zwischen den Ohren gewaschen" und verliert dadurch sein Gedächtnis. Zwar gelang es ihm vorab noch, einige Notizen zu machen, doch schlau wird er nach der Behandlung aus diesen nicht mehr.

Derweil greift der Pfeifer mit Tausenden Neunichtlingen das Haus an, um das Erbe der Architektin anzutreten. Die Armee und somit auch Arthur rücken aus, um sich dem Feind zu stellen und nach und nach, kehr auch Arthurs Gedächtnis zurück und er weiß, dass er nicht nur den Pfeifer und die Neunichtlinge bekämpfen muss, sondern auch das 4. Vermächtnis befreien und den 4. Schlüssel der Architektin von Sir Donnerstag fordern. Zum Glück eilt ihm seine Freundin Susi Türkisblau zu Hilfe, die zwar für eine Menge Verwirrung sorgt, jedoch wie immer Arthur mit ihrem Kampfgeist hilfreich zur Seite steht. Blatt hat indes die Machtquelle von Arthurs Doppelgänger ausfindig gemacht, doch dieser macht nun Jagd auf das junge Mädchen ...


Arthurs 4. Abenteuer! Der Plot wurde wieder sehr abwechslungsreich erarbeitet, wobei mir hier dieses Mal die Tatsache gefallen hat, dass Arthur mitten in der Geschichte seines Gedächtnisses beraubt wurde und dennoch eine Führungspersönlichkeit aus ihm hervorgeht. Gerade in diesem Band merkt der Leser, wie sehr sich Arthur schon verändert hat, vom einst schwächlichen Kind zu einer Persönlichkeit, die andere mitziehen kann und die Führung übernimmt. Die Figuren wurden detailliert erarbeitet, wobei mir hier Sir Donnerstag ganz besonders gut gefallen hat, denn dieser ist der erste Treuhänder, der es nicht persönlich auf Arthur abgesehen hat, sondern der eher zufällig mit ihm zu tun hat. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell gelesen hatte und ich mich den übrigen Bänden der Reihe widmen konnte. Die Rezension zum 5. Band der Reihe "Listiger Freitag" kommt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Da mich Wühltische von jeher magisch angezogen haben, gerade wenn darauf Bücher liegen, ist ja kein Geheimnis. Auf einem dieser Wühltische entdeckte ich die ersten vier Bücher dieser Reihe, die ich spontan gekauft habe ^^

[Rezension] Garth Nix - Kalter Mittwoch (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 382
ISBN: 978-3-431-03723-4
Erscheinungstermin: 11. September 2007
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Im Krankenhaus findet Arthur Penhaligon eine seltsame Karte unter der Bettdecke. Es ist eine Einladung: Die geheimnisvolle Lady Mittwoch bittet ihn zu einem Mittagsmahl mit siebzehn Gängen. Und schon steckt Arthur mitten im nächsten Abenteuer, bei dem er Piraten, tosenden Stürmen und einem riesigen Geschöpf trotzen muss, das angeblich alles frisst, was ihm in die Quere kommt. Eines steht fest: Arthur muss den dritten von insgesamt sieben Schlüsseln finden – nicht nur für sich selbst, sondern für die unzähligen Menschen seiner Welt, die Schlimmes erleiden müssen, falls er versagt.

Rezension:
Nur mir Müh und Not und mit Hilfe von Susi Türkisblau hat Arthur sein 2. Abenteuer im Haus bestanden und konnte das 2. Vermächtnis befreien, wie auch den 2. Schlüssel der Architektin für sich einfordern. Auf Grund seiner Verletzungen liegt er in der Menschenwelt mal wieder im Krankenhaus - ein "Treppensturz" hatte ihn dorthin befördert. Doch auch hier kommt er nicht zur Ruhe, denn auch die 3. Treuhänderin der Architektin lässt ihn nicht in Ruhe. Noch im Krankenhaus erhält er eine Einladung von ihr, mit dem Vermerk, dass für den Transport gesorgt ist. Als ihn auch noch seine Schulfreundin Blatt besucht, versucht er, sie schnell loszuwerden, da er einfach nicht weiß, womit der bei Lady Mittwoch zu rechnen hat.

Blatt jedoch verlässt nicht schnell genug Arthurs Zimmers, sodass sie zusammen mit Arthur in die Haus-Welt gezogen wird. Beide landen auf Arthurs Krankenbett in der Grenzsee des Hauses. Schnell muss sich Arthur etwas einfallen lassen, wenn sie nicht beide ertrinken wollen. Wie durch ein Wunder taucht ein Schiff auf "Die Gottesanbeterin", die Blatt mit an Bord nimmt, Arthur jedoch im Meer zurücklässt. Arthur kämpft verzweifelt um sein Leben und in letzter Sekunde gelingt es ihm, die "Motte" auf sich aufmerksam zu machen und an Bord zu gelangen. Hier macht der die Bekanntschaft von Kapitän Katzenkissen und Dr. Scamandros, die ihm hilfreich zur Seite stehen, auf der Suche nach dem 3. Vermächtnis. Vorher jedoch muss sich Arthur noch mit Lady Mittwoch treffen, die die Form eines Wals angenommen hat.

Dieses Unterfangen ist nicht ganz ungefährlich, jedoch mit Hilfe von Mittwochs Gehilfin gelingt es Arthur, das Treffen heil zu überstehen. Jetzt muss er, ob er will oder nicht, das 3. Vermächtnis suchen, um den 3. Schlüssel der Architektin einzufordern und er muss Blatt finden und sie wieder in die Menschenwelt bringen, ehe sie sich beginnt in dieser Welt zu wandeln und diese nicht mehr verlassen kann. Mit Hilfe der Erhobenen Ratten, welche einst durch den Pfeifer ins Haus geführt wurden, entwickelt er einen Plan, um an das 3. Vermächtnis zu kommen, welches sich ausgerechnet in Lady Freitag befindet ...


Arthurs 3. Abenteuer! Der Plot wurde wieder detailliert und abwechslungsreich erarbeitet, wobei die Geschichte diesmal überwiegend auf dem Meer spielt und das Meer ja nun bekanntlich nicht zu meinen liebsten Handlungsort zählt. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei mir ganz besonders Dr. Scamandros positiv aufgefallen ist, der sowohl von der Optik, wie auch vom Charakter eine ausgesprochen faszinierende Persönlichkeit darstellt. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell gelesen hatte und ich mich den übrigen Bänden der Reihe widmen konnte. Die Rezension zum 4. Band der Reihe "Rauer Donnerstag" kommt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Da mich Wühltische von jeher magisch angezogen haben, gerade wenn darauf Bücher liegen, ist ja kein Geheimnis. Auf einem dieser Wühltische entdeckte ich die ersten vier Bücher dieser Reihe, die ich spontan gekauft habe ^^

[Rezension] Garth Nix - Grimmiger Dienstag (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 316
ISBN: 978-3-431-03716-1
Erscheinungstermin: 13. März 2007
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Arthur Penhaligon war eigentlich dem Tod geweiht. Doch man ließ ihn nicht sterben, sondern erlegte ihm eine schier unlösbare Aufgabe auf: Er soll sieben Schlüssel besorgen ... für ein Königreich.
Arthur hätte nicht gedacht, dass er noch einmal in das seltsame Haus zurückkehren müsste, dass ihn am Montag beinahe umgebracht hätte: Das Haus, das ein finsteres Reich birgt.
Nun steht er vor einer neuen Herausforderung. Ein Unhold namens Grimmiger Dienstag bedroht Arthurs Familie und den Rest der Welt. Für Arthur beginnt ein Abenteuer, bei dem er an Bord eines Sonnenschiffs gehen, sich mit einem Sonnenbären anfreunden und finstere Nichtlinge bekämpfen muss.


Rezension:
Arthur hat es geschafft - er hat den 1. Teil des Vermächtnisses der Architektin befreit und konnte Herrn Montag besiegen und hat den 1. Schlüssel errungen. Da Arthur jedoch unbedingt in die Menschenwelt zurück wollte, hat er den 1. Teil des Vermächtnisses, die sich nunmehr Dame Primus nennt, zu seiner Bevollmächtigen im Haus gemacht. Auch die Schlafseuche auf der Erde (eine Krankheit, die die Bewohner des Hauses über die Menschen gebracht haben) konnte besiegt werden. Was Arthur jedoch nicht weiß, der nächste Treuhänder, Grimmiger Dienstag, schmiedet Pläne gegen Arthur, damit dieser ihm nicht seinen Schlüssel und damit seiner Macht berauben kann. Mit Arthurs Ruhe in der Menschenwelt ist es jedoch schnell vorbei - Dame Primus ruft ihn zu Hilfe, da im unteren Haus, Arthurs Reich, alles drunter und drüber geht und auch von Grimmiger Dienstag immer mehr Druck auf das untere Haus ausgeübt wird.

Grimmiger Dienstag indes widmet sich seiner Arbeit wie gehabt - er hat eine große Grube, in der er immer tiefer schürfen lässt, was jedoch dem Nichts immer mehr Gelegenheit gibt, sich des Hauses zu bemächtigen und das Nichts zerstört alles, was mit ihm in Berührung kommt. Arthur versucht alles, um nicht ins Haus zurückkehren zu müssen, doch als ihm Wesen des Hauses in seiner Welt begegnen, die auch noch alles andere als wohl gesonnen gegenüber den Menschen sind, weiß er, dass er keine andere Wahl hat und sich erneut dem Kampf stellen muss, um Ruhe in die Menschenwelt zu bringen.

Verdeckt schleicht sich Arthur, zusammen mit Susi Türkisblau, einem Pfeiferkind, das ihm bereits bei seinem ersten Abenteuer hilfreich zur Seite gestanden hat, in Dienstags Reich ein. Dort lernt er den "Alten" kennen, einen Gefangenen, der, was auch geschieht, niemals die Freiheit wiedererlangen darf, da sonst das gesamte Haus dem Untergang geweiht wäre und mit dem Haus auch die Erde. Arthur macht sich also auf, den 2. Teil des Vermächtnisses zu suchen und zu befreien, denn nur mit diesem kann er vom Grimmigen Dienstag den 2. Schlüssel fordern und ihn somit besiegen. Jedoch muss er feststellen, dass nicht nur Grimmiger Dienstag hinter ihm her ist ...


Eine gelungene Fortsetzung!!! Der Plot wurde wieder ausgesprochen fantasiereich, wobei er diesmal, zumal er zu einem großen Teil in einer Grube spielt, auch sehr düster gehalten ist. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei mir die kleine Susi Türkisblau mit ihrer vorlauten Art und ihrem ausgesprochen positiven Wesen immer mehr ans Herz wächst. Ich finde sie einfach zu niedlich. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell gelesen hatte und ich mich den übrigen Bänden der Reihe widmen konnte. Die Rezension zum 3. Band der Reihe "Kalter Mittwoch" kommt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Da mich Wühltische von jeher magisch angezogen haben, gerade wenn darauf Bücher liegen, ist ja kein Geheimnis. Auf einem dieser Wühltische entdeckte ich die ersten vier Bücher dieser Reihe, die ich spontan gekauft habe ^^

[Rezension] Garth Nix - Schwarzer Montag (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 350
ISBN: 978-3-431-03712-8
Erscheinungstermin: 18. Dezember 2006
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben: ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger.
Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: Finstere Boten mit Flügeln, eine Armee aus hundegesichtigen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück.
Arthur wagt es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort will er die Geheimnisse des Schlüssels lüften ...


Rezension:
Es ist Montag und es ist der 1. Schultag des zwölfjährigen Arthur Penhaligon in seiner neuen Schule. Alles andere als begeistert schlittert er durch seinen ersten Schultag, denn mal ehrlich, es ist alles andere als lustig, zwei Wochen nach allen anderen mit der Schule zu beginnen, aber seine Familie zog erst kürzlich in die Stadt. Es wäre sicherlich alles nicht so schlimm, wenn nicht jeden Montag die Siebtklässler einen Geländelauf machen müssten, was an sich sicherlich alles andere als angenehm ist, für Arthur jedoch lebensbedrohlich sein kann, denn Arthur hat Asthma. Doch der Sportlehrer lässt nicht mit sich reden, Arthur muss mitmachen, da er keine Sportbefreiung vorweisen kann (wie hätte er auch wissen sollen, dass montags solch eine Tortour auf ihn wartet?). Es geschieht das, wovor sich Arthur am meisten fürchtet - er erleidet einen Asthmaanfall und kein Lehrer ist in der Nähe. Lediglich zwei andere Schüler eilen ihm zu Hilfe, die zwölfjährige Blatt und ihr Bruder Ed. Beide versuchen, schnellstmöglich Hilfe zu organisieren, denn Arthur liegt im Sterben. Da taucht auf einmal ein Mann auf, der einen anderen in einem Badestuhl fährt.

Als wenn Arthur nicht da wäre, unterhalten sie die Beiden über seinen bevorstehenden Tod. Derjenige, der in dem Badestuhl sitzt, Herr Montag mit Namen, übergibt Arthur, kurz bevor er das Bewusstsein verliert etwas, doch was, das bekommt Arthur so gar nicht mehr mit. Lediglich irgendetwas von wegen Vermächtnis und Erbe - dann wird es dunkel um ihn. Wenig später kommt Arthur im Krankenhaus wieder zu sich - er hat überlebt. Doch das Krankenhaus ist alles andere als entspannend, denn seine Mutter Dr. Emily Penhaligon ist dort ebenfalls angestellt, sodass sich alle ganz besonders um ihn bemühen. Arthurs Vater Robert "Bob" war ein erfolgreicher Musiker und hatte vor fünfunddreißig Jahren große Erfolge mit seiner Band "Die Ratten". Arthur ist das jüngste Kind der Familie, er hat sechs ältere Brüder und Schwestern, wobei Arthur der einzige ist, der nicht genetisch mit seinen Eltern verwandt ist, denn er wurde als Säugling adoptiert. Seine leiblichen Eltern waren Ärtze gewesen und haben mit Emily zusammen gearbeitet, starben jedoch an einer Grippeepidemie, der Arthur wohl sein Asthma zu verdanken hat. Emily und Bob nahmen den kleinen Jungen auf und zogen ihn wie ihre übrigen Kinder groß.

Wenig später kommen ihn Blatt und Ed im Krankenhaus besuchen und berichten von merkwürdigen Gestalten, die sie in der Schule gesehen haben, zumindest Blatt und die etwas zu suchen schienen. Arthur kann sich darauf erst einmal keinen Reim machen - spätestens jedoch auf der Fahrt vom Krankenhaus nach Hause weiß er: Etwas hat sich verändert. Plötzlich steht in seiner Wohngegend ein Haus, das nur er sehen kann. Als Arthur kurze Zeit später wieder in die Schule geht, muss er feststellen, dass diese merkwürdigen Gestalten, die aussehen wie Bluthunde auf zwei Beinen, anscheinend nur auf ihn gewartet haben. Es gelingt ihm, sich in die Schule zu flüchten, wohin ihm die Angreifer offenbar nicht folgen können. Was Arthur jedoch noch nicht weiß, die Bluthundleute, auch "Bringer" genannt, suchen nicht nur ihn, sie bringen auch eine Krankheit mit sich, die seiner Geschichte und der der Menschheit eine tragische Wendung geben wird. Arthur weiß, er muss in dieses ominöse Haus, das nur er sehen kann und dort in Ordnung bringen, was schief gelaufen ist, denn irgendwas läuft seit seiner Begegnung mit Herrn Montag ganz gewaltig schief und das nicht nur in seinem Leben ...


Ein gelungener Auftakt!!! Der Plot wurde ausgesprochen fantasiereich und detailliert erarbeitet, wobei wundervolle Zeichnungen in dem Buch das bildliche Verständnis noch unterstützen. Überrascht war ich vor allem, dass sich der Autor einen kleinen, kränklichen 12-jährigen Jungen als Helden seiner Buchreihe ausgesucht hat, wobei ich jedoch auch gestehen muss, dass das einen unheimlichen Reiz der Geschichte ausmacht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir die coole Blatt echt imponiert hat. Warum Blatt und nicht Arthur? Na ja, Blatt ist irgendwie anders, denn im Gegensatz zu Arthur, kann sie die Gestalten, die sich nach dem Angriff an der Schule rumtreiben, auch ohne magische Hilfsmittel sehen und die Kleine hat auch echt Mumm in den Knochen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass der Entschluss feststand, diese Reihe mehr oder weniger am Stück zu lesen, was mir auch gelungen ist. Die Rezension zum 2. Band der Reihe "Grimmiger Dienstag" erfolgt also in Kürze.


Bewertung

 
Der Autor:
Garth Nix wurde 1963 in Melbourne geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität arbeitete er in der Buch- und Marketingbranche, u.a. als Lektor, Buchhändler, Buchhandelsvertreter, Agent, Publizist und Berater. Seit 2001 widmet er sich vor allem der Schriftstellerei. Seine Bücher haben sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal verkauft, erschienen auf den Bestsellerlisten der New York Times, des Guardian und des Australian und wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Da mich Wühltische von jeher magisch angezogen haben, gerade wenn darauf Bücher liegen, ist ja kein Geheimnis. Auf einem dieser Wühltische entdeckte ich die ersten vier Bücher dieser Reihe, die ich spontan gekauft habe ^^

Samstag, 3. März 2012

[Rezension] Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx (Laura Leander Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 479
ISBN: 978-3-431-03196-6
Erscheinungstermin: 11. Oktober 2004
Format: Hardcover

Verlag: Ehrenwirth

Klappentext:
Laura ist erst dreizehn, aber sie verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten und gute Freunde. Mit ihrer Hilfe führt sie den nahezu aussichtslosen Kampf gegen den Schwarzen Fürsten Borboron, der ihren Vater gefangen hält. Um ihn zu retten, muss das mutige Mädchen das magische Schwert Hellenglanz finden und in das unwirtliche Fatumgebirge reisen. Aber dort lauert eine riesige Silberne Sphinx, die allein dem Zutritt gewährt, der ihre Orakelfrage richtig beantwortet. Eine falsche Antwort bedeutet den sicheren Tod. Nur von ihrem Pferd Sturmwind begleitet, irrt Laura durch den verwunschenen Dschungel, bis die rubinroten Augen des Furcht erregenden Fabelwesens ihr plötzlich entgegenstarren ...


Rezension:
Nachdem Laura ihr letztes Abenteuer überstanden hat, wird es vorerst etwas ruhiger in ihrem Leben, denn erst in knapp 3 Monaten bietet sich ihr wieder die Möglichkeit, nach Aventerra zurückzukehren. Derweil will sie sich etwas mehr um die Schule kümmern und auch ihre Fähigkeiten trainieren. Doch wie so oft in ihrem Leben kommt alles anders.

Die Archäologin Rika Reval ist nach Burg Ravenstein gekommen, weil sie sich mit ihrem alten Freund Marius Leander austauschen wollte. Laura und ihr Bruder Lukas klären die junge Frau auf, dass ihr Vater seit etwa 1,5 Jahren verschwunden ist. Rika ist bestürzt, erzählt den Kindern jedoch, zum Teil um sie auf andere Gedanken zu bringen, dass sie in der Nähe des Internats Ausgrabungen vornimmt, in der Hoffnung, das Schwert des ortsansässigen Drachentöters aus dem 5. Jahrhundert zu finden. Diesem Schwert werden magische Fähigkeiten zugesprochen. Hier wird Laura hellhörig, denn sie hat den Verdacht, dass Fürst Borboron seinerzeit nicht nur den Kelch der Erleuchtung aus den unterirdischen Kammern der Gralsburg stahl, sondern vielleicht auch das Schwert Hellenglanz, das Gegenstück zum dunklen Schwert Pestilenz, das Borboron zu Diensten ist. Laura beschließt, eigene Nachforschungen über den Verbleib des legendären Schwertes zu machen ...

Derweil findet Paravain in Aventerra heraus, dass sich Hellenglanz tatsächlich auf der Erde befindet und will Laura eine Nachricht übermitteln. Doch gerade Elysion, der Herrscher der Gralsburg, will dies um jeden Preis verhindern. Was verbirgt der weise alte Mann?


Auch der 3. Band der Laura-Leander-Reihe wurde wieder sehr fantasievoll und sprachlich leicht verständlich in Szene gesetzt. Diesmal muss sich Laura mit noch schwierigeren Aufgaben auseinandersetzen als bisher und erstaunlicherweise stehen ihr anscheinend ihre Wächterfreunde nicht zur Seite. Auch dieser Band überzeugte wieder durch Spannung und weckt in mir große Vorfreude auf den 4. Band "Laura und der Fluch der Drachenkönige". Wieder wurde hier darauf geachtet, das Geschehen auf der Erde und in Aventerra klar erkenntlich zu machen, sodass auch hier ein 2-farbiger Druck erfolgte, in schwarzer Schrift für die Erde, in roter Schrift für Aventerra.


