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Montag, 27. November 2017

[Rezension] Charlotte Lucas - Wir sehen uns beim Happy-End
















Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (24. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 378572599X
ISBN-13: 978-3785725993
Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 4 x 19,5 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer … Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen – und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

Zum Buch:
Geschichten ohne Happy End sind nicht so Emilias Ding. Sie kann schlecht damit umgehen und hat es sich zum Hobby gemacht, diese Enden umzuschreiben. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Buch, einen Film oder ein Gedicht handelt.
Ihre Änderungen und auch ihre Gedanken bringt sie auf ihrem Blog "Better Endings" zum Ausdruck, dem viele Leser folgen. Nicht jeder bringt für ihre Marotte Verständnis auf, so dass es dort nicht nur positive Kommentare zu lesen gibt.
Privat lebt sie mit Philip zusammen, dessen Leben sie organisiert und Verlobte sie inzwischen ist. Die Hochzeitsvorbereitungen können ihre Leser auf dem Blog mitverfolgen und sie nehmen lebhaft Anteil daran.
Aber von einem Tag auf den anderen zerbricht ihre Welt. Es ist der Tag, an dem sie von der Untreue ihres Verlobten erfährt und dem viele unschöne Worte folgen. 

Sie trifft auf Oscar, einem Mann, der kurzzeitig sein Gedächtnis verloren hat... an dessen Zustand sie nicht ganz unschuldig ist. Da sie durch Philips Geständnis alles verloren hat, kommt er ihr gerade recht und durch eine Lüge gelingt es ihr, bei ihm als seine Haushälterin einzuziehen.
Sie lernt Oscar kennen und merkt recht schnell, dass es auch in seinem Leben einige markante Baustellen gibt. Diese versucht sie, zu umgehen und ihm ohne sein Wissen zu helfen, aber würde er das überhaupt wollen? ...

Emilia ist eine Frau, die sich ihre Welt ein wenig schönzureden versucht. Sie kann keine negativen Enden im Buch oder Film ertragen und ändert diese kurzerhand. 
Auch als ihre Beziehung mit Philip gescheitert zu sein scheint, kann sie diese nicht wirklich akzeptieren. Auf ihrem Blog nehmen die Leser weiterhin an den Hochzeitsvorbereitungen teil, die es ja in der Realität nicht geben wird. 
Sie schließt in Situationen, die es zu meistern gilt, Wetten mit sich selbst ab. So hofft sie noch immer auf eine Weiterführung ihrer Beziehung, denn Philip ist der Mann ihrer Träume, für ihn hat sie ihre Agentur aufgegeben, die sie sich gerade mit ihrer Freundin aufgebaut hatte. Philip war ihr Dreh- und Angelpunkt und den will sie zurückhaben. 
Mit diesem Ziel vor Augen wagt sie sich an die "Wiederherstellung" von Oscars Leben.

Emilia ist eine Träumerin, die manches Mal schon in einer Parallelwelt lebt. Als sie so nach und nach aus Oscars Leben erfährt, versucht sie mit aller Macht, auch für ihn ein Happy End zu erreichen. Dass sie sich dabei auch das ein oder andere Mal in ihren Lügen verstrickt, nimmt sie in Kauf.
Zu Beginn des Buches wirkte sie ein wenig naiv auf mich. Ihr fixierter Bezug zu Philip und ihrer persönlichen "Macke" ließ sie ein wenig weltfremd wirken.
Aber die Tatsache, dass sie nicht nur für sich ein Happy End wünscht, sondern auch bereit ist, es für andere zu erkämpfen, machte sie mir sympathisch. 

Lange habe ich mich gefragt, wie man so ein Mensch werden kann. Es gibt darauf sogar eine Antwort, eine Antwort, mit der man nicht gerechnet hatte, zumindest ich nicht.

Das Cover des Buches ist ähnlich dem Cover von "Dein perfektes Jahr" von Charlotte Lucas gestaltet, einfach, aber schön. Das ist definitiv ein Buch, das man anfassen möchte und das auf sich aufmerksam macht.

Dieses Buch von Charlotte Lucas umfasst nicht nur eine Liebesgeschichte, es geht um viel mehr. Liebe, Glauben und Hoffnung sind genauso ein Bestandteil wie Lügen, Hoffnungslosigkeit, Betrug und Verzweiflung. 
Vom "Semicolon Project" hatte ich schon einmal am Rande gehört, hier kam es wieder zur Sprache und interessierte mich. Mir gefällt es, wenn man neben der Unterhaltung an sich auch noch Wissenswertes erfahren kann.

Ich habe Emilia auf ihrem Weg sehr gern begleitet, wenn der Weg auch nicht immer gerade verlief. Eine Protoganistin, die ich letztendlich ins Herz geschlossen habe und die ich gern kennenlernen würde.

Auch dieses Buch von Charlotte Lucas empfehle ich sehr gern weiter.

Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Bastei Lübbe)
Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Auch ihre Psychothriller „Allerliebste Schwester“, „Alles muss versteckt sein“ und „Bald ruhest du auch“ sind bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. Mit „Dein perfektes Jahr“ begibt sie sich auf die Suche nach den Antworten auf die großen und kleinen Fragen des Lebens.


Von Wiebke Lorenz / Leonie Winter / Charlotte Lucas wurden gelesen und rezensiert:
     

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Charlotte Lucas bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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WERBUNG

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Autorin: Charlotte Lucas

Verlag Bastei Lübbe:
Buch und Autorin 
Leseprobe


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Maria W. Peter - Die Festung am Rhein



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (16. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404175190
ISBN-13: 978-3404175192
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,8 x 18,5 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe 

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ... 
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude. 

