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Freitag, 23. Februar 2018

[Rezension] Kerstin Hohlfeld - Bevor die Stadt erwacht

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar




Leseprobe 


Eckdaten:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548288537
ISBN-13: 978-3548288536
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,1 x 18,7 cm

Inhalt gem. Ullstein:
Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zur Weihnachtszeit hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Ephraim möchte dem kleinen Jungen helfen. Doch dafür müsste er zum ersten Mal seit Monaten das Haus verlassen ...

Zum Buch:
Elias ist das einzige Kind seiner allein erziehenden Mutter Amelie. Um die beiden über die Runden zu bekommen, arbeitet Amelie auf 2 Arbeitsstellen. Um Zeit für Elias zu haben, arbeitet sie in der Nacht als Putzkraft und nach der Nachtschicht in einem Feinkostladen.
Elias ist ein feinfühliges liebes Kind, das spürt, wie schwer es seine Mutter hat. Es geht auf Weihnachten zu und er schreibt an den Weihnachtsmann einen Zettel mit dem Wunsch, dass seine Mutter es leichter hätte und nicht immer so müde wäre. Den Brief gibt er seiner Mutter, die ihn abschicken soll. 
Doch bei der Zustellung des Briefes geht etwas schief, denn er landet nicht wie gewünscht im Briefkasten, sondern bei dem griesgrämigen  Komponisten Ephraim Sasse.
Dieser lebt allein und zurückgezogen und versucht, eine Weihnachtsphantasie zu komponieren. Aber sein Kopf ist wie leer, hinzu kommt noch der Lärm und Stress, den der vor seiner Tür aufgestellte Weihnachtsmarkt mit sich bringt. Er ist mit sich und der Welt böse und behauptet, das würde man mit Absicht machen.

Als der Wunschzettel von Elias mitsamt gelieferten Backwaren bei ihm landet, hält er es für einen Trick, sich Almosen zu ergaunern. Er hadert mit sich und der Welt und lässt seinen Frust an allen anderen aus.
Doch der Brief bewirkt etwas in ihm und er springt über seinen Schatten und versucht, anderen zu helfen...

In der bezaubernden Geschichte von Kerstin Hohlfeld, die um die Weihnachtszeit spielt, geht es um die allein erziehende Amelie und ihren Sohn Elias, für den sie alles tun würde. Ohne zu murren hat sie 2 Jobs, damit sie ihre kleine Familie über Wasser halten kann. Aber durch die Missgunst anderer scheint nun einer der beiden Jobs wegzufallen und sie sieht sich in der Zwangslage.

Der Komponist Ephraim Sasse ist ein in sich zurückgezogener Kauz, der nur für seine Musik lebt, die ihm aber momentan abhanden gekommen scheint. 
Alles in seinem Leben geht seinen geregelten Gang, mit Abweichungen kann er schlecht umgehen. Er ist kein Menschenfreund und tut sich schwer mit ihnen, vor allem, wenn fremde Menschen seine Kreise berühren.
Als sich seine Haushälterin, die er wie ein Möbelstück behandelt, das Bein bricht und für eine ganze Weile ausfällt, sieht es schlecht aus mit seinem geregelten Tagesablauf. Der Ersatz für diese lässt sich nichts sagen und macht ihm das Leben schwer.

Amelies und Ephraims Wege kreuzen sich des öfteren und so bleibt es nicht aus, dass Ephraim von Amelies Nöten erfährt. Sie berührt etwas in ihm und so beginnt er den Versuch, ihr zu helfen.

Amelie ist die Mutter, die sich ein kleiner Junge nur wünschen kann. Sie ist immer für ihn da und versucht, seine Wünsche zu erfüllen. Sie ist fleißig und strebsam und hat ein Händchen für schöne Auslagen im Feinkostgeschäft. Aber sie hat ein Handicap, das ihr nun zum Verhängnis wird.
Ephraim ist ein Einzelgänger, immer mürrisch, unzufrieden und auf sich selbst bezogen. Ein Mann, den man nicht mögen muss und der alles andere als Sympathie in einem weckt. Und doch ist genau er es, der die größte Wandlung in der Geschichte durchmacht.

Es ist eine ans Herz gehende Geschichte, die nicht nur zur Weihnachtszeit gelesen werden sollte.
Sie berührt den Leser, macht ihn empfänglich für die Sorgen und Nöte anderer.
Das Buch spricht Dinge an wie existenziellen Arbeitsplatzverlust, finanzielle Nöte, Einsamkeit, aber auch den Wünschen auf ein besseres, leichteres Leben.

