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Montag, 23. Januar 2012

[Rezension] Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-426-28368-4  
Erscheinungstermin: 2. November 2011
Format: Hardcover
Verlag: PAN


Klappentext:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jakob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Inzwischen ist Jakob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jakob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …
Rezension:
Jakob Portman wächst in einer intakten Familie auf. Er liebt seine Eltern und diese ihn, doch zu seinem Großvater Abraham Portman hat er ein ganz besonderes Verhältnis, denn sein Großvater hat die besten Geschichten auf Lager. Jakob ist fasziniert, denn alle Geschichten spielen in der Vergangenheit seines Großvaters. Lange Zeit sind sie seine Welt, doch dann wird er in der Schule gehänselt, weil er noch an Märchen glauben würde und er erklärt seinem Großvater, dass er von nun an keine Geschichten mehr hören wolle.

Als Jakob 15 ist, hat sich ein Leben eingependelt. Er verbringt nicht mehr so viel Zeit bei seinem Großvater, sondern arbeitet in den Ferien in einer Filiale des Firmenunternehmens. Mit seinen Eltern versteht er sich nach wie vor gut, doch um seinen Großvater macht er sich langsam sorgen, da dieser ein immer merkwürdigeres Verhalten an den Tag legt und behauptet, Monster wären hinter ihm her. Eines Tages ruft sein Großvater Jakob an und klingt gehetzt und in Sorge. Jakob seinerseits macht sich ebenfalls Sorgen und macht sich sofort auf dem Weg zu ihm, doch er kommt zu spät. Sein Großvater ist nicht in seinem Haus. Jakob begibt sich auf die Suche und findet ihn, schwer verletzt, im angrenzenden Wald. Es sieht so aus, als wäre Abraham von einem Tier angegriffen worden - er stirbt noch in den Armen seines Enkels. Doch vorher hat er Jakob eine Botschaft gegeben, die diesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

Einige Wochen später ist Jakob noch immer völlig am Ende. Ihn plagen nachts Alpträume und auch ein Psychiater, zu dem ihn seine Eltern schicken, scheint keinen wirklichen Erfolg zu bringen. An Jakobs 16. Geburtstag überreicht ihm seine Tante ein Geschenk seines Großvaters für ihn. Als Jakob sich das Geschenk, ein Buch, näher betrachtet, stößt er auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit seines Großvaters führt und die den Anschein erweckt, als währen die Märchen gar keine ...

Zusammen mit seinem Vater macht sich Jakob auf den Weg nach Wales um endlich Klarheit zu erlangen und macht dabei eine unheimliche Entdeckung ...


Faszinierend - das ist das Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Der Autor hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf alten Bildern beruht. Diese sind in den jeweiligen Situationen des Buches auch abgebildet. Die Figur des Jakob fand ich sehr glaubhaft dargestellt und auch die Nebencharaktere wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, jedoch fehlte es ihm ab und an an der nötigen Spannung. Nicht desto trotz macht dieses Buch auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band der Reihe.

Bewertung


Der Autor:
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ich gebe es ganz ehrlich zu, das Buch habe ich meiner Mutter abgenötigt.


Freitag, 30. Dezember 2011

[Rezension] Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder





Leseprobe 



Eckdaten: 
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten 
Verlag: PAN (2. November 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426283689 
ISBN-13: 978-3426283684 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre 
Originaltitel: Miss Peregrine's Home for Peculiar Children 
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm


Buchcovertext:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind ... Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt...

Zum Buch:
Jahrelang erzählte Abraham, Großvater von Jacob, seinem Enkel Geschichten von besonderen Kindern, die alle auf einer Insel leben. Als Kind fand er die Erzählungen fantastisch und er erzählte sie in der Schule weiter. Dort stieß er auf Ablehnung, denn seine Schulkameraden waren nicht bereit, diese als wahr zu nehmen, so wie Jacob es tat. Doch mit der Zeit änderte auch er seine Meinung über diese Geschichten, er glaubte seinem Großvater nicht mehr und bat ihn, ihm keine mehr zu erzählen.  
Er fühlte sich bestätigt, wurde doch sein Großvater mit der Zeit auch wunderlich, er sah überall Gefahren und Bestien, die ihn angeblich bedrohten.
Als sein Großvater dann eines Tages unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, war sich Jacob seiner Sache nicht mehr ganz so sicher. Er fand seinen Großvater mit riesigen Schnittwunden am Körper, schon fast tot, im Wald. Als er dann auch noch in der Nähe des Tatortes eine Kreatur zu Gesicht bekommt, die denen ähnelt, von denen sein Großvater erzählt hatte, glaubt er ihm schon fast wieder.
Leider tut es sonst kein Mensch, sein Freund Ricky, der mit ihm zusammen den Großvater gesucht hatte, hat die Kreatur nicht gesehen und auch die Polizei wie auch seine Eltern glauben ihm davon kein Wort. 
Er wird zu einem Seelenklempner gebracht. Dr. Golan ist seit langem der Erste, der auf seiner Seite zu stehen scheint. 
Als er zu seinem Geburtstag ein Buch geschenkt bekommt, das ursprünglich von seinem Großvater war und er darin einen Brief von einer Frau an diesen findet, will er sich auf die Suche nach der Insel machen und sehen, was von den Geschichten wahr ist.
Seine Eltern sind strikt dagegen, er hat aber in Dr. Golan einen Verbündeten gefunden, der dieses Projekt begrüßt und Jacob darin unterstützt, dass seine Eltern ihn dort hinlassen.
Letztendlich machen sich Jacob und sein Vater auf den Weg zur besagten Insel ...

Ransom Riggs hat ein Buch geschrieben, das einen packt und nicht mehr los lässt. Der Leser taucht zusammen mit dem Protagonisten Jacob in eine Welt der Wunder ein. 
Es wird eine Geschichte erzählt, die im wahrsten Sinne fantastisch ist. Die Kinder, die auf der Insel leben, sind für den Leser greifbar, nicht nur, weil es Fotos von ihnen gibt.
Die Atmosphäre auf der Insel ist vom Autor fast greifbar dargestellt. Als Leser fühlt man sich mittendrin und kennt auch bald die Bewohner dieses Heims, in dem die besonderen Kinder mit ihrer Erzieherin leben. Aber sie werden bedroht, auch diese Angst lässt der Autor den Leser authentisch miterleben.
Man hat hier ein Buch in den Händen, dass man nicht zu Seite legen möchte, bevor man es ausgelesen hat.
Obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen ist, sind noch ein paar Enden lose, so dass eine Fortsetzung doch sehr wahrscheinlich ist.
Ebenfalls Bestandteil des Buches sind viele schwarz-weiß-Fotos, die der Autor zusammengetragen hat. Diese sollen gemäß Autor authentisch sein. Das würde bedeuten, dass Ransom Riggs seine Geschichte um diese Fotos herumgeschrieben hat, was ihm mit meisterlicher Bravour auch gelungen ist. 
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, das heißt aber nicht, dass man als Erwachsener nicht auch an diesem Buch seine Freude haben kann.

Bewertung: Note 2

Zum Autor:
(übernommen vom Droemer-Knaur-Verlag)
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com  

 An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim PAN-Verlag



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt