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Montag, 19. Februar 2018

[Rezension] Corrine Jackson - Touched: Der Preis der Unsterblichkeit (Band 1)

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-522-20157-5
Erscheinungstermin: 17. Februar 2012
Format:
Hardcover
Verlag: Thienemann



Klappentext gem. Thienemann:
Wie ein feuriger Blitzschlag ...

... fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet tödliche Gefahr. Funken sprühen, wenn sie sich berühren, und diese machtvolle Energie ist kaum zu bändigen. Aber Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Feigheit ihrer Mutter, deren Schmerzen sie immer wieder auf sich nahm. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Im friedvollen Maine, wo ihr leiblicher Vater mit seiner neuen Familie lebt, will sie endlich ein normales Leben führen. Doch kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?

Rezension:
Die 17-jährige Remy hatte eine alles andere als schöne Kindheit. Aufgewachsen ist sie bei ihrer Mutter Anna, einer eher schwachen Persönlichkeit, die es nicht schaffte, sich und ihr Kind vor ihrem gewalttätigen Lebensgefährten Dean zu schützen, ja schlimmer noch - im Endeffekt war es Remy, die alles wieder "in Ordnung" bringen musste, was sie ihrer Mutter zuliebe getan hat, denn Remy verfügt über die außergewöhnliche Fähigkeit, durch Berührung heilen zu können.

Nach einer besonders schlimmen Attacke von Dean landet Remy schwer verletzt im Krankenhaus. Das ruft ihren leiblichen Vater Ben auf den Plan, der bis zu diesem Zeitpunkt nichts von den Misshandlungen gegenüber seiner Tochter mitbekommen hatte. Er nimmt sie zu sich und seiner neuen Familie, zu der auch ihre jüngere Halbschwester Lucy gehört, und von nun an kann Remy endlich zur Ruhe kommen und wie jeder andere Teenager sein Leben führen.

Dazu gehört natürlich auch eine neue Schule und dort lernt sie neue Freunde kennen, zu denen auch Asher gehört. Dass irgendwas zwischen ihr und Asher ist, ist sehr schnell klar, denn zwischen den beiden sprühen die Funken. Auch scheint Asher, wie Remy, ein Geheimnis zu verbergen, nur dass Remy das Gefühl hat, dass ausgerechnet er mehr darüber weiß, wie es sich mit ihren Fähigkeiten verhält und was verbirgt er noch vor ihr?

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar
Der 1. Band der Touched-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders schön fand ich, dass Remy, nach ihrer wirklich furchtbaren Kindheit, endlich in ein liebevolles Heim bei ihrem Vater kommt, doch noch immer lauert ihr Stiefvater im Hintergrund, denn auch er ahnt, dass etwas an Remy anders ist und will daraus seinen Nutzen ziehen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Figur der Remy an sich mag. Sie ist eine toughe Persönlichkeit, die sehr schlimme Zeiten überstehen musste, auf Grund dessen aber anfangs nicht bereit ist, noch einmal Menschen wirklich in ihre Nähe zu lassen. Hingegen ist ihre kleine Schwester Lucy wie ein Sonnenschein, fröhlich und liebevoll und sie ist es, die es schafft, dass Remy sich nach und nach öffnet. Asher wirkt wie ein Bad Boy, der seine Geheimnisse hat und dennoch merkt man, dass Remy ihm nicht egal ist. Den Schreibstil kann ich nur als flüssig bezeichnen, Längen kamen bei mir beim Lesen nicht auf. Abschließend kann ich sagen, dass es sich um einen gelungenen Reihenauftakt handelt und ich mich auf die übrigen Bände der Reihe bereits jetzt schon freue.


Bewertung

Die Autorin:
Corrine Jackson studierte Englische Literatur, bevor sie zunächst als Grafikdesignerin arbeitete und dann in eine große Marketingagentur wechselte. Sie war außerdem Chef-Redakteurin von zwei literarischen Online-Zeitschriften und ist Mitglied der SCBWI (Society of Children’s Book Writers & Illustrators). (übernommen von Thienemann)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Das Buch habe ich geschenkt bekommen.

