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Samstag, 22. Oktober 2016

[Rezension] Holly-Jane Rahlens - Federflüstern (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3-499-21745-6
Erscheinungstermin:
21. September 2016  
Format: Hardcover
Verlag:
Rowohlt


Klappentext gem. Rowohlt:
Nach ihrem aufregenden Besuch in der fernen Zukunft sind Oliver, Iris und Rosa wieder sicher in unserer Zeit angekommen – oder vielleicht doch nicht? Noch ehe die Kinder herausfinden können, was nicht stimmt, erwartet sie schon ein neues Abenteuer: Aus Versehen geraten sie 125 Jahre zurück in die Vergangenheit, ins winterkalte Berlin des Jahres 1891! Genau in das Jahr, in dem der geniale Schriftsteller Mark Twain in Berlin wohnt. Vielleicht kann er den Kindern helfen, zurück ins Heute zu gelangen. Oder müssen sie für immer im 19. Jahrhundert bleiben?

Rezension:
Nach ihrer Zeitreise in das 23. Jahrhundert sind Oliver, Rosa und Iris wieder zurück in der Gegenwart. Erinnern können Sie sich an ihre Reise nicht, höchstens in ihren Träumen bekommen sie kleine Einblicke in diese Zeit, doch ein wirkliches Erinnern ist es nicht. Allerdings erscheint ihnen seit kurzem ihr eigenes Leben etwas unreell. Es sind nur Kleinigkeiten, doch diese scheinen nicht mit ihren Erinnerungen überein zu stimmen. So ist zum Beispiel Olivers Bruder Thilo wieder zur Familie zurückgekehrt, doch sein Verhalten ist anders, als gewohnt. Auch Oliver selbst stellt Veränderungen fest - so hat er zum Beispiel keinen Heuschnupfen mehr und Iris soll eine Zahnspange bekommen, wovon vorher niemals die Rede war. Doch wenn auch einiges anders ist, so ist doch auch vieles beständig, so wie die Buchhandlung "Blätterrauschen" von Cornelia Eichfeld und der darin stattfindende Leseclub.

Zwar ist auch da nicht alles, wie in den Erinnerungen der Kinder, aber vielleicht irren sie sich ja. Die Kinder haben jedoch nicht viel Zeit, sich über die veränderten Umstände Gedanken zu machen, denn Cornelias Patentochter Lucia ist zu Besuch. Das New Yorker Mädchen sorgt für einigen Wirbel und Oliver ist etwas misstrauisch, denn er sieht, wie sie sich mit einem unbekannten Jungen trifft, der jedoch einen eher zwielichtigen Eindruck macht. Tatsächlich hat Lucia eine recht interessante Familiengeschichte. Sie wurde von einer Leihmutter ausgetragen und von dieser dann auch adoptiert. Wer ihre biologischen Eltern sind, weiß sie nicht. Lucia schließt sich ebenfalls dem Leseclub an. Jedes Mitglied des Leseclubs besitzt dort einen eigenen Bonsai. Als diese umgetopft werden müssen, sind Oliver, Rosa, Iris und Lucia zufällig im Geräteschuppen. Zu diesem Zeitpunkt herrscht ein starker Strom und als sie wieder aus dem Schuppen treten, befinden sie sich urplötzlich in Berlin im Jahr 1891, genauer gesagt im Dezember 1891.

Schnell offenbart Lucia, dass sie eine Zeitreiseschülerin aus dem 23. Jahrhundert ist. Sie wollte eigentlich in den Schuppen, der als Portal dient, um für kurze Zeit in ihre Zeit zurückzukehren, doch durch einen Unfall landeten alle in der Vergangenheit. Lucia hat ein Gerät dabei, mit dem sie geortet werden kann, also müssen die Kinder nur zusammenbleiben, bis Hilfe kommt. Zum Glück hat Lucia ein Zeitreise-Überlebenstraining absolviert, sodass es ihnen möglich sein sollte, unerkannt unterzutauchen, bis Rettung kommt. In einer Zeitung entdeckt Literatur-Junkie Iris, dass Mark Twain zu diesem Zeitpunkt in der Stadt ist und sie will ihn unbedingt treffen. Gemeinschaftlich, sehr zum Unmut von Iris, sieht man von einem Treffen ab. Leider gelingt es der Gruppe nicht, zusammen zu bleiben, ja schlimmer noch, bis auf Iris werden die anderen inhaftiert. Ihnen gelingt jedoch mit viel Glück die Flucht, doch sie müssen unbedingt Iris wiederfinden, da sie ansonsten, wenn Rettung naht, zurückbleiben müsste. Die einzige Chance, sie in dieser großen Stadt ohne moderne Hilfsmittel zu finden ist Mark Twain, denn  die Freunde wissen, wenn, dann wird Iris dorthin gehen und vielleicht, wenn sie sie gefunden haben, vielleicht können sie bei dem legendären Schriftsteller Hilfe finden, denn dieser galt ja schon immer als aufgeschlossener Mann seiner Zeit ...


Der 2. Band der Blätterrauschen-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Toll fand ich, dass der Plot den Leser dieses Mal in die Vergangenheit entführte und dann gleich noch zu einer historischen Persönlichkeit, die jeder (Buchnarr) bestimmt gerne mal getroffen hätte. Also ich hätte am liebsten mit einem der Kinder getauscht - man stelle sich nur vor: Mark Twain live und in Farbe ^^ Auch muss ich gestehen, bis dahin war mir nicht bewusst, dass Mark Twain Deutsch sprach. Die Figuren an sich wurden facettenreich erarbeitet. Mein Herz erobert hat wieder die Figur des Oliver, der es schafft, in jeder brenzligen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und seinem eigentlichen Alter weit voraus ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr bildhaft erarbeitet, sodass ich jederzeit das Gefühl hatte, direkt vor Ort dabei gewesen zu sein. Nun bin ich sehr gespannt, ob es noch einen weiteren Band zu dieser Buchreihe geben wird, ich für meinen Teil würde mich sehr freuen.

Bewertung

Die Autorin:
Holly-Jane Rahlens kam Anfang der siebziger Jahre aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin. Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den achtziger und neunziger Jahren einen Namen. Außerdem arbeitete sie als Journalistin, Radiomoderatorin und Fernsehautorin. Ihr Jugendbuch «Prinz William, Maximilian Minsky und ich» wurde 2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämiert und 2007 fürs Kino verfilmt. (übernommen von rowohlt)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Verlag



http://www.rowohlt.de/verlag/rororo-rotfuchs

bedanken, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 10. März 2015

[Rezension] Holly-Jane Rahlens - Blätterrauschen



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3-499-21686-2
Erscheinungstermin:
27. Februar 2015  
Format: Hardcover
Verlag:
Rowohlt


Klappentext gem. Rowohlt:
Als es eines stürmischen Herbstnachmittags an die Hintertür zum Leseclub der Buchhandlung Blätterrauschen klopft, ahnen Oliver, Iris und Rosa nicht, dass sie bereits mitten in einem großen Abenteuer stecken. Denn der Junge vor der Tür kommt aus der Zukunft. Und es dauert eine Weile, bis er versteht, dass er sich nicht in einem virtuellen Spiel befindet, sondern gegen seinen Willen in die Vergangenheit gereist ist –– ins 21. Jahrhundert!
Oliver, Rosa und Iris geraten gemeinsam mit Colin in eine gefährliche Zeitschleife. Und müssen feststellen, dass sie alle Figuren eines Komplotts sind, in dem es um nicht weniger geht als um ihr Leben –– und um unser aller Zukunft!

Rezension:
Oliver, Rosa und Iris sind Mitglieder des Leseclubs der Buchhandlung "Blätterrauschen" in Berlin. Die drei sind zwar im selben Alter, doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Oliver ist der Sohn des Hausmeisters, in dessen Haus auch die Buchhandlung liegt, wobei sein Vater mehr dem Alkohol zugetan ist, denn seinen hausmeisterlichen Pflichten, sodass Oliver und seine Mutter diese Arbeiten ausführen. Oliver hat auch noch einen Bruder, Thilo, doch dieser hat nach einem Streit die Familie verlassen und ist bisher nicht zurückgekommen. Oliver ist der einzige aus dem Leseclub, der sich nicht wirklich was aus Büchern macht, doch Cornelia Eichfeld, die Inhaberin von "Blätterrauschen" hat es sich in den Kopf gesetzt, Oliver mit Hilfe von Literatur zu retten.