Neben den beiden Hauptsträngen von Amelie und Elias wie auch Ephraim gibt es viele kleinere Geschichten um Menschen mit ihren Sorgen und Nöten, die das Buch zu einem Ganzen machen.

Es ist ein wunderbares Buch, das mich angesprochen hat, das mich mitfühlen ließ und das man nicht aus der Hand legen mag.
Ich empfehle es sehr gern weiter und das nicht nur zur Weihnachtszeit.


Bewertung:



Zum Autorin: (Text übernommen von Ullstein)
Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach bekam sie erst einmal drei Kinder und sah lieber davon ab, für die Kirche zu arbeiten. Sie verlegte sich aufs Schreiben und veröffentlichte bereits mehrere Romane. 


Von Kerstin Hohlfeld wurden gelesen und rezensiert:
   


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag Ullstein
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 21. Dezember 2016

[Rezension] Raymond A. Scofield - Das Weihnachtswunder von Old Nichol



Leseprobe 



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008892
ISBN-13: 978-3352008894
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,4 x 19,6 cm

Inhalt gem. R & L:
Was ist das Weihnachtsglück?
Die Geschwister Anna und Benjamin sind vor einer Hungersnot aus Irland nach London geflüchtet. Im düstersten Winkel der Stadt geraten die Kinder in die Fänge des zwielichtigen Apothekers Fox und bald auch - unschuldig - in die Mühlen einer gnadenlosen Justiz. Kurz vor Heiligabend scheint alles Glück sie verlassen zu haben. Nur einer kann sie retten - aber der ist sehr klein und die Widrigkeiten sind ungeheuer groß…

Zum Buch:
Die große Hungersnot in Irland brachte auch die beiden Geschwister Anna und Benjamin nach London zu ihrer Tante. Das Glück hielt aber nicht lange an, denn die Tante verstarb, so dass die beiden nur noch sich selbst hatten. Sie lebten weiterhin in der Behausung der Tante, die dem Apotheker Fox gehörte. Dieser sah jedoch zu, wo er blieb  und nutzte die Abhängigkeit der beiden aus.
Fox wusste, dass deren Tante irgendwelche Aufzeichnungen getätigt hatte und wollte in deren Besitz kommen.

Benjamin hatte den Ehrgeiz, Geld zu verdienen, so dass er sich von Fox welches lieh, um als Schuhschwärzer zu arbeiten. Was er nicht wusste war, dass die Schuhschwärzer in einer Gilde sein mussten, um auf der Straße arbeiten zu können. Er jedoch war ein Ire, ein Paddy, und die hatten keine Chance, in die Gilde aufgenommen zu werden. So sieht er auch gleich zu Beginn seine Chancen schwinden. Aber Fox hat etwas völlig anderes für Benjamin im Sinn, womit er seine Schulden abarbeiten kann.

Anna arbeitet bei der Witwe Crackpickle, die ein Spielwarengeschäft betreibt. Eine ernste Frau, die nie lacht.
Als sie jedoch kurz vor Weihnachten die Nachricht erhält, dass ihre beiden Söhne bei einem Unglück auf See ums Leben kamen, ist sie mit sich und der Welt im Hader, treffen wird es jedoch Anna, der sie die Schuld daran gibt und die sie sofort aus dem Haus jagt. Aber Anna gibt nicht auf, bei ihr vorzusprechen, bis sie eines Tages einen folgenschweren Auftrag von ihr übernimmt ... 

Anna und Benjamin scheint alles Glück dieser Welt verlassen zu haben, denn es gelingt ihnen nichts mehr. Nicht nur, dass Benjamin von einem wirklich schlimmen Husten geplagt wird, der ihn fast in den Tod treibt, auch arbeitsmäßig steht es sehr schlecht für sie. Durch widrige Umstände geraten beide unabhängig voneinander in die Mühlen einer grausamen Justiz, wo ihnen übel mitgespielt wird.
Aber sie haben auch Freunde, sogar einen, den sie weder kennen noch jemals zu Gesicht bekommen haben.
Wasmut Waòismuotth, Earl and Pearl of Loungflègéllan and Leaingscúll-Murphy-Gwòynnsdrough, letzter legaler Großneffe des letzten rechtmäßigen Großcallaghan von Cork und Lowbutton, so sein vollständiger Name, ist fingernagelgroß und grün - ein echter irischer Leprechaun. Die Tante der beiden Kinder hatte ihn dazu verpflichtet, auf die Kinder achtzugeben und genau das macht er mit weiterer menschlicher Hilfe.

Es ist ein wunderbarer Roman, der in der Weihnachtszeit spielt und sich den Schauplatz London ausgesucht hat. Wer bereits Charles Dickens "Oliver Twist" kennt, fühlt sich mit diesem Buch ebenfalls in die Zeit und Gegend versetzt. Eine Gegend voller Hinterhöfe, Schmutz, Unrast und Menschen, die nicht immer alle lautere Absichten haben. Aber es finden sich auch Freunde und Freundschaften, die alle Widrigkeiten überwinden. Die Hoffnung ist das letzte, was stirbt, was fehlt, ist ein wenig Glück.

Ich habe ehrlich gesagt überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen wollte, denn das erste Buch des Autors hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, aber ich wollte ihm eine weitere Chance geben.
Was bin ich froh, dass ich es getan habe, denn mit diesem Buch hat er mich überzeugt.
Auch bin ich schon lange ein Fan der kleinen grünen irischen Kobolde, den Leprechauns, die nicht nur am anderen Ende des Regenbogens sitzen und ihren Goldschatz bewachen, sondern die eigentlich immer ihre eigenen speziellen Macken haben. So natürlich auch Wasmut. Seine Sprache laut zu sprechen, bringt Spaß beim Lesen.
Ein wunderbares Buch über Hoffnung, Glück, Vertrauen und Freundschaft und einem Zusammengehörigkeitsgefühl, das es sich wirklich lohnt zu lesen.

Für dieses Buch spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.


Bewertung:

Zum Autor:
(Text übernommen vom Verlag Rütten & Loening)
Raymond A. Scofield heißt eigentlich Gert Anhalt und ist Reporter beim Zweiten Deutschen Fernsehen. Viele Jahre hat er für das ZDF aus China und Japan berichtet und zahlreiche Romane und Thriller verfasst, darunter »Der Jadepalast« und »Die Tibet-Verschwörung«. Zuletzt erschien von ihm der Bestseller: „Der große Lord“ – eine Fortsetzung des Klassikers „Der kleine Lord“ von Frances Hodgson Burnett.

Von Raymond A. Scofield wurden gelesen und rezensiert:
 

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 20. Dezember 2016

[Rezension] Angela Ochel - Ein Weihnachtsmann fürs Leben



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 374663279X
ISBN-13: 978-3746632797
Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,2 x 18,8 cm

Inhalt gem. Aufbau:
Ein Fest zum Verlieben.
Luisa will ihrer Mama dieses Jahr etwas ganz Besonderes zu Weihnachten schenken: einen Mann. Schließlich fehlt ihr der noch zum Glück. Das sagt sie zumindest immer. Und weil Luisa schon weiß, dass die Weihnachtsgeschenke aus dem Kaufhaus kommen, sucht sie hier nach einem Mann für Mama. Bloß, woher weiß man, wer der Weihnachtsmann fürs Leben ist?
Berührend und wunderschön erzählt: Ein modernes Weihnachtsmärchen.

Zum Buch:
Die 5-jährige Luisa hört ein Gespräch, dass ihre Mama und Oma führen. Da geht es um einen Prinzen, den sich ihre Mama wünscht, aber woher nehmen?
Luisa, die 7 € gespart hat, hat einen Plan. Mit Hilfe ihrer Freundin entwischt sie aus der Kita und geht ins Kaufhaus Wunder, in dem auch ihre Mutter als Fotografin arbeitet. Dort macht sie sich auf die Suche nach dem Prinzen und will den ihrer Mutter zu Weihnachten schenken. Die Suche jedoch gestaltet sich alles andere als leicht...

Luisa, die durch ihre vielen Besuche auf Mutters Arbeit die meisten der Verkäufer und Angestellten kennt, hofft auf deren Hilfe bei der Suche nach dem Traumprinzen für ihre Mutter. Sie stellt sich schon die Frage, warum ihre Mutter einen Prinzen haben möchte. Zum Reden hat sie ja schließlich Oma und zum liebhaben sie. Aber sie will ihrer Mutter gern diesen Wunsch erfüllen.
Auf ihrer Suche trifft sie auf Menschen, die ihr ihre eigene Geschichte erzählen, wie sie ihre Ehepartner kennengelernt haben. Luisa hört aufmerksam zu und fügt anschließend den Anforderungen, die der Prinz mitbringen muss, weitere wichtige hinzu.

Luisa ist die Protagonistin des Buches. Ein kleines 5-jähriges Kind, das seiner Mutter einen Wunsch erfüllen wird, auch wenn sie ihn nicht ganz nachvollziehen kann. Sie ist taff, clever, ein wenig vorlaut, aber absolut liebenswert.
Die Geschichte ist vom Schreibstil her so geschrieben, als hätte Luisa sie geschrieben. Kindlich, verständlich und sehr gut nachvollziehbar. Ich denke mir, dass man die Geschichte auch einem Kind vorlesen könnte, es hätte mit dem Verstehen sicher keine Probleme.
Worte, die Luisa vom Alter her nicht verstand, wurden ihr erklärt, so dass auch ein kleines Kind der Geschichte folgen könnte.

Ein kleines Mädchen, das viel bewirkt. 
Mit ihrem unglaublichen Optimismus, den Prinzen zu finden und dem Umdenken bei bestehenden Gegebenheiten wirkt sie echt. 
Sie stiftet einige Unruhe im Kaufhaus, ungewollt. Aber es bewirkt auch ein Umdenken bei dem ein oder anderen. Luisa macht sich Gedanken, nicht nur um sich, ihre Mutter oder ihre Belange, sondern auch um andere, von denen sie gehört hat.

Es ist ein wunderbarer Roman, der kurz vor Weihnachten spielt. Mit einer reizenden Protagonistin macht es einfach nur Spaß, sich auf das Buch einzulassen und Luisa bei ihrer Suche nach dem Glück für ihre Mutter zu suchen.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Aufbau-Verlag)
Angela Ochel, 1970 in Bielefeld geboren, arbeitete lange Zeit als Projektleiterin. Den Stoff für ihre Romane findet sie in ihrer eigenen Familie. Angela Ochel lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen bei Frankfurt am Main. Im Aufbau Taschenbuch liegen bisher ihre Romane „Ein Baby und zwei Opas“ und „Ein Weihnachtsmann fürs Leben“ vor. Mehr zur Autorin unter www.angelaochel.de.

Auf diesem Weg möchte ich mich recht herzlich beim Aufbau Verlag bedanken,


der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 19. Dezember 2016

[Rezension] Ines Thor - Ein Stern über Sylt



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008914
ISBN-13: 978-3352008917
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,7 x 19,6 cm

Inhalt gem. R & L:
Weihnachten am Meer.
Weihnachten auf Sylt! Was kann es Schöneres geben? Doch nicht für Thiemo, der eigentlich von der Insel stammt. Als er kurz vor Heiligabend mit seiner Freundin nach Kampen reist, um dort mit ihren reichen Freunden zu feiern, beschleichen ihn immer mehr Zweifel, ob die verwöhnte, launische Victoria die richtige für ihn ist. Um ihr ein Weihnachtsgeschenk machen sie zu können, bestiehlt er eine alte Frau. Doch ausgerechnet sie begrüßt ihn wie einen Sohn und lädt ihn zu sich ein. Als er die alte Dame besucht, um das Geld zurückzubringen, erlebt Thiemo die größte Weihnachtsüberraschung seines Lebens.

Zum Buch:
Thiemo wird dieses Jahr nicht wie gewohnt Weihnachten mit seiner Mutter verbringen, sondern mit Freunden auf Sylt. Seiner Mutter gegenüber hat er ein schlechtes Gewissen, aber diese begrüßte die Entscheidung ihres Sohnes.
Die Freunde, mit denen er nach Sylt gefahren ist, sind seine Mitkommilitonen. Diese sind, im Gegensatz zu ihm, von Hause aus reich betucht und können den Wert des selbst erarbeiteten Geldes nicht schätzen.
Auch Victoria ist mit dabei, die seine Freundin ist, ihre Gunst aber auch anderen schenkt.
Längst ist er sich nicht mehr sicher, ob er in Victoria das sieht, was er sehen möchte. Das, was er stattdessen zu sehen bekommt, lässt ihn immer mehr an ihr zweifeln. Möchte er wirklich der Freund von Victoria sein?
Als sie dann noch äußert, dass sie ihre Gunst demjenigen schenken wird, der ihr ein ganz besonderes Geschenk zu Weihnachten macht, macht es Klick in seinem Kopf ...

Geld verdirbt den Charakter, ein geflügeltes Wort, an dem wahrlich was dran ist. Wer nie den Wert des Geldes schätzen gelernt hat, dem alles in seinem Leben bis dato zufloss und der es mit vollen Händen auszugeben weiß, hat keinen Bezug zur Realität mehr.
Victoria ist solch eine Person. Oberflächlich und ichbezogen, scheint sich alles nur um sie zu drehen.
Sie und ihre Freunde flüchten vor den familiären Weihnachtsfesten und wollen auf Sylt gemeinsam feiern. Aber sie wissen nicht einmal, wie man das Fest feiert, wie man es organisiert und was dazuhört. Selbst etwas organisieren - wozu, wenn man Angestellte hat, die diese Arbeiten erledigen können?
Thiemo ist in dieser Runde der einzige Bodenständige. Seine Mutter ist alleinstehend und musste jeden Pfennig bedacht ausgeben. Er geht nebenbei jobben, um das Studium finanzieren zu können. Auf Sylt hat er sich nur eingelassen, weil er dort auch seine Studien betreiben kann.
Aber die Fahrt nach Sylt lässt ihn auch sich selber besser kennenlernen, denn er hätte nie gedacht, dass es soweit kommt, dass er einer alten Frau Geld stehlen würde.

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte von der Autorin Ines Thor.
Mit ihren 144 Seiten hat man sie schnell durchgelesen. Man mag sie auch gar nicht aus der Hand legen, wenn man erst einmal ins Buch hineingeschnuppert hat.

Als Leser begleitet man Thiemo mit seinen Freunden nach Sylt und ist dabei, wie er sich seine Gedanken um eben diese Freunde und speziell zu Victoria macht. Ihretwegen begeht er eine Dummheit, die er versucht, wieder geradezubiegen.
Dabei begegnen ihm Menschen, die sich völlig von seinen Freunden unterscheiden, die ihm aber bald mehr geben, als es seine Freunde können.

Geld und Macht sind nichts gegen Liebe und Herzlichkeit, das hat die Autorin deutlich zu Papier gebracht.
Aber sie wartet zum Ende hin auch noch mit einer Überraschung auf, die man vielleicht schon ahnen konnte, die aber doch so nicht vermutet wurde.

Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Verlag Rütten & Loening)
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Von Ines Thorn wurden gelesen und rezensiert:
 


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Samstag, 17. Dezember 2016

[Kinderbuch-Rezension] Thomas Brussig - Die Weihnachtsgans Hermine




Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351036485
ISBN-13: 978-3351036485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 1 x 24,1 cm

Inhalt gem. Aufbau:
Es geht um seinen Ruf als bester Fernsehkoch. Denis F. Degenkolb will das weihnachtliche Kochduell mit einem Gänsebraten gewinnen. Da kommt es ihm gerade recht, dass per Post ein großes Paket mit der Aufschrift »Lebende Tiere« eintrifft, aus dem eine Gans ihren Kopf reckt. Seine Kinder taufen sie Hermine. Besonders der sechsjährige Fabio hat seinen Spaß mit ihr, nachdem er entdeckt hat, dass sie sofort stillsteht, wenn man einen Staubsauger einschaltet. So ist das Glück allgemein, bis Vater Degenkolb sein Messer wetzt und »zur Sache kommen will«. Unter lautem Geschnatter reißt Hermine aus. Fabio ist untröstlich, Vater Degenkolb hat ein schlechtes Gewissen und die Mutter den rettenden Einfall.

Thomas Brussigs sprechende Gans Hermine könnte eine Urenkelin der bei Jung und Alt beliebten Weihnachtgans Auguste von Friedrich Wolf sein: keck, witzig und liebenswert. Ein Lesespaß für die ganze Familie.

Zum Buch:
Der Klappeninhalt des Verlages gibt den Inhalt zum Buch schon so genau wieder, dass ich an dieser Stelle nichts hinzufügen möchte, ohne mehr zu verraten.

Vielen ist die Geschichte der Weihnachtsgans Auguste von Friedrich Wolf ein Begriff. Ich persönlich kenne sie seit mehr als 50 Jahren und erfreue mich noch immer an ihr. Es ist eine, die, auch ohne dass man sie wiederholt nachlesen muss, im Kopf hängen geblieben ist.
Nun hat Thomas Brussig in Anlehnung an diese Originalgeschichte eine neue Weihnachtsgans geschaffen - Hermine.

Auch Hermine soll das ursprüngliche Schicksal von Auguste teilen, nämlich einen Ehrenplatz auf der weihnachtlichen Festtafel erhalten.
Aber auch hier kommt es anders als man denkt. Schnell hat das angedachte Essen einen Namen erhalten und gehört zur Familie. Die Kinder haben Hermine ins Herz geschlossen und Eigenheiten der Gans festgestellt.
Als es ihr dennoch an den Kragen bzw. Hals gehen soll, bekommt sie flinke Füße, mit denen sie sich auf und davon macht. Eine Suchaktion findet statt.

Es ist eine herrliche Weihnachtsgeschichte, die der Autor Thomas Brussig geschrieben hat. Mit wundervollen Zeichnungen wird das Buch komplettiert, die von der Illustratorin Katja Wehner in Szene gesetzt wurden.
Zu jeder gedruckten Seite gehört passend dazu eine Illustration.

Das Buch ist hervorragend geeignet zum Vorlesen, selbst lesen und zum anschauen.
Der Preis an sich ist recht hoch, aber die Wertigkeit des Buches rechtfertigt den Preis. Es ist ein Hardcover-Buch und teilweiser Leinenbespannung. Diese wurde zusätzlich mit Gold bedruckt, so dass man mit dem Buch eine wirklich schöne und wertige Ausgabe in Händen hält. Ob das was für Kinderhände ist, sei dahingestellt, die Erwachsenen erfreuen sich definitiv daran. 

Für mich ist diese Geschichte gleichzeitig eine mit Blick auf die Vergangenheit in Richtung Auguste. So wie mich Auguste erfreute, tat das auch Hermine. Beide ähneln sich, sind aber nicht gleich.
Wer Auguste mag, wird auch die sprechende Hermine ins Herz lassen.

Mir hat diese Geschichte gefallen und ich hoffe, dass sie viele Leser finden wird.

Bewertung:




Zum Autor:
(übernommen vom Aufbau-Verlag)
Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, wuchs im Ostteil der Stadt auf und arbeitete nach dem Abitur u. a. als Möbelträger, Museumspförtner und Hotelportier. Er studierte Soziologie und Dramaturgie und debütierte 1991 unter dem Pseudonym Cordt Berneburger mit dem Roman „Wasserfarben“. 1995 erschien sein in zahlreiche Sprachen übersetzter und ebenfalls verfilmter Roman „Helden wie wir“. Nach dem Film „Sonnenallee“ schrieb er die Romanversion „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. 2004 erschien „Wie es leuchtet“ und zuletzt „Das gibts in keinem Russenfilm“ (2015), wo man erfährt, warum die DDR bis heute als höchst erfolgreicher Staat existiert und wie „Wasserfarben“ entstand.


Auf diesem Weg möchte ich mich recht herzlich beim Aufbau Verlag bedanken,


der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 6. Dezember 2016

[Hörbuch-Rezension] Karen Christine Angermayer - Schnauze, das Christkind ist da!


Hör- und Leseprobe



Eckdaten:
Audio CD
Verlag: cbj audio; Auflage: Gekürzte Lesung (3. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837134725
ISBN-13: 978-3837134728
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1 x 14,1 cm

Inhalt gem. Amazon:
Tierische Aufregung bei Mischlingshund Bruno und Katzendame Soja, denn Brunos Frauchen erwartet ein Baby! Und das an Heiligabend! Das wirft einige Fragen auf: Ist das Baby etwa das Christkind? Vor allem aber – was ist eigentlich mit Brunos und Sojas Geschwistern passiert? 24 Tage später sind Soja und Bruno nicht nur um einiges klüger, sondern auch um mehrere Familienmitglieder reicher ...
Ein Weihnachtshörbuch in 24 Kapiteln inklusive Adventskalender.

Zum Hörbuch:
Gerade noch liegt Bruno, der Hund der Familie, gemütlich auf der Erde und denkt, wie angenehm ruhig sein Leben doch ist. Ganz im Gegenteil zu dem turbulentem Weihnachten vom letzten Jahr, wo ihn Katzendame Soja mit ihrem Yoga genervt hatte. Da fällt ihm ein, dass sein Frauchen gesagt hätte, dass es eine Überraschung geben würde.
Tja, die Überraschung ist doch tatsächlich Soja, die plötzlich neben ihm steht. Ihr Frauchen hat sich, wie schon im letzten Jahr, auf eine Reise begeben und Soja hier abgegeben.
Oh weh, denkt Bruno, nun ist es doch mit der Ruhe vorbei, die er so sehr genießt.

Soja ist es auch, die ihm erzählt, dass Brunos Frauchen ein Baby erwartet und das auch noch in nächster Zeit. Ja sicher, diese ist ein wenig fülliger geworden, aber ein Baby? Machen die nicht Krach und ist es dann mit seiner Ruhe nicht endgültig vorbei?
Auch fällt ihm ein, dass er seinerzeit, als er noch ein kleiner Welpe war, einen kleinen Bruder hatte. Was mag aus ihm geworden sein? Eine Frage, der Soja nachzugehen gedenkt...

Was für ein schönes Hörbuch. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Bruno und Soja erzählt.
Soja wird von der Schauspielerin Andrea Sawatzki gesprochen und Bruno vom Schauspieler Christian Berkel. Beides sind erfahrene Sprecher, die ihr Handwerk verstehen und das auch gekonnt für dieses Hörbuch umgesetzt haben.

Die Geschichte ist in 24 Kapitel unterteilt, so dass man als Leser oder auch Vorleser die Möglichkeit nutzen kann, es für jeden Tag eines Adventskalenders zu lesen. 
Es macht Spaß zu erfahren, wie sich Bruno und Soja miteinander arrangieren und mit den Gegebenheiten klar kommen.
Witzig und humorvoll begleitet man die beiden über 24 Tage und erfreut sich an allem, was sie unternehmen und erleben.

Dieses Buch ist bereits der zweite Teil um die Protagonisten Bruno und Soja. Den ersten Teil kenne ich leider nicht, was ich schon das ein oder andere mal bedauert habe. Gern hätte ich gewusst, was die beiden beim vorjährigen Weihnachten erlebt haben, aber das kann man ja noch nachholen.

Die Hülle der Hörbuch-CD ist ebenfalls wie ein Adventskalender gestaltet, auf der man die Möglichkeit hat, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Eine super Idee, wie ich finde.

Für Leser, Vorleser und Zuhörer eine wundervolle Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Reiheninfo:
Teil 01: Schnauze, es ist Weihnachten!
Teil 02: Schnauze, das Christkind ist da!

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen von Randomhouse)
Karen Christine Angermayer studierte Diplom-Photoingenieurwesen an der Fachhochschule in Köln und arbeitete beim Film, bevor sie sich im Jahr 2000 selbstständig machte und sich noch einmal völlig neu rund ums Wort und das erfolgreiche Schreiben ausbilden ließ. Mehr als 15 Jahre lang arbeitete sie als Autorin, Referentin, Schreibcoach und Trainerin für Privatpersonen und Unternehmen. Ihre Kinderbücher, Jugendbücher und Sachbücher werden international gelesen. Seit 2014 ist sie Geschäftsführerin des sorriso Verlags (www.sorriso-verlag.com) und begleitet als Verlegerin und Buch-Coach andere Menschen bei der Entstehung ihrer Bücher.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 5. Dezember 2016

[Rezension] Petra Schier - Weihnachtswunsch 03: Vier Pfoten retten Weihnachten



Leseprobe



Eckdaten gem. Weltbild:
Produktdetails
2016, 382 Seiten, Maße: 12,5 x 18,7 cm, Geb. mit Su., ISBN-10: 3959731574, ISBN-13: 9783959731577, Erscheinungsdatum: 20.10.2016

Inhalt gem. Weltbild:
Die Designerin Elena hat nach ihrer Scheidung die Nase voll von Männern. Dann aber, kurz vor Weihnachten, begegnet sie dem jungen Witwer Steffen und verliebt sich in ihn. Alles könnte wunderschön sein, auch für Steffens Kinder Sabrina und Jan. Doch Elena und Steffen schrecken noch vor einer neuen Beziehung zurück. Zum Glück gibt es die charmante Cocker Spaniel-Dame Lulu. Und Lulu setzt alle ihre Fähigkeiten ein, um ihren Lieblingsmenschen und den zwei Kindern zu einem wunderbaren Weihnachtsfest zu verhelfen.

Zum Buch:
Elena ist Designerin, sehr erfolgreich und Besitzerin eines eigenen Modelabels. Sie ist geschieden und leckt sich noch immer die Wunden, die sie sich von der Trennung ihres Ehemannes zugezogen hat. Ihr Leben spiegelt sich in diversen bunten Zeitungen wider.
Als Elena bei der Weihnachtsaktion einer Zeitschrift mitmacht, landet sie bei dem Witwer Steffen und seinen beiden Kindern. Dort soll sie für 2 Monate als Nanny tätig sein. Mit den Kindern versteht sie sich auf Anhieb prächtig, nur Steffen verursacht ihr leichte Schmetterlinge im Bauch.
Sie ist noch nicht bereit für eine neue Beziehung, wie auch Steffen selbst nicht, dessen Frau bereits vor 4 Jahren gestorben ist.
Aber beide haben nicht mit dem Hundefräulein Lulu gerechnet, die mit Santa und den Elfen etwas ganz bestimmtes im Sinn hat...

Petra Schier und ihre Weihnachtsgeschichten. Da ist von vornherein klar, dass man eine Geschichte fürs Herz in den Händen hält.
Wieder einmal sind die Auslöser der Geschichte Santa Claus und ein Weihnachtswunsch, der an ihn und gleichzeitig ans Christkind gerichtet ist. Sabrina, Steffens Tochter, hat ihn, nur um ganz sicher zu gehen, an alle beide geschrieben. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich wieder eine Mutter zu haben und für ihren Vater eine Frau.
Aber lässt sich so ein Kinderwunsch mal so eben erfüllen?
Eine nicht so leichte Aufgabe, denn so wie es aussieht, gibt es da bereits eine Frau in Steffens Leben.

Eine wunderbare Geschichte, die es in der Adventszeit mühelos schafft, den Leser vom alljährlichen Weihnachtsstress abzulenken und ihn in eine Welt entführt, die von Santa Claus, dem Christkind und diversen Elfen gelenkt wird. Das zumindest zur Weihnachtszeit. Santa Claus hat sich nämlich das Ziel gesetzt, alle Wünsche zu erfüllen.
Aber was wären die himmlischen Bewohner ohne ihre irdischen Freunde und Helfer. Lulu, bestens bekannt aus dem Weihnachtsroman "Vier Pfoten und das Weihnachtsglück", ist dieser Helfer. Einst gehörte sie Elena, bis diese aus beruflichen Gründen sie ihrem Bruder übergeholfen hat.
Nun hat sie alle Pfoten voll zu tun, Elena und Steffen in die richtige Richtung zu schubsen.

Der Leser hat selbst Anteil an Lulus Gedanken. Diese werden im Buch kursiv dargestellt und bringen den Leser mehr als einmal zum schmunzeln.
Eine süße Geschichte, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. 
Man nimmt als Leser Anteil an den Leben von Steffen und Elena und spürt deutlich die Anziehungskraft, die beide zueinander führt und auch, wie sie sich dagegen wehren.
Aber klar, dass es ein Happyend geben wird, denn wie sollte es wohl anders zur Weihnachtszeit sein, nur wie lange es dauert und welchen Hindernissen die beiden ausgesetzt sind, das sollte jeder selbst lesen.

Ich liebe die Bücher von Petra Schier und bin schon immer gespannt auf die Weihnachtsromane, weil die wirklich ans Herz gehen.

Der Umschlag mit dem Cover des Buches ist nicht nur sehenswert, sondern wartet auch mit seiner eigenen Haptik auf. Die dezent dargestellten Schneeflocken sind 3D-mäßig aufgebracht worden und glitzern. Einfach nur schön.

Ich hatte mit dem Buch, den Protagonisten und der kleinen Lulu meinen Spaß und wünsche den noch vielen Lesern.
Ein Buch, das ich sehr gern, vor allem in der Vorweihnachtszeit, weiterempfehle. 

Reiheninfo:
01: Vier Pfoten unterm Weihnachtsbaum
02: Vier Pfoten und das Weihnachtsglück
03: Vier Pfoten retten Weihnachten

Bewertung:





Zur Autorin:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin.

Die Bibliographie von Petra Schier und unsere Rezensionen findet ihr HIER

Von Petra Schier / Mila Roth wurden von uns bereits gelesen und rezensiert:

    
    
      
   

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt