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Freitag, 14. Oktober 2016

[Rezension] Simon Beckett - Hunter 05: Totenfang



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (14. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805250010
ISBN-13: 978-3805250016
Originaltitel: The Testless Dead
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,3 x 21 cm

Inhalt gem. Wunderlich:
Hunter is back!
Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.
Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.
Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…

Zum Buch:
Um den forensischen Anthropologen David Hunter ist es ruhig geworden. Seit bei seinem letzten Einsatz ein Skandal ausgelöst wurde und 2 Polizisten starben, wurde er nicht mehr zu Einsätzen gerufen.
Da er nicht mehr an polizeilichen Mordermittlungen beteiligt war, wurde er auch an der Uni entbehrlich und er geht davon aus, dass sein demnächst auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird.
Da klingelt eines Tages sein Telefon und er wird zu einem Einsatz gerufen.
Eine Wasserleiche soll geborgen werden und er wurde gebeten, dabei zu sein. Es gibt auch schon eine Vermutung, wer der Tote sein könnte. 
Leo Villiers, der 31 jährige Sohn eines in der Gegend wohlbekannten Mannes, ist vor ca. 6 Wochen das letzte Mal lebend gesehen worden. Vorher verschwand schon eine Frau, mit der er eine Affäre gehabt haben soll. Es wird allgemein angenommen, dass er die Frau umgebracht hat und sich anschließend selbst das Leben nahm.
Die Leiche, die schon sehr lange im Wasser gelegen hatte, wurde ohne Hände und Beine geborgen. Leos Vater bestätigt nach einem kurzen Blick auf den Toten, dass es sich um seinen Sohn handeln würde.

Die Polizisten würden den Fall gern schnell abschließen, denn es scheint alles klar zu sein. Nur Hunter hat so seine Bedenken. Die will aber niemand hören, seine Meinung wird geflissentlich überhört.
Nicht viel später wird ein einzelner Fuß im Wasser treibend aufgefunden und es ist klar, dass der Fuß nicht zum Körper der geborgenen Leiche passt.
Wer sind die Toten und warum tauchen sie jetzt auf? ...

Der Anthropologe David Hunter ist endlich wieder da und er hat es nicht verlernt, sich in einen Fall festzubeißen und nicht eher Ruhe zu geben, bis dieser gelöst ist.
In diesem Fall geht es um Wasserleichen, die lange Zeit im Wasser gelegen haben und deren Identifizierung dadurch erschwert wird. Sie waren massiv Ebbe und Flut ausgesetzt, was die Identifikation zusätzlich beeinflusste.

An eine einfache Klärung des Falls glaubt Hunter nicht, dazu scheint alles zu komplex zu sein.
Die Umstände bringen ihn zum Mann von Emma Darby, dessen Frau die Affäre mit Leo Villiers gehabt hatte. Ein zurückgezogener Mann, mürrisch und wortkarg. Seit dem Verschwinden seiner Frau hilft Emmas Schwester im Haus und bei der Versorgung seiner Tochter mit. Die beiden verhalten sich ablehnend und abweisend gegenüber Hunter, bieten ihm aber trotzdem unter Vorbehalt eine Unterkunft an.
Das kommt bei der Polizei gar nicht gut an.

Hunter ist ein Mensch, den der Ehrgeiz packt, wenn er seine Witterung aufgenommen hat. Die einfache und offensichtliche Lösung des Falls, wie die Polizei ihn gern hätte, stößt bei ihm auf. Er kann es förmlich spüren, dass etwas nicht stimmt. Viele kleine Details, die ihm auffallen, bringen ihn der Lösung nahe, aber er hat Probleme, diese den ermittelnden Beamten auch zu präsentieren.
Während diese darauf aus sind, ihn aus dem Fall herauszuhalten bzw. zu -drängen, geht er den Ursachen und seinen Ahnungen und Vermutungen auf den Grund.

Schon von Beginn an wird der Spannungsbogen gesetzt und immer weiter angezogen. Einmal angefangen, atmet man als Leser die 560 Seiten förmlich weg und kann nicht aufhören zu lesen. Man ist gefangen im Buch und wird erst mit den letzten Seiten von ihm befreit.

Sehr detailliert werden die verschiedenen Stufen einer Wasserleiche wiedergegeben und man weiß nicht, ob man fasziniert von dem Wissen des Autors sein soll oder ob man die Stellen lieber großzügig überlesen würde. 
Er ist nicht zimperlich in seinen Beschreibungen, was die Arbeit eines Forensikers angeht, aber das kennt man auch schon von den Vorgängern. 

Auch der inzwischen 5. Teil um den Anthropologen David Hunter besticht durch seine akribisch wiedergegebenen Details, einem sympathischen Protagonisten, den man auch mal privat erleben darf und einer spannenden Story, die den Leser nicht loslässt.
Für dieses Buch spreche ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

Reiheninfo:
Hunter 01: Chemie des Todes
Hunter 02: Kalte Asche
Hunter 03: Leichenblässe
Hunter 04: Verwesung
Hunter 05: Totenfang


Bewertung:


Zum Autor:

(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.



Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
       

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 17. Mai 2016

[Rezension] Simon Beckett - Voyeur



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3499249174
Erscheinungstermin: 1. April 2010
Format: Taschenbuch
Verlag: Rowohlt

Klappentext gem. Rowohlt:
Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit von Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos.
Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun.


Rezension:
Donald Ramsey ist ein älterer Herr, dem eine Kunstgalerie in London gehört. Hier verbringt er als Leiter derselben seine Tage und umgibt sich mit dem, was er am liebsten mag - Kunst. Es ist keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Passion, denn Leidenschaft empfindet er an sich nicht. Lediglich seiner Privatsammlung von erotischer Kunst kann er annähernd Leidenschaft entgegen bringen. An sich ist Ramsey mit seinem Leben jedoch nicht unzufrieden. Als er jünger war, hat er die Sache mit der körperlichen Liebe mal ausprobiert, doch auch das konnte keine Leidenschaft in ihm wecken.

Als jedoch Anna als seine neue Assistentin in der Galerie anfängt, verändert sich Ramseys Einstellung. Zwar empfindet er keine glühende Leidenschaft für sie, doch er ist fasziniert von der jungen Frau und hat sie gern in seiner Nähe. Doch Anna ist kein Single, eine Tatsache, die Donald jetzt nicht weiter stört - was ihn jedoch stört ist, dass Anna zusammen mit ihrem Marty aus London weggehen will. Das jedoch kann Donald nicht zulassen, denn Anna fasziniert ihn und er will sie bei sich behalten und nicht nur das, denn er hat große Pläne mit der jungen Frau.

Donald will die junge Frau verführen. Jedoch kommt dieser körperliche Akt für ihn selbst nicht in Frage, doch er hat den richtigen Mann zur Hand. Zeppo, seines Zeichens Model, scheint perfekt für die Verführung der jungen Frau. Zuerst jedoch muss ein kleines Hindernis aus dem Weg geräumt werden - Marty ...

 

Voyeuristische Leidenschaft! Der Plot wurde detailliert und authentisch erarbeitet, allerdings muss ich sagen, dass er mich wenig angesprochen hat. Es hat sich mir nicht erschlossen, warum ein alter Mann unbedingt eine bestimmte Frau durch einen anderen verführt sehen will. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mich als einziges die Figur der Anna angesprochen hat. Allerdings ist diese recht naiv und zu vertrauenswürdig, was ihr Umfeld angeht. Den Schreibstil empfand ich teilweise als sehr fad, gefühlt bewegte sich die Story kaum von der Stelle. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch bisher das ist, was mir von dem Autor am wenigsten gefallen hat.

Bewertung

Von Simon Beckett bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)

 
Der Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe» und «Verwesung» waren allesamt Bestseller. Auch «Der Hof» erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield. (übernommen von Rowohlt)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.






Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir vor einiger Zeit gekauft.

[Rezension] Simon Beckett - Flammenbrut



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3499249167
Erscheinungstermin: 1. August 2009
Format: Taschenbuch
Verlag: Rowohlt

Klappentext gem. Rowohlt:
Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat ...


Rezension:
Die 33-jährige Kate Powell ist beruflich sehr erfolgreich. Sie ist Inhaberin einer kleinen PR-Agentur in London und hat es sogar geschafft, einen äußerst lukrativen Kunden an Land zu ziehen, sehr zum Verdruss ihres ehemaligen Lebensgefährten, denn der ist bei der Konkurrenz. Paul, ihr Ex, lässt seinen Frust überaus deutlich an ihr aus. So gut es auch beruflich läuft, so sehr stockt doch ihr Privatleben, denn seit der Trennung von Paul ist Kate Single und ein neuer Mann ist nicht in Sicht.

Doch so zufrieden sie auch beruflich ist, so hört sie doch langsam aber sicher ihre biologische Uhr ticken und nicht nur das, ihre Freundin Lucy führt ihr immer wieder vor Augen, wie schön so ein Familienleben sein kann, denn diese ist verheiratet und hat zwei Kinder. Da kein Mann in Kates Leben in Sicht ist, beschließt sie, dass eine künstliche Befruchtung für sie das richtige ist. Sie will jedoch keinen Unbekannten als Spender ihres Kindes und gibt stattdessen in verschiedenen renommierten Fachzeitschriften ein entsprechendes Inserat auf.

Tatsächlich meldet sich nur ein Kandidat, aber dieser scheint überaus vielversprechend. Der 34-jährige Psychologe Alex Turner ist Kates Plan gegenüber aufgeschlossen und wäre gerne bereit, ihr sein genetisches Material zu Verfügung zu stellen. Kate ist anfangs etwas irritiert, wirkt er doch deutlich jünger als seine 34 Jahre, aber er scheint durchaus renommiert zu sein in seinem Bereich, was Kate anhand verschiedener Publikationen Turners überprüft. Beide kommen überein, dass sie es wagen wollen und tatsächlich wird Kate bereits beim ersten Versuch schwanger. Doch es kommen Zweifel auf ...


Kinderwunsch mit Folgen! Der Plot des Buches wurde authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, von der Grundidee des Plots war ich sehr angetan, jedoch muss ich sagen, dass es in meinen Augen doch an der Ausführung haperte, denn sehr schnell war klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, sodass ich als Leser jedweder Überraschung beraubt wurde. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei ich gerade den Handlungen der Figur der Kate nicht immer folgen konnte. Sicherlich will man nicht jeden beliebigen als Vater seines Kindes, aber via Annonce einen Samenspender zu suchen, finde ich jetzt doch etwas übertrieben, zumal dieser bestimmte Qualifikationen zu erfüllen hat. Ganz ehrlich, will man wirklich mit Absicht ein solches Kind? Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch fehlte es hier an Dynamik, sodass ich das Buch jederzeit zur Seite legen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass ich von dem Autor schon deutlich bessere Bücher gelesen habe.


Bewertung

Von Simon Beckett bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)

 
Der Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe» und «Verwesung» waren allesamt Bestseller. Auch «Der Hof» erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield. (übernommen von Rowohlt)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.







Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir vor einiger Zeit gekauft.

Mittwoch, 27. Januar 2016

[Rezension] Simon Beckett - David Hunter 04: Verwesung



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 443 Seiten
Verlag: Rowohlt (1. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499248662
ISBN-13: 978-3499248665
Größe und/oder Gewicht: 17 x 2,7 x 19,2 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Tief vergraben schlummert die Wahrheit.
Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Neben der Leiche findet man den Mörder, blutverschmiert: Schon lange steht Jerome Monk im Verdacht, drei junge Frauen getötet zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.
Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere ...

Zum Buch:
Vor 8 Jahren hatte Sophie Keller, eine Polizeiberaterin, kläglich bei der Suche nach den 4 getöteten Mädchen versagt, nachdem der Täter im Dartmoor zeigen sollte, wo er die Leichen der Mädchen vergraben hatte.
Jetzt nach 8 Jahren konnte der Mörder Jerome Monk fliehen und scheinbar versucht er, sich bei den Beteiligten am damaligen Fall wieder auf grausame Weise in Erinnerung zu bringen. 
Sophie Keller kontaktiert David Hunter, der auch seinerzeit mit von der Partie war, kommt aber nicht zu dem verabredeten Treffen. Hunter findet sie verletzt bei sich zu Hause vor.
Noch immer wurden die Leichen der getöteten Mädchen nicht gefunden und nun läuft auch noch ein Mörder draußen frei herum, der anscheinend auch nicht ganz klar im Kopf zu sein scheint.

Mit "Verwesung" legt Simon Beckett den nunmehr 4. Teil der Reihe um den Anthropologen David Hunter vor. Man kann ihn als Einzelband lesen, anraten würde ich jedoch, die Reihe von Band 1 an zu lesen, da einige Details sonst doch fehlen könnten.

Das Buch beginnt mit den Ereignissen, die sich vor 8 Jahren abspielten. Der geständige Jerome Monk soll den Ermittlern zeigen, wo er die Leichen seiner Opfer im Moor versteckt hat. Er jedoch nutzt die Gunst der Stunde und will fliehen. Dieser Fluchtplan wird jedoch vereitelt.
Nun endlich erfährt der Leser auch, wie David Hunters Frau und Tochter vor 8 Jahren ums Leben kamen. In den vorigen Bänden gab es dazu nur Andeutungen, die jetzt ausgesprochen wurden. 

Nun jedoch ist Monk die Flucht gelungen und scheinbar sucht er alle diejenigen auf, die seinerzeit mit im Fall involviert waren.
Die Spannung steigt, denn immer mehr stellt sich die Frage, ob man mit Monk eigentlich den wirklichen Täter in Haft genommen hatte.

Als Leser habe ich die Angewohnheit, immer mit zu ermitteln bzw. zu ergründen, wer der Mörder ist. Was in diesem Buch anfänglich klar zu sein schien, wird langsam zur Geduldsprobe. War Monk es, war Monk es nicht? Wenn nicht, wer dann? 
Simon Beckett spielt mit dem Leser, führt ihn in die Irre und wirft anschließend wieder alles durcheinander. Aber langsam lichtet sich der Nebel und man beginnt klar zu sehen, was damals wirklich passiert ist.

Der Autor zieht den Leser in die Geschichte hinein und das gleich von Anfang an. Auch wenn es anfangs ein klein wenig langatmig war, kam ich als Leser sehr schnell in das Buch hinein. Einmal angebissen, kann man auch nicht mehr von los, es hatte mich am Haken und konnte mich nicht mehr abschütteln.
Ich mag diese Reihe um den Anthropologe David Hunter und ich kann nur hoffen, dass es weitere Ermittlungen mit ihm geben wird.



Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.




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Donnerstag, 1. März 2012

[Rezension] Simon Beckett - David Hunter 03: Leichenblässe




Leseprobe


Eckdaten: 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 8 (17. Juli 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 349924859X 
ISBN-13: 978-3499248597 
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,8 cm 

Buchcovertext:
Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig  genesen, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund den Forensiker um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen ...


Zum Buch:
David Hunter, nach dem letzten Fall nur knapp mit dem Leben davongekommen, ist wieder körperlich hergestellt.
Zu Forschungszwecken und um mit sich selbst ins Reine zu kommen, ist er nach Tennessee in die USA auf die Body Farm gereist. Dort hat er Kontakt zu seinem ehemaligen Mentor Tom Liebermann, der gesundheitlich angeschlagen ist. Als dieser mit der Untersuchung zu einem Mordfall beauftragt wird, bittet er David, ihm beratend zur Seite zu stehen.
David hat ein ungutes Gefühl, da er kein Amerikaner ist sondern Engländer und das mit gutem Grund. Die amerikanischen Ermittler sind arrogant und selbstherrlich und behandeln ihn mit Ablehnung.
Nach kurzer Zeit ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, wobei das Ausmaß nicht abzusehen ist.
Es dauert nicht lange, da gelangen die Ermittler der Mordserie selbst auf die Abschussliste des Mörders ...

Auch dieser 3. Teil aus der Reihe um den Forensiker David Hunter ist ein Thriller vom Feinsten. Gleich zu Beginn des Buches wird Spannung aufgebaut, die konstant gehalten wird und sich zum Ende noch steigert. 
Zu Beginn lernen wir einen David Hunter kennen, der nach dem Attentat, das auf ihn verübt wurde, mit sich noch nicht wieder im Reinen ist. Er ist sich nicht sicher, ob er als Forensiker weitermachen soll oder was er machen soll. Im Laufe der Handlung gewinnt er an Stärke.
Wieder bekommt der Leser Einblicke in die Arbeit eines Forensiker, die nicht immer appetitlich sind.
Simon Beckett hat sehr gut recherchiert, was die Darstellung seines Protagonisten glaubwürdig macht.
In einzelnen Passagen erfährt der Leser die Gedanken des Mörders, ohne dass preisgegeben wird, wer er ist.

Simon Beckett ist es wieder gelungen, einen Thriller zu schaffen, der alle Fragen beantwortet und der den Leser auf den Folgeband neugierig macht. 

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.




Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
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Mittwoch, 28. Dezember 2011

[Rezension] Simon Beckett - Verwesung (Band 4)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 444
ISBN: 978-3-805-20867-3
Erscheinungstermin: 23. Februar 2011 (1. Auflage)
Format: Hardcover

Verlag: Wunderlich


Klappentext:
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...


Rezension:
Vor acht Jahren war Dr. David Hunter an den Ermittlungen gegen Jerome Monk beteiligt. Dieser steht im Verdat erwischt weacht, mindestens 3 Frauen grausam ermordet zu haben, bei dem 4. Opfer konnte er auf frischer Trden. Er wurde für alle 4 Morde rechtskräftig verurteilt, obwohl die Leichen seiner ersten Opfer nie aufgetaucht sind.

Acht Jahre später wird in einem Moor eine weibliche Leiche gefunden. Auf Grund des vorhandenen Torfes ist diese unheimlich gut erhalten und es steht fest, es handelt sich um das mutmaßliche 1. Opfer von Monk. Denn Monk kennt das Moor und wenn er sich etwas entledigen wollte, dann hier, an einem Ort, der ihm vertraut ist, wie keinem zweiten Menschen auf der Welt.

Jerome Monk ist derweil die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. Er ist nach wie vor auf freiem Fuß und auf Grund seiner übermenschlichen Kraft, nur sehr schwer zu erwischen.

David, der bis heute noch nicht akzeptiert hat, dass die Leichen damals nicht gefunden wurden, macht sich erneut auf den Weg zum Moor. Und tatsächlich sieht er dort Monk. Ihm kann die Flucht gelingen und dennoch ist David sich unsicher. Monk hat immer behauptet, nicht genau zu wissen, wo er die Leichen vergraben hätte, er könne sich einfach nicht erinnern! In David schüren sich langsam Zweifel, denn irgendwer halt probeweise Löcher in den Torf gegraben, als suche er auf gut Glück die Opfer. Könnte es sein, dass Jerome Monk unschuldig ist?


Bei diesem 4. Band der Reihe von David Hunter reisen wir die Vergangenheit, zu dem Zeitpunkt, als er die Opfer eines Serientäters suchte und als er seine Familie verlor. Wunderschön fand ich hier die Wandlung Hunters dargestellt, zumal man die Veränderungen in diesem Band deutlich vor Augen geführt bekommt. Der Plot war wieder sehr gut ausgearbeitet und hatte einige Überraschungen parat, obwohl ich langsam aber sicher ein Gefühl dafür entwickle herauszubekommen, wer der Mörder ist und warum. Der Schreibstil ist wieder kurzweilig und fesselnd geschrieben, sodass ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe.

Bewertung: Note 1

Der Autor:
Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch entdeckte ich bei einem Bibliotheksbesuch und habe es, da es sowieso auf meiner Wunschliste stand, natürlich sofort entliehen.

Von Simon Beckett wurden von uns gelesen und rezensiert:

Dienstag, 27. Dezember 2011

[Rezension] Simon Beckett - Leichenblässe (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 415
ISBN: 978-3-805-20866-6
Erscheinungstermin: 16. Januar 2009 (2010 2. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: Rowohlt


Klappentext:
Bei seinem letzten Einsatz ist der Forensiker David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Von einer vollständigen Genesung weit entfernt, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Hunter sagt alle neuen Aufträge ab und kommt dennoch nicht zur Ruhe. Er beschließt daher, die Body Farm in Tennessee aufzusuchen - eine bekannte Akademie, an der er sein Handwerk erlernte. Dort trifft Hunter einen alten Freund, den er bei den Ermittlungen im Fall eines sadistischen Mordes unterstützen soll. Das Opfer wurde gefoltert, die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt - weit mehr, als es unter diesen Umständen der Fall sein dürfte. Am Tatort finden sich Fingerabdrücke, mit deren Hilfe der Täter identifiziert werden kann. Doch schon bald stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Und dass David Hunter im Begriff ist, einen folgenschweren Fehler zu begehen.

Rezension:
Nachdem Dr. David Hunter seinen letzten Fall nur knapp überlebt hat, steht er jetzt vor einem Scheideweg: Soll er weitermachen und aufhören mit der forensischen Anthropologie?

Um eine Entscheidung herbei zu führen kehrt er an seine Ursprünge zurück. Er nimmt eine Einladung zur Body Farm in Tennessee an, um sich der Forschung zu widmen und zu entscheiden, was er zukünftig mit seinem Leben anfangen will.

In Tennessee angekommen, nimmt ihn Tom Lieberman, sein alter Mentor, unter seine Fittiche. Als Tom zu einem makaberen Einsatz gerufen wird, nimmt er David als seinen Assistenten mit. Doch damit stößt er rundherum auf Widerstand! Niemand will David bei den Ermittungen dabei haben, da es um einen Mord in Amerika geht und er Engländer ist. Doch Lieberman kann sich durchsetzen und David wird sein Assistent.

Doch Tom ist herzkrank und er übergibt die Leitung an Paul Avery. Doch damit reizt er den Killer auf´s Äußerste, denn dieser will sich immer nur mit dem Besten messen und die Situation eskaliert ...


Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Band der David-Hunter-Reihe. Auf Grund des spannungsgeladenen und detaillierten Schreibstils war das Lesen des Buches ein reiner Genuss. Besonders hervorheben möchte ich hierbei das wunderbar beschriebene Fachwissen in Sachen Verwesung, Zersetzung und ähnliches. Auf jeden Fall hat dieses Buch schon jetzt meine Neugier auf den 4. Band "Verwesung" geweckt.

Bewertung: Note 1

Der Autor:
Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.

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Wie ich zu dem Buch kam:

Bei einem Bibliotheksbesuch entdeckte ich "Verwesung", welches ich spontan entliehen habe. Aber um dieses Buch zu lesen, musste erst mein eigener SuB um dieses Buch verringert werden.

Von Simon Beckett wurden von uns gelesen und rezensiert:

Dienstag, 19. April 2011

[Rezension] Simon Beckett - Tiere



Klappentext:
nigel ist sicherlich nicht der hellste, aber er ist meistens guter laune. im büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da cheryl und karen. auch im pub, den seine eltern früher führten und in dem nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. es gibt hier zwar kein bier und keine zigaretten mehr, aber nigel interessiert sich sowieso mehr für fernsehen und comics.

und dann ist da noch der keller. hier hält nigel seine mitbewohner. dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört nigel nicht ...


Rezension:
nigel arbeitet als bürohilfe im arbeitsamt. von karen, einer mitarbeiterin des arbeitsamtes wird er immer sexuell provoziert, was ihn jedoch nicht aus der ruhe bringt. cheryl, eine kollegin von karen, hat es ihm schon mehr angetan, den cheryl ist immer nett zu ihm. als karen und cheryl erfahren, dass er in einem pub wohnt, beschließen die beiden, ihn zu besuchen.

als der große tag kommt, hat nigel extra das ganze pub saubergemacht und seine tiere im keller dressiert, damit sie ja ruhe geben. es ist eine lustige runde, zwischendrin wird nigel sogar richtig mit einbezogen, doch dann geht einer der gäste in den keller und die gefahr besteht, dass dieser seine tiere findet. denn es sind menschen, die nigel dort unten eingesperrt hat und mit hundefutter und wasser versorgt. aber auch zwei leichen, ehemalige tiere von nigel, gibt es im keller zu entdecken ...


was für ein buch. bis kurz vor dem schluss hatte ich das gefühl, dass ich auf der stelle trete, es passierte einfach nichts. erst als der besuch erschien und dass nach 2/3 des buches, kam ein bißchen handlung ins spiel. ich würde sagen, dieses buch ist nur was für hartgesottene beckett-fans.

Bewertung: Note 3


Der Autor:
Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.
Von Simon Beckett wurden von uns gelesen und rezensiert:

Montag, 28. März 2011

[Rezension] Simon Beckett - Kalte Asche

Klappentext:
Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendent mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.

Rezension Kleeblatt:
Als auf der Insel Runa eine Leiche gefunden wird, ist nicht klar, ob es sich um einen Unfall handelt oder ob es Mord war. Da es auf dem Festland aber einen großen Unfall gab, bei dem die Gerichtsmediziner in großem Umfang zu Werke sind, gibt es keine Kapazitäten, um eine umfassende Untersuchung zu veranlassen So werden zur Sondierung erst mal nur 2 Polizisten und Dr. David Hunter als Gerichtsmediziner zur Insel geschickt.
Schnell wird Dr. Hunter klar, dass es sich hier um Mord handelt und er will mehr Leute anfordern, die den Fundort und die Leiche untersuchen sollen. Zeitgleich trifft die Insel ein großer schwerer Sturm, der es unmöglich macht, Leute zur Insel zu befördern und auch eine Kommunikation ist nicht mehr gewährleistet. Da passieren weitere Morde und es wird klar, der Mörder befindet sich inmitten der Gemeinschaft. Hilfe bekommen die beiden von einem ehemaligen Polizisten, der jetzt im Ruhestand ist und sich auf dieser Insel zurückgezogen hatte.
Mir hatte schon das erste Buch mit dem Gerichtsmediziner Dr. Hunter gefallen, aber dieser Thriller legt ein Tempo vor und eine Spannung, die es einem unmöglich machen, sich vom Buch zu trennen. Es bringt immer neue Erkenntnisse hervor und Überraschungen, so dass bis zum Schluss alles offen ist. Die Spannung bleibt bis zur allerletzten Seite erhalten und hat ein für mich wirklich überraschendes und unerwartetes Ende.
Wem das erste Buch schon gefallen hat, der wird von diesem hier wie ich begeistert sein.
Bewertung: Note 1

Rezension Kerry:
nach den schrecklichen erlebnissen in "die chemie des todes" ist david hunter zusammen mit jenny nach london gezogen. er arbeitet, zu ihrem missfallen, wieder in seinem beruf als forensischer anthropologe. auf dem rückweg von einem einsatz wird er zu einem leichenfund auf die insel runa gerufen. dort soll er die untersuchungen zum leichenfund machen und feststellen, ob es ein unfall oder mord war. zur seite stehen ihm eine junger polizist und erfahrener, jedoch alkoholkranker, polizist. schnell findet er heraus, dass es sich bei der leiche, sie wurde verbrannt, lediglich eine hand und die beine blieben erhalten, um ein mordopfer handelt. david kann noch das ergebnis der untersuchung per funk mitteilen; dann jedoch zieht ein unwetter auf und die insel wird von der außenwelt abgeschnitten; es gibt keinen strom und kein telefon mehr; auch die funkgeräte funktionieren nicht. david macht sich derweil an die identifizierung der leiche. doch er kommt der lösung so nah, dass der mörder in panik gerät und erneut mordet, um seine spuren zu verwischen. nunmehr steht fest, der mörder ist nach wie vor auf der insel. ein wettlauf mit der zeit beginnt, denn wenn david nicht herausfindet, wer das opfer ist und in welcher beziehung es zum mörder stand, könnte es weitere morde geben ...
ein wunderbar flüssig und spannend geschriebenes buch um den forensischen anthropologen david hunter. wer sich für thriller oder gar ein bißchen forensik interessiert, sollte dieses buch auf jeden fall gelesen haben. ich fand es sogar noch besser als "die chemie des todes", was bei nachfolgebüchern ja oft nicht der fall ist.
Bewertung: Note 1


Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.




Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
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Freitag, 25. März 2011

[Rezension] Simon Beckett - Die Chemie des Todes



Klappentext:
David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden…












Rezension Kleeblatt:
David Hunter praktiziert seit 3 Jahren als Landarzt, weil er seinem vergangenen Leben als Anthropologe entfliehen wollte. Er findet Arbeit bei einem Arzt, der an den Rollstuhl gefesselt ist und Hilfe in seiner Arztpraxis braucht. Nicht die Arbeit hat ihn aufs Land getrieben, sondern der Unfall, durch den seine Frau und seine Tochter ums Leben kamen.
Eine Leiche wird gefunden und die hiesige Polizei bittet ihn um Mithilfe bei der Identifizierung der Leiche. Nach anfänglichem Sträuben erklärt er sich zur Mithilfe bereit.
Es geschehen weitere Morde und der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei dem Mörder um einen aus der Gegend handeln muss. Misstrauen macht sich breit und die „Fremden“, so auch Dr. Hunter als Zugezogener, haben keinen leichten Stand. Jeder misstraut jedem.
Als er die Lehrerin Jenny kennen lernt, beginnt er langsam, seine Vergangenheit loszulassen.
Erst als auch sie in das Fadenkreuz des Mörders gelangt und entführt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Jenny ist Diabetikerin und braucht ihr Insulin.
Bekannt ist, dass der Mörder noch 3 Tage mit dem Opfer „spielt“, bevor er es tötet. Wird es Dr. Hunter und der Polizei gelingen, sie noch rechtzeitig zu finden und zu retten?

Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich es nicht zu Ende gelesen habe. Es gab keine Längen, die die Handlung künstlich am laufen hielt. Von der gerichtsmedizinischen Seite her wunderbar recherchiert und glaubhaft. Die Auflösung des Falls absolut genial.
Wer Thriller liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Bewertung: Note 1

Rezension Kerry:
david hunter, einst der beste forensische anthropologe auf diesem gebiet, verliert bei einem autounfall seine frau und seine tochter. das leben in london, der stadt, in der er mit seiner familie so glücklich war, hält er nicht mehr aus, auch seinen beruf, den ganzen tag von leichen umgeben, kann er nicht mehr ausüben. er beschließt ein neues leben als landarzt in einem kleinen dorf zu beginnen.

dort kommt er zur ruhe, auch wenn er immer ein außenseiter, da nicht dort geboren, ist, erfüllt ihn das leben dort mit zufriedenheit. in seinem partner, den er einst als arzt vertreten hat und woraus eine gleichberechtigte partnerschaft entsprungen ist, findet er einen väterlichen freund. er lebt ein ruhes und beschauliches leben.

doch dann wird eines tages die leiche einer frau im wald aufgefunden, sie ist nackt und hat versehrungen mit schwanenflügeln. mehr oder weniger durch zufall gerät david in die ermittlungen und als sich herausstellt, dass er auf dem gebiet der forensischen anthropologie ein experte ist, wird er um hilfe gebeten, um die genaue todeszeit festzustellen. widerstrebend simmt er zu, bei der ermittlung des todeszeitpunktes zu helfen. noch während die untersuchungen andauern, verschwindet eine weitere frau.

david lernt indessen eine junge lehrerin, jenny, auch eine zugezogene und somit außenseiterin, kennen. beide haben in der vergangenheit schlechte erfahrung und schmerz erlebt und dennoch
fühlen sie sich zueinander hingezogen.

doch der killer, der in diesem kleinen dorf wütet, hat sich schon sein nächstes opfer ausgesucht: jenny.

david und die polizei haben maximal 3 tage zeit, dass haben davids untersuchungen der vorherigen opfer ergeben, um jenny zu finden, denn immer nach 3 tagen, tötet der mörder seine opfer auf grausame weise. doch jenny hat diabetis und ohne ihr insulin besteht die gefahr, dass sie in ein diabetisches koma fällt und stirbt, noch bevor die 3 tage um sind.


ein spannend geschriebener thriller, diesmal in der ich-form des erzählers (david hunter). ein buch ohne längen und auch für den laien verständlich geschrieben. ich kann dieses buch nur wärmstens weiterempfehlen.

Bewertung: Note 1


Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.




Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
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