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Dienstag, 29. September 2015

[Rezension] Vincent Kliesch - Im Augenblick des Todes (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-7341-0054-3
Erscheinungstermin: 17. August 2015
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet


Klappentext: gem. blanvalet
Kommissar Severin Boesherz genießt gerade seinen Spaziergang am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann in einer Limousine vorfährt, sich als »Ismael« vorstellt und Boesherz zu einem Ausflug einlädt. Die Fahrt endet am Tatort eines bestialischen Mordes: Ein Arzt sitzt skalpiert und ausgeweidet in seiner eigenen Praxis. Bei dem Mord handelt es sich um die exakte Kopie des einzigen Verbrechens, das Boesherz nie aufklären konnte. O ffenbar will der Täter dem Kommissar gezielt eine Botschaft übermitteln – und es soll nicht die einzige bleiben. Boesherz weiß: Er muss das Rätsel lösen, bevor seine eigene Vergangenheit ihn einholt …


Rezension:
Es ist Frühherbst in Berlin und Hauptkommissar Severin Boesherz genießt seinen freien Tag bei einem Spaziergang um den Berliner Schlachtensee. Das dies der letzte ruhige Moment in der nächsten Zeit sein wird, ahnt Severin zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch noch vor Beendigung seines Spaziergangs wird Severin von einem Mann angesprochen, der ihn bittet, ihn zu begleiten, weil er ihm etwas zeigen wolle. Der Mann nennt sich schlicht Ismael. Severin ist sofort klar, dass der Mann keinesfalls Ismael heißt, doch irgendwas ist anders an diesem Mann, denn entgegen aller Wahrscheinlichkeiten, wird er aus dem Mann nicht schlau, ja, er kann ihn schlicht und einfach nicht deuten. Severin wird in einer guten Wohngegend abgesetzt und ihm wird gesagt, wohin genau er gehen soll. Kurz darauf steht er vor dem Haus von Dr. Friedemann Praetorius - als er das Haus betritt, in dem der Arzt auch seine Praxis hat, findet Severin den Arzt grotesk ermordet vor und Erinnerungen werden wach.

Die Leiche sitzt aufrecht in einem Stuhl - ihr gegenüber sitzt ein Kunststoffskelett, in dem sich anatomisch korrekt das Herz, die Leber und der Magen von Dr. Praetorius befindet. So skurril die Leiche des Arztes auch anmuten mag, Severin selbst sieht so etwas nicht zum ersten Mal. Vor 16 Jahren hatte Severin, damals noch im Rheingau, einen Mordfall untersucht, der diesem erschreckend glich, doch nicht nur das: dieser Mordfall war der einzige, den Severin nie aufklären konnte. Dezernatsleiterin Daniela Castella setzt all ihre Hoffnungen in Severin, was die Aufklärung des Mordes angeht und lässt ihm bei den Ermittlungen freie Hand. Doch nicht nur das, sie holt auch Hilfe ins Team in Form von Hauptkommissar Rupert Schirlo, der seinerzeit Severins Vorgesetzter im Rheingau war. Severins Begeisterung hält sich sehr in Grenzen, denn schon vor 16 Jahren war das Verhältnis der Beiden sehr angespannt.

Doch so sehr Severin und sein Team auch ermitteln, sie kommen dem Täter keinen Schritt näher, dafür tauchen zwei weitere Leichen auf, die ähnlich grotesk inszeniert wurden. Alle Spuren führen wieder zum Anfang, ob sie den Täter jemals fassen können ist fraglich und wenn doch, wie hoch wird der Preis sein. Vor 16 Jahren kostet Severin die Ermittlung in dem damaligen Mordfall das ihm liebste auf der Welt: Leonore Klee, die Frau, die er hatte heiraten wollen. Noch dazu ahnt Severin, dass der Killer selbst das ganze lediglich als ein Spiel sieht, um ihn und seine Intelligenz zu testen. Dann gibt es erste kleine Durchbrüche in den Ermittlungen - und alle Spuren führen zu Severin selbst ...


Der 2. Band der Severin-Boesherz-Reihe! Der Plot wurde spannend und sehr interessant erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich erst nach und nach und immer nur in kleinen Schritten auflöst, was es mit der Mordserie wirklich auf sich hat und welche Hintergründe den Täter bewegten, diese Morde zu begehen und ganz ehrlich, von alleine wäre ich da im Leben nicht drauf gekommen und das ist etwas, was für mich eine gute Geschichte ausmacht, dass sie nicht vorhersehbar ist. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich muss gestehen, ich war mehr als begeistert, dass mir als Leser in diesem Buch ganz neue Seiten an Severin Boesherz aufgezeigt wurden, die ich so nicht erwartet hatte. Den Schreibstil empfand ich als sehr packend zu lesen, sodass ich mich zwischendurch nur sehr schwer von dem Buch lösen konnte und am Ende konnte ich es gleich gar nicht mehr aus der Hand legen. Jetzt heißt es erst einmal warten auf den nächsten Band und ich hege ja die Hoffnung, dass Severin in diesem vielleicht sogar die Bekanntschaft mit Tassilo Michaelis macht - ein Gedanke, der mir seit dem ersten Band der Reihe durch den Kopf schwirrt.


Bewertung


Von Vincent Kliesch bereits gelesen und rezensiert:



 
Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller »Die Reinheit des Todes«. Es folgten zwei weitere Bände, die die Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit »Bis in den Tod hinein« stellte Kliesch seinen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend düsteren Mordserie zu tun bekommt. »Im Augenblick des Todes« ist der zweite Fall für den eigenwilligen Berliner Kommissar.

Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet er sich am liebsten seiner Leidenschaft für gutes Essen und Wein. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir von nef von den Buchjunkies geliehen.

Freitag, 14. August 2015

[Rezension] Vincent Kliesch - Bis in den Tod hinein (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-442-37798-5
Erscheinungstermin: 15. Juli 2013
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet


Klappentext: gem. blanvalet
Eine Serie von grausamen Hinrichtungen erschüttert Berlin. Jede der Leichen ist mit einer Zahl versehen, die keiner ersichtlichen Logik folgt. Hauptkommissar Severin Boesherz und sein Team ermitteln. Offenbar steht jede Zahl für eine Eigenschaft, die dem Täter so sehr an seinen Opfern missfällt, dass er sie dafür tötet: Einer der Toten ist ein Brandstifter, der in seinem eigenen Feuer stirbt, ein anderer ein Lügner, dem die Zunge abgetrennt wird. Als immer mehr Leichen gefunden werden und eine Frau verschwindet, zerrinnt Boesherz die Zeit zwischen den Fingern. Können ihm die Zahlen den Weg zum Mörder weisen?


Rezension:
Nils Rau ist eines jener Elemente in Berlin, dass grundsätzlich für Ärger sorgt, denn der junge Mann hat ein sehr zerstörerisches "Hobby" - er steckt Autos in Brand. Schon des Öfteren hat er das getan, auch wurde er schon erwischt, doch gelernt hat er aus den Konsequenzen nichts. Auch in dieser Nacht ist er wieder auf die Zerstörung eines hochwertigen Fahrzeuges aus - doch dieses Mal wird er erwartet. Ein Unbekannter schaut nicht tatenlos zu, wie er fremdes Eigentum zerstört - nein, er beschließt, dem jungen Mann eine Lektion zu erteilen.

Staatsanwalt Carl vom Stein ist in einer Krisenbesprechung mit Daniela Castella, Dezernatsleiterin der Abteilung I für Delikte am Menschen beim LKA Berlin. Vor wenigen Stunden wurde die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Laut den Ausweispapieren, die in der Nähe gefunden wurden, handelt es sich um Nils Rau, der wegen Brandstiftung bereits vorbestraft war. Er wurde in einem am Tatort befindlichen Auto verbrannt. Fakt ist, dass Nils Rau kein zufälliges Opfer war, dagegen sprechen Beweise, die am Tatort gefunden wurde. Genauer gesagt ist Nils das dritte Opfer einer Mordserie, die vor vier Tagen begann. Castella ist in einer Zwickmühle, denn ihr bester Ermittler, Julius Kern, ist derzeit mit seiner Frau und Tochter im Urlaub in den USA. Im LKA gibt es jedoch einen neuen Ermittler, Severin Boesherz, der sich nun beweisen muss.

Hauptkommissar Severin Boesherz stammt aus Oestrich-Winkel. Er ist nach Berlin gekommen, um einen Neuanfang zu wagen. Boesherz ist Rheingauer, Single und schon vom äußeren Erscheinungsbild anders, als die meisten Männer in seinem Alter. Noch dazu hat er einen sehr kultivierten Geschmack und ist ein absoluter Liebhaber von Opern. Doch in seiner bisherigen Laufbahn war er sehr erfolgreich und so nimmt er sich voll und ganz den Ermittlungen an. Vor allem Oberkommissarin Olivia Holzmann ist ihm eine große Hilfe und hat, ähnlich wie Boesherz, einen Instinkt, der die Ermittlungen voranbringt. Schnell ist Severin und seinem Team klar, der Killer wird nicht aufhören, dafür ist er zu erfolgreich und hinterlässt zu wenige Spuren und noch dazu scheinen alle Morde im Dienste einer gesellschaftlichen Moral ausgeführt worden zu sein. So sehr die Gesellschaft diese Morde auch verstehen oder gar dulden würde, Severin hat eine Aufgabe, der er sich stellt und er muss sich beeilen, denn der Killer verkürzt die Abstände zwischen seinen Morden immer mehr ...


Der 1. Band der Severin-Boesherz-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders fasziniert war ich von der Tatsache, dass die Morde auf den ersten Blick durchaus zum Wohle der Gesellschaft begangen worden sind. Als kleines Manko empfand ich, dass es im Laufe der Geschichte schon sehr offensichtlich war, welches Motiv hinter der Mordserie steckt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Völlig in Bann geschlagen war ich von der Figur des Severin Boesherz, der mich von seiner Art her immer an Tassilo Michaelis erinnert hat. Ich denke, die beiden hätten sich gut verstanden - vielleicht begegnen sie sich ja in einem weiteren Band, das stelle ich mir überaus interessant vor. Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm zu lesen und ich freue mich bereits auf den Nachfolgeband "Im Augenblick des Todes", der die Tage herauskommt.



Bewertung

Von Vincent Kliesch bereits gelesen und rezensiert:



 
Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller »Die Reinheit des Todes«. Es folgten zwei weitere Bände, die die Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit »Bis in den Tod hinein« stellte Kliesch seinen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend düsteren Mordserie zu tun bekommt. »Im Augenblick des Todes« ist der zweite Fall für den eigenwilligen Berliner Kommissar.

Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet er sich am liebsten seiner Leidenschaft für gutes Essen und Wein. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch bekam ich von Kleeblatt geschenkt.



 

[Lesung] Buchpremiere von "Im Augenblick des Todes" von Vincent Kliesch

Uff, was für ein Wetterchen, das derzeit in Berlin herrscht. Eigentlich will man nach der Arbeit nur noch nach Hause und irgendwo rumdümpeln, alles, nur nicht unnötig bewegen. Tja, soviel zum "eigentlich", denn vor kurzem erhielten wir vom blanvalet-Verlag eine Einladung zur Buchpremiere von

http://www.amazon.de/Im-Augenblick-Todes-Vincent-Kliesch/dp/3734100542/ref=sr_1_1_twi_pap_1?ie=UTF8&qid=1439498230&sr=8-1&keywords=im+augenblick+des+todes

Keine Frage, da mussten wir *u*n*b*e*d*i*n*g*t* dabei sein. 

Auch die Location war nicht gewöhnlich. Eingeladen wurden wir ins


http://www.thedungeons.com/berlin/de/default-b.aspx?utm_expid=64458484-23.pRY58fTvSGqjflllNABmWA.1&utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de

Wer an dieser Location eine "normale" Lesung erwartet hätte, wäre im Dungeon vollkommen falsch gewesen. Das Dungeon wurde jedoch nicht zufällig gewählt, nein, es spielt im vorgestellten Buch eine entscheidene Rolle. Bevor wir dem literarischen Teil lauschen durften, hatten wir vorher die Möglichkeit, bei einer Show dabei zu sein. Da die Show eine Stunde dauerte und die Teilnehmer dort u. a. die Bekanntschaft mit Jack the Ripper gemacht haben, hatte Kleeblatt sich schon vorher ausgeklingt. Kerry jedoch hatte, anfangs mit bangem Herzen, sich dazu entschlossen, bei der Show dabei zu sein und was soll sie sagen, außer: toll war sie. Neben Jack the Ripper lernten wir einen Pestarzt, einen Serienmörder, eine Foltermagd und noch viele mehr kennen. Die Show war wirklich gut, des öfteren wurden wir ordentlich erschreckt und selbst der Autor wurde vor Gericht gestellt und als Fashion-Killer verurteilt. Er versuchte sich zwar mit der Ausrede rauszureden, dass seine Kleidung der Lohn für die Liebesdienste der letzten Nacht gewesen wären - aber nun ja, der Richter war der Meinung, dass die Leistung dann wohl nicht den Vorstellungen entsprach ^^

Nach einer Stunde stießen wir, die an der Show teilgenommen haben, zu den wenigen, die es vorgezogen haben, diese nicht zu besuchen. Dann gab es erst einmal Getränke, um unsere Kehlen zu befeuchten, nur damit wir anschließend in die Praxis des Pestarztes gingen, wo schlussendlich die Lesung stattfinden sollte.

Nachdem wir uns alle aklimatisiert hatten, ging es auch schon los. Nach einer kurzen Einführung durch den Autoren, las Vincent aus seinem neuen Werk, dass es bereits zu kaufen gibt, obwohl es eigentlich erst am Montag erscheint ^^

Vincent Kliesch und auf dem Tisch: Der verstorbene Pestarzt

Vorgetragen wurden uns der Prolog, sowie Teile aus dem ersten und dritten Kapitel und was sollen wir sagen - die Spannung war förmlich greifbar im Raum


 Vincent Kliesch lesend

Auf Grund der warmen Temperaturen und der Tatsache, dass wir bereits bei der Show eine Stunde auf den Beinen waren, zumal ja heute auch noch ein regulärer Arbeitstag war, fiel der Lesungsteil kurz, aber packend aus.

 es gab auch einen Büchertisch ^^

Kerry war heute mit dem 1. Band der Boesherz-Reihe bewaffnet, den sie sich unbedingt signieren lassen wollte

Kerrys Buch wird signiert
 
Hier jetzt noch ein paar Bilderchen aus dem Dungeon

in der Bibliothek
 

 Vincent Kliesch und der verstorbene Pestarzt, dessen Herz er in der Hand hält

Sowohl in der Pestarztpraxis, wie auch in der Bibliothek hatten wir die Gelegenheit, uns ausgiebig mit dem Autoren zu unterhalten und glaubt uns, diese Chance wurde reichlich genutzt.

Vincent Kliesch


Abschließend können wir sagen: Wir hatten einen schaurig-schönen Abend mit einem Autoren, den wir gerne wiedergehört haben und ganz ehrlich, er ist ein total netter. Wenn ihr die Möglichkeit habt, an einer Lesung / Show mit ihm teilzunehmen - nutzt diese Chance unbedingt.

Unser Dank geht an den blanvalet-Verlag für diese schaurig-schöne Buchpremiere. Eines wissen wir jetzt schon ... Beim nächsten Buch sind wir gern wieder mit dabei. 

Kerry und Kleeblatt

Montag, 15. Juli 2013

[Rezension] Vincent Kliesch - Severin Boesherz 01: Bis in den Tod hinein



Leseprobe



Eckdaten:
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442377986
ISBN-13: 978-3442377985

Inhalt gem. Blanvalet-Verlag:
Eine Serie von grausamen Hinrichtungen erschüttert Berlin. Jede der Leichen ist mit einer Zahl versehen, die keiner ersichtlichen Logik folgt. Hauptkommissar Severin Boesherz und sein Team ermitteln. Offenbar steht jede Zahl für eine Eigenschaft, die dem Täter so sehr an seinen Opfern missfällt, dass er sie dafür tötet: Einer der Toten ist ein Brandstifter, der in seinem eigenen Feuer stirbt, ein anderer ein Lügner, dem die Zunge abgetrennt wird. Als immer mehr Leichen gefunden werden und eine Frau verschwindet, zerrinnt Boesherz die Zeit zwischen den Fingern. Können ihm die Zahlen den Weg zum Mörder weisen?

Zum Buch:
Severin Boesherz ist nach Berlin gezogen, um beim LKA als Ermittler zu arbeiten. Für seinen Einstand wird ihm gleich eine Mordserie übertragen, die bestialische Morde hervorgebracht  hat. Die Toten wurden vom Mörder mit einer Zahl versehen, scheinbar willkürlich, da sie nicht in chronologischer Reihenfolge auftraten.
Ein weiterer Ermittler des LKA, Dennis Baum, ist mit dem Fall betraut worden, ein bekanntes Model zu finden, das von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden ist.
Den Ermittlern wird die Psychologin Linda Bartholy zur Seite gestellt, die als Expertin für Serienmörder gilt.
Wird es ihnen gemeinsam gelingen, den Serienmörder, den sie Jack genannt haben, zu finden und auch das verschwundene Model Tanja von Beuten?

Severin Boesherz ist ein Ermittler, den man sich so im wahren Leben nicht verstellen würde. Immer im Anzug gekleidet, ein Opernliebhaber und Weinkenner. Er ist Single, datet aber Frauen, bei denen es keine schafft, seinen Anforderungen zu genügen. Er hat die Gabe, alles zu sehen und werten zu können. Wo ein anderer nur oberflächlich am Lack kratzt, da sieht er die Zusammenhänge und kann sie für sich nutzen. Das funktioniert nicht nur im privaten Bereich, sondern ist seine große Stärke während der Ermittlungen. Er strahlt etwas unnahbares aus, was ihn auf den ersten Blick nicht gerade sympathisch erscheinen lässt.
Severin Boesherz ermittelt auf die ihm eigene Art und Weise und das mit großem Erfolg. 
Während seiner Ermittlungen gerät er selbst auch ins Visier des Mörders.

Vincent Kliesch ist es gelungen, langsam Spannung aufzubauen, obwohl er gleich zu Beginn mit einem recht grausamen Mord beginnt. Zum Ende zu nahm sie noch rasant zu und endete mit einem für mich überraschenden Ende.
Was mir anfangs gleich ein wenig die Fahrt nahm, war die Tatsache, dass der Autor sehr schnell den Täter benannte. Von da an konnte man die Handlung aus der Sicht der Ermittler sowie aus der des Täters verfolgen. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man sich langsam an den Täter "herangeschlichen" hätte.

Alle losen Enden finden nach der Auflösung der Mordfälle ihren Abschluss. Als Leser fragt man sch schon zwischendurch, wo genau denn die Reise hingehen möge. Egal, wie ich die Ereignisse und Geschehnisse auch drehte und wendete, sie brachte mich dem Ziel keinen Schritt näher.

Mit Severin Boesherz tritt in die Reihen diverser Ermittler ein neues Gesicht, das es sich lohnt, kennenzulernen.

Bewertung:




Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller „Die Reinheit des Todes“, der auf Anhieb zu einem Riesenerfolg wurde. Es folgten zwei weitere Thriller, die seine Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit „Bis in den Tod hinein“ stellt Vincent Kliesch nun einen neuen Ermittler vor, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend düsteren Mordserie zu tun bekommt. 

Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet er sich am liebsten seiner Leidenschaft für gutes Essen und Wein.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei 
und dem Verlag 

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben

Von Vincent Kliesch wurden von uns gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 30. Oktober 2012

[Lesung] Vincent Kliesch liest "Der Fremde"

Der Herbst hat neben Regen, Sturm und bitterer Kälte auch seine schönen Seiten - es gibt jede Menge Lesungen, die das Katzenpersonal besuchen kann und diesmal haben wir uns was ganz besonderes ausgesucht. Im Rahmen der 20. Reinickendorfer Kriminacht fand auch eine Lesung von Vincent Kliesch statt. Für Kerry ein absoluter Pflichttermin und Kleeblatt, solidarisch wie sie ist, musste mit.


Vor seinem literarischen Part musste durfte Vincent noch Rede und Antwort zu seinem persönlichen Werdegang  stehen.

Sicherlich ist dem ein oder anderen die Julius-Kern-Reihe von Vincent Kliesch bekannt, wenn nicht, sie wurden von Kerry bereits verschlungen und rezensiert und sind hier noch einmal aufgeführt.

  1. Die Reinheit des Todes
  2. Der Todeszauberer
  3. Der Prophet des Todes
Da es jedoch schwer ist, eine Lesung eines dritten Bandes zu halten (wenn davon auszugehen ist, dass ein Großteil des Publikums die ersten beiden Bände nicht kennt), war Vincent so nett, seine bis dato einzige Kurzgeschichte "Der Fremde" vorzutragen.

Bei der Arbeit - lesend

Nunmehr kann Kerry von sich behaupten, jedes veröffentlichte Werk von Vincent Kliesch entweder selbst gelesen oder vom Autoren persönlich vorgetragen bekommen zu haben. 

Selbstverständlich mussten die Julius-Kern-Reihe, die Kerry selbstredend dabei hatte, unbedingt signiert werden.


Bei der Arbeit - signierend

Kerry hat eine ganz tolle Widmung (eine Fortsetzungs-Widmung) in ihre Bücher bekommen, aber die sind ihr persönlicher Schatz und werden nicht öffentlich gezeigt *meine ganz alleine*.


Natürlich musste auch noch ein gemeinsames Bild her - unschwer zu erkenenn, dass es sehr stürmisch außerhalb der Bibliothek war, sodass Kerrys Haare - aber lassen wir das, wenigstens die Haare von Vincent saßen, wie sie sitzen sollten.

Himmel ist der Mann fotogen - oder findet ihr nicht? und niedlich und sympathisch noch dazu.

Solltet ihr also jemals die Gelegenheit haben, eine Lesung von ihm zu besuchen - tut es, ihr werdet es nicht bereuen! Wir jedenfalls wurden hervorragend unterhalten.

Kerry und Kleeblatt

Samstag, 25. August 2012

[Rezension] Vincent Kliesch - Der Prophet des Todes (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-442-37797-8
Erscheinungstermin: 1. April 2012  
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Ein Mann wird von seiner Frau vergiftet, sie selbst erhängt sich wenig später in ihrer Wohnung. Allem Anschein nach ein, aus dem Ruder gelaufenes, Ehedrama. Doch dann wird am Tatort eine merkwürdige Prophezeiung gefunden die eben jenes Mord - Selbstmordszenario vorher sagt. Julius Kern ist alarmiert und beginnt in dem Fall zu ermitteln. Wenig später geraten er und seine Familie selbst in das Visir des Propheten des Todes, genannt Nostradamus.
Um seine Familie zu retten muss Kern seinem Erzrivalen Tassilo Michaelis erneut gegenüber treten. Aber das ist gar nicht so einfach, denn dafür müsste er ihn - mittlerweile ausgestattet mit einer neuen Identität - erst einmal finden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Kern hat nur drei Tage Zeit, bis sich die Prophezeiung erfüllt ...


Rezension:
Zwei Jahre sind vergangen, seit Julius Kern den Schläfenmörder stellen konnte. Sein Erzfeind und Serienmörder Tassilo Michaelis hat sich mittlerweile ins Ausland abgesetzt und Julius arbeitet nach wie vor beim LKA in Berlin und ein neuer Mord lässt nicht lange auf sich warten. Julius wird von Quirin Meisner, dem Ersten Kriminalhauptkommissar des LKA Berlin zur Wohnung von Jaqueline Ertel gerufen. Diese hat sich nachweislich selbst in ihrer Wohnung erhängt und hinterlässt ihre kleine Tochter. An sich nicht wirklich ein Fall für Julius, doch bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Prophezeiung gefunden "In drei Tagen wirst Du Deinen Mann vergiftet und Dich selbst erhängt haben." Wenig später steht fest: Die Prophezeiung hat sich bewahrheitet, bevor sich Jaqueline erhängt hat, hat sie vorher ihren getrennt lebenden Ehemann vergiftet. Julius weißt, er muss den "Propheten" finden, bevor noch weitere Menschen etwaige Prophezeiungen erfüllen.

Und in der Tat taucht eine neue Prophezeiung auf, die angibt, dass Julius und Tassilo ein letztes Mal aufeinandertreffen werden und einer von Beiden als Sieger hervorgeht. Doch Tassilo ist im Ausland dank Zeugenschutzprogramm untergetaucht. Jetzt ist Julius ganzes ermittlerisches Können von Nöten, um Tassilo aufzuspüren, denn es geht um nichts geringeres als Julius Familie, falls er versagen sollte.

Durch kluge Kombinationen und mit Hilfe von Tassilos ehemaligem Lebensgefährten gelingt es Julius tatsächlich, Tassilo in London ausfindig zu machen, doch als er dort ankommt, ist dieser bereits wieder in Deutschland. In einem Rätsel, das lange in die Vergangenheit der beiden Kontrahenten reicht, gibt Tassilo Julius einen letzten Hinweis, wo die Entscheidung fallen soll. Doch es gibt nach wie vor den Propheten, der seine Finger mit im Spiel hat. Wer wird siegen?

Ein genialer Abschluss der Trilogie! Der Plot wurde ausgesprochen action- und abwechslungsreich ausgearbeitet, erst zum Schluss wurde der Täter und seine Motive enthüllt - und ich kann nur sagen: ich war gefesselt. Der Schreibstil und der fantastisch ausgearbeitete Plot haben mich so gefangen gehalten, ich konnte und wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, sodass ich mich förmlich genötigt gesehen habe, es in einem Rutsch durchzulesen. Nach wie vor, ich gebe es ganz offen zu, ist Tassilo mein Liebling dieser Reihe. Dieser Mann hat einfach alles, Logik, Kaltblütigkeit und überaus nachvollziehbare Motive! Zu gerne möchte ich weitere Bücher von, über und mit ihm lesen - vielleicht lässt sich der Autor ja erweichen und macht aus der Trilogie doch noch einen Mehrteiler (gerne auch open-end)? Solch geniale und sympathische Serienmörder gibt es einfach viel zu selten!!!


Bewertung


Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde.
Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Lange Zeit stand die Trilogie auf meiner Wunschliste. Zu meinem diesjährigen Geburtstag haben sich meine Tante und meine Cousine erbarmt und die Trilogie konnte von meiner Wunschliste gestrichen werden und durfte dafür auf meinem SuB Einzug halten.



Von Vincent Kliesch wurden von uns gelesen und rezensiert:

Freitag, 24. August 2012

[Rezension] Vincent Kliesch - Der Todeszauberer (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 350
ISBN: 978-3-442-37493-9
Erscheinungstermin: 13. April 2011  
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Eine verstümmelte Frauenleiche wird ans Havelufer geschwemmt, und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung: Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder bereits getötet, und die Opfer haben nur eines gemeinsam - eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen anonymen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis …


Rezension:
Julius Kern lebt seit nunmehr drei Jahren in Berlin und auch mit seiner Frau und Tochter ist es zu einer Aussöhnung gekommen. Zusammen genießen sie ihr Leben in der Hauptstadt, doch dann wird die Leiche einer Frau gefunden und eines steht fest: Der Schläfenmörder hat in Berlin zugeschlagen. Der Schläfenmörder treibt bereits seit sieben Jahren überall in Deutschland ein Unwesen und dennoch gibt es nach wie vor keine heiße Spur und keinen Verdächtigen. Lediglich eine Sache haben die Opfer gemein: Eine Wunde an der Schläfen, ansonsten wurden alle Opfer auf unterschiedliche Art und Weise getötet.

Daniela Castella, Dezernatsleiterin des LKA weiß, nur ein Mann kann es schaffen, den Serienkiller ein für alle Mal zu stellen: Julius Kern. Sie überträgt ihm die Ermittlungen in diesem Mordfall, zusammen mit Dennis Baum, einem jungen Oberkommissar des LKA, der sich bereits mehr als einmal bewehrt hat. Julius und Dennis machen sich an die Arbeit, doch nach wie vor tappen sie im Dunkeln. Die einzige Gemeinsamkeit bei den Opfer scheint zu sein, dass es alles Frauen sind, die attraktiv waren und einer höhern Bildungsschicht entstammten. Ansonsten gibt es keinerlei Übereinstimmungen - und das LKA steht vor einem Rätsel.

Julius und Dennis ermitteln auf Hochtouren, doch auch der Mörder ist bereits auf der Suche nach seinem nächsten Opfer und er wird fündig. Dann betritt Tassilo Michaelis, Julius Erzfeind, das Spielfeld und bietet Julius seine Hilfe an - doch der Preis ist sehr hoch. Wir Julius auf einen Deal mit seinem ärgsten Rivalen und Serienmörder eingehen, um ein anderes Monster zu stellen?


Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde wieder sehr gut ausgearbeitet, wobei auch in diesem Band relativ schnell enthüllt wird, wer der Mörder ist. Trotzdem hat es mir wieder viel Spaß bereitet, Julius Kern bei den Ermittlungen zu begleiten und hier ganz besonders, als Tassilo Michaelis in Erscheinung trat. Den Schreibstil fand ich wieder als sehr angenehm zu lesen, sodass ich auch diesen Band in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Figuren fand ich wieder gut ausgearbeitet, sodass ich sie mir jederzeit vor Augen führen konnte. Allerdings muss ich ja gestehen, dass ich mittlerweile zu einem Tassilo-Fan mutiert bin - einfach ein außergewöhnlicher Serienmörder, von dem ich noch ganz viele Bücher lesen könnte, möchte, will!!!!


Bewertung


Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde.
Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Fi

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.




Wie ich zu dem Buch kam:
Lange Zeit stand die Trilogie auf meiner Wunschliste. Zu meinem diesjährigen Geburtstag haben sich meine Tante und meine Cousine erbarmt und die Trilogie konnte von meiner Wunschliste gestrichen werden und durfte dafür auf meinem SuB Einzug halten.


Von Vincent Kliesch wurden von uns gelesen und rezensiert:

Donnerstag, 23. August 2012

[Rezension] Vincent Kliesch - Die Reinheit des Todes (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 318
ISBN: 978-3-442-37492-2
Erscheinungstermin: 10. Mai 2010  
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …


Rezension:
Elisabeth Woelke wird von ihrer Freundin und Kollegin ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie liegt da wie aufgebahrt und das Zimmer, in dem sich ihr Leichnam befindet, wurde akribisch gesäubert. Der Leiter der Mordkommission Quirin Meisner steht vor einem Rätsel, den der sogenannte Putzteufel hat es geschafft, alle eventuellen Spuren zu verwischen, sodass keinerlei Anhaltspunkte vorliegen, wer Elisabeth Woelke ermordet haben könnte und warum. Doch Quirin kennt einen Mann, der dem Putzteufel auf die Spur kommen könnte: Julius Kern, ein begnadeter Polizeibeamter, der in der Lage ist, sich in die Täter hineinzudenken und ihnen so auf die Spur zu kommen.

Dezernatsleiterin Daniela Castella ist wenig begeistert, Julius Kern zu Hilfe zu holen, denn vor drei Jahren konnte Julius zwar den mordenden Oberkellner Tassilo Michaelis stellen, doch die Beweise reichten vor Gericht nicht aus, um ihn zu verurteilen, sodass dieser freigesprochen wurde. Dies belastet Julius noch immer, nach wie vor ist Tassilo in seinen Gedanken und auch seine Ehe hat dieser Belastungsprobe nicht standgehalten - seine Frau hat sich zwischenzeitlich von ihm getrennt und die gemeinsame Tochter mitgenommen.

Quirin weiß jedoch, dass nur Julius in der Lage ist, den Putzteufel zu schnappen, der nach und nach immer mehr Opfer fordert. Bereits seit einem Jahr wird Jagd auf ihn gemacht - bis dato ohne Erfolg. Tatsächlich verlässt Julius sein Schneckenhaus in der brandenburgischen Provinz, um sich einen Einblick von den  Ermittlungsakten zu verschaffen und fast umgehend kann er wertvolle Hinweise liefern, die ihn und das Team um Quirin auf die Spur des Putzteufels bringt. Doch die Zeit ist knapp, denn der Putzteufel hat schon ein neues Opfer im Visier ...


Ein überaus faszinierender Auftakt! Den Plot fand ich gut ausgearbeitet, wobei ich es etwas schade fand, dass ziemlich schnell klar war, wer der Mörder ist. Dennoch haben mir die Ermittlungen von Julius und seinem Team auf der Jagd nach dem Mörder sehr gut gefallen. Den Schreibstil fand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Figuren fand ich sehr gut ausgearbeitet, sodass ich sie mir jederzeit vor Augen führen konnte. Anfangs war ich etwas unsicher, was meine Meinung zum Protagonisten Julius Kern betrifft, jedoch hat er es geschafft, mich von sich zu überzeugen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits alle Bände der Trilogie erschienen und da ich die beiden Folgebände ebenfalls bereits gelesen habe kann ich mit Fug und Recht behaupten: Sie werden immer besser!


Bewertung


Der Autor: 
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde.
Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Fi
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.





Wie ich zu dem Buch kam:
Lange Zeit stand die Trilogie auf meiner Wunschliste. Zu meinem diesjährigen Geburtstag haben sich meine Tante und meine Cousine erbarmt und die Trilogie konnte von meiner Wunschliste gestrichen werden und durfte dafür auf meinem SuB Einzug halten.



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