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Dienstag, 9. August 2016

[Rezension] Amanda Frost - Dreams: Eines Nachts in Quebec (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1827 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 344 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B01HQL2MAG


Klappentext gem. Amazon:
Zwei Menschen - zwei Leben! Getrennt durch einen Ozean ahnen sie nichts voneinander, bis das Schicksal sie zusammenführt. Ryan ist einer der populärsten Eishockeyspieler Kanadas und ein richtiger Bad Boy, Samantha hingegen eine aufstrebende Heidelberger Anwältin.
Ihre erste Begegnung gleicht einem Vulkanausbruch. Heiß und explosiv! Doch schnell holt sie der Alltag ein, denn für beide steht die Karriere im Vordergrund.
So muss zuerst ein Unglück geschehen, und es bedarf eines Richterspruchs, damit die Liebe eine Chance bekommt.
Aber kann eine Romanze über zwei Kontinente hinweg überhaupt funktionieren?


Rezension:
Die 28-jährige Samantha König ist Anwältin und hat sich der Gerechtigkeit gegenüber Frauen und Kindern verschrieben. Obwohl sie noch sehr jung ist, ist sie ausgesprochen erfolgreich in ihrem Beruf, denn bisher hat sie noch nie einen Fall verloren. Wenn ein Mann seine Frau schlägt oder seine Kinder misshandelt, hat er sich Samantha zur Feindin gemacht und im Gerichtssaal wird sie zur Löwin, die für die Opfer kämpft.

Privat führt Samantha ein eher zurückgezogenes Leben. Die hübsche Blondine lebt für ihre Arbeit, an einer festen Beziehung ist sie nicht interessiert, ja eigentlich sind Männer nur für das Bett gut, aber auch nur, wenn Samantha dort die Oberhand behalten kann, denn diese gibt sie niemals aus der Hand. Seit ihre beste Freundin Sophie vor einigen Monaten Oliver Malloy geheiratet hat, lebt diese in Arizona und Samantha fliegt, so oft es ihr möglich ist, zu ihr. Auch mit Oliver versteht sie sich gut und ist ein gerngesehener Gast bei den Malloys. Allerdings hatten bisher die Besuche auf der Farm von Oliver auch noch einen anderen Reiz - Lewis. Der Cowboy, der Samantha vor Ort ihre Nächte versüßt hatte, hat leider gekündigt, sodass sie mit nächtlichen Kuchenorgien irgendwie versucht zu überleben, wenn sie dort ist. Bei einer solchen Kuchenorgie wird sie von einem Unbekannten überrascht - und alarmiert den ganzen Haushalt. Tatsächlich handelt es sich bei dem Unbekannten um Ryan Malloy, einen Cousin Olivers, der in Montreal Eishockey in der NHL spielt.

Wenn Samantha ehrlich ist, ist Ryan verdammt heiß und sie wäre einem kleinen Abenteuer mit ihm alles andere als abgeneigt. Auch er scheint dem nicht abgeneigt zu sein, doch musste er seinem Cousin versprechen, die Finger von ihr zu lassen, so lange sie auf der Farm sind, denn Oliver weiß, dass Ryan nicht der Typ ist, der Frauen eine stabile Zukunft geben kann, ja es verhält sich eher so, dass seinen romantischen Beziehungen grundsätzlich nur von kurzer Dauer sind. Um Oliver nicht zu verletzen, halten die beiden sich an seine Vorgaben, doch zufällig ist Ryan zwei Wochen später in Deutschland und dort wollen sich beide dann endlich treffen und zusammen sein - natürlich ohne etwaige Verpflichtungen. Leider läuft auch das nicht glatt über die Bühne, irgendwie haben die beiden wenig Glück in dieser Beziehung. Doch ein drittes Treffen in Montreal soll nun endlich zum Erfolg führen, doch während ihres Aufenthaltes, haben beide einen Unfall, bei dem Samantha so starke Verletzungen erleidet, dass an eine Rückreise nach Deutschland erst einmal nicht zu denken ist - und dabei muss sie dort einen wichtigen Prozess gegen Nick Bischoff vorbereiten, der seiner Frau Vera gegenüber gewalttätig gewesen sein soll. Nun ist guter Rat teuer und Ryan muss sich wegen des Unfalls auch noch vor Gericht verantworten ...


Der 2. Band der Dreams-Reihe! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich und mit einer großen Prise Humor erarbeitet. Während des ganzen Buches habe ich mich immer wieder gefragt - wer wird wohl gewinnen? Wer wird den anderen bezwingen? Denn beide Protagonisten sind ausgesprochen charakterstark und sogenannten Alpha-Tiere. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Samantha ist eine wahnsinnig taffe Frau, die beruflich sehr erfolgreich ist und genau weiß, was sie vom Leben will und Kleinbeigeben ist für sie nicht drin. Jedoch hat diese starke Frau einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, den sie gut zu verbergen versucht. Ryan hingegen ist ein Egoist, wie er im Buche steht. Sportlich erfolgreich, angehimmelt von unzähligen Frauen und einem Abenteuer mit einem Groupie nicht abgeneigt, doch eine feste Beziehung kommt für ihn nicht in Frage, zu gebrannt ist er durch sein elterliches Umfeld gewesen. Den Schreibstil kann ich nur als locker-leicht mit einem Hauch Dramatik beschreiben und ehrlich, ich war beim Lesen teilweise schockiert und an anderen Stellen habe ich schallend gelacht - mit anderen Worten: dieses Buch hat  mir wundervolle Lesestunden bereitet und ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

Bewertung
Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)


Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 27. Mai 2016

[Rezension] Amanda Frost - Dreams: Zauber einer Nacht (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 944 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 344 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B01C4R4RQO


Klappentext gem. Amazon:
Eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst – und der großen Liebe. Romantisch & erotisch!