Dienstag, 7. Juni 2016

[Rezension] Patrick Hertweck - Maggie und die Stadt der Diebe



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 304
ISBN: 978-3-522-18403-8
Erscheinungstermin: 13. Juli 2015
Format:
Hardcover
Verlag: Thienemann



Klappentext gem. Thienemann:
New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.


Rezension:
1870 ist New York ein überaus gefährliches Pflaster und genau dort ist Maggie gelandet. Bis vor kurzem wurde sie als Bündel des Staates in einem Waisenhaus aufgezogen, bis wie durch ein Wunder ihre leiblichen Eltern wieder auftauchten, um sie wieder zu sich zu nehmen. Das da etwas faul ist, ist Maggie schnell klar, aber als Kind kann sie sich nicht wehren. Doch in New York angekommen, gelingt ihr die Flucht.

Die 13-jährige irrt durch die Gassen New Yorks, immer auf der Flucht vor ihren Häschern und völlig ohne Geld auf sich allein gestellt. Doch sie hat Glück im Unglück und kommt schlussendlich bei der Diebesbande 40 Little Thieves unter. Das Leben bei der kleinen Diebesbande, die nicht wirklich aus 40 kleinen Räubern besteht, ist nicht einfach, aber mit etwas Geschicktheit schafft sie es, die Langfingerei zu erlernen. Nur der Rattenfang wird wohl niemals ihr bevorzugter Verdienst sein.

Die kleine Diebesbande hat einen Anführer namens Goblin. Dieser kümmert sich sogar recht gut um seine Schützlinge, aber auf Maggie reagiert er immerwährend merkwürdig. Dennoch lebt Maggie sich gut dort ein und doch ist da etwas, etwas aus ihrer Vergangenheit, dass sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Bestimmte Orte New Yorks scheint sie wiederzuerkennen, obwohl sie, ihres Wissens nach, niemals zuvor dort gewesen ist. Was steckt nur dahinter und warum wird immer noch nach ihr gesucht?


Wer bist du kleine Maggie? Der Plot wurde abwechslungsreich und packend erarbeitet. Im Besonderen hat mir hier die Beschreibung der damaligen Lebensverhältnisse gefallen, die ein Überleben, gerade als kleines Mädchen, das auf sich allein gestellt war, sehr schwer machten. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, mein Herz habe ich an die Figur des Goblin verloren, der auf den ersten Blick ein biestiger kleiner Kerl ist und dennoch ein sehr großes Herz hat, gerade was seine Schützlinge angeht. Den Schreibstil kann ich nur als spannend beschreiben, sodass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Der Autor:
Patrick Hertweck, geboren 1972, bereiste nach dem Abitur mit dem Fahrrad viele Gegenden Europas, arbeitete danach im Management eines Medienunternehmens und beschloss irgendwann, seine heimliche Passion zum Beruf zu machen. Seither lebt und arbeitet der Vater von drei Söhnen als freier Schriftsteller in Freiburg im Breisgau. (übernommen von Thienemann)
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Das Buch habe ich mir geliehen.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

[Rezension] Otfried Preußler - Krabat



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 272
ISBN: 978-3-522-62053-6
Erscheinungstermin: 18. September 2008
Format:
Hardcover
Verlag: Thienemann




Klappentext gem. Thienemann:
„Bald wirst du erfahren, welche Bewandtnis es mit dem Meister und dieser Mühle hat. Der Tag und die Stunde sind näher, als du vermutest.“

Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.


Rezension:
Der 14-jährige Betteljunge Krabat kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Das Leben ohne Eltern, ohne Vormund ist alles andere als leicht, doch sein Schicksal soll sich wenden. In einem Traum vernimmt er eine Stimme, die ihn zur Mühle am Koselbruch schickt. Dort angekommen, wird er sogleich vom Müller in die Lehre genommen, besser hätte es für ihn nicht laufen können.