Bewertung


Der Autor:
Peter Freund, geboren am 17.02.1952) studierte ab 1971 Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie. Bekannt wurde Peter Freund als Autor der Fantasy-Jugendroman-Reihe Laura Leander. Darin erzählt er die Geschichte einer jungen Internatsschülerin, die entdeckt, dass sie magische Kräfte besitzt, und diese gegen das Böse einsetzt. Die Reihe war ursprünglich auf fünf Bände angelegt, wurde aber 2007, auf Wunsch zahlreicher Leser, mit einem sechsten Band fortgesetzt. Der erste Band wurde im ersten Jahr nach der Veröffentlichung über 100.000 Mal verkauft. Peter Freund ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Von Peter Freund wurden gelesen und rezensiert:



Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.


Freitag, 14. Oktober 2011

[Rezension] Peter Freund - Laura und das Siegel der Sieben Monde (Laura Leander Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:Seitenanzahl: 527
ISBN: 978-3-431-03562-9
Erscheinungstermin: 9. September 2003
Format: Hardcover

Verlag: Ehrenwirth

Klappentext:
Laura ist erst dreizehn, aber sie ist mutig und verfügt über fantastische Fähigkeiten. Und die braucht sie auch, wenn sie den nahezu aussichtslosen Kampf gegen den Fürsten Borboron gewinnen will, der ihren Vater gefangen hält. Auch Professor Morgenstern, der Direktor ihrer Schule, steht ihr zur Seite - bis er verdächtigt wird, den blinden Bibliothekar eines geheimen Archivs ermordet zu haben. Zum Glück kann Laura auf Alarik zählen, einen Knappen des Weißen Ritters Paravain, den es aus seiner Heimat Aventerra auf die Erde verschlagen hat. Mit seiner Hilfe gelingt es ihr, in Borborons Festung einzudringen. Doch der Schwarze Fürst überwältigt Laura und stellt sie vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens: Sie muss wählen zwischen dem Kampf für das Gute und dem Leben ihres Vaters. Nur das Siegel der Sieben Monde kann ihr jetzt noch helfen, aber das zählt zu den großen Rätseln der Geschichte. Und nicht einmal der Professor glaubt, dass Laura es zu entschlüsseln vermag


Rezension:
Die 1. Schlacht um den Kelch der Erleuchtung konnte Laura für die Guten gewinnen. Auch wenn sie es nicht geschafft hat, den Kelch nach Aventerra zu bringen, ist es ihr doch gelungen, Aventerra vor Borboron zu schützen. Doch der Krieg ist noch nicht vorbei. Zum Osterfest öffnet sich erneut das Portal zwischen den Welten und zu diesem Zeitpunkt soll sie den Kelch endgültig nach Aventerra bringen.

Doch Borborons Schergen haben ganz andere Pläne. Gemäß den Regeln dürfen sie Laura, die noch in der Ausbildung zu einer Wächterin des Lichts ist, nicht direkt angreifen und töten, was sie jedoch nicht daran hindert, ihre Verbündeten mit ihrem Ableben zu beauftragen.

Laura entgeht, dank ihrem Köpfchen, den Anschlägen. Bei einem Attentat auf sie, rettet sie einem alten, blinden Mönch das Leben. Dieser scheint genau zu wissen, wer sie ist und berichtet ihr vom Siegel der Sieben Monde. Als Laura Professor Morgenstern darauf anspricht, will dieser von besagtem Siegel nichts wissen. Laura begibt sich mit ihrer Freundin Kaya, ihrem Bruder Lukas und Kevin, ein neuer Mitschüler, dem sie ihr Vertrauen schenkt, auf die Suche nach dem Siegel der Sieben Monde. Doch dann wird der alte Mönch ermordet und unter Verdacht gerät Professor Morgenstern. Nun muss Laura das Siegel der Sieben Monde finden, denn nur mit diesem Siegel kommt sie an den Kelch der Erleuchtung, der von Professor Morgenstern gut versteckt wurde. Unerwartete Hilfe bekommt sie von Alarik, einen Knappen des Weißen Ritters Paravain, den es von Aventerra in die Menschenwelt verschlagen hat. Wird es ihr gelingen, das Siegel der Sieben Monde zu lösen und den Kelch nach Aventerra zu bringen, oder kann diesmal Borboron die Schlacht für sich entscheiden und somit Aventerra und die Menschenwelt in völlige Dunkelheit stürzen?