Diamonds are a girl’s best friend? Von wegen! In Wirklichkeit gibt es nichts, was die Heidelbergerin Sophie mehr verabscheut als Juwelen. Und den Schmuckkonzern ihres Vaters übernehmen? Niemals!
So flüchtet sie kurzerhand in die USA, wo sie die Bekanntschaft des unnahbaren Hotelbesitzers Oliver macht. Dummerweise entspricht die liebenswerte Chaotin jedoch so gar nicht seinem bevorzugten Frauenbild. Mehr als eine heiße Affäre ist daher für ihn nicht drin. Ihr bleibt nur eins übrig: Um Olivers Herz zu erobern, muss sie endlich ihr Leben in den Griff bekommen.
Eine aufregende Reise durch Amerikas Westen beginnt – geprägt von Spannung und prickelnder Leidenschaft.


Rezension:
Sophie Bergmann ist 27 Jahre alt und steht erfolgreich im Leben. Sie arbeitet im Schmuckkonzern ihres Vaters Heinrich und ganz ehrlich - sie hasst ihr Leben, wie es momentan ist. Egal was sie machen will, ihr autoritärer Vater zeigt ihr mehr als deutlich, welche Grenzen er ihr setzt, denn sie ist beruflich, wie finanziell von ihm abhängig. Zu allem Überfluss lebt sie auch noch im Haus ihrer Eltern in Heidelberg - ein Entkommen scheint nicht in Sicht. Dabei wollte die junge Frau im Leben niemals Schmuck verkaufen! Sie hat eine Goldschmiede-Lehre gemacht, um selbst Schmuck zu entwerfen!
Als Bruno von Greifenstein, ein Konkurrent ihres Vaters, ihr einen Heiratsantrag macht, scheint die Lösung ihrer Probleme zum Greifen nah - nur liebt sie ihn nicht. Bruno ist ihr wichtig, jedoch empfindet sie für ihn nur eine tiefe und innige Freundschaft. Nachdem sie sich auch noch mit ihrem Vater überworfen hat, beschießt sie spontan, sich endlich einen ihrer Lebensträume zu erfüllen - sie will nach Las Vegas. Gesagt getan - kopfüber stürzt sich sie in das Abenteuer!

Das Sophie vom Glück verfolgt wird, kann man so allerdings nicht sagen, denn tatsächlich schafft sie es nicht bis zu ihrer Traumstadt. Vor einer Ranch hat sie eine Autopanne, zumindest das, was Frau eine Autopanne nennt - denn die Wahrheit ist: das Benzin war alle. Zum Glück befindet sie sich unweit einer Ranch und bittet dort um Hilfe. Da es bereits später Abend ist, wird sie eingeladen, die Nacht dort zu verbringen. Am nächsten Morgen stellt sich jedoch heraus, dass ihr Gastgeber lediglich der Chauffeur des Ranchbesitzers ist und dieser ist von der jungen Frau alles andere als angetan. Zwar entspricht sie optisch voll und ganz seinem Beuteschema, doch schnell stellt Oliver Malloy fest, dass Sophie für ihre 27 Jahre verdammt unbedarft und unselbstständig, ja teils sogar naiv ist. Eine solche Frau passt nicht in das Leben des erfolgreichen Architekten. Sophie verbringt einige Tage auf der Ranch und auch mit Oliver und es kommt wie es kommen muss - sie verliebt sich in diesen unnahbaren Mann. Doch um sein Herz zu erobern, muss sie ihm erst zeigen, was wirklich in ihr steckt und dieser Weg ist sehr, sehr steinig ...


Ein wundervoller Reihenauftakt! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Interaktionen zwischen Sophie und Oliver gefallen, denn diese entwickelten sich grundsätzlich in eine andere Richtung, als die von mir erwartete. Egal was zwischen den Beiden mitunter für Gefühle aufkamen - Langeweile meinerseits war auf jeden Fall nicht dabei. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Fasziniert war ich von der Entwicklung der Figur der Sophie, denn diese macht eine erstaunliche Wandlung innerhalb der Geschichte durch. Vom anfangs eher verwöhnten Mädchen aus gutem Hause wächst sie über sich hinaus und wird zu einer ernstzunehmen Konkurrenz für Oliver, was seinerseits den bekannten männlichen Jagdinstinkt weckt - doch kann er eine solche Frau überhaupt noch erobern? Den Schreibstil kann ich nur als erfrischend romantisch mit einer herrlichen Prise Humor und teils auch Sarkasmus beschreiben - mit anderen Worten: obwohl ich mich gewöhnlich lesetechnisch nicht in diesem Genre herumtreibe, hat mich dieses Buch bezaubert und mir ganz wundervolle Lesestunden bereitet, sodass ich mich bereits jetzt auf den Nachfolgeband freue, der hoffentlich bald erscheint.

Bewertung

Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)


Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)

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Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 10. November 2015

[Rezension] Amanda Frost - Vom Tod begehrt (Band 3)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 782 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 337 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B017AMBY8C



Klappentext gem. Amazon:
Was, wenn dem Herrscher der Hölle plötzlich langweilig wird und er sich in den Kopf setzt, die Menschheit ein wenig aufzumischen? Dumm nur, dass der Ring, der ihm auf der Erde Gestalt verleihen soll, eine massive Fehlfunktion hat. So landet Luzifer statt auf den Partymeilen der internationalen Metropolen in einem 500-Seelen-Nest in Südengland und sitzt dort fest. Und ausgerechnet die bodenständige Ärztin Delilah, der reinste Engel, rettet ihn aus einer prekären Situation. Was für eine Ironie des Schicksals. Wo er doch einfach nur seinen Spaß haben wollte! Doch die junge Frau scheint ganz andere Pläne mit ihm zu haben.

Darf sich Gut und Böse verlieben?


Rezension:
Einst, zu paradiesischen Zeiten, hatte Lou eine heiße Affäre mit Eva, die so gar kein Interesse am langweiligen Adam hatte. Auch wenn Eva mit ihrem Putzfimmel und ihrer permanenten gesunden Ernährung allen männlichen Wesen im Paradies tierisch auf die Nerven geht, so kann Lou ihren Reizen einfach nicht widerstehen. Doch die Liebelei bleibt nicht lange unentdeckt, Gott kommt dahinter und ist so erbost, dass er die Welt in Himmel, Erde und Hölle teilt und Lou von nun an als Luzifer der Herrscher der Hölle sein soll, ohne die Möglichkeit, in körperlicher Gestalt auf die Erde zu gelangen. 