Sicher, die Arbeit ist nicht leicht, aber er hat Essen, hat Freunde unter den anderen Müllergesellen und der Müller selbst scheint zufrieden mit ihm zu sein. Das der Müllermeister mehr ist, als es den ersten Anschein hat, ist auch Krabat sehr schnell klar und dennoch wird er bleiben und alles lernen, was ihn der Meister zu lehren hat.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Meister um einen mächtigen Magier, doch er ist keiner der guten Sorte und immer wieder fordert das Leben bei dem Müllermeister Todesopfer. Auch Krabat soll diesen Weg gehen, doch noch hat er eine Chance - denn die wahre und bedingungslose Liebe eines Mädchen kann ihn retten ...


Schwarze Magie und bedingungslose Liebe! Der Plot wurde phantastisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich dem armen Betteljungen Krabat erst nach und nach erschließt, was es mit seinem Meister wirklich auf sich hat und wie er nach Lösungen sucht, dem ihm vorbestimmten Schicksal zu entgehen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Natürlich ist mir die Figur des Krabat hier sehr ans Herz gewachsen, denn obwohl er ein normaler Betteljunge ist, ist er nicht auf den Kopf gefallen und vermag es, hinter die Dinge zu blicken. Den Schreibstil empfand ich als angenehm-düster erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Otfried Preußer bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)


Der Autor:
Otfried Preußler (*20. Oktober 1923 in Reichenberg, Böhmen; † 18. Feburar 2013 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Kinderbuchautor. Seine bekanntesten Werke sind "Der kleine Wassermann", "Der Räuber Hotzenplotz", "Krabat", "Das kleine Gespenst" und "Die kleine Hexe". Die Gesamtauflage seiner in insgesamt 55 Sprachen übersetzten 32 Bücher liegt bei 50 Millionen Exemplaren. (übernommen von Wikipedia)
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Das Buch habe ich mir geliehen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

[Rezension] Laura Antoni - Im Land der Kaffeeblüten



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (10. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522201604
ISBN-13: 978-3522201605
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm

Inhalt gem. Thienemann-Verlag:
Geplatzte Träume, mutige Neuanfänge
Vier junge Frauen. Vier Schicksale. Ein Jahrhundert, das sie trennt. Und ein Land, exotisch und wunderschön, das sie miteinander verbindet: Guatemala. Während Margarete und Elise 1902 in einen dramatischen Strudel zwischen Liebe und Tod gerissen werden, entdecken Julia und Isabell das unkonventionelle Leben ihrer beiden Ururgroßmütter. Und kommen Geheimnissen auf die Spur, die schon viel zu lange verschwiegen wurden.
Eine Familiensaga aus dem Land der Maya.

Zum Buch:
Julia und Isabell sind zwei siebzehnjährige Mädchen, die beide neu in eine Klasse kommen. Während Julia die Tochter eines Kaffeeunternehmers ist und später die Firma übernehmen soll, ist Isabell von ihren abenteuerlichen Eltern aus Guatemala für ein Jahr nach Bremen geschickt worden, um dort ihr Abi zu machen.
Während einer gemeinsamen Projektarbeit , die sie in die Vergangenheit führt, stellen sie fest, dass ihr Ururgroßmütter sich kannten. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen kommen sie einem Geheimnis auf die Spur.
Die beiden Mädels werden Freunde, und sie müssen feststellen, dass nicht nur die Vergangenheit Geheimnisse hat ...

Zwei Mädchen, die durch eine gemeinsame Projektarbeit Freundinnen werden und einen Blick auf das Leben ihrer Ururgroßmutter werfen dürfen. Wer wünscht sich nicht, auch auf Tagebuchaufzeichnungen zugreifen zu können, um vergessene Geheimnisse ergründen zu können.