Iris hingegen liebt Bücher und macht auch vor Fachbüchern, die eigentlich nicht ihrer Altersklasse entsprechen, nicht halt. Wirklich Freunde hat Iris nicht, denn auf Grund ihrer oft recht altklugen Art, wird sie von Kindern ihres Alters gewöhnlich abgelehnt. Außerdem hat sie den Hang dazu, sich kunterbunt anzuziehen, was natürlich auch nicht unbedingt dazu beiträgt, weniger aufzufallen. Auch Rosa liebt Literatur, doch haben es ihr mehr Romantasy-Romane angetan, denn nichts ist in ihren Augen schöner als ein Happy End. Einst war Rosa ein sehr beliebtes Mädchen, doch vor Jahren rettete sie ihre kleine Schwester Lily vor einem Autounfall und wurde selbst verletzt - sie verlor eine Hand und trägt seitdem eine Prothese. Ab diesem Zeitpunkt zog sich Rosa immer weiter zurück, von ihren Freunden und ihrer Familie und fand ihre Zuflucht in der romantisch-fantastischen Literatur.

An jenem Tag soll sich das Leben der drei Kinder für immer verändern, denn während eines Sturms steht plötzlich ein Junge, etwas älter als sie selbst, vor der Hintertür der Buchhandlung. Der Junge stellt sich als Colin Julio Aaronson-Aiello vor und ist felsenfest der Überzeugung, dass er sich in einem Computerspiel befindet. Augenscheinlich wird Colin verfolgt und mit ihm die Kinder, die in seiner Gesellschaft sind. In letzter Sekunde gelingt es ihnen, sich im Geräteschuppen auf dem Hof zu verstecken, doch als sie aus diesem wieder herauskommen, ist alles anders, als es jemals war. Schnell steht fest, sie sind nicht mehr in ihrer Welt, doch wo genau sie sind, wissen sie auch nicht. Zwar treffen sie hier auf Cornelia, doch obwohl vieles ähnlich ist, es ist nicht die Welt, die sie verlassen haben. Cornelia nimmt sich der "Flüchtlinge" an, doch ehe sie es sich versehen, sind die Verfolger bereits vor Ort. In letzter Sekunde gelingt ihnen erneut die Flucht, die Flucht in die Zukunft ...


Nur Zusammenhalt kann sie retten! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass es in diesem Buch nicht in erster Linie um Zeitreisen bzw. andere Realitäten ging, sondern um die Entwicklung der jeweiligen Figuren und wie sie miteinander agieren. Die Figuren an sich wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Bereits zu Beginn des Buches konnte der Leser erahnen, dass in dem kleinen Oliver mehr steckt, als es den Anschein hat. Besonders gut hat mir hingegen die Wandlung der Figur Rosa gefallen, denn diese hat sich dermaßen geöffnet und zum Positiven entwickelt, damit hatte ich zum Beginn des Buches nicht gerechnet. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und spannend zu lesen, sodass ich unbedingt erfahren wollte, wie sich das Schicksal der Kinder entwickelt. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat, ich allerdings gerne mehr über das Phänomen "Dark Winter" erfahren hätte.

Bewertung

Die Autorin:
Holly-Jane Rahlens kam Anfang der siebziger Jahre aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin. Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den achtziger und neunziger Jahren einen Namen. Außerdem arbeitete sie als Journalistin, Radiomoderatorin und Fernsehautorin. Ihr Jugendbuch «Prinz William, Maximilian Minsky und ich» wurde 2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämiert und 2007 fürs Kino verfilmt. (übernommen von rowohlt)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Verlag



http://www.rowohlt.de/verlag/rororo-rotfuchs

bedanken, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 2. September 2014

[Rezension] Thea Stilton - Thea Sisters 05: Die Thea Sisters und das Rätsel von New York








Eckdaten:
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: rororo (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499212900
ISBN-13: 978-3499212901
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 14,6 x 2 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Ärger im Big Apple!
Die Thea Sisters fliegen nach New York, um Nicky beim Big-Apple-Marathon anzufeuern. Doch dann droht ein geheimnisvoller Unbekannter damit, die Pizzeria von Pamelas Familie niederzubrennen! Können die Thea Sisters herausfinden, wer hinter diesen Drohungen steckt?

Zum Buch:
Nicky möchte gern nach New York zum Big-Apple-Marathon und trainiert bereits fleißig dafür. Eines Tages wird sie zum Direktor der Schule gerufen. Er verkündet ihr, dass sie das Mausford-College vertreten soll. Natürlich werden auch ihre Freundinnen mit ihr reisen und sie tatkräftig unterstützen.
Die Freude unter den Freundinnen ist groß und es ist auch bald klar, dass sie bei Pamelas Familie wohnen werden. Ihre Eltern haben in New York eine Pizzeria, die sie gerade erst wieder neu renoviert haben.

Nach einem nächtlichen Spaziergang sehen sie gerade noch, wie jemand mit roter Farbe etwas an die Pizzeria schmiert, eine Warnung von Phönix. 
Dieser versucht nicht nur Pamelas Eltern Angst einzujagen, sondern auch noch anderen Geschäftsleuten. Obwohl die Polizei davon Kenntnis hat, ist noch nicht viel passiert.
Da hat Paulina eine Idee ...

Was für ein schönes Buch, schon allein optisch. Die Schrift auf dem Cover ist glitzernd aufgedruckt, das ganze Buchcover in pink gehalten.
Auf der vorderen wie auch der hinteren Innenseite des Deckels ist das Mausford-College abgebildet.
Auf den ersten Seiten, bevor es zur eigentlichen Geschichte geht, werden die 5 Freundinnen Nicky, Colette, Violet, Paulina, Pamela sowie die Erzählerin Thea vorgestellt.
So fällt es dem Leser leicht, gleich in die Geschichte einzusteigen, auch wenn man die vorhergegangenen Bände nicht kennt.

Beim Durchblättern stellt man schnell fest, dass das Buch mit unterschiedlichen Schriften, markierten Wörtern und vielen Zeichnungen versehen wurde. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh und wirklich schön gestaltet. Es gibt auf ihnen viel zu sehen und zu entdecken, so dass der Leser gar nicht auf die Idee kommt, es schnell umzublättern, das Auge hakt sich fest.

Während Nicky für ihren Marathon-Lauf trainiert, macht der Rest mobil. Es werden Kostüme für die Halloween-Party genäht und da man einen Verdacht hat, wer sich hinter Phönix verbirgt, eine Falle gestellt. 

Während des Lesens werden Hinweise gegeben, was zur Lösung des Falls beitragen kann. So macht der Leser sich schon Gedanken, was oder wer dahinterstecken könnte. Mit den Hilfen und ein wenig Überlegung ist es nicht schwer, den Übeltäter zu entlarven.

Sehr gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht nur von kriminalistischer Natur ist und eine nette Story beinhaltet, sondern der Leser lernt in diesem Fall ein klein wenig New York kennen. So findet man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Manhattan genauso wie Informationen über den Subway, die Feuerwehr oder das amerikanische Frühstück. So wird dem Leser gleich Wissen mitgeteilt über New York oder Manhattan.

In dem Buch vereinen sich Spannung und Wissen, gepaart mit einer Geschichte, die zum Mitdenken anregt. 
Hat man das Buch ausgelesen, möchte man direkt zum nächsten Teil übergehen.
Es ist ausgelegt für die Altersgruppe von 8 - 10 Jahren und ich denke, dass das auch passt.

Ein wunderbares Buch für Kinder, absolut empfehlenswert.

Reiheninfo:
Thea Sisters 01: Die Thea Sisters und der Drachencode
Thea Sisters 02: Die Thea Sisters und die geheime Stadt
Thea Sisters 03: Die Thea Sisters und der Modedieb
Thea Sisters 04: Die Thea Sisters und der tanzende Schatten
Thea Sisters 05: Die Thea Sisters und das Rätsel von New York
Thea Sisters 06: Die Thea Sisters und die Jagd nach dem blauen Skarabäus
Thea Sisters 07: Die Thea Sisters und der Schatz im Eis
Thea Sisters 08: Die Thea Sisters und der indische Prinz

Weitere Informationen zu den Thea Sisters gibt es HIER

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Rowohlt)
Hi, ich bin Thea Stilton, die Schwester von Geronimo Stilton. Anders als mein ängstlicher Bruder Geronimo liebe ich aufregende Abenteuer und verreise total gern. Im Mausford-College habe ich fünf ganz besondere Mäusemädchen kennengelernt: Nicky, Colette, Violet, Paulina und Pamela. Jede der fünf ist einzigartig, aber bei ihren Abenteuern sind sie ein tolles Team, das jeden Fall löst.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 2. Mai 2014