Doch Luzifer wäre nicht der Herrscher der Hölle, wenn er nicht zumindest versuchen würde, die Regeln zu brechen und überhaupt, nachdem er von der Existenz der Ringe weiß, mit denen Tote wieder ins Menschenreich zurückkehren können, sieht er nicht ein, dass ihm dieser Spaß nicht auch gegönnt werden soll. So beauftragt er seine Magier, ihm ebenfalls einen solchen Ring zu schaffen. Nun ja, der Erfolg lässt leider auf sich warten - mal hat er mörderische Kopfschmerzen, wenn er auf der Erde den Ring trägt, ein anderes Mal bekommt er eine grüne Hautfarbe - alles in allem Fehlschläge ohne Ende. Einen letzten Versuch gewährt er seinen Magiern und siehe da, es funktioniert. Er kann auf der Erde wandeln ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Als er jedoch in die Hölle zurück will, muss er feststellen, dass ihm das nicht gelingt - ja schlimmer noch, er bekommt auch den Ring nicht mehr ab. Schlussendlich landet er in Heddington, einem kleinen Ort im Südwesten Englands und wird gleich von einem Auto erfasst.

Lou hat Glück im Unglück, denn ausgerechnet Delilah Stevens, die örtliche Ärztin, fährt ihn über den Haufen. Natürlich nimmt diese sich seiner an und als er wieder zu sich kommt, muss er feststellen, dass er am AdW gelandet ist und dort nicht wegkommt. Es könnte jedoch schlimmer sein, immerhin entspricht Delilah voll und ganz seinem Beuteschema - sie ist blond und überaus anziehend. Tja, auch Delilah muss zugeben, dass Lou, wie er sich nennt, sehr gutaussehend ist, doch sie hat den Traum von einem Mann fürs Leben und Kindern noch nicht abgeschrieben und Lou ist alles, aber kein Kandidat für ihren Lebenstraum. Doch Lou wäre nicht Lou, wenn er Delilah so leicht vom Haken lassen würde und irgendwann wird sie schon schwach werden - das werden sie doch alle, oder?


Der 3. Band der Tod-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und herrlich erfrischend erarbeitet. Besonders gut haben mit die Interaktionen zwischen Lou und Delilah gefallen, denn auch wenn er der Herrscher der Hölle sein mag, gegen eine Frau wie Delilah muss selbst er noch lernen zu bestehen, was für ihn eine völlig neue Erfahrung ist. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Figur des Lou/Luzifer, denn mal ganz ehrlich, der arme Kerl mag schon seit der Erschaffung der Welt existieren, von Frauen hingegen und vor allem vom Objekt seiner Begierde, hat er so gut wie keine Ahnung. Den Schreibstil empfand ich, auf Grund der unvorhersehbaren Wendungen und humoristischen Einlagen, fesselnd zu lesen, sodass ich mich nicht von dem Buch trennen mochte und es am Stück gelesen habe. Leider endet an dieser Stelle die Tod-Trilogie, doch ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin als nächstes für uns einfallen lässt.

Bewertung

Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 




bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 23. Juni 2015

[Rezension] Amanda Frost - Vom Tod geliebt (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1127 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 322 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00X5ZE008



Klappentext gem. Amazon:
Was könnte eine erfolgreiche Fantasy-Autorin mehr begeistern als ein Zusammentreffen mit einem Wesen der Unterwelt? Natürlich nichts! So ist Olivia hin und weg, als sie den smarten Alexander kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Tod persönlich zu sein. Als sie jedoch herausfindet, dass er sie belogen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Was sie allerdings nicht weiß: Die einzige Chance, Alexanders Leben zu retten, ist ihre Liebe!

Ist der Tod das Ende oder erst der Anfang?


Rezension:
Der 32-jährige Alexander Winter ist Kampfpilot und ein Adrenalinjunkie. Bei einem Beinahe-Crash kommt er gerade noch einmal mit viel Glück davon, ein Kollege von ihm stirbt. Nun ja, mit Glück hatte das ehrlich gesagt wenig zu tun, denn ein "Fürst der Finsternis" hat einfach mal Mist gebaut, denn eigentlich ist Alexanders Zeit bereits abgelaufen. Thanatos, der Gott der Zwischenwelt, ist natürlich wenig begeistert, dass schon wieder einer seiner Fürsten versagt hat, sodass Plan B in Kraft treten muss - Krebs. An dieser Erkrankung starb auch schon Alexanders Vater, es könnte also in der Familie liegen.

Als Alexander von seiner Diagnose erfährt, ist er am Boden zerstört. Er ist doch jung, steht voll im Leben, hat einen Schlag bei den Frauen weg und er soll auf absehbare Zeit sterben? Was wird aus Jessy, seiner 6-jährigen Tochter, die bereits ohne Mutter aufwachsen muss? Zwar kümmert sich seine Mutter um sie, wenn er zu Auslandseinsätzen unterwegs ist, aber wird sie es schaffen, Jessy alleine großzuziehen?

