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Mittwoch, 6. Januar 2016

[Hörbuch-Rezension] James Bowen - Bob 02: Bob und wie er die Welt sieht


Leseprobe



Eckdaten:
Hörbuch-Download
Spieldauer: 6 Stunden und 27 Minuten
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Lübbe Audio
Audible.de Erscheinungsdatum: 13. März 2014
Sprache: Deutsch

Inhalt gem. Amazon:
Die wunderbare Geschichte von Bob, dem Streuner geht weiter! Der plötzliche Ruhm von James und Bob weckt den Neid der anderen Verkäufer des "Big Issue", James wird verdächtigt, seinen Kater schlecht zu behandeln, er droht seinen Job zu verlieren. Zum Glück steht ihm Bob Tag für Tag zur Seite. Mit seiner Klugheit, seinem Mut und seinem Humor steht er für Freundschaft, Loyalität - und das Glück, das zu sehen für uns alle so wichtig ist.

Zum Buch:
Und weiter geht es mit Bob, dem sympathischen und liebenswerten Kater und James, dem ehemaligen Londoner Straßenmusikanten und Zeitungsverkäufer. Die beiden haben sich gesucht und gefunden, Bob hat sich James als sein Personal ausgesucht und ihn nie wieder verlassen.
Ganz im Gegenteil, er war das Allheilmittel für ihn, den ehemaligen Drogenjunkie. Durch das Zusammenfinden der Beiden änderte sich deren Leben.

Auch in diesem zweiten Band über Bob und James geht es um die beiden selbst. Sie bilden nach wie vor eine Einheit. Aber es gibt immer Menschen, die einem das Glück neiden und sei es das Glück, das die beiden miteinander haben. Sicher profitierte James von seiner Bekanntschaft mit Bob und dem Bekanntheitsgrad, den die beiden erreicht haben. Es wurde über sie geschrieben, Fotos wurde gemacht. James Zeitungsverkäufe liefen gut, dank Bob. So war es auch nicht zu verwundern, dass er angezeigt wurde, dass er Bob schlecht behandeln würde. Verständlicherweise hatte er Angst, dass man ihm seinen Bob wegnehmen würde.
Andererseits stellte er sich die Frage, wäre Bob ohne ihn besser dran?
Er ist sich unsicher, aber es ist zu merken, dass der Kater bei ihm bleiben will, ihn als seinen Lebensmittelpunkt erwählt hat.
James kämpft, auch für seinen Kater, seinen größten Kampf, er will auch die Ersatzdroge Metadon absetzen und völlig frei davon sein. Er schafft auch das, wie so vieles, das er sich vorgenommen hat.

Dann kommt das Angebot, ein Buch zu schreiben, über sich und Bob. James kann sein Glück gar nicht fassen. Aber auch hier wieder Zweifel, werden die Menschen ihn so akzeptieren wie er ist oder werden sie ihn verurteilen? Dass sie Bob lieben werden, das wusste er.

Auch dieses Buch erzählt wieder ehrlich und lebensnah den täglichen Kampf auf der Straße, die James gemeinsam mit Bob erlebt.
Man erlebt als Leser mit, wie er mit den Konsequenzen der Neider fertig wird und wie er die Ohnmacht hasst, die ihn überfällt und die Ungerechtigkeiten, die ihn ereilen.
Aber auch Krankheiten spielen eine Rolle, wie sie gemeinsam damit umgehen und die Angst, die James hat, seinen geliebten Vierbeiner zu verlieren.

Man kann nicht anders, man muss die beiden mögen. Für mich als Katzenbesitzer ist es nicht schwer, aber ich denke, dass auch jeder andere die Großartigkeit dieser Beziehung erkennt und beachtlich finden muss.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und war sehr angetan vom Vorleser Carlos Lobo. Er las so, dass ich mir dabei sehr gut vorstellen konnte, das auch James es so hätte sprechen können. Sehr angenehm zu hören und wunderbar betont.