Julia und Isabell können dies tun und stellen fest, dass ihre Ururgroßmütter auf demselben Schiff nach Guatemala kamen.
Margarete, die Ururgroßmutter von Julia liebte seinerzeit einen Indio, die Liebe wurde von deren Vater jedoch unterbunden. Er führte eine Kaffeeplantage und schickte seine Tochter für ein Jahr nach Deutschland, damit sie ihre Liebe vergisst. Als sie nach einem Jahr wiederkam, steht die Plantage vor dem Ruin und eine Heirat soll sie wieder konkurrenzfähig machen. Margarete weigert sich, den von ihrem Vater Erwählten zu heiraten, stattdessen versucht sie, ihren inzwischen vom Alkohol umnebelten Vater auf der Plantage zu ersetzen und diese aus der Schuldenmisere herauszuholen.
Elise, die Ururgroßmutter von Isabell, kommt nach Guatemala, um ihre Eltern bei ihren Forschungen um die vergessenen Mayaschätze zu begleiten, jetzt, wo sie alt genug ist. Aber Elise will das eigentlich nicht, sie ängstigt sich in dem Land, wo Dschungel und Schlangen und noch vieles andere auf sie wartet. Sie will nichts weiter, als weg und wieder nach Hause. Ihre Eltern nehmen jedoch keine Rücksicht auf sie, bis sie eines Tages durch ein Ereignis gezwungen werden, ihre Sicht auf die Dinge zu ändern.

Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart, wo Julia und Isabell in eine Klasse gehen und im Jahr 1902 in Guatemala, wo die Ereignisse von Margarete und Elise ihren Lauf nehmen.
Der Autorin gelingt es sehr gut, die Atmosphäre in Guatemala einzufangen und wiederzugeben. Die Beschreibung des Dschungels und der Suche nach verlorenen und vergessenen Mayatempeln führten dazu, dass ich mich nahezu vor Ort fühlte und ebenfalls auf der Suche war.
Die Gesellschaftsdünkel wie eine etwaige Beziehung zwischen Plantagenbesitzer und Indio wurden genauso aufgezeigt, wie der Kampf gegen die Ausbeutung dieser Besitzer.
Gekonnt wechselt die Autorin zwischen den beiden Zeitebenen. Der Ortswechsel, in dem der jeweilige Abschnitt spielt, wurde optisch mittels eines Hibiscus für Deutschland oder einem Vogel für Guatemala angezeigt, was mir sehr gut gefallen hat.

Auch Naturereignisse hat die Autorin in ihren Roman mit eingewoben. So wurde zum Beispiel der Ausbruch des Vulkans Santa Maria im Jahre 1902 Thema im Buch mit weitreichenden Folgen.
Laura Antoni hat ihren Roman sehr gut recherchiert, was man anhand von geschichtlichen Ereignissen sehr gut nachvollziehen kann.

Was ich vermisst habe, war ein wenig mehr Tiefe, wie es Margarete gelungen ist, die Plantage wieder auf Vordermann zu bringen. Da gab es meines Erachtens zu viele Andeutungen nur auf Margarete und ihre Großmutter, aber nichts Greifbares.
Auch konnte ich nicht nachvollziehen, warum Julias Eltern sich so seltsam benommen haben, als es  um die Geheimnisse aus der Vergangenheit ging. Wäre meines Erachtens in der heutigen Zeit kein Thema mehr.

Auf alle Fälle hat man mit diesem Roman ein fantastisches Buch in der Hand, in der es um Liebe und Freundschaft geht, aber auch um Geheimnisse und Abenteuer.
Das Buch ist als Jugendbuch für Leser ab 13- 16 Jahre konzipiert, was aber Erwachsene nicht davon abhalten sollte, dieses Buch ebenfalls zu lesen. 
Mir hat es Spaß gemacht, in die Welt von Guatemala abzutauchen und ein wenig aus der Zeit um 1902 kennenzulernen.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Thienemann-Verlag)
Laura Antoni (Jahrgang 1964) ist Soziologin und interessiert sich für Auswandererschicksale, seitdem ihr Großvater von seinen Plänen berichtete, in den 1950er Jahren nach Mittelamerika oder Australien auszuwandern. Die Familie blieb in Deutschland, aber das Interesse an fernen Ländern hat die Autorin nie mehr losgelassen.
Für ihre Doktorarbeit lebte Laura Antoni eine längere Zeit in den USA, von wo aus sie Reisen in die angrenzenden Länder unternahm.
Wenn sie nicht schreibt, spielt sie Doppelkopf (ohne Neuner), joggt leidenschaftlich gern und liest viel.
Laura Antoni lebt in Kassel und hält die Frauenquote in einem Männerhaushalt (ein Ehemann und fünf Macho-Kater) aufrecht.

Von Laura Antoni / Christiane Lind wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 7. Mai 2013

[Kinderbuch-Rezension] Otfried Preußler - Die kleine Hexe


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 127
ISBN: 978-3-522-10580-4
Erscheinungstermin: 1. Januar 2005
Format:
Hardcover
Verlag: Thienemann


Klappentext gem. Thienemann:
Die kleine Hexe ist leider erst 127 Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen nicht für voll genommen. Da sie nun keine große Hexe ist, will sie wenigstens eine gute sein. Mit diesem Entschluss beginnt ein aufregender Wirbel.


Rezension:
Die kleine Hexe ist 127 Jahre alt und damit laut den Regeln der Hexenwelt zu jung, um in der Walpurgisnacht zusammen mit den großen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Doch die kleine Hexe möchte es so gerne, immerhin übt sie sich jeden Tag 6 Stunden lang in ihrem kleinen Häuschen im Wald im Zaubern. Treu ihr zur Seite steht ihr der Rabe Abraxas. In diesem Jahr jedoch, will die kleine Hexe ihr Glück versuchen, wer sollte sie schon erkennen, wenn sie mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg tanzt?

Leider tanzt die kleine Hexe direkt vor den Augen ihrer Tante, der Wetterhexe Rumpumpel, die die kleine Hexe auch sofort meldet. Sie wird bestraft, darf sich doch innerhalb eines Jahres bewähren. Wenn sie eine gute Hexe wird, darf sie im nächsten Jahr zusammen mit den großen Hexen auf dem Blocksberg zur Walpurgisnacht tanzen.

Gesagt getan - die kleine Hexe übt von nun an jeden Tag sogar 7 Stunden, um sich würdig zu erweisen und wie es sich gehört, versucht sie alles, um eine gute Hexe zu werden und hilft den Menschen, wo sie nur kann. Dabei erlebt sie allerhand lustig und auch traurige Geschichten, doch nie geht sie von dannen, ohne zu helfen. Wird sie innerhalb eines Jahres soweit reifen, um vor dem Hexentribunal zu bestehen?


Was für ein entzückendes Kinderbuch! Der Plot fand ich sehr bildreich und leicht verständlich erarbeitet, einfach ein Traum von einem Kinderbuch. Die Figuren, allen voran natürlich die kleine Hexe, wurden ausgesprochen kindgerecht und fantasieanregend, selbst ich als Erwachsene bin nach wie vor entzückt von den Figuren. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und bin noch immer dermaßen begeistert, das sich jetzt schon weiß, dass ich meiner Nichte, wenn sie denn in ein paar Jahren lesen lernen wird, ein Exemplar dieses Buches kaufen werde - und ganz ehrlich: Ich freu mich jetzt schon darauf, dass auch sie die Welt der kleinen Hexe entdeckt.

Bewertung
 
Der Autor:
Otfried Preußler (*20. Oktober 1923 in Reichenberg, Böhmen; † 18. Feburar 2013 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Kinderbuchautor. Seine bekanntesten Werke sind "Der kleine Wassermann", "Der Räuber Hotzenplotz", "Krabat", "Das kleine Gespenst" und "Die kleine Hexe". Die Gesamtauflage seiner in insgesamt 55 Sprachen übersetzten 32 Bücher liegt bei 50 Millionen Exemplaren. (übernommen von Wikipedia)
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Schon ewig wollte ich dieses Buch lesen und als ich es jetzt für eine kleine Challenge benötigte, habe ich natürlich sofort die Gunst der Stunde genutzt.

Mittwoch, 4. Januar 2012

[Rezension] Bianka Minte-König - Die bösen Mädchen von Warfield Manor


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 220
ISBN: 978-3-522-20058-5
Erscheinungstermin: 15. September 2009
Format: Taschenbuch

Verlag: Thienemann


Klappentext:
Warfield Manor - ein altes Herrenhaus in der Einsamkeit Nordenglands. Rachel ist glücklich, als sie auf dem Landsitz ihrer Au-pair-Familie ankommt. Doch schon bald beginnt es im Haus zu spuken: Gegenstände fliegen plötzlich durch die Luft, Sicherungen brennen durch und Vorhänge gehen in Flammen auf. Steckt Shady, die Tochter der Glenvilles, dahinter oder ist Rachel selbst der Auslöser? Etwas Böses lauert in Warfield Manor und Rachel gerät mitten in ein Drama aus Schuld und Leidenschaft.


Rezension:
Rachel ist glücklich. Die 18-jährige hat eine Au-pair-Stelle bei der Familie Glenville in England ergattert. Die Eltern sind beide beim Film tätig und von daher auf ein Au-pair angewiesen, da sie öfter mal außer Haus sind. Rachel ist voller Elan, was ihr Au-pair-Jahr angeht, doch sobald sie bei Familie Glenville eintrifft, entgegnet ihr sofort die Ablehnung der 13-jährigen Tochter des Hauses. Shady ist ein typischer Teenager und will und braucht ihrer Meinung nach keinen Babysitter mehr. Rachel beschließt wider aller Widerstände, dennoch dem Mädchen eine Freundin zu werden. Mehr Glück mit ihren Günstlingen hat sie bei den 5-jährigen Zwillingen Thomas und Charlie. Die beiden schließen Rachel sofort in ihr Herz.

In ihrer ersten Nacht bei Familie Glenville hört Rachel auf einmal Geigenmusik aus dem Zimmer der Zwillinge. Zuerst macht sie sich keinerlei Gedanken darüber, doch dann sieht sie nachts auch einen Schatten und hört Schritte vor ihrer Tür. In der Annahme, dass Shady ihr nachts einen Streich gespielt hat, geht sie nicht weiter darauf ein, doch nach und nach häufen sich sonderbare Ereignisse auf Warfield Manor.

In einem Sprachkurs lernt Rachel Andreas kennen, einen Studenten mit dem Gebiet der Parapsychologie. Dieser ist sofort fasziniert von den Ereignissen, die sich auf Warfield Manor zu häufen scheinen und bietet Rachel umgehend seine Hilfe an. Bei einer Seance, an der Rachel, Andreas und Shady teilnehmen, scheinen sie tatsächlich einen Kontakt zu einem ehemaligen Kindermädchen des Hauses aufgenommen zu haben. Doch sie werden durch die Eltern des Hauses gestört.

Nunmehr scheinen jedoch sämtliche Kräfte der Geister entfesselt, denn eine Heimsuchung jagt die nächste. Kann es sein, dass dort wirklich ein Geist umgehend und was ist mit dem Geigenspiel, das Rachel immer wieder hört. Auch glaubt sie, Zwillinge gesehen zu haben, die diese Instrumente spielten, aber es waren Mädchen. Welches Geheimnis verbirgt Warfield Manor?


Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die dem Jugend-Mysterie-Gerne zugeordnet werden kann. Die Figur der Rachel wurde recht einfach, aber nachvollziehbar dargestellt, die Beweggründe von Shady hingegen erfordern hier und dort Einfühlungsvermögen, um ihnen folgen zu können. Der Schreibstil ist sehr leicht und klar gehalten, gespickt hier und da mit verständlichen englischen Wörtern, die jedes Mal perfekt in die Situation passten. Alles in allem ein angenehm zu lesendes Buch für Zwischendurch.

Bewertung: Note 2

Die Autorin:
Bianka Minte-König, gebürtige Berlinerin, ist promovierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und lehrt seit 1980 als Professorin an der Fachhochschule Braunschweig. Sie ist Autorin der Bestseller-Reihe "Freche Mädchen – Freche Bücher". Ihre Romane wurden in 17 Sprachen übersetzt, als Hörbücher vertont und werden zur Zeit verfilmt.

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:

Bereits seit einiger Zeit wollte ich mal ein Buch der Autorin lesen und als ich dieses in der Bibliothek entdeckte, wurde es sofort entliehen.