Auch Alexanders Schwester Lena ist schockiert, als sie davon erfährt und offenbart sich ihrer Freundin Lilly samt Ehemann Sebastian. Diese suchen sodann Alexander auf und weihen ihn ein in ihr großes Geheimnis, denn sowohl Lilly, als auch Sebastian sind nicht mehr am Leben. Denn Sebastian war vor nicht allzu langer Zeit selbst ein "Fürst der Finsternis" und sollte Lilly das Leben nehmen, doch er verliebte sich in sie und brachte es nicht übers Herz. Schlussendlich starb Lilly durch eigene Hand, doch ein Ringpaar, welches beide tragen, ermöglicht es ihnen, weiter auf der Erde zu leben und ihr Leben zu genießen. Lilly weiß, dass eine Cousine, die Schriftstellerin Olivia Moore, ebenfalls einen dieser Ringe besitzt und womöglich hat sie ja einen zweiten. Sie hätte die Möglichkeit, diesen zu verschenken, doch es muss ein Geschenk aus Liebe sein und so könnte Alexander den Tod überlisten. Alexander, von je her ein Frauenheld, reist voller Optimismus zu besagter Olivia, um ihr Herz zu erobern. Dass sie augenscheinlich mit ihren roten Haaren so gar nicht seinem rassigen Typ entspricht, ist hierbei nebensächlich und dank Sebastian hat er Vorteile, die andere Männer nicht haben, denn Olivia ist fasziniert vom Tod und kann die "Fürsten der Finsternis" dank ihrem Ring sehen, sodass er, wenn er sich als ein solcher ausgibt, ihr Herz ja wohl im Sturm erobern kann. Hier hat er allerdings die Rechnung ohne die eigensinnige Olivia gemacht ...


Der 2. Band der Tod-Reihe! Der Plot wurde unterhaltend und mit einer Prise Humor und Drama erarbeitet. Besonders hat mir gefallen, was sich Alexander alles hat einfallen lassen, um Olivia von sich zu überzeugen und gerade auch, warum er all dies getan hat und ehrlich, ich habe mich gefreut, Lilly und Sebastian aus dem 1. Band wieder zu lesen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mich hier gerade die Figuren des Alexander und der Olivia sehr gefallen haben. Alexander ist gerade zu Beginn des Buches ein augenscheinlicher Macho, wie er im Buche steht und dennoch ein fürsorglicher Vater. Klar liegt auf der Hand, warum er am Leben bleiben will und anfangs wäre er förmlich bereit, über Leichen zu gehen bzw. Gefühle anderer mit Füßen zu treten, doch je besser er sein "Opfer" kennenlernt, desto mehr ändert sich seine Sicht auf die Welt und das Leben. Olivia selbst empfand ich als ausgesprochen faszinierend. Eine Frau, die sich mit dem Schreiben von Büchern ihren Lebensunterhalt verdient, kann einem ja  nur sympathisch sein und auf den ersten Blick ist sie ausgesprochen taff, doch tief in ihr drin ist sie so ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint und dies ist es, was Alexander nach und nach zu Tage fördert. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen berauschend zu lesen, was hauptsächlich am sehr flüssigen Schreibstil lag und an der wundervollen Interaktion zwischen den Figuren. Jetzt heißt es wieder gespannt warten, denn ein Band kommt noch und in diesem will der Herr der Hölle sein "Unwesen" auf der Erde treiben - es bleibt also spannend.

Bewertung
Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 




bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 8. Januar 2015

[Rezension] Amanda Frost - Vom Tod geküsst (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1298 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 346 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00NYHQS0C

Klappentext gem. Amazon:
Er ist der Tod! Und er kommt, um sie zu holen!
Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und zudem völlig fasziniert von dem teuflisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss sich die Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative: Sie muss sterben, ansonsten wird Sebastian in der Hölle schmoren. Doch soll das wirklich das Ende sein?

Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?


Rezension:
Der 35-jährige Sebastian ist das, was man einen Womanizer nennen könnte. Er ist kultiviert, gut aussehend und hat Charme. Die Frauen fallen ihm reihenweise zum Opfer und haben dabei ihren Spaß und Sebastian auch, zumal es ein netter Zeitvertreib ist. Sein Geld verdient er als Gallerist, jedoch nur offiziell, inoffiziell ist er ein ausgezeichneter und überaus begabter Kunstdieb. Oftmals verschafft er sich über die Schlafzimmer der Frauen Zutritt zum Objekt einer eigentlichen Begierde. So auch dieses Mal, doch der Coup geht schief. Als er sich mit dem favorisierten Kunstwerk abseilen will, stürzt er ab und stirbt und landet weder im Himmel, noch in der Hölle, sondern in der Zwischenwelt.

Für die Hölle zu gut, für den Himmel nicht gut genug - was nun? In der Zwischenwelt kann er auch nicht nur einfach rumhängen, sondern muss arbeiten und zwar ausgerechnet als "Fürst der Finsternis", eine nette Umschreibung für die Handlanger des Todes, denn Thanatos, der Herrscher über Leben und Tod hat Helfer. Seine Aufgabe ist es nun, auf die Erde zurück zu kehren und die Menschen, die auf seiner Liste stehen, in den Tod zu begleiten. Dass es hier anfänglich zu Kollateralschäden kommt, ist nicht zu vermeiden und verzeihbar.

Gut drei Monate macht Sebastian nun schon diesen "Job" und wirklich angetan ist er noch immer nicht damit. Sicherlich hat er kein Problem damit, Alte und Kranke von ihren Leiden zu erlösen, jedoch junge Menschen oder gar Kinder, das geht an die Substanz. Nun bekommt er von Thanatos persönlich einen Sonderauftrag, an dem sich schon einige Fürsten der Finsternis die Zähne ausgebissen haben: Die 30-jährige Lilly Wagner, von Beruf Krankenschwester und wohnhaft in München, hätte schon längst sterben sollen - doch sie tut es einfach nicht. Sebastians Auftrag lautet nunmehr, herauszufinden, warum die gute Frau nicht stirbt und sie endlich über den Jordan zu befördern. Tja, klingt gar nicht so schwierig, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Lilly nicht unbedingt schlecht aussieht und der erste Mensch seit drei Monaten ist, der Sebastian sehen und mit ihm sprechen kann. Sebastian, der solche Sehnsucht nach seinem Leben als Mensch hat, hat nun endlich einen überaus ansprechenden Ansprechpartner und macht sich eher widerwillig an seinen Auftrag, denn eigentlich würde er ja viel lieber seine Zeit mit dieser überaus faszinierenden Frau verbringen, die ein Geheimnis umgibt ...