Es geht spannend und fantastisch weiter mit den Abenteuern um Laura Leander. Wie bereits der 1. Band ist auch dieser wunderbar sprachlich angelegt, sodass ein Aufhören zwischendrin fast unmöglich scheint. Auch dieser Band überzeugte wieder durch Witz und Spannung und weckt in mir große Vorfreude auf den 3. Band "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx". Wieder wurde hier darauf geachtet, das Geschehen auf der Erde und in Aventerra klar erkenntlich zu machen, sodass auch hier ein 2-farbiger Druck erfolgte, in schwarzer Schrift für die Erde, in roter Schrift für Aventerra.


Bewertung: Note 1


Der Autor:
Peter Freund, geboren am 17.02.1952) studierte ab 1971 Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie. Bekannt wurde Peter Freund als Autor der Fantasy-Jugendroman-Reihe Laura Leander. Darin erzählt er die Geschichte einer jungen Internatsschülerin, die entdeckt, dass sie magische Kräfte besitzt, und diese gegen das Böse einsetzt. Die Reihe war ursprünglich auf fünf Bände angelegt, wurde aber 2007, auf Wunsch zahlreicher Leser, mit einem sechsten Band fortgesetzt. Der erste Band wurde im ersten Jahr nach der Veröffentlichung über 100.000 Mal verkauft.
Peter Freund ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Von Peter Freund wurden gelesen und rezensiert:



Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.



Mittwoch, 5. Oktober 2011

[Rezension] Peter Freund - Laura und das Geheimnis von Aventerra (Laura Leander Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:Seitenanzahl: 511
ISBN: 978-3-431-03513-1
Erscheinungstermin: 14. Februar 2007
Format: Hardcover

Verlag: Ehrenwirth

Klappentext:
Laura Leander hat den Kopf voller Sorgen. Vor einem Jahr ist ihr Vater Marius spurlos verschwunden. Eine ewig nörgelnde Stiefmutter macht ihr das Leben schwer. In der Schule drohen Laura zwei Fünfen auf dem Halbjahreszeugnis. Ihren jüngeren Bruder Lukas hat sie zwar tief ins Herz geschlossen, doch seine ständige Besserwisserei geht ihr ganz schön auf die Nerven. Und dann diese düsteren Träume und unheimlichen Zwischenfälle. Bei einem Ausritt mit ihrem Pferd Sturmwind wird Laura von Krähen angegriffen und ein dunkler Reiter verfolgt sie. Oder spielt ihr nur die Einbildung einen üblen Streich? An ihrem dreizehnten Geburtstag wird ihr Leben vollends auf den Kopf gestellt. Denn Laura ist als Wächterin des Lichts auserwählt, den Kelch der Erleuchtung aus den Händen der Dunklen Mächte zu befreien. Nur so kann sie verhindern, dass Borboron, der Schwarze Fürst der Finsternis, auf dem Planeten Aventerra endgültig die Macht an sich reißt. Damit wäre das Schicksal Aventerras und der Menschenwelt besiegelt. Beide würden ins Ewige Nichts fallen. Ein erbitterter Kampf beginnt, in dem das Böse stets einen Schritt voraus zu sein scheint ...


Rezension:
Laura Leander hat es nicht leicht. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall als sie 5 Jahre alt war (Laura saß mit im Auto, konnte aber gerettet werden), ihr jüngerer Bruder Lukas ist ein Genie, sie selbst muss das Schuljahr zusammen mit ihrer besten Freundin Kaja wiederholen, ihr Vater verschwand vor einem Jahr spurlos und ihre Stiefmutter Sayelle nörgelt nur an ihr herum. Kurzum, Laura ist genervt von allem und weiß nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Noch dazu steht ihr 13. Geburtstag ins Haus, der erste Geburtstag seit dem Verschwinden ihres Vaters. Laura würde am liebsten in den Tag hinein leben, auf ihrem Pferd Sturmwind reiten und ein Buch nach dem anderen verschlingen, doch sie weiß, dass sie etwas ändern muss. Sie hat sich für dieses Schuljahr vorgenommen, wesentlich mehr für die Schule zu tun, denn wenn sie noch einmal sitzen bleibt, muss sie das geliebte Internat Ravenstein verlassen.

Doch alles kommt anders als geplant. In der Nacht ihres 13. Geburtstags erscheint Vater Marius Laura im Traum und erzählt ihr von ihrer Bestimmung als Wächterin des Lichts. Sie muss den Kelch der Erleuchtung finden und ihn nach Aventerra, einer Parallel-Welt und doch wesentlich älter als die Erde, bringen, um Elysion, den Hüter des Lichts, zu retten, der vom Schwarzen Fürsten Borboron tödlich verwundet wurde. Denn stirbt Elysion, übernimmt Borboron die Herrschaft und wird sowohl Aventerra, als auch die Erde vernichten. Sie soll sich an Aurelius Morgenstern wenden, der würde ihr helfen und ihr alles erklären. Als Laura am Morgen aufwacht, hält sie das Ganze für einen Traum doch nach und nach muss sie einsehen, dass an der Geschichte, die ihr Vater ihr im Traum erzählt hat, doch etwas dran sein muss.

Als Laura wieder in Ravenstein ist, versucht sie umgehend mit Professor Morgenstern (Direktor des Internats) Kontakt aufzunehmen, doch dieser ist schwer erkrankt. Hilfe bekommt sie von ganz unerwarteter Seite von Mary Morgain, Lehrerin für Englisch und Französisch und Percy (Perceval) Valiant ihrem Sportlehrer. Beide sind Nachfahren von Wächtern des Lichts und verfügen je, wie auch Aurelius Morgenstern, über eine Gabe der Wächter, die in Laura vereint sind. Unter der Anleitung der drei, versucht Laura ihre Kräfte zu entwickeln und zu stärken. Mit Hilfe ihres Bruders Lukas und ihrer Freundin Kaja versucht sie indes, das Versteck des Kelches zu finden, denn er wurde auf dem Gelände des Internats versteckt. Als Laura den Spuren ihres Vaters im Internat folgt (auch er war hier Lehrer) findet sie Rauenhauch, den Flüsternden Nebel und entdeckt das Ritual, mit dem sie Portak, den Steinernen Riesen erwecken kann. Beide erweisen sich als nützliche und freundliche Helfer auf der Suche nach dem Kelch. Doch auch im Internat lauern Feinde - die dunkle Seite hat schon lange Stellung bezogen und versucht zu verhindern, dass der Kelch gefunden wird und Laura ihn nach Aventerra bringen kann. Auch vor Mord schrecken sie nicht zurück ...


Eine fantastische Geschichte um die Mächte des Guten gegen das Böse und im Mittelpunkt steht ein 13-jähriges Mädchen, dass mit ihrer neuen Lebenssituation klarkommen muss und sich doch dem Kampf stellt. Den Schreibstil kann ich nur als farbenfroh, fantastisch, einfach wundervoll beschreiben. Schon allein die Namen, die der Autor verwendet hat, finde ich einfach genial: z. B. Max Stinkefurz (eigentlich Maximilian Finkensturz), Kaja (Katharina Löwenstein) und Frau Pieselstein (Frau Priese-Stein) und noch viele mehr.

Da das Buch sowohl auf der Erde, als auch in Aventerra spielt, kommen natürlich beide Welten zu Wort. Um hier Verwirrungen zu vermeiden und die Welten klar abzugrenzen, wurde das Buch 2-farbig gedruckt, in schwarzer Schrift für die Erde, in roter Schrift für Aventerra.


Bewertung: Note 1

Der Autor:
Peter Freund, geboren am 17.02.1952) studierte ab 1971 Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie. Bekannt wurde Peter Freund als Autor der Fantasy-Jugendroman-Reihe Laura Leander. Darin erzählt er die Geschichte einer jungen Internatsschülerin, die entdeckt, dass sie magische Kräfte besitzt, und diese gegen das Böse einsetzt. Die Reihe war ursprünglich auf fünf Bände angelegt, wurde aber 2007, auf Wunsch zahlreicher Leser, mit einem sechsten Band fortgesetzt. Der erste Band wurde im ersten Jahr nach der Veröffentlichung über 100.000 Mal verkauft.
Peter Freund ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Von Peter Freund wurden gelesen und rezensiert:



Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Nach und nach konnte ich mir auch die anderen Bände organisieren (ich wollte sie unbedingt im Hardcover-Format, damit sie im Schrank am Ende toll zusammenpassen). Als ich diesem Band endlich habhaft werden konnte, war ich schockiert, was mache Leute so unter "leichten" Gebrauchsspuren verstehen.