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Samstag, 29. April 2017

[Rezension] Elisabeth Büchle - Unter dem Sternenhimmel



Leseprobe




Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Gerth Medien (29. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957341353
ISBN-13: 978-3957341358
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2 x 21,6 cm

Inhalt gem. Amazon:
Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ...

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?

Zum Buch:
Noa hegt schon seit langer Zeit einen Traum. Sie möchte gern ein Café eröffnen, in dem man Bücher kaufen kann, Dekoartikel und auch Blumen.
Aber so wie es aussieht, wird es wohl ein Traum bleiben, denn von den Banken bekommt sie zwecks einer Finanzierung nur Absagen. Sie hat nicht die finanziellen Mittel, um es ohne deren Hilfe zu schaffen.
Auch als sie ihren letzten Versuch bei einer Bank startet, rechnet sie nicht wirklich mit einer Zusage. Sie trifft dort in der Bank auf Chiara, der sie vor einem Jahr schon einmal bei einer anderen Bank begegnet war. Damals konnte Chiara ihr nicht helfen, aber da diese die junge Frau leid tat und sie ein absoluter Optimist ist, gibt sie Noa eine etwas ungewöhnliche Chance.

Chiara und deren Freund Florian unterstützen Noa und helfen ihr auch bei der Vermittlung von Handwerkern. Ein Allround-Genie auf diesem Gebiet ist ein Freund von ihnen, Jonas. Der ist begeistert von der Idee, die Noa umsetzen will und übernimmt sehr gern die Aufträge.
Obwohl Noa und Jonas sich zueinander hingezogen fühlen, ist Jonas skeptisch, was Noa betrifft. Aus einem ihm selbst nicht erklärlichen Grund hat er ein ungutes Gefühl, denn im Grunde genommen ist sie für Chiara eine Fremde. Eine Fremde, der sie unglaublich entgegenkommt und Vertrauen entgegenbringt. 
Aber warum gibt Noa so gar nichts von ihrer Vergangenheit preis? Was hat sie zu verbergen und wer verbirgt sich hinter der Person Noa?

Dann kommt der Tag, an dem die Vergangenheit Noa einholt...

Nachdem ich von dem ersten Teil "Unter dem Polarlicht" so begeistert war, musste ich nicht lange überlegen, ob ich auch Teil 2 lesen will. Ich wollte.
Nachdem ich im Teil 1 die Geschichte von Chiara und Florian lesen konnte, freute ich mich umso mehr, dass die beiden Protagonisten wieder mit am Ball sind, wobei Florian eher im Hintergrund agiert und nicht ganz so präsent wie Chiara ist.

Chiara weiß noch ganz genau wie es ist, ohne Hoffnung und eine Chance dazustehen. Sie nimmt sich Noa an, als diese bei ihrer Bank um einen Kredit bittet. Für Chiara ist es ebenfalls ein Wendepunkt in ihrem Leben, denn durch Noa sieht sie genau, was auch sie eigentlich will.

Noa ist Feuer und Flamme und stürzt sich regelrecht in die Arbeit, aus dieser Villa genau das Café zu schaffen, das sie sich vorstellt. Sie verlässt sich nicht nur auf den Schreiner Jonas, sondern packt beherzt selbst mit an. Sie mag es zuzusehen, wie sich langsam und Schritt für Schritt ihr Traum erfüllt.
Sie mag Jonas, aber da ist noch ihre Vergangenheit, die sie nicht loslässt und die sie nicht an eine Zukunft glauben lässt. 

Dieser zweite Teil ist wie schon Teil eins eine wunderschöne Geschichte, die nicht nur in der Weihnachtszeit spielt, sondern die auch den Leser berührt.
Noa, der es stark an Selbstvertrauen fehlte, macht mit der Zeit eine Wandlung durch. Sie war ein Einzelgänger und hat jetzt Freunde, auf die sie sich verlassen kann, die ihr zur Seite stehen.

Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin hat man als Leser keine Mühe, sich das Café und die anderen Örtlichkeiten vorzustellen. Man ist mittendrin und bei allen Aktionen dabei. 
Noa ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Sie hat etwas an sich, dass man das Gefühl hat, man müsste sie in den Arm nehmen und vor der Welt beschützen.

Es ist eine Geschichte zum Träumen, in der der Glaube an Gott genau so eine Rolle spielt wie der Glaube an sich selbst und seine Freunde.
Ein Buch, bei dem man die Seele baumeln lassen kann. Man entspannt beim Lesen und kann die Geschichte einfach auf sich einwirken lassen.
Ein wunderschönes Buch und das nicht nur zur Weihnachts- / Winterzeit.

Reiheninfo:
Teil 1: Unter dem Polarlicht
Teil 2: Unter dem Sternenhimmel 

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen von GerthMedien)

ELisabeth Büchle hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Ihr Markenzeichen sind gründlich recherchierte Romane, für die sie schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Mann und den fünf Kindern lebt sie im süddeutschen Raum. www.elisabeth-buechle.de








Von Elisabeth Büchle wurden gelesen und rezensiert:
 


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 11. Juli 2016

[Rezension] Elisabeth Büchle - Unter dem Polarlicht


Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Gerth Medien (25. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957340780
ISBN-13: 978-3957340788
Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,4 x 22 cm

Inhalt gem. Gerth:
Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler.
Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weißroten Zuckerstangen verzaubert ... Doch dann stoßen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt sie etwa in großer Gefahr?

Zum Buch:
Gerade noch denkt Chiara, dass sie ihre Probezeit bei der Bank erfolgreich beendet hat und sie nunmehr übernommen wird, da fällt ihr Kartenhaus in sich zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr gesagt, dass sie ihr keinen Vertrag anbieten und sie nunmehr arbeitslos ist.
Sie ist geknickt, sieht sie doch gerade in der Zeit vor Weihnachten keine Hoffnung auf eine neue Arbeit.
Als sie sich bei einem Freund ausheult, hat er auch recht bald eine Lösung zur Hand. Ein bekannter Bestsellerautor, der sich zum Schreiben in die Rocky Mountains zurückgezogen hat, hat sich beide Hände gebrochen und benötigt nun jemanden, der für ihn das Manuskript zum neuen Roman schreibt.
Rocky Mountains hören sich zwar nicht so gut an wie die Schweiz, aber was soll sie machen und so steigt Chiara in den Flieger Richtung Kanada.

Dort steht sie sehr bald dem ungehobelten, aber durchaus attraktiven Florian Förster gegenüber. Dass sich in ihm wahrscheinlich eine großartige und humorvolle Person befindet, kann sie nach einiger Zeit nur ahnen, zeigen tut er es nicht.
Er hat eine Vergangenheit, über die er nicht spricht.
Von dieser erfährt aber Chiaras Freund, der ihr den Job vermittelt hatte und setzt nun alles in Bewegung, um Chiara da wieder rauszuholen, aber es ist zu spät... 

Dieses Buch ist mein Erstlingswerk, was die Romane der Autorin Elisabeth Büchle angeht. Ich muss sagen, die Wahl war gut.
Auf ein wenig mehr als 200 Seiten schreibt sie eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Zwei verzweifelte Menschen, die eine, weil sie arbeitslos ist und der andere, weil ihn seine Vergangenheit nicht loslässt, treffen aufeinander. Beide haben nichts zu verlieren und wollen nur ihren Job erledigen.
Chiara ist fasziniert von der Gegend in den Rocky Mountains, die die Autorin auch fantastisch wiedergeben kann. Man fühlt sich regelrecht dorthin versetzt und wünscht sich, es mit eigenen Augen sehen zu können.

Chiara und Florian müssen sich miteinander arrangieren, was auch nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut klappt. Chiara, ein klein wenig pummelig, weiß, wie sie auf Männer wirkt und macht sich bei dem attraktiven Florian auch keine Hoffnungen und doch darf ja das träumen erlaubt sein.

Chiara mit ihrer unkomplizierten Art kratzt bald an die Mauern, die Florian um sich gebaut hat. Aber er ist ein gebranntes Kind und will niemanden mehr an sich heranlassen. An die Liebe glaubt er sowieso nicht mehr. Aber Chiara hat sich ein Ziel gesetzt, an seinen Kern heranzukommen und seinen unerzogenen Hund zu erziehen.
Ob das wohl gut geht.

Das Buch ist eine wundervolle Liebes- und Wintergeschichte, die in der Adventszeit in den Rocky Mountains spielt. Die Stimmung in den Bergen kann man fast spüren. So ganz nebenbei erfährt man auch die Geschichte der Candy Cane, der Zuckerstangen, die inzwischen auch in Deutschland angekommen sind.

Glaube und Hoffnung  spielen in dem Buch eine gewisse Rolle. Da ich Atheist bin, habe ich die Stellen zwar gelesen, kann diese jedoch nicht in mich verinnerlichen. Für Gläubige mögen diese Stellen ein zusätzliches Plus in dem Buch sein und sie in ihrem Glauben bestätigen.

Die beiden Protagonisten Chiara und Florian sind mir sehr sympathisch und ich könnte mir gut vorstellen, sie als Freunde zu haben. Sie sind sich selbst treu, lassen sich von anderen nicht reinreden und gehen ihren selbst ernannten Weg.
Ich habe sie in mein Herz geschlossen und sie sehr gern auf ihrem Hügel in den Rocky Mountains besucht. 
Ich für mich kann nur hoffen, dass es mit den beiden ein Wiederlesen geben wird, denn liebgewordene Menschen lässt man ungern ziehen.

Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin.    


Reiheninfo:
Teil 1: Unter dem Polarlicht
Teil 2: Unter dem Sternenhimmel 

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen von GerthMedien)

ELisabeth Büchle hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Ihr Markenzeichen sind gründlich recherchierte Romane, für die sie schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Mann und den fünf Kindern lebt sie im süddeutschen Raum. www.elisabeth-buechle.de








An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 11. April 2016

[Rezension] Lizzie Velasquez - Kopf hoch, lächle und sei, wie du bist


Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 184 Seiten
Verlag: Gerth Medien (23. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957340160
ISBN-13: 978-3957340160
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2 x 26,6 cm

Inhalt gem. Gerth:
Lizzie Velasquez leidet an einer extrem seltenen Krankheit. Weltweit sind nur wenige Fälle bekannt. Seit ihrer Kindheit wird sie deswegen gehänselt. Ihr Gendefekt verhindert, dass sie an Gewicht zunimmt. Außerdem altert sie schneller als andere Menschen.

Als jemand ein Video von ihr unter dem Titel "Die hässlichste Frau der Welt" ins Internet stellt, hatte sie genug und fing an, sich zu wehren. Vor allem begann sie, ihr Leben und ihre Krankheit anders zu sehen. Nämlich nicht als großes Unglück, sondern als Chance. Seither ist sie eine Inspiration für Tausende. Sie hat viel zu sagen – über Schönheit, Einzigartigkeit, Begabungen. Und nicht zuletzt auch über den Glauben, der ihr immer wieder Kraft gibt, ihr Leben zu gestalten.

"Anstatt mich in meine Trauer zu flüchten, beschloss ich glücklich zu werden und meine Krankheit nicht als Problem zu sehen, sondern als eine Gabe, die mir erlaubt, mich selbst weiterzuentwickeln und andere Menschen zu inspirieren."
Lizzie Velasquez

Zum Buch:
Lizzie Velasquez, die Autorin des Buches leidet seit ihrer Geburt an einer genetischen Krankheit, die verhindert, dass sie zunehmen und Muskeln aufbauen kann. Zusätzlich ist sie auch noch auf einem Auge blind. Selbst mit 23 Jahren wiegt sie nur 27 kg. 
Es ist eine Krankheit, die sie nicht verbergen oder vor der sie sich verstecken kann. Man sieht sie ihr an. Sie muss mit ihr leben.
Von klein auf ist sie es gewöhnt, angestarrt zu werden, dass Menschen mit Fingern auf sie zeigen. Kinder sind grausam und hänseln sie, selbst Erwachsene sind böse und gemein zu ihr. Mehr als einmal fragt sie sich, warum gerade sie?

Dann entdeckt sie eines Tages auf YouTube ein Video, das sie zeigt und sie als hässlichste Frau der Welt bezeichnet. Sie ist geschockt. Ein Video, dass mehr als 4 Millionen mal angeklickt wird, bei dem Menschen Kommentare hinterlassen, die menschenunwürdig sind. Sie möchte sich doch eine Tüte über den Kopf stülpen - ist noch einer der harmloseren. Sie bekommt Tipps für ihren Selbstmord.
Lizzie ist tief getroffen über die Bösartigkeit und den Hass, den ihr Menschen entgegenbringen, die sie gar nicht kennen.
Aber Lizzie ist stark und sie beginnt zu kämpfen. Sie will und wird sich nicht verstecken.
Ihre Kraft bezieht sie von Gott. Sie ist katholisch und lebt ihre Liebe und ihren Glauben an Gott aus. Sie spricht mit ihm, betet zu ihm und glaubt fest an ihn. Er ist ihre Stütze bei allem, was sie denkt, fühlt und wie sie handelt.

Lizzie ruft mit dem Buch Menschen auf, an sich selbst zu glauben, sich nicht an der Meinung anderer zu richten. Man soll zu sich selbst stehen, zu dem, was aus einem geworden ist. Niemand kann sich sein Aussehen aussuchen, niemand sollte über andere urteilen. Um glücklich mit sich selbst zu sein, muss man sich lieben.
Lizzie selbst hat ihren Weg gefunden. Sie ist gern gesehener Gast bei Talk-Shows, in Internet-Runden, im Fernsehen. Sie ist Rednerin und hält Vorträge über Mobbing, Selbstannahme und auch ihren christlichen Glauben. Sie zeigt und erzählt den Menschen, wie sie es geschafft hat, macht den Zuhörern Mut und stärkt sie in ihrem Glauben.

Schon bevor ich das Buch gelesen habe, kannte ich Lizzie aus diversen Medien und habe gedacht, was für eine starke Frau. Selbstbewusst und mutig stellt sie sich der Welt und lässt sich nicht unterkriegen. Man kann sie nur bewundern.

Das Buch ist unterteilt in mehrere Kapitel, die jeweils mit einem Gebet zum Mitbeten sowie einer Bibelstelle, die aus der "Gute Nachricht Bibel" entnommen wurden, beginnen.

Im Buch stellt Lizzie auch viele Fragen, die an den Leser gerichtet sind. Sie beziehen sich auf das vorher gesagte und sollen den Leser anregen, sich mit sich und seiner Umgebung auseinander zu setzen. So stellt sie in einem Kapitel, in dem es um das Vergeben von Schuld geht, z.B. die Frage, ob man jemandem vergeben kann, der sich an einem schuldig gemacht hat.
Sie animiert den Leser, Listen zu machen, wie sie selbst es auch getan hat und bietet Beispiele an.
So hat sie auch zum Beispiel für Ungeübte 7 Gebete aufgeschrieben.

Das Buch zeigt dem Leser eine starke Frau, die trotz Krankheit bestrebt ist, sich nicht unterkriegen zu lassen. Im Gegenteil, durch ihre Krankheit wird sie stark und sie gibt ihre Stärke an andere weiter.
Das Buch ist stark geprägt durch ihren Glauben, den ich persönlich nicht nachempfinden kann, den ich aber respektiere.
Eine junge Frau, die ihren Weg geht und die alle Achtung verdient.

Bewertung:


Zur Autorin: (übernommen von GerthMedien)
Lizzie Velasquez leidet unter einem seltenen Syndrom. Weltweit sind nur wenige Fälle bekannt. Diese Krankheit äußert sich unter anderem darin, dass ihre Haut vorzeitig altert und sie kaum Muskeln und Fett aufbauen kann. Viele nationale wie internationale Medien haben bereits über sie berichtet. In Nordamerika hat sie sich als Rednerin einen Namen gemacht. Sie lebt im US-Bundesstaat Texas.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 18. Januar 2016

[Rezension] Cathy LaGrow / Cindy Coloma - All die Jahre


Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Gerth Medien (18. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957340861
ISBN-13: 978-3957340863
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3,8 x 22,1 cm

Inhalt gem. Gerth:
Es ist fast achtzig Jahre her, seit sie ihre Tochter in fremde Hände geben musste. Geblieben war Minka all die Jahre nur ein einziges Foto. Muss sie nun endgültig die Hoffnung auf ein Lebenszeichen begraben?
Alles beginnt im Sommer 1928, als die 16-jährige Minka mit anderen Mädchen einen Ausflug ins Grüne unternimmt. Für ein paar Stunden kann sie der schweren Arbeit auf dem elterlichen Hof entkommen. Doch was dann geschieht, verändert ihr ganzes Leben. Unbemerkt von der Gruppe vergeht sich ein fremder Mann an ihr. Ein paar Monate später stellt sich heraus, dass sie schwanger ist. Da sie dem Baby keine Zukunft bieten kann, gibt sie es schweren Herzens zur Adoption frei. Allerdings vergeht kaum ein Tag, an dem Minka nicht in Gedanken bei ihrer Tochter ist. Ob es ihr gut geht? Und ob es jemals zu einem Wiedersehen kommt?

Diese wahre Geschichte erzählt von festem Glauben, befreiender Vergebung und der Liebe einer Mutter, die über viele Jahrzehnte nicht an Kraft verliert.

Zum Buch:
Ein Nachmittag, der der Erholung nach schwerer Arbeit dienen sollte, wird für die 16-jährige Minka zu einem wahren Albtraum. Sie wird von einem fremden Mann vergewaltigt. Sie, die nie aufgeklärt wurde und noch glaubt, dass der Storch die Kinder bringt, muss feststellen, dass sie schwanger ist.
Nur ihre Mutter, ihr Stiefvater und der Pfarrer haben davon Kenntnis. Es ist das Jahr 1928 und ledige Mütter haben in dieser Zeit einen schweren Stand und ihren Ruf weg. Um dem zu entgehen, wird beschlossen, dass Minka von zu Hause weg muss, vorerst zu ihrer Tante und anschließend in das "Haus der Barmherzigkeit", bis das Kind geboren wurde. Es war auch beschlossene Sache, dass das Kind zur Adoption freigegeben werden würde.
Minka wurde liebevoll im "Haus der Barmherzigkeit" aufgenommen und bringt dort ihre Tochter zur Welt, die sie Betty Jane nennt. Es sind 5 Wochen, die sie mit ihrem Kind verbringen kann, dann muss sie sich trennen und wieder nach Hause. Sie würde alles dafür geben, dass sie ihr Baby behalten dürfte, aber sie weiß, dass sie dem Kind nicht das geben kann, was es braucht, Liebe und ein gesichertes Leben. Minka erhält das Versprechen, dass ihre Tochter zu lieben Menschen kommt, die ihr Kind wie ihr eigenes lieben und aufziehen werden. Ihr bricht fast das Herz, sie abgeben zu müssen. Das Einzige, das ihr von ihr bleibt, ist ein Foto mit ihrer geliebten Tochter...

Ihre Mutter und ihr Stiefvater tun alles, um sie abzulenken und sie auf andere Gedanken zu bringen. Jennie, ihre Mutter ist ebenso erschüttert wie ihre Tochter, denn auch sie weiß, dass sie ihr Enkelkind, das sie einmal sehen durfte, nie wieder in den Armen halten würde.
Nach geraumer Zeit darf Minka auch ihrer Schwester Jane von dem Kind erzählen, so dass sie endlich jemanden hat, mit dem sie über ihren großen Verlust reden kann. Jane und Minka waren immer eng miteinander verbunden, nur die Geheimniskrämerei, die Jane bemerkte, entfremdete sie etwas.

Das Leben geht weiter, vergessen wird Minka ihre Tochter jedoch nie.
Sie schreibt viele viele Briefe an das "Haus der Barmherzigkeit", um etwas über Betty Jane zu erfahren, aber die Adoptionsregeln verlangen, dass keine Auskünfte erteilt werden dürfen, so dass sie nie wieder etwas von ihrer Tochter erfahren wird. Trotz allem gibt sie die Hoffnung nie auf und schreibt noch viele Jahre lang an das Haus, immer hoffend, dass sie doch eines Tages eine Information erreichen wird.
Minka wird später heiraten und weitere Kinder bekommen, aber Betty Jane hat immer einen Platz in ihrem Herzen. Sie betet für sie, dass es ihr gut gehen möge und an Betty Janes 77. Geburtstag ergänzt sie ihre Gebete mit dem Wunsch, sie doch nur einmal sehen zu dürfen.
77 Jahre sind eine lange Zeit, aber manchmal geschehen wirklich Wunder.

Dieses Buch birgt eine wahre Geschichte, die eine Mutter erlebte. Trotzdem sie das Kind unter brutalen Voraussetzungen empfangen hat, liebte sie es ihr Leben lang, auch wenn sie an deren Leben keinen Anteil nehmen konnte. Sie liebte es aus der Ferne, nicht wissend, ob sie noch lebte und wie es ihr gehen würde.
Eine unerschütterliche Mutterliebe, die die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie aufgegeben hat.

Diese einmalige Geschichte wurde von 2 Autorinnen geschrieben, von denen Cathy LaGrow eine Enkelin von Minka ist.
Das Geheimnis um Minkas älteste Tochter wurde nie publik gemacht und starb mit denen, die davon Kenntnis hatten. Es gab niemanden mehr, mit denen sich Minka über sie unterhalten konnte. 

Obwohl der Löwenanteil des Buches dazu dient, das Leben von Minka zu erfahren, so kommt auch der Lebensweg von Betty Jane, die von ihren Adoptiveltern Ruth genannt wurde, nicht zu kurz. Ihr Werdegang und ihre Familiengeschichte ist genauso Bestandteil des Buches wie die lebenslange Hoffnung von Minka, ihre Tochter noch einmal zu sehen.

Es wird viel von Gott und dem Glauben an ihm geschrieben und Minka glaubte mit jeder Faser ihres Herzens an ihn. Sicher ist sie auch der Überzeugung, dass es nur durch Gottes Hilfe zu einem Treffen von Mutter und Tochter kam.
Ich, die so gar nichts mit Gott zu tun habe, halte es mehr für Schicksal, dass sich ihre Wege noch einmal miteinander verbunden haben oder auch Zufall, dass es einfach an der Zeit war, einige Dinge in Bewegung zu bringen. Dinge, für die es hätte schon zu spät sein können, aber es glücklicherweise nicht war.

Es ist ein unglaublich berührendes Buch. Ich war froh, dass ich es nicht in der Bahn gelesen habe, denn bei mir sind mehr als einmal die Tränen geflossen.
Ich habe mit Minka gelitten, sie ihr Leben lang begleitet, sie in ihren guten und schlechten Tagen erlebt und mit ihr gehofft. Eine Hoffnung, die fast ausweglos schien. Aber ihre Hoffnung ging in Erfüllung und auch dabei durfte ich als Leser teilhaben, was mich sehr bewegt hat.
Eines lehrt einen das Buch ganz sicher, nie die Hoffnung aufzugeben, auch wenn es noch so lange dauert und egal, wie hoffnungslos die Lage zu sein scheint.

Ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle.

Bewertung:




Zu den Autorinne:
(übernommen von GerthMedien)
Cathy LaGrow ist Minkas Enkelin. Nachdem sie erst im Jahr 2006 alle bis dahin geheim gehaltenen Teile aus dem Leben ihrer Großmutter erfahren hat, entschied sie sich 2012, diese in einer Biografie aufzuschreiben. Cathy lebt mit ihrer Familie in Oregon.
Cindy Coloma ist eine amerikanische Bestseller-Autorin. Sie hat zwölf eigene Romane verfasst und als Koautorin bei zahlreichen Biografien mitgewirkt. Sie lebt mit ihrer Familie in Kalifornien.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 15. Oktober 2014

[Kinderbuch-Rezension] Elisabeth Vollmer - Picknick in der Badewanne



Leseprobe



Eckdaten:
Verlag: Gerth Medien; Auflage: 1., Aufl. (März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3865919022
ISBN-13: 978-3865919021
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 8 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 1,8 cm

Inhalt gem. GerthMedien:
So ist Familie: Wir leben und lieben, lachen und leiden, streiten und versöhnen uns, gehen uns auf die Nerven und genießen es danach wieder, nah beieinander zu sein. All das macht das Leben reich – und davon handeln auch die 24 Geschichten. Bestimmt erkennen Sie in den Alltagserlebnissen, verzwickten Situationen, Peinlichkeiten und besonderen Momenten ihr eigenes Familienleben wieder.
Jede Geschichte schließt mit einer Gesprächsanregung und einem Aktionsimpuls. Ideal für Familien mit Kindern im Alter zwischen 4 und 10 Jahren.
Dieses Buch macht Spaß und stärkt Familien. Mit zahlreichen s/w-Illustrationen.

Zum Buch:
Mit diesem Werk der Autorin Elisabeth Vollmer hält der Leser ein Buch in den Händen, das zum Vorlesen für die ganze Familie gedacht ist.

Im Mittelpunkt steht die FamilieSchreiber, mit Anke und Christian als Eltern und den drei Kindern Lena, Silas und Julia. Lena ist die Jüngste und geht noch in den Kindergarten, während die beiden anderen bereits Schulkinder sind.

Während der Geschichten begleiten wir die Familie in ihrem täglichen Tun, ob es Erlebnisse im Kindergarten sind, bei den Großeltern, im Urlaub oder einfach auch nur zu Hause.
Viele Geschichten haben Wiedererkennungscharakter, weil sie so typisch sind, dass sie sicher schon in jeder Familie vorgekommen sind.

Da gibt es eine Geschichte, in der erzählt wird, wie ein zotteliger Hund, vor dem die Kinder Angst haben, auf Silas und Lena zugeht. Obwohl auch Silas große Angst vor dem Hund hat, stellt er sich mutig vor seine kleine Schwester.

Andere Geschichten erzählen davon, was man gemeinsam machen kann und man bemerkt, wieviel Spaß es machen kann.
So bekommen die Kinder jedes Jahr zu ihrem Geburtstag ein besonderes Geschenk, einen Gutschein für einen ganzen Tag, den sie mit Mama oder Papa verbringen können. Das jeweilige Kind darf dann bestimmen, was an dem Tag gemacht werden soll.

Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Ebenso gefallen hat mir die Idee mit dem Familienbuch. Für jedes Jahr hat die Familie ein Buch, in dem sie alles aufschreiben, was sie so erlebt haben und was ihnen gefallen hat. Tickets, Einladungen, kleine Schätze werden dort ebenso verewigt.

Sehr schöne Geschichten findet man in dem Buch. Probleme, die auftreten, werden ausdiskutiert oder gemeinsam Lösungen gefunden. Es wird sich gegenseitig geholfen und man merkt an den Geschichten, wie lieb sich die gesamte Familie hat.

Im Anschluss an jede Geschichte findet man noch jeweils eine Frage zur Geschichte, stehen Gedanken für ein gemeinsames Gespräch mit den Kindern und Aktionsideen.

Es sind wunderbare Geschichten, die man hören, lesen und mit den Kindern gemeinsam diskutieren kann.
Auch wenn einige von ihnen christlich angehaucht sind, haben sie mir sehr gut gefallen.

Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.



Bewertung:





Zur Autorin:
(übernommen von GerthMedien)
Elisabeth Vollmer ist Religionspädagogin und Kinderbuchautorin sowie seit vielen Jahren Mitglied im freien Redaktionsteam der Zeitschriften "Joyce" und "Family". Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt