Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendent mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.
Rezension Kleeblatt:
Als auf der Insel Runa eine Leiche gefunden wird, ist nicht klar, ob es sich um einen Unfall handelt oder ob es Mord war. Da es auf dem Festland aber einen großen Unfall gab, bei dem die Gerichtsmediziner in großem Umfang zu Werke sind, gibt es keine Kapazitäten, um eine umfassende Untersuchung zu veranlassen So werden zur Sondierung erst mal nur 2 Polizisten und Dr. David Hunter als Gerichtsmediziner zur Insel geschickt.
Schnell wird Dr. Hunter klar, dass es sich hier um Mord handelt und er will mehr Leute anfordern, die den Fundort und die Leiche untersuchen sollen. Zeitgleich trifft die Insel ein großer schwerer Sturm, der es unmöglich macht, Leute zur Insel zu befördern und auch eine Kommunikation ist nicht mehr gewährleistet. Da passieren weitere Morde und es wird klar, der Mörder befindet sich inmitten der Gemeinschaft. Hilfe bekommen die beiden von einem ehemaligen Polizisten, der jetzt im Ruhestand ist und sich auf dieser Insel zurückgezogen hatte.
Mir hatte schon das erste Buch mit dem Gerichtsmediziner Dr. Hunter gefallen, aber dieser Thriller legt ein Tempo vor und eine Spannung, die es einem unmöglich machen, sich vom Buch zu trennen. Es bringt immer neue Erkenntnisse hervor und Überraschungen, so dass bis zum Schluss alles offen ist. Die Spannung bleibt bis zur allerletzten Seite erhalten und hat ein für mich wirklich überraschendes und unerwartetes Ende.
Wem das erste Buch schon gefallen hat, der wird von diesem hier wie ich begeistert sein.
Bewertung: Note 1
Wem das erste Buch schon gefallen hat, der wird von diesem hier wie ich begeistert sein.
Bewertung: Note 1
Rezension Kerry:
nach den schrecklichen erlebnissen in "die chemie des todes" ist david hunter zusammen mit jenny nach london gezogen. er arbeitet, zu ihrem missfallen, wieder in seinem beruf als forensischer anthropologe. auf dem rückweg von einem einsatz wird er zu einem leichenfund auf die insel runa gerufen. dort soll er die untersuchungen zum leichenfund machen und feststellen, ob es ein unfall oder mord war. zur seite stehen ihm eine junger polizist und erfahrener, jedoch alkoholkranker, polizist. schnell findet er heraus, dass es sich bei der leiche, sie wurde verbrannt, lediglich eine hand und die beine blieben erhalten, um ein mordopfer handelt. david kann noch das ergebnis der untersuchung per funk mitteilen; dann jedoch zieht ein unwetter auf und die insel wird von der außenwelt abgeschnitten; es gibt keinen strom und kein telefon mehr; auch die funkgeräte funktionieren nicht. david macht sich derweil an die identifizierung der leiche. doch er kommt der lösung so nah, dass der mörder in panik gerät und erneut mordet, um seine spuren zu verwischen. nunmehr steht fest, der mörder ist nach wie vor auf der insel. ein wettlauf mit der zeit beginnt, denn wenn david nicht herausfindet, wer das opfer ist und in welcher beziehung es zum mörder stand, könnte es weitere morde geben ...
ein wunderbar flüssig und spannend geschriebenes buch um den forensischen anthropologen david hunter. wer sich für thriller oder gar ein bißchen forensik interessiert, sollte dieses buch auf jeden fall gelesen haben. ich fand es sogar noch besser als "die chemie des todes", was bei nachfolgebüchern ja oft nicht der fall ist.
Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.
Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.
Von Simon Beckett wurden gelesen und rezensiert:
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5 Kommentare:
Ich habe noch kein einziges Buch von Simon Beckett gelesen. Ich muss das unbedingt nachholen..
Die David Hunter Reihe von Simon Beckett mag ich total - auch wenn Verwesung jetzt etwas anders war als die Vorgängertitel...
Von den anderen Romanen habe ich bisher nur Obsession gelesen (Voyeur steht hier noch rum und Tiere + Flammenbrut gibt's vllt. zum Geburtstag :-D)... Obsession hat mich allerdings _gar nicht_ überzeugt!
Liebe Grüsse,
Therry
Die David Hunter-Krimis mag ich sehr gern. :)
Zu eurer Rezension: Lest ihr das Buch immer nacheinander?
Liebe Grüße,
Sabine
@sabine: eigentlich nicht. kleeblatt hat sie mir zum frauentag geschenkt und hat sie vorher gelesen. und da wir keine zwei beiträge mit zweimal den gleichen büchern aufmachen wollten, hab ich sie auch noch fix gelesen und mit rangehangen. die tintenreihe hab zum beispiel ich zuerst gelesen und sie hat sich rangehangen. eigenlich mag sie gar keine thriller, dass ist mehr mein genre, sie mag mehr frauen- und gegenwartsliteratur, ab und an ein bißchen histo. und ich lese querbeet, am liebesten aber mord und totschlag ;-) so, meistens lesen wir aber unsere bücher einzeln, es sei denn wir finden sie so gut, dass die andere sie auch lesen MUSS
lg kerry
Kerry, finde ich gut so, wie ihr das handhabt. Hin und wieder ist es nicht schlecht, wenn man etwas "Genrefremdes" liest.
So bin ich bei den Fantasy und Jugendbüchern gelandet. ;)
Lg, Sabine
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