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Donnerstag, 14. Januar 2016

[Rezension] Paul Cleave - Joe´s Diary



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 34
ISBN: 978-3-641-13483-9
Erscheinungstermin: 28. Oktober 2013
Format:
E-Book
Verlag: Heyne


Klappentext: gem. Heyne
Die Geschichte um den perfiden Serienkiller Joe Middleton geht weiter: Mit seinem neuen Thriller »Opferzeit« erfüllt Paul Cleave den langgehegten Wunsch seiner Fans und legt jetzt endlich die Fortsetzung zu seinem erfolgreichen Debüt »Der siebte Tod« vor. Doch damit nicht genug: Cleave gewährt uns zusätzlich einen exklusiven Einblick in das Tagebuch seiner schon jetzt legendären Figur. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie »Joe’s Diary« …


Rezension:
Joe Middelton hatte wirklich Pech, riesengroßes Pech, denn tatsächlich hat man ihn, den "Schlächter von Christchurch" gefasst und dabei hatte er alles so schön geplant und nicht einmal sein letzter Ausweg ist ihm gelungen, denn Sally verhinderte seinen Selbstmord, sodass er zwar gezeichnet, aber immer noch am Leben ist - was für ein Pech.

Schlimmer noch, seit Monaten sitzt er in Untersuchungshaft, völlig isoliert und allein, es ist nicht zum Aushalten. Zwar bekommt er Besuch von seiner Mutter, aber irgendwie versteht er nicht recht, worüber sie so redet und überhaupt, warum ist er noch im Gefängnis? Sein einziger Trost ist sein Tagebuch, dieses steht ihm immer zur Seite und vermag es zu verhindern, dass er in dieser unwirklichen Umgebung den Verstand verliert.

Tagebuch des Schlächters von Christchurch! In diesem kurzen E-Book erhält der Leser Einblicke in das Seelenleben des ach so gefürchteten Schlächters von Christchurch, der auf einmal gar nicht so bedrohlich wirkt, wenn man erfährt, wie es ihm in Knast wirklich ergeht. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ehrlich, ab und an musste ich tatsächlich schmunzeln und ja, ich weiß, es ist das Tagebuch eines Serienmörders, aber dennoch, an bestimmten Stellen konnte ich mir einen Schmunzler nicht verkneifen.


Bewertung

Von Paul Cleave bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)


Der Autor:
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.





Wie ich zu dem Buch kam:

Das E-Book habe ich mir im Internet gezogen.

[Rezension] Paul Cleave - Der siebte Tod (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 432
ISBN: 978-9783453432
Erscheinungstermin: 2. April 2007
Format:
Taschenbuch
Verlag: Heyne


Klappentext: gem. Heyne

Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.

Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.



Rezension:
Joe Middleton ist ein wirklich netter Kerl, der als Reinigungsgehilfe bei der Polizei arbeitet. Joe wirkt etwas unterbelichtet, kommt jedoch mit allen klar, ist aber lieber für sich allein. Joe hat eher wenig Interesse an anderen Geschlecht, nur selten kommt er in Versuchung, sich mit einer Frau einzulassen - wobei an dieser Stelle gesagt werden muss, dass seine Verabredungen, die grundsätzlich bei den Frauen Zuhause stattfinden, diese nie überleben, denn Joe ist der "Schlächter von Christchurch". Tatsächlich arbeitet er nicht grundlos als Reinigungskraft bei der Polizei, denn dort bekommt er immer die aktuellen Informationen über die laufenden Ermittlungen, denn wie alle wissen, Joe ist etwas unterbelichtet und keine Gefahr für irgendwen, von daher kann man ihm durchaus das ein oder andere erzählen.

Doch Joe ist derzeit etwas verärgert. Sieben Morde wurden dem Schlächter von Christchurch angelastet, was in soweit gar nicht verkehrt ist, nur dass eines seiner Opfer bisher noch nicht gefunden wurde und eines der ihm zugeordneten Opfer gehört nicht ihm, diese hatte nie die "Freude" seiner Bekanntschaft machen dürfen und das ist etwas, das geht ja nun gar nicht, hier muss Joe eingreifen. Behutsam schaut er sich um und ermittelt, wer ihm diesen Mord in die Schuhe geschoben haben könnte. Joe würde allerdings deutlich besser bei seiner eigenen Recherche vorankommen, wenn ihm nicht ständig Sally, eine Arbeitskollegin, auflauern würde. Irgendwie hat diese das Bedürfnis, sich ständig um den unterbelichteten Joe zu kümmern, erinnert dieser sie doch an ihren verstorbenen Bruder und auch seine Mutter nervt ihn ungemein, immerhin besteht sie auf einem wöchentlichen Besuch ihres einzigen Sohnes.

Joe selbst hat hingegen nur zwei wirkliche Freunde, Pickle und Jehova, seine Goldfische, um die er sich rührend kümmert. Eines Abends begegnet Joe in einer Bar Melissa, eine Frau, die voll und ganz seinem Typ entspricht und er beschließt, es mit ihr zu versuchen, obwohl dies nicht vorgesehen war und er auch keine Recherchen über sie angestellt hat, aber sie passt einfach zu ihm, scheint perfekt und vor allem verfügbar. Doch die Begegnung mit Melissa wird ihm noch sehr lange im Gedächtnis bleiben und da ist ja immer noch das Problem mit dem Nachahmer und schlimmer noch, die Polizei scheint dem Schlächter immer näher zu kommen ...