[Rezension] Tom Moorhouse - River Singers: Aufbruch ins Ungewisse



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: rororo (2. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499212234
ISBN-13: 978-3499212239
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,2 x 2,4 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Etwas kam näher. Sylvan strengte alle Sinne an und lauschte. Kein Zweifel: Irgendetwas war in ihrem Bau. Da - ein leichtes Trippeln. Dann ein Schnüffeln. Sylvans Nackenhaare stellten sich auf.
Sylvan und seine Geschwister sind voller Angst: Ein unbekanntes Tier wildert in ihrem Territorium, und das Volk am Großen Fluss droht zu verschwinden. Den vier Schermäusen bleibt nichts anderes übrig, als den heimatlichen Bau zu verlassen und sich ein neues Territorium zu suchen. Doch auf ihrer langen Reise entlang des Großen Flusses warten viele Gefahren und Abenteuer auf sie. Wird es ihnen gelingen, ein neues Zuhause zu finden?

Zum Buch:
Sylvan ist der Älteste aus einem Wurf von 4 Schermäusen. Außer ihm gibt es noch seinen Bruder Orris und seine beiden Schwestern Aven und Fern.
Sylvan kann es gar nicht erwarten, dass er zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern das erste Mal an den großen Fluss gehen darf.
Es gefällt ihm draußen und er freut sich auf den nächsten Tag.
Aber dann ist etwas in ihrem Bau, etwas gefährliches, was er nicht kennt, irgendein Tier.
Und dann ist ihre Mutter fort. Nachdem sie 2 Tage auf sie gewartet haben, sich mit der Nachbarin Meisterin Valera angelegt haben, die sich in ihrem Territorium breit machen will, wissen die vier, dass dort draußen irgendetwas böses und feindliches auf sie lauert, um sie zu fressen.
Sie müssen dort weg, wenn sie überleben wollen und machen sich gemeinsam auf den Weg und auch dieser ist alles andere als ungefährlich... 

Schermäuse sind eine Gattung der Wühlmäuse, durch ihre Verbundenheit zum Wasser werden sie umgangssprachlich auch Wasserratten genannt.

Ein wunderschönes Kinder-/Jugendbuch, welches man hier in Händen hat.
Vier kleine Schermäuse machen sich auf den Weg, um eine neue Heimat zu finden, in der es keine Feinde gibt, zumindest keine, bei denen sie keine Chance haben, sich in Sicherheit zu bringen.
Von ihrer Mutter lernten sie, dass sie bei Gefahr entweder in ihre Höhle zurücklaufen oder sich im Wasser in Sicherheit bringen sollen, denn die Feinde mögen kein Wasser.
Aber nun gibt es einen Feind, der genauso gut schwimmen kann wie sie selbst und wo sollen sie sich nun in Sicherheit bringen?
Ihre Mutter und auch ihre Nachbarin wurden von diesem Feind gefressen und nun müssen sie hier weg.
Auf ihrem Weg erleben sie so einiges an Abenteuer und Gefahren.
Sie finden einen Freund, Fodur, der eigentlich von Hause aus auch ein Feind ist. Es braucht eine Weile, bis sie sich gegenseitig vertrauen können, aber es wächst eine Freundschaft heran, die niemand verstehen wird.

Es macht Spaß, den kleinen Sylvan und seine Geschwister zu begleiten. Die vier Mäuse sind sehr unterschiedlich, ängstlich, verwegen, mutig, klug und sie ergänzen sich zu einem einheitlichen Ganzen.
Sie müssen zusammenhalten, um zu überleben, was nicht einfach ist und sehr viele Gefahren überstehen.
Aber sie geben nicht auf. Sie wollen in das Land, von dem sie nur gehört haben, wo der Fluss sich geteilt hat und wo das Marschland ist. Sie wissen nicht, ob es das wirklich gibt, aber sie haben keine Alternative, dort zu bleiben wo der Feind ist, ist keine Option.

Ein sehr schönes Buch, das zeigt, dass man an etwas glauben muss. Man muss mit offenem Blick nach vorn sehen und das annehmen, was kommt.
Es zeigt auch sehr gut auf, dass Freundschaften möglich sind, die es eigentlich nicht geben sollte.

Mir gefällt, dass der Verlag das Cover vom Original übernommen hat. Im Buch findet man weitere Illustrationen, die ich sehr gelungen finde.
Das Buch ist für die Altersklasse von 9-11 Jahren ausgeschrieben, aber ich muss gestehen, dass ich ebenfalls viel Freude daran hatte.
Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn ein Folgeband geplant wäre.

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Rowohlt)
Tom Moorhouse ist Zoologe an der Oxford University. «River Singers» ist sein erstes Buch.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt