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Dienstag, 16. September 2014

[Rezension] Tom Finnek - London 03: Vor dem Abgrund



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: Aufl. 2013 (22. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785724780
ISBN-13: 978-3785724781
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4,2 cm

Inhalt gem. Lübbe:
Im Herbst 1888 kommen zwei junge Menschen ins Londoner East End, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die verarmte Celia Brooks versucht verzweifelt, ihren Vater zu finden. Der Hotelierssohn Rupert Ingram will hingegen seine Pflichten im sündigen Treiben vergessen. Doch im East End hat alles seinen Preis, Antworten ebenso wie das Vergessen. Und während die Huren ihre Dienste feilbieten und ein Mörder namens Jack the Ripper in den Schatten lauert, stoßen Celia und Rupert auf Geheimnisse, die ihr Leben für immer verändern ...

Zum Buch:
"Hüte dich vor ihm, Celia" sind mit die letzten Worte, die Celias Mutter kurz vor ihrem Tod ihrer Tochter mit auf den Weg gibt. Damit ist Celias Vater gemeint, der die Familie bereits vor vielen Jahren verlassen hat und nunmehr in London leben soll.
Trotz der Warnung macht sich die 16-jährige Celia völlig mittellos allein auf den Weg, um ihren Vater dort zu suchen. Es ist nicht leicht, zumal sie auch keine Vorstellung mehr davon hat, wie er heute aussehen könnte.
In London kreuzt ihr Weg bzw. ihre Suche immer wieder den von Rupert Ingram, einem Hotelierssohn, der in London das ausschweifige Leben genießt, um den ihm auferlegten Pflichten seines Vaters zu entkommen.
Die beiden sind Geheimnissen auf der Spur, deren Aufdeckung vieles verändern wird ...

London im Jahr 1888. Es ist die Zeit, in der Frauen vor Armut sich als Huren verdingen müssen, die Heilsarmee sich integriert und für die Belange der Frauen kämpft und in der Jack the Ripper sein Unwesen auf Londoner Straßen treibt und seine Opfer sucht.

In dieser Zeit spielt der letzte Roman der London-Trilogie des Autors Tom Finnek.
Er lässt mit Celia und Rupert zwei Welten aufeinanderprallen.
Celia, die sich auf den Weg nach London gemacht hat, um ihren abtrünnigen Vater zu suchen und ihn nicht einmal erkennen würde, wenn er vor ihr stehen würde und Rupert, einem Hotelierssohn, der sich vor einer arrangierten Heirat drücken will, die sein Vater ihm aufzwingen will.
Das Schicksal will es so, dass sie nach einer ersten unscheinbaren Begegnung sich immer wieder begegnen und auch kennenlernen.

Tom Finnek ist es gelungen, diese Zeit für den Leser wieder auferstehen zu lassen. Durch eine komplexe Recherche fühlt der Leser sich förmlich in diese Zeit hineinkatapultiert.
So erging es mir. Ich spürte das Flair von London, hatte die Gerüche der verarmten Gegenden fast greifbar in der Nase. Eine Orientierung der Gegend wurde mir auch möglich durch die abgebildeten Karten eines Teils von London auf den vorderen und hinteren inneren Umschlagseiten.

Durch die Verflechtung historisch nachgewiesener und fiktiver Personen wirkt die Geschichte durchaus glaubhaft.

Der Roman entbehrt weder Spannung noch langweilt er mit geschichtlichen Ereignissen. Jack the Ripper ist wohl die Personifizierung des Bösen schlechthin und mehr oder weniger jedem ein Begriff, die Bedeutung der Heilsarmee wurde mir jedoch mit diesem Buch etwas vertrauter gemacht.
Es ist ein Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählen will, sondern es ist auch ein Buch, das Geschichte erlebbar macht. Besser als sie in einen Roman zu verpacken, kann man sie nicht vermitteln. Das ist dem Autor hervorragend gelungen.