Zum Buch:
König Wilhelm III. veranlasste 1815 die Order zur Neubefestigung der Stadt Coblenz und der Festung Ehrenbreitstein. 
Während die Bauarbeiten in vollem Gange sind, verschwinden geheime Baupläne. Schnell wird auch ein Schuldiger gefunden, Christian Berger. Beim Militär ist er eher unfreiwillig und was ihm besonders zur Last gelegt wird ist die Tatsache, dass sein Vater ein französischer Offizier Napoleons war, der Feind also. 
Christian und seine Schwester Franziska wuchsen nach dem Tod des Vaters bei einem Onkel in Cöln auf, da ihre Mutter, eine Deutsche, allein nicht den Unterhalt finanzieren konnte.
Als Franziska von der Verhaftung des Bruders und des Vorwurfes zum Hochverrat hört, kann und will sie nicht glauben, dass ihr Bruder etwas derartiges getan haben soll. Sie versucht, seine Unschuld zu beweisen und gerät dabei an Christians unmittelbaren Vorgesetzten Leutnant Rudolph Harten.
Auch für ihn steht fest, dass Christian schuldig ist und wahrscheinlich hat auch dessen Schwester Franziska die Hände mit im Spiel gehabt.
Aber es gibt Ungereimtheiten und gemeinsam versuchen sie die Wahrheit aufzudecken...

Die Autorin Maria W. Peter schreibt mit diesem historischen Werk über den Bau der Feste Ehrenbreitstein ein Stück deutscher Geschichte.

Leutnant Rudolph Harten, nicht nur Soldat, sondern auch Ingenieur auf der Baustelle der Feste Ehrenbreitstein, steht unter Zeitdruck. Er muss den Schuldigen finden, der die geheimen Pläne gestohlen hat, denn ihm droht sonst die Versetzung von der Feste und das ist das schlimmste, was ihm passieren kann. Er ist mit Leib und Seele Ingenieur und tut alles dafür, um den Posten behalten zu können. 
Doch da kommt das engelsgleiche Wesen auf ihn zu, die Schwester des Schuldigen und behauptet, ihr Bruder wäre unschuldig. Ihre Argumente bringen auch seine feststehende Meinung ins Schwanken. Hat sie Recht? Kann es sein, dass hier ein Unschuldiger beschuldigt wird? Aber wer ist dann für das Verschwinden der Pläne verantwortlich? 

Franziska und Christian sind aus der Ehe einer Deutschen mit einem Franzosen hervorgegangen. Der Vater war Franzose und Offizier unter Napoleon, was sie auch heute noch verdächtig macht, denn schließlich sind Franzosen die Feinde der Preußen, noch immer.

Die beiden Protagonisten Franziska und Rudolph könnten entgegengesetzter nicht sein.
Franziska ist geprägt durch ihre Liebe zu ihrem Bruder. Sie steht für Ehrlichkeit und Vertrauen, ist aber impulsiv und temperamentvoll.
Rudolph ist eher ein Pedant, ruhig, gewissenhaft, korrekt und ein wenig steif. 
Die beiden prallen förmlich aufeinander und trotz der gewaltigen Unterschiede bemerken sie die Anziehung, die der jeweils andere ausübt. Aber eine Beziehung zwischen einer Halbfranzösin und einem Preußen ist absolut nicht angemessen und doch nähern sie sich an.

Die Autorin bringt dem Leser nicht nur geschichtliches über den Bau der Feste Ehrenbreitstein näher, sondern auch über den Napoleonkrieg und den Preußen im Rheinland. Für mich ein Stück Geschichte, der mir völlig unbekannt war, wie auch die Feste Ehrenbreitstein an sich.
Für den Leser gibt es zu Beginn des Buches zwei Karten, anhand derer es leicht fällt, sich in der Rheinprovinz und auf der Feste Ehrenbreitstein zurechtzufinden.

Das Buch vermittelt jedoch nicht nur geschichtliches, sondern beinhaltet auch kriminalistische Aspekte wie auch eine Liebesgeschichte. 
Die Autorin versteht es, den Leser gleich zu Beginn des Buches zu packen und nicht mehr loszulassen. Die hervorragend recherchierte Geschichte und die Umsetzung dazu im Buch machen es spannend und lesenswert. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen, man will wissen, wie es ausgeht, wer die Pläne gestohlen hat und ob es für Franziska und Rudolph eine Zukunft geben kann.

Ein Buch, dass ich sehr gern weiterempfehle.  

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Bastei Lübbe)
Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin
bedanken, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Samstag, 24. September 2016

[Hörbuch-Rezension] Liane Moriarty - Das Geheimnis meines Mannes



Lese- und Hörprobe


Eckdaten:
Hörbuch-Download
Spieldauer: 12 Stunden und 49 Minuten
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Ronin - Hörverlag
Audible.de Erscheinungsdatum: 15. Mai 2015
Sprache: Deutsch
ASIN: B00XJRJVC4

Inhalt gem. Ronin:
„Nur im Fall meines Todes zu öffnen“, steht auf dem Brief, den Cecilias Mann an sie geschrieben hat. Ihr Mann ist nicht tot. Doch was hat er ihr zu sagen? Als sie John-Paul auf den Brief anspricht, verstrickt er sich in Lügen. Ein Grund mehr, den Brief zu lesen. Was sie darin erfährt, lässt ihr bisheriges Leben in einem ganz anderen Licht erscheinen. Wie gut kennt sie ihren Mann eigentlich? Und wie weit darf man gehen, um seine Familie zu schützen?

Zum Hörbuch:
Durch Zufall fällt Cecilia ein Brief ihres Mannes John-Paul in die Hände. Auf ihm steht "Nur im Fall meines Todes zu öffnen". Da er gerade auf Geschäftsreise ist, ist sie sich unschlüssig, wie sie sich verhalten soll, so dass sie diesen Brief beim abendlichen Telefonat erwähnt. Schon da merkt sie, dass er eigenartig reagiert, aber sie lässt den Brief trotzdem geschlossen.
Erst als er wieder zu Hause ist und ihr auffällt, wie er nach dem Brief sucht, ist ihr klar, dass sie ihn lesen muss.
Sie erfährt eine furchtbare Wahrheit über ihren Mann und sieht ihn nun mit völlig anderen Augen. Wird sie mit dem Geheimnis, das für sie nun keines mehr ist, leben können, will sie das überhaupt? ...

Der Roman dreht sich um drei Frauen, die doch recht verschieden sind. So verläuft die Geschichte anfangs auch in drei Strängen.
Cecilia und ihr Mann John-Paul leben mit ihren drei Kindern in Ruhe und Frieden. Einiges an ihrer Ehe stört Cecilia zwar und sie kann dafür keinen erkennbaren Grund finden, aber im Großen und Ganzen sind sie glücklich - bis zu dem unsagbaren Brief, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Tess ist verheiratet mit Will und gemeinsam mit ihrer Cousine und engen Vertrauten Filicity betreiben sie eine Werbeagentur. Filicity war in früheren Jahren immer pummelig bis fett, so dass sie immer mannlos durchs Leben ging. bis sie den Entschluss fasste, abzunehmen und sich gleichzeitig an den Mann ihrer Cousine, an Will, heranzumachen. Sie liebt ihn wirklich, schon seit Jahren und nun ist sie auf Gegenliebe gestoßen.
Als Filicity und Will Tess von ihrer Beziehung erzählen, die ja eigentlich noch keine ist, fällt für Tess ein Traum in sich zusammen. Immer dachte sie, dass sie mit Will ein gutes Team abgibt und dass sie eine gute Ehe führen, aber dieser Traum ist nun geplatzt. Sie schnappt sich kurzerhand ihren Sohn und fährt mit ihm gemeinsam zu ihrer Mutter. Nur gut, dass diese sich gerade einen Fuß gebrochen hat, so dass sie dort im Ort keine weiteren Lügengeschichten über ihre Anwesenheit erzählen muss.

Rachel, die dritte Frau im Bunde, hat vor Jahren ihre Tochter verloren. Sie wurde ermordet aufgefunden. Nun blieb ihr nur noch ihr Sohn, dessen Frau und Sohn. Diese erzählen ihr nun, dass sie für 2 Jahre nach Amerika ziehen und selbstverständlich auch ihren Sohn mitnehmen. Für Rachel bricht alles zusammen, da sie ihren kleinen Enkel dann nicht mehr regelmäßig sehen wird.
Da findet sie ein altes Videoband, auf dem ihre Tochter ist und der wahrscheinliche Mörder ihrer Tochter. Nun hat sie wieder ein Ziel, eine Aufgabe. Sie will, dass er bestraft wird und setzt alles darauf.

Für mich ist es bereits der 5. Roman der Autorin, jedoch mein erstes Hörbuch. Ich mag die Art, wie sie schreibt und ihre Geschichten.
Hier stellt sie dem Leser / Hörer drei völlig verschiedene Frauen vor und deren Lebensgeschichten, die anfangs so weit voneinander weg zu sein scheinen, dass man sich nicht vorstellen kann, wie sie zueinander finden sollen. Aber sie nähern sich an und ergeben ein komplexes Ganzes.

Das Geheimnis des Mannes ist bereits in der Hälfte des Buches kein Geheimnis mehr, aber nun geht es darum, wie damit umgegangen wird. Welche Konsequenzen gibt es.

Die Autorin legt ein Buch vor, das mich zum Nachdenken anregte. Wie weit würde man selbst gehen, um sich und die Familie zu schützen? Wo ist die Schmerzgrenze dessen, was man aushalten und noch mittragen kann? Schwerwiegende Entscheidungen müssen getroffen werden
Ich persönlich hätte anders reagiert als Cecilia. So ganz kann ich die ihrigen nicht nachvollziehen, aber glücklicherweise stecke ich auch nicht in dieser Situation.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erleben dürfen und das mit der Stimme der Schauspielerin Anke Lanak. Es war ein Erlebnis, der Stimme lauschen zu dürfen. Sie hat die Geschichte lebendig werden lassen, mit unterschiedlichen Stimmen gesprochen, so dass auch keine Zweifel aufkamen, wer gerade spricht. Kinderstimmen kamen kindlich rüber, so dass es sehr authentisch wirkte.

Die Kombination zwischen dem Können von Liane Moriarty, eine Geschichte zu erzählen und diese sprachlich wiederzugeben mit Anke Lanak ist absolut gelungen.

Ich empfehle diese Geschichte sowohl als Buch wie auch als Hörbuch sehr gern weiter.


Bewertung:


Zur Autorin: (übernommen von Ronin-Hörverlag)
Liane Moriarty ist eine australische Schriftstellerin und besaß schon immer die Leidenschaft zu lesen und zu schreiben. Die erste eigene Geschichte, "The mystery of deadman's isle", schrieb sie für ihren Vater, der ihr dafür ein Honorar von einem Dollar bot. Aber auch später schrieb sie Kurzgeschichten, einzelne Kapitel und vieles weitere, ohne daran zu glauben, jemals publiziert zu werden. Während des Studiums und als Teil dessen schrieb sie ihren ersten richtigen Roman, "Three Wishes" (dt. "Drei Wünsche frei"), welcher weltweit erhältlich war und schnell die Bestsellerlisten stürmte. Hierfür erhielt sie den Fred Rush Convocation Prize. Heute ist Liane Moriarty Vollzeit-Autorin und trifft mit ihren Büchern weiterhin den Geschmack ihrer Fans, so auch in ihrem aktuellen Buch "Vergiss ihn nicht".

Die Bibliographie von Liane Moriarty und unsere Rezensionen findet ihr auf unserer Autorenseite 

Von Liane Moriarty wurden gelesen / gehört und rezensiert:
  


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 22. Juli 2016

[Rezension] Veit Etzold - Skin



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 414
ISBN: 978-3-404-17375-4
Erscheinungstermin: 17. Juli 2016 
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe


Klappentext gem. Lübbe:
Als Christian den Link zu dem Video anklickt, ist er entsetzt über das, was er sieht: einen bis zur Unkenntlichkeit entstellten menschlichen Körper, der regungslos auf dem Wasser eines Swimmingpools treibt. Das ist nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von seltsamen Ereignissen, die sich in Christians sonst so geregeltem Leben plötzlich häufen. Doch als er sich der Polizei anvertraut, reagiert diese anders als erwartet. Christian hat das Gefühl, dass man ihm nicht glaubt. Als er weitere dieser grauenhaften Videos erhält, steht die Polizei plötzlich vor seiner Tür: Man hat herausgefunden, dass die E-Mails von seinem Account verschickt wurden. Und: Die Toten sind keine Fremden – Christian kannte sie alle ...


Rezension:
Christian König ist ein Quereinsteiger bei East Coast Consulting, kurz ECC genannt. Dahinter verbirgt sich eine Firma für Strategieberatung und sie sind eines der führenden Unternehmen der Welt in der Branche. Für Christian ist es die Chance, gerade im Hinblick darauf, dass er Philosophie studiert hat. Seit vier Wochen ist er bei ECC und schon steht ihm die Mitarbeit in einem entscheidenden Projekt an. Der BWG-Bank hat die Wirtschaftskrise schwer zugesetzt und ein amerikanischer Investor ist derzeit dabei, die Bank bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. ECC soll dies verhindern.

Privat läuft es für Christian sehr gut. Er ist mit Nicole Elvers liiert und beide planen zu heiraten. Erst kürzlich sind sie in eine neue Wohnung gezogen und sie wurde von Nicole liebevoll eingerichtet. Nicole selbst arbeitet im Bundestag, weiß aber durchaus, Arbeit und Privatleben zu trennen, im Gegensatz zu Christian, der seine Chance um jeden Preis nutzen und Karriere bei ECC machen will. Dafür arbeitet er weit über das normale Maß hinaus, sehr zum Unmut von Nicole, die sich immer mehr vernachlässigt fühlt. Christin vergräbt sich immer mehr in seine Arbeit - doch nicht jeder sieht gerne, wie sich sein Leben entwickelt.

Während er auf einen kurzen Besuch bei seinen Eltern ist, wird in seiner Wohnung eingebrochen und sein Firmenhandy gestohlen. Schnell ist Ersatz organisiert, doch Christian soll nicht zur Ruhe kommen. Kurz darauf erhält er von seinem eigenen Firmenaccount eine E-Mail mit einem Link - der ihn zu einem Video einer Wasserleiche führt. Christian ist geschockt und nachdem sich der Schreck gesetzt hat, wendet sich Christian an die Polizei. Frank Deckhard nimmt sich Christians Aussage an und lässt sich von ihm den Link zu dem Video schicken. Tatsächlich können sie im Nachhinein einige Details ausmachen, die sie schlussendlich zu einem Pool im Garten einer Villa führen - in dem eine Wasserleiche ist. Es handelt sich um den Hauseigentümer und dieser war einst Philosophie-Professor an der Universität, an der auch Christian studiert hatte und eben jener hatte es seinerzeit abgelehnt, Christians Doktor-Vater zu werden. Besteht hier ein Zusammenhang? Christian ahnt, wer auch immer ein Spiel mit ihm spielen mag - das ist erst der Anfang ...


Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie immer wieder der Faden gesponnen wird, der Christian mit allen aufgefundenen Leichen verbindet und sich somit die Schlinge um seinen Hals immer mehr zuzieht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, in diesem Buch hat es mir vor allem die Figur des Frank Deckhard angetan, denn dieser entspricht nicht dem typischen Polizisten-Klischee, sondern eher dem Gegenteil. Frank ist kein besonders einfacher Mensch, trägt privat mit unter viel Verantwortung und überhaupt hat er was gegen Menschen wie Christian, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden. Diese können sich, seiner Meinung nach, alles erlauben und werden selten zur Rechenschaft gezogen und das ist Frank ein absoluter Dorn im Auge. Den Schreibstil kann ich nur als spannend beschreiben, sodass mir das Buch sehr angenehme Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von Veit Etzold bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)


Der Autor:
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er zum Kinofilm "Matrix". Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Management-Ausbildung. Veit M. Etzold lebt in Berlin. (Text von Bastei Lübbe übernommen).








Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen.

Samstag, 4. Juni 2016

[Rezension] Christine Kabus - Insel der blauen Gletscher




Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 624 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2015 (15. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404171543
ISBN-13: 978-3404171545
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4,3 x 18,5 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ...
Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens – und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein …
Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil – und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht …

Zum Buch:
2013: Hannas Mann ist von einem Tag auf den anderen mit einer anderen abgehauen, während sie sich noch in Sicherheit wähnte und dachte, dass alles in Ordnung wäre.
Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann weg, Zeit, sich wieder eine Arbeit zu suchen. Sie war früher leidenschaftliche Reisereporterin und versucht, wieder in diesem Beruf Fuß zu fassen, was ihr auch gelingt.
Auch wenn der erste Auftrag darauf fußt, dass niemand anderes ihn übernehmen wollte, denn es sollte nach Norwegen gehen und anschließend nach Spitzbergen. Nicht gerade eins der Ziele, die Hanna sich ausgesucht hätte und doch übernimmt sie den Job.
1907: Emilie ist eine gebildete junge Frau und hofft, dass sie sich eines Tages ihren Mann selbst aussuchen kann. Das unterbindet jedoch ihr Vater, indem er ihr den passenden Mann schon ausgesucht hat.
Ihr jüngerer Bruder Max hat die Gelegenheit, im Auftrag seines Professors Studien in Norwegen zu betreiben, nur leider ist er nicht der Mensch dazu. Schon allein die Überfahrt mit dem dem Schiff wird ihm sicher zu schaffen machen, so dass er panische Angst vor diesem Auftrag hat. 
Emilie, die der Begegnung mit dem zukünftigen Auserwählten entgehen will, tauscht nach langem Zureden seitens Max den Platz mit ihm. Er bleibt bei ihrer Tante, bei der sich Emilie zur Zeit aufhält und sie unternimmt die Arktisexpedition für ihn, nicht wissend, dass sie sich in Gefahr begibt und ihr akribisch ausgedachter Plan über die Unkenntnis ihres Vaters schnöde versagt...

Das ist bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin Christine Kabus lese. Wie schon in dem ersten Buch arbeitet sie auch hier wieder in verschiedenen Zeitebenen.
Lange laufen die beiden Stränge 2013 und 1907 parallel und es ist nicht erkennbar, wo die beiden sich annähern könnten. Erst zum Ende des Buches lassen sich die Übergänge und Zusammenhänge erkennen.

Die Autorin erzählt zwei völlig unabhängige Geschichten. 
Im Jahr 2013 sieht Hanna, Hausfrau und Mutter, sich genötigt, wieder von vorn anzufangen. Hanna nimmt einen Auftrag an, der sie in ein Land führt, von dem sie nicht viel weiß, außer dass es die meiste Zeit des Jahres dort kalt und dunkel ist. Abgesehen von der Zeit, in der es so gar nicht dunkel wird, wo die Nacht zum Tag gemacht wird.
Aber dort einmal angekommen, besinnt sie sich bald eines besseren. Kåre Nybol, den sie anfangs für einen Hausmeister hielt, der aber Polarforscher ist, zeigt ihr, wie schön sein Land ist. Gemeinsam mit ihm kommen sie auch Dingen auf die Spur, die seit 100 Jahren im Dunklen liegen.

Mehr als hundert Jahre zuvor macht sich Emilie für ihren Bruder Max auf den Weg auf eine Arktisexpedition. Sie wird dort für ihn die Arbeiten erledigen, die ihm auferlegt wurde. Unter anderem wird sie dort Pflanzen sammeln, so sie denn in dem unwirtlichen Land welche finden würde.
Es gelingt ihr mühelos, so gut wie jeden zu täuschen, dass sie ein Mann ist, denn als solcher nimmt sie bei der Expedition teil. Keine Arbeit ist ihr zu schwer, im Gegenteil, schafft sie doch teilweise mehr als die Männer.
Selbst ihr angeblich Zukünftiger ist mit auf der Expedition, dem sie sich jedoch ebenfalls nicht zu erkennen gibt. Mit den meisten Männern kommt sie klar, nur der wortkarge Arne hat es ihr angetan, für ihn empfindet sie mehr als erlaubt. Aber er ist auch der Erste, der das gemeinsame Schiff verlässt. Das eigentliche Abenteuer beginnt nun auch für sie, das ihr fast das Leben kostet.

Die beiden Protagonistinnen Hanna und Emilie trennen mehr als 100 Jahre. Beides sind starke Persönlichkeiten, die nicht den einfachen Weg gehen. Eine einmal gefällte Entscheidung wird bis zum Schluss durchgezogen.

Selbst wer noch nicht in Norwegen gewesen ist, fühlt sich nach der Lektüre dort nicht fremd. Christine Kabus gelingt es mit Leichtigkeit, den Leser an die Hand zu nehmen und ihm das Land, die Menschen und die Kultur dort näher zu bringen. Die Beschreibungen sind unglaublich genau, so dass man sich förmlich an Ort und Stelle versetzt fühlt. Man fühlt mit, spürt die Kälte und leidet mit an der nicht untergehenden Sonne.

Die beiden Handlungen wechseln sich im Buch immer ab. Es gab Stellen, da hätte ich am liebsten ein Kapitel übersprungen, nur weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Aber auf die Art und Weise wird man durch das Buch gepeitscht, weil man es immer nicht aus der Hand legen mag.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Mit vielen von ihnen fühlt man sich verbunden, mag sie auf Anhieb. Natürlich gibt es auch die anderen, aber auch die sind authentisch widergegeben. 
Es macht einfach Spaß, sich auf das Buch einzulassen, eine fremde Welt kennenzulernen und gemeinsam mit Hanna ein Geheimnis zu lüften, das seit 100 Jahren darauf wartet, entschlüsselt zu werden. 
Trotz der mehr als 600 Seiten kommt keine Langeweile auf, findet man keine Längen im Buch. Einmal angefangen, gibt es kein Entkommen.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.  


Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Bastei Lübbe)
Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. 

Schon als Kind zog sie der hohe Norden, den sie zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte ihre Phantasie. Sie begann, die Sprache zu lernen und sich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Ihr erster Roman IM LAND DER WEITEN FJORDE ist eine Hommage an dieses faszinierende Land.

Von Christine Kabus wurden gelesen und rezensiert:
    

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 19. Mai 2016

[Rezension] Anthony E. Zuiker - Level 26: Dunkle Seele (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 430
ISBN: 978-3-404-16057-0
Erscheinungstermin: 20. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe


Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Strafverfolgungsbehörden teilen Mörder in verschiedene Kategorien der Bösartigkeit ein: angefangen bei Zufallstätern der Stufe 1 bis hin zu Folterern und Schlächtern der Stufe 25, deren Grausamkeit und Perversität sich dem normalen Begriffsvermögen entziehen.
Doch nun ist eine neue Kategorie entstanden. Eine bisher unbekannte Dimension des Schreckens. Und nur eine geheime Elitetruppe weiß davon. Sie hat den Auftrag, die gefährlichsten Killer und Psychopathen der Welt auszuschalten. Bisher gehört nur eine Person in die neue Kategorie.

Seine Opfer: Jeder 
Seine Methoden: Alles, was ihm geeignet erscheint 
Sein Alias: Sqweegel 
Seine Einstufung: Level 26


Rezension:
Sqweegel ist ein Killer, wie ihn die Welt noch nicht erlebt hat. Jeder, der seinen Weg kreuzt, ist ein potentielles Opfer. Auch hat Sqweegel keine bevorzugte Tötungsart - er tötet mit allem, was ihm zur Verfügung steht. Er ist ein Kategorie-26-Killer, einer der gefährlichsten der Welt. Nur ein Mann scheint in der Lage zu sein, diesem Killer Einhalt zu gebieten.

Steven Dark war einst ein erfolgreicher FBI-Agent, dessen Aufgabe es war, eben solche Killer wie Sqweegel zu jagen und zu stellen. Steve war in seinem Job sehr erfolgreich, der erfolgreichste überhaupt, doch der Preis dafür war hoch - zu hoch. Seine gesamte Familie wurde Opfer eines Killers. Seitdem ist Steve nicht mehr der Mann, der er einst war.

Steve flüchtete in den Alkohol und stürzte immer weiter ab. Zeitweise verließ er nicht einmal mehr das Haus, um sich Nachschub zu besorgen, sondern ließ sich diesen liefern. Das Ende seiner Tage schien vorherbestimmt, doch alles sollte sich ändern, als er spontan selbst sein Haus verließ, um neuen Alkohol zu besorgen. Durch Zufall lernte er Sibby kennen und diese Begegnung verändert sein Leben nachhaltig - denn so wie er zuvor dem Alkohol verfallen ist, so verfällt er Sibby und ihrer unbändigen Lebensfreude. Er schafft es, vom Alkohol loszukommen und zusammen mit Sibby baut er sich eine Zukunft auf. Als sie schwanger wird scheint das Glück perfekt - bis Sqweegel in sein Leben tritt. Fest steht - es kann nur einen geben: entweder Steve Dark oder Sqweegel ...


Der 1. Band der Level-26-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Interaktionen von Steven Dark und Sqweegel sowohl einzeln, als auch in Kombination zueinander gefallen. Einen Punkt Abzug muss ich aber geben und zwar wird man innerhalb der Story immer wieder darauf verwiesen, dass man sich entsprechende Sequenzen im Internet anschauen kann. Leider sind diese nicht mit übersetzt worden, ja nicht einmal Untertitel wurden eingearbeitet, was ich ziemlich schade fand. Zwar ergab sich die jeweilige Szene aus dem Film, doch hätte ich auch gerne die Dialoge korrekt verfolgt und das war mir so leider nicht ganz möglich. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Fasziniert war ich geradezu von der Figur des Steven Dark, denn dieser ist das, was man einen Kämpfer nennen kann, der einst ein gebrochener Mann war und es dennoch schaffte, sich ein neues Leben aufzubauen und bereit ist, für seine Familie und deren Glück alles zu tun. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat und ich hoffe, den anderen Teilen dieser Reihe bald habhaft zu werden.

Bewertung
 
Der Autor:
Anthony Zuiker, geboren am 17. August 1968, ist der Schöpfer und Produzent der TV-Thriller-Serie, CSI: Crime Scene Investigation (einschließlich CSI: Miami und CSI: NY). Ausgestrahlt in über 200 Ländern, erreicht die Serie 2 Milliarden Zuschauer und nahm so im Jahre 2008 zum wiederholten Male die Spitzenposition im Ranking der weltweit erfolgreichsten Fernsehserien ein. Anthony Zuiker lebt mit seiner Familie in Las Vegas und Los Angeles. (übernommen von Bastei Lübbe)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Samstag, 27. Februar 2016

[Rezension] Alex Flinn - Magical



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3-8387-1629-9
Erscheinungstermin: 20. Juli 2012
Format:
E-Book
Verlag: Bastei Entertainment


Klappentext gem. Amazon:
Zwei Stiefschwestern, die ungleicher nicht sein könnten. Die eine unscheinbar, aber in Wohlstand aufgewachsen, die andere schön, jedoch arm: Emma und Lisette. Anfangs wirken die beiden wie beste Freundinnen, doch Lisette ist boshaft und falsch. Emma will das nicht wahrhaben und hat immer wieder Mitleid mit Lisette, die vor Kurzem ihre Mutter verloren hat und sich erst noch in ihrem neuen Zuhause einleben muss. Doch dann verliebt sich Emma zum ersten Mal in ihrem Leben. Als Lisette ihr den Freund ausspannt, erhält Emma Hilfe von Kendra - ohne zu wissen, dass dieses seltsame Mädchen eine Hexe ist und ihr Spiegel magische Kräfte hat ... Kendra ist die Hexe aus Beastly, die den arroganten Kyle Kingsbury in eine Bestie verwandelte. Hier erzählt sie zum ersten Mal aus ihrem mehr als 350 Jahre währenden Hexenleben und berichtet, welche Rolle sie in verschiedenen Märchen gespielt hat.


Rezension:
Kendra ist eine Hexe, die während der Pest fast ihre gesamte Familie verloren hat. Durch Magie, von der sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal wusste, dass sie in ihr ist, gelang es ihr wenigstens, einen ihrer Brüder zu retten. Die beiden mussten seinerzeit fliehen, denn die wundersame Genesung des Jungen hätte nur Aufmerksamkeit erregt. Schlussendlich landen sie in einem Lebkuchenhaus, dass von einer Hexe bewohnt wird. Sie erkennt Kendra als eine der ihren an und unterrichtet sie in Magie, allerdings ist sie von dem Jungen mit der Zeit nur noch genervt, sodass sein Abgang in den Ofen fast unweigerlich ist. Doch Kendra gelingt es, die alte Hexe zu überlisten und ihren Bruder zu retten. Danach trennen sich ihre Wege.

In der Gegenwart ist Kendra noch immer jung und lebt in den USA. Sie geht zur Schule und ist dort lose mit Emma befreundet. Das junge Mädchen kommt aus gutem Hause und wird von ihrem Stiefvater wie ein eigenes Kind geliebt, doch Freunde hat diese Emma nicht wirklich. Am liebsten liest Emma "alte Schinken" und verbringt Zeit mit ihrem Stiefvater. Zu ihrer eigenen Mutter hat sie ein eher angespanntes Verhältnis. Es ist jetzt nicht so, dass Emma todunglücklich wäre, doch hätte sie gerne eine beste Freundin.

Tatsächlich scheint sich Emmas Wunsch zu erfüllen, wenn auch auf tragische Art und Weise. Aus einer vorherigen Ehe hatte Emmas Stiefvater eine leibliche Tochter, deren Mutter verstorben ist, sodass Lisette nun zu ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ziehen wird. Emma ist ganz aufgeregt, doch ihre Mutter versucht von Anfang an ihre Tochter zu warnen, dass Lisette ihr die Liebe zu ihrem Vater streitig machen könnte und das dies ihre Familie, wie sie bisher war, zerstören könnte. Doch Emma ist voller Hoffnung - endlich wird sie eine Schwester haben, auch wenn diese schöner ist als sie und begabter, doch sie ist nett zu ihr. Oder etwa nicht? Diese ganzen Missgeschicke, die Emma plötzlich in einem schlechten Licht stehen lassen, sind doch bestimmt nur Zufall und nicht durch Lisette absichtlich inszeniert, oder?


Magisch! Der Plot wurde bildhaft und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die früheren Episoden aus Kendras Leben gefallen, sei es zu Zeiten der großen Pest oder Anfang des 20. Jahrhundert, immer hatte ich das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und mit den Figuren mitzubibbern. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich denke, jeder Leser wird mit der Figur der Emma mitfiebern, wie sich die Situation mit ihrer Stiefschwester aufklärt, aber ehrlich, Emma ist einfach zu naiv und zu gut für diese Welt, zumindest zu Beginn des Buches. Zwar zeigt sie auch einige eher geheime Züge, doch im Grunde ist sie ein liebes und anständiges Mädchen. Lisette hingegen ist eine absolut manipulative Persönlichkeit, die dennoch in fast aller Augen Everybodys Darling ist. Kendra empfand ich von allen Figuren am authentischsten dargestellt, denn diese weiß um ihre Macht und ist sich nicht zu fein, ihren Mitmenschen mittels Magie die ein oder andere Lektion zu erteilen. Den Schreibstil kann ich als flüssig und spannend bezeichnen, ich war bei der Lektüre des Buches förmlich wie im Rausch und konnte mich zwischendurch kaum davon trennen.


Bewertung

Von Alex Flinn bereits gelesen und rezensiert: (Das Laufband ist erst sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)



Die Autorin:
Alex Flinn, geb.1966 in New York, lernte schon mit drei Jahren Lesen und wollte bereits mit Fünf Schriftstellerin werden. Heute ist sie eine vielfach preisgekrönte Jugendbuchautorin, die Märchen ganz besonders liebt und zahlreiche Bücher erfolgreich veröffentlicht hat. Im Baumhaus Verlag erschienen bereits ihr Romanbestseller Beastly, der auch verfilmt wurde, sowie der romantische Liebesroman Kissed. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Donnerstag, 7. Januar 2016

[Rezension] N.H. Kleinbaum - Der Club der toten Dichter



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978-3-404-11566-2
Erscheinungstermin: 26. Juni 1990
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe

Klappentext gem. Bastei Lübbe:
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...


Rezension:
Das Welton Internat in Vermont ist ein reines Jungeninternat, welches für die strenge Erziehung seiner Schützlinge bekannt ist. Neben dem Unterricht wird von den Jungen erwartet, sich exzessiv an außerschulischen Aktivitäten, die ihnen vorgeschrieben werden, zu beteiligen. Zeit für die Entfaltung einer eigenen Persönlichkeit bleibt ihnen nicht, doch sie wissen, wenn sie diese harte Schule überstehen, steht ihnen die Welt der weiterführenden Universitäten förmlich offen.

Todd Anderson ist einer dieser Schüler, der das Welton Internat auf Wunsch seines Vaters besucht. Er kennt es nicht anders, musste er sich doch bisher immer den Wünschen seines Vaters fügen, doch es soll sich alles ändern. Zu Beginn des neuen Schuljahres tritt ein neuer Englischlehrer seinen Dienst im Internat an: John Keating. Dieser ist selbst Absolvent des Internats, doch er ist anders, als die übrigen Lehrer, denn er versteht es zu leben.

Keating verlangt von seinen Schülern etwas, dass bisher noch niemand von ihnen erwartet: sie sollen sich entfalten. Mit Hilfe von Gedichten eröffnet er ihnen eine Welt, die sie dazu bringt, eigene Träume zu entwickeln und sich diesen zaghaft zu nähern. Die Jungen sind hellauf begeistert von ihrem neuen Lehrer und forschen nach und stoßen auf erstaunliches: zu Zeiten Keatings gab es einen "Club der toten Dichter" in Welton. Darauf angesprochen offenbart ihnen der Lehrer, was es damit auf sich hatte und die Jungen beschließen, den Club wieder aufleben zu lassen. Was jedoch mit den ersten Schritten in ein eigenständig bestimmtes Leben beginnt, endet tragisch ...


Oh Captain, mein Captain! Der Plot des Buches wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich den Film nicht gesehen habe, dies aber nach der Lektüre des Buches unbedingt nachholen möchte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Gerade die Figur des John Keating hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn er wirkte auf mich wie ein Sonnenstrahl in einer kalten und grauen Welt und mit seiner weltoffenen Art gelang es ihm, den Jungen Möglichkeiten zu offerieren, wie ihr Leben sein könnte. Den Schreibstil empfand ich als emotional und fesselnd erarbeitet, sodass ich mich von dem Buch gar nicht trennen mochte.

Bewertung
 
Die Autorin:
Nancy H. Kleinbaum (* 1948) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie als Autorin des Romans zum Film „Der Club der toten Dichter“, den sie 1989 auf der Grundlage des Drehbuchs von Tom Schulman schrieb. (übernommen von Wikipedia)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

Dienstag, 17. November 2015

[Rezension] Eva Völler - Leg dich nicht mit Mutti an



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (7. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404166485
ISBN-13: 978-3404166480
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3 x 18,5 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
„Ich liebe dieses Haus mehr als mein Leben!“, sagte ich verzweifelt. „Ich würde eher sterben, als es aufzugeben!“
Der Bankdirektor betrachtete mich mitleidig. „Glauben Sie mir, manche alten Häuser stößt man besser ab, statt sich dafür Schulden aufzuhalsen.“
„Was heißt alt?! Es ist genauso alt wie ich!“
Er blätterte den Kreditantrag durch und legte den Finger auf die Stelle mit meinem Geburtsdatum. „Äh, ja. Nun, ich fürchte, dann ist es schlimmer als ich dachte.“
Annabells Nerven liegen blank. Nicht, dass die anstehende Haussanierung und der Alltag als alleinerziehende Mutter dreier ebenso liebenswerter wie nervtötender Kinder schon aufreibend genug wären … Nein, jetzt taucht plötzlich ihre chaotische Hippie-Mutter auf, um zu „helfen“. Und dann droht auch noch zusätzliche familiäre Unterstützung – von Annabells äußerst resoluter Schwiegermutter …

Zum Buch:
Das fehlte Annabell auch noch. Es reicht nicht, dass sie Witwe ist und für drei Kinder allein sorgen muss. Als sie einen Kredit bei der Bank aufnehmen will, wird dieser abgelehnt. Sie hätte keine Sicherheiten. Was nun?
Sie will die Bank gerade verlassen, da platzt sie in einen Banküberfall hinein, vereitelt ihn, wird jedoch angeschossen.
Um das Maß voll zu machen, steht ihre Mutter vor dem Krankenbett und erklärt ihr, sie sei zur Hilfe herbei geeilt. Natürlich darf in dem Durcheinander die Schwiegermutter nicht fehlen, die auch noch mit von der Partie ist.

Der Kredit, den sie für ihr marodes Haus beantragen wollte, wird ihr nun doch noch genehmigt, welch eine Freude für Annabell. Schnell beauftragt sie Handwerker und schon kann sie sich an einem Leben auf einer Baustelle erfreuen.
Als das Dach abgeckt ist, verschwindet der Dachdecker mit dem Geld ihrer bereits gezahlten Pfannen und seinen Leuten nach Nirgendwo.
Nun ist guter Rat teuer, notdürftig wird das Dach abgedeckt, aber ohne Pfannen, kann auch der nächste Dachdecker nicht viel ausrichten. Für neue ist kein Geld mehr da.
Annabell muss sich etwas einfallen lassen, denn wie lange wird der Regen auf sich warten lassen? ...

Ein wunderbar humorvoller Roman, in dem eine Witwe ihren Mann steht.
Die Familie an sich ist schon etwas chaotisch, die Tochter Sophie macht gerade mit ihren 17 Jahren ihren Führerschein, braucht aber zum Fahren immer eine Begleitperson.
Ihrem Sohn Benedikt gelingt es nicht, bei einer Freundin zu bleiben. Ständig bringt er neue Freundinnen ins Haus und Annabell hat längst den Überblick verloren.
Ihr Jüngster, Timo, ein Nachkömmling, der noch in die Kita geht, leidet unter mysteriösen Brechanfällen, sie sehr sporadisch auftreten und für die es scheinbar keine Diagnose gibt.

Tja, und dann gibt es auch noch plötzlich 2 Männer in ihrem Leben, die sich für sie interessieren. Der Bankdirektor und der Polizeibeamte Tobias, der wegen des Banküberfalls ermittelt.

Über allem schwebt kriminelle Energie, denn der Bankräuber, der sie angeschossen hat, würde sein Vorhaben gern vollenden und sie aus dem Verkehr ziehen, hat er doch die Vermutung, dass sie sich an mehr erinnert, als es momentan den Anschein hat.
Auch der getürmte Dachdecker taucht nicht mehr auf, ebensowenig wie das Geld für die Dachpfannen.

Annabell beobachtet akribisch den Himmel, immer hoffend, dass es nicht eher regnen möge, als bis das Dach gedeckt ist.

Dieses Buch birgt viel Potenzial und die Autorin Eva Völler hat alles ausgereizt.
Chaotisch, liebenswert und eine Frau, die man einfach mögen muss, ist ihre Protagonistin Annabell.
Ihre Familie und vor allem Mutter und Schwiegermutter komplettieren den Roman. Herrlich, wie die beiden alten Damen versuchen, aufeinander aufzupassen und zu helfen. 
Man kann nicht anders, man muss bei dem Buch lachen oder wenigstens das ein oder andere Mal schmunzeln. Zu verrückt sind die Einfälle, die der Autorin gekommen sind und die sie im Buch verewigt hat.

Die Protagonisten sind Menschen wie du und ich, behaftet mit ihren sympathischen Macken und Mucken. Wer hat die nicht und so findet man sich doch das ein oder andere Mal selbst wieder.

Es ist ein Buch, das man nach schwerer Literatur mal so eben nebenbei lesen kann. Der Unterhaltungsfaktor ist gegeben. Man kann ihn auf sich einwirken lassen, ohne Probleme wälzen zu müssen.
Ein Roman, der unterhaltet und ich glaube, genau das soll er auch tun.
Ich habe mich sehr gut mit ihm unterhalten und empfehle ihn gern weiter,


Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen von Bastei Lübbe)
Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." 
Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

Von Eva Völler wurden gelesen und rezensiert:




Danke, dass ihr vorbei geschaut habt