Der Tod kann so sexy sein! Der Plot wurde abwechslungsreich und mit einer ordentlichen Prise Humor erarbeitet. Besonders gut hat mir die Interaktion zwischen den Figuren Sebastian und Lilly gefallen, einfach herrlich, die geschilderten Duelle, die sie sich liefern. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Zu Beginn des Buches bin ich davon ausgegangen, dass Sebastian nur ein schöner (und womöglich auch brillanter) Dieb ist, aber im Laufe des Buches musste ich feststellen, in ihm steckt wirklich mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Die Figur der Lilly empfand ich als ausgesprochen sympathisch, eine Frau, die weiß, was sie will und die nicht bereit ist, sich selbst aufzugeben, nur um den Ansprüchen anderer zu genügen. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und es am Stück lesen musste.

Bewertung

Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 




bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 22. Mai 2014

[Interview] Das Katzenpersonal befragt Amanda Frost

Und wieder habe ich es geschafft einem Autoren, in diesem Fall einer Autorin, meine Fragen überzuhelfen - es gibt halt immer Fragen die auftreten, wenn ich in einem Buch lese. Umso mehr freue ich mich, dass AMANDA FROST sich bereit erklärt hat, sich meinen neurierigen Fragen zu stellen ^^

Folgende Bücher hat Amanda Frost bereits geschrieben:







Amanda, stellst du dich uns kurz vor?


Hallo mein Name ist Amanda Frost, und ich freue mich sehr auf das Interview. Vielen Dank, liebe Kerry, für dein Interesse an meiner Person.

Nun zu mir: Ich wohne seit etwa drei Jahren mit meinem Mann in München. Davor lebte ich lange in der Schweiz und war viele Jahre weltweit für das Marketing und die Logistik großer Industrieunternehmen zuständig. Ich reise gerne, liebe gute Bücher und gutes Essen. Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit guten Freunden oder meinem Mann. Obendrein bin ich ein großer Motorsportfan. Mit der Veröffentlichung meines ersten Buches erfüllte ich mir vor einem Jahr einen lang gehegten Traum. Mein Lebensmotto: Don´t worry! Be happy!  


Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?


Engelslied von Nalini Singh 


Hast du noch einen sogenannten Brot-Job?


Ich bin ab und an noch als Berater für die Industrie tätig. In den letzten zwei Jahren habe ich mich jedoch vorwiegend aufs Schreiben konzentriert. Ich danke meinem Mann für die Unterstützung.


Wie schwer ist es deiner Meinung nach, sich als Autor auf dem deutschen Buchmarkt zu integrieren?


Sehr schwer! An die großen Verlage dranzukommen, ist eine sehr langwierige Angelegenheit, zu der es obendrein einer guten Portion Glück bedarf. Und sich als Selfpublisher zu behaupten, wird auch immer schwieriger, da in letzter Zeit sehr viele neue Bücher auf den Markt kommen. Ich denke, das Wichtigste ist es, irgendwie aus dieser Masse herauszustechen. Wie gut, dass es euch Blogger gibt. Ohne euch wäre es mir vermutlich nie gelungen, die Aufmerksamkeit so vieler Leser auf mich zu ziehen.


Wie wichtig ist dir der Leserkontakt und das direkte Feedback deiner Leser?


Unheimlich wichtig! Es bereitet mir eine sehr große Freude, mit meinen Lesern in direktem Kontakt zu stehen und mit ihnen über meine Bücher zu diskutieren. Auch nehme ich Kritiken sehr ernst. Nur so kann man sich weiterentwickeln und den Lesern Bücher präsentieren, die sie ansprechen.


Neben der Schriftstellerei – wie viele Bücher liest du so als Privatperson im Jahr?


Schwierige Frage. Ich lese sehr viel. Erstens, weil ich sehr gerne lese, und zweitens, um auf dem Laufenden zu bleiben, was es auf dem Markt gerade so gibt. Ich schätze mal 1 – 2 Bücher pro Woche. Also zwischen 50 und 100 im Jahr. 


Weißt du im Buchladen immer genau was du willst oder stöberst du stundenlang, um dann doch wieder viel zu viele mitzunehmen?


Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in letzter Zeit eher selten in einen Buchladen gehe. Stattdessen stöbere ich sehr lange im Internet, orientiere mich an Verkaufszahlen und Rezensionen. Und kaufe dann ein. Auch bin ich (bis auf wenige Ausnahmen) von Printbüchern auf Ebooks umgestiegen. Denn da auch mein Mann eine große Leseratte ist, sind unsere Bücherregale maßlos überfüllt.


Mal ganz ehrlich: Gab es so genannte „Bestseller“, von denen du dir total viel versprochen hast und die sich in deinen Augen als totaler Flop herausgestellt haben?


Natürlich gab es das. Ich schwärze allerdings ungern Kollegen an, daher möchte ich jetzt keine Namen nennen. Nur so viel: Ich gestehe, ich bin ein großer Shades of Grey Fan, und einige der Bücher, die nachkamen und ebenfalls zu Bestsellern avanciert sind, haben mich maßlos enttäuscht. Obendrein greife ich in letzter Zeit gerade in den Kategorien Erotik oder Frauenroman gerne auf die Bücher von deutschen Selfpublishern zurück, die mir teilweise besser gefallen, als manche Bestseller von großen Verlagen.


Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?


Da ich ein Langschläfer bin, beginnt mein Tag selten vor 9 Uhr. Er startet mit einer guten Tasse Tee. Dann checke ich meine Mails und informiere mich über die Neuigkeiten des Tages. Dann erst geht es ans Schreiben. Dafür schreibe ich oft bis tief in die Nacht hinein. Bei schönem Wetter spaziere ich nachmittags häufig durch die Münchner Innenstadt. Abends treffe ich mich dann manchmal mit Freunden. Auch ist das Ganze ein wenig von dem Zeitplan meines Mannes abhängig. Da dieser geschäftlich viel unterwegs ist, werfe ich meinen Tagesablauf gerne auch mal über den Haufen, wenn mein Mann Zeit haben sollte. 


Was wünschst du dir für die Zukunft?


