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Mittwoch, 23. November 2016

[Rezension] Andrew Lange - Young Sherlock Holmes: Der Tod ruft seine Geister (Band 6)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-596-03223-5
Erscheinungstermin: 22. Oktoberber 2015
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Der junge Sherlock Holmes muss in Irland Rätsel aus dem Jenseits lösen
Nach einem Jahr auf See kehrt der junge Sherlock Holmes aufs Festland zurück und trifft seinen Bruder Mycroft in Irland. Der soll im Auftrag der britischen Regierung untersuchen, was es mit einem Mann auf sich hat, der behauptet Kontakt zu Verstorbenen herstellen zu können und Staatsgeheimnisse an den Meistbietenden verkaufen will. Diese Aufgabe ist auch ganz nach Sherlocks Geschmack, doch schon bald findet man eine Leiche und kurz darauf wird auch Mycroft brutal überfallen. Jetzt muss Sherlock aufdecken, was hinter diesen Vorfällen steckt – bevor noch jemand anderes ermordet wird! Und dass er nach langer Zeit endlich Virginia wiedersieht, macht die Sache nicht gerade leichter …


Rezension:
Ein Jahr ist es her, dass der junge Sherlock Holmes das letzte Mal britischen Boden unter den Füßen hatte, denn sein letztes Abenteuer hatte ihn unfreiwillig ins Reich der Mitte geführt, wo es ihm gelungen ist, ein Komplott aufzuklären. Doch nun ist er endlich auf den Weg zurück in seine Heimat oder zumindest in die Nähe, denn Irland ist das Ziel. Sherlock ist jedoch nicht mehr der unbeschwerte junge Mann, der er vor seiner Abreise war, denn ein Brief von Virginia, der Tochter seines Lehrers Amyus Crowe, der er sehr zugetan war, dämpft seine Freude auf ein Wiedersehen sehr.

Gleich bei seiner Ankunft fällt ihm eine Kutsche aus, die nicht so recht ins Bild passen will und tatsächlich befindet sich in dieser Mycroft, Sherlocks Bruder. Sherlock freut sich, seinen Bruder nach so langer Zeit wohlbehalten wieder zu sehen, doch leider ist dieser nicht in Irland, um seinem Bruder einen herzlichem Empfand zu bereiten, sondern ist im Auftrag der britischen Regierung vor Ort und Sherlock soll ihm bei diesem Auftrag mit seinem Spürsinn helfen.

In Irland soll sich ein Medium aufhalten, welches an eine Regierung (natürlich die meistbietende) "versteigert" werden soll. Tatsächlich erscheint es so, dass dieses Medium mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen kann und ihm Geheimnisse offenbart werden, die es eigentlich nicht wissen konnte. Einige Regierungen sind sehr an dem Medium interessiert und haben Vertreter geschickt, um die Echtheit zu prüfen und ggf. Gebote abzugeben. Auch Mycroft ist mit diesem Auftrag vor Ort und wie sein Bruder, so kann auch Sherlock nicht wirklich glauben, dass alles so ist, wie es den Anschein hat, denn mal ehrlich - so etwas wie Geisterbeschwörer gibt es nicht! Zumindest Sherlock ist davon überzeugt und es muss schon ganz außergewöhnliches passieren, bevor Sherlock seine Meinung ändert - im Gegenteil, er will hinter das Geheimnis des Mediums kommen. Doch schon bald gibt es den ersten Toten in diesem Bunde ...