Ein wunderbares Buch, das ich sehr gern weiterempfehle und das nicht nur an Katzenliebhaber.

Bewertung



Von James Bowen gelesen und rezensiert 
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Zum Autor:
(Text übernommen von Bastei-Lübbe)
James Bowen, geboren im März 1979 in Surrey, ist ein ehemaliger Straßenmusiker aus der Nähe von London. Lange Zeit hielt James sich leidlich mit Musik und dem Verkauf der englischen Obdachlosenzeitschrift „The Big Issue“ über Wasser. Nach Jahren als Heroinsüchtiger und Obdachloser hatte er gerade die ersten, noch unsicheren Schritte in ein normales Leben getan, lebte aber immernoch von der Hand in den Mund, Zukunftsperspektiven gab es für ihn kaum.

Doch das ändert sich, als James Bowen 2007 vor seiner Sozialwohnung in Tottenham einen kranken  Kater findet. James nimmt den streunenden Kater bei sich auf, zahlt von seinem letzten Geld die Tierarztkosten und pflegt das Tier gesund. Schon bald weicht Bob, wie James den Kater tauft, nicht mehr von seiner Seite. Sogar bis in den Bus und auf die Straßen der Großstadt London begleitet der Kater seinen neuen Freund.

Das ungleiche Paar sorgt selbst in einer Stadt wie London für Aufsehen und so dauert es nicht lange, bis die beiden Freunde eine stadtbekannte Attraktion auf den Straßen der englischen Hauptstadt werden. Auch Zeitungen und Verlage werden auf James Bowen aufmerksam und so entwickelt sich aus den schweren Zeiten eine Erfolgsstory.

Heute leben James Bowen und Bob in einer bescheidenen Dreizimmer Eigentumswohnung. Bobs Herrchen setzt ihre gemeinsame Berühmtheit dazu ein, auch weiterhin denen zu helfen, die Hilfe nötig haben – Obdachlose und andere sozial Benachteiligte. 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Donnerstag, 10. September 2015

[Rezension] James Bowen - Bob 01: Bob, der Streuner



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 22. Aufl. 2015 (17. Mai 2013)
ISBN-10: 3404606930
ISBN-13: 978-3404606931
Originaltitel: A Street Cat Named Bob
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,4 x 18,8 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
Das Leben meint es nicht gut mit James Bowen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt er sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Und mehr noch: Während er den Streuner aufpäppelt, entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Der Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So, wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James Leben wieder mit Sinn – und jeder Menge witziger Anekdoten. Mittlerweile sind James und Bob weltbekannt, ihre Geschichte hat bereits Millionen Leser gerührt. Nur selten wird die Beziehung zwischen Mensch und Katze so charmant beschrieben wie in "Bob der Streuner".

Zum Buch:
James Bowen, Straßenmusikant, schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Er wohnt in einer Sozialwohnung, lebt statt mit Drogen nun mit Methadon.
Er lebt von der Hand in den Mund, für Extras bleibt kein Geld übrig.
Als er eines Tages nach Hause kommt, sitzt auf einem Abtreter ein ziemlich abgerissener Kater. Am kommenden Tag sitzt der Kater noch immer dort. Nach Klopfen beim Nachbarn und der Info, dass diesem der Kater nicht gehört, nimmt er ihn kurzerhand mit.
Er ist sehr knapp bei Kasse, aber er gibt sein letztes Geld, um dem Kater, den er alsbald Bob nennt, zu helfen. 14 Tage lang umsorgt er ihn und verschafft ihm medizinische Hilfe. Als es ihm besser geht, will er ihn wieder auf die Straße setzen, in der Hoffnung, dass er sein Zuhause aufsuchen wird.
Aber Bob denkt gar nicht daran. Bob hat James adoptiert, er lässt sich nicht vertreiben.
Von nun an sind die beiden unzertrennlich. Bob begleitet ihn, wenn James auf die Straße geht, um sich mit Straßenmusik den Unterhalt zu verdienen. Interessiert nimmt er alles in sich auf, selbst beim Bus fahren sieht er wissbegierig aus dem Fenster.
Von nun an bilden die beiden eine Einheit, der eine ist ohne den anderen nicht mehr denkbar, eine Freundschaft fürs Leben entstand...

Bob und James waren schon lange bekannt, bevor James gefragt wurde, ob er nicht ein Buch schreiben möchte. Dieses Buch hält man nun in den Händen. Ich muss sagen, dass es mich tief berührt hat.
Ein Mann und ein Kater, beide ziemlich weit unten, finden sich und brauchen sich. Jeder der beiden profitiert vom anderen.
James hat das erste Mal im Leben jemanden, für den er Verantwortung trägt, der ihn abends nach Hause kommen lässt und der ihn liebt.
Bob hat ein Zuhause gefunden, jemanden, der ihn liebt und für ihn sorgt. 
Es ist anrührend zu lesen, wie die beiden voneinander abhängig werden. Eine tiefe Freundschaft verbindet die beiden.

Im Buch erfährt der Leser, wie James Bob kennenlernte und wie er zu einem Teil seines täglichen Lebens wurde. Auch auf der Straße wurde er von Bob begleitet, der ihm immer hinterherlief.
Man erhält als Leser aber auch einen Einblick auf die Lebensumstände der Leute, die gezwungen sind, sich das Geld auf der Straße zu verdienen, weil sie nirgends sonst eine Chance erhalten. Eine böse, rauhe Welt, die voller Missgunst und auch Neid ist, auch wenn sie alle in einem Boot sitzen. 
Durch Bob, der wie ein Magnet auf die Vorbeieilenden wirkt, hat James höhere Einnahmen, was nicht jeder gern sieht. Verleumdungen folgen, die auch Konsequenzen in James Leben nach sich ziehen.
James ist in allem bemüht und tut vieles, um sich und Bob über die Runden zu bekommen.  Es ist nicht leicht, aber er packt es... für Bob, seinen Lebensretter.
Was wäre aus James geworden, wenn er nicht auf Bob getroffen wäre? Eine Frage, die sich genauso wenig beantworten lässt wie die Frage, was hat Bob vor seiner Zeit bei James erlebt? 

James erzählt viele humorvolle Erlebnisse mit Bob, aber auch die, die zum Nachdenken anregen oder in denen man um Bob bangen muss.
Ich habe mehr als einmal Tränen in den Augen gehabt, obwohl ich wusste, dass alles positiv ausgeht.
Auch die Hoch und Tiefs in seinem Leben verschweigt er nicht. Er gibt sehr viel von sich preis, was ihm sicher nicht leicht gefallen ist. 
Es ist ein ehrliches Buch von einer großen Liebe zwischen Mensch und Kater.
Nicht nur für Katzenliebhaber ein absolutes Muss zum Lesen.
Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.


Bewertung



Von James Bowen gelesen und rezensiert (ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird):


Zum Autor:
(Text übernommen von Bastei-Lübbe)
James Bowen, geboren im März 1979 in Surrey, ist ein ehemaliger Straßenmusiker aus der Nähe von London. Lange Zeit hielt James sich leidlich mit Musik und dem Verkauf der englischen Obdachlosenzeitschrift „The Big Issue“ über Wasser. Nach Jahren als Heroinsüchtiger und Obdachloser hatte er gerade die ersten, noch unsicheren Schritte in ein normales Leben getan, lebte aber immernoch von der Hand in den Mund, Zukunftsperspektiven gab es für ihn kaum.

Doch das ändert sich, als James Bowen 2007 vor seiner Sozialwohnung in Tottenham einen kranken  Kater findet. James nimmt den streunenden Kater bei sich auf, zahlt von seinem letzten Geld die Tierarztkosten und pflegt das Tier gesund. Schon bald weicht Bob, wie James den Kater tauft, nicht mehr von seiner Seite. Sogar bis in den Bus und auf die Straßen der Großstadt London begleitet der Kater seinen neuen Freund.

Das ungleiche Paar sorgt selbst in einer Stadt wie London für Aufsehen und so dauert es nicht lange, bis die beiden Freunde eine stadtbekannte Attraktion auf den Straßen der englischen Hauptstadt werden. Auch Zeitungen und Verlage werden auf James Bowen aufmerksam und so entwickelt sich aus den schweren Zeiten eine Erfolgsstory.

Heute leben James Bowen und Bob in einer bescheidenen Dreizimmer Eigentumswohnung. Bobs Herrchen setzt ihre gemeinsame Berühmtheit dazu ein, auch weiterhin denen zu helfen, die Hilfe nötig haben – Obdachlose und andere sozial Benachteiligte. 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


[Signierstunde] mit James Bowen und Bob

Wer kennt sie nicht? 
Die beiden Londoner Berühmtheiten - James Bowen, der ehemalige Straßenmusikant und seinen Kater Bob?
Genau diese beiden haben sich nun angekündigt, in Berlin Station zu machen und ihre Bücher zu signieren.
18:00 Uhr sollte die Veranstaltung losgehen, im Alexa am Alex.
Kerry hat gelesen, dass die Signierstunde in Köln 4,5 h mit 1000 Besuchern gedauert hatte. Für Berlin wurden noch mehr Leute erwartet.
Da war jetzt guter Rat teuer für uns. 
Stefan (Kleeblatts Sohn und demnach Kerrys Bruder) erklärte sich bereit, eher Feierabend zu machen  und sich für uns schon mal anzustellen.
Er war gegen 15:00 Uhr da und die Schlange war schon nicht zu verachten. Kerry und Kleeblatt schlugen dann gegen 17:30 Uhr dort auf.
Bis sich dann wirklich etwas tat, war es schon lange nach 18:00 Uhr.
Endlich durften wir Bob sehen, aber der uns nicht, denn er zeigte uns seinen schönen Rücken.


v.l.: James Bowen, Bob

Mit einem Leckerli ließ er sich überreden, sich umzudrehen.

Aber das war es dann auch, er wollte uns nicht sehen :-)

Nach 19:30 Uhr sind wir dann endlich mit den signierten Büchern glücklich und zufrieden wieder davon getrabt. Inzwischen hieß es, dass es keine persönlichen Signierungen mehr geben würde und dass pro Person nur noch ein Buch signiert werden würde. Nur gut, dass wir zu dritt da waren. 
Als wir dann fertig waren, sind wir noch einmal die Reihen abgeschritten, die noch zu Bob wollten. 
Unglaublich, dass wir durch Stefan schon 2 h eingespart hatten, wer weiß, wo wir sonst gestanden hätten.
Um drei Ecken ging die Schlange, ob die wohl alle noch bis zu Bob vorgedrungen sind?



Kleeblatt, der die Bücher gehören, ist auf jeden Fall froh, dass sie da war. 
Stefan hat immer nur den Kopf geschüttelt und festgestellt, das ist nur ein Typ und ne Katze. Ja, aber was für eine Katze. Er wird es wohl nie verstehen. :-)

Mittwoch, 14. Mai 2014

[Rezension] James Bowen - Bob und wie er die Welt sieht


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 240
ISBN: 978-3-404-60802-7
Erscheinungstermin: 13. März 2014 
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Seit Bob da ist, hat sich mein Leben sehr verändert. Ich war ein obdachloser Straßenmusiker ohne Perspektive und ohne eine Idee, was ich aus meinem Leben machen sollte. Nun stehe ich wieder mit zwei Beinen auf der Erde,  ich habe die Vergangenheit hinter mir gelassen, aber ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird. Ich brauche wohl immer noch Unterstützung, um auf meinem Weg zu bleiben. Zum Glück steht mir Bob mit seiner Freundschaft und seiner Klugheit zur Seite.

Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit „Bob, der Streuner“ zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.


Rezension:
James Bowen und Kater Bob - ein Gespann, das weit über Londons Straßen hinaus bekannt ist. Bereits in seinem ersten Buch "Bob, der Streuner" berichtete James Bowen, wie er und Bob sich trafen und wie sie einander halfen, das Leben gemeinsam zu meistern. Doch damit ist die Geschichte der Beiden noch lange nicht zu Ende.

Zum Zeitpunkt dieses Buches sind James und Bob bereits seit ca. 2,5 Jahren ein Gespann. James berichtet hier viele kleine Anekdoten aus dem gemeinsamen Alltag mit Bob, denn nach wie vor war er zu diesem Zeitpunkt als Verkäufer von The Big Issue, der Obdachlosenzeitung, tätig und natürlich war Bob weiterhin an seiner Seite. Auch als es dann Probleme mit diesem Job gab und James schlussendlich wieder als Straßenmusiker arbeiten musste, hat Bob ihn, trotz Anfeindungen aus der Gesellschaft, nie verlassen.

Ganz entzückend fand ich die Geschichte, in der James zu einem Fahrrad kam und es sich innerhalb kürzester Zeit in ein Bob-Mobil verwandelte, denn trotz Fahrrad und dem doch nicht ungefährlichen Verkehr in London, wollte es sich Bob nicht nehmen lassen, James zu begleiten und innerhalb kürzester Zeit hatte er richtig Freude an den regelmäßigen Fahrten.

James Bowen beschönigt in diesem Buch nichts. Während dieser Zeit schaffte er endgültig den Absprung vom Drogenentzugsprogramm und ist, auch dank Bobs Hilfe, endlich clean, doch der Weg dorthin war hart und steinig. Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass sich James der harten Realität stellt, er offen zugibt, dass nur er es war, der sein Leben versaut hat und durchaus realistisch sieht, dass seine Zukunft nicht unbedingt rosig aussieht, denn er hat keinen festen Job, er hat nichts gelernt und ihm ist durchaus klar, dass er auch mit dem Schreiben eines oder zweier Bücher nicht unbedingt für sein ganzes Leben ausgesorgt hat, doch eines steht fest, was auch passiert, James wird alles meistern, solange er Bob an seiner Seite hat, denn und das wissen die meisten Tierhalter, wenn man sich eines Tieres annimmt, übernimmt man für diese Tier Verantwortung, in guten wie in schlechten Zeiten und von daher kommt Aufgeben niemals in Frage.

Abschließend kann ich sagen, dass in diesem Buch nette, aber auch unschöne Anekdoten aus dem gemeinsamen Alltag von James und Bob niedergeschrieben wurden und dennoch liegt in diesem Buch ein Zauber, der Zauber, das Schöne im Alltäglichen zu entdecken.

Bewertung

Von James Bowen bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
James Bowen ist ein Straßenmusiker aus London. Er fand Bob, den Streuner, im Frühling 2007. Seitdem sind die beiden Freunde unzertrennlich. (übernommen vom Lübbe)


Wie ich zu dem Buch kam:
Nachdem ich das erste Buch über dieses Gespann förmlich verschlungen hatte, wollte ich natürlich auch das zweite unbedingt lesen. Da traf es sich gut, dass der jährliche Muttertag ins Haus stand, sodass ich beide Bücher meiner Mutter schenken konnte, selbstverständlich erst, nachdem ich dieses Buch hier gelesen hatte ^^

Donnerstag, 15. August 2013

[Rezension] James Bowen - Bob, der Streuner


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 252
ISBN: 978-3-404-60693-1
Erscheinungstermin: 17. Mai 2013 (5. Auflage)
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe


Klappentext gem. Lübbe:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen …


Rezension:
James Bowen hatte nicht wirklich viel Glück in seinem bisherigen Leben. Seine Eltern trennten sich als sie klein war und seine Mutter wanderte mit ihm nach Australien aus. Während seiner Kindheit musste er immer wieder umziehen, sodass er nie wirklich heimisch wurde. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter wurde immer schwieriger, sodass er mit 16 die Schule schmiss und auszog. Sein Plan: Nach London gehen und Musikkarriere machen. Nach London kam er, aber mit der Musik hat es nicht so geklappt. Stattdessen versank er im Drogensumpf und hielt sich mit kleineren Diebstählen und Straßenmusik über Wassern. Doch eines Tages nahmen sich Streetworker seiner an, er machte einen Entzug und bekam eine Sozialwohnung in London. Sein Geld verdiente er nach wie vor als Straßenmusiker - alles in allem kein sonderlich guter Lebenslauf für einen Mann Ende 20.

Als er jedoch an einem Donnerstagabend im März 2007 nach Hause kommt, findet er auf dem Fußabtreter eines Nachbarn eine Katze. Im Glauben, dass diese zu jemandem im Haus gehört, belässt er sie, wo sie ist. Als das Tier jedoch am Samstag noch immer auf diesem Fußabtreter liegt, nimmt sich James seiner an. Erst versucht er zu erkunden, ob die Katze jemandem gehört - was nicht der Fall ist. Er nimmt das Tier zu sich und kümmert sich um den abgemagerten, verletzten Kater. Die Beiden verstehen sich ziemlich gut, doch für James ist klar, der Kater ist ein Streuner und sobald er wieder gesund und kastriert ist, wird er ihn wieder in die Freiheit entlassen.

Bob, auf den Namen wurde er von James getauft, jedoch hat keinerlei Ambitionen, wieder auf der Straße zu leben, dafür gefällt es ihm bei James zu gut. Anstatt also wieder ein eigener Herr zu sein, zieht Bob eines Tages mit James los, als dieser zu seiner Arbeit als Straßenmusiker aufbricht. Wider erwartend kommt Bob sehr gut zurecht und wirkt auch noch als Publikumsmagnet, sodass die Einnahmen an den Tagen, an denen er dabei ist, immer um einiges höher ausfallen, als an den Tagen, an denen James allein Musik macht. Nach und nach gelangt Bob zu immer größerer Berühmtheit, doch es gibt auch Neider ...


Ein Mann und sein Kater! Bei diesem Buch handelt es sich um die gemeinsame Gesichte von James Bowen und dem Kater Bob, wie sie sich fanden und Freunde wurden. Durch Höhen und Tiefen gingen die Beiden, doch eines war von Anfang an klar, sie wollten für einander da sein. Für James war es nicht immer leicht, Bob gerecht zu werden, denn auch ein Kater hat Ansprüche und auch ein Kater wird mal krank, doch eines steht fest, was auch passiert, James würde für Bob alles hergeben, was er besitzt. Diese bedingungslose Liebe zu seinem Kater, wird von demselben erwidert und anstatt wieder frei und ungebunden zu sein, entschied sich dieser Jungkater im Alter von ca. 9 - 10 Monaten, bei diesem Menschen zu bleiben und ihm ein Seelengefährte zu werden. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und ansprechend zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe.

Bewertung
 
Der Autor:
James Bowen ist ein Straßenmusiker aus London. Er fand Bob, den Streuner, im Frühling 2007. Seitdem sind die beiden Freunde unzertrennlich. (übernommen vom Lübbe)


Wie ich zu dem Buch kam:
Als dieses Buch als Wanderbuch angeboten wurden, musste ich mich sofort eintragen, denn dieses Buch sprach mich sofort an und als Katzenpersonal gehört es ja förmlich zur Pflichtlektüre ^^