Das Wichtigste ist für mich: Gesundheit. Des Weiteren würde ich mir einen respektvolleren und toleranteren Umgang der Menschen untereinander wünschen. Wer den dritten Teil meiner Siria-Bücher gelesen hat, weiß auch, dass mir das Verhalten der Menschen gegenüber unschuldigen Tieren häufig nicht gefällt. Auch hier würde ich mir für die Zukunft eine Besserung wünschen. Obendrein sollte man der Umwelt ein wenig mehr Respekt entgegenbringen. Wir haben nur eine Natur, wenn sie zerstört ist, sind wir die Dummen. Und letztendlich kann ich darauf verzichten, einen Krieg zu erleben. Denn gerade die Problematik mit Russland zeigt, dass wir selbst in hoch entwickelten Ländern auch darüber nicht gänzlich erhaben sind.


Wie kamst du auf die Idee zu deiner Siria-Trilogie?


 Ich war auf der Suche nach einer ausgefallenen Idee. So habe ich ein Brainstorming mit Freunden durchgeführt. Und das kam dabei heraus.


Was inspirierte dich zu deinen Mondbärchen (die ich ja total knuffig finde)?


Vor ein paar Jahren bin ich im Zoo von San Diego auf einen Red Panda aufmerksam geworden. Eine sehr seltene Tierart, die leider vom Aussterben bedroht ist. Das kleine pelzige Tier hat mich sofort beeindruckt. Vielleicht inspirieren meine Bücher ja die Menschen ein wenig, in Zukunft die Finger von rotem Pelz zu lassen. 


Du hast es in der Siria-Trilogie den Männern ja nicht immer leicht gemacht! Welche Parallelen siehst du zwischen dir und den jeweiligen Protagonistinnen?


Da gibt es eigentlich kaum eine Parallele. Meine Charaktere sind rein fiktiv. Ich habe ja auch drei komplett unterschiedliche Frauentypen geschaffen: die etwas eingeschüchterte, planlose Valerie, die toughe Jana, und die humorvolle, bodenständige Elena. Die einzige Gemeinsamkeit ist vielleicht die, dass ich es den Männern in meinem Leben auch noch nie leicht gemacht habe. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich endlich den richtigen gefunden habe.


Werden wir eine der Figuren aus der Siria-Trilogie nochmals wieder lesen?


Eher nicht. Obwohl sich die Trilogie sehr gut verkauft und auch gut ankommt, haben meine liebenswerten Außerirdischen den richtigen Durchbruch noch nicht geschafft. Ich werde die Serie daher nach drei Teilen abschließen. Und es mal mit anderen Fantasywesen versuchen. Sollten sich die Bücher irgendwann doch noch zu Mega-Bestsellern entwickeln, kann man ja mal über eine Fortsetzung nachdenken. 


Was kannst du uns über zukünftige Projekte verraten?

Ich werde vorerst meinem Stil treu bleiben. In Planung ist ein Zweiteiler. Ähnlich wie die Siria-Trilogie: Frauenroman, Fantasy, Erotik, Humor. Allerdings – wie schon erwähnt – ohne Außerirdische. Lasst euch überraschen. Aber keine Angst, es werden keine Vampire werden. Der erste Teil wird voraussichtlich im Oktober erscheinen.


Herzlichen Dank an Amanda Frost für die Beantwortung der Fragen.

[Rezension] Amanda Frost - So fern wie ein Stern (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1190 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00K86F2S6

Klappentext gem. Amazon:
Hätte der Tierarzt Mark für Frauen nur ein halb so geschicktes Händchen wie für Tiere, würde sein Einsatz auf der Erde sicherlich erfolgreicher verlaufen. Denn kaum hat er die quirlige Elena kennengelernt, verliert sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis. Eine Fügung des Schicksals? Vielleicht! Elena kauft ihm nämlich bedenkenlos ab, dass Außerirdische auf der Erde das Normalste der Welt sind. Orientierungslos, wie sie ist, verfrachtet Mark sie schließlich auf seinen Heimatplaneten Siria. Mitnichten darauf gefasst, dass der rothaarige Wirbelwind binnen kürzester Zeit nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner beiden Töchter auf den Kopf stellt. Was aber, wenn Elena eines Tages ihr Gedächtnis wiedererlangt …?


Rezension:
Mark hat es seit dem Tod seiner Frau Patrizia vor fünf Jahren nicht leicht. Diese wurde, wie ein Großteil der weiblichen Bevölkerung Sirias von einem Virus getötet. Die Frauen, die überlebten und im gebärfähigen Alter waren, wurden unfruchtbar, doch nur wenige überlebten. Seit fünf Jahren versucht er nun, mit Hilfe seiner Schwiegermutter Carla, seine beiden Töchter, die 11-jährige Carina und die 13-jährige Tessa, zu erziehen. Das ist natürlich alles andere als einfach, zumal gerade Tessa sich zu einem nicht ganz einfachen Teenager entwickelt. Für Mark steht fest: Er muss eine neue Frau bzw. Mutter für seine Töchter finden - und auf der Erde wird sich schon die passende Kandidatin finden lassen. Immerhin hatten Rafael und sein Bruder Simon bereits Erfolg auf diesem Planeten, da sollte es doch für Mark kein Problem darstellen, eine Frau zu finden. Immerhin hat er nicht vor, sich weiter fortzupflanzen. Rafael und Simon waren ja seinerzeit mit ganz anderen Voraussetzungen auf die Erde geschickt worden - und hatten Erfolg, da sollte sich doch auch für ihn jemand passendes finden lassen.

Tja, leichter gesagt als getan, denn Mark, der ein begnadeter Tierarzt ist, kann wunderbar einfühlsam mit Tieren umgehen, mit Frauen jedoch weniger. Auch sind seine Ansprüche an die neue Mutter seiner Kinder nicht gerade gering. Die Frau muss pragmatisch, intelligent und lustig sein sowie Tiere und Kinder lieben. Anhang sollte sie auch nicht wirklich haben, denn immerhin ist Marks Lebensmittelpunkt auf Siria, wohin dann die Mutter seiner Kinder ziehen müsste. Durch Zufall lernt er im Hotel Galaxis in München, welches von Rafael und seiner Frau Valerie betrieben wird, Elena kennen. Irgendetwas fasziniert ihn an der jungen Frau und er lädt sie zum Essen ein.

Doch dieses Essen soll nie stattfinden, denn auf dem Weg dorthin, rettet Elena einen kleinen Welpen vor einem heranfahrenden Auto - und wird selbst verletzt. Als sie im Krankenhaus wieder zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Mark, der sich für Elena verantwortlich fühlt, besucht sie täglich, doch auch ihm gelingt es nicht herauszufinden, wer die junge Frau ist. Bei dem Unfall ist ihre Handtasche mit allen Papieren abhanden gekommen und anscheinend vermisst sie auch niemand. Elena hasst es, so hilflos und von anderen abhängig zu sein und dennoch, irgendetwas an Mark fasziniert sie, vor allem, weil er ihr, trotzdem sie sich nicht wirklich kennen, zur Seite steht. Doch dann droht Elenas Welt zusammen zu brechen. Sie soll in die Psychiatrie eingewiesen werden, bis feststeht, wer sie ist, um anschließend in eine Reha zu gehen. Allein die Vorstellung löst bei Elena blankes Entsetzen aus und auch Mark will sie nicht dort landen sehen, sodass er sie kurzerhand nach Siria "entführt", selbstverständlich nur, weil dort die medizinische Behandlung weitaus fortgeschrittener ist. Mit Erstaunen stellt Mark fest, dass sich Elena, nach anfänglichen Problemen gerade mit Tessa, sehr gut mit seinen Töchter verträgt und eigentlich will er gar nicht mehr, dass sie ihr Gedächtnis wiederbekommt und zur Erde zurückkehrt ...


Der 3. Band der Siria-Reihe! Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und ausgesprochen unterhaltsam gestaltet, ich musste mehr als einmal lauthals auflachen, so amüsant waren die Situationen, in die die Autorin ihre Figuren laufen ließ. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei  mir hier gerade die Figur der Elena wahnsinnig gut gefallen hat, denn obwohl sie ihr Gedächtnis verloren hat, weiß sie genau, was sie will und sieht überhaupt nicht ein, wie ein eingeschüchtertes Mäuschen zu kuschen, sondern ist bereit für das einzustehen, was sie will und was sie für richtig hält, einfach grandios diese Frau. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich auch dieses Buch am Stück lesen musste, ich konnte und wollte einfach nicht aufhören. Leider endet mit diesem Band die Siria-Reihe - ich hätte so gerne noch weitere Bücher gelesen, in denen unbedarfte/chaotische/völlig planlose Siria-Männer versuchen Frauen auf der Erde für sich zu erobern.

Bewertung
Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 19. November 2013

[Rezension] Amanda Frost - Sei mein Stern (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1843 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 360 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00FVJHC06

Klappentext gem. Amazon:
Inzwischen hat es auch Rafaels jüngeren Bruder auf die Erde verschlagen: Simon, ein Computergenie mit begnadeter Intelligenz und einem Hang zur Alltagsuntauglichkeit. Nicht die ideale Kombination, um eine geeignete Frau aufzureißen, auch wenn man so höllisch attraktiv ist wie der spleenige Informatiker. So widmet er sich nach einigen missglückten Affären doch lieber dem Hacken von Computern. Bis er den fatalen Fehler begeht, sich mit der mächtigen deutschen Geheimdienstorganisation BSC anzulegen. Denn diese hetzt ihm postwendend ihre beste Undercoveragentin auf den Hals: Jana, eine 32-jährige skrupellose Power-Frau, die Simon in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Bis beiden letztendlich die Kontrolle über die Geschehnisse entgleitet …


Rezension:
Simon ist ein Informatiker und Technik-Nerd, wie er im Buche steht, doch nicht nur das: Simon ist außerdem ein ausgesprochen attraktiver Außerirdischer vom Planeten Siria und Bruder von Rafael (Band 1: Gib mir meinen Stern zurück). Seit 3 Monaten ist er nun schon auf der Erde, um eine Frau zu finden, wobei hier gilt: Blondinen bevorzugt, denn solche Frauen gibt es auf seinem Heimatplaneten Siria nicht.

Das erklärte Ziel für ihn lautet: Eine Frau finden, mit der er Kinder haben kann und mit ihr nach Siria zurück kehren. Leichter gesagt als getan, denn Simons Nerd-Natur macht dieses Unterfangen nicht gerade leichter. Solange er noch auf der Suche ist, wohnt er im Hotel von Rafael und Valerie, dass diese zusammen betreiben. Natürlich kann er es nicht lassen, sämtliche technische Geräte des Hotels auf  "Vordermann" zu bringen, was sicherlich nicht allzu schlimm gewesen wäre, wenn er es dabei belassen hätte. Um jedoch den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, wie "unsicher" ihre Technik ist, hackt er sich als "Hobby" in diverse hochgradig verschlüsselte Websites ein und hinterlässt sein Zeichen auf diesen - einen kleinen roten Mondbären.

Seine Angriffe im Cybernet bleiben nicht unentdeckt, doch als er die Website von BSC (Bundesamt für Sicherheit in der Cyberworld), einer Geheimdienstorganisation, knackt, ist das Maß voll. Carsten Roth, Leiter besagter Einrichtung, nimmt diesen Angriff auf seine Organisation persönlich und eröffnet die Jagd auf den Hacker. Mit Hilfe von Satelliten können sie Simons Standort feststellen - ein nettes Hotel in München. Jana Iwanow, Agentin des BSC und Geliebte von Roth, wird auf den Hacker angesetzt. Getarnt als Journalistin macht sie sich an die Ermittlungen und kann nach und nach einen Verdächtigen nach dem anderen ausschließen - sollte wirklich der zwar gutaussehende, aber recht naiv wirkende Simon der weltweit gesuchte Hacker sein? Auch Simon ist die junge Frau alles andere als unsympathisch, doch das mit ihr was nicht stimmt, merkt er schnell. Es kommt jedoch, wie es kommen muss - es knistert gewaltig zwischen ihnen und dennoch stehen ihnen diverse Hindernisse im Weg, allen voran Carsten Roth, Janas Auftrag und Simons Nerdhaftigkeit, der er einfach nicht zu entkommen vermag. Hat eine Beziehung hier überhaupt Chancen?


Der 2. Band der Siria-Reihe! Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und herrlich chaotisch gestaltet, wobei hier wunderbar diverse Klischees zwischen Männern und Frauen und Nerds ausgespielt wurden - einfach nur genial erfrischend. Ich persönlich weiß nicht, ob ich Simon eher verfallen wäre oder ihn prompt auf seinen Heimatplaneten zurückgeschossen hätte, denn der Junge kann einen mit seiner Art mit unter wahnsinnig machen - und dennoch ist er so liebenswert, ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte. Die Figuren wurden wieder facettenreich und vielseitig erarbeitet und zu meiner großen Freude waren auch wieder Rafael und Valerie mit von der Partie. Wahnsinnig gut gestaltet fand ich neben dem macken- und marottenverseuchten Simon, Jana. Die Frau, die eine ungeheure Last mit sicher herumträgt und immer wieder gegen ihr eigenes Gewissen ankämpfen muss, hat es mir unheimlich angetan, denn so tough, wie sie sich gibt, ist sie tief in sich drinnen gar nicht. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich gar keine Wahl hatte, als das Buch am Stück zu lesen, es hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Auf den nächsten Band der Reihe freue ich mich ungeheim, denn dann ist ein verwitweter Tierarzt von Siria auf der Suche nach einer Frau auf der Erde unterwegs.

Bewertung

Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 

Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 10. September 2013

[Rezension] Amanda Frost - Gib mir meinen Stern zurück (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 541 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 378 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: 
B00CH9QJA2

Klappentext gem. Amazon:
Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.


Rezension:
Wir sind nicht allein im Universum. Der Planet Sira zum Beispiel ist der Erde recht ähnlich, jedoch weiter fortgeschritten. Ein Meteoreinschlag jedoch zerstört diese heile Welt, denn er setzt ein tödliches Virus frei, durch den die meisten Sirianerinnen umkommen. Diejenigen, die Überleben, sind unfruchtbar geworden. Um ihr Volk vor dem Aussterben zu bewahren, werden keine Mühen gescheut, um im Universum einen Planeten zu finden, auf dessen Einwohnerinnen mit den Sirianern kompatibel sind, sprich: Um den Fortbestand zu sichern, ist man notfalls gewillt, sich mit anderen Völkern zu kreuzen. Doch das sich ausgerechnet die Erde als einziger möglicher Planet mit kompatiblen Bewohnern herausstellt, damit hätte wohl niemand gerechnet.

Trotz aller Bemühungen, haben die Regierungsvorsitzenden von Siria, Zacharias und Gregor, wirklich nur die Erde ausfindig machen können. Doch nicht nur das, sie haben sich sogar schon für eine Testperson entschieden. Es handelt sich um niemand anderes als die 26-jährige Angelina Russo, eine über die Weiten Deutschlands bekannte Schauspielern. Der 30-jährige Sirianer Rafael erklärt sich bereit, den Versuch zu starten, sie zu erobern und mit ihr ein Kind zu zeugen, denn Angelina sieht seiner vor drei Jahren am Virus verstorbenen Frau Cara fast zum Verwechseln ähnlich. Mit Feuereifer begibt er sich umgehend auf die Erde, um seine Mission zu beginnen.

Zum Glück ist Rafael nicht auf sich allein gestellt. Seit 30 Jahren lebt David Chesterfield inkognito auf der Erde. Dieser dient Rafael nunmehr als Mentor, um ihn in die Bräuche und Sitten der Erdenwelt einzuweisen - ein nicht ganz leichtes Unterfangen bei einem Volk, das zum Beispiel Nahrung nur in Pillenform zu sich nimmt. Aber Rafael bemüht sich redlich und nur zwei Wochen später gelingt es ihm, als Bodyguard und Chauffeur bei Angelina eingestellt zu werden. Tja, doch Angelina ist nicht wirklich das, was Rafael sich vorgestellt hat - die gute ist zickig, launig, impulsiv und noch vieles mehr und dennoch, sie sieht seiner verstorbenen Frau so ähnlich, dass Rafael, trotz aller Widrigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen, nicht bereit ist, aufzugeben. Angelinas Assistentin Valerie Graf, eine ehemalige Stuntfrau, beobachtet Rafaels Bemühungen mit Argus-Augen, denn sie weiß, wenn es jemand schafft, diesem Mann das Herz zu brechen, dann ist es ihre Chefin Angelina und dabei scheint Rafael in ihren Augen doch beinahe ein perfekter Mann zu sein. Doch das dieser instinktiv Angst vor Blondinen hat, denn auf Siria gibt es nur braunhaarige Menschen, kann die blonde Valerie nicht ahnen.


Der 1. Band der Siria-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet und ganz ehrlich, ich wäre dem smarten und dazu auch noch gutaussehenden Rafael sofort und umgehend verfallen. Solch einen Leckerbissen gibt es aber leider nur in der Literatur, aber Frau wird ja noch träumen dürfen. Die Figuren, allen voran die Protagonisten Valeria und Rafael wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei sowohl die toughe Valerie, wie auch der teilweise mit der Menschenwelt überforderte Rafael mein Herz jeweils im Sturm erobert haben und trotzdem, ich hätte so gerne mit Valerie getauscht. Den Schreibstil empfand ich als sehr angneehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Zwar gibt es schon eine Vorschau auf den 2. Band der Reihe, in der es um Rafaels Bruder geht, aber leider ist dieser Band noch nirgends gelistet.

Bewertung

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zum Facebookprofil der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 

Amanda Frost


bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.