Der 6. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Auch dieses Mal wurde der Plot wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ich bin immer wieder fasziniert, in welche Situationen der Autor seinen jungen Protagonisten hineinführt, denn bisher ähnelte keines von Sherlocks Abenteuern dem anderen und er ist für seine jungen Jahre schon verdammt weit in der Welt rum gekommen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt hat mich in diesem Band die Figur des Sherlock, der in seinem Jahr "Auslandsaufenthalt" deutlich gereift ist und einen Teil seiner kindlichen Unbefangenheit abgelegt hat, denn mit dem Brief, den Virginia ihm schrieb, änderte sich für Sherlock alles und auch an seinem Auftreten merkt man diese Veränderung deutlich. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich jetzt schon sehr auf das nächste Abenteuer mit dem jungen Sherlock freue und gespannt bin, wohin mich dieses führen wird.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Dienstag, 15. November 2016

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Der Tod kommt leise (Band 5)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3-596-19772-9
Erscheinungstermin: 23. Oktoberber 2014
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Der junge Sherlock Holmes wurde nach Shanghai verschleppt. Hier wird er in den brutalsten seiner bisherigen Fälle gezogen: Drei Männer sterben am Biss von ein und derselben Giftschlange, und zwar gleichzeitig an verschiedenen Orten der Stadt. Wie kann das sein? Wer wollte diese Männer tot sehen – und warum? Und wo liegt die Verbindung zu einem geplanten Anschlag auf ein amerikanisches Kriegsschiff? Die Spur führt den Meisterdetektiv tief in das Dickicht dunkler Machenschaften und einmal mehr steht Sherlocks Leben auf dem Spiel.


Rezension:
Endlich hätte etwas Ruhe ins Leben des jungen Sherlock Holmes einkehren sollen - immerhin ist es ihm gelungen, seinen 4. Fall erfolgreich zu lösen und das Beste natürlich, Ms Eglantine, die ehemalige Haushälterin seines Onkels auf Holmes Manor ist noch immer von dannen. Von nun an sollen Ruhe und Frieden auf dem Landsitz der Familie  herrschen, doch leider nicht für Sherlock, denn dieser wird, noch bevor er die Heimreise nach Holmes Manor antreten kann, verschleppt bzw. bei einer Attacke verliert er das Bewusstsein und als er wieder zu sich kommt, befindet er sich auf einem Handelsschiff auf dem Ozean - mit Ziel Shanghai.

Als blinder Passagier an Bord bleibt Sherlock, zumal ohne finanzielle Mittel, keine andere Möglichkeit, sich der Mannschaft anzuschließen, nach Shanghei mitzureisen und sich seine Überfahrt durch harte Arbeit zu verdienen. Von Shanghai aus will er den Rückweg nach England antreten. Obwohl die Situation ausweglos erscheint, zumindest bis zu seiner Ankunft im fernen Reich der Mitte, so macht er doch das Beste aus der Situation und es gelingt ihm auch, mit harter Arbeit, den Respekt seiner Schiffskameraden zu erringen und mit dem Schiffskoch Wu Chung freundet er sich sogar an. Dieser macht ihn mit der Kunst des Tai-Chi vertraut.


In Shanghai angekommen, macht Sherlock Bekanntschaft mit der Familie von Wu Chung und will wirklich nicht lange bleiben, bis das Unfassbare passiert. Wu Chung wird von einer Schlange gebissen und kämpft mit dem Tode. Als im ganzen Haus jedoch kein entsprechendes Tier aufgespürt werden kann, schöpft Sherlock Verdacht, dass die Wunde des Schiffskochs vielleicht doch nicht von einer Schlange stammt. Hatte vielleicht sogar jener seltsame Passagier auf dem Handelsschiff etwas damit zu tun, der Sherlock von Anfang an etwas suspekt vorgekommen ist? Sherlock beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und muss mit Erschrecken feststellen, dass Wu Chung nicht das einzige Opfer dieser "Schlange" geworden ist. Zusammen mit Chungs Sohn macht er sich daran herauszufinden, was hinter diesen Attentaten steckt - und begibt sich  dabei in tödliche Gefahr ...


Der 5. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Der Plot des Buches wurde anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders schön fand ich, dass der Autor es dem Leser ermöglichte, einen Blick in das Leben und die gesellschaftlichen Strukturen des China des 19. Jahrhunderts zu gewähren. Ich persönlich fand diese Einblicke überaus faszinierend. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Immer wieder bin ich überrascht, wie gut der junge Sherlock Holmes mit Menschen und ihm unbekannten Situationen umgehen kann. Ich frage mich immer wieder, welche Geschehnisse im Laufe seines Lebens eingetreten sind, dass er in späteren Jahren ein solcher "Sonderling" wird. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Nur der Tod ist umsonst (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 452
ISBN: 978-3-596-19722-4
Erscheinungstermin: 26. September 2013
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Drei abgründige Fälle hat der junge Sherlock Holmes bereits geknackt. Doch diesmal steht er vor einem unlösbar scheinenden Rätsel: Sein Mentor Amyus Crowe ist spurlos verschwunden. Auf der Suche nach seinem Lehrer findet Sherlock dessen Haus vollkommen verwaist vor. Es ist, als habe dort niemals eine Menschenseele gewohnt. Sherlock findet jedoch einen versteckten Hinweis und begibt sich auf die Suche. Er stößt auf Entführung, Leichenraub und einen Mann, der glaubt, Meister über den Tod zu sein. Der junge Detektiv kennt die Spielarten des Bösen – doch kann er teuflischen Größenwahn besiegen?


Rezension:
Endlich ist es dem jungen Sherlock Holmes gelungen, die Haushälterin seines Onkels, Ms Eglantine, in ihre Schranken und von Holmes Manor zu verweisen. Diesen Schritt scheute sein Onkel lange Zeit, denn Ms Eglantine wusste Dinge über die Familie Holmes, die, wenn sie an die Öffentlichkeit geraten, durchaus dem guten Ruf der Familie schaden können. Auch Sherlock wusste bisher nichts davon, doch er trägt die Erkenntnisse mit Fassung. Nun ist Familie Holmes endlich befreit von Ms Eglantine und als Sherlock diese freudige Nachricht seinem Lehrer Amyus Crowe überbringen will, findet er dessen Haus verlassen vor. Von ihm und seiner Tochter fehlt jede Spur.

Es scheint gar so, als hätte in dem Haus niemand in der letzten Zeit gelebt. Matty, der Sherlock begleitet hat, ist ebenfalls ratlos, was passiert sein könnte. Auch wenn Sherlock nicht weiß, was passiert ist, so weiß er jedoch, dass Crowe niemals ohne einen Abschied gegangen wäre. Es muss also etwas passiert sein! Tatsächlich finden Sherlock und Matty in dem augenscheinlich verlassenen Haus Hinweise, die ihnen eine klare Richtung vorgeben: Edinburgh.

Sherlock und Matty machen sich zusammen mit Rufus Stone auf den Weg, um nach den Crowes zu suchen, denn allen ist klar, dass sie in ernste Schwierigkeiten stecken, wenn ein Mann wie Amyus Crowe sich gezwungen sieht, unterzutauchen. Die Spur der beiden aufzunehmen ist gar nicht so einfach, denn noch immer ist nicht klar, warum sie sich verstecken müssen und wer überhaupt hinter ihnen her ist. Schnell steht für Sherlock jedoch fest, dass nicht nur er auf der Suche nach Crowe ist - seine Verfolger sind ihm ebenfalls dicht auf den Fersen. Nun ist es an Sherlock und seinen Freunden, schneller zu sein, als die anderen, um die Crowes in Sicherheit zu wissen ...


Der 4. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie gerade die gesellschaftlichen Schichten im Schottland der damaligen Zeit dargestellt wurden, denn Sherlock kommt auch mit Gesetzlosen in Schottland in Kontakt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Wieder hat mich die Figur des Sherlock entzückt, denn dieser analytisch denkende junge Mann ist gewillt, sich selbst in Gefahr zu bringen, um Menschen, die ihm nahe stehen, in Sicherheit zu wissen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


Samstag, 15. Oktober 2016

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Eiskalter Tod (Band 3)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3-596-19680-7
Erscheinungstermin: 25. April 2013
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
London, 1868 – Der junge Sherlock Holmes ist einer hinterhältigen Verschwörung auf der Spur. Sein Bruder Mycroft steht unter Mordverdacht und die Beweislage scheint eindeutig: Mycroft wurde mit der Leiche in einem verschlossenen Raum gefunden, ein blutiges Messer in der Hand. Nur Sherlock glaubt an die Unschuld seines Bruders. Doch kann er sie auch beweisen ... und Mycroft vor dem Galgen bewahren?


Rezension:
Der Diogenes Club ist einer der beliebtesten Herrenclubs in London und dort Mitglied zu werden, ist gar nicht so einfach. Selbst Besucher müssen von einem Mitglied eingeladen werden, um dort Zutritt zu erhalten. Das besondere an diesem Club ist, dass dort Schweigen herrscht. Tatsächlich ist nur in Besucherzimmern das Gespräch gestattet, überall sonst herrscht Stille. Dementsprechend aufgeregt ist der junge Sherlock Holmes auch, als er auf Einladung seines Bruders Mycroft erstmals den Club besuchen darf. Begleitet wird er von seinem Lehrer Amyus Crowe.

Sherlock staunt jedoch nicht schlecht, als er in das Besucherzimmer geführt wird und dort seinen Bruder recht desorientiert vorfindet - und einen erstochenen Mann. In dem Raum befanden sich nachweislich  nur die beiden und es gibt nur einen Ausgang - was also ist passiert? Die hinzugerufene Polizei verhaftet Mycroft, doch Sherlock weiß, dass sein Bruder den Mann nicht ermordet hat. Zusammen mit Crowe macht er sich auf die Suche nach Hinweisen und muss in  der Tat feststellen, dass der Raum tatsächlich über keinerlei geheime Aus- oder Geheimgänge verfügt. So kommen die beiden nicht weiter - die Spur muss über das Opfer aufgenommen werden.

Zwar finden sie eine Visitenkarte des Opfers, doch eine schnelle Recherche in den umliegenden Druckereien ergibt, dass tatsächlich vor kurzem diese Karte gedruckt wurde - als Einzelkarte. Der Drucker kann noch aussagen, dass der Mann den Auftrag hatte, sich eine Karte machen zu lassen. Sherlock und Crowe nehmen die Spur auf und diese führt zu einer Schauspielgruppe, die in den nächsten Tagen nach Russland aufbrechen soll. Zufall? Wirklich merkwürdig wird es, denn Mycroft sollte diese Gruppe begleiten und auch Sherlock sollte mit dabei sein. So nimmt sich Sherlock der Aufgabe an herauszufinden, welcher Zusammenhang zwischen dieser Schauspielgruppe und dem Mord an dem Mann besteht. Doch Russland ist ein raues Land ...


Der 3. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band muss der junge Sherlock Holmes in ein ihm völlig fremdes Land reisen, zusammen mit eher zwielichtigen Gestalten, um dort auf eigene Faust zu ermitteln, wer hinter der Verschwörung gegen seinen Bruder steckt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Wieder besticht der junge Sherlock Holmes durch ein außerordentliches Anpassungsvermögen und einen gesunden Menschenverstand, die es ihm ermöglichen, hinter das Geheimnis der Verschwörung zu kommen. Der Schreibstil wurde spannend erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch tolle Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


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Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


 

Dienstag, 13. September 2016

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Das Leben ist tödlich (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 432
ISBN: 978-3-596-19301-1
Erscheinungstermin: 23. August 2012
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Ein totgeglaubter Auftragskiller und ein Verbrechen, das ein ganzes Land erschüttert, halten den jungen Sherlock Holmes in Atem. Und dann ist da noch sein Bruder, der irgendwie in dieser Geschichte mit drinzuhängen scheint. In seinem zweiten Fall führt die Spur den jungen Sherlock Holmes an einen Ort, an dem Leben und Tod keinen Wert besitzen, die Wahrheit jedoch unbezahlbar ist.


Rezension:
Aus den geplanten Sommerferien bei seinem Onkel und seiner Tante auf Holmes Manor wurde für Sherlock Holmes augenscheinlich ein Daueraufenthalt, denn sein Bruder Mycroft ist der Auffassung, dass er nicht mehr zurück an seine Schule sollte. Sherlock ist nicht traurig über die Entscheidung, hat es ihm dort doch nie so recht gefallen und auf Holmes Manor wird er von Amyus Crowe unterrichtet und verbringt seine freie Zeit mit seinem Freund Matty. Und da ist auch noch Virginia, Crowes Tochter, für die Sherlock langsam aber sicher Gefühle entwickelt.

Durch "Zufall" belauscht Sherlock ein Gespräch zwischen seinem Bruder Mycroft und Crowe, in dem es um den Aufenthaltsort von John Wilkes Booth geht, dem Attentäter Abraham Lincolns. Dieser soll sich ausgerechnet in Farnham aufhalten, das unweit von Holmes Manor liegt. Bevor jedoch Mycroft und Crowe sich der Sache annehmen können, übernimmt Sherlocks Spürsinn das Kommando und zusammen mit seinem Freund Matty macht er sich auf die Suche nach dem Aufenthaltsort des berüchtigten Attentäters. Doch dieses Abenteuer der beiden Halbwüchsigen geht nicht gut aus. Sherlock gelingt die Flucht, doch Matty wird von Booths Handlangern geschnappt und unter Drogen gesetzt, sodass er sich nicht von alleine befreien kann.

Leider gelingt es Sherlock und Crowe nicht, Matty zu befreien, denn dieser ist zusammen mit Booth und seinen Anhängern bereits auf den Weg nach Amerika. Selbstverständlich lässt es sich Sherlock nicht nehmen, zusammen mit Crowe und dessen Tochter Virginia die Reise nach New York anzutreten, um Matty zu retten. Doch schon die Reise birgt Gefahren, jedoch auch positive Überraschungen. Auf dem Schiff lernt Sherlock einen Musiker kennen, der sich die Zeit nimmt, ihm das Geige spielen beizubringen. Während der Überfahrt macht er großartige Fortschritte auf  dem Instrument, doch kaum in Amerika angekommen, gibt es für die Gruppe nur ein Ziel: Matty zu retten und Booth aufzuhalten! Jedoch warten noch mehr Schwierigkeiten auf sie ...


Der 2. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Abenteuer gelangt der junge Sherlock Holmes sogar bis in die USA, um seinen Freund aus den Fängen des Feindes zu retten. Hierbei erleben er und seine Reisegefährten mehr als nur ein gefährliches Abenteuer, doch mit Mut und Entschlossenheit gelingt es ihnen, ihre Gegner immer wieder auszustechen. Ich weiß nicht genau warum, aber auch in  diesem Band hat mich die Figur des Amyus Crowe wieder unheimlich entzückt. Er ist definitiv ein Vorbild und eine große Stütze für Sherlock, aber in ihm scheint so viel mehr zu stecken - ich bin schon gespannt, noch mehr über diesen interessanten Menschen zu erfahren. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, auch wenn es mir zwischendurch etwas "zu viel" war, denn ich kam zwischenzeitlich kaum dazu, Luft zu holen, so reihten sich die Action-Szenen aneinander. Abschließend kann ich jedoch sagen, dass mir das Buch wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.


 

[Rezension] Andrew Lane - Young Sherlock Holmes: Der Tod liegt in der Luft (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-596-19300-4
Erscheinungstermin: 23. Februar 2012
Format:
Taschenbuch
Verlag: FJB


Klappentext: gem. Fischerverlage
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.


Rezension:
Der 14-jährige Sherlock Holmes geht auf eine gehobene Schule, doch wirklich glücklich ist er dort nicht. Sicherlich gibt es Aspekte, die ihm an der Bildungsanstalt zusagen, doch alles in allem entspricht diese nicht seinen natürlich Neigungen. Ob es jedoch besser ist, seine Sommerferien auf dem Land bei Onkel Sherrinford und Tante Anna auf Holmes Manor zu verbringen ist fraglich. Gerne würde Sherlock seine Ferien bei seinem Bruder Mycroft in London verbringen, doch dieser ist beruflich sehr eingespannt. Der gemeinsame Vater ist im Ausland stationiert und die Mutter krank, sodass wirklich nur Onkel und Tante bleiben. Ein scheinbar langweiliger Sommer in Farnham, umgeben von Gerstenfeldern, steht dem jungen Mann bevor.

Tatsächlich scheint anfänglich nichts darauf hinzudeuten, dass nicht alles so eintreffen wird, wie von Sherlock befürchtet, ja schlimmer noch - er ist zu großen Teilen sich selbst überlassen und die Haushälterin Mrs. Eglantine ist ihm mehr als suspekt. So verbringt Sherlock einen großen Teil seiner Zeit mit dem Herumstreifen auf dem Familiengut und lernt so zufällig den Herumtreiber und Straßenjungen Matty kennen und schließt schnell mit ihm Freundschaft. Matty selbst ist auf sich allein gestellt, schafft es jedoch dank einiger List, sich gut zu versorgen und sein Leben zu genießen. Doch die Tage des Müßiggangs sind gezählt, denn Mycroft ist der Meinung, dass Sherlock auch in seinen Ferien weiter unterrichtet werden sollte, um seinen regen Geist weiter zu fordern.

Amyus Crowe ist der Lehrer, der von Mycroft ausgesucht wurde und dieser Mann wirklich ein Original. Er ist Amerikaner und kann eine interessante Geschichte vorweisen. So war er in den USA Fährtenleser und beherrscht das logische Denken wie kein anderer. In dieser Disziplin, ebenso wie mit den allgemeinen Überlebensregeln, macht er Sherlock vertraut und dieser erweist sich als ausgesprochen gelehrig und es macht Crowe große Freude, den aufgeweckten jungen Mann zu unterrichten. Dann jedoch entdecken die beiden bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur eine Leiche und Sherlocks Neugierde ist geweckt. Dieser Tote weist so ungewöhnliche Merkmale auf, dass Sherlock hinter das Geheimnis dieses rätselhaften Todes kommen will. Damit begibt er sich, zusammen mit Matty, in große Gefahr ...


Der 1. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Wer kennt ihn nicht, den Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der es dank seines scharfen Verstandes schafft, auch noch das kniffligste Rätsel zu lösen? In  diesem Buch erfahren wir die Anfänge von dem, wie Sherlock Holmes zu dem Sherlock Holmes wurde, den wir alle kennen. Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Interaktion zwischen Sherlock und Crowe, es ist fast so, als hätten sich hier zwei gesucht und gefunden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Sherlock Holmes ist hier noch recht naiv dargestellt, aber man merkt, dass er einen sehr regen Geist hat und bereits in so jungen Jahren mehr sieht, als mancher Erwachsene. Besonders entzückt hat mich die Figur des Amyus Crowe, der in dieser eher traditionell verankerten englischen Gesellschaft definitiv heraussticht. Doch passt er sich nicht an, sondern zeigt Sherlock auf seine ganz eigene Art eine  neue Sicht auf die Welt. Den Schreibstil empfand ich, bis auf kleinere Längen, sehr spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Von Andrew Lane bereits gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie ›Doctor Who‹ und ›Torchwood‹. Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock-Holmes-Büchern in Dorset. (von Fischerverlage übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.