Beim Lesen wird man in das Buch hineingezogen und man kann es kaum glauben, dass man 574 Seiten gelesen hat, wenn man damit fertig ist. Auch wenn es einige kleine Längen gab, wo der Autor es gut meinte und auch ein wenig rechts und links des Weges graste, las das Buch sich flüssig und schnell.

Es hat mir Spaß gemacht, Celia und auch Rupert auf ihren Wegen zu begleiten und ich empfehle das Buch nicht nur Liebhabern von London gern weiter.

Reiheninfo:
London 01: Unter der Asche
London 02: Gegen alle Zeit
London 03: Vor dem Abgrund

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Verlag Bastei Lübbe)
Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist und Schriftsteller in Berlin. Als Autor beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen. Für ihn ist gerade London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte besonders faszinierend, und dem trägt er in seinen Romanen UNTER DER ASCHE, GEGEN ALLE ZEIT und VOR DEM ABGRUND Rechnung: Sie spielen alle in London, aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Tom Finnek ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Söhnen.




Von Tom Finnek wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Autor Tom Finnek und dem Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 11. November 2013

[Rezension] Tom Finnek - London 02: Gegen alle Zeit



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (17. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404168127
ISBN-13: 978-3404168125
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,4 cm

Inhalt gem. Bastei-Lübbe:
Ein stinkender Keller voll Schlafender und ein fluchender Mann mit Dreispitz - Henry Ingram traut seinen Augen nicht, als er nach einem heftigen Rausch zu sich kommt. Nur langsam begreift er das Unglaubliche: Er wurde um dreihundert Jahre in der Zeit zurückversetzt, mitten hinein ins London des 18. Jahrhunderts, ein London der Ganoven und Diebe. Unfreiwillig hilft er beim Ausbruch des Räuberhauptmanns Jack Sheppard aus dem berüchtigten Newgate-Gefängnis - und wird so selbst zum gejagten Gesetzlosen ...

Zum Buch:
Nach einer sehr feuchten Premierenfeier, bei der Henry seine Freundin Sarah in flagranti erwischt, wacht er unter wahnsinnigen Kopfschmerzen in einem stinkenden Keller auf. So wie es aussieht, scheint er mitten in einer Theaterproduktion aufgewacht zu sein. Alle Personen um ihn herum sind in Kostümen und auch er hat seines noch an. Auf eine Frage von ihm wird verneint, dass es sich hier um ein Theater handelt, aber Henry kann es nicht glauben. Als ihm dann auch noch gesagt wird, dass er sich im Jahr 1724 befindet, kann er nur herzlich lachen. Das wiederum vergeht ihm ganz schnell, als er erkennen muss, dass er sich tatsächlich in dieser Zeit befindet, dass er nämlich 300 Jahre in die Vergangenheit gereist ist. 
Wie kann das sein? 
Und urplötzlich ist er mittendrin in den Ereignissen, die er als letztes im Theater gespielt hat, in der "Bettel-Oper" ...

Auch mit diesem 2. Teil der Trilogie nimmt der Autor Tom Finnek seine Leser mit nach London.
Nunmehr befinden wir uns im Jahr 1724, eine Zeit, in der Sam Sheppard und Jonathan Wild in London ihr Unwesen treiben. Es wird gestohlen und gemordet und auch mit Frauen wird nicht zimperlich umgegangen.
Kaum dass Henry Ingram im London des 18. Jh. zu sich kommt, steckt er schon mittendrin in den Schwierigkeiten. Gemeinsam mit anderen Helfern ist er dabei, als zwei Huren den Räuberhauptmann Jack Sheppard aus dem berüchtigten Newgate-Gefängnis befreien. Nun steht auch er auf der Liste der gesuchten Personen.
Sehr schnell wird ihm klar, dass er genau die Personen kennenlernt, die die Protagonisten in der "Bettel-Oper" sind. Erstaunt ist er bei einigen, dass sie tatsächlich auch historische Vorbilder hatten.
Er lernt nicht nur den Dichter des Stücks und auch den Komponisten kennen, er lernt vor allem auch die Zeit kennen, in die er unfreiwillig hineinkatapultiert ist. 

Dank der sehr genauen Recherche des Autors war es mir möglich, mir das historische London vorstellen zu können. Ich habe förmlich den Schmutz gespürt, die unangenehmen Gerüche in der Nase gehabt. Mit seiner unglaublichen Wiedergabe der örtlichen Begebenheiten hatte ich das Gefühl, ich befinde mich ebenfalls vor Ort und erlebe das alles hautnah mit.

Gleich zu Beginn wird der Leser in die Geschichte hineingestoßen. Von da ab nimmt die Geschichte Fahrt auf und kommt erst mit dem Ende zum Stillstand. Immer wieder gelingt es dem Autor die Geschehnisse so zu wandeln, dass man nicht mehr weiß, wer ist gut und wer ist böse.
Bis zum Schluss muss man auch warten, bis sich das Rätsel um die Zeitreise klärt. Ich hatte da schon eine Ahnung, mit der ich gar nicht so falsch lag.

Auch in diesem Teil der London-Trilogie arbeitet der Autor damit, bestimmte Ereignisse aus der Sicht eines anderen Protagonisten erneut darzustellen. 
Als Verbindungsperson zum 1. Teil hat er sich Geoffrey Ingram ausgesucht, der inzwischen ein alter Mann ist.

Wem die "Bettel-Oper" als solches unbekannt ist, der möge sich an der "Dreigroschenoper" orientieren. Brecht und Weill hatten Anfang des 20. Jh. sich den übersetzten Text der Oper vorgenommen und überarbeitet.

Mit diesem Buch ist Tom Finnek wieder hervorragend gelungen, historische Personen und Ereignisse mit Leben zu füllen und mit ihnen eine Geschichte zu schaffen, die nicht nur in sich rund ist.
Es ist ein Buch mit historischem Hintergrund, das ich sehr gern weiterempfehle.    

Bewertung:






Zum Autor:
(Text übernommen vom Verlag Bastei Lübbe)
Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist und Schriftsteller in Berlin. Als Autor beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen. Für ihn ist gerade London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte besonders faszinierend, und dem trägt er in seinen Romanen UNTER DER ASCHE, GEGEN ALLE ZEIT und VOR DEM ABGRUND Rechnung: Sie spielen alle in London, aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Tom Finnek ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Söhnen.




Von Tom Finnek wurden gelesen und rezensiert:



Reiheninfo:
London 01: Unter der Asche
London 02: Gegen alle Zeit
London 03: Vor dem Abgrund

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Tom Finnek - London 01: Unter der Asche



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 656 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 3. 2012 (24. Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404160517
ISBN-13: 978-3404160518
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,6 cm

Inhalt gem. Bastei-Lübbe:
Ein faszinierender Roman rund um das große Feuer von London
London 1666 – vier Tage lang verschlingt ein Feuer die Stadt. Im Armenviertel Southwark lebt der Straßenjunge Geoff, der mehr schlecht als recht versucht, seine Familie durchzubringen. Seine Schwester Jezebel, die sich in einer verruchten Spelunke als Schankmagd verdingt, birgt ein Geheimnis – und verschwindet eines Tages spurlos. Auf der Suche nach ihr stößt Geoff auf ein Netz aus Intrigen, Schuld und ungesühnter Rache – ein Gemisch, das schließlich den größten Brand der Geschichte entfachen sollte ...

Zum Buch:
Geoffrey Ingram, 13 Jahre alt, ist der Jüngste von 3 Geschwistern. Seine Mutter verschwand kurz nach seiner Geburt, sein Bruder Edward nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Vater. Der Vater, ein Trunkenbold, kümmert sich mehr schlecht als recht um die Kinder. 
Geoff und seine Schwester Jezebel arbeiten bei einem Schankwirt, dem auch die Wohnung gehört, in der sie leben.
Eines Tages verschwindet auch Jezebel. Sie hinterließ nur einen Zettel, auf dem stand, dass sie gehen musste. An diesem Tag starb auch der Vater an der Beulenpest und Geoff "entsorgt" ihn, um nicht selbst zum Tode verurteilt zu werden.
Er macht sich auf die Suche nach seiner Schwester Jezebel und findet mehr als erhofft ... 

Im September 1666 wurden 4/5 der Stadt London während eines Brandes zerstört. 100.000 Menschen wurden obdachlos, 9 kamen ums Leben.
Das ist der Ausgangspunkt der Geschichte.

Das ganze Buch arbeitet auf dieses Ereignis hin. 
Diese historische Tatsache hat der Autor Tom Finnek zum Anlass genommen, seine eigene Sichtweise der Dinge darzustellen.

Die eigentliche Geschichte beginnt bereits im Jahr 1665, 1 Jahr vor dem Brand, in dem London seine letzte große Pestepidemie erlebte. Viele Tote gibt es zu vermelden und die Stadt London kämpft mit ihren eigenen Mitteln gegen die Seuche. Familien, die einen Toten zu beklagen haben, werden 4 Wochen in ihren Wohnungen eingesperrt, was zur Folge hat, dass auch sie sterben, wenn auch nicht an der Pest.
Um diesem Schicksal zu entgehen, hat Geoff, dessen Vater ebenfalls an der Pest gestorben ist, seine eigene Methode, wie er mit der Leiche seines Vaters umzugehen hat.
Anschließend macht er sich auf und will seine Schwester suchen, die von einem Tag auf den anderen verschwunden ist.

Der Leser erfährt nach und nach die Gründe der Zerrüttung der Familie Ingram. Da ist von Liebe, Eifersucht, Hass, Lügen, Rache und Schuld die Rede. Einige Ereignisse erlebt man aus verschiedenen Sichten. 
Einerseits erlebt der Leser die Ereignisse aus der Sicht von Geoff, der seine Geschichte in der Ich-Form aufschreibt, andere Sichtweisen sind die von Jezebel oder Eward, die dem Leser in der 3. Person offeriert werden.

Es ist auch nicht immer leicht zu entscheiden, welche Sichtweise die richtige ist, wer erzählt die Wahrheit, wer lügt?

Der Autor lässt jede Menge Protagonisten ins Buch, die es dem Leser nicht immer leicht machen, die Übersicht zu behalten. Auch wenn es zeitweilig nicht danach aussieht, aber ein jeder hat seine Aufgabe und macht letztendlich die Geschichte rund.
Zum Schluss spitzen sich die Dinge zu, die dann auch letztendlich mit die Ursache für den großen Brand in London ist.

Der Autor hat für sein Buch hervorragende Recherchearbeit geleistet. Die historischen Fakten sind hinterlegt, die Ereignisse wie auch die Namen der beteiligten Personen. Es ist kein Geschichtsbuch, es ist ein Buch, in dem historische Ereignisse mit Leben gefüllt wurden.

Dieses Buch ist der 1. Teil der Trilogie um die Familie Ingram, die in London spielt. 


Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Verlag Bastei Lübbe)
Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist und Schriftsteller in Berlin. Als Autor beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen. Für ihn ist gerade London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte besonders faszinierend, und dem trägt er in seinen Romanen UNTER DER ASCHE, GEGEN ALLE ZEIT und VOR DEM ABGRUND Rechnung: Sie spielen alle in London, aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Tom Finnek ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Söhnen.




Von Tom Finnek wurden gelesen und rezensiert:



Reiheninfo:
London 01: Unter der Asche
London 02: Gegen alle Zeit
London 03: Vor dem Abgrund


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Tom Finnek liest aus "Gegen alle Zeit"

Inzwischen sind wir ja wohl auch dafür bekannt, dass wir vielen Lesungen beiwohnen.
So auch am letzten Freitag, als Tom Finnek aus dem 2. Teil seiner London-Trilogie "Gegen alle Zeit" las.

 

Die Location der Veranstaltung war mal was ganz ungewöhnliches. 
Für uns hieß es, während des Freitagnachmittag-Berufverkehrs einmal quer durch Berlin, direkt an den Wannsee. Mit "Pack die Badehose ein ..." war nicht, erstens, war es zu kalt und zweitens zu dunkel. Wir hätten uns bestenfalls verschwommen.
Die Lesung fand auf einem Schiff statt, das fest verankert war und glücklicherweise keine Anstalten machte, mit uns auf und davon zu schippern. Es gehört einem Segelclub, der auch die Lesung veranstaltet hatte.
Zum Glück begegneten wir Tom Finnek schon kurz vor dem Schiff, denn wo er uns hinführte, war es verdammt dunkel. Als Insider hatte er mit seiner Begleitung eine Taschenlampe dabei. Ohne wären wir wohl in einem der vielen Löcher gnadenlos versunken und man hätte uns erst bei Tageslicht wiedergesehen :-)

Einer der Mitbegründer des Clubs, der seit ca. 40 Jahren dabei ist, zeigte uns voller Stolz das Schiff und erklärte uns auch, was wir im Dunkeln sehen bzw. ahnen konnten.
Wir hatten Glück, es regnetet nicht und wir hatten, soweit im Dunkeln möglich, gute klare Sicht.
Aber seht selbst auf die Bilder, die einen kleinen Einblick darauf machen, was wir sahen.

 
Blick auf das Schiff

Blick auf das Schiff

Im Schiff

Schade fanden wir, dass es doch eine recht kleine Runde war, die zur Lesung erschienen sind. Diejenigen, die den Weg nicht gescheut hatten, haben es jedenfalls nicht bereut.


Tom Finnek las aus dem ersten Kapitel zum Kennenlernen der Protagonisten und ein weiteres kleineres Kapitel. Es machte Spaß, ihm zuzuhören und definitiv neugierig auf das Buch.

Im Anschluss wurden jede Menge Fragen gestellt, wie er zum Schreiben kam, wie er zu seinen Themen der Bücher kommt, wie sein Tagesablauf ist und viele andere.
So erfuhren wir z.B., dass sich sein Pseudonym Tom Finnek aus den Namen seiner beiden Söhne zusammensetzt und dass er während seines Journalistikstudiums feststellte, dass er nicht dafür geschaffen ist, Fakten und Ereignisse wiederzugeben, sondern dass er eigentlich diese eher gern ausschmückt und eine Geschichte erzählen möchte. Schon war ein Autor geboren.

Natürlich erfolgte ebenfalls, was schon Standard bei uns ist, das Signieren der Bücher, die Kleeblatt mitgebracht hatte.


Auch nach der eigentlichen Lesung hatten wir noch Gelegenheit, Fragen an den Autor zu stellen.
Bei der Lesung ist uns auch noch ein weiterer Autor vor die Linse gehüpft, den Kleeblatt zwar schon vom Namen her kannte, aber gelesen haben wir bis dato noch nichts von ihm. Aber das kann man ja nachholen.

Stefan Holtkötter

Auch mit Stefan Holtkötter hatten wir ausreichend Gelegenheit zu sprechen.

Es war eine tolle Lesung. Tom Finnek, der einigen vielleicht als Mani Beckmann bekannt ist, hat uns mit seiner Lesung einen schönen Abend bereitet. Es passte alles, die Location, das Buch und der sympathische Autor.
Vielen Dank an alle für den schönen Lesungsabend.

Hier noch ein paar Bilder, die vom Schiff aus aufgenommen wurden.

 

Es ist verdammt schwer, Lichter ohne Stativ zu fotografieren, ich habe es trotzdem versucht.


Das Gelbe ist im Rauch verschwunden der Spandauer Juliusturm.