Der Schlächter von Christchurch! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Situationen gefallen, in denen Joe auf Sally trifft, denn beide denken unabhängig voneinander, dass der andere unterbelichtet ist, was immer zu erfrischenden Irrungen und Wirrungen innerhalb der Story führt. Die Figuren wurden authentisch und abwechslungsreich erarbeitet, wobei ich an dieser Stelle betonen muss, dass ich weder Joe noch Melissa jemals in natura begegnen will! Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch kam es zwischendrin zu kleinen Längen, die meinen Lesefluss jedoch nicht allzu sehr gebremst habe. Abschließend muss ich jedoch noch sagen, dass ich das Schriftformat des gedruckten Buches etwas ungünstig, sprich klein fand, sodass mir das Lesen, gerade abends, auf Grund der Schriftgröße, nicht allzu leicht fiel.


Bewertung
Von Paul Cleave bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)



Der Autor:
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.






Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mal günstig im Internet erstanden.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

[Lesung] Wulf Dorn liest aus "Phobia" und Paul Cleave liest aus "Opferzeit"

Dienstag Abend - Zeit für eine neue Lesung, doch welche nur? Denn ausgerechnet am Dienstag gab es gleich mehrere Lesungen, die ich hätte besuchen können, aber ganz ehrlich, so schwer fiel mir die Wahl nicht, denn einer Doppellesung von Wulf Dorn mit Phobia und Paul Cleave mit Opferzeit konnte ich einfach nicht widerstehen.



Da ich auch diesen Lesungstermin alleine wahrgenommen habe, hatte ich natürlich nicht die gute Kamera dabei (die war ja mit Kleeblatt unterwegs) und ganz ehrlich, Fotografien und ich, das verträgt sich einfach nicht, also seht mir bitte die Bilder nach - ich habe mir Mühe gegeben, aber ich kenne meine Grenzen.

Wie immer hieß es: Rechtzeitiges Erscheinen, sichert die besten Plätze, also war ich vorbildlicherweise wieder überpünktlichst vor Ort, hatte sogar noch Zeit, was zu Essen und ein wenig zu Lesen und bekam wie vorgesehen einen Platz in der ersten Reihe. 

Auch die Agierenden zeichneten sich durch Pünktlichkeit aus, sodass die Lesung pünktlich beginnen konnte.

Wulf Dorn, Paul Cleave, Markus Naegele (Moderation)

Es wurde abwechselnd gelesen und interviewt. Durch den Abend führte Markus Naegele (Heyne Verlag). Zu Beginn las Wulf Dorn den Prolog von "Opferzeit" auf Deutsch vor, später las Paul Cleave selbst noch eine Passage im englischen Original und ich hatte das Vergnügen, erstmalig neuseeländisches Englisch zu hören. Wer hätte gedacht, dass sich wirklich Englisch von Land zu Land komplett anders anhören kann? Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich es aber soweit "drauf" und konnte dem lesenden Part und auch den Interviews folgen. 

Auch "Phobia" kam nicht zu kurz. Hier las Wulf Dorn u. a. den Prolog und noch einige Passagen und ganz ehrlich, es ist ein wahrer Genuss, diesen Mann lesen zu hören. Würde er seine Hörbücher selbst einsprechen, ich glaube ich könnte mich überzeugen lassen, meine Abneigung gegen Hörbücher zu überwinden. Solltet ihr je die Gelegenheit haben, eine Lesung von Wulf Dorn zu besuchen, ihr solltet sie auf jeden Fall wahrnehmen.


Wulf Dorn und Paul Cleave

Interssant und unterhaltsam waren auch die Interviewparts. Paul Cleave lebt in Christchurch, Neuseeland und dort spielt auch "Opferzeit". Nur ist dies in den Büchern recht düster dargestellt, jedoch versicherte Paul Cleave an dieser Stelle, dass dem definitiv nicht so ist - wer weiß, vielleicht will er auch nur die Touristen in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen ^^

Auch Wulf Dorn offenbarte einige überaus amüsante und erschreckende Geschichten aus seiner Kindheit oder auch aus seinem beruflichen Werdegang. Nur soviel: Er hat 20 Jahre seines Lebens in der Psychiatrie verbracht, aber er war dort nur "angestellt" oder wie er sagte "ich war der mit dem Schlüssel".

Viel zu schnell ging der Abend vorrüber, es war kaum zu glauben, wie schnell zwei Stunden doch vergehen können.

Für das Publikum war der Lesungs- und Interview-Teil demnach vorbei, aber die Herren Autoren hatten noch einiges zu tun - ich sage nur: Signieren!!!


Paul Cleave

Und an dieser Stelle könnte ich eigentlich eine neue Kategorie einführen, genannt: "Schnappschüsse", denn: Wulf Dorn ist definitiv ein fotogener Mann, ich jedoch völlig unbegabt, sodass er auf zwei Bildern zumindest zu erkennen ist - und so schlecht finde ich sie jetzt auch nicht, aber schaut selbst ^^

Wulf Dorn

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich einen wundervollen Abend bei einer tollen Lesung verbracht habe und gleich zwei super-nette Autoren kennen lernen durfte. 

Kerry 

PS: Die Rezension zu "Phobia" geht heute Nachmittag